Indiana Tribüne, Volume 26, Number 254, Indianapolis, Marion County, 17 June 1903 — Page 4
Indien, Tribüne, 17. Juni 1903.
Jndiana Tribüne. HerauA,Azbn von der utderg Ts. Jrckianapolisx Ind. Harrq 0. Thudium ... Präsident. Geschäfts local: No. 31 Süd Delaware Strahe. TELEPHONE 269,
ff at thu Post Office of Indianapolis as second class matcer. Unsere Sänger. Der deutsche Sang und deutsches Wesen feiern in diesem Monate große Triumphe. In Baltimore begann gestern das große Feft des nordöstlichen Sängerbundes, welches alle drei Jahre gefeiert wird. Heute Morgen sind die Sänger zum Feft des Nordamerikanischen Sänger bundes zur Weltausftellungsftadt St. Louis abgefahren. Es sind epochemachende Zeiten, in denen deutsche Sänger deutsche Cultur beftrebungen eine hervorragende Stel lung einnehmen. . In seiner Rede in Baltimore, die wir der vielen anderen wichtigen Ereig niffe halber in unseren Depeschenspalten nur kurz erwähnten, ließ Herr Roosevelt den Bedeutungen der Sängcrfeste in amerikanischem Sinne Gerechtigkeit wiederfahren. Aber die ganze Größe, die ganze herrliche Innerlichkeit des deutschen Gesanges, dessen Bedeutung als Culturträgerin zu ermessen, ift dem Amerikaner noch nicht gegeben. Wenn die Zeit. die allem Anschein nach nicht mehr fern ift, kommt, dann wird auch er sich vor dem deutschen Wesen beugen und ihm nachzueifern suchen. Er wird mit berechtigtem Stolz den Deutsch-Amerika-ner als den wichtigsten Bestandtheil der großen amerikanischen Natiou anerkennen und wir dürfen stolz darauf sein, die Schranken der Engherzigkeit, die fanatische .Eiferer aufzuthürmen der suchten, durchbrochen zu haben, nicht durch diplomatische Künste oder unwür dige Buhlerei um diese Gunst, sondern durch deutsches Wesen und deutsche Beftredungen allein. Der deutsche Sang giebt uns den Sieg, wir haben uns die Herzen der Amerikaner ersungen. Ein höheres Mittel zu schönem Zweck ift kaum denkbar u.id von der Macht deutschen Gesanges ergriffen wird auch das Amerikanerthum zu der Einsicht gelangen, daß es nicht das Streben nach dem Materiellen allein ift, welches zu Macht und Stärke führt. An der Missionsarbeit des deutschen Liedes hat von jeher unsere Stadt hervorragenden Antheil genommen. Im Verhältniß zu ihrer Größe besitzt sie ein Sänqerthum, auf welches sie mit gerechtem Stolz blicken kann. Das Streben nach Vorzüglichkeit ift es allein dem die Sünger von Indianapolis ihren ehrenden Ruf verdanken. Das Eindringen in die Gemüthstiefen des deutschen Liedes, die Scheu vor der Oberflächlichkeit ift es, welche Allen Achtung vor den Jndianapolisern Sängern abnöthigen, die Concerte, welche unsere großen Vereine? gegeben haben, find zum Theil musikalische Ereignisse geworden, die nicht nur hier, fondern in den weitesten Kreisen anerkannt wurden. Im löblichen Wetteifer getrennt, streben doch alle dem gemeinsamen schö' nen Ziele zu und wenn einft die Geschichte deutschen Liedes in Amerika geschrieben wird, so wird den Jndiana polisern Sängem der wichtige Platz gegeben werden, den sie in ausopfernder Weise errungen haben. s;r hrfnnherer lAeistesr'cktuna Wvltiit w .". ' I r o folgend verherrlichte Präsident Roosevelt in seiner Rede beim ?ängerfeste in Baltimore den deutschen Heldenmuth, wie er sich in den Kämpfen für das neue Vaterland bewährte. Er pries die hohe Bürgertugend. Patriotismus, die der Deutsch-Amerikaner im Kriege für sein Adoptiv-Vaterland und im Frieden durch Gesetzesliebe bekundete. Der Heldenmuth, die Tapferkeit der Deutschen, sowie ihr Patriotismus find überall anerkannt. Die L orbeeren die sie auf den Feldern der Ehre im Kampfe um hohe Prinzipien erworben haben, find unvergänglich. Nicht nach neuem Kriegsruhm durftet das deutsche Gemüth. ungleich schönere Siege hofft es zu erringen mit der Muse deutschen Gesanals I?übrerin. Und wenn es ihm einft geglückt ift, die Macht des Liedes in seiner ganzen Schönheit unseren amerikanischen Brüdern zu offenbaren, dann hat er das schöne Ziel erreicht, zu welchem die Meilensteine der Sänger. feste unaufhaltsam führen. So ziehet hin ihr Sänger von Jndianapolis zum schönen Feft. Mit Stolz laffen wir Euch ziehen, denn der deut sche Sängerruf kann keine besseren Ver treter finden.
