Indiana Tribüne, Volume 22, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1899 — Page 2

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Fndtana Tridüne. ' Erscheun thtjlid) imo SrnMz i Die täglich Tribüne- kostet durch den Xrlget J gcntt per Woche, die SonntaL.rribSeI : ktl per Ooche. Beide lüsterne 15 Sintlii? II entl per Vtonat. per yft ierhalb d, 9Ufc pezesHi t ,rilde,hlng V pt ' vaZr.

iXTift 18 LÜd Vlabama Cix&u Indianapolis, Ind., 22. August 1899. Lottmotiveuse!suug im Fluge. Jmmei mehr gelangt man dazu, eine ganze Anzahl Verrichtungen in Verbindung mit dem Betrieb von Vahnzügen, wozu früher das Anhalten deZ Zuge unbedingt erforderlich war, ebenso leicht auszuüben, während der Zug luftig weiterläuft, um hierdurch immer mehr Zeit zu gewinnen, welcher Gewinn auf einer langen Strecke schon viel bedeuten kann, obwohl er die Arbeit mancher .Bahnbediensteten dermehrt. Seit längerer Zeit schon geschieht dies bekanntlich theilweise mit dem Aufnehmen und Abladen gewisser Güter. Und neuerdings wird auch an einer Reihe unserer Bahnlinien im Wesentlichen dasselbe Princip für eine der allerwichtigsten Verrichtungen an gewendet, nämlich für die Speisung der Locomotiven mit Wasser. Dem Dampfroß war e vorbehalten, es im Trinken noch weiter zu bringen, als die schnelllebigen Amerikaner, die alle ihre Getränkt im Stehen hinunter stürzen, es braucht nicht einmal mehr zu stehen, sondern befriedigt feinen Durst im Laufen, ohne Schaden für seine Gesundheit"! Die hierzu nöthige Einrichtung ist ziemlich einfacher Art. Am Tender der Locomotive ist eine Röhre befestigt, welche die Gestalt eines großen lateinischen C hat, und an der sich ein SchöpfApparat an einem Ende befindet. Das aufzunehmende Wasser befindet sich aber nicht mehr in einem riesigen Hochkessel, sondern in einem 2rog, der nur schmal, jedoch 1200 bis 1400 Fuß lang ist, und der nicht höher liegt, als die Geleise selbst oder vielmehr dieSchwellen. Manche Reisende von auswärts schon haben diese Wassertröge zwischen den Geleisen bemerkt und waren sehr erstaunt, wenn ihnen der Zweck dieses Wassers erklärt wurde. Eine Reihe Hebe! - Vorrichtungen ermöglicht es, das Schöpfende der besagten Röhre, deren Spitze stets nach dem Wassertrog weist, bis zum Niveau der Schwellen hinabsinken zu lassen. DaZ besorgt der Heizer, sowie die Lo comotive einen solchen Trog erreicht, und dieses Schöpfende, das 12 Zoll weit und 3z Zoll hoch ist. sinkt etwa 6 Zoll in den Trog hinein (der im Gan zen nur 7 Zoll tief und 24 Zoll weit ist.) Ein wenig Wackeln und Schwanken der Röhre läßt sich nicht vermeiden, macht aber gar nichts aus. Alles, was sonst noch zu thun ist, da? thut die Bewegung der Lokomotive selber, so ganz nebenbei. Das Waffer ergießt' sich mit einer Gewalt in die Röhre und von da in den betreffenden Behälter, daß es dem Uneingeweihten scheinen mag, als würden besondere, mächtige Dampfmaschmen zu diesem Behufe in Thätigkeit gesetzt. Allerdings muß die Fahrgeschwindigkeit des Schnellzuges einigermaßen verringert werden, während das Dampfroß trinkt. Dies ist aber nur deswegen nothwendig, weil das Wasser mit solcher Macht gegen die Biegung der Röhre schießt, daß bei hoher Fahrgeschwindigkeit dem betreffenden Metall bedenklich viel zugemuthet würde. Doch wird die Schnelligkeit des Zuges für diesen Zeitraum nur auf etwa 30 Meilen pro Stunde ermäßigt; bei diesem Tempo hat man bis jetzt die besten Resultate erzielt. Während die Lokomotive mit dieser Schnelligkeit über einen solchen langen Trog dahinfährt, nimmt sie ungefähr 4000 Gallonen Wasser in ihren metallischen Mägen auf. kunterbunte Straßennamen. In wenigen Städten der Welt wimmelt es so von seltsamen und bunt durcheinander geworfenen Straßennamen, wie in der Stadt Mexico. Es sind erst einige Jahre her, daß die Straßen dieser Stadt