Indiana Tribüne, Volume 26, Number 301, Indianapolis, Marion County, 12 August 1903 — Page 4
Jndlana Tribüne, 12. August 1903.
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Jndiana Tribüne. HerauSgeaedea von der utenberg Es. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium t Präsident. Geschiiftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2U. nte-e i ut the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Bimetallismus. Die Konferenzen, welche die Telegierten der Ver. Staaten von Amerika und Mexiko soeben mit sachverständigen Bevollmächtigten Deutschlands in Verlin und Hollands im Haag abgehalten haben, können als Beweis gelten, daß der Bimetalli-mus endgiltig aufgehört hat, Gegenstand praktischer Erwägungen zu sein. Insofern war man zwar glücklicher als auf der von den Ver. Staaten 1892 nach Brüssel berufenen internationalen Münzkonferenz, als man sich diesmal in Berlin wenigstens auf einige Resolutionen einigte, wäh rend im Winter 1892 nicht einmal ein Beschluß gefaßt wurde. Aber die jetzt in Berlin gefaßten vier Resolutionen, deren unverbindlicher Charakter übn genS stark betont wurde, können von den überzeugten Bimetallisten gewiß nicht als Trost oder Zustimmung gedeutet werden. Liegt ihnen doch die ausgesprocheneUeberzeugungzuGrunde, daß salbst in Ländern, die sich infolge ihrer zurückgebliebenen ökonomischen Entwicklung mit Silbermünzen als im beschränktem gesetzlichen Zahlungsmittel begnügen müssen, die Einführung eines Goldvaluta-Systems empfohlen wird. In die vierte Resolution ist so garder Passus aufgenommen worden, daß eine Aenderung der Münzgesetzgebung der lSoldwährungsländer, insbesondere die Einführung des internationalen Bimetallismus weder beabsichtigt noch als aussichtsvoll gehalten wird". Auch sonst können die Ergebnisse dieser Konferenz den Silberproduzenten nicht angenehm sein. Die deutschen Delegierten, an deren Spitze der Präsident der Reichsbank Dr. Koch steht, er klärten, daß Teutschland noch für Jahre hinaus nicht in der Lage sein wird, seinen Silberbedarf für Münzzwecke durch Ankauf von Barsilber zu decken, da es in den eingezogenen Talerslücken einen seinen Bedarf weit übersteigenden Vorrath von Material zu Neuprägungen von Silbermünzen besitzt. Der augenblicklich über den Verkehrsbedarf hinausgehende Bestand an Silbergeld wurde von den deutschen Sachverständigm auf etwa 100 Millionen Mark geschätzt, d. h. auf fast ein Sechstel der Silderprägungen in den letzten 31 Jahren seit Einführung der neuen Währung. L iegt der Schwerpunkt der .VerHand, lungen somit auch vom Standpunkte der Silberinteressenten aus nach der negativen Seite hin, so ist doch die ein stimmige Annahme dieser Resolutionen insofern erwünscht, als damit der Beweis erbracht ist, daß Ideen von einer möglichen Rehabilitirung des Silbers in einem Goldlande, wie sie noch bei der letzten Präsidentenwahl vor 4 Iahren vorgebracht wurden, auch in Ame rika endgiltig aufgegeben sind. Die positiven Vorschläge der Kom Mission in Bezug auf die Aenderung der Währungsverhältnisse in Mexiko und China sind von den deutschen Delegirten sehr wohlwollend aufgenom men worden. Die Schwierigkeit für die Zukunft liegt offenbar an der Un Möglichkeit, den beiden noch übrigen einzigen Silberländern des Weltverkehrö China und Mexiko eine feste Va luta zu verschaffen, ohne den Bedarf an Silber noch weiter