Indiana Tribüne, Volume 21, Number 273, Indianapolis, Marion County, 21 June 1898 — Page 3
Slmm MlZgcn. Nachdem ich bewoenwar, CaSearetS u verjuchen, will ,ch nie mehr ohne sie im Hauje sein. Meine Leber war in sehr schleter Verfafsunz. mein Kops schmerzte, und ich hatte Magenbeschwerdeu. Jetzt, seit ich EaScaretS nahm, f ügl ich mich prächtig. Meine Frau gebrauchte sie ebenfallt mit Erfolg gegen lauer Mäzen.- Jos. Krehling. 1921 ongrek Ct. Ct. ßornl, Mo.
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genev. fArnadbaft, irtfani. Ccdmecken gut, edu gut. mache nie trank oDfX Ichira, verursachen keine Schmerzen. lUc.Sc.aoc. Heile BttftopfNJg. Suriiag Bmm4, Caapaa?, lliicmc, iMtrcal. Kc T.rfc. 31 Xsl-Tst-T! I f! verkauft nd garanttert von allen . Ay-UAL poköekern t HeUung derTabaU. Uuvtviycu. DkeOfffce von Dr. K. PIKK und Dr. COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. c. . eveiits, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Str. a? toird auf Wunsch angewandt. Dr. I. Bü5)ler, 120 & ft MeGnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 . hr Nachm.; 8 dlS 9 Uhr NbendS. Telephon 1446. Evrechftunden: Sonstaz nui Bortttagl. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Morgen unb 7 dead. Wllloughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 2323. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90)5 Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Osfiee.Ctunden: 9bi,lZVm.. lbi,5R.. 7 6119 bend. Sonntag von 10 Uhr Bm. lil 2 Uhr Rm RlPANS TAB1HES are intcndcd sor thlldrcn, tadle and all who preker ä mcdidnedlsguiscd as con iectIonery.I They may nowbehad (put. p i(Tin Boxcs,$cvc;nty-twCin abox' price. twenty-sive cents or sive boxes sor one collar. ; Any druggistwjll gtt them ii yc j in&si, ana tney may aiways oe , , ... . - oiainca py rcrauung wie pnee xo Ä Thefcipans Chemical umpanyrAl - t irV " -rtf w - r epruce - sMgMiyf? -ErfTMrT -lrt Das Deutfch'Amcrikanische 11 (U echtsburcau 1 öotoriat von II MAllCKWORTII, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt daZ älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und gewissenhaft er ledigt werdm. Die fflziell, List, vermisster Erben B U K S u E 4 l i B gi ttttb Wöchentlich. diese Statte erneuert. ?r-r2M?---iSr-S-z--zZ vym4. 60 YEARS' vv EXPRIENCE vT T C vmm u Tradc Marks Designs Copyrights SlC .....- AsT.n. iendln sketch and slescrlptloii may nmffti, hcvi in vut "'" 7 , iBTMUna 1 probablrpatentAble. CommunlcHoma vrlctlr confldentiaL HandbooW on Patent tenftfree. Oldeet ericy sor ecurtnfruatent. Patenta t&ken tbroosrh Mann & . recelT I -.n anininn TTa W DPlIIAT BJI fpteial Mocic, witbout cnarstt. in ta scieutific flmerican. A aandsomely lünstrated wmWt. lATge frr. emlaUon k any cientitlc lournal. lertn. 3 c . v. . . i vk11 TiAwndp&lerm. jtw; iuut miiiiiu,t r , , f.lü!l!l Mol'l" LBwJork Brauen urnce. - nk. "'" M. (ßUvhCi Deutschem Buchbinder. 417 Oft M:Tarty Str. Ecke East. JJp Stairs. Herr u! '.a3ta?.7 l ClaSamt Ctrili tmatt mtneuaiiicu iar mic gee. Adolph IFii'ey, (01d Freedom 4 TLi&t.) i n7n4itwr 01V! 1 nrScin aln gt UV Ulk J X Uvllv) AA tOJ.OXUtVA. j CorrcspondoJit etc ICo. 19si EUznluitIi BtroU TakoBhköf
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Der
Majoratsherr. Roman von Nataly v. Eschstruth. (Fortsetzung.) Wei'b'der Teufel, was für ein undefimrbares Etwas in Fränzchens Erscheinung liegt! Etwas so unwiderstehlich Komisches, zum Lachen Reizendes. Man kann sie beim besten Willen nicht ernst nehmen." Frau von Nördlmgen zwang ihr Gesicht, ernst, erstaunt auszusehen. Alles findest Du merkwürdig! Das habe ich noch nicht bemerkt; oder meinst Du nur ihren Anzug? Ja, da allerdings muß ich Dir recht geben, JoHanna zieht den armen Wurm unter aller Kritik schlecht an. Was helfen die echten Spiken und seidene Bander, wenn sie absolut geschmacklos arrangirt sind? Ich habe mich überzeugt, daS große Mädel trägt noch gestrickte Untecleibchen! Wo soll da eine Taille herkommen? Gesund mag es ja sein, das aebe ich zu, und Johanna thut recht, wenn sie ihr einziges Kind ohne jeden körperlichen Zwang frisch und frei aufwachsen läßt, aber dieseGleichgiltigkelt