durchweg neu benamst wurden, meist nach der .zahlenmäßigen Reihenfolge und der geographischkn Richtung, wie in vielen Großstädten unseres Landes auch, und noch bis auf diesen Tag kümmert sich das Volk um diese modernen Namen sogut wie gar nicht; dieselben erscheinen thatsächlich nur in amtlichen Schriftstücken. Sonst braucht Jedermann die schönen bunten alten Namen, welche ekn schier unabsehbares Gewirr bilden, da jedes Gevierte als eine besondere Straße angesehen wird und einen eigenen Namen Hai. Eine Masse dieser Namen ist religiöser Art; sie laufen aber fortwährend mit Geschäfts- und anderen, oft sehr profanen Namen direct zusammen! - Da ist z. Y. die Herz-Jesu-Straße, die Heiligegeist Straße, die Avemaria Straße, die Avenue der Liebe Gottes, die HeiligengräberSonntags Straße, die Archen Bethlein3, die Straße des Heiligen des Wahren Kreuzes, aber man kann oft auf die schroffsten Gegensätze stofern, wenn man in einer dieser Straßen ein Geviert weit gegangen ist. So geht die Jesus Straße unmittelbar in die Straße des neuen Schlachthauses über, und die Sanct-Theresen Straße .unmittelbar in die Kartoffel- und Eiergasse! Daneben hat man Fisch-, Ziegen-, Fliegen-, Ratten-Straßen. einen Diebsplatz, eine Straße der Köpfe u. s. w. Für den Fremden ist dieserNamensWirrwarr äußerst verwirrend, und wenn er gar versuchen sollte, alle diese Straßennamen seinem Gedächtniß ein-, zuprägen, so wäre es nicht zu verwundern, wenn er sich bald in die Straße des Teufels oder in die Straße der Verrückten wünscht, die hier ebenfalls Zu finden sind!

Unbestimmte V!nnensee,0esayren.

DaS kUrzliche Auflaufen eines gewaltigen Güterschiffes unfern Drummond Island, in der nördlichen Wasserstraße zwischen dem Huronsee und Sault Ste. Marie, zeigt wieder, wie unverläßlich die Vermessungen und Lothunq'n auch an unseren großen Binnenfen, ja hier besonders, in Hinsicht moderner Fahrzeuge sind. Der Fels, auf welchen dieses Schiff auflief, war auf ke'incr Schiffskarte als Hinderniß verzeichnet; er liegt zwar nur 10 Fuß unter dem Wasser,' aber bis vor zehn Jahren betrug der durchschnittliche Tiefgang unserer Binnensee - Fahrzeuge nur etwa acht Fuß, nach der Ladungs - Wasserlinie berechnet, während er beute 16 oder sogar 18 Fuß beträgt. Daher ist wahrscheinlich ein großer Theil der früheren Messungen, namentlich in Wasserwegen, die mit vielen kleinen Inseln besät sind, sogut wie werthloS geworden, und man hat schon zu lange unterlassen, allenthalben wieder neue Messungen vorzunehmen und vor Allem die Schiffskarten durchweg nach den veränderten VerHältnissen ebenfalls zu verändern. Sowohl die Aenderungen im Schiffsbau selbst, wie auch der Umstand, daß viele Wasserstellen gerade in den BinnenseeGegenden sich verflacht haben, hätten dazu auffordern sollen, sich beständig in dieser Beziehung, auf dem Laufenden zu halten. In diesem Herbst soll endlich diese Aufgabe energisch in Angriff genommen werden, obwohl auch die. für den nächsten Monat erwarteten Schiffskarten noch Manches zu wünschen übrig lassen dürften. Bei alledem ist es fraglich, ob jemals einer dieser Wasserkörper den Schiffscapitänen, welche ihn überqueren, so vollständig bekannt sein wird, wie es zur Vermeidung aller derartigen Unfälle nothwendig wäre! Wahrscheinlich ist kein anderes System von Binnen land Wasserwegen so umfassend auf Karten verzeichnet, wie das vorliegende; und doch ist das Auflaufen an unbekannten Hindernissen etwas verhältnißmäßig sehr Häufiges, an Stellen, welche den Karten zufolge dreimal für einmal genügend tief für das Flottbleiben der Schiffe wären!. Die Bundesregierung läßt durch die Armee - Ingenieure häufig Hafen- und Strandlinien - Messungen vornehmen; über das Gebiet dieser Messungen hinaus jedoch liegt auch noch Manches, das zu wissen von großem Interesse wäre. Und was