Indiana Tribüne, Volume 21, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1898 — Page 2

ZnNana Tribüne.

Erschein Täglich und Somuasv. Die tZzliche.TriSane- kostkt durch IcnXtlaet J Cent per Woche, die eonntagl.Xri&flnl lernt! per lZoch. Beide ,usr?e lfc et ,dn tl CentJ ttx Vtestt. Vet Vft außerha I tLdt iZgeschi U 8ettu3lOUna V i Iah. OsTUi 18 OlU lsbama CrrS. Indianapolis, Ind., 25 Februar 1898 Medlcittische Strömungen. Man kann mit Recht behaupten, daß die Zukunft der Medicin der Bacteriologie gehöit. Mit ihr ist eine ganz neue Richtung der Therapie zu Tage gekommen, nämlich die Serumtherapie. Roch vor nicht allzulanger Zeit glaubte man, daß die interne Medicin so gut wie abgeschlossen sei und erwar. tete Alles von der Chirurgie. In diese Zeit fallen die großen Erfolge eines Billroth. v. Esmarch und Anderer. Da tauchte auf dem letzten Natursorschertage zu Wien Behring mit .der epochemachenden Entdeckung des Diphtherieheilserums auf, und mit einem Schlage änderte sich die Richtung der weiteren Forschungen. Aus dem von Lehring. Roua Kitasato und Anderen vorgezeichneten Wege wurde nun allerorten emsig weitergearbeitet und manches schöne Resultat zu Tage gefördert. Man darf dabei nicht vergessen, daß wir den allergrößten Dank dem alten Jenner schuldig sind; er war unstreitig der der die Idee der Schutzimpfung und Jmmunisirung richtig er faßt und verwerthet hat. Aus Rom wird berichtet, daß Professor Paul ein Heilserum gegen Lungenentzündung gefunden habe, mit welchem jetzt zahlreiche Versuche gemacht werden, die zum Theil schon sehr günstig ausgefal len sein sollen. Wie weit die Sache auf Richtigkeit beruht, kann erst die Zukunft lehren; jedenfalls wäre ein Erfolg sehr zu wünschen, da wir ein wirksames Mittel gegen- diese keinesweqs gutartige Krankheit bisher nicht besitzen. Es fragt sich nun, ob dieses Serum für alle Fälle anwendbar-ist. Denn neuere Untersuchungen haben gezeigt, daß die Lungenentzündung in den einen Fällen von einem von Frän kel und Weichselbaum (Professoren an der Wiener Universität) entdeckten Bacillus herrühren, andere hingegen einen anderen von Friedländer nachgewiesenen BacilluS zur Ursache haben. Die letzteren Fälle sind viel schwerer und haben meist tödtlichen Ausgang. Diese Erkenntniß von der genauen Ursache der Lungenentzündung beweist wieder deutlich den enormen Fortschritt der modernen Medicin gegenüber der alten, wo die Erkältung alS alleinige Ursache der Erkrankung angesehen wurde. Heute weiß man, daß die Erkältung nur als prädisponirendeS Moment in BetrachNommt, durch welches derKörper weniger widerstandsfähiger wird und daher den Bacterien besseren Boden zu ihrer Entwickelung bietet. Ein weites fteld eröffnet siA somit für di, Hygiene bei allen Krankheiten, deren Ursache genau bekannt ist, und deren gibt es jetzt schon eine beträchtliche An. zahl. Die Zahl der sogenannten Infections - Krankheiten, über deren Ursache man bis vor kurzer Zeit fast nichts wußte, wird durch die neuen Entdeckungen eine immer größere. Erst kürzlich wurde auf der Lepra - ConI.-. . m c r . " icicnj in zerii'.i oie, epra ooer oer Vlusfay für eme solche erklart und dar gelegt, daß diese besonders im Mittel alter noch sehr verbreitete Krankheit zwar nicht erblich, aber contagios, daS beißt von Person zu Person ansteckend sei und daß die Unterbringung derartiger Kranken in Anstalten durchaus geboten sei. Diese Conferenz hatte aoer außer dem wissenschaftlichen In teresse, daS sie allenthalben erregte, eine noch andere große Bedeutung. Sie zeigte, daß die Staaten sich gegenüber den neuen Errungenschaften in der Medicin sehr erkenntlich erweisen und die Bestrebungen und Forschungen dieser wohlthätigen Wissenschaft, die nur zu oft aus Mißtrauen und Ver achtung stießen, in jeder Richtung zu soroern lucyen. Eine andere äußerst wicbtiae Ent deckung, die geeignet ist. auch in weiteren Kreisen das größte. Interesse zu erregen, ist der sichere Nachweis des Trachombaclllus in dem Bindehaut secrete Trachomkranker durch den Do centen Dr. Müller. Man wußte schon lange, vag oas Trachom oder die eavv tische Augenentzündung eine sowohl aufteilt gefährliche als ansteckende Krankheit sei, deren verheerende Wirkung sich besonders beim Militär und bei armen Leuten geltend machte. Man hatte serner beobachtet, daß es ein ge- ? i i . f i , meinem oenuyles yanoluq 0tl a voir war, welches die Krankheit über trug, und so erklärte sich das Auftreten der Krankheit in der ärmeren Klasse, während die reichere fast ganz vavon verfcyont vlieo.- Durch die Ent deckung deö Trachombacillus ist nun die infectiofe Natur dieser unheilvolle . Krankheit mit Sicherheit nachgewiesen worden und wenn sie auch vorläufig noch keinen direkten Anhaltspunkt zu 'einer neuen Therapie gibt, so ermahnt sie doch zu doppelter Vorsicht, und Auf merksamkeit im ' Verkehre mit Tra chomkranken. Man kann sich kaum eine Vorstellung machen von den furch terlichen Verheerungen, welche das Traom in Egypten selbst anrichtet. Man mutz die Leute suchen, welche da von verschont bleiben. Und wenn auch die jetzige Therapie im Stande ist, die zerankheit in frühen Stadien zur Heilung zu bringen, so wird doch ein qro ßes Eontingent aller Blinden von den Tracbomkranken gebildet. AIS ein großer Vorzug der moder- ' nen Medicin muß e? angesehen wer den. daß von Zeit zu Zeit Alles übern, prust und wieder aufgenommen wird, i sallZ eZ für gut befunden wird. Um- ; gekehrt haben viele neuere Methoden. die oft mit diel Larm m die Welt hin auspoiaunr roeroen, vor oem lrillfazen Urtheile weichen müssen- So ist es der Hypnose und der SuzzesUsn gegangen. . r i . c . 1

