Indiana Tribüne, Volume 21, Number 24, Indianapolis, Marion County, 13 October 1897 — Page 2

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Snviana Wrwüne. (rrjnr. Täglich und Sotwtcg, tietJ.liicXrl&ilne" testet fcu:3 keitl:5et i Cent xer Woche, die SonntageTribüne-S TttZ xer SJoic Leide lufarwt 15 Cent ,de? ZS Cent pei Yltnat. Ver yoft euberhalb de uit ieföll U Voraukbeithlung pe, .Jt.

sjui ia Qüd kllabama OtraZe. Indianapolis, Ind., 12 Oktober 1897. Litt frommer vandlt. N o m, im September. EineZ Tage; fand der Schriftsteller Enrico Costa in Sassari (Sardinien) einen alten Mann zu Hause, der schon eine halbe Stunde auf ihn gewartet hatte. WaZ wollen Sie?" fragte er den Ulkten: und dieser entvortete: 3ft eZ wahr. da& Sie die Gespickte KeZ Briganten Giovanni Tolu schrieben fiafren? Ich möchte sie wohl gerne lesen." Ich kabe niemals über leb.-ndeBan-diten geschrieben." Ter Alte bedenkt sich einen Augen Mies und sagt dann mit einschmeicke!nder Wärme: Wenn Sie die Äeschichte von 2ol:i noch nicht geschrieben b.aben. so werden Sie sie doch bald schreiben?" Und warum?" fragte der Schriftsteller. Warum? Weil ich selbst lLiovanni Tolu bin und Ihnen meine Geschichte erzählen will." ilnrico Costa, ein wenig überrascht, sagte: Ich wc'.h aber wirklich nicht, zu welchem Zeck Sie mir Ihre Geschichte erzählen wollen Und nun erzählte der Alte, er sei jetzt müde, und eZ ekle ihn an. daß so viele Heldenthaten auf seine Rechnung erfunden würden. Wahrend seiner vierzigjährigen Näubercarriere sei eben so viel Falsches von ihm erzählt und auch gedruckt worden, daß er alZ ehrlief er Mann sich gedrungen fühle, die volle Wahrheit zu berichten. Ich will nichts beschönigen, will aber auch nicht mit mehr belastet werden, alZ mir zukommt. Trotzdem ich von einer Unzahl Leute, fremden und italienischen, inteiviewt wurde, habe ich niemals meinen Muno geöffnet. DieZmal erst spreche ich und hali: Generalbeichte ab; denn meine Abenteuer werden nicht nur die Mengtet befriedigen, sondern auch lehrreich sein, für Familienväter, für die dichter, für meine unglücklichen Stande-genoffen und auch für die Regierung Mit vierundsiebzig Jahren hat man keine Hoffnungen, aber auch keine Besürchtunaen mehr, und daher zeige ich mich demPuölikum, nackt und wahr. . . . . Enrico Costa' bat sich Bedenkzeit aus. nach deren Verlauf er da! seltsame An-rbieten deZ Äanditen annahm. Dieser nahm Aufenthalt in Sassari (!) und nun begann fein Diktat. Am flamin sitzend, wo er unzäh. lige pfeifen schmauchte, dictirte der alle Brigant fünfundzwanzig Tage lang seine Leben-geschichte halb in Saudisch, halb in schlechtem Italic nijch, und mit einer Klarheit undOrdnung. daß Costa nicht au dem Stau nen herauskam. DaZ Gedächtniß deZ Eliten war geradezu wunderbar, denn niemals verwirrte oder versprach er sich.' Aus dieser Erzählung anstand ein Buch, das einen werthvollen Beitrag für die Kenntniß der Criminalpsychologie liefert. Ter Held, Hans Tolu, der vor wenigen Monaten gestorben ist, war einer der charakteristischsten Typen des sar. dischen Brigantag'giov Er war kein Strauchdieb in gewöhnlichem Sinne, sondern das Opfer der Blutrache (vcmleüa). Er war verliebt und wollte heirathen. ein Pfarrer wollt's nicht baben. Darum suchte er den Pfarrer, zu todten, der Versuch mißlang, und Tolu mußte daher in die Berge gehen". Ueber dreißig Jahre lebte er in den Wäldern, ohne einen Diebstahl, oder einen Mord aus Eigcnnuiz zu begehen; wenn er Morde beging, ss waren dasAkte der. Nothwehr; denn cr tödtete nur Caradinieri und Spione. Aehnlich. wie der König Etruriens". der im vorigen Jahre von den Carabinieri getodtete -Tiburzio. war er sehr populär, gefürchtet und umschmeichelt von Groß und Gering, von der Noth und von der Angst, ein gern gesehener Schiedsrichter und Nathgeber, ja er war sogar Vicepräsident einer Liga zum Schutze des Eigenthums" in seinem Geburtsort Florinas und als solcher der Schrecken aller Diebe. Seine Klugheil und Schlauheit waren so groß, daß er nie erwischt wurde, und trotzdem war er der abergläubischste Mensch unter Gottts Tolu glaubte zum Beispiel, daß, wenn der Priester nach di? Ä!effe mehr wie drei Gebete spräche, so begehe er eine schlichte