die Messungen selbst anbelangt, so sind solche z. B. für Michigansee - Häfen vor sechs Jahren gründlich erfolgt, und jüngst äußerte sich ein Mitglied des Hydrographischen Amtes im Hinblick auf den obigen Unfall, er wäre gar nicht überrascht", wenn zu irgend einer Zeit ein großes Fracht- oder Passagierschiff im Michigansee auf Dinge stoßen sollte, welche damals übersehen worden seien. Und wie steht eö erst mit anderen Dingen. welche damals überhaupt nicht vorlagen? Aenderungen in der Bauart der Schiffe, im Wasser - Niveau und auch in den Strömungen kommen hier alle mit in Betracht. Sobald ein neues Hinderniß entdeckt und einberichtet worden ist, werden in der Regel neue Messungen an der Stätte und weithin in der Umgebung vorgenommen, da man auch wissen will, ob man es mit einem einzelnen Hinderniß oder mit einer ganzen Gruppe solcher zu thun hat, und bei der Herstellung der nächsten Schifsskarten wird das Ergebniß mit eingetragen. Aber meist muß erst ein Unfall eintreten, ehe eine solche Entdeckung gemacht wird. Thatsächlich ist das System unserer großen Binnenseen das unregelmäßigste und in manchen Einzelheiten unbestimmteste seiner Art, und häufigere und ausgedehntere Forschungen in denselben, ohne erst auf Unfälle zu warten, wäre alles Andere eher, als überflüssig! Golfspieler- Tpeeialkrankheit. Es hätte mit wunderbaren Dingen zugehen müssen, wenn man nicht früher oder später auch eine Krankheit entdeckt oder ausgeklügelt hätte, welche speziell dem Golfspiel, diesem jetzt immer mehr bei uns um sich greifenden Sport, ihr Dasein verdankt! Haben doch das Radeln und andere Sportövergnügungen sich längst solche Specialkrankheiten zugelegt-, und das Golfspiel wäre geradezu unvollständig, wenn es nicht ebenfalls ein derartiges Zubehör aufzuweisen hätte Auch fehlt es nicht an Wissenschaftlicher Deckung für diese Golf-Krank-heit. Dr. Jrving C. Rosse, welcher sich als Nerven - Specialist einen Namen gemacht hat. und einige Andere haben kein Bedenken 'getragen, die neue tfols rasli" - Theorie zu vertreten, obwohl gerade Dr. Rosse im Uebrigen für das Golfspiel schwärmt, das ja unfraglich zu den gesundesten, heilsamsten und am wenigsten von Unfällen begleiteten Vergnügungen gehört. Aber, wie gesagt, ohne eine gesundheitliche Schattenseite thut man's nicht, und wie man z. B. von Zweirad - Gesichtern und Radler - Herzen längere Zeit geredet hat, so spricht man jetzt auch von golf rash. Worin besteht diese hochmoderne Extra - Krankheit? Das wissen auch die HauikrankheitsSpecialisten, in deren Feld sie zunächst gehört, noch nicht ganz bestimmt zu sagen. Ueber die Krankheits - Erscheinungen selbst jedoch scheint man sich wenig Zweifeln hinzugeben, und nachdem einmal das Stichwort gefallen ist, redet Einer dem Anderen geene ncch, daß diese Erscheinungen lediglich vom Golsspiel kämen. Dieselben sind einfach ein HautauSschlag an Händen, Armen und Rücken, und während dieser AuSschlaz an manche ganz gewöhnliche Hautkrankheiten erinnert, wie sie durch Hitze und andere Ursachen herbeigeführt w:rd'n können, wird doch versichert, dsß er etwas ganz Apartes. ja sogar, daß er in jedem einzelnen Fall wiederum etwas verschieden sei!. Die Krankheit kann in milder, aber auch in sehr slöwererormmitreten. m ersteren

Fall pflegt Jit zu verschwinden, ohne Spuren an der Haut zu hinterlassen, im letzteren Fall aber soll sie in heißen Brand übergehen, oder sogar den Tod durch Nervenerschütterung ? oder Erschöpfung herbeiführen! Kaltwasser - Compressen und gewisse Wundsalben werden' als Gegenmittel empfohlen. Was die ganze Geschichte gerade mit dem Golfspiel zu thun hat, ist nicht klar. Aber wozu braucht dem Laien Alles klar zu sein? Als unmittelbare Ursache dieses Ausschlages wird sogar schon ein Golfspiel - Vacillus von Weitem denuncirt! That settlea lt.