Alle Blätter berichteten von den Wun. dern. die mit Hilfe des HypnotismuZ ausgeführt wurden, und allerorten tauchten Hypnotiseure auf, die ein gutes Geschäft zu machen hofften. Doch bald mußte der Nimbus schwinden,

als sich die Wissenschaft der Sache annahm und sie einer genaueren Untersuchung unterzog. Die Hypnose ist wei- , f i - .f!jtiii. t:'.sZim ier nicyis ais ore oeaoncong iiul Hervorrufung eines hysterischen Anfalles durch Suggestion, das heißt durch Einwirkung bestimmter Vorstellungen auf den zu Hypnotisirenden. Daher sind nur solche Personen zu hypnotisiren, bei denen dieser Einfluß der Vorstellungen stark genug ist. Kein Mensch, welchem das Wesen der Hypnose klar ist. kann jemals hypnotisirt werden. Das wesentlichste bei allen hypnotisirenden Proceduren ist nur die möglichst lebhafte Hervorrufung der Lorstellung:Es wird so kommen, wie der Hypnotiseur es voraussagt-. Alles Andere, wie ' das Fiziren blanker Knöpfe u. dgl. ist nebensächlich und dient nur dazu, um die Suggestion zu unterstützen. Die Suggestibilität wird dadurch erhöht, daß die Kranken öfter hypnotisirt werden. Die einzelnen Formen der Hypnose unterscheiden sich n Nichts von den hysterischen Zuftanden. Svvnose ist demnach künstliche Hysterie, jene unheilvolle Geisteskrankheit, welche ohne anatomische Läsion in einer krankhast erleichterten Umsetzung bewußter und unbewußter geistigerustände in körperliche Erscheinungen, die vom Willen unabhängig sind, besteht. Wenn man bedenkt, daß nach den Untersuchunqen des Züricher Nervenarztes Professor Forel fast ein Drittel des weiblichen Geschlechtes an dieser Krankheit in größerem oder geringerem Grade leidet, so ist es leicht zu erklaren, daß man jedes Mittel zur Heilung dieses Zustandes in Anwendung brachte. Ein solches ist nun die Hypnose. ' Denn da' die Hypnose künstliche Hysterie ist. ist nichts natürlicher, als daß man die Hysterie durch Hypnose zu heilen im Stande ist. Dies trifft auch zu. Doch muß man in dem einzelnen Falle sorgfältig überlegen, ob man zu diesem äußersten Mittel grelfen soll. Denn bei einem nicht allzu schwer Hysterischen hat die Hypnose den großen Nachtheil.daß sie als schwerer abnormer geistiger Zustand bei einem Kranken hervorqerufen wird, wel cher von so schweren Zuständen, wie sie die Hypnose setzt, bisher nicht befallen wurde. Es ist daher am besten, die Hypnose.wenn möglich gar nicht anzuwenden und den Patienten durch vsychische Behandlung allein zu heilen. Denn die Benutzung der Suggestion zu Heilzwecken bleibt immer ein zweischneidiges Schwert, dessen Griff der Arzt keineswegs immer fest in der Hand hat. Die Heimath der Hauöthiere. Die Lebre. dak fast alle euroväiscken - ' - r , ... Hausthiere asiatischenUrsvrungs seien, wurde zuerst vor etwa 40 Jahren von 5lsidore Geoksrov . St. Q'llaire aufaestellt. Sie hatte