That und verheze dadurch einen Anderen, so glaubte er steif und fest, c!3 er zur. Zeit, da der Pfarrer seineHeirath zu verhindern suchte, von gewien Schmerzen in den Beinen befallen wurde, daß dieseZ Geörest von dem feindlichen Pfarrer angewünscht wäre. Tolu will dzz Geürest heilen und mrnir.t daher seine Zuflucht zu cnfcjien Pviestern. Jq wandte mich zuerst an unsern Vicepfarrer Giovanni 3tm, einen guten Priester, fromm und trav. Er bewaffnete sich mit der Stola, dem Weihwafferbecken und dem Jrevie? und begann die ExorciZmen. Dreimal ging ich zu ihm und ich inu. gestern, unter allen Priestern, die ich co7-.sultir!e, war seine Kur stets die wirksamste.- erzählte er. Einige Zeit darauf bört Tolu. daß in dem Dorfe Ossi ein Priestev Namens Velerio Pe wohne, der ganz besonder stark in Veschwörung?n sein solle; er beflclgt sein Pferd und befugt ihn. Wie der Vicepfarrer Sara ließ er mich niederknieen, las m'v di5 Brevier, besprengte mich mitWeibwasser und empfahl mir. diese Kur noch zweimal zu erproben. Nach di:sen drei Proben aber gestand ich fyv, daß meine Schmerzen noch hefti

ger geworden seien, anstatt aözuneh men. Darauf gestand mir der ehrwürdige Lalerio PeZ, daß er sich in einem Ausnahmezustand befinde, da er magisch durch einen feindlichen Priester, der mächtiger sei, alZ er, gebun den sei. Daher rühre die Unwirksam keit der Exorcismen." .... Tolu ging darob zum Nector von Dualchi und dieser heilte ihn so sagt der Brigant dadurch, daß er ihn vierzig Tage lang Stückchen Hostie und wenige Tropfen geweihten Oelk schlucken ließ. Ehe sich der Brigant entschloß, einen Spion zu todten, betete ev ur Ma donna um Erleuchtung und richtete drob noch einige Gebete an einige Heilige. So erzählt er, wie er sich entschloß, einen gewissen Salvatore Uloxo zu todten: Während del Marsche! rief ich im Geiste die heilige Junzsrau an. daniit sie mir mein Gewissen erleuchte und miv offenbare, ,b mein Genosse den Tod verdiente. Mein Qe wissen antwortete ?la und s, war ich ruhig. Ich empfahl meine Seele dem Herrn für den Fall, daß ich im Kampfe unterliegen sollte; denn während meines ganzen Lebenk habe ich meine religiösen Pflichten erfüllt." Nachdem Tolu dann erzählt hat, wie er den Moro durch einen Schuß in den Kopf tödtete. fährt er sott: Zuerst trug ich Sorge, mein Gewehr wieder zu laden, indem ich den Kolben auf die Leiche aufstützte, dann betete ich ein Ave Maria" und ein Requiem für denVersiorbenen. Ich habe immer ja nuv den Körper, nie die Seele der Feinde getödtet; denn die Seele hat un? Gott gegeben und Gott muß sie wieder haben. der Leib ist aber von der Erde, und muß zur Erde zurückkehren. Nachdem ich da Trauergebet verrichtet, warf ich denLeichnam in den Abgrund. Dann ging ich ruhigen GemüthZ meiner Straßen." Zum Schlüsse sei noch eine Stelle citirt. in der sichTolu über die Leichenschaucommisston lustig macht. Er hat allein sZranceöco Rossu. den Spion, den er am meisten fürchtete, durch mehrere Messerstiche ge?ö'dtet und erzählt nun: Als ich später erfuhr, welches Verdikt die Leichenbeschauer abgegeben hatten, kam mir ein mitleidige Lächeln auf die Lippen. Der Arzt und die übrigen Experten hatten auZgesagt. daß der Todte von vierMännern über" fallen worden sei, und daß die erste Wunde im Nacken von einem Stockschlage herrühre, ferner, daß Fran-ce-co beraubt und von mehr als dreißig Stichen getroffen worden fei. Und da soll noch ein Mensch den Gerichte erperten trauen können." LandwirthsaiaftlicheS. Zwiebeln. In manchn Oststaaten, besonder, w theilen der Staaten New Z)ork und Obio stnd Zwiebeln auf vielen Farmen die Haupternte und haben die Besitzer zu wohlhabenden Leuten gemacht. Der Markt ist selten mit Zwiebeln überfüllt ; wir importiren jährlich taufende von Büscheln aus Egypten. Bermuda und Spanien. Gewinn aber wird hierzulande nur dann auZ dem Zwie belbau sich ergeben, wenn derselbe in großem Maßstabe betrieben wird. Für erfolgreichen Zwiebelbau ist mehr niedrige! und feuchtes Land dem hockgelegenen und trocknen vorzuziehen. Zwiebeln verlangen außerordent lich viel Dung; zu reich wird da? Land für diese Gemüse nicht; je reicher da5 Land an verwesten Pflanzentheilen um so besser. Dal Land darf nicht