einzuschränken und damit den Silberproduzenten tu nen weiteren Abbruch ihres Absatzes in Aussicht zu stellen. Die ersten beiden Resolutionen könn ten, für sich betrachtet, als eine Cm pfehlung des feit 10 Jahren in Indien so erfolgreich durchgeführten Systems auch für China gelten, dem gerathen wird, die freie Prägung von Silber zu verbieten, einen festen GoldkurS für seine neuen Silbermünzen festzusetzen und durch geschickte Maßregeln eine Einwirkung auf die ausländischen Wechselkurse zu erstreben. Wäre das alles so glücklich durchgeführt, wie in Indien, so könnten die Kaufleute in Shanghai wohl ebenso zufrieden sein, , als wenn ihre eigene Resolution, daß China zur Goldwährung übergehen müsse, erfüllt würde. ' , ,
Als das richtige Verhältniß für den Goldkurs, den die Kommission der chinesischen Regierung vorschlägt, für die neuen Silbermünzen festzusetzen, wird 32 zu 1 namhaft gemacht. An dieser Festsetzung wird in der Presse Kritik geübt, weil seit 1897 der Werth des Silbers auf dem Weltmärkte im Verhältniß zu Gold stets geringer, nämlich zwischen 1 : 33 und 1 : 35 schwankend gewesen sei. Aber die Kritiker übersehen, daß auch die indische Regierung 1893 einen ungünstigeren Sag angenommen hat, als er schon damals auf dem Weltmärkte galt, und daß umge kehrt Japan, als es 1897 zur GoldWährung überging, ebenfalls seine neue Münzen, im Verhältniß zu den alten, überwerthete. Wenn China und Mexiko bei sich ein Goldvalutafystem einfüh ren, aber Silbermünzen in unbeschränkter gesetzlicher Gültigkeit kursi. lassen wollen, so ist nach dem gegenwärtigen Stande des Verhältnisses von Gold und Silber auf dem Weltmarkt gegen die vorgeschlagene Basis der Berechnung nichts einzuwenden. Dagegen ist vom Standpunkte der Silberinteressenten doch zu befürchten, daß die Regierungen Chinas und Mexikos, wenn ihnen die Aufrechterhaltung des Goldkurscs ihrer Silbermünzen dauernd gelingt, wahrscheinlich dem Bedürfnisse der Verkehrserleichterung durch Ausgabe von Papiergeld und durch Zulassung fremder Goldmünzen als gesetzlichen Zahlungsmittels zu festgesetztem Kurse, ja auch vielleicht durch Goldprägung entgegenkommen werden, wie es die indische Regierung durch Ausgabe von Papiergeld und durch Annahme des englischen Souvereign als gesetzlichen Zahlungsmittels gethan hat. Damit geht mit mit der Verbesserung der Silbervaluta doch wieder eine gegen den jetzigen Zustand wohl bemerkliche Verminderung des Kon sums Hand in Hand. Auch in Indien wurden in den ersten Jahren nach Festlegung des Geldkurses der Rupie nur wenig neue Silbermünzen in Umlauf gebracht. In der ersten der drei veröffentlichten vier Resolutionen wird also die Verbesserung der Währungsverhältnisse Chinas und Mexikos ohne jede Rücksicht auf die Interessen des Sllbermarktts im Auge behalten. Es wird, indem das Verhaltniß 32 : 1 empfohlen wird, auch nicht verschwiegen, daß der Kurs der Silbermünzen von dem Stande der Volkswirthschaft in diesen Ländern und von ihren Beziehungen zu anderen Nationen abhängig sein wird. In Indien war in den letzten zehn Jahren die Eestaltung der Handelsbilanz der .Durchführung der Münzreform sehr günstig. Erst in der vierten Resolution kommt
