Indiana Tribüne, Volume 20, Number 333, Indianapolis, Marion County, 20 August 1897 — Page 2
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Zndtans Tribüne. (5rjicin Taglic!) unv LormligV. i t2ali e tritüne- kostet durch den Xrljet i Centi, per LJoche, die eonntazS.TrlbüneI Ltk xerZccie. Leide lufac 15 Cents es t; Cents t?I'it. Vtx Post außerhalb de: kdt i.-zkiZt l srauZSezlung t p, -,r. cm 10 Süd labama StraZ,. Indianapolis, Ind., 20 August 1897Die Wcttcr"erl,ccrttngen in Wttrt tcittverg. königliche statistische Landesernt in Württemberg veröffentlicht jetzt eine genaue Schilderung des Unwetters, das in der Nacht zürn 1. Juli so surchtbarc Verheerungen im württemv:rischen Unterland anrichtete. Kein s,wcrres Unwetter hat, soweit die Veise dc statistischen Landesamts 'ruärcichen (seit 1823), je Württemterj betroffen. Äei keinem der früheren anßerordentlichcn Hagelwetter war die Zone gänzlicher Verhagelung so grp wie bei diesem jüngsten. Es f:r.d nicht weniger als 42 Gemeindeirarkungen mit Schlozjen von der irohe ron Hühner- und Gänfeeiern 2) bis 25 Minuten lernn überschüttet n orren, bis alle Halmfurcht in den 'Socn yinein vernichtet, alle Nebstöcke biö an die Wurzel, alle Blätter und .:Ce3 Obst, sogar die Fruchtzweige von ren Bäumen, ja von den Zweigen selbst die Ninde bis aus den Stamm yerab zerschlagen war. In weiteren 13 l'unfungen sind Schlossen von der Gx'ic von Taubeneiern gefallen, die dort' allerdings die Obstdäume selbst nicht bis zur Vernichtung geschädigt, ad?r doch auch allen und jeden Feldertrag mit Ausnahme der Wurzelgewachse haben. 24 Äkarkungen haben dur Schlossen von Wälschnußzröße nvÄ einen Schaden von etwa zwei Drittel des Ertrags. 7 weitere durch Schlossen von Haselnußgrötze Schädi qunz von einem Viertel bis zu einer Hälfte des Ertrags erlitten. Der Urs?rung des Unwetters ist nach den Er Mittelungen des statistischen Landeamts in 'Mittel-Frankreich anzunehmen. Dort war am 20. Juni eine Drnckeinsenkung von wenigen Millimetern, als beginnender Luftwirbel gekennzeichnet durch umlaufende Mulnte, wahrzunehmen gewesen. Um i Uhr befand sich der Äewitterwirbel judwestnvrdostwärts fortschreitend an fcsatfien Grenze und betrat Lothlinv. toijcn im Elsas; trat das Unwct:.r sehr verheerend auf. ging dann de: Lauterburg aus badisches Gebiet über, streifte Karlsruhe um halb 12 lU;r und ging um Mitternacht in der Srt'iti ton :i 5 Kilometer zwischen Bruchs al und Heidelsheim durch. Jlurj darauf erfolgte die Wendung in tr.: nahezu rtin west-ostwärts verlausende Äatn, zugleich mit einer Verbreitcrung aus 7 9 Kilometer. Der S.adcnstrich in Württemberg. 58,000 Hektar umfaend, begann an der Norowestgrenze des Lberamts Brackenbeim, erstreckte sich über die nordwcstlkck Hälfte des Heilbronner Bezirks. traf das südliche Drittel des Weins berger. die nördlichen zwei Drittel des ebringer. den südlichen Ausläufer des Künzelauer und den 'vrdrand :es Halter Äezir!-. Schließlief; kreuzte der betroffene Streifen 4-. v-i f 9T f (r ;itr'"tn 11 i . . Wil.il I. M.il .v.. :;.