Der General" I . Heiftand i Und sein kläglicher Schwindel.Versuch.
In der Rotunde des Grand Hotel wurde letzte Nacht von den Detectivs Kurtz und L ancaftcr ein sehr distinguirt aussehender Greis unter der Anklage der Schwindelei verhaftet. Gen.Jno B. Heistand aus St. Louis, Mo., so nennt sich der Alte, der scheinbar kindisch geworden ift und ehedem ein Lehrer gewesen sein will, war nämlich vorgestern im Ev. Lutherischen Waisenhause an der Oft Washington Str. erschienen und hatte dem Wai,envater E. H. Hankemeyer die sehr er. freulich klingende Mittheilung gemacht, daß eine unlängst in St. Louis Verstorbene Frau der Anstalt $1000 vermacht hätte. Der Check fei von der R. M. L'Hommedieu & Co. in St. Louis an ihn, Heiftand, persönlich ausgestellt woiden, um Unannehmlichkeiten zu verhüten doch müsse er für seine Müheleiftung und AuZgabeu $3.35 von dem Waisen Hause beanspruchen. Hr. Hankemeyer war aber schlauer als der General" I. B. Heiftand. Er sagte, nachdem er den would-be LlOOO-Check betrachtet hatte, zu Heistand, derselbe ''olle später wieder vorsprechen, da er zuerst die Directorcn be fragen müsse etc. Und der General" empfahl sich mit dem Ersuchen, man möge ihm die $3.35 in Couvert in's Grand Hotel senden, wo er abgestiegen sei, um an dem Woodmen's Lager theilzunehmen. DaS wurde ihm auch für gestern Abend der sprachen, allein statt der $3.35 erschienen die Detectivs. Denn der Check, der auf die State Nat. Bank von St. Louis ausgestellt ist, erwies sich als völlig werthlos, wie aus der Untersuchung hervorging. Der selbe Check resp, seine Ausfüllung und die angebliche Unterschrift der Firma R. M. L'Horedieu &6o., find übrigens die plui.tpftrn und kläglichsten Schwindelversache. Der General" behauptete, er sei aus St. Louis hierhergekommen, um dem Woodmens - Lager beizuwohnen, und dabei hatte er ganze 5 Cents im Sack, als er eingesteckt wurde. Kleine Stadtnachrichteu. Gestrigen Gerüchten zufolge will die Anti Saloon-League" jetzt, nachdem ihr Vorkämpfer Z. C. Lewis wieder hierhergezogen ift und nahe 26. und Illinois ein neues Heim erbauen will, den Kampf gegen Fatr-Bank" in diesem Sommer noch wieder mit erneuter Energie aufnehmen. Die hiesige franzöfische Colonte feierte gestern den 50. Jahrestag ihrer Ansiedelung in Indianapolis. Die selbe wurde im Sommer 1853 von Prof. Girard Many, einem aus Frank reich ausgewiesenen Republikaner qe gründet. Er hatte seine Brüder und Schwestern und sonstige Angehörige nach hier kommen lassen. Unser Mitbürger Simon Vandes, ein 87 - jähriger Herr, wurde gestern als er in Crawfordsville einer Truftees Versammlung des Wabash College" beiwohnte, plötzlich von einem durch Ueberanftrengung veranlaßten Ohnmachts-Anfalle betroffen, jedoch von einem Arzte nach mehrftündiger Arbeit außer Gefahr gebracht. Eine allzulange Fußwanderung von der Station in Crawfordsville bis zum College-Campus hatte den greisen Herrn geschwächt. Die b i t st Q t Y. M. C. A." hat im letzten Jahre, fcie