Indiana Tribüne, Volume 22, Number 192, Indianapolis, Marion County, 1 April 1899 — Page 1

o s A r1 O :y1 ; i 'HY v W ks A Af P . & v y iy w v o 14 A V Office: S!o. 18 Cito Olciiama Qtrshe. TelepKon Zndtanapolts. Indiana, Samstag,, den April Jahrgang SS. Hei 102

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Editorielles. i Ctl scheint un sehr fraglich, ob

Staat und Kounty etwa dabei derl,eren weiden, daß man $700 Hypothekenschuld von dem zu besteuernden Srunbeigenthumewerth abziehen kann. Wer Anspruch auf diese Steuerbesreiung machen will, muß eine beschworene Angabe seiner Hypothekenschulden machen. Da wird mancher Hypothekengläubiger zur vesteuerung herangezogen werden, der big dahin seine Hypothek nicht versteuert hatte. Sin Vlatt hat ausgerechnet, daß die Eisenbahn. opltaliften deß Lande zusammengenommen eine größere jährliche Stnvadme haben, als die der Per. Staaten Regierung und daß die Sisevbahngesellschaste mehr al doppelt soviel an Salären und Löhnen an ikre Ängtstellten auszahlen, als die deSreglerung an die Ihrigen, Armee, Manne und alle Civtlbeamte iubegössen. Das giebt eine annähernde Voiftellung von der wirthschastlichen Mcht deS SisenbahakapitalS. Eine Einrichtung, welche die französische Baupolizei in Bezug auf aus Stsen hergestellte Baulichkeiten getrl ffkn hat. verdient vollSe Beachtung auch in diesem Lande. Die Beokachtung ist gemacht worden, daß die eisernen Balken und Träger bei einem Feuer wie die Pfropfenz'eber verbogen erden, vas selbstnerftändlich den Zusammenbruch des Gebäudes zur ffotoe hat Um dieses zu verhüten, müssen alle Aisenlbeile mit einer dicken Schicht Cement oder Mörtel umkleidet werden. Angesichts der entsetzlichen Lynchereien der letzten Zeit schreibt die S Times": Ss ist nicht anzunehmen, daß in irgend einer Stadt, wo die Bibel allgemein gelehrt worden, nicht alle ernSer veranlagten Männer und grauen nicht zum H'rrgott um Rache beten für all die herzlose Grausamkeit dieser Tage. Denn : Ich will vergelten 1" pr.üt der Herr " W.ll die 91. S Times" vielleicht die Slaubentkur gegen politische und oziale Krankheiten empfehlen? Sie dürste sich nicht irksamer erweise als bei Typhus und Blattern Es ist noch eine Krankheit und noch keine Niederrächt weggebetet worden. Ss ist zu erwarte, daß die eng. ische Presse noch mehr als bisher die Samoa-Angelegenhe't für ihre Hetz' gegen Deutschland ausbeuten wird Die Stelle in dem letzten Berichte, vo es heißt, daß es erfreulich ar zu ehen, wie amerikanische und britische Soldaten nebeneinander kämpften, zeigt, von welchem Geiste die Berichterstattung beseelt 'st, und die Art, wie hier die Zeitungen darüber kommendiren, bekundet die Stimmung. Wir befürchten, daß dagegen durch Versammlungen und Resolutionen nicht viel ausgerichtet ist. Man' muß das ruhig dem Takte und dem offenbar erastllche Bestreben der deutschen Regierung, gute Beziehungen zu den Ver Staaten herzustellen, überlassen. Auch ist es erfreulich, daß sich, die es scheint, unsere Regierung von der gelbe Vresse" nicht in idree Ruhe störe läßt, und daß die Mittdeilangen, welche sie der Presse macht, alle einen freundschaftliche, versöhnliche Charakter tragen. ,,, Ueber K'pling schreibt der Londoner Mitarbeiter der Äeueu Züricher Zeitung", nicht seine künstlerischen Fähigkeiten hätten ihn zum Liebling des englischen Volkes gemacht., sondern daß'er seine beschränkte dichterische Je gabung in den Dienst der politischen Ideale des englischen Volkes gestellt hätte: Rudyard Kipllug ist der- Dichter des englische JrperialiSmus. Er glaubt an die eltdeherrschenden Aufgaben des britischen Volkes, und der Dichter wird zum Priester dieser Idee, deren ging ursprünglich ein diel nied rigerer war. Sr ist der Sänge? der azresfiven Macht Englands und seiner eingewurzelten Feindschaft. Sogland ist ihm das auserwählte Volk, die fremden Nationen mögen sich in Acht nehme, sich in seine Aufgaben zu mischen. Er hat etsas dou dem Geist der yropheten Israels", schreibt das