doch auch die Rücksicht auf die Silberproduction zur Geltung. Es wird den Regierungen, die Silber für Münzzwecke kaufen wollen, eine gewisse verÜändige" Regelmäßigkeit der Kaufoperationen empfohlen, damit die Schwankungen deS Silberpreifes eingeschränkt würden. Auch wird m Interesse der Beständigkeit des Silberpreises" die Aufhebung der in einigen Ländern noch bestehenden Steuern für Silbergerüthe als erwünscht erklärt. Richter Bonnet, der Leiter des Humdertprocesses und einer Pariser Nachricht zufolge ein Mann von im nachsichtttcher Strenge", spielte bei den bisherigen Verhandlungen eine geradezu mitleiderregende Rolle. Nicht bloß, daß er ruhig duldete, wie die Hauptangeklagte in den Proceß störend eingriss; er ließ vielmehr ohne ein Wort der Rüge den beleidigendsten Vorwurf für einen Richter, den der Parteilichkeit, über sich ergehen. Diese traurige Waschlappigkeit ist wohl nur durch Instruktionen der Regierung an Bonnet zu erklären, 'er möge diesmal seine Schneidigkeit im tiefsten Winkel seines Herzens begraben. Den Herrschenden Frankreichs ist es noch nie darauf angekommen, nöthigenfalls in den Gang der Justiz einzugreifen und vor der Humbertsippe hat das ganze Ministerium eine heillose Angst. Es gilt darum, Therese durch zarteste Rücksicht daran zu hindern, daß sie Enthüllungen macht und. wie auch das Urtheil ausfallen möge, um ihre ZuItrns t braucht der großartigen Schwind'lerfamjlie nicht bange zu sein. Falls aber die Humberts in 'der Erbitterung über ihre Verhastung trotz allen Versprechungen nicht schweigen, dann werden bald wieder Stürme toben wie zu Zeiten von Dreyfuß, die von neuem den Bestand der Republik in Frage stellen. Das erstemal ist es ja nicht, daß Frankreichs Geschicke in den Hän den eines zweifelhaften WeibeS ruhen.
Sitzung der Schnlbehörde. Nur wenige wichtige Geschäfte erledigt.
In der gestern Abend abgehaltenen regelmäßigen Sitzung der Schulbehörde kam zunächst der MonatZ-Bericht der Bibliothekarin zur Verlesung, demgemäß die städt. Bibliothek jetzt 101,753 Bücher enthält, wovon im Juli 18.043 circulirten, d. h. 3652 weniger als im Juli des letzten JahreS. Mehrere Gesuche um Ueberlassung von Schulsälen etc. zur Abhaltung von Unterhaltungen von Wohlthätig-keits-Zwecken wurden bewilligt, darunter das Gesuch des Lehrers Ed. Taylor, der in der Weihnachtswoche zum Besten der Flower Mission und anderer Wohl tbätigkeits-G.'sellschaftm hier Haendel's Messias" aufführen will und die Aula der Shortridge Hochschule für Chorproben überlassen haben möchte. Für den Bau des Backftein-Schorn-steines 60 Fuß für die neue Schule an Vlackford und Michigan Str. waren 2 Angebote eingelaufen wie folgt: Perry & Bock S672 Geo. L. Keely 8715 Die Behörde verwarf beide Angebote als zu hoch und beschloß, sich nach Angeboten für die Lieferung von Stahlblech'Schloten umzusehen. GeschäftsDirector Clelland berichtete, das für die Lieferung von 2250 Schulpulten (für die neuen Schulen etc.), von 45 Lehrer - Pulten etc. zahlreiche Angeböte eingelaufen seien. Ueber dieselben wird die Behörde in einer Extra-Sitzung um 10 Uhr heute Das Amendement behufs Erhöhung der Gehälter der Grade Lehrer von $575 auf $600 bis $650 wurde endgültig bestätigt und Rechnungen im Betrage von $26,973.59 wurden zur Zahlung angewiesen. Hierauf zog die Behörde sich zu einer geheimen Sitzung zurück. Äus dem Staatshause. Der Contract für Un Bau deS Jndiana Staats-Gebäudes vergeben. In der gestrigen Sitzung der Staats-Weltausstellungs-Commission wurden die Angebote für den Bau des Jndiana Staats-Gebäudes auf der Welt-Aus-stellung