sumpfig sein. Die Schwierigkeit de! Zwiebelbaue lxsteht nun auch weniger in einer erfolgreichen Ernte und in dem Mangel an panendem Boden, als vielmehr in dem Aufbewahren dieser Gemüsesaat. Die meisten Zwiebelbauern bringen ihre gesammte Zwiebelernte im Herbst zum Verkauf, um der Ueberwinterung überhoben zu sein; der Markt ist infolgedessen im Herbste überfüllt und bringt sehr niedriae Preise; während im Frühjahr die Preise stet? sehr hoch sind und ferne Länder wie Egypten und Spanien erfolgreich unsern Markt beschicken können. Eine Hauptbedingung der glücklichen Durchwinterung der Zwiebeln besteht in dem bei der Ernte einzuhaltenden richtigen Verfahren. Die Zwiebeln müssen eingeheimst werden, sobald sie reif sind, d. i. sobald dieStengel gelb geworden und theilweise verwittert sind. Et ist nicht rathsam, die Ernte aufzuschieben, weil noch hier und dort sich ein grüner Stengel findet; diese letztern Knollen lege man vorsichtshalber abgesondert, damit sie nock nachreifen und faulende gleich entfernt werden können. Sind die Knollen in derlZrde reif und tritt dann nach längerer Dürre Negenwetter ein, wie dat gewöhnlich im ffrühherbst stattfindet, so treten sie von neuem Wurzeln. Die Zwiebeln sollten mit d Hand ausgezogen und in Leihen zum Trock nen autgebreitet roerden. 3o bleiben sie liegen, bll sie völlig trocken sind z nach der Witterung erfordert dieZ 1 bil 2 Wochen. Jede Verletzung der Knollen muß sorgfältig vermieden werden. Wci( b" Tm werden Hl Qln WabreS Oprüchwort. "Nichts ift so erfctgreich wie Cfc folg." Diese Behauptung ist nie bes, ser bewiesen als wie durch den Srfola von Dr. Bull's Husten Syrup. Dieze wunderbare Medizin kuritt jedm Fall von Erkältuna, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit (krfolg. Frau E. W. Richards, 2314 & Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Bull's Husten Syrup seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmstm Fällen und rathe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Dull's Husten Sprup kostet nur 25 Cents. Versucht kein anderes Mittel sondern dleu t bei dem alten und bersähtten Dr. Süll's Husten Sprup und isr werdet nie entäuscht sein. Au haben bei: Ins. 2. Oauld, 201 Sfciina Cfce. I. O. ZSi3 & C:3 Ccrrt.

fcte Sicrccl clira einen HoU ooeryaiv der abschnittcn und die groItv., kcnstüjfaren ßfciäiiig ausgesondert. 3ur Ueberwiutcrung werden die Knollen in einem geeigneten Raume nickt zu hoch ausgeschüttet und unbedcöt dcn ersten Frösten au-geseht. Der Fußboden sollte vollkommen trocken sein und bedeckt mcn denselben deS ijalb mit einer guten Lage Stroh. Nachdem die Knollen bis zum Gefrieren durchkältet sind, werden sie mit tu ner dünnen Strohschicht bedeckt und gegen weitere Fröste, ebenso aber auch gegen zu große Warme geschützt. Ei ist dieser Wechsel von Wärme und Kälte, der die Zwiebeln zum Faulen bringt. Beschlagen furchtsamer yferde. Sin Pferd, welche? beim Beschlaaen ängstlich oder widerspenstig ist. sollte von einer dem Thiere bekannten

und vertrauten Person am Zügel ge halten werden, da durch das Anbinden die Scheu und Unruhe der Thiere vermehrt wird. Man spricht selbe, um sie zu beruhigen, mit freundlichenWorten an, streichelt sie an der Schulter, reicht ihnen ein LieblingSfutter, etwa ein Stück Brot oder Zucker, eine Hand ' voll Heu. Bei mißtrauischen Pferden, ' bei denen die freundliche Behandlung , nicht zum Ziele führt, greift man zu j n v p r. n . i urcnaeremnersauren u.emeriirengeren, scharsenAnsprache; ein fester. drohender Blick und eine Drohung mit der Hand, sind oft genügend und bewirken, daß sich da? Thier ruhig beschlagen läßt. Wichtig ist eZ, behufs der richtigen BeHandlung der Thiere beim Beschlagen die Eigenarten desselben zu berücksichtizen. So lassen sich z. B. manche Pferde zum Beschlagen durchaus nicht anbinden, fügen sich jedoch sehr gerne, wenn sie gehalten werden; andere las sen sich nur in Wegenwart eine? zwei ten Pferdes, am liebsten ihre? Käme raden beschlagen, wieder andere fürchten sich vor allem, wa sie bei der Schmiede sehen und hören, vor dem Schurzfell der Schmiede, vor dem Feuer, vor dem Geräusch de Blase balges. Solche Thiere sollten so gestellt werden, daß sie nicht in