Indiana Tribüne, Volume 24, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1900 — Page 3

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Jttdinna Tribüre, Tonncrfta, den 30. September 1900 3 r

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5?ac5cz,schlügc für vic Ncpuö-likaucr.

' W Richard Olney. (Sto Ianb'ä General - Anwalt und der Miuiste? des AuZwärtiZ:?., welcher niqt die Gcfrcie Cnalcno'ä- demütb'.a erfüllte, sondern es selbst zu demüthige? Nchziebizkelt in der VenezuelZ-rage sträng, hat sich von McKinley, den er vor vier Jahren kräftig unterstützte, losgesagt und ist rnit kräftigen Gründen für Äryan eingetreten. ' Diese Gründe faßt er selbst kurz, wie felqt, zunminen: Scllte das ainerikaniscöe V?l! für McKinley sich erklären, so bedeutet das. daß es eine vertrustete" Pr'äsidentfctaft billigt, mir dem DinzleySaris sich einrerstanden erklärt, welcher die Mafien im Interesse der privilegirt?n Klaffen besteuert, die Gier nach frenidcn Territorien und die Verachtung fremder Volker sanknomrt und die Taktiken der brutalen PhilippinenPoliiik für Recht erklärt." Zugleich n-.it Olney hat auch Cleveland's tr:fflicher General-Postmeister. W. L. W i l s o n. sich für Bryan erklärt. Aus dem Uebertritt zwei ihm in Denkungsart so nahestehenderMänuer darf man wohl schliern, auf welcher Seite Cleöeland selbst steht, dem sein Taktgesühl verbietet, sich über seine Stellung zu äußern. Herr L. P. H e n n i g h o. u s e n. einer der prominentesten Rechtsanwälte Äaltimore's und seit dielen Jahren ein Führer der deutschen Republikaner im Staate Maryland, hat ebenfalls die Erklärung abgegeben, daß er fürBryan stimmen weroe. weil die Poliiil MC Kinley's und der republikanischen Partei. wenn weiter fortgesetzt, unbedingt den Ruin der Republik herbeiführen müßte. Es gereicht den Teutsch-Ame-rikanern zur großen Ehre, daß sie zu den festesten. Stützen der Republik gehören und so unerschrocken für sie eintreten. Perfivie unv kein Enve. Taß von unserer republikanischen Regierung gegen die Philippiner der ungeheuerlichste Treubruch aller Zeiten begangen worden, ist unantastbare Geschichte, aber die Regierung und die zu publikanische Partei rühmen sich seiner. Daß gegen Porto Rico ein kaum niinder schändlicher Treubruch verübt worden, ist außer Zweifel, aber Herr McKinley und die Republikaner nennen ihn eine politische Großthat. D-aß die Annahme des Pariser Verträges durch perfide Täuschung der eicenen Parteigenossen erschlichen wurde, ist durch das Zeugniß des Bundessenators Wellington den Maryland, eines Republikaners, festgestellt. Aber Herr McKinley errathet nicht vor Scham und läßt durch seine Mundstücke errn W:llington einen Verräther schimpfen. Daß die Perfidie derRegierunz nahe daran war. uns in einen Krieg rnit Teutschland zu stürzen, und daß die Vernichtung ter Buren-Republit durch England niefit möglich gewesen wäre, ohne die perfide Verleugnung unserer qanzen Vergangenheit, und die Liebediencrei unserer Regierung gegen England, ist eins der schwärzesten Blätter unserer neuesten Geschichte. Nur, daß sich die republikanische Regierung und die republikanische Partei über das erstere in Schweigen hüllen, und das andcre dadurch zu entschuldigen suchen daß sie das Land nicht in einen Kriea i7.it England hätten stürzen dürfen. Aber den schamlosesten Treubruch hat die iepub!ikznisch Regierung doch 9???n die eigene Partei und die unabhängigen Wähler verübt, die ihr ins Amt geholfen haben, indem sie. dazu rwählt, die Goldwährung absolut sickr zu stellen, ihrem eigenen Bekennt-, niß zufolge, sie nicht sicher gestellt hat. und wie aus Allem hervorgeht, absichtlich nicht, um mit derselben Frage noch einmal vor's Volk treten zu können. Wie kann man den Versprechungen eines Mannes trauen, der seine Versprechungen so schamlos bricht? Und kann das amerikanische Volk eine Fortdauer solchen, in seinem Ramen geübten. himmelschreienden TreubruchZ aus weitere vier Jzhre ttünschen? Vom Trust.Fclde. Die Vanderbilts sollen die Mehrzahl der Aktien der Pullman Palace Car Eo. an sich gebracht haben. Ihnen gehört jetzt schon ein Drittel aller Schienenniege in den Ver. Staaten. Noch 20 Jahre und alle inländischen DerUtixzmititl werden in ihren: Besitz sein. 3n atrfon in Jleto Jersey wird crn 1. Xirfbiz d. I. die Rogr'sche Locomotlvfabrik. die zweitgrößte des Landes, ihre Thüren schließen, weil, wie ne erklärt, sie nicht mehr mit den anderen großen Locomotivfabriken concurriren kann,. die im Stande waicn, sich arbe'.t- und kostensparen'oe Maschin.rie anzuschaffen. Da- ist ein zu fadenscheiniger Vorwand. Warum kann sie sich solche Maschinen nicht ebenso gut anschaffen, mt die anderen? Es wird sich wohl herauZstellcn. daß die Fabrik vom Trust aufgekauft ist. Einerlei indessen, weshalb die Schließung. qxt Folge wird sein, daß 1400 Arbeiter, die alle in Paterson wohnhaft sind, und von denen viele ein kleines, aber noch nicht völlig bezahltes Eigenthum haben, ihren Verdienst und wahrschinlich auch ihre sauren Ersparnisse verlieren werden.