gegen zede Tonettensrage muh doch mit der Zeit ein Ende nehmen! Und sie nimmt eS auch sicher, wenn daS Vöglein flügge wird! Ja, nun, und trägt Fränzchen auch als Oraut .noch kein Corsett, so besorgst Du ihr als Frau eine perfecte Pariser Jungfer, und Du wirst Wunder erleben! Aus dem häßlichen jungen Entlein mausert sich ein Schwan mit blendendem Gefieder heraus!" Gert sank resignlrt auf die Bank zurück. Sie ist ja sonst ein liebes, herzensgutes Mädel!" murmelte er mit starrem Blick. Frau von Nordungen schlang voll flehender Innigkeit beide Arme um ihn. Gert, mem HerzenSmnqe. schmiede das Eisen, so lange es heiß ist. Welch' ein Segen könnte daraus erwachsen. Nicht nur für uns Alle, sondern auch für Pia. Welch' ein Goldregen würde auf uns niederträufeln, ach, und wie unsagbar wohl würde es mir thun, einmal noch frei aufathmen zu können. nachdem ich mein aanzes Leben hmdurch mit Noth und Sorge kämpfte, nachdem ich auf Alles verzichten mußte, was mein Herz sich wünschte! Sieh', Gert, wie köstlich sich Dein Leben gestalten würde! In Kiel baut Ihr Euch ein Palais Du schaffst Dir eine eigene ?1acht an, mit welcher Du in koniglicher Freiheit manövrirst; Du wünschest es Dir ja so brennend, an den Wettfahrten in Cowes theilzunehmen !" Gert hob mit leuchtenden Auaen den Kopf Cowes! Eine eigene Yacht!" flüsterte er wie verklärt. Seine Mutter küßte ihn schier feier. lich auf die Stirn. Du wirst sie haben, wenn Du das Eisen schmiedest, so lange es heiß ist!" Em Hornsignal' erschallt vom Thurme. Es ist Essenzeit!" fuhr die Baronin fort. Sieh', dort blühen rothe Rosen am Stock, lege sie Franzchen aus den Teller!" Mechanisch erhob sich der junge Märineofficier, trat zu dem schlanken Stammchen und bog die purpurnen Blüthen herab. Wie heiß und grell sie in der Sonne flammten! Sie blendeten ihm die Augen, er pflückte sie mit energischem Griffe, unbekümmert, daß die scharfen Dornen seine Finger blutig ritzten. Bor seinen Augen gaukelte ein märchenhaftes, wundervolles Bild, eine schmucke, elegante Nacht, die tragt als Gallionsbild den aufrecht schreitenden Löwen der Nördlingen. umrauscht von dem Wappenbanner; auf blaugekrau selten Wogen zieht slölz daher, und der junge Ofsicier, welcher sie befehligt. fagt nicht mehr: Seiner Majestä: Schiff", sondern lächelt blitzenden Auges: Mein Schiff!" Gert füblt. wie ihm daS Blut alühend in die Wangen schießt, wie ein leidenschaftliches Wünschen und Berlangen seine Seele erfaßt. Die rothen Rosen duften schwul zu ihm empor und neben ihnen verblaßt die Erinnerung an zarte Blaublümletn mehr und mehr, bis sie haltlos zerrinnen, wie Nebel und Dunst! Der Wind streicht flüsternd durch die Gebüsche und die Aeolsharfe in der Ruine, welch seitwärts an dem alten Burgberg emporragt, hebt in leises wehmuthsvolles Summen an. . Gert lauscht empor, beinahe deucht eö ihm wie eine bekannte Melodie. Mein Schätzer! ist hübsch, ab Wo .. hat es nicht. " . , Nein, diese Weise ist verklungen, j ; Geisterstimmen hallen aus dem zerfallenen G,m'äuer herüber, di wollen te Freier in Schloß Nudeck begrüben. Klingt es wie 3'ibel und ou(. . klang, wie Glockenläuten und süße Lic besworte? Der Wind saust stärker dahn.Uebe ihnen an einem Fenster des Schlössen, tickt die kleine Kette einer Jalousie ge-' gen die Scheibe. V . . ... . ,. Klmg, kling, klmg so tonen Goldstücke, welche man hastig und habgierig Zählt--Gert macht ine jähe, nervöse Bwe gung. wendet mit., starrem Blick den Kopf und stürmt,, die Rosen in der Hand, dem Speisesaale zu.. i Pia beobachtete es bei Tisch mit hochklopfendem' Herzen, wie ihr Brudet Gert begann, der kleinen Cousine recht auffallend di Cour zu machen. . . , Er überreichte ihr ein paar rotht Rosen mit vielsagendem. Blick , und Fränzchen antwortete mit einem derarj schmachtendem Gesicht, daß man es hätte outrirt finden können, wenn dem nawen Kmde dergleichen Ironie zuzu trauen wäre. . Die Rosen schienen ihr colossale Freude zu bereiten, sie roch unablassi daran, und zwar so geräuschvoll, da auch diese zarte Anerkennung seiner Huldigung etwas außerordentlich Ko Mlscheö bekam. Nach kurzer Zeit, wahrend die Un terbaltuna einmal sebr lebbakt ceweser:.