Neueste Orangenzuchter-Jdee. In den letzten paar Jahren sind unsere Märkte nicht mehr mit Apfelsi. nen geradezu überschwemmt gewesen, wie es vor dem berühmten Florida'er Frost von 1894 auf '95 kurze Zeit der Fall gewesen war. Aber eine solche Ueberfüllung mit Apfelsinen wird mit Bestimmtheit wieder erwartet, trotzdem da und dort das Gebiet der Orangenzucht etwas kleiner geworden ist, und man fühlt sich veranlaßt, wieder ein mal etwas Besonderes zu thun, um dem Orangen - Consum einen lebhas ten Aufschwung zu geben. Denn bekanntlich lassen sich Orangen schwerer, als fast jedes andere bekannte Obst, auf lange Zeit aufbewahren, man kann sie nicht dörren u. f. w., und daher läßt sich auf diese Weise auch ihr Preis nicht lange hochhalten, woran auch der Apfelsinen - Trust" nicht viel wird ändern können. Daher ist einer der Züchter auf einen gelungenen Gedanken verfallen, um das Interesse des Publikums. an diefem edlen Obst zu erhöhen. Er will nämlich den Abnehmern, selbst in weit entfernten nordischen Gegenden, Gelegenheit zu geben, die Früchte direct vomBaumzu pflücken. Und zwar soll dies folgendermaßen angestellt werden: Eine Anzahl fruchttragender Orangenbäume soll in Eisenbahn Wagen verpflanzt werden, welche eigens für ihre Aufnahme eingerichtet worden sind. Ganze Bahnzüge ließen sich solcherart zu wandelnden Orangenhainen machen; ein Zug von zwanzig Orangen - Waggons mit je sechs Bäumen würden schon 120 Bäume ergeben. Die Verpflanzung soll aber nicht etwa kurz vor der Versendung stattfinden, sondern diese Schienenwagen sollen sich vielmehr ständig in der warmen Zone aufhalten, wo die eingepflanzten Bäume wachsen und tragen sollen. Erst wenn die Früchte reif geworden sind, sollen sich die Züge nordwärts bewegen. Die Orangenhaine sollen also unmittelbar zu den Consumenten kommen, da ja doch die meisten Dieser nicht nach den Hainen kommen können, und wie gesagt, die goldigen Früchte sollen im Norden direct von den Bäumen herab verkauft werden. Jedermann weiß, welchen Reiz das Pflücken von Früchten unmittelbar von Bäumen ohnedies auf die meisten Menschen übt. und nun gar, wenn sie dies mit einerFrucht thun können, die sie in ihrem ganzen Leben noch nicht am Baume, höchstens vielleicht am Weihnachtsbäum, gesehen haben! Kein Wunder, daß der Schöpfer dieses Planes einen noch nie dagewesenen Buhm" in Orangen von seiner Verwirklichung erwartet. Bis jetzt steht die ganze Geschichte erst auf dem Papier; aber es sollen schon Schritte zur Verwirklichung im Gange sein. Jedenfalls aber müßte der Buhm ein ganz gewaltiger werden, um die. sicherlich bedeutenden Auslagen zu lohnen, und auf diesem Feld laufen die Profite nicht in großen Portionen ein, obgleich natürlich für solcherart verkaufte Apfelsinen auch ein höherer ExtraPreis erzielt werden könnte und müßte. Es wäre denkbar, daß die Sache immerhin. so lange sie neu ist. ganz mächtig zöge und das Pflücken der Früchte in den Hainen aus Schienen" eine Zeitlang zu einer Mode-Manie würde. Eine gewisse Ersparniß würden die Unternehmer übrigens auch erzielen: denn die Kosten des Pflückens und Einpackens daheim kämen ja in Wegfall. Gewissensbisse. Wiener Skizze von Fel Törmann. 4 Der junge Lackner war eigentlich gar nicht mehr so jung; freilich, wenn man mit so großer Sorgfalt Toilette macht und den Hut nie abnimmt, um ja nichts zu verrathen, kann man sich das hübsche Schmeichelwort der Jungeziemlich lange erhalten. Der junge Lackner that übrigens, was möglich, das muß man ihm lassen: er probirte AlleS durch! Kneippkur, schwedische Massage, Lichtbäder AlleS mit einem Wort denn schaden kann so waS nicht, und dielleicht nützt eS sogar manchmal ! ; Der junge Lackner hatte wundervoll geschlafen, leicht und traumloS; er erwachte mit einem Gefühle einer Glückfeligkeit, die beinahe