Blatt, d,e sich im Gebet demüthigen

!und dann aufspringen, um die Amalekiter zu schlagen." Wir stimmen dieser Anficht völlig bei. Zn ihr iS auch die Ursache der .großen Theilnahme zu finden, welche fttpHng während seiner kürzltchen Krankheit hier fand. Denn daS ame rikanische Volk schwelgt zur Zeit ebenfalls in Imperialismus und in Anglomanie zur selben Zeit. Ein großes Genie ist Kipling nicht und in dem, vas wir von ihm gelesen. haben wir auch noch keine große Genialität finden können. iliifiiiirtjarijlfli, Wetterderiüt. Qchöaes Wetter beute Nacht und Sonntag. Keine große Veränderung rn der Temperatur. Höchste Temperarur innerhalb der letzten 24 Stunden 33 Grad, niedrigst' 22 Grad. , Die Samoa-Angelegenheit. Washington, 21. März Der Berliner Vorschlag der Einsetzung einer gemeinsamen Commission zur Lösung der Wirren i Samoa ist thatsächlich vo den betheiligten Regierungen angenommen und formelle Annahmeerktärung wird nur durch die Abwe senheit des Lords Salisbury verzögert Sir Tdos. Sanderson und Herr Billiers, welche mit der Samoa - Frage besonders vertraut sem sollen, daden sich mit dem Plane einverstanden erklärt, und die Ver. Staaten haben gleichfalls zugestimmt, und werben als bald auch formell dies erklären lassen Daß ewe friedliche Lösung zuftanke kommt, hält man debdald kür sicher. Der neue Plan ist hie? von Sekretär Hay und kett britischen und deutschen Botichafre? genau durchderatben und in den Einzelheiten firirt worden. Jede Nation ird durch ein Mitgli'ed vertreten sein, und die Commis. sion wird thatsächlich unbeschränkte Vollmacht haben, vorbehaltlich der Ge nedmigung der Regierungen. Aus solche Weise gedenkt man jedem unnöthigen Vorzuge und Weitläufigkeilen vorzubeugen. Eine weitere w chkige Bestimmung, welche ind.ssen noch tn Erwägung sich b fiidet, besteht daein, daß König Oskar von Schweden als Unparteiischer sungiren soll, falls die drei Commissäre sich nicht einigen können. Deutschland pnd England sind auch hiermit einverstanden, und die Ver. Staaten werben ohne Zw ifel gleichfalls auf dieses Mittel eingehen, eine schließlich Entscheidung berbeizuführen, doch ist darüber Bestimmtes noch nicht bekannt. Köiig Osear sollte schon nach dem Berliner Vertrage den Oberrichter von Samoa ernennen, falls sich die Möchte über einen solchen nicht einigen könntea. Man erwartet, daß die Commission in Samoa tagen, und während der Zeit ihres Bestandes in ollen samoanischen Angelegenheiten zuständig sem wird, io weit es ihr nöthig erscheint, um die Ruhe wiederherzustellen und die Angelegenheiten aus eiue stabile Bafts zu bringen. erlin, 31. März. Die Be sprechungen de? Luge in Samoa find sehr gemäßigt, obgleich die Zeitungen natürlich die deutschen Beamten veriheibtgen und alle Schuld den Amerikauern und Sogländer zuschieben. Die Kölnische Zeitung sagt : De? Hauptantheil an de? Verant, woetlichkeit sollte England vo? die Thü? geregt erden, weil es seinen MarieOfsizierea gestattete, Willkürlich zu verfahren, und so zeigt, daß es die FmN'schaft mit Vetter Zonathan sehr hoch anschlägt und stets zu ihm hält, wenn es sich darum handelt, Deutschland Ems auszufischen. Die Keeuzzettnng erinnert England und die ver. Staate daran, daß Deutschland nicht Spanien ist, und daß Deutschlands Geduld ihre Grenzen hat. Das Blatt fetzt hinzu: sti giebt noch andere nationale mögliche Combinatigaen als das englisch. deulsche Einvernehmen. UM Untergang der Stelln". Couthampton, l. März. Der yassagierdampfe? Stella", welche? zviichen hier und den Kanal-Znsela Verkehrt, stieß gestern Nachmittag im dichte Nebet auf die gesürchteten Cas-quet-Risse bet der Znsel Alderney und sank in zehn CIUzslUu, indem seist