aus den Iah resvericyten der Beamten hervorgeht, 1049 neue Mitglieder gewonnen, ein Erfolg, auf den die Beamten und Glieder der Vereinigung sehr ftolz sind. Die Ausgaben während des letzten Iah. res betrugen $10,128.46 und trotzdem find die Finanzverhältnifse die besten. Mit den Arbeiten für den Umbau des Y. M. C. A. . Gebäudes wird bald begonnen werden. Glücklich abgelaufen. Die in No. 413 N. West Str. wohnhafte Frau Conrad wurde gestern Morgen um 8 Uyr, als fie an West und NewVork Str. von einer Straßenbahn car absteigen wollte, auf der kurzen. scharfen Curve zu Boden geworfen. Sie kam glücklicher Weise mit einer Handverftauchung und schmerzlichen, aber ungefährlichen Beulen und Quet schungen davon und wurde per Hofpi-tal-Ambulanz heimgeschafft.
Neue Inkorporationen.
Wieder eine Neue Jnterurbahn-Linie. In der Office des Staatssecretärs wurde gestern die Ohio Valley Electric Railway Co." mit einem Capitale von $10,000 incorporirt. Diese Compagnie beabsichtigt den Bau einer JnterurbanLinie, welche Jeffersonville, Sellersbürg, Memphis, Henryville, Utica, Charlestown, New Washington und Madison mit einander verbinden und damit den Verkehr mit der Forst-Re-servaton in Clark County, im Süden des Staates, erleichtern soll. Die Direktoren sind: Louis Schnecke, Wm. G. Holbrook, G. Connette, G. H. Holzbog und G. H. Voight. Ferner wurden gestern incorporirt: Die Tri-State L oan & Trust Company", Fort Wayne; Capital $300,000. Directoren: Charles A. Wilding, Geo. W. Pixley. W. E. Moßman.t, W. I. Vesey, Louis Fox. R. L. Romy. D. N. Foster, F. S. Hunting, John Dreibelbeiß, I. B. McKim, Leopold Freiburger und A. E. C. Becker. Die Evansville Cabinet Manufac turing Company"; Capital $20,000Directoren: Henry Maley, Edinburg; Claude Maley. William H. Gilbert, Daniel Wertz, O. F. Sterzel, Maurice H. Sargent, I. M. Möller. Alfred Greene und Max de Long, Alle von Evansville. Die Jndependent Turner Saving & Loan Association No. 4 of Jndianapolis" benachrichtigte den Staatssecretär, daß sie ihr Actiencapital von $100,000 auf $140,000 erhöht hat. Ernte-Bericht. Normale Temperatur mit leichten localen Schauern herrschte während des ersten Theiles der verflossenen Woche vor. In der letzten Hälfte war es sehr kühl, doch die Temperatur that keinen Schaden. Mit dem Pflanzen des Mais und dem Cultiviren des früh gepflanzten wurde fortgefahren. Das frühe Corn macht nur langsam Fortschritte und hat in verschiedenen Plätzen eine ungesunde Farbe. Die Ernte im allgemeinen ift 2 3 Wochen zu spät. Hafer hat sich gebessert; auf einigen Feldern sieht er vorzüglich, auf anderen Plätzen aber weniger gesund aus; im Ganzen genommen wird weniger als eine Durchschnittsernte erwartet. Die Aussichten für Weizen haben sich nicht wesentlich geändert. Aus einzel nin Gegenden lauten die Berichte optimistisch, aber im Allgemeinen ist nur eine leichte Ernte zu erwarten. Die Aussichten auf eine sehr gute Klee-Ernte sind gut; in einzelnen südlichen Counties ist mit dem S hneiden bereits begonnen worden. Tomaten, Melonen, Kartoffeln und Erbsen gedeihen gut. Aepfel und andere Frucht mit Ausnähme von Brmbeeren und Himbeeren versprechen nur geringe Ernte. Phoebe-Berein. Das 7. Jahres Fest. In der Ref. Jmmanuel's - Kirche feiert am nächsten Sonntag. 