entkörpert; wenn er nur fliegen hätte können er wäre am liebsten aus dem Bette heraus direkt in die blaue, lichtgesüttigte Lust hineingeflogen, in zierlichen Spiralen, die sich nach oben öffnen und erweitern er hätte sich gerne gewiegt und geschwungen. Da war aber nickt mög. lich; deswegen huschle er sich blos im Bette ein bischen auf und nieder und pfiff diskret vor sich hin: Wenn ich ein Vöglein wär'....Nach diesem theoretischen Ausflugein höhere Regionen kehrte er wieder zu dem Irdischen zurück, mit einem leisen Seuf zer der Hoffnungslosigkeit: Ich werde nie wirklich fliegen können.' Dann las er den lavendeldlauen Brief der schon seit gestern auf seinem Nachtkaftel lag; er hatte ihn schon beim Schlafengehen gefunden; aber er hatte eine leise Angst vor all' den verrückten heißen Worten dieses Briefes gehabt; er hätte am Ende schlecht geschlafen oder gar nicht; er wäre vielleicht. so sehnsüchtig geworden wie neulich, als er sich daraus ertappte, daß er lemen VolLewkel kükt uud

,wen Namen dazu geflüstert hätte. Nein, nein, es war besser so. Einen

lavendelblauen Brief liest man am helllichten Morgen, bei offenem Fenster, aber nicht in einer schwülen Juninacht, wenn die Katzen schreien und das Wetterleuchten über den Himmel fliegt. Er hatte ehrliche Angst vor seinen Gefühlen er liebte dies nicht so übertriebene Sachen, die Einen aus jeder Ordnung bringen. Entzündende Briefe schreibt dieser Fratz! Woher hat sie das eigentlich? ES ist wirklich schade,! daß er sie nicht schon vor zehn Jahren kennen gelernt hat, da hätte er noch auf den Ton eingehen können das wär' ein Schwelgen in Gefühlen geworden! Wirklich schade! . Er legte das Brieflein in den Lack kästen, der dafür bestimmt war eö war höchste Zeit, mit den körperlichen Spielen zu beginnen. Aus dem Lino leumteppich stand er da. Er begann mit den Keulen und Hanteln, dann kam das Stabturnen, das Arbeiten mit den Gummischnüren endlich das Bad und zur Belohnung eine Schale Thee und drei Albert-Cakes. Während er sich den Händen seines Friseurs anvertraute, der leider immer weniger zu thun bekam, überflog er die Zeitung. Dustige Essenzen troffen und rieselten über Schädel und Barthaar; aus dem Fauteuil nebenan lagen bereits der blaue Anzug, das weiße Piquegilet, der Girardihut mit dem rothen Bande, die zierlichen Schuhe, noch auf den Hölzern, strahlend in ihrer gelben Glätte. Er aber saß eingehüllt in den weißen, starren Mantel, ließ den Friseur Hantiren und las. Er war mit seinem flüchtigen Ueberblick fertig. Greifeneder tummeln Sie sich, ich habe Eile." Sofort, Herr Lackner sofort können Sie aufstehen." Ganz mechanisch ließ Herr Lackner seine Augen über die Annoncen streifen Stellengesuche, offene Stellen, Bermiethungen, Ver käuse, Stellengesuche. Ein jung Mann, absolvirter Doktor, erbietet sich u. s. w. Junges Mädchen aus gu ter Familie wäre geneigt Reisebe. gleiter und bescheidene Ansprüche. Letzter Versuch: Eine verzweifelte Mut ter mit drei Kindern edle Wohlthä. ter 50 Kreuzer Klavier-Lektion sichere Anstellung, sicheren Verdienst finden. So las er wild durcheinander, von einem zum Anderen überspringend. und immer heftiger las er. immer un ruhiger, und ganz schwül wurde ibm dabei und unbehaglich. ES wird eigent lich schrecklich vie! gerobotet auf dei Welt, AlleS rennt der Arbeit nach, muß der Arbeit nachrennen nur er frei lich, wenn man sich die Eltern so se er suchte nach starken Ausdrücken so infam gut ausgesucht hat, da braucht man freilich aber ist da; nicht eigen!!) gemein und niederträch tig von ihm? Adieu, Adieu, Herr Greifeneder Adieu! Ob Sie heute zur Goldener Ente" hinauskommen sollen? Ja, wa rum denn?" Ich hab' mir doch erlaubt ich dir ja gewljjermaen berühmt als Kunst Pfeifer der selige Graf Wärtenkir, chen " Nein, nein ich kann heute