daö In nere der Schmiede blicken können. Durch sanfte Behandlung wird man eher zum Ziele kommen als durch rauhe,' zur Anwendung von Gewaltmitteln schreite man nur im äußersten Nothfälle; nach einer einmaligen An Wendung der letztern, müssen dieselben Hinsort stet gebraucht werden und meisten? versagen auch die bald ihre Wirkung. M ä st e n der Lämmer. An dem Aufschwung der Preise für landwirthschaftliche Produkte nehmen auch die Preise 'ü? unser Schlachtvieh Theil; die Preise für gut gemästete Lämmer sind höher wie seit Jahren. Aber nur beste Waare bringt die be sten Preise". Jede Belehrung in dieser Richtung kommt daher dem einsich tigen Farmer erwünscht und mit Dank verwerthet er die Erfahrungen, die ge rade auf diesem Felde von unsern Versuchsstationen gesammelt wurden. Denn daß daZ eine Futtermittel besser und schneller mästet wie daS andere, weiß jeder Farmer; aber das beste Futter ist nicht immer daS billigste. Diese Frage genau zu beantworten, erfordert viele und kostspielige Versu cle, auf die sich sehr wenige Farmer einlassen können. Da sind nun unsere staatlich unterstützten VersuchSstationen. die diese und ähnliche Aufgaben erfolgreich zu lösen sich bemühen. So wurden auf der Station deL Staates New 5)ork Versuche angestellt, um die Frage zu beantworten, wclche Futtermittel bewerkstelligen die schnellsie und vorteilhafteste Mast der Lämmer. Man fütterte eine Partie Lämmer mit Weizcnkleie, Baumwollensamenmehl, Kleeheu und geschnittenen Nüben, während einer andern Partie Maiskörner, Timotheheu und geschnit tene Nüben gegeben wurden. ES er wies sich, baß die erste Partie Lämmer bei ihrem Futter einen bedeutend HL Hern Gewinn ergaben als die zweite Abtheilung. In einer Futterzeit von 5 Monaten nahmen die Lämmer, die mit Kleie, Baumwollensamenmehl, Kleeheu und Nübenschnitzel gefüttert wurden. 60 Procent mehr an Gewicht zu. alZ die zweite Abtheilung während derselben Zeit beim. Verfüttern von MaiS. Timotheheu und Nüben. Auch der Gewinn an Wolle war bei den er steren um 72 Procent größer. Dabei stellten sich die Kosten geringer. Bei der ersten Abtheilung kostete jedes Pfund Gewichtszunahme iz Cents weniger als bei der zweiten. Diese Versuche sind äußerst werth voll. Bei unsern Farmern ist MaiS da; erste Mastfutter in den meisten Fällen. Nun ist ja richtig, daß unter Umständen, besonder für Schweine auf westlichen Farmen, Mal? da? erste und billigste Mastfutter ist und auch wohl noch für längere Zeit bleiben wird. Aber hier zeigen uns diese Ver suche d auch anderweitig bestätigt wurden , daß Mais nicht immer und besonders nicht für junge, im Wachsen begriffene Thiere daö beste Futter ist. Hafer und Haferschrot ist für Jungvieh. überhaupt für alle jungen Thiere, bei denen es ja auf Ausbildung von Knochen und Muskeln ankommt, dem Mais weit vorzuziehen. Behandlung deSPferdegef ch i r r s. . Es wird häufig die Frage gestellt, wie oft ein Geschirr geschmiert werden sollte. Ein Fachmann, der eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung in die sem Falle hinter sich hat, giebt folgend Antwort: ES ist eine alte Gewöhn heit. daZ Geschirr im Jahre zweimal zu schmieren; eine vielleicht noch ältere Gewohnheit ist die. das Geschirr überHaupt nicht zu schmieren. Von der letztern Gewohnheit abgesehen, mag die erstere in manchen Fällen genügen; doch in den meisten Fällen sind 6 Monate eine zu lange eit, dat beste Le der wird da auötroanen und brüchig. Ein Geschirr hält erfahrungZmäßig an Un;Un, g?an;t3 pzo und a

Ichmeldlg cryauen wlro. coocy va:s das Leder nicht so lange mit Oel getränkt werden, bis eZ nichts mehr aufnehmen kann; der Pechfaden fault dadurch ab;eS darf nur geschmeidig erhalten werden. Wenn ein Geschirr im Regen gebraucht wurde, wird es stets, wenn getrocknet, steif und hart werden; wird eS jetzt ungeölt wieixr gebraucht, so wird die Oberfläche deS LedeS brü chia und rissig. Die Oberfläche aber schützt gerade daS Leder; ist die einmal zerstört, so kann daS Wasser ungehindert eindringen und dak Ganze ist bald zerstört. Wer keine Zeit, fein Pferdegeschirr zu ölen, dies ist die gewöhnliche Entschuldigung , darf dem Sattler nicht die Schuld geben, daß er schlechte Waare geliefert hat.