5 Kessel mit furchtbarer Gewalt ,r&lo-

dirten. Trotzdem soll keine Panik an Bord auSgebrochen sein. Der Küstendampker Ly's". welche? die Nachricht hierherbrachte, hat 40 Personen u vier Booten der Stella" ar.'genömen ' Nach späteren Nachrichten schein: 60 Personen auf be? Stella" ucc? kommen zu sein. ,De? zweite Offizic?, de? zu den Geretteten gehört, sagt, ein zusammenlegbares Ooot mit Lenk sei flott gemacht, aber dürste im tttitl auf das R ff getrieben sein. Sin andere? Dampfe? hat ein vp;t mit öS Persouea, darunter 20 grauen von der Stella" aufgenommen, und hier gelandet. Das Sch'ff hatte 310 Passagiere an Bord, die sich zum Öfterfeste nach den Kanalivsela begelikn wollten. . Nich einer späteren Schätzung sind etwa 120 Personen beim Untergang der Stella ertrunken. London, 31. März. Die ve. amien der London k Ooutbrz.stern Eisenbahn erklären, beim Untergänge des der Gesellschaft gehörigen Dampsers Stella hätten etwa 70 Personen ihren Tod gefunden. Drei Boote, darunter das zusammenlegbare, erden vermißt. Sin deutsche Schiff untergegange. Berlin.!. März. Ans Hambürg wird gemeldet, daß das Sch'ff Dankbarkeit", Kapitän Brooer, während der letzten heftigen Stürme, welche über die Nordsee dahinrasten, mit Mann und Maus von den glutden verschlungen wurde; nur dem Steuermann gelang es. fich zu retten. Wegen Majestäts-Beleidig. ung verhaftet. Berlin. 21. März. I Frank furt a. M ist der Redakteur de? sozialistischen yolkSKime.",Dr ia. Cc Quarck, wegen M jestätSbeleidigung zu die? Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Die MojestätSbeleidigung wurde in einer Besprechung de? Thronrede deS Kaisers bei Eröffnung des Reichstages gefunden. , Imme? langsam voran. Wien. 31 Marz. Die österreichi. sche Regierung hat fich in Folge der Hallung der Deutschen entschlossen, die Oktrryirung des neuen Sprachenaes'tz's zu verschieben. Bereits vor einigen Tagen wurde gemeldet, daß die Deutschen trotz der 'Ankündigung dieses Sprachennolhgesrtz.S," welches angeblich ihren Wünschea entgegenkommen soll, ihre Haitung nicht geändert hätten. L.tztered mag daher kommen, daß man der Regii'ung nicht recht traut, wie man denn auch vielfach glaubt, daß die Regie rung damit nur beabsichtige, die Oeutschrabikalen zu einer Voreiligkeit zu veranlassen oder die Opposition der Gemäßigten gegen den ungarischen Ausgleich abzustumpfen. Wie es heißt, hebt das neue Gesetz alle, auch die Stremayr'schen Sprachenverordnungen auf. schifft ein reindeulsches. ein rein tschechitches und in gemischtsprachiges Gedlet. lt Ausscheidung einer Zoischenzone in vereinzelten Fällen, und errichtet neun KeeiSämter znr .Sntlastung der LaadeSzentralbehSrden und zur nationalen Ad.renzung. , ,, , von den Philippinen. Manila, 8t. März. Als die Truppen in Malolos einzogen fanden sie o,e Stadt verlassen Es zeigte sich, daß bloß das RegierungSgedäube in Brand gesteckt ar. Die Rebellen flohen in die Berge und man glaubt nicht, daß sie nochmals Stand halten erden. SS scheint, daß schon seit einigen Tagen alles zur Flucht bereit ar. Die Einvohner haben ihre Habseligkeitea und ihre Thiere mitgeaommen. Aus allerlei Berichten scheint hervorzugehen, daß die gilippinos stetig durch Desertionen an i!)l abnehmen N5 daß ikre Armee vermuthlich' in einigen Monate auf einige hundert zusammenschmelzen wird, Die anttikamschen Truppen fochten ? sehr tapfer, aber die Freiwillige litten dabuich. daß fie mit Opringfield Gewehren bewaffnet waren, welche nicht so eit trugen, oie die Mauser Geehre der Rebellen. Die Truppen machen Rast in O7alolos. General Hall's 0ri;a)i rSSts iU