2cv PrüsiVent Der Vereinigten Staaten.

r Die BuntesttrfaftuT.a h:t den Prä sidenten als einen einf7l Vollzugsbeamten gedacht, ohn: hochtönenden ZU tel und ohne jedes Abzeichen seiner Macht und Stellung. Ihm schreiten keine Lictoren mit den Fasses voraus, wie den römischen Eonsuln. er trägt weder Krone noch Herzogshut. wie die Dogen von Venedig, nxr mündlich oder schriftlich mit ihm verkehrt, redet ihn einfach freu Präsident" an, denn der Titel Excellenz" wurde in der Eonstituante einfach niedergestimmt, einer der starken Republikaner schlug sogar vor. daß man den Präsidenten anstatt Excell:nz lieber Ge. Pestilenz" nennen solle. Auch sonst hat die Verfassung dieses Amt streng umhegt, um es zu verhindern, daß dieser Baum nicht in den Himmel wächst. Die Versag ung denkt sich diesen Beamten als den ersten Bürger unter Seinesgleichen. Und doch ist er ein sehr mächtiger Mann, mächtiger als mancher König oder Kaiser. Die Verfassung enthält ihm das Recht vor, Krieg zu erklären, aber McKinley hat uns zwei Mal gezeigt, daß er Krieg beginnen kann, ohne vom Congreß dazu ermächtigt zu sein, und zwar kostspielige und blutigeAbenteurerkriege, deren Tragweite und Fo:gen noch gar nicht abzusehen sind, wie auf den Philippinen und in China. Und schwerlich wird man einen Verfassungsbruch herausdeuten und ihn in Anklage versetzen. Dieses allein zeigt, welche große Macht der Präsident hat, selbst unter den strengen Einengungen dxr Versanuna. Was würde aber das Amt erst geworden sein, wenn es nach der Idee des großen Föderalisten Alexander Hamilton gestaltet worden wäre? Jedenfalls eine bequeme Stufe zum Throne. Hamilton verlangte, daß der Präsident sein Amt auf Lebenszeit inne habe. Er sollte nur von den Reichen und Besitzenden erwählt werden, d.mn für die demokratische Idee des allgemeinen Stimmrechts hatten die Föderalisten nichts übrig. Hamilton verlangte, daß dem Präsidenten das Recht gegeben werde, nach Belieben Verträge mit anderen Regierungen zu schließen und solche zu kündigen. Der Präsident sollte alle Gouverneure dr Staaten ernennen und die Territorien ohne Ein spräche des Congresses regieren. Er sollte das Recht haben, alle Gesetze nach Belieben außer Kraft zu setzen, den Congreß aufzulösen, das Oberbundesgericht durch sein Machtwort außer Kraft zu setzen. Er sollte Armeen anwerben dürfen und dieselben nach Belieben verwenden, und wenn e.r es für gut hielt, dürfte er sich sogar zum Dictator erklären. Sein Titel sollte Ge. Hoheit" sein, so daß nur königliche" oder kaiserliche" hinzugefügt zu werden brauchte, und der Monarch war fertig. Wenn man die näheren Umstände kennen lernt, unter denen unsere Verfassung zu Stande kam dann Uxni man erst deren Bedeutung schätzen, deren Größe und Erhabenheit bewunderu. (B. D. C.) Vom Au lande. An den B'a r t gehen soll es den Mitgliedern des Wiener Opernchors. Nach einem Ukas des Directors Mahler haben die Mitglieder des $r renchors künftig bartlos zu erscheinen. Die Herren kämpfen aber um ihren Bart und wehren sich' dagegen, daß man ihnen das Rasirmesser so unerbittlich in die Hand drüclt. Die Verordnung steht in Zusammenhang mit einer Reueinstudirung des übrigens seit acht Jahren in Wien nicht gegeb?nen Rienzi", welche die Umwandlung der Herren vom Chor in glattrasirt Rör.ier erfordert. Bisher war nur der Chor in Manen" gezwungen, bartlos zu erscheinen. I n Gi t schi n bestieg ein dort unbekannter, sehr anständig gekleidete? Mann, nachdem er Hut und Stock unten zurückgelassen hatte, den Stadtkirchthum, kroch durch ein Fenster hinaus und kletterte am Blitzableiter bis zur Thurmspitze. Er hielt eine laute deutsche Ansprache, die 'aber niemand von den unten angesammelten Leuten verstand, und als ibn die Thurmwächtersfrau zum Aosteigen aufforderte, machte er eine leichte Drehunz auf, dem Absätze und stürzte sich in die 133 Fuß tief gelegene Straße binaö Er blieb unten todt liegen. Nach den Papieren, die man bei ihm fand, ist de- Selbstmörder ein gewisser Johann Rudisch. Woh er gekommen ist, ist noch nicht bekannt. In Gentill y. einem Orte bei Paris, versammelte sich dieser Tage eine fröhliche Hochzertsgefellschaft im Saale des Standesamtes. Ter Beamte stellte an das Brautpaar die vorgeschrobene Frage: Sind Sie entschlössen etc. . Der Bräutigam antwortete mit einem deutlichen, energischen Ja", während die aufs höchste erregte und verwirrteBraut ein Nein" flüsterte. Große Verblüffung. Im selben Augenblicke aber rief die Aermste: Um Himmelswillen! Ich habe mich nur versprochen, ich wollte natürlich Ja" sagen." Es war zu spät. Der etwas allzu formelle Beamte hielt sich an das Nein", schickte die Gesellschaft fort und überließ es den Brautleuten, ein neues Aufgebot zu verlangen. Ein im Dorfe Wackernheim im Quar.Uer lieaender - .öusar