große Wahrschein' f:.f.!i sx 'ü' t. willen ur itg unu ivuroe mit allgemeinem Beifall aufgenommen. Europa. sagt man, ist in geographischer Hinsicht nur ein Anhängsel d:s gewal i : rr i ! i9 i. . i ct iiRcn vioiuincm, oen wir uiin neu nen; Europa hat niemals eine autoch tbone. bl b. ursvrünalick einheimische Bevölkerung gehabt; zu wiederholten Malen haben aflattfcye oilerfchaflen Europa überfluthet und eö mit Bewobnerrt arischen und 'monaolischen Ursprungs bevölkert; sie haben ihre Hausthiere mit sich geführt, das Pferd, die Ninder- und Schafrassen, das Schwein, den Qund u.'s. w. Das große offene Thor zwischen dem Ural und dem Kaukasus diente den Mittelasiatischen Rassen als DurchgangsPforte, und das Thal des Euphrat und Tigris mußte der Ausgangspunkt sein für die Rassen südlichen Ursprungs, die Kleinasien und Südeuropa b:volkert haben. Später wurden gegen diese Theorie Einwände erhoben, und sie erfuhr Abänderungen. Einige Forscher wiesen auf Grund der anatomischen Befunde nach, daß em Theil unserer Haustyler rassen von einbeimischen Thieren ab stammt und niemals von , außerhalb eingeführt ist. Zugleich wurde durch die voraeschichtlichen Ausgrabungen Zlweifellos festgestellt, daß die ersten Menschen, die Europa besiedelten, keine Hausthiere hatten. In der älteren Steinzeit (die geologisch der Diluthhtxi entsvricht) gab es nur höhlenbewohnende Jäger, die nicht einmal den Hund besaßen. Erst in der jüngeren Steinzeit läßt sich das Auftreten der ersten Hausthiere nachweisen. Daß eine asiatische Einwanderung stattgesunden hat, ist allerdings auiZer ??raae: ist aucb wahrscheinlich recht k,kd,ut,nd ewesen. aber man hat sie sehr übertrieben. Dieser Meinung giebt neuerdings Professor E. Keller in Zürich Ausdrück, indem er darlegt, daß eine Reihe von öausthieren aus Afrika, das im Alterthum und vermuthlich schon in vorgeschichtlicher Zeit mit Süd , Europa tm levyafteften Verkehr gestanden l)at. zu uns herüber ebracki worden seien. . .Dies c.ilt gleich für einige Rassen unseres Bundes, des ältesten HauSthiereS des Menschen. Der Ursprung deS ältesten europäischen Haushundes (CanU sarnlllaris palustris), der hi in die Bronzezeit binein vorherrschte, läßt sich nicht nachweisen. W'äbrend der Bronzezeit treten sehr große Hunde hinzu, d'.e wahrscheinlich aus Mittelasien gekommen sind und von einem aroken Wolf abstammen: zu dieser Gruppe gehört z. B. der Bernhardiner. Später aber, im Beginn der geschichtlichen Zeit, erfolgte die Einführung von Hunden südlicher Herkunft. Wir treffen auf Wind. Hunde, die durch magere Gestalt und lebhaftes Temperament gekennzeichnet sind.' Man gebrauchte sie zur Jagd auf üirsche und anderes Wild.. 5ln verschiedenen Ländern Europas sind Rassen lebr alter und tbeilweise wenia bekannter Windhunde vorhanden, wie der schottisch- .Deerbound . derrey