ich: ein andermal vielleicht heut, nicht ich hab' sehr wichtig zu thur heute Adieu." Er war allein. Mit starken Schrit ten ging er auf und nieder. Er sucht nach Worten, um sich selbst zu beleidi gen. Starke Worte, die niedersauser wie Ruthenschläge. O, er war eir gemeiner Kerl, ein Elender, ein Schuft, ein Tagedieb war das ein Leben. hat das e.nen Sinn? So dahlndäm mern, füllt turnen, essen, trinken, sah ren. weiter lieben ein Leben aus heißt daS seine Pflichten gegen die Allgemeinheit erfüllen? Was that er fw den Staat, der ihm die Wohlthat de Besehe zu Theil werden ließ was that er für den Staat? Er zahlte seine Steuern, sonst that er nichts. Kann man nicht mehr für den Staat thun, wenn man 33 Jahre alt ist, vermöaend. Doctor juris und über eine gewisse bescheidene Intelligenz verfügt? Er rauchte nicht einmal ärarische Cigarren, nicht einmal das, auch keine österreichischen Weine trank er kurz, er war ein schlechter Mensch, ein überflüssiger Mensch, ein unnützes Glied der Gesellschaft alle Anderen bemühten sich im Schweiße ihre? Angesichtes und er er Er schämte sich tief. Aber noch war eS nicht zu spät, noch konnte AlleS gut werden, noch konnte er zur Säule der Ordnung heranwachsen. Rudi, du mußt ein anderer Mensch werden! Und er setzte sich zum Schreib tisch und holte große weiße Bogen PaPier hervor er schrieb an den GeWerbeverein in Jungbunzlau, denn er erinnerte sich, daß dort die Stellung eines Sekretär? ausgeschrieben war. ES sind zwar schon einige Jahre vergangen, seitdem er seine diesbezüglichen Studien gemacht hat, aber er wird das AlleS nachholen: er wird arbeiten wie ein Rasender, Tag und Nacht, Bibliotheken wird er freffen. Berge von den Berichten der Gewerbe Inspektoren. Ja, tatistik, das war immer seine starke Seite eS wird gehen Böhmen Glasindustrie Prager Eisen eS wirbelte bunt durcheinander in seinem Kopf und er schrieb eine feitenlange Eingabe an den Gewerbeverein in Jungbunzlau und schickte sie mit den Dokumenten und Belegen. Sein Die ner mußte den Reisebrief sofort auf die Post tragen,nicht ein Augenblick durfte Versäumt werden. Tann begann .er nachzudenken, was noch zu thun wäre. Er erinnerte sich beim Jour der Frau Direktor Eichner, die Gräfin Wandel kennen gelernt zu haben,, und diese Gräfin war wieder eine Freundin des Handelsministers. Er mußte eine Empfehlungskarte' vom Handelsmini fter haben. Er schrieb also der Gräfin einen langen rührenden Brief, er schil derte ihr sein Unglück, sein zweckloses Dasein, wie er sich sehne nach einem Ziele, nach einer Arbeit zwanzig Seiten schrieb er und bat sie um d e Karte und um den Vorzug, ihr einn Besuch machen zu dürfen. Dann schrieb er noch an zwei Großindustrielle, einen ReichörathZ.Abgeordneten aus Böhmen, an mehrere Prosefforen, die an der Universität seine Lehrer waren, und loggr an einen Oofratb. VojjiÄtS

yaiver wendete er sich sogar noch an ikNe kleine Schauspielerin, von der man behauptete, daß ste mehr zu thun im Stande wäre, als drei SettionS-Chess, und wenn sie sich auf den Kopf stellten. Dann stand er auf neun Briefe

lagen aus seinem Schreibtische er konnte beinahe die Finger nicht rühren, so weh thaten sie ihm. Es war auch keine Kleinigkeit neun Briefe, noch dazu hatte er sich doch so zusammennehmen müssen, um ja deutlich und schön zu schreiben solche Briefe dürfen doch nicht geschmiert werden. Das würde ja jeden guten Eindruck von vornherein zerstören. Er spielte in der Luft Klavier, um die steifen Finger wieder lebendig zu machen. Mit wiegenden Schritten ging er auf und nieder er hatte so das Gefühl: Ich habe die Stellung, sie ist mir sicher ich geh' nach Jungbunzlau und sang' ein neues Leben an. Heinrich gehen Sie auf die Post und rekommandiren Sie die neun Briefe ich gehe speisen." Er tanzte beinahe zur Thür hinaus und