- C;r-;x ur,v p'.mf.fs ; u.i.uuui UiiJ C ClJ Württemberg zu verlassen. Die Länge zcr. rer baiiicben bis zur bayerischen Q!i':v.i mir! 83 Kilometer. Die gortrflir.j.ungsgefchratnfcigfeit des Gewitters betrug etwa 5 Kilometer pro Stunde oder 15 Meter pro Sekunde ; die rkanescbwindigkeit muß nach den Beschädigungen zu urtheilen mehr aU doppelt so groß gewesen sein. Der Hagel setzte sich noch tief in's Banerische über Schillingsfürst und weiter fort. Ion den verhagelten Ortschaften hatten beinahe ein Drittel aller, nämlich 21. seit 70 Jahren niemaN einen Hagelfall gehabt; weitere 9 b.aben seit 50 Jahren keinen ernstlichen Hagelfall über sich ergehen lassen müssen. Ter schwere Sturm, der das Un, Wetter begleitete, hat die Bäume mit überraschender Gleichmäßigkeit in der Richtung der Schadenbahn umgelegt oder abgebrochen. Es war demnach eine einfach?, allerdings ungewöhnlich starke Gewitterbö?, kein Eyclon. bei dem Drehungen hätten bemerkt werden müssen. clndree's 5(113 nach öem Nordpol. Die aufsehenerregenden Mittheilun gen des Eapitäns Lehmann vom holland'lschen Dampfer Dortrecht" über sein: Wahrnehmungen im Eismeer lassen die Anahme, als ob es sich um csn ndr6e'schen Ballon handle, vor der Hand noch als sehr gewagt erschei neu. und so wird man weitereNachrichten abwarten müssen. Im gegenwärtigen Augenblick dürfen die Berechnungen. die der Stockholmer Meteorologe Xr. Ekyolm von Neuem auf Grundläge der jüngst von Splbergen mit gebrachten Aufschlüsse anstellte, beson deres Interesse- bieten. Darnach ver lor AndrSe's Ballon in den ersten acht Tagen, in denen er gefüllt stand, taglich ca. 50 5iubikmeter. Dies entspricht, wie Dr. Ekholm berechnet. einem Verlust von circa 55 Kilogramm Tragsayigkeit zeden Tag. Da nun im vorigen Jahre der tägliche Verlust auf C0 znlogramm berechnet wurde, Ware der Unterschied nicht nennenswerth. und der Ballon bat somit wenigstens binnchtllch seiner Dtchtlgkeit keine nen nenZwerthe Verbesserung erfahren. Dr. Ekholm gesteht, daß dies Ergebniß nach allen den Anstrengungen, die zur Verbesserung des Ballons - gemacht wurden, niederschlagend sei, und ebenso niederschlagend sei die unerwartete , Mittheilung, daß die Verdichtungsrbeit abae'brochcn werden mußte, weil vorhandene Firniß nicht reichte. Ieffelbe war schon im vorigen Som merder Fall, wo der Firniß nur für ine::kleinen Theil des Ballons ver schluA.X?ndessen. meint Ekholm. sei
doch ein wesentlicher Unterschied zwi schen der diesjährigen und der vorjährigen Verdichtungsarbeit. Im vorigen Jahre hätte man keinen Versuch gemacht, den Ballon vor der Füllung zu dichten, und daß ein so unerwartet großer Gasverlust eintrat, führte man darauf zurück, daß während deZTransPortes Undichtigkeiten entstanden seien. In diesem Jahre waren aber die Kanten der Deckstreifen innen und au ßen mit einem von Lachamber erfun denen- Firniß- bestrichen. Doch auch diese Maßregel hat ersichtlich nicht viel geholfen. Augenscheinlich liegt der Fehler in den mit Deckstreifen bekleideten Näthen. denn der Ballonstoff selbst hatte sich bei allen Proben als fast durchaus dicht erwiesen. Dr Ekholm ist mit Strindberg der Ansicht, daß die starke Spannung des Zeuges beim ge füllten Ballon wahrscheinlich in dem Firniß, der die Deckstreifen festhält, kleinere Brüche verursacht. Denn die Spannung der obersten Theile des Ballons beträgt etwa 1$ Kilogramm pro Eentimeter. Was die ZeU betrifft, die der Ballon fliegen kann, so betrug der verfügbare Ballastvorrath 1749 Kilogramm. Da nun der Ballon, der plangemäß in einer Höhe von 200 Meter bleiben sollte, gleich bei der Abfahrt in eine Höhe stieg, die verschieden af 800. 