'tzltropöische 'Aundschatt, yrovinj Brandenburg. Berlin. Frau tlnna Schepeler Leite, die unermüdliche Förderin aller Frauenbestrebungen, ist einem Herzschlage erlegen. Nachts brach in der alten Waisenkirche an der Stralauer straße, welche durch Umbau für Woh nungen und Geschäfte eingerichtet ist. Feuer auZ; der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Mark. Vor den Augen ihre? Geliebten, deZ Nechtöan walteS Matterkdorf, jagte sich in seiner Wohnung ein Fräulein Rothganger, 24 Jahre alt. eine Kugel in den Kopf, nachdem sie den Rechtsanwalt vergeb lich zur Fortsetzung deS Verhältnisses aufgefordert hatte. Der HauSeigenthümer Carl Lemke von hier wurde beim- Radfahren eine Meile hinter Epandau von einem anderen Radfah rer. dem Zustizanwärter Emil Plesson auZ Gohllß. über den Haufen gerannt und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Charlottenburg. Unter Mitnahme deS aesammten MassenbestandeS ist. der ßilial - Kassirer des deutschen Holzarbeiter OeroandZ, der Tischler LouiS Wilhelm von hier verschwunden. Wegen Wechselfälschung steckbrieflich verfolgt wird der 46iäbrige Seilermeister Franz Reinhold Troitzsch auZ Charlottenburg, der sich vor längerer Zeit seiner Verhaftung durch die Flucht entzogen hat. Der Flüchtige bekleidete früher da! Amt eines Stadtverordneten. Provinz Ostprruvcn. Königsberg. Die Entfestiaung ist beabsichtigt. ES besteht die Geneigtheit der betheillgten Mmlsterien, die FestungSmauern fallen zu lassen, und eS liegt auch bereits ein Lorschlag vor, nach welchem die Stadt gegen eine Summe von 17 Millionen Eigenthümerin deß Grund und Bo den werden soll. Die Abtragung; kosten soll gleichfalls die Commune traaen. Heilsberg. In Markeim ver unglückte das vierjährige Söhnchen des Bäckermeisters Hohmann, indem er während des Spielens in einen Teich fiel und ertrank. L a s k e n. Der jährige Besitzer söhn Emil Becker spielte auf dem Hofe seine VaterS mit Streichhölzern. Hierdurch wurde daZ vor der Scheune lagernde Stroh entzündet. Das Feuer verbreitete sich sofort auf die Scheune, die in kurzer Zeit in Asche gelegt wurde. Dann ergriff da 5 Feuer die beiden Stallungen de Besitzers, da Wohnhaus, die Scheune und einen Stall der Besitzerwittwe Gretke. ging von dort auf daS Wohnhaus deS GemeindevorstehcrSKlinger und von dort welter auf eine Scheune des Besitzers Vara über. Sämmtliche Gebäude brannten nieder. yl?x SSffiyrntfccn. D a N z i g. Eine große Feuers brunst äscherte die Dampstischlerei von Vehake mit einem Lager landwirth schaftlicher Maschinen und einem GewächZhause ein. Der Schaden ist bedeutend. Der stellenlose Commis Scewald schoß nach einem Wortwechsel auf die achtzehnjährige Schwester deS Restaurateurs Göhrke. welche schwer verwundet wurde. Der Verbrecher er schoß sich hierauf selbst; er blieb sofort todt. In den Vororten von Danzia. Praust. St. Albrecht. Grebln. Gisch kau, sind die Erkrankungen an Ty phuZ in letzter Zeit bedenklich angewachsen. E l b ! n g. Die Strafkammer vertheilte den NachtwaSeamten Thiedemann wegen 5lndlung und Freiheitsberaubung." begangen im Amte, zu fünf Monaten Gefängniß. T'rol'inz ?ommcrv." -Stettin. Zusammen mit der Ehefrau deS eigenen Bruders ist der Barbier Ernst Ziebel in Stettin in den Tod gegangen. Sie hatten ein Liebes Verhältniß unterhalten und sahen sich entdeckt. Gemeinsam begingen sie darauf Selbstmord. Der Nector Lestmann. einer der tüchtigsten und beliebtesten Pädagogen, wurde in dem Augenblick, als ev einen Wagen der elekirischen Bahn verlassen hatte und über die Straße schritt, von einem zweiten Wagen erfaßt und sofort getödtet. Wegen Körperverletzung wurde der Schutzmann Nettling zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Buckow. Auf