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hound " der Eurche'r" und der russt sche Barzoi." Das. Urbild dieser hochbeinigen, mageren Formen findet sich augenscheinlich im alten Egypten. Dort sagte man mit einem großen Windhunde auf Antilopen. Die geschickten Künstler der Pharaonenzeit haben uns davon zahlreiche genaue Darstellungen gegeben. Von diesen Windhunden hat Afrika an Europa abgegeben.' Die Rasse wurde übri--nS hnn s?nhMm aiiä $Wslfriffl Vl V VVfr V V V p v r 0 t f und Aethiopien. vielleicht aus dem I Herzen Afrikas, eingeführt. Noch jetzt sieht man an den Usern des oberen Nils und in den Straßen von Khar- . tum inen großen Windhund mit langem Schwanz und kurzen Haaren, der . genau dem großen Hunde des allen Eqyptens entspricht. Außer diesem besaßen die Egypter schon 4000 Jahre vor der christlichen Zeiirechunng einen kleineren Jagdhund mit bangenden Ohren, der ohne Zweifel von dem großen Hunde abstammt. Es ist mithin wahrscheinlich, daß der gewöhnliche Jagdhund, selbst wenn eine Kreuzung mit den älteren europäischen Rassen stattgefunden hat. einen ziemlich starken Antheil afrikanischen Blutes enthält. Wahrend vaö Pferd theils von dem wilden' europäischen Diluvialpferde, theils von asiatischen Formen abstammt und die verhältnißmäßig spät auö Afrika her. übergeführten, übrigens ursprünglich auch aus Asien stammenden Rassen ,m Grunde wenig wichtig sind, ist der Esel, den heute nur noch m den asiahschen Steppen angetroffenen Kiang (Eqmi3 hernionus), von dem uns die alten Künstler in den vorgeschichtlichen Ansiedelungen am Schweizersbild und bei THayngen im Kanton Schasshausen ziemlich genaue Zeichnungen hinterlassen haben. Aber diese Art ist sicher keine Stammform deöHausesels, wie die physiologischen, anatomischen und geographischen Thatsachen beweisen. Die meisten Zoologen nehmen vielmehr an. daß alle europäischen Eselrassen von dem .3mus tamopua herstammen, der im , wilden Zustände ziemlich häufig in Nubien und im Somalil.nde vorkommt. Prof. Keller fand in Egypten außer den kleinen Eselrassen noch eine größere, sehr hell gefärbte, d schon von alten Egr.ptern abgebildet und wahrscheinlich'aus Mittelafrika eingeführt worden ist. Nach Europa ist diese Rasse nur sehr selten gelangt. Auch die Herkunft der Hauskatze aus Afrika ist heutzutage unbestritten. In Europa war dieses Thier m vorgeschichtlicher Zeit nicht vorhanden, und m!t der Wildkatze (Felis catus) hat es nichts zu thun. Augenscheinlich stammt i . . . . !v c -: tf Die jgaueiage von zwei umucii uiuu nischen Formen, der Felis manlcu lata und der Fells chaua ab, ' die beide von den Egyptern'auS religiösen Gründen gezüchtet wurden. Lange Zeit ist die Katze auf Egypten beschränkt geblieben. Das alte Griechenland besaß sie nicht: erst die NLmer führten sie nach Europa ein und im Anfang des MittelalterS wurde sie nach den Ländern nördlich der Alpen gebracht. In Europa hat die Hauslade auf ihre bevorzugte Stellung ver. zichten müssen. Die. Herkunft der Schafe und Ziegen ist schwer festzustellen, w:nn auch viele Naturforscher sie aus Asien kommen lassen. Für den afrikanischen Ursprung irgend einer Art besitzen wir keinen Anhalt. Dagegen nimmt Keller für die Rinder. über deren Abstammung die Ansichten weit auseinandergehen, einen theilweise afrikanischen Ursprung an. In den ältestenPfahlbauten findetman nur eine einzige Rinderart, die klein und kurzhörnig ist. den Bos brachyceroa. Erst später tritt neben ihm eine größere Rasse auf, die durch Z'chtung des wildm. seit einigen Jahrhun. derten in Europa ausgestorb:nen UrS, Los prlm!k?eniug, erhalten wurde. Eine wilde Form, von der die erstgenannte. kleineRasse abstammen könnte, war in Europa nicht vorhanden. Keller ist nun der Ansicht, daß dieses Rind aus Afrika herübergekommen ist, da er sehr nahe Beziehungen zwischen ihm und gewissen Formen deö (ursprünglich allerdings aus Asien stammenden) afrikanischen Rindes (Bos asricanus) nachweisen konnte. Ganz besonders merkwürdig ist die Auffindung eines eigenartigen Rinderschädels in. den Dfablbausammlungen deö Berner Museums. Dieser Schädel geholte augenscheinlich emer Zluh mit hang:den Hörnern an, und entspricht m sei ner verlängerten und ziemlich schmalen fsorm mit der unebenen Oberf.äch: des Stirnbeins w-d:r dem Tl,pus des migenius noch dem des Brachyceroö, sondern gleicht in allen Einzelheiten dem Schädel einer Rinderrasse deö Somalilandes. Das Vorkommen ei ner noch heute in Ostafrika lebenden Form des Los akricaous in einem Schweizer Pfahlbau wäre jedenfalls eine höchst ausfallende Erscheinung. Cmeluni-v'igc?. Ura einen neuen eiserner Kessel für den Gebrauch herzuriic', und Rost zu vermeiden, fülle man il'. mit Kartoffelschalen und koche hie',: eine Stunde, dann wasche .man d:t Kessel mit heißem Wasscr. wische i trocken und reibe ihn mit etwas Sal, ein. Zum Putzen Terpentin mit Ofen schwärze gemischt, verhindert Rost und giebt einen helleren Glanz, als beim Gebrauch von Wasser. Verschiedene Verfahren, Gewebe wasserdicht zu mach e n. 1) Einer heißen, nicht zu starken Gelatinelösung setzt man kurz vor dem Gebrauch 1 Procent Kalibichromai (rothes zweifachchromsaures 5Zali) z'i und uberburstet mit dersklbcn dc? Stoff: setzt man die Oberfläie alsdann demSonnenlicht aus, so wird die Gelatineschicht unlöslich. 2) Eine mit Bleizuckerlosung getränkte Lein wand wird durch' Einwirkung von schwefel-wasserstoffhaltigem Dampf wa erdicht, ist aber nur da anzuwen den, wo die eintretende schwärzliche l?ärbuna vkcbt beanstandet vird.