21. Juni, 8 Uhr Abends der Phoebe-Verein sein siebentes Jahresfest, für welches das folgende hübsche Programm aufgestellt worden ift: Präludium H.Kattmann, Organist Gruß Pastor I. Vornholt. Gemeindegesang. Gebet Pattor H. W. Vitz. Chorgesang Chor der Ref. Jmma-nuels-Kirche. Schriftadschnitt Pastor Theodor Schory. Gemeindegesang. Festrede Pastor G. A. Kienle. Duett Frl. Bertha Schmalzigang und Herr Gustav Schmalzigang. Gebet Pastor I. Breish. Duett -Schwester Olga und Pastor G. A. Kienle. Jahresbericht Pastor I. C. Peters. Gemeindegesang und Collecte. Schlußwort Pastor I. Vornholt. Chorgesang Chor der Ref. Jmmanuels Kirche. Segen Pastor I. Grauel. Poftludium H. Kattmann, Organift. ia Gottfried Monninger's Cafe, Ohio und Illinois Straße. Größte Auswahl in Rheinweinen, WhiSkies und Cigarren, sowie in allen Delicateffen der Saison. Alleiniger Agent von der berühmten Marke ..Sil ver Age, Absolut Pure Rye-.
Wieder eine interessante Ansfteünng. Vom Sonntag, 21. Juni, bis zum Freitag. 26. Juni, findet in der St. Marien-Academie, No. 113 Oft Maryland Str., die Ausstellung der Hand-fertigkeits-und Kunst-Arbeiten der un ter der Leitung der St. Franciscus Schwestern stehenden Schule statt. Das Publikum ift zur Besichtigung dieser Ausstellung freundlichst eingeladen.
Hochzeits-Glocken. In der Ev. Lutherischen Kirche findet heute Abend um 6 Uhr die Trauung des Herrn Edward Bern h a r d t, Sohnes von Herrn Lorenz Bernhardt, mit Frl. Maria H a n s i n g statt. An die Trauung schließt sich ein Hochzeitsschmauß und nach diesem wird das junge Ehepaar eine 2-wöchentliche Hochzeitsreise nach dem Osten antreten. Nach der Rück kehr wird das glückliche junge Paar sein kosiges Heim in No. 1319 Ringgold Ave. beziehen und sich freuen, feine Freunde dort zu bewillkommnen. Eine reiche Kellnerin. K o k o m o. Bertha Ellis. eine AufWärterin in Schwenger's Restaurant, hat ein Vermögen von etwa $40,000 geerbt. Die Erbschaft stammt von dem im Jahre 1886 in Anderson County, Tenn., verstorbenen Charles C. Moberry, welcher ein Urgroßvater der Ellis war. Die I n d p l s. A b a t t o i r Co." hat ihr Actien-Capital von 300,000 auf $500,000 erhöht. Die Stage Employes' U n i o n " No. 30 hat in ihrer letzten Sitzuug folgende Beamte erwählt: Präsident C. Striebeck; Vice-Präsi' dent, Frank Jones. Prot. Secr., Gus. Gue; Finanz-Secr., Norman Farnsworth; Schatzmeister. Ed. Connors; Wache, Charles Schlegel und Ed. Curry; Delegat zur Central Labor Union, Charles Schlegel. Grundeigenthnms Uebertragungen. Katherine Hoenig an August Mall, Lots 58 bis 62, Metzger's Ost Mtchigan Str. Add. $2,300. August Mall an Katherine Hoenig, Lot 91. Johnson & Hogshire's Oft Washington