geöffnet. Im Ganzen waren 5 Angebote eingelaufen. Das niedrigste war von Caldwell & Dral? in ColumbuS mit $31,443 und es wurde an sie der tzontract vergeben. Dieselben haben bereits den Contract für das Gebäude für Landwirtbschast erhalten, welches das größte auf den Ausstellungsgründen ist. Vorsitzer Shilley vom Comite für schöue Künste berichtet, daß dasselbe eine Jury, bestehend aus Otto Stark, T. C. Steele, I. O. Adams und R. B. Gruelle von hier und J. E. Bundy von Richmond ernannt hat, um die Bilder für das Jndiana Gebäude auszuwählen. Am nächsten Dienstag Vormittag wird die medicinische Behörde für Registration und Prüfung bekannt machen, welche von den 106 Applicanten für Aerzte - Licensen so glücklich waren, solche zu erwerben. Grundeigenthums Uebertragungen. Emma C. Hamaker an James H. Hooker, Theil von Lot 4, Square 60. $4200. Wm. L. Rice an James E. Bonnell, Lot 276, 3. Section West Park Ädd. $1600. James R. Harleh an Lev! M. Burnett, Lot 254, 2. See. West Park Add. $1825. Wm. H. Neidlinger an Elizabeth R. Hockersmith, Lot 18, Block 33, Nord Jndpls. $1100. Ray L. Kinney an Henry G. Reger. Lot 14, Block 5, Walker's Ost Ohio Str. Add. $4200. Sarah Grabhorn an William H. Schloemer, Lot 3, Seidensticker's Sub. $1000. Emma ' T. Andersen an William Muench, Lot 187, 1. Sect. West Park Add. $1050. Chas. L. Draper an Mary B. Little, Lot 91, Armstrong's Keystone Park Add. $2500. Mary A. McDonald an Newton Wood, Lot 312, McCarty's 3. Westseite Add. $1000. Jeremiah Creeden an Jndpls. Paint and Color Co., Lot 88, McCarty's Subd. Außenlot 17 u. A. $2300. George Keßler an Geo. N. Shelby. Lot 27 Shelby'S Subd. und Theil Lots 50 und 61, Moesch's 3. Addition. $1200.
DerVersuch, dasGesetzge gen das Ballspiel an Sonntagen in Varaboo, Wis.. durchzuführen, hat sich als ein Fehlschlag erwiesen. Die Klage gegen die Mitglieder des Baraboo Teams wurden im Gericht fallen gelassen, da sich die Geschworenen nicht einigen konnten. Man ist überzeugt, daß sich keine Jury finden läßt, die die Uebertreter schuldig finden würde. DiegrößtePerle, die je aus dem Mississippi geholt wurde, wurde angeblich von Frank Hastings von Genoa. 35 Meilen von Prairie du Chien, Wis., gefunden. Dieselbe wiegt 185 Gran, hat einen hohen Glanz und ist weiß. Sie hat einen Durchmesser von nahezu einem Zoll und ist vollkommen .an Gestalt. Ein Perlenhändler schätzte den Werth der Perle auf $12,000 bis $15,000. DieFarmer entlang dem kleinen Nemaha Flusse in Nebraska wollen sich organisiren zum Zweck, dem Fluß ein geradelaufendes Bett zu geben. Alljährlich werden durch Ueberschwemmungen ungehure Verwüstungen angerichtet und dem will man abhelfen. Ein Ingenieur aus Nebraska City giebt an. daß der Lauf des Flusses von 35 Meilen auf weniger als 13 Meilen reduzirt werden kann. Es werden dadurch 25.000 Acker des fruchtbarsten Landes in Richardson County erhalten. Die Kosten des Unternehmens sollen auf etwa $130.000 kommen. Auch in Johnson, Nemaha und Otoe Counties wird beabsichtigt, Aehnliches mit dem anderen Arm des Nemaha Flusses zu thun, welcher letztes und dieses Jahr durchUeberschwemmung die Ernte vernichtete. Ein eigenartiger Dead Lock" bestand unlängst im Stadtrath von Clinton. Ja. Dort waren vier der republikanischen Mitglieder aus der Stadt geflohen, um zu verhindern, daß sie von der Polizei arretirt und nach dem Rathssaal gebracht