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3) Kautschuk wird in Schwefelkohlenstoff geschwellt, hierauf in heißem LeinÖlfirnis gelöst, und damit das Leinen bestrichen. wodurch eine luft- und was-

serdichte Schicht entsteht, die einen Tag lang in heißer Luft (ca. 175 Grad I Fahrenheit) getrocknet werden muß. um nicht mehr zu kleben. 4) Ohne Leinöl und ohne Trocknen in erhöhter Temperatur läßt sich' jene Kautschuklösung verwenden, wenn man' ihr einige Pro cent Ehlorfchwefel zusetzt. Wie man gefrorene Fen sterscheiben.schnell von dem Eis befreien kann. Man löse eine Hand voll fein gestoßenes Kochsalz in einem Pint warmen Wassers auf.' In diese Flüssigkeit tauche man einen großen Borstenpinsel und streiche mit diesem über die gefrorenen Scheiben. Hiernach lo,t sich das Eis sofort, man reibe nun mit einem reinen Tuche die Fenster ganz trocken. EinfacheSpraktischeS Verfahren, ein naß gewordenes Kleid vor dem Krauswerden am unteren Rock säume zu schützen: Man hängt das feuchte Kleid nicht wie gewöhnlich am Aufhänger auf. sondern mit dem einen Ende des Rocksaumes an den Kleid:rrechen oder so über eine offene Thür, daß die nasse untere Rockweite senk. recht herunterhängt. Schon durch die eigene Schwere zieht sich das Kleid bei diesem Verfahren unten weniger zusammen; um aber zedes Krauswerdens Herr zu werden, stellt man unten in den Rock ein kaltes recht schweres Pläitcisen. und läßt dieses so lange da, rin hängen, bis das Kleid trocken ist. Man hat die Genugthuung, daß dir Rock auch nicht die kleinste Falte bildet. Hellfarbige seidene Kleider sind, so hübsch sie auch sonst aussehen, m Bezug auf die Sichtbarkeit auch der kleinsten Flecken am empfind lichsten. Um nun Flecken wenigstens möglichst ohne spätere Ränder, die beim Gebrauch von Benzm so leicht entsiehen, 'zu entfernen, ist guter Franzbranntwein das beste Mittel. Man nimmt weiße Läppchen, tränkt sie mit erwärmtem (la Nicht heißen!) Franzbranntwein und reibt die fleckigen Stellen damit ab. Tägliches Waschen der Kränken. ES giebt noch heute Menschen, welchen es gar Nicht ein fällt, ibre Kranken daran zu erinnern, daß sie jeden Morgen gewaschen wer den müssen, und doch ist diese Reinigung so sehr nothwendig zur Erlangung'der Gesundheit. Man nehme hierzu eine große Waschschüssel mit lauwarmem Wasser und gieße zur Erfrischung einige Tropsen Eau-de-Eo-logne'oder Toiletten-Essig zu. Nun wäscht man mit einem sehr rein gehal tenen ' Schwamm Gesicht und Hände damit uno trocknet möglichst schnell und gut ab. Dann wird das Haar tüchtig gekämmt und, wenn möglich, auch gebürstet. Bei Frauen mit lan gem Haar ist es rathsam. gleich bei V ginn der Krankheit dasselbe zu flechten. DaS tägliche gänzlicheAuskämmen deö selben fällt dadurch weg. indem sich die Haare absolut nicht verwickeln können. Lost man zum Zwecke des vollständlgen AuskämmenS die Flechten etwa 12 Mal die Woche.' sl ist es rathsam. bei trockenem Haar dasselbe vor. dem Auskämmen ein wenig einzuölen, aber nur so, daß man die Handfläche etwaö einfettetund mit dieser über daS Haar streicht, wodurch daS Auskämmen wesentlia) erleichtert wird. Man flechtet selbst bei längerer Krankheit fast nmerklich.' Zum Waschen gehört auch daS ZZhneputzen . und das Mundansspülen hier lagern sich, besonders die Krankleitsposfe, und diese sollen tagtäglich wenn möglich' "mehrere Male, entfernt werdln. ' Man nehme dazu eine schwache Lösung Lbermangansaures Kali ln laüeni Wasser oder : einig: Tropfen Essiz ode? auch Pfeffermünz Seist. ' ' .Zuckerflecke zu entfernen. Um Flecke aus. hellfarbigem Plüsch Seide oder anderen zarten Stoffen zi' entfernen, die durch Zucker, Sert i; dgl. entstand? .sind. giebteS ein seb? einfaches Mittel und zwar desiillirte Wassers Man nimmt ein sauberes Zt-. nenläppchen oder. Schwämmchen und reibt die fleckige Stelle, so lernne mi. dem destillirten Wasser, bis der Fleck verschwunden ist. " lüin au teö Zahnpulver stellt man folgendermaßen her: Man mischt zwe; Löffel ,' voll , pulverisirte Lindenkohle, ebensoviel pulverisitte KalmuSwurzel ,mit einer Messerspitze voll .Cremor' T'artari," und einem Theelöffel voll , fein gepulverter Chinarinde innig. Mit dieser Mischunz bürstet ! man die Zähne des Morgen) und nach Tisch. Die Lindenkohle wie der Kalmus wirken- gegen Fäulniß. CremorTartari" verhindert dai Ansetzen von Weinstein an die Zahne. DeS Abends vor Wm' Schlafengehen bürstet man die Zähne nur mit lauwarmem Wasser., " Kindlich. Fritz (Sohn eines Kaufmanns, als dieser eines, Tageö einen großen Schmaus giebt: 'Du. Papa, hast Du wieder 'mal Conkurz ge-macht?- . Dex yeind Ist Qcfit$U Die Gnpxe hinterlaßt in der Regel den Patienten in , sehr schwacher Gtt sundheir und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche. Fälle ist Dr Bull's Husten Syrup daS allerbeste Mittel, welches, wenn sofort anacwandt, die Gefahr der. Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt:. !'re? macht mir viel Vergnügen mit.in den Lobe für Dr. BnU's Husten Svrup einzustim.nkn. Ich litt längere Zelt an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Vull'6 Husten Eprup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten loS. Ich empfehle allen .Lei denden diese vorzügliche Medizin zn. gebrauchen." Dr.' ' H" C- tf? nT 3 C3