Str. Add. $2,300. Railroad Men's Building and Savings Association an William T. Diggs u. A.. Lot 319, Ogle's Eaft Park Add. $2,350. Melissa B. Haag and Catherine Dantzer. Lot 11. Highland PlaceAdd. $3,000. Peter Fritz an John P. Fritz, Lot6, Stevens Sud., Square 101. $1000. Derselbe an Denselben, Lot 1 und Theil von 2, Stultc's Sub., Theil von Square 101. $2,000. Eliza T. Edwards an Joel T Elliott, Theil von Sec. 26, Tshp. 16, R. 3. $1.00. Loujsville & Southern Jndiana T r a c t io n Co. incorporirt. New A l b a n y. In der Office des County-Recorders wurden die In-corporations-Artikel der Louisville & Southern Jndiana Traction Comp." hinterlegt. Das Actiencavital wurde auf S3.000.000 angesetzt, davon $2,. 000,000 in gewöhnlichen Actien, getheilt in 200.000 Actien zu $10, und $1,000,000 in bevorzugten Actien. getheilt in 100 Actien zu je $10. Diese Actien find zur Bezahlung von chul den und für Verbefferungen zu verwenden. Die Gesellschaft verpflichtet sich, jährlich 6 pCt. Dividende zu zah len. Die Bahnen der Gesellschaft sollen in Jeffersonville. New Albany und in den Counties Jackson, Jennings, Harrison, Crawford, Washington und Orange betrieben und 200 Meilen ausgedehnt werden. Die Haupt -Office soll fich in New Albany befinden. Das Bahnsyftem soll ferner noch Paoli, French Lick und West Baden ausgedehnt werden. Ueber die Big FourBrücke wird die Verbindung mit Louisville hergestellt. 91.25 Decatur und zurück $1.25 via (5. H. & D. Sonntag, 21. Juni. Specialzug verläßt Indianapolis um 7 Uhr Morgens. Rückfahrt von Decatur um 6:30 Abends. Tickets und weitere Auskunft im Union Bahnhof und in der Ticket Office 8 und 10 N. JllS.Str. Claypool Hotel. R. P. Algeo, D. P. A.
Connth Revisious-Behörde.
Die County - Revisions-Behörde hat den Steuerwerth des Eigenthums folgender Firmen im County wie folgt festgesetzt: 1903 1902 Moore u. Co 188,250 188,290 Moore, N. A.. The Co. . . . 11,020 11,025 Moorehead Jemelry Co. . . 2,500 2,000 Mueller, Conrad, Co .... 1.500 1.400 Muir Millinery Co 13,480 12,000 Municipal Engineering Co 2,600 2,600 Murphy Graffety Co 16,530 12,065 Natural Drh Kiln Co 7.180 2,020 National. The Malleable JronCo 121,830 Neu New, The White River Sand Gravcl Co.... 1,500 Neu New Aork Dental Co 300 300 New York Jnv. Co 4,350 7,000 Kies Lumber Co 22,100 20,000 Meridian Land Co 1.600 Neu MullenBlackledge Co 31,000 Neu National Bridge Co 5,800 Reu National Casket Co 70,560 70,560 National Motor VehicleCo. 73.620 Neu Noelke-Richards Co 61,110 Neu Nordyke & Marmon Co. . . 133,150 133,850 Northern Jnv. Co 14,070 300 N. Jnd'vlis Cradle Works. 11.030 9.970 Novelty Neckmare Co. ... 1,720 Neu Okeh Burial Vault Co . . . 500 500 Oregon PharmaceuticalCo. 300 Neu Ornamental Jron Mfg. . . . 1.500 1,500 Parry Manuf. Co 257,100 212,350 Pasttime Bowling Assn. .. 