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irchen und kirchliche Vereine.

Bapkisten Rirchc. D ? u 1 s d) c Baptisten K i r ch c. N. W. üdc Nonh und Davidpn Str. Pastor, Andren, d. Frcirag. Lottes, dinstc 10 Uhr Vorul. und 7 Uhr Abends. 5o:'.:'.tagsfch:Ne 2 Uhr )!achinit:aI. , Loangelische Rirchcn. St. Johannes Kirche. R. W. Ecke Sanders und AccKernau Strl Pastor Theodor 5chory. Gottesdienste h) .ihr Vorm. und 7 Uhr Abends. Son'.nazsschule 9 Uhr Morgens. S t. Pauls Kirche S. O. Ecke Columbia Ave. und 17. Str. Pastor Friedrich Rikisch. Gottesdienste 10 Uh? Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagsschulc 9 Uhr Morgens. Deutsche Cvang. Zions kirche. No. 32 23. Ohio Str. I. C. Peters, Pastor. Gottesdienste jeden Sonntag Vormittag 10 Uhr 30 Min. und Abends ?8 Uhr. Sonntagsschule Morgens 9 Uhr 20 Min. Bibclstundc und Vorbereitung für die Sonntags schule jeden Dienstag Abend 8 Uhr. Frauen-Verein jeden dritten Donnerstag im Monat Nachmittags 2 Uhr. JugendVerein, Bibelstunde jeden Sonntag Abend 7 Uhr. Gefchäftsverfammlung jeden dritten Freitag im Monat. Ge fang-A-rein, jeden Donnerstag Abend 8 Uhr. Vorsteher Versammlungen, jeden letzten Montaq im Monat, Abends 8 Uhr. Gemeinde Versammlungen, jeden letzten Sonntag im Marz, Juni, September und Dezember. Evangelische Gemeinschaften. Erste Kirche. S.O.Ecke New ?)ork und East Str. Pastor Rausch. Gottesdienst 10 Vorm. und 7 Abends. Sonntaasschule 9 Uhr Morgens. Zweite Kirche. N. O. Ecke Wiltins und Ehurch Str. Pastor I. Griesemcr. Gottesdienste 10 Uhr Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagsschule 2 Uhr Nachmittags. Lutherische Airchen. St.JohannesKirche, Haugh ville, 71tt N.Bismarck Ave. Pastor Daniel Philipp. Gottesdienste 10 Uhr Vorm. Sonntagsschule 11 Uhr Vorm. St. Paulus. N. O. Ecke New Jersey und McCarty Str. Pastor Iredcrick E. G.Wambsgans. Gottesdienste 10 Uhr Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagsschule 3 Uhr Nachm. Gc meindevcrsammlung jeden ersten Sonn tag im Monat. Frauenvercin alle zwei Wochen am Freitag. Männcrchor probt Mittwoch Abend. Gem. Chor Donner stag Abend. St. Peter. (Missouri Synode.) S. O. Ecke Brookstde Ave. und Jupiter Str. Pastor Charles W. Giesc. Got. tcsdienste 10 Uhr Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagschule 2 Uhr Nachm. D r c i e i n i g k e i t s k i r ch e (Missouri Synooc). N. O. Ecke Ost und Ohio Str. Pastor Peter Seuel. Gottcsdienste 10z Uhr Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagschule 9 Uhr Vorm. Gemischter Chor Mittwoch Abend. Ge meindevcrsammlung 1. Sonntag im Monat Nachm. Frauenvcrein Don nerstag Nachmittags. Methodisten Kirchen. Erste Kirche. S. W. Ecke New yoxl und New Jersey Str. Pastor Frank A. Hamp. Gottesdienste 10. Uhr Vorm. und 71 Uhr Abends. Sonn tagsschulc 9 Uhr Vorm. N i p p c r t G e d ä ch t n i s; k i r ch c. N. W. Ecke 10. Str. und Kcystone Ave. Pastor John Elans. Gottesdienst 10 Uhr Vorm. und 7 Uhr Abends. Sonntagsschulc 9i Uhr Vorm. Zweite Kirche. N. O. Ecke Prospect und Svrucc Str. Pastor Charles E. Ploch Gottesdienst 10 Uhr Vorm. und 7z Uhr Abends. Sonn tagschulc 9 Uhr Vorm. Dritte Kirche. Ecke Morris und Church Str. Gottesdienst 1z Uhr Vorm. und 7z Uhr Abends. Sonntags schule 9 Uhr. vorn 13. Husarenregiment wurde von seinem Quartiergeber, dem Lar.dlmrth Jakob Weiland, mit der Heugabel erstochen. Weiland kam auf seinem Nachhauseweg an der Turnhalle vorüber, wo ein Husar Wache stand. Weiland hänselte denSoldaten, der Wachthabende, ein Gefreiter kam hinzu und wies den Landmirth seines Weges. Weiland gerieth darüber in Wuth, eilte nach Hause und holte dort eine Patentheugabel. Mit dieser ausgerüstet zog er in Begleitung seines ders zur Husarenwache, und dort er stach er den Gefreiten, der auf der Stelle todt blieb. Ter andere Soldat, der auf Pfosten stand, wurde ebenfalls Vorletzt. Jüngst kaufte der Rentier Maxime Tellandier in Paris bei einem Trödler eine kupferne, mit falschen Steinen gezierteKrone, die offenbar früher in irgend einem Theater als Schmuck gedient hatte. Das originell:, sehr gut im alten Stil gearbeitete Stück gefiel dem Käufer autzerordentlich, und zu Hause erzählte er den Nachbarn und Freunden, daß es die ftnm: der Konigin Bianca von Castilien sei. die er da erstanden habe. Eine im selben Hause wohnende junge Person, Marie Seron, verliebte sich in diese heilige Krone" und gab sich alle Mühe, Herrn Tellandier zu Sestimmen. daß er ihr diese Krone schenkte. Alles Btmar. ata vergeblich. .L. alte

Reforlnierte Kirchen.