;von Mariquina nahe bis Moitalban vor u?d trieb den Feind in nördlicher Richtung vor sich her. Die Rebellen befanden fich ,n großrr Stärke an der Mündung des FlussrS Narea in-den

Mateo, aber die amerikanische Artillerie zerstreute fie rasch. Gen. Hall kehrte dann wieder zu den Wasserwerken zurück. Gen. Ring rückte von San Pedro Macati aus vor und etablirte sein Hauptquartier in Pasig. Washington, 31. Marz. Die Depeschen von Manila eraeben, daß. nachdem MeÄrthur in nördlicher Rich tung bis Malolos vorgedrungen ist, Gen. Hall in östlicher und Gen King in südlicher R chlung vordringt Ss be,ßt ,m KriegSbepar'ement, daß Gen. Ot 's keine Cempane ädrend der Regenzeit führen wird. Man be trachtet es nicht als wahrscheinlich, daß Sguinaldo seine Armee och lange beisammen halten kann. g,lls die gilippinos einen Guerillakrieg zu süh. ren beabsichtigen, dann wird man den versuch machen, Emgeborene'anzuwerben. Man weifelt nicht daran, daß das möglich ist. ".. Norwegen rrd ungern ü t hlich. ' London, II. März. Eine Depesche der Daily Mail aus Sokhenbürg sagt, die norwegische Regierung habe eine Verfügung erlassen, eiche den schwedischen Oifiiieren untersagt. die Forts zu infpiziren und ten Uebungen der norwegisch? Truppen bei zua-ohnev, und gleichzeitig beschließt, gewisse Gelder, die zu Eisenbahnzwecken ausgenommen wurden, auf die Forts und auf Kriegsmaterial zu verenden. CQt?7S.5?aQriQteu. Angekommen in : Y a n b u r g : vulgaria!' von Qes Sfrrf. N ? 0 o r k : Patria" von yambnrg. m -w Allerlei. iötx eine; rjeter tn der Pleasant Hall Methodistenkirche Sebastavol wurdeil nach Schlub der religiösen Ceiemomen Erfrischungen emgenommen und kurz daraus er krankten etwa 75 Personen. Mau rief sofort Doctoren herbei, welche Vergiftung constatirten und auf der Stelle die üblichen Mittel zur Unschädlichmachung deö GifieS anwandten. Man glaubte anfangs, dahGriin span im Kessel, in dem EiScream bereitet wurde, die Ursache gewesen sei, aber die Untersuchung Hai ergeben, .daß kein Gift im EiScream vorhanden war. Auch sind Leute krank geworden, die nicht von dem ClScream gegeben yatten. Die Aerzte neigen sich jetzt der Ansicht zu, daß die Milch vergiftet war, indem auch diejenigen Spuren von Vergiftung zeigten, die nur Kaffee mit der Milch getrunken hatten. Petra Raimondi, ein in Pittöburg ansässiger Italiener im Alter von 63 Jahren, bezahlte 5900 für die Gerechtsame, mit seiner Orgel und seinem, vierbeinigen Assen die ganzen Wer. Staaten bereisen zu dürfen, ohne auf Straßenbahnen und Eisenbahnen bezahlen zu müssen, sog die Licenzgebühr war in der Gerechtsamt einbegriffen; leider fand er jedoch später aus, daß man ihn garstig über'ö Ohr gehauen hatte. . August Cook, ein italienischer Contraktor. sowie daS Ehepaar Felicina und Giusepella Se!a sollen den alten Landömann so bechwindelt haben. Cook wurde vnhaf et und fifet im Gefängnisse: daö Ebepaar hatte jedoch mit dem erschwindel ten Gelde die Reise nach der Heimath angetreten. In New Jork gelang cö, die Frau Sega u verhaften, der Mann hatte sich jedoch dünn? gemacht. Dievor23JahreninPine Brook, drei Meilen von Eaiontown, N. I., gebaute Nezer - MethodistenKirche wurde vor einigen Jahren vom Sheriff verkauft. I. B. Johnson von Eatontown kaufte daö auö Ziegelstiinen gebaute Kirchlein und begann mit der Tr,Usselzuch! im, Keller und im ersten Stocke und hatte in den ersten drei Jahren etwa 800 Pfund jährlich erntet." 5lm ersten Jahre erhielt er : 50 bis 76 Cents pro Pfund, jetzt sind hie. Preist aus w Cents gefallen. Der'Eckstein dieser Kirche befindet sich nicht, wo er sein soll, sondern unter dem Dache, und daS kam so: die Gemeindevorsteher versprachen beim Bau C , sti i A rn.! . ver irwe für oie legelemr zu zag len, wenn der Grundstein gelegt wor- , den sei. Da sie daS Geld nicht recht ; l! ettig auftreiben tonnten uny yi Be ckilaanabme der im Lau bearikkenen 0 , ' . Ü"II" " Gt-rrfi i.rfitTi Vv-rr tnflTTt.Tr ' i? Vtvyfc ni'n itgirii lb I den Eckstein einfach unter dem Dache tzriörinje, - . . -

Bei Ausübung seiner Praxis fcenutt Doctor F. S. Morris in McCoalNeb..'- mit gutem Erfolge Brieftauben. . Wen:: er ' von einem fernwohnenden Patienten etwas zu ho-