seiner Besitzung Buckow in Pommem ist im Alter von 70 Jahren der Rittergutsbesitzer Graf Edmund von Flemming. der auch Besitzer der Herrschaft Krossen im Kreise Zeik war. gestorben. RUgenrvalde. Im nahenDorfe Damkhagen brannten daZ Gehöft des BüdnerZ Albert Behlow ganz und daS dcZ Bauern Hermann Pagel bis auf ein VackbauZ nieder. rmin Ecklcsiru. r e ö l a u. Verhaftet wurde d:r Zahntechniker Flieger unter Aerdacht, an Patientinnen während der Narkose SittlichkeitZverbrechen begangen zu habcn. Die Ehefrau eine SchirmsaVrikanten ist vor einiger Zeit bei ihm während der Narkose verjtorbcn; an ihr, sowie an einer Kaufn-annsfrau und einer ledigen Dame scll nach Annähme deZ StaatZanwaltö, Flieger sich vergangen haben. Klein OclS. DaS eMche

ciiglicd deS Herrenhauses, Graf von Wartenburg, ist gestorben. N e u st a d t. Der RechtSanwIt und Notav Arnold Kremser, seit mchrercn Jahren zweiter Bürgermeister, eine allgemein beliebte Persönlichkeit, hat sich in einem Anfalle geistiger Um nachtung erschossen. P l e ß. Nach einer Mittheilung der Landeshauptmannschaft für SüdwestAfrika an die Verwandten deS Gefttiten Serafin bei der deutschen Schutztruppe, stammend auö Neu Anhalt hiesigen Kreises, ist derselbe im Kam Pfe gegen eine auS Hottentotten beste hende Räuberbande durch einen Schuß in den Unterleib getödtet worden. Vrovinj Polen. vtismberg. Zur Aufstelunz eines Monumentalbrunnens in unserer Stadt bewilligte der Cultuöminister 75.000 Mark. Der vicar LaökowSki in Wielun ist vom Landrath zweimal mit Geldstrafen von je 60 Mark belegt worden, weil er ohne be hördliche Genehmigung ine Privat schule eröffnet und m dieser polnischen Unterricht ertheilt hatte. Da Vicar LaSkowSki die Geldstrafe Nicht bezahlen wollte, so wurde sie im Wege der Zwangsvollstreckung eingetrieben. G n e s e n. Dem Gefreiten Bol dian von der 10. Batterie deS Feld-Art.-RegtS. No. 17 wurde die Ret tungSmedaille am Bande verliehen. G o st y n. Beim Bau der hiesigen Zuckerfabrik stürzten sechs Maurer vom Hängegerüst. Vier sind schwer, zwei leicht verletzt. Provinz Sachsen. Erfurt. Als am Tage nach der Jagd der Kaufmann Ohberg in dem preußischen Dorse Mühlberg bei Erfurt sein Gewehr entladen wollte, löste sich plötzlich ein Schuß. Die Patrone zerfetzte die auf der Laufmündung ruhende rechte Hand de Jägers. S a a l f e l d. Hier wurde der 22 Jahre alte Drahtweber Adolf Scheidig von dem Fabrikarbeiter Karl Wal ther, mit dem er in Streit gerathen war, durch Messerstiche so schwer verletzt, daß er bald darauf verschied. Der Thäter ist verhaftet. Salzwedel. Von der. Platform eines Zuges während der Fahrt abgestürzt ist ein Mann Namens Vogel aus Ebstorf. Er erlitt schwere Verletzungen. Provinz Hannover. A d e n st e d t. Dem ArbeiterHeinrich Vuntefuß, welcher im Steinbruche beschäftigt war, fiel ein mehrere Cent ner schwerer Stein auf den Kopf, der ihn derartig zermalmte, daß er sofort todt war. AllevShausen. Der Knabe Ebeling, 13 Jahre alt. stürzte au? einer Bodenluke und fiel auf einen darunter stehenden Wagen so unglücklich, daß er sofort eine Leiche war. S. - E. B ü l k a u. Der Altentheile? Diedr. CorleiZ Hierselbst, der sein HauZ allein bewohnte, wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. DranSfeld. Nachts ist in Barlissen daS Krull'fche Gehöft ein Raub der Flammen geworden. Die Bewohner konnten nur mit Mühe ih? Leben retten. Während daS Vieh noch zum Theil gercttet-werden konnte, sind die Maschinen und Geräthe verbrannt. G ö t t i n g e n. Die Ehefrau des Schuhmachers Haenfch hat sich in einem Anfalle von Schwermuth auf dem Dachboden erhängt. Provinz Westfalen. Bielefeld. Der Maurer Kettmeier ist in einer hiesigen Wirthschaft