dann abermals sehr sest und die Patientin! hat. wieder einige Tage Ruh.'. Bei dieser Vebandlung. leidet das Haar

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Vom Jnlande. ' 114.862Mannstarksinddie Milizen unseres Landes. Lieb' Vater-' land, kannst ruhig sein! Einen veritabeln Riesen wlro demnächst lstansorv, fty., zum, Postmeister bekommen. Derselbe, W. T. West mit Namen, mißt 6 Fuß 3z Zoll imd wiegt 220 Pfund. 46,586,240 Cigarren, 103.999,180 Cigaretten. 526.597 Pfund Rauch, und 6.301 Pfund Schnupftabak sind im Monat Januar in der Stadt New York fabricirt worden. Ueber 13 Fuß mißt e i n Paar, das dieser Tage in Kingston, Kto., getraut wurde. Der Bräutigam, Hezekmh Beasly, ist 7 Fuß groß, während seine Erwählte, May Davidson, nur um wenige Zoll kleiner ist. Glücklich sind die Bewohner der Ortschaft La Grange in Kentucky zu schätzen, denn in der letzten Sitzung der Ortsverwaltung wurde beschlossen, für das laufende Jahr keine Steuern auszuschreiben. Unter einer Eiche ließ sich Robert W. Bozemore in Dalton. Tenn., mit einer dort zum Besuch weilenden Schönen aus Carrollton, Ky., Lillian Deadrich copuliren. Die sonderbare Trauung wurde vom Squire Lowry vollzogen. In der Person der Frau Lillie Gordon hat South Portland, Me.. einen Taucher weiblichen Qk schlechts. Die Frau ist die Gattin des weit und breit bekannten Tauchers Rat Gordon und hat ihr Probestück bei dem Bau eines Quai vor Hurricane Jsland, 30 Fuß unter der Oberfläche des Meeres, abgelegt. Daß Alter nicht vor Thorheit schützt, wurde wieder einmal durch eine Hochzeit dargethan, welche jüngst in Eastbuchie, La., stattfand. Der 85 Jahre alte I. R. Jshee wurde mit der nur um 10 Jahre jüngeren Wittwe M. I. Hastingö copulirt und der Trauungsceremonie wohnten mehrere Urenkel ves jungen" Paares bei. Ein Richter in New York hat entschieden, es sei unzulässig, einen Zeugen zu fragen, wer sein Vater sei. Denn das könne Niemand aus eigener Wissenschaft und Jeder nur von Hörensagen beantworten. So kann also auch Niemand gehalten sein, vor Gericht sein Alter anzugeben. Wieder ein Sieg der Frauenrechtlerinnen! Reizende Zustände scheinen in San Francisco zu herrschen. Der dortige Schulraths . Präsident Charles L. Barrington wird auf allen Ausgängen von einem Polizisten begleitet, weil der frühere Schul Principal Kilpatrick Drohungen ausgestoßen hat, die befürchten lassen, daß er Barrington nach dem Leben trachtet. 350.000 Lehrer gibt es in den Ver. Staaten und von diesen gehören 120.000 dem männlichen und 230.000 dem weiblichen E'eschlechte an. Dieses ungleiche Verhältniß vermehrt sich von Jahr zu Jahr und im Laufe der i Zit dürfte ein amerikanischer Schul m e i st e r bald zu einer Curiosttat' werden. Die Bannock und Sboshone . Indianer haben von ihrer Reservation in Jdaho 418.000 Acres für $525.000 an die Ver. Staaten - derkauft, und außerdem für $75,000 ihr Recht, In Jackson's Hole zu jagen. Die Sensationspresse wird lejzteres sehr bedauern, da dadurch wieder eine Quelle für aufregende Nachrichten von Massakrirungen vonWeißen durch Indianer verstopft wird. .' JneigenartigerWeisehat eine Lehrerin in Pleasanton, Kan., thre ABC-Schützen von der widerlichen Angewohnheit des Gummikauens rurirt. In der Schule ließ sie die kauenden Kinder den Gummi aus dem Munde nehmen, worauf sie denselben mit Chinin bestreute und die Kinder zum Weiterkauen zwang. Der bittere Geschmack verleidete ihnen natürlich den Gummi, und jetzt stehen die kleinen Mäuler still. Tödtlich verletzt wurde der 81 Jahre alte Ex-Richter Carpenter, Shepherdsville, Ky.. durch einen Selbstschuß, den er in seinem Laden, um Diebe fern zu halten, angebracht batle. Er begab stch früh 6 Uhr in den Laden, dachte aber nicht an das Vorhandensein deö Schusses. Als er den Laden betrat, entlud sich derSchuh und. riß dem unglücklichen Greise daö rechte Bein bis zum Knie ab. Carpen. ter. hat seinen Heimathsdistrikte viele Male im Staatssenate vertreten.- ; DaS hübsche Sümmchen von. 15,000 hat der Lehrer Gilbert Wilburn in einem Stalle an den Franklin Gruben bei Cumberland gefunden. In der Nähe dieses Stalleö , wurde vor mehreren Jahren G:uden Superintendent Preston Haldermän auf so geheimnißvolle Weise ermordet und um eine große Geldsumme beraubt, mit welcher er die Arbeits löhne der Kohlengräber- bezahlen wollte. Wilburn deponirte das Geld tn.der Bank und wartet auf den Eigen thümet desselben. vom Auslande. Im, Alhambratheater iu Brüssel brach der Schauspieler Taillade auf offener Scene zusammen und war sofort eine Leiche. Die Vor stellung wurde unterbrochen. -AuöSibiriennach Europa verbannt es klingt wie eine Parodie - wurde der Postmeister Andronnikoff vom Postamt in Semipalatinsk (Sibirien). Andronnikoff hatte Marken von eingelieferten Briefen losgelöst und die Briefe vernichtet. Seine eigene Frau zeigte, ihn bei der Polizei an. Da Gebietsgericht verurteilte ihn zum Verlust aller Rechte und zur Ver. schickung in's Gouvernement Perm, also in das europäische Rußland. Die deutsche Kaiserin hat im Jahre 1897 insgesammt 144 goldene Dienstboten . Kreuze nebst Diplomen an weibliche Dienstboten für vierzigjährige Dienstzeit in derselben Familie, verliehen. Hiervon entfallen auf Ostpreußen 8, auf Westpreußen 5. auf. Brandenburg 10 (darunter 1 für Berlin), auf Pommern 11, aus Posen ÜrQzVG&Uum 25. aus Caäfen 10.