hielt Comteßchen mit innig wohlwollender Miene eine der Rosen dem ältlichen Fräulein Aurelie, welche die Stell einer Hausdame auf Niedeck bekleidete und einer Officiersfamilie entstammte, über den Tisch hinüber hin. So wundervoll, wie Gerts Rose, duftete noch nie eine andere," sagte sie mit beinah schmachtender Miene. Riechen Sie mal, Fräulein Aurelie, s ist zauberhaft!" Die also Ausgezeichnet lächelte sehr geschmeichelt und nahm mit graziös gespreizten Fingern die Blüthe entgegen, um die spitze Nase andächtig in ihren Kelch zu versenken. Kaum aber, daß sie daran gerochen, fuhr sie mit allen Zeichen des Entsetzens zurück, riß ihr Taschentuch aus dem Kleide, starrte mit blöden Augen nach dem hellen Fenster und Hazi! Hazi! ertönte eine colossale Nießezplosion. Prosit! Prosit, Aurelie!" schrie die
kleine Gräfin mit wahrhafter GalgenPhysiognomie, und als der Nieskrampf immer ärger wurde und das alte Fräulein mit unverständlich gegurgelten Entschuldigungen aufsprang und nach der Thür stürzte, ward Fränzchen kirschroth vorVergnügen. warf sich johlend. ohne alle Prüderie, an Gerts Brust und schluchzte vor Lachen. Um Gotteswlllen. was ist denn geschehen?" rief die Gräfin betroffen, während die ganze Tischgesellschaft sprachlos vor Ueberraschung auf das erregte Backfischchen und den recht verlegen dasitzenden Gert starrte. Franzchen Wisente sich mit dm Handrücken die Thränen aus den Auaen: Ach. o du liebe Zeit! Ach, du beste Zeit! O. du ewige Bekümmerniß!" stöhnte sie. Bitte, erkläre uns doch!" Na. was ist denn da noch zu erkla ren? Ich hatte für die liebe Aurelie ein bischen Paprikapulver auö dem Pfefferständer in die Rose gestreut! Warum bohrt sie denn ihren Rüssel bis auf den Grund?!" Vetter Gert amüsirt sich unbändig und in seinen lustigen Augen blitzt etwas aus, was bedenklich an seine eigene Jugendzeit erinnert. Pla, welch zuerst wie gelahmt vor Schreck dagesessen, bemerkte zu ihrer großen Beruhigung, daß ihr Bruder den Scherzen der Cou ine mehr Berständniß und Anerkennung entgegenbringt, als sie. und daß ihm ihr Ueber, muth entschieden sympathischer ist. als ihre Sentimentalität. DaS trifft sich außerordentlich günstig. Fränzchen ist Feuer und Flamme, daß der Vetter ihren Witz so stürmisch belacht. )it ructt ihren Stuhl noch näher zu ihm heran und hakt sich sogar während der kurzen Pause zwischen Braten und Nachtisch bei ihm ein. Dabei flüstert und tuschelt ste unaus. hörlich. und Gert prustet ein paar Mal laut auf vor Lachen und nickt lebhatt Beifall, sicher fucht ihn die liebe Zu. künftiae als Associe für einen neuer. Schelmenstreich zu gewinnen. Erst bei dem Erscheinen eines kostli chen Vanilleeiskegels ändert sich das Bild. Nun concentrirt sich ibr Interesse auf einen anderen Punkt. Die schwarzen Aeuqlein flimmern vor 'Uonne und Genugthuung. Sie blinzelt Pia eifrig zu. .Siehst Du wohl, d:e Piclveeren yaben sie zahm gemacht! Schon drei Tage nacheinander Eis! Hm man mup sich nur Respect verschaffen!" Und dann tritt für den um die Tafel wandernden Eiskegel eine lange Ruhepause ein, er ist bei Gräfin Franzchen anaelangt . und kommt so bald nichi wieder von ihr fort. Noch inen, immer noch einen Löffel! Dem servirenden Friedrich sträuben sich die Haare, vor Angst. Endlich ist der Teller des Backfischchens nach ihrer eigenen wohlig aufgeseufzten Versicherung fchwuppevoll"! Und der geduldig wartende Gert kommi auch an die Reihe. Die Cousine stoßt ihn mit dem El lenbogen an: Du ißt doch auch gerne Eis? Wenn Du mich lieb hast, mußt Du es gerne essen!" Rasend aern! Geradezu leldenfchaftlich gern!" versichert der junge Offirier eikria. . .Na, dann rechne Du mit dem Rest auf der Schüssel ab. Aunli braucht heute keins. die ist kidend, hat den Schnuppen. Ich wollt, sie rrieste immer nocbl - . Gert wsiaert sick entschieden, mehr als drei Löffel zu nehmen; da fährt Comteßchen energisch herum und lädt ihm den Teller voll. Ich gönne es Dir ja, ich find 3 