Erste Reformierte K i r c. ! Ecko Noble und Ohio Str. Sonntags-' schule 9 Uhr Morgens. Gottesdicwte Sonntag Vorm. z'll Uhr und Abends z8 Uhr. Jeden lentcn Sonntaq im Monat. Abends, in englischer Sprache. Frausnrcrein jeden zweiten Donnerstag im Monat z3 Uhr Nachm. Jugendver ein. den ersten Mittwoch jeden Monats, 8 Uhr Abends. W. B. Wittcnbcrg, Paüor. Ev ana. R c f. St. Jo h annis Gemeinde. Ecke Alabama und Merrill Str. Sonntagsschule 9.30 j bis 10.30 Vorm. Gottesdienst 10.40 Uhr Vorm. C. E. Verein 6.30 Uhr Abends. Gottesdienst (Enql.) 7.30 Abends. Bibelstunde Donnerstags 7.3.0 Abends. Frauenverein jeden letzten Sonntag lm Monat in der Kirche, 2.30 Nachm. Jungfrauen - Missionsvercin jeden ersten Diemtag im Monat, 7.30 Abends. H.W.Vitz, Pastor. Ev. Ref. Im manuels Kirche. Ecke Prospcct und S. New Jersey Str. 6ottcsdiemte Sonntags 10.30 Uhr Vorm. und 7.30 Abends: Gottesdienst in englischer Sprache am ersten und dritten Sonntag Abend im Monat. Sonntagsschule 9 Uhr Vorm. Frauen verein jeden ersten Sonntag im Monat, 2.30 Nachm. Jugendvcrein Dienstag Abends 7.45. A. G. Gekelcr, Pastor. Ncf. St. Vauls Kirche. Nord Belmont Ave. Sonntagsfckule 9 Uhr Vorm. Gottesdienst 10.30 Vormittags. Frauenvercin jeden 2. Sonntag im Mo nat. 2 Uhr Nachmittags. F. Kalbfleisch, Pastor. Nef. Hoffnungs kirche. Ost 10. Str. Sonntagsschule 9.30 Uhr Vorm. Gottesdienst 10.30 Vorm. Frauenvcrein jeden 2. Donnerstag im Monat, Nachn ittags 2 Uhr. Juqend verein jeden Mittwoch Abend um 8 Uhr. Julius Graue! , Pastor. Kacholische Kirchen. 5) crz Jesu Kirche. Ecke Union und' Palmer Str. Pfarrer Fr. P. 5aafe. Messen 5z, 74 und 10 Uhr Vorm. Vesper z3 Uhr Nachm. Ver eine : 1. St. Franciscus Untcrstützungs Verein. John Ohleycr, Präsident. Ver sammlung jeden ersten Sonntag im Monat. 2. St. Cäcilien Verein. John Lauck, Präsident. Versammlung jeden 4. Sonntag im Monat. , 3. St. Aloysius Jünglings Verein. Richard Obergfcll, Präsident. Versammlung jeden 2. Sonntag im Monat. 4. St. Lud vigs Verein. Versammlung jeden 1. Sonntag im Monat. 