A'rrsy .... Daö specifische .... Keikmiitel für bu Grippe.

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Es ist a?en Llerztcn bekannt, daß diese Kranlbkit sich in Folge ron Erkältungen entwickelt. In allen ibrcn Formen greift sie die föiracfre Stellen dcö Eystemö an. Tie allgemeinen Symptome sind dieselben wie bei lzeftiaen Erkältungen, und da Erkältung die Ursacke ist, wird eine allgemeine Be Handlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee sennen, rerschreiten denselben bei der Bebandlung von Grippe, da er das Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und daö System aufbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt Dr. August König's Hamburger Drustlhce heilt gustcn Wältungcn, Oronchitis, Halolciden, Asthma, Brustschmerzen und lindert Lungenleiden. Der ächte Brustthee wird nur in Original'Packeten zu 25 Cent? daö packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben. VVyvv' v

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kas takea on a raorc healthv look. d axxi aaoUier at uig'at Wwre auf Schleswig Holstein 7, auf Hannover 5, auf Westfalen 3. auf HessenNassau 9. auf die Rhewprovinz 29, auf Elsaß . Lothringen 17. I m achten Bezirke von Wien ist der FiakerZutscker Mond Martin, der seit einer langenNeihe von Jahren bei dem Fiakereigenthümer Zöllner bedienstet war. gestorben. Die wenigsten Leute wußten, daß dcr stmple Kutscher mit vollem Namen Moriz Graf St. Martin hieß und einer alten französischen Emigranten Familie entstammte, welche während der Nevolution am Ende des vorigen Jahrhunderts aus Frankreich nach Oesterreich kam. Der Vater Martin's war Rittmeister in der österreichischen Armee. Dieser hinterließ bei seinem Tode eine mittellose Wittwe mit zwölf 5iindern. Für Moriz konnte die Mutter so gut wie gar nichts thun: er wurde Zlutsck'er. Auf dem Bahnhof in Cannes spielte stch ein entsetzlicher Austritt ab. Auf dem Bahnsteig spazirte kurz vor Ankunft eines Zuges ein 40jähriger italienischer Maler Namens Gialio auf und ab. Als der Zug heranbrauste, stürzte Giglio sich plötzlich auf den mit andern Reisenden gleichfalls auf dem Steig stehenden englischen Rentner Vourne-Shaw und suchte ihn auf das Geleise zu stürzen. Aourne - Shaw hielt stch an dem An greiser fest, und beide rollten über die Schienen. Als der Zug vorbei war, hob man den Engländer unversehrt auf. der Italiener war zermalmt. Die Untersuchung hat ergeben, fcafj die beiden Männer sich gar nicht kannten, und es bleibt nur die Vermuthung übrig, daß Giglio in einem plötzlichen Anfall von Geistesstörung gehandelt hat. Auf vem SchloffeWelcslawin bei Prag spielte stch eine trau, rige Begebenheit ab. Der dortige Gutsbesitzer Edler Werner von Oesteren logirte sich mit einer fremden, anaeölich von München gekommenen Dame im Schlosse ein.