entzückend, wenn ein Mensch tüchtig losfuttert! Komm! Wir ssn um die Wette!" '. Pia constatirt, daß ihr Bruder auch diesen Verkehrston nicht unästhetisch findet, sondern seelenvergnügt um die Wette ißt. :; ES ist geradezu wunderbar, wie die Beiden so himmlisch harmoniren!" lächelt Baronin von Nördlingen mit wahrhaft verklärtem Blick nach dem Pärchen und si drückt dabei die Hand Johannas. Di Gräfin nickt ihr herz lich zu, aber sie sieht ein wenig verlegen dabei aus. , - Willibalds Geburtstag soll diesmal in ganz bsondrS feierlicher Weise b eanan werden!" sagt sie ziemlich un vermittelt. Und obwohl eS für Euch xXüt in Ueberraschung werden sollte, halte ich S doch für besser, Euch ein we nig , vorzubereiten. Wir haben Gäste geladen! Gäste?! O. da ist ja hrrlich! Da ist fa ganz reizend! Leute aus der Um gegend, liebe Tante?" Nein, nur Verwandtschaft!" Verwandtschaft?" Herr von NSrd lingn blickt erstaunt aus: Außer den RüdiaerS habt Ihr doch gar kein nahe een Äerwandten!" Kurze Pause. Dann nickt Willibald hastig. Du hast Recht, darum habe ich dn Vetter mit Frau und Sohn hierher ge beten!". , Athemlose Stille. Ais wird so weiß wie daS Tafeltuch ' ttr ihr und dann ttaranU J vurvur
heiß in ih5en Wangen auf. Ihre ÜtfuL ter wirft Gert einen Blick des Schreckens zu. O Du überraschest mich in hohem Grade, Willibald! Seid Ihr denn wieder ausgesöhnt?" Fränzchen ißt unbekümmert weiter, x Blick huscht aber über den Teller hinweg und beobachtetPias Antlitz und dann wandert er voll Interesse weiter, von einem Gesichte zum anderen. Graf Willibald zerdrückt etwas nerdös die Serviette zwischen den Händen. Nein, was man so nennt ausgesöhnt" bin ich noch nicht mit ihm. und abgerechnet habe ich auch noch nicht mit ihm wegen damals aber es wird wohl Zeit dazu. Der künftige Majoratsherr von Niedeck muß anerkannt tverden. Ich feiere meinen sechzigsten Geburtstag; das biblische Alter ist bald erreicht, da weiß man nie, was der nächste Tag bringen kann, denn ich bin nicht mehr der Stärkste und Rüstigste!" Na, na! Darüber lass' uns erst einmal streiten, mein lieber, guter Willibald! Prost! Auf daß wir hier noch Deinen neunzigsten Geburtstag fei-
ern: Der Graf faßte sein Glas und that dem Freiherrn Bescheid. Er lächelte mit resignirtem Blick. , Ich lebe noch! Ja! Aber meine Nolle als nützlicher, nothwendiger Mann ist ausgespielt, auch dürfte der Vorhang bald fallen! Mir ellt es gewiß nicht damit, denn ich kann es hinter den Coulissen noch gut abwarten, finde es gar behaglich und liebeswarm und eine Genugthuung ist es mir auch, daß meine Rolle einen Fllnfacter gedauert und daß Weib und Kind darin mitgespielt haben! Aber man darf nicht den rechten Moment zum dramatischen Abgang, versäumen. Ich selber hatte ihn freilich bis zum Nachspiel zurückhalten wollen, aber Fränzchen hat mich überzeugt, daß jetzt der rechte Moment gkommen sei! Mag denn der Würfel sallen!" Ist bereits Antwort von Onkel Rlldiger da?" fragte Comteßchen mit vollen Backen, ohne das mindeste lyrische Interesse an einem Wiederfehen mit Wulff - Dietrich an den Tag zu legen. Der Gras nickte. Heute Morgen traf in sehr charmantes Schreiben von ihm ein, ebenso ein Brief von WulffDietrich; der gute Junge ist so erfüllt von inniger Dankbarkeit, daß ich seinem Vater zuerst die fornd zur Versöhnung biete. Er schreibt, daß Rüdiger sich seit dem Tode seines Lieblings Hartwig bis zur Unkenntlichkeit verändert habe. Ein Herzleiden, welches ihn schon seit Jahren geplagt, sei durch die furchtbare Aufregung und den Schreck bis zu den bedenklichsten Symptomen gesteigert, sein Haar sei ergraut. Auch Melanie sei eine alte Frau geworden und namentlich in ihrem Wesen völlig verändert. Sie. die Lebenslustigste von Allen, habe anscheinend ganz und gar mit der Welt abgeschlossen; daß die Eltern die Residenz für immer verlassen wollten, stände fest, nur sei vorerst die Wahl eines neuen Wohnortes noch unentschieden." Und sonst schreibt er