5. St. Georgs Ritter Verein. George Miller, Präsident. Versammlung zweimal im Sonat. G. St. Martinus Zweig No. 80 der Kath. Ritter von Amerika. Zweimal Versammlung jeden Monat. Die ersten 4 Vereine versammeln sich Sonntags nach der Vesper, dic letzteren Montag Abends 8 Uhr. Verein der christlichen Mütter. Versammlung jeden 2. Sonntag im Monat. Joscphinc Fritz, Präsidentin. St. (!lara Jung srailcn Sodalität. Miß tzarry Ahldcrs, Präsidentin. Versammlung jeden 3. Sonntag im Monat. Versammlung beider Vereine nach der Vesper. ., St. M a r i e n K i r ch c. 2 üdscilc der Mary land Str., westlich von Tcla wäre Str. Pfarrer Anthony Scheide ler; Priester John Soibl. Messen (N, 74 und 10 Uhr Vorm. Christenlehre 2.z Uhr Nachm. Vesper 3 Uhr Nach. Der Fraucnvcr.'in versammelt sich jeden ersten Sonntag im Monat nach dcr Vesper. Dcr Jungfrauenvcrein versammelt sich jeden 2. Sonntag nach dcr Vesper. Jünglingsperrnie jeden 2. Tienstaz im Monat. St.Joscohs Unt. Verein jeden 2. Montag im Monat in der St Marien Halle. Präsident,' Ignatz strack; Sekretär, Carl Bunagel. St.Bonifacius Unt. Verein jeden letzten Sonntag im Monat in dcr St. Marien. 5)alle. ! Herrhatte'setnewEpan an ver Krone. I Vor wenigen Tagen nun verreiste Her: Tellandler und war ber seiner Rückkehr sehr erschrocken, als er einen seiner Schränke, in dem er seine Werthsachen aufbewahrte, erbrochen fand; er tttU dirte den Schrank, aber es fehlte nichts von Werth, nur die schöne Krone war verschwunden. Nun wußte der Bestohlene auch, wer der Dieb sei; er ging zu Maria Vernon, die ihm unter Thränen die That bekannte. Gerührt verzieh ihr Herr Tellandier und schenkte ihr die Krone. Zugleich erzählte er ihr auch,. welche Bewandtniß tä mit dem Dinge hafo. Arme Maria Veron! Die Enttäuschte erwiderte nach der Jungfrau von Orleans: Deine Kirn, nimm sie hin." ontg'Teja'ist der Titel eines neuen Dramas von Adolf Wilbrandt. das in den ersten Monaten der Saison auf der Bühne ds Berliner Theaters" zum ersten Male erscheinen soll. Adolf Wilbrandt hat hier denselben Ostgothenkönig, den uns 5zermann Sudermann im ersten Theile seines Einakter - Cyklus. Morituri" vorführt, zum Helden seines Dramas gemacht. Es bedarf natürlich nicht erst der Versicherung, daß Wilbrandt einen vollkommen anderen Stoff behandelt und ein selbstständiges Charakterbild durchführt. Mit dem Hunger - Conflikt des Sudermann'schen Stückes hat das neue Drama zarnichts gemew.