von einem Italiener erstochen worden. Bochum. Im Manövergelände wollte ein Lieutenant des 11. Husaren Regiments, Frhr. v. Eichs, eine hohe Böschung nehmen, wobei sich das Pferd überschlug. Der Reiter erlitt einen Schädelbruch sowie eine Gehirnerschütterung. Dortmund. Im Dorfe Oderberge ist der Ackerknecht SchikuZ erschlagen worden. Auö geringfügiger Ursache ist ein Familienvater den Seinen entrissen worden. Lethmate. Im sogenannten Ohmer Holz fand man die Leiche deZ früheren Schlossers Nuckebier aus dem benachbarten N-u-Oege. N h e d a. Das dem Kaufmann Meier gehörige Wohnhaus am BoSfel der Wege ist ganz niedergebrannt. Ein Kind erlitt dabei leichte Brandwunden. Provinz Schlttwig-Holstml. Vorfiel. Der Lehrer Schleuß bat fein LOjährigeS Dienstjubiläum ge. feiert. E i d e l st e d t. Als der bejahrte Chausseewärter Feddern an einem Neubau vorüberging, wurde vom Sturm eine Gerüstlelter vom Gerüst fortgerissen und fiel ihm auf den Kopf. Feddern erlag seinen Verletzungen. H u su m. Hier starb infolge eines Herzschlagel der Dr. med. Aemtt ötorm, ein Bruder de Dichter? Theo dor Storm. Der Verstorbene war 64 Jahre alt. K a p p e l n. Im benachbarten Arniö ertrank die 10jährige Tochter deS Händlers Hübsch. DaS Kind spielte an der Schlei und gerielh auZ Unacht famkeit in das Wasser, welches an der Unglücksstätte nur eineTZefe von kaum Zwei Fuß hatte. Kiel. Der Matrose VroSzeit ist auf dem Panzer Hagen- in der Nord see zwischen Geschütz und Pivot gerathen und getödtet worden. Der auf WaterneverZtors seßhafte GrasSolstein ist im Alter von 72 Jahren gestorben. M e l d o r f. Im Dorfe Busenwurth. Kirchspiel Meldorf, Südr marsch, brannte daö Wohngewese des Malers Busch total nieder. Während daö Mobiliar größtentheilö gerettet wurde, verbrannten sämmtliche Hühner und zwei Ziege.n. . Nhcinprovlnz. Köln. Die Ehefrau Guse au? Düsseldorf, die vor drei Wochen ihren Ehegatten durch drei Revolverschüsse niederstreckte und sich wegen vors'tzl!chen vattenmordeS in der nässten Schwurgerichtsperiode verantworten sollte, hat im Gefänn' ihrem Leben durch Erhängen ein Cr.ti r:r.ad5t.

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aus einem Gelege ver Eifenvaytl Hauptwerkstätte zu Nippes wurde der Schlosser Ernst Jacoby, der sich an einem der Wagen zu schassen gemacht hatte, todtgefahren. Die Criminalpolizei verhaftete einen Postschaffner

Namens MoSbach auS Koln-NippeS I wegen Unterschlagung und Urkunden fälschung im Amte. MoSbach hatte einen Werthbrief von 1500 Mark r . brechen und daS Geld im Keller ver- ; steckt gehalten, wo die Polizei ei vorfand. A ch t n. Hier ist der Rittmeister a. D. Schultz verbftet worden, lvelcher beschuldigt ,st, gegenüber dem gegen wältigen Herzog von Ujest, Fürsten zu Hohenlohe . Oehringen, einen ErpressungSversuch gemacht zu haben. Provinz Pessm-Nassau. Kassel. Nacht! wurde der bei Ui Kasseler Straßenbahn beschäftigte Arbeiter Lengemann auS Grifte znnschen Oberzwehren und Sunterkhausen von einem Güterzug überfahre und sosixt getödtet. Lengnnann, wel cher nach Rengerlhausen zu gehen b absichtigte, wollte den Weg kürzen und benutzte den Bahnkörper, von welchem er durch einen Schrankenwärter schon einmal fortaewiefen worden war. Frankfurt. Der Dachdecker Joh. Scheid aus Hasselbach stürzte vom Dache deS Hauses Neue Rothhofstraße 23 und fand sofort den Tod. Der Colporteur Bode auSRödelheim stürzte eine hohe Treppe herab und blieb bewußtloS liegen. Dem Manne, der für betrunken gehalten wurde, wurde keine Hilfe zu Theil und er kam elend um. Mitteldeutsche Staaten. A r n st a d t. Der 66jährige Ar beiter Wilhelm Marquardt, im alter. Kloster wohnhaft, der auf der hie sigen Domäne in Dienst stand, wurde von