nichts?" Fränzchens Blick huschte wieder zu Pias tiefgeneigtem Antlitz. Was soll er sonst noch schreiben?" zuckte Willibald die Achseln. Er kommt ja übermorgen her und kann sich mündlich aussprechen. Herr und Frau von Nördlingen hattea nen schallen Blick d3 Einverständnisses gewechselt. Liebe Johanna, wäre eö nicht besser. wenn wir diesen neuen Gästen das Feld räumten? Es ist Euch so ungewohnt. viele Menschen um Euch zu sehen, und ehrlich gestanden, eö ist nicht sehr angenehm für unS, jenen anderen Niedeckern hier zu begegnen!" Graf Willibald fuhr jählings auf und legte di Hand auf den Arm des Schwagers. Unter keinen Umständen dürft Ihr weg. unter keinen Umständen!" Und Johanna legte, aus'ö Höchste erschrocken, den Arm um dieBarornn und sagte sehr bestimmt: Das würde den ganzen Tag und das ganze Fest verderben! DaS würden wir Euch nie verzeihen! Es ist gar kein Grund vorhanden, daß Ihr dem Vetter aus dem Wege geht. Pia hat es ja lange genug gethan und ihre Wurde mehr wie vollig gewahrt! Fränzchen kreuzte behaglich die Arme und lachte pfiffig auf. Seht doch zu. wie rrr ohne Wagen und Pferde von hier fortkommt! Wir stellen Euch keinen Karrenhund, geschweiae vier Ravven!" sFortsezung folgt.) i .,. Sonne und ZUond. Humoreske ron F. v. Minra. Traumhaft still liegt der schöne Alpensce in der Abenddämmerung. Alle die kleinen Nixen und Najaoen, welche Tags über in den Wellen spielen und sie l)ochausspril)en machen, haben sich zur Nachtruhe in ihren unterseeischen Krystallpalast zurückgezogen und die alten ehrwüidigen Berge, die wie zum Schutze sich um das Wasser schließen, als wenn ihnen die neugierige Nixenschaar sonst in die Weite entschlüpfen könnte, setzen sich als Feierabendvergnügen zuerst eine rothe Kappe auf und dämmern dann auch allmählich ein. Müde bin ich, geh zur Ruh'", denkt Alles, groß und klein, thut auch desgleichen an dem am User hingestreckten Dorfe. Die Lichter erlöschen, nur zwei helle Punkte werfen ihren Schein noch ans das stille Wasser. Sie kommen vom Mond" und von der Sonne", doch nicht von denen, welche friedlich am Himmel thronen, sondern von Wirthshäusern, die diese Namen führen. Die liegen rechts und links vom Landungssteg und sind Concurrcnten, seit der kleine Ort die Ehre hat. Fremde zu beherbergen. Ter Mann im Monde-, ein dürrer Junggeselle, haßt die Frau in der Sonne", welche wohlgenährt, freundlich und ruhig ihres Amte waltet, und sie ärgert sich ebenso über ihn. Die beiden schlafen noch nicht. Der rni ayi w Mä r n 4 1 r jr t ncar.n im '2conoe sumi ficy yeuie oe sonders rarimmt. denn ein itorddeut
sches Cheffaar ist ihm ausge'rttckund zur Sonne" übergegangen. Ernst", hatte die Gattin gesagt, im Mond halte ich's nicht mehr aus. Alle Tage Käse in der Suppe und Käse zum u
-CCCll. en esse ich sehr gern." versickerte l der alte Professor schüchtern, j Ja Tu! Ader es ist Dir nicht gut, mein Lieber. Tu verzehrst dann immer so viel schwammiges Brot dazu. ; Also höre: Ich ziehe aus." , Natürlich mußte der alte Ernst mit, , das kennt man ja. i Soeben gingen sie in der Sonne" zu Bett. Siehst Tu. Ernst, hier bei der netten Wittwe hat's heute Abend Baseler Leckerli zum Nachtisch gegeben, das ist doch virk angenehmer." Kann ich nicht beißen. Meine Zähne wackeln jeht alle, Lina!" I, nimm Tich nur ein bischen zu sammen; außerdem bietet die nette Frau uns gewiß auch andere Desserts." Ties geschah aber nicht. Tag für Tag gab es Leckerli, Frau Lina konnte sie zuletzt auch nicht mehr essen und alle Gäste schalten. Sie haben wohl eine Erbschaft darin gemacht?" fragte Lina die Wirthin spitz. O nein," meinte diese arglos. Die backe ich auf Borrath; es' ist meine Winterbeschäftigung. Was nicht vor Weihnachten an die Händler abgesetzt ist, das bekommen die Gäste im Sommer." Nun, dann scheint Ihr Weihnachtsgeschüft diesmal sehr schlecht gewesen zu sein," hieß es noch spitzer. . Gewiß nicht," tönte es friedlich zurück. Ich habe diesen Winter die