Nervöse

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xm: oificcns.'inun.ifn u :;cr;r nuj.T.::;; .-,t. 131? J.li?!:?,ü7.?i, l:nre'!mZniz?r 2.t!ar fii?re le mutb-J'ir!-:t:tuns?r. unstuiiidje .TiatUiewriiältniiK. M:ouch v,n Älk:,sl und Tabak, können in turr,lerkir ein Ä!en,chenleben ,err.-n, oder bafrn roerti'ten j ci;i Her von riiMiei.kn nervöser Ar: ulr.vole: Unfabigkeit zur Arv.it. cdächtnik,-?s,Vache. Verlud der mänlie!,en ltraft, Paricocele. korperltche cliwaide. rspfschmeren. 13laq:nt u,:z Tarm-Beschwcrvcn. ttedrlkett. Zlpventlouqkcit. AngttgesuHl. chlaslosigteit. cven?üverdr::h. Nachtschweift. nervöse Serzttopscn und viele Ändere. 0 Irop all' den (rrrunciiafren unseres Jahrhunderts ist es bis jent nicht gelur.zen. ein sickeres Mittel zur Bekan'.vtunq dieier ran.'deiken anzii.zede:l. Tas ent Medieal rnfr itirr ,1: wrand Rapids. Mick.. kann sich riid:nen. dieses Problem gelöst zn tia'.'rn. Um r.un die Heilkraft igrcr Ä,'!ikkl und die Metdoden derselben der S7Icii:I'tit bekannt zu geden. erbietet si.t, das Institut, cinem Jeden ;auz frei. o:e welctie Bereainung und on7.e Oan Der (rinpränaer iraen3 ncläii LervstiÄtunaen ci::.?edk. eine iimne k? iSfi'mirt.'i nrhi ihm hntn -.

im: oii'ic cnsecr.un.irn u :;cr;r r.i:: zusenden

Ter rcalirc un) große Werth dieser einsacken HanSbehanZlunq zeigt sich stets, auch in den schwieriqstcu wallen. VJ3 jedes andere Mittel qanz erfolzloS war. Tausende von tturirrcn sind jeder Zeit gerne bereit, ieuai::s von itjrer wunderbaren Heilkraft zu geben. i3 ftttreide ein Jeder, der mit irgend einem der genannten ebrechen behaftet ist, oder eine Unordnung i, seinem Softein verspürt, sofort a.t das

Kcnt Mcdical Jnstitttt HO Houscman Bldg., Grand Rapids, Mich.,

lim eine freie Probe nebst Methoden und Rathschläzen

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i Vl'AVTTn A nutK nt ha.1 luMtltii that P. I'P-A X S will not beneflt- They banisb pn r.d rrlu hin. Ontt envm rvlwt. Ntu tlie worrt U I P'A N S on tbt packuro aud acoi-pw no u'miiUiUj. It I'PA'N . W for öciit. nT lr batl at ntiy dru(f eure. Ten tamnles and ;i th.xisan.l Uwtiimtnialrt will b niaJl.nj hi:t adJrun tot cenu, orwarüul U Um (V Uipaoa Cuciuical O., So. 1 Sprtjoo St, 5c York. lA

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