ren wünscht. r, läfet er eine Taube ' dort, die sich, n'.tt der gewünschten . Botschaft an's Bein geheftet und los. gelassen, sofort aus den Heimflug be- , giebt. Im Alter von 43 Jahren z ist in Providence, 7!. I.. OsceolaCook gestorben,, in dessen Adern blauesj Blut floß. Der B:rstorbene stammte ! nämlich mütterlicherseits von dem be. rühmten Seminolen - Häuptling Osceola ab. sein Vater war freilich nur em Vollblut - Neger. Bei seinem ! 00 yatte ilrü: das riesiae Körperaer i ..m . . y roicgi Don 44 Psund, wiewohl seine Länae nur L Nuk,10 Zoll betrua. E i n H e r r 2. aus Algier halle sich anheischig gemacht, mit dem Thierbündiger Emmanuel und Mih Helena in den Raubthierkäfig zu gehen mit beiden eine Partie Karten zu spielen und Ehampzgner zu trinken. Die Partie hatte kaum begonnen, als. die Bestien wild wurden und nur mit Mühe von Emmanuel g:bandigt werden konnten. Dabei glitt Emmanuel aus und eine Löwin versetzte ihm einen tiefen Krallenhieb in das rechte Bein; doch erhob er sich und züchtigte die Löwin. Die Partie wurde fortgesetzt. Die Champagnerflasche, die nun vorgenommen wurde, wollte sich ohn nicht öffnen lassen, ebenso versagte d'.r Nevolver, den Miß Helena blind uf die Thiere losschießen sollte. Da gab Emmanuel, d:r sichtlich unter seiner Verwundung litt, da? Zeichen zum Abgang, der auch glücklich unter dem Beifall der zahlreichen, in höchste Aus. regung versetzten Zuschauermcnge bewerkstellkgt wurde. Die Hauptstadt Bay. ernö. deren Name zu Anfang des 12. Jahrhunderts zuerst genannt wird, ist eine verhaltnißmaßig junge Stadtaründung. Zwar fübrten Römerstra. ßen in nicht großer Entfernung südlich und auch westlich vom heutigen Mün chen vorüber. Aber keinerlei Funde haben bisher angedeutet, baß hier in vorrömischer, römischer oder frühgermanischer Zeit eine menschliche Anstedlung vorhanden gewesen sei. Dagegen - ist tzz einigen Tagen . bei" dt CtuS schachtungen für einen Neubau in dem jenseit der Jsar gelegenen südlichen Vorort Giesing, der früher eine besonden Dorfschaft bildete, ein altgermanischeS, also wahrscheinlich baguvarischeS