die Treppe hinab so wohl, so glücklich, so frei sühlti er' sich endlich auf dem richtigen Wege. Vor dem Hause blieb er nachdentlich stehen. Leidinger? Stephans' keller? Hotel Krantz wohin? Die Wahl war wirklich schwer. Er wird noch seinen kleinen Bummel über den Graben und durch die Kärntnerstraße machen, vielleicht auf den Ring hinaus, wenn kein Wind geht. ' Es ist ja noch Zeit zum Esten, und der Bummel ist so hübsch. Alle die hübschen Frauen und Mädchen er hat so viele liebe Bekannte, und mit Jedem steht er an ders und mit Jedem spricht er von an deren Dingen. Er spricht überhaupt so gern und so geschickt. Jeder Bekannte ist ihm eigentlich ein Berichter statter, Fühlhorn, ein Organ, mit dem er auflebt er lebt eigentlich zwanzig Leben, fünfzig Leben, hundert Leben er lebt das Leben seiner sämmtlichen Freunde und Freundinnen mit. Und er grüßt rechts und grüßt links, beglei' tet und wird begleitet mit einem ist er herzlich, mit einem Zweiten frivol und geistreich, mit der schlanken Dame mit den halboffenen Lippen, die so le benShungrig dreinsteht, schwelgt er in raffinirten Sensationen, und dann geht er mit drei ganz kleinen Mädchen 9, 11, 13 und wird zum Kmd mit lh nen und lacht unbändig und frozzelt die Miß. die mit ihnen ist. Und gegen 2 Uhr ist der Rudi Lack ner plötzlich allein vor der Oper, und sein Magen knurrt heftig, hestig. Ah was," sagt er, ..in einer Woche bin ich in Jungbunzlau, da fangt ein anderes Leben an ich geh' heut' zum Sacher neun Briefe, hab ich g schrieben. elfmal bin ich dieKärntnerstraße auf und abgegangen ich muß mich belohnen. Und mit Wangen, die vom Bummel rausch ganz sonst erglühen, geht er zum Sacher Abschied nehmen. Beim Effen denkt er nicht beim Essen liest er nicht beim Essen ißt er eben, Ge fühl ist Alles! Und dann kommt der schwarze Kartee un schönen Silberkan del, in dem erst wieder das japanische steckt. Und die Ehartreuse und die Eigarre die letzte Woche, daß ich so zur rauch . In Jungbunzlau dann muß ich ürarisch rauchen, schon wegen der Arbeiter! Jungbunzlau! Ob da wohl auch so ein schöner Bummel ist wie hier? Und eine Art Sacher ? Das heißt, um die Zeit wrrd' ich wohl noch im Bureau sitzen müssen das wird's nicht geben. Jungbunzlau na, schön wird das Bureau nicht sein wenn ich mir wenigstens meinen Schreibtisch Fau teuil mitnehmen kann, daß ich besser sitz'. Wenn man schon den ganzen Tag sitzen muß und sich schinden und rackern sür ein paar lunipige Gulden, will nian doch wenigstens gut sitzen. Wenn nur mein Vorgesetzter dieser Präsident weiß Gott. waS für ein Mensch daS ist ein Spießer, vielleicht ein Pedant eine Sekkatur der mich überladet mit Arbeit, Ziffern rechnen Tabellen stundenlang Material sammeln endlose Sitzungen mit zankenden Menschen, die mich eigentlich gar nichts angehen. Und mit denen soll ich leben, verhandeln, gut Freund werden vielleicht wildsremde Menschen in einem böhmischen Nest, das ich gar nicht kenne wo keine Oper ist: eine Fabriksstadt, wo immer AlleS voll Ruß ist ich soll immer mit schwarzen Händen herumlaufen und mir den ganzen Tag die Nägel putzen und gar keine Menschen um mich ha ben, die mich verstehen und immer nur v einem alten Kammgarnrock spa zieren gehen und niemals mehr beim Sache? sitzen oder in Venedig" Abends, wenn da Alles funkelt und blitzt von Licht und die Musik rauscht und singt und die schönen Wienerinnen . Heute ist sogar die Schönheitskonkur renz in der Rotunde! Und alles das soll ich aufgeben ich will's ja thun, we gen meiner aber erst in einem Jahr. Ein Jahr will ich noch Abschied nehmen von Allem, was schön ist, von meinem lachenden Wiener Leben dann, wegen meiner, will ich arbeiten wie ein Roß aber ein Jahr noch. Kellner, einen Champagner!" . ich muß. ich muß! . Ja, aber um GotteSwillen, mein Ge such! Es ist