doppelte Portion gebacken, damit ich den da drüben (sie zeigte über die Straße) ärgere, wenn er hört, wie gut es die Fremden bei mir haben." Na, ich danke," platzte Ernst heraus. ,, Bitte sehr," klang es freundlich ans ihrem Munde. ,,Die ist nicht umzubringen mit ihrem Leckerli," meinte die Frau Professor nachher zu ihrem Gatten. Wir können ja bei Tische danken, Lina." Ja. Du hast Recht, Ernst. Wir nehmen nichts mehr und werden dies auch allen Gästen rathen.." Ernst brauchte eine ganze Weile, um sich von seinem Erstaunen zu erholen, daß er einmal recht hätte. Das allgemeine Tanken half nicht, alle Mittag und Abend reichte die Wirthin, immer lächelnd, die Leckerli herum. Es ist zum Tollwerden," ereiferte sich Lina. Wcnn's wenigstens abwechselnd Käse und Leckerli gäbe!" Ja, den ersteren könnte ich doch beißen," sagte Ernst kläglich. Wol. len wir abreisen?" Deshalb? Ach nein, hier gefällt mir's sonst ja gut. Ich finde vielleicht ein Hilfsmittel." Sie sann und sann. Endlich hatte sie es. ..Eigentlich ein netter Mann, der Wirth zum Monde," sagte sie zur Son nen-Frau. Ah, bah!" Ja, er kann's nur nicht so von sich geben; aber es ist doch rührend, wie er den ganzen Tag hier herüber schaut." Er ärgert sich, daß Sie von ihm zu mir gezogen sind und paßt auf, wer noch herkommt." O nein! Glauben Sie mir, meine Beste, ich bin eine kluge Frau und große Menschenkennerin. Er sehnt sich nach Ihrem Anblick, denn sein sögenannter Haß ist nichts wie versteckte Liebe." Sprachlos schaute die Sonnenwirthin auf Lina. Diese spazierte wie von ungefähr beim Mond" vorbei. Finster drehte ihr der in der Thür stehende Wirth den Rücken. Aber mein Lieber, warum so böse? Nehmen Sie's doch nicht so schwer, daß wir ausgezogen sind. Dafür habe ich drüben auch eine Entdeckung gemacht, die Sie auf's höchste interessirenwird." . Der Mann wendete sich neugierig ihr zu! ..Ja. glauben Sie mir nur, ich bin eme gewiegte Mcnschenkennerin: Die Frau aus der Sonne hat eine heimliche Liebe für Sie." Die? Ah bah!" Er lachte höhnisch. ..Gewiß! Haben Sie noch nie gehört. daß man Liebe unter scheinbarem Haß versteckt? Und sie ist noch dazu ein ganz appetitliches Weibchen. Sie sollten sich Beide ' hcirathen Dann wird die Sonne" eine Dependancedes Mond" und eS heißt: Meine Gäste sind auch Deine Gäste." Lina's Antlitz hatte ordentlich etwas Feierliches bekommen, denn ihr schwebte unbestimmt ein bekannter Bibelspruch vor. Ja, den Aerger wär' man freilich los," meinte der Mann im Monde nachdenklich. Natürlich. Versuchen Sie doch eine Annäherung. Machen Sie ihr ein Geschenk. Sie haben ja so große Käsevorräthe, und sie scheint gar keinen zu haben. Ueberlegen Sie sich das, guter Mann." Andern Tags kam wirklich eine Sendüng Käse in der Sonne an mit einem schönen Gruß' an die Wirthin und der Mondwirth erlaubte sich die Aufmerksamkeit. Will der mich verhöhnen?" meinte die Frau. Ich habe meine Leckerli, brauche mir keinen Nachtisch schenken zu lassen." Aber, Kind, begreifen Sie nicht?" ließ sich Lina vernehmen. Das ist ein Zeichen seiner Liebe. Er will Sie heirathen." Ei was!" Ein bischen roth wurde sie aber doch. Zieren Sie sich nicht, nehmen Sie ihn. vereiMen Sie Spönne, und Mond OSönbeit sitzt im Olnt. ReiueS Llut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Ochöoheit. CaöcaretS, Candy Cathartie reinigen daö Olut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine auS dem Körper. Fangen Olt heute an, Pusteln, Oeschvüre, Messer, und fo weiter zu vertreiben. Ochönheit für 10e. 3a allen OvetZeken. ö2fri:;st:?urz t:ra7.tirt. 10c. 2öc. 50c.
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To Detroit, Mackinac, Georgian Bay, Petoskey, Chicago ZYo oüi Lin. off n PMonua ol MO biüm ot rwUtj l&terMk.
Fmt fttf Wk Btwta Toledo, Detroit and Macktac PIT06UY, tu 00.- uiqtim . AID DEIXTH. LOW R1TI8 1. ntwH ImUm m4 Rotara, ImImUb ImI m4 B.rtfci. Aspr.. It l'Mt kr. sl..ld, tll trm T.U4. 14; (TM Btralt, , U.M.