Reihengräberscld auS dem fünften oder sechsten'Jahrhundert n. Chr. zutage gekommen. Leide? sind von etwa S0Gräbern, die sich durch Humusartige Schwärze von dem umgebenden Kies abhoben, sowohl die Skeletttheile als auch die wenigen sonstigen Funde (ein Kurzschwert, eine Anzahl THonperlen u. s. w.) verstreut oder von zufälligen Zuschauern erworben und mitenommen werden. - DerHolzschnitzerBasll Semakowsky benutzte den unter der österreichischen Landbevölkerung verbreiteten Glauben, daß Kronprinz Nudolf lebe und zu Zeiten auftauche, um die Leiden und Sorgen der Landleute kennen zu lernen, und gab sich im Bezirk Sadagora für den incognito erscheinenden Kronprinzen aus. Den Bauer Todos Pidlubey befragte er über feine Ernte, üö?r seine Abgaben und seine - häuslichen Verhältnisse, schlicf in dem Belte der Eheleute, die dem hohen Gaste zuliebe trotz der Kälte im Freien campirten und ihm, als er am Morgen fortziehen wollte. Hand: und Füße küßten. Semakowsky hatte aber vorher dem Bauer gesagt, er mög: ihm 100 (Dulden aeben, er dekomme in drei Tagen 400 Gulden zurück. Der Bauer b:eKte sich, dem Gaste, den er für den Kronprinzen Rudolf hielt, zu dienen; als aber nach drei Tagen kern Geldbrief kam, klagte er dem Pfarrer seine Noth, und dieser ließ durch Gendarmen den fa fch Prinzen verhaften. Dieser wurde wegen Betruges zu zwei Jahren schweren Kerkerö derurtheilt. ,,,, Erfrischenden (Schlaf erlangen Sie, wenn Sie Hoots Oarsaparilla nehmen, daß die Nerven stärkt und Unverdaulichkeit hebt. Oie sollte es Probiren. HoodS Villen wirken prompt, find leicht zu nehmen und kosten nur SS. Aergert Diü Dein Auge reiße cl ulctf ,. wle I nicht tro Dir lonbitn wrjo Hlch an fßmSZXhr man Xtt rftr Dem kuge toi gldiae Otal ufertifti. stanftacDe Auge toetben fa)mcTlol etnaefett. 13 r i i l c ti erben ach de bt5en Vlctiftb bet ge artant. FRED LAGLER achsotz o Hran nd, . n. IS SS l.-a tetz. DalnpfQcdleess(2tabltssec:eni ! SkaNrmeff wr Barbi, Schearen, &iif vtxl und chirurgische Anstrusente erd . schnell ttb .t ßticunt. CZt Cüttl 1 cr;t.

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