würden, wo der Mayor und vier demokratische Mitglieder seit mehreren Tagen versuchten, eine Rathssitzung abzuhalten. Die Republikaner haben eine Majorität im Council. aber eins der Mitglieder befand sich im Westen und die anderen Republikaner weigerten sich, den Sangen beizuwohnen, bis er zurückgekehrt sei. Seit Monaten besteht zwischen den beiden Parteien eine Reibung. Beamte wurden ausgeschickt, um die säumigen Rathsmitglieder nach der Ratbskammer zu bringen, aber diese hatten Luft bekommen und sich nach dem anderen Ufer des Flusses nach Illinois begeben. Sie sagten, sie würden nicht eher zurückkehren, als bis ihr College wieder da sei. Die städtische Regierungsmaschine mußte also stillstehen. SogenannteJoß - Stick s, chinesische Räucherstengel, sind seit der Moskito-Plage im Bronx. New York, ein dort vielgekaufter Artikel geworden, und die jungen Mädchen gehen und sitzen umher mit diesen Dingern in den Haaren. Auch Fräulein Helen Hills, die 19jährige Tochter eines dortigen Papierfabritanten, hatte sich das angewöhnt. Neulich Abends, als sie, müde von einer Gesellschaft heimkeh rend. sich auf ein Sopha in ihrem Schlafzimmer niederlegte, hatte sie den Joß Stick" ganz vergessen und mochte wohl schon eine Stunde lang geträumt haben, als sie in Folge einer fürchterlichen Hitze erwachte und ihr Haar brennend fand. Auch am Arm, den sie über den Kopf gelegt hatte, hatte sie leichte Brandwunden. Mit großer Kaltblütigkeit erstickte sie dasFeuer in den Haaren, den Kopf ins Bett steckend. Am nächsten Tage war sie wieder wohl und munter, aber ihren Freundinnen, die haufenweise kamen, um sie ihrer Rettung und der bewiesenen Kaltblütigkeit zu gratuliren, sagte sie, daß sie sich in Zukunft doch lieber von Moskitos stechen lassen würde. Aus Ellis Island kommt folgende niedliche Geschichte: Franjo Skole. ein biederer Krainer. sowie zwei Mädchen aus'seinem Heimathsorte kamen in der zweiten Kajüte des Dampfers Finst Bismarck" in New York an. Man brachte sie nach Ellis Jsland. Skole wurde einem hochpeinlichen Verhör unterworfen und gab an, daß er und die Mädchen bei einer New Yorker Kürschnerfirma Arbeit bekommen werden, und die Drei wurden als angebliche Contraktarbeiter festgehalten. Ein Verwandter des Mannes hörte von der Festhaltung der Leute und interessirte Pastor Sommerlatte, der als Missionär auf der Insel stationirt ist, für den Fall, indem er versicherte, daß die Ankömmlinge von der Kürschnerei so wenig verständen, wie der Mann im Mond. Pastor Sommerlatte nahm die Drei vor und ermittelte folgende Thatsachen, die er nachher der Inquisition vorlegte: Diese Einwanderer lernten auf dem Dampfer eine Frau kennen, die bereits in Amerika war. Sie erzählte den Leuten, daß sie bei ihrer Ankunft zurückgeschickt werden würden, wenn sie keine Arbeit nachweisen könnten, und erbot sich, ihnen eine Adresse, wo sie Arbeit bekommen würden, zu geben, wenn sie einen Dollar für dieselbe bezahlten. Die drei Einwanderer waren nur zu froh, eine solche Adresse zu erhalten, worauf sie on der Frau für die genannte Summe folgende Adresse erhielten: Mr. A. Holland, Furrier and Ladies Tailor, 59. und 60. Straße, New York.Beim Verhör auf Ellis Island erklärten sie, bei dieser Firma Arbeit bekommen zu können. Auf Veranlassung des Pastors wurden die Leute zur Landung zugelassen. -
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