unterwegs seit der Früh. Heute Abend ist es dort und alle die Briefe die Protektion ich bekomme ja die Stelle, ich muß hinge' nach diesem entsetzlichen Jungbunzlau was soll ich thun was thun? Ich werde noch einen Brief fchreiben" und er begann: ' Löblicher Gewerbeverein! Sie werden ein Gesuch bekommen von einem Herrn Dr. Rudolph Lackner, der sich um die erledigte Stelle eines Secretärs bewirbt. Das Gesuch wird unterstützt werden. Wenn ich Ihnen rathen darf, legen Sie darauf kein Gewicht, sondern bescheiden Sie es trotz dem abschlägig. Der Dr. Lackner ist mein Freund, und ich kenne ihn; er ist ein reizender Mensch, aber zugleich un zuverlässig und ein Faulthier. Vier ,ehn Tage wäre er fleißig, dann kämen die Scherereien. Ich kenne ihn. " Hochachtungsvoll Eduard! Kommen Sie her da baben Sie einen Gulden .sefeai Sie

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sich daher, neben mich', und 'scfftt'oen Sie diesen Brief ab und setzen Sie Ihren Namen d'runter." Ja wohl, Herr Doktor! In fünf Minuten war es geschehen. Rudolph Lackner athmete erleichtert auf Gut so! Da haben Sie einen Gulden!" Bindseldscher (savtar. Seltsame Sitten und Gebräuche scheint zum Gaudium einheimischer und zum Schrecken mit den VerhältNissen nicht vertrauter Stärkungsbedürftiger der Gastwirth Schulze im Dorfe Bindfelde bei Stendal zu pfle gen. Der Mann, der seine Gäste mit Du" anzureden gewohnt ist. sieht es offenbar nicht gern, wenn alsbald die Verabreichung von Bier gewünscht wird. Du trinkst doch man erst halb'n Bogen" läßt er sich vernehmen. Unter einem halben Boaen" wird ein grotzerSchnaps verstanden, der 10 Pf tostet. Der halbe Boaen" kommt an und der Wirth trinkt dem Gaste zu. die Hälfte des Glases leerend. Wer sich das nicht gefallen lassen will, dürfte möglicherweise unangenehme Ersahruugen machen; wem aber an dem Wohlwollen des Schulze gelegen ist. der gestattet ihm auch die Leerung des Restes des halben Bogens. Schmunelnd wird darüber gewöhnlich mit den Worten auittirt Du bist noch ' Mensch, der in de Welt paßt!" Hat ein Gast Appetit auf eine Kamarsem mel. so kann er die in Vindfelde auch habm. Nach erfolgter Bestellung ruft Schulze, wie es zwei Gästen gegenüber vorgekommen ist, m die uche: Mutter, zwee Semmeln mit ovior! Mut ter raunt ihm zu: Aber Vater, wir hebb'n doch keen Kovior!- Ach wat. nimm Plumenmus!" lautet die Ant wort. Mit Staunen kosteten dann die Gäste das pikante Gericht. Aus deren Bemerkung, das sei ja gar kein Kaviar, sondern Pflaumenmus, giebt Schulze unerschütterlich die Auskunft: Dat is Bindfeldscher Kovior!" Gleich geholfen. Ach Gott. ich habe furchtbaren Liebeskummer!" Bemoostes Haupt: Das trifft sich gut. ich n?eiß ein Lokal, wo man den sc recht versaufen kann! Vor Gericht. Wie können Sie zehnmal vorbestrafter Mensch mich hier dauernd Kamerad nennen?" Gauner: Vorm Gesetz sind wir all gleich, Herr Präsident! G u t e ? V o r w a n d. Lieber Oskar, sei nicht böse, aber ich muß auf vierzehn Tage verreisen." Ja. warum denn. Schatz?" Denk Dir, Meine Schneiderin hat mich falsch verstanden und mir statt eines Promena denkleides ein Reisecostllm ge schickt." Auch ein Grund. Zrau A.: Ich begreif' nicht, wie unsere Freundin Minna einen Mann heirathen . kann, der magenleidend ist; ihr erster Mann hat doch jahrelang daran gelitten? Frau B.: Wahrscheinlich will sie Jemanden haben, der die übrig gebliebene Medizin aufbraucht! Der Bildungsprotz. Hauslehrer: Herr Würstler. ich wollte Sie blos darauf aufmerkszm machen, daß Ihre Söhne nichts lernen wollen." Metzger: Na, das brauchend ja auch gar nicht!" Hauslehrer: Na, zu was bezahlen Sie mich dann?" Metzger: Damit mer a Hauslehrer baben." .

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Eisenbahn -Tabelle

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