einem Pferde gegen den Unterlid geschlagen; er ist gestorben. Wortfeld. Bei einem Gewitter fuhr ein Blitzstrahl in das Wohnhaus des Ackermanns Sonnenberg und legre dasselbe in kurzer Zeit in Asche. Hasselfelde. Einen schnellen Tod fand der Knecht Mathias An derfch von der Domäne Stiege, indem ihm da? Hinterrad einer schweren Dreschmaschine über Rücken und Kopf gina. G r o ß t a b a r z. Der hiesige Schreiner Ortlepp machte seinem Le ben durch Erhängen ein Ende. Nach dem man den Todten, dessen Auffindung viele Mühe verursachte, in seine Behausung verbracht hatte, fielen b seinem Anblick die Frau und daL anwesende Dienstmädchen in Ohnmacht. Letzteres schlug infolge des plötzlichen Umfalleö mit dem Kopfe so hart auf daß eine starke Gehirnerschütterung eintrat, welche die Ueberführung in daL Krankenhaus nach WalterShaufen nöthig machte, wo nach drei Tagen v.x Tod eintrat. Der Verehrer deS MädchenS. ein junger Mann auS Tabarz. erfuhr von dessen Unglück, und beabsichtigte demselben einen Besuch abzustatten, vernahm aber unterwegs, daß daö Mädchen bereits , verschieden sei. Hierüber gerieth er derartig in Aufregung. daß er seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. K o b u r g. Im Dorfe Schönstadt sind die beiden Kinder deS Arbeiters Fischer in der Jh ertrunken. DaS eine. ein fnnsiahrlger Knabe, wollte seinen dreljahrkgen Bruder retten. Sachsen. D r eS d e n. Die hier verstorbene Wittwe Lederer hat der Stadt 150.000 Mark testamentarisch ausgesetzt. Von der Summe sollen Freistellen ln einem hiesigen Hospital errichtet werden. V a u tz e n. Die bei dem Müller Lischke in Dienst stehende Wirthschafte rin verw. Henke benutzte beim Feueranzünden Petroleum und erlitt so be deutende Brandwunden am Körper, daß sie bald darauf starb. B u ch h o l z. Mar Beck rettete ein drei Jahre alteZ Mädchen vom Tode des Ertrinkens. Ein siede l. Unter" den Symp tomen der Vergiftung verstarb der Brauer Otto, welcher giftige Pilze genossen hatte. G r o ß e n h a i n. Die LedertuchFabrik von Ernst Ferd. Waentig ist von emem bedeutenden Brande helmaesucht worden. Leipzig. Den Erstickungstod fand da siebenmonatllcheKmd des Ar beitcrS Colberg infolge deS Verfchlu ckenS eines SaughlltchenS. Die Groß mutte? hatte dem schreienden Kleinen daS allgemein bekannte BeruhiqungZ Mittel in daS Mündchen gesteckt, das Kindchen entfernte den Kork und alc die mit Herstellung deS Essens befchäftigte Frau wieder an den Wagen trat. fand sie ihr Enkelkind erstickt vor. M e e r a n e. Der 19jähr!ge Maurer Kretzschmar hier machte seinen! Leben durch Erhängen ein Ende. Smilbach. Durch einen Blifr strahl wurde daö Robert Schmidt'fche Ehepaar getödtet. SpanLberg. Bei dem GutSbesiber Jentsch, der mit seiner Familie bei Verwandten zum Erntefeste weilte brach Feuer auS. -kurzer Zeit wurde. vier Güter Äaub der Flammen. 5cssk-Tarmiladt. V ü d i n g e n. Nachdem Hofpre diger J hylmann im vorigen Jahre sein SOjährigeS Amtsjubiläum begangen, konnte derselbe jetzt mit setner Gattin daS Fest der goldenen Hochzeit feiern. DaS Jubelpaar erfreut sich noch des besten Wohlseins. Gießen. Auf der Jagd schoß versehentlich beim Laden der Schornsteinfegermeister Nebel seinem Jagdce nossen Metzgermeister Schmall eme schwereSchrotladung euf fünf Schrilte Entfernung in den Unterleib. Der Mann ist lebensgefährlich verletzt. Hirschhorn. Jüngst feierte das Ehepaar Johann Joseph Weder und Anna Maria, geb. Weinspach, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. DaS Jubelpaar ist trotz seines hohen Alters der Mann ist 86. die Frau 85 Jahre alt noch recht rüstig. CaceriC . München. Qährend ver. Ma' zlttx in rJilrICet LkNund

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