6,650 6.250 Polar Jce Co 26,770 17,003 Polar Jce & Fuel Co 3,(70 3,000 Ueber das EmvsangS -Concert des Süngerfestes in Baltimore schreibt der Deutsche Correspondent" : Ohne dem Lokalpatiotismus Concessionen zu machen, darf der Kritiker getrost fagen: Mit einem schönen vollen Accord wurde unser Sängersest gestern Nachmittag vielversprechend und prächtig eingeleitet. Alles festlich: die Halle, ein über raschend großes festliches Publikum und festliche musikalische Leistungen. Die große Halle war voll besetzt, und das Sänger-Podium bot einen prächtigen Anblick: rechts einige Tausend Kinder, die Mädchen in Weiß, links ein blühender Damenflor von Sängerinnen, ebenfalls in Weiß; das Centrum wurde von unseren Vereinigten Sängern gebildet. Herr Melamet hatte für das Empfangs Conzert ein schönes Programm zusammen gestellt, das, tüchtig vorbereitet, eine erfreulich schöne Wiedergabe fand. Der Chor mar gut disziplinirt, sicher und folgte jedem Wink des Dirigenten. Das Orchester war fehr gut besetzt. Leider wurde die Wirkung der straff ausgearbeiteten Meistersinger" - Ouvertüre durch die vielen Nachzügler stark beeinträchtigt. Erst bei dem Begrüßungschor unserer Vereinigten Sänger trat Ruhe und Stille ein. Der einfache, dankbare Chor klang schön und fand so großen Beifall, daß die Schlußstrophe wiederholt werden mußte. Die Akustik der Halle erwies sich als überraschend gut. Das Echo, das auch gestern an manchen Plätzen des Hauses noch bemerkbar war, störte weit weniger, als in der Hauptprobe. Frisch und rein, dabei recht hübsch schattirt, sang der stark besetzte Kinderchor; nur kam in dem Beethoven'schen Die Ehre Gottes" der Alt zu kurz. Viele der mitsingenden Knaben ließ ihre Altstimme im Stich und sie sangen frisch und fröhlich die Melodie eine Ottave tiefer mit. 016 Folks at Home", von Herrn Melamet für Kinderstimmen. Männerchor und Horn begleitung einfach, aber wirksam bearbeitet, klang, von so vielen frischen Kinbeistimmen rein und sicher gesungen, sehr schön, so daß eine Strophe wiederholt werden mutzte, in der einige der kleinen Sänger im Uebereifer vorauseilten. Beethoven's Chor-Santasie, die in der musikalisch.' Literatur eine eigene Stellung hat sie ift für Pianosolo, Quartett, Chor und Orchester geschrieben, hat als Hauptthema ein Motiv, das Beethoven auch in seiner neunten Sinfonie wieder verwandt hat. Es war gewagt, in einer so großen, tonverschlingenden Halle, wie es die Conzerthalle ift, ein Solo-Jnstrument, und sei es selbst ein moderner lungen- und ton kräftiger Conzertflügel, in das Programm aufzunehmen. Wenn es ge ftcrn der Vertreterin des Pianoparts, Madame Melamet, gelang, einen großen und durchschlagenden Erfolg zu erzielen, so ift das der befte Beweis für ihre hohe pianiftische Künftlerschaft. Die feinen und sauber ausgearbeiteten Paffagen gingen einem Theil der Hö' rer so ziemlich verloren. Mad. Mela met spielte das Werk musikalisch groß' zügig, mit voller technischer Veherrschung und künstlerischer Ruhe, wußte fie dem Piano dem start besetzten Or chefter gegenüber zu seinem Rechte zu verhelfen.
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