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Send ac sor IHustrtted Pamphlet Addreta A. A. SHAMTZ. . M. DBTBOIT. MIOM. unter ein Scepter und ebenso Jyre oeibeseitigen Nachtische. Heute geben Sie uns aber von dem Käse." Wie freute sich der Professor bei Tische! Ahnungslos, wie dies gekom men, schwelgte er in dem weichen Genuß. enn jetzt Abends die Nixen im See schliefen und nichts mehr ausplaudern konnten, wenn die Gäste längst zur Ruhe waren, umschlich der Mann aus dem Monde die Sonne". Und nach dem er die dralle Besitzerin einmal mit Schönes Wetter heute" begrüßt hatte, ging die Sache ihren Gang. Lina hatte sich ihr erstes Tiplom als Heirathsvermittlerin verdient und nach so schnellem Erfolg wird es wohl nicht ihr letzter versuch bleiben. Die Wirthin, in bräutlicher Rührung, verstieg sich jetzt sogar, Puddings zusammen zu rühren, die Ernst's wackligen Zähnen eine wahre Wonne bereiteten. Wir kommen nächstes Jahr wieder, " versicherte Lina huldvoll, als das der' lobte Paar Beide zum Schiff begleitete, dann finden wir Sie als junges Ebe paar und die Sonne" ist die' Depen dance des Mond". Die Braut nickte verschämt und drückte Lina ein großes Packet in die Hand. Zum Abschied," flüsterte sie, und weil Sie immer so freundlich waren und uns so geholfen haben bei bei " Ter Dampfer läutete, sie eilte an's Ufer zurück. Winkend stand sie noch da, bis er um die sogenannte Rase (den nächsten User-Borsprung) verschwunden war. Auf einem Eajütenstuhl sitzend, wickelte Lina das Geschenk aus. Oh," machte Ernst ganz entsetzt, denn mehrere Packcte Leckerli lächelten ihm entgegen. Lina, könnten wir die nicht den Nixen des See's opfern?" Diese dachte einen Augenblick nach.' Nein, das wäre Verschwendung. Die bekommen das Dienstmädchen, die Waschfrau und die Näherin zu Weihnachten." Mehr als'di'e "sprich wö r t liehen neun Leben" einer Katze scheint der 6 Jahre alte Thomas Sanderson in Fall River, Mass.. zu haben. Er fiel innerhalb des letzten Jahreö aus dem zweiten Stockwerk feines Eltern, Hauses, trank beinahe ein Pint Kohlöl und wurde von einem schweren Wagen überfahren, ohne ernstlichen Schaden zu nehmen. Dieser Tage ging ein Lastfuhrwerk über deö Jungen Beine, ohne dieselben zu brechen. Ein seltenes Fest feierte das betagte Ehepaar Aaron Vance und Gattin inHouston. Minn., nämlich das Fest der diamantenen Hochzeit. Sechzig Jahre Eheglück ist verhaltnißmäßig nur wenigen Sterblichen ' beschieden. Acht Kinder, 23 Enkel und 8 Urenkel waren bei dieser Festlichkeit anwesend. Herr Vance ist 85, seine Gattin 79 Fahre alt. Herr Vance war seit seiner Kindheit nur zweimal krank und seine Frau erfreute sich stets 'des besten Wohlseins. Ertrunken sind in- einem Mühlenteiche bei Elroy, Mö., die 12 bezw. 14 Jahre alten Vettern Aesse und Robert HutSinson. Der ältere der Knaben geneth beim Waten in ein Loch und ging unter; der jüngere wöllte ihn retten, jedoch ergriff ihn der andere mn die Hüfte und zog ihn mit sich in die Tief. Die Verunawckten sind Söhne von John und Jesse Hut-' chtnson, zwei wohlbekannten Bürgern er Stadt. - Awli cyen oem Tenor!-' ste n Francesco Tamagno und dem' Impresario Ciacchi aus Buenos Ayres. schwebt ein Proceß, bei dem es sich um: 650,000 Lire handelt. Diese Summe sollte Tamagno für 40 Vorstellungen erhalten, die er im Jahre 1890 in' Süd-Amerika geben wollte. Sr bean-' spruchte und erhielt einen Vorschuß' von 155.000 Lire. Nach der viertens Vorstellung brach in Buenos Ayreö' eine Revolution aus, und Tamagno' kehrte nach Europa zurück. Der Impresario verlangte darauf die Wiedererstattung des Vorschusses von 155,000 Lire, während Tamagno auf der' Auszahlung der vollen vereinbarten Summe von 650,000 Lire bestand. Jri den ersten beiden Instanzen hat Ta magno den Proceß verloren, doch bleibt ihm noch die Berufung an den Cassa tionshof. Aus dem Prozesse erhellte! die interessante Thatsache, daß Ta magno bei seinen Gastreisen stets von einer Leibclaque von 3 Personen begleitet ist, für die der Impresario 4 Sperrsitze und 4 Platze auf der Gallerie zu liefern hat. iti Der Feind Ist Belegt. Die Gn'ppe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Gesundheit und oft mir einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Falle ist Dr. Bull's Husten Syrup daS allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull'S husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'S Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kun'rt und ,ch wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medum zu
gebrauchen." Dr. Crrc? k5.2?t zzt 23
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EifenMyN' Tabelle ! CnTuttft nd Wgang der verschiedenen Eisen bahnrüge im Union Depot, Jndianapolik.