- Nach einem gemeinsamen Mahle wurden zwei Schüsse gehört, worauf dle Hausbewohner in die Wohnung eindrangen. Hier fanden sie die Dame im Bette, aus einer Stirnwunr blutend, in den letzten Zügen vor, während der Gutsbesitze?, der sich eine Kugel in den Mund geschossen hatte, noch lebte; er stammelte zu dem herbeigerufmen Arzte und zu dem Gendarmen: Laßt mir mein Liebchen!" Die Dame verschied kurz darauf. Auf dem Tische wurden Briefe an den Prager Advokaten Spindler und an einen gewissen Sulzberger in München vorgefunden. Mw in der Schlösse:gasse zu Olmütz befindliches Gasthaus war der Schauplatz einer furchtbaren Blutthat. Der 19jährige FriseurgeHilfe Egydius Labowsky unternahm gegen die Magd Emma Franz aus Freiwaldau ein Attentat, indem er gesie einen Revolverschuß abfeuerte und ihr Schnittwunden mit dem Rasirmesser am Rücken beibrachte, worauf sich Labowsky diePulsadern aufschnitt und zwei Schüsse gkgm seine Brust abgab. Die Magd wurde schwer verletzt. Labowsky starb auf dem TransPorte in's Spital. D Attentäter hatte eine Verleumdungsklage zu gewärtigen. da er den Kellner. Heiduck fälschlich des Bombenattentates beim Tempel gerichtlich beschuldigt hatte. Leiduk wurde auZ der Haft entlassen. Er und Labowsky waren Nebenbuhler bei der Franz.' Das Motiv d:r Tlat 1 roar Eifersucht. und Furcht vor Strafe.

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Talbiuiles 1 usuailv tako am i teut getiioj la bci Theodor Stem, Afcstracier of Titles, l5cke Market und Pennsylven a Sri The Lemcke, u'.te 22. eins iar dvÄ. Telephon 1780, ?iMft)Mn4 Hcimsnchcr Ezcurfioncn 1. und 15. März, noch dem Suden und Sttdwesten. W!z,Z?.'!!liMki. Sprechen Sie in der ia 4 HfUf. No. 1 Ost Wasdina'on Str., Massachus.lts Ave. und Urton Station irr. d. M. B r o n s o n, . G. P. . Cineinnati Züge ! 0. H. & v. K, 11, Abfahrt Indianapolis bfahrt 45Vm , I0SM . !0IGSm , i 4SM 4 5m . 7 COJCra Ankunft Cineinnati nkunft 7S0?M II vm ! Vm m Wilm . l m . 10 )m Dayton Züge, C. H. ä: D. N. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 803m , bM , 2 4! . 4 ynm m TCOKm Ankunft Dayton nkunft 1il,m mim 8 t"tim 7 UÄ! 11 03 KOI Toledo & Detroit Züge. C. H. fc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit b,ahrti0S.v nk'ft S 4N 47 7, . 4vm . 1158m ) ulgenommea Sonntags. Ticket-Offieen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre WM'Wtii) ist die beste Linie ach 0 k-I I () A G0. Vier Züge! verlassen Jndtanapoli von II ttv 5Nm li U ackt nkunft In Bfitrin Ij rOUft 1 15 bed . i i40b 7m ZK treffe (ier ein. ( 8 80Fm 7lSM ) 2 Itflm 4 27ttm Töglich utetn. onntöfl. Die neuesten befferten Dcfti6utc CDagcrr, Wgner öchlnfwngen legate Parlor Wagen und Eßwagen. Lokal.Echlafwasea i Jndiauapolit steht um 8 80 benb hftett, erläkk dirag, 149 Morsen!. Saun jeder Zeit nach 9 80 Cbenbl benfifct werbe. 1 Oft tSasfcinatoit Strafte. Tl-'ft.nfFfS Union abrbof, Vkaaidu

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Eisenbahn-Tabelle

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