vandalia. Wgang Posizug 7 00 2b expreß 1120Nm erpreß 12 40 Nm 2k5omodarion 7 20 Lm Expreß 4 00?In Expreß I Vm Ankunft Expreß 5 40m Expreß 4 45 3Jm Accomodattsn 10 c 2-m Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 15 Vm i Accomadatton 1 20 Nm l Eleve land, Cincinnati, Chicago und ! St. Louis. I JndianavoliS und Sieveiand Diviston. Abgang Expreß.. 415 5. Expreß 6 35 ?w t Expreß 1"35 Limited Exprei N 15 5 m Erpreß 6 25 N, Ankunft Expreß 4 10 n Expreß 11 30;23rn Limited Srpreß 8 45 Ab expreß...... 3 10 Nm Expreß ........ .. .'. 10 50 Km Ct. Louis Division. Aigana Expreß.. 7 30Vm Llmtted Expnß 11 45 Vm Expreß'. HLONm Erpreß, täalicd 3 50 91m Ankunft Expreß täglich 4 05Wrn xprep I0 3Vm Limited Expnß 5S0Nm Erpreß. 610 95 lhicazo - und EincinnaU Division östlich. Ad gang Schnellzug 3 45 Wrn . ccomodatton tkglt.. .... 700 2ta Sccomodation 1 10 50 5rn Postzug 2 4S Nm Aeeonnd. snurQsnntagi). Aceomodatuzn .. 6 30 Jlm Ankunft Ziushvill eeomodatton. " Vostzug 1140 Jnd'pl See. (nur Oonnt.). Sccomodation..... 11 15 Prn Uceomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Diviston vestlich sibgana-Accondation 7 10 Vm aUPost. I145VM Lafcrzeite Aceomadatio. ... 5 15 Nm Echnellzua 12 30Vm sinkunft Schnellzug L30VM asayette ccomodatn . . . I vm Echnellpost..'. 2 35 Nm Acumodation 5 45 ton Peoria Diviston westlich Abgang Expreß.. 7 25 Wm expreß 11 45 Nm ... Danville Aecomodation.... 4 35 Nm Erpreß.... 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 80 Vm Danvlll eeomodatio 10 30 Vm xpre 2 42 Nm Erpreß 616 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm ccomodatton ßrcwfc 8 9J 7rn Ankunft Expreß 11 35 Aceomovanon Expreß..... 900 Lake Erie und Western. Abgänge-Expreß j. 7 00 Vm Expreß 1 20 32m Sxvreß 7 00 Nm Schnell'Expreß Ankunft Schneü'Expreß Expreß. 10 20 Vm Expreß 2 40 92m Expreß 6 00Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und Ct. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß KOONm olumvui ccomooat.. . 60 Vm Expreß KKOVm Richmond Aeeomodation... 1 30 Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Nceomodatwn s 00 Vm Schnellzug 8 00Vm Expreß 12 30Nm llccomodatio 3 15 Nm Expreß 6 50 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Diviston toi Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Vm rprek Ankunft Expreß 3 30Vm xpreg 3 20 Louisville Division. Abgang Expreß 2 40Vm Louiiville Vecomodation.. . L 10 Vm Schnellzug. S25Nm Sccomodation 4 03 Nm Ankunft Vccomodation 10 15 Vm Schnellzug 11 30 Vm Sccomodation K 50 Nm Spezi! taglich 12 2.5 52m Cincinnati, Hamilto uud Dayton Abgang Mail L05Vm Abgang Expreß 3 45 Vm Cmttnnan ceomorun . . 10 45 Vm Expreß.. 7 00 Ab Expreß 4 45 Nm . Expreß 2 45Nm Aakunft Accomodatioa. 11 45 Vm Expreß 12 45 5m Expreß 7 50Nm Expreß ..10 35 Lm Expreß 6 60Vm Ankunft Mail ööOVm Jndianapslis und vineennes. Algang-Expreß .. 815T Lincennei Sceomoat,, . , A. 00 9Shn Ankunft Vineennes Lccomodat onlO 40 Vm Expreß ; 4 58 52m Ciaeinrati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 85 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50 52m Ankunft Erpreß 9 25Vm Expreß 310 52m Expreß 8 45 52m Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß L 15 Vm ' UecomodalioK . . : 8 45 52m - Schnell.'tzpreß...... 11 10 52m cÄft-Qchnell. Expreß 2 35Vm LKeonudatto ...10 40Bm . cr-).... 4 40L! Chicago, Indianapolis und Louisdille. .Nonon Nouie. MganaExpreß Ife:;::::::::::::: r . Expreß (viaJ DW)... Ankuft.-Expreß ; .östU........ .......... " Expreß lviaJDSQ)... ;'. ; :r!onvnFlda.:.. 1.12 55 Vm . . 3 35 Nm .. 7 00 Vrn :.ll 50 Vm i. 8 30Vm .. 7 55S!m .. 2 40Nm .. 4L7Rm ctkstli Century, i fe ? ertiCte , C:chrift, tr:I' : ertsrUt: gesiR-t-J s:r i ers: 1 Imtt";nl:i trr 'j- '2 PulbU!üria Cc 10 r. : : v ' L ii -9mm - v ,