700 und 500 Meter über der Meeresfläche angegeben wird. . so verlor er qleich zuAnfang Gas. woraus sich nach Dr. Ekholm ein Ballastverlust bis 370 Kilogramm, wenn die Höhe 500 Meter betrug, und ein Ballastverlust bis 540 Kilogramm bei 750 Meter Höhe berechnen läßt. Von dem ver sügbaren Ballastvorrath blieben so mit 1379 Kilogramm oder 1208 Kilogramm übrig, die, mit 55 Kilogramm dividirt. als längste Zeit, während der der Ballon sich schwebend rhalten kann. 23 oder 22 Tage ergaben. In seinen früheren Berechnungen, die sich auf die wahrscheinliche Dauer der Andraschen Luftreise bezogen, war Dr. Ekholm zu dem Ergebniß gekommen, daß der Ballon unter Berücksichtigung der langsamen Fahrt, die bei Anwendung der Schlepptaue in Folge der großen Reibung eintritt und angesichts des in Krümmungen gehenden Weges der Winde, womit zu rechnen ist. zum Durchfliegen des Polarbeckens mindestens 24 Tage gebraucht. Andr6e hat daher zum Erfolg außerordentlich viel Glück nöthig. Wenn nun Dr. Ekholm in seinen neuesten Berechnungen auch zu ungünstigeren Ergebnissen wie früher kommt, so braucht wohl im Augen blick nych nicht das Schlimmste befürch, tet zu werden. Denn den Berechnun gen zufolge konnte sich der Ballon also, wenn sich die Umstände während der Reise nicht etwa noch verschlechtert haben, bis ?um 1. oder 3. August fliegen. War es Andr6e in dieser Zeit nicht möglich, einen der das Polarbecken umsäumenden Continente zu erreichen, so bleibt ihm natürlich nicht andres übrig, als inmitten der Eisregion sein Luftschiff zu verlassen und sein Heil mit dem mitgenommenen Boot und Schlitten zu versuchen. Da die Expedition mit einer Vorrichtung versehen ist. die daS Landen auch in den schwierigsten Terrainveryältnissen aestatten soll, wird es ihr eventuell
auch wohl möglich sein, auf dem treibenden Ee festen uß zu fassen. Beinahe eine Million. Räch Ausweis des officiellen Berichts des Pensionsamts belief sich am Schluß des Fiscaljahres (30. Juni) die Zahl der Pensionäre auf 983,528. es fehlen mihin nur noch 16,472, um die Million voll zu machen. Roch nie zuvor war die Zahl der Pensionäre. welche am 20. Juni 1865 nur 85.986 betrug, so groß wie jetzt. In den ersten Jahren nach dem Bürger kriege war die Zunahme stetig, aber nur mäßig, denn im Jahre 1871 wiesen die Pensionslisten erst 207.495 Namen auf und vielfach glaubte man, daß mit 238.411 am 30. Juni 1873 die höchste Zahl erreicht wäre. Im folgenden Jahr trat eine Abnahme von 1420 ein und der Rückgang hielt bis zum Jahre 1878 an, in dem die Zahl auf 223.993 stieg. Dann aber machte sich, Dank der neuen Pensionsgesetzgebung. ein Umschwung bemerkbar und schon das Jahr 1879 wies 242.755 Pensionäre auf. Von nun an stieg ihre Zahl in schneller Prozession, bis am 30. Juni 1893 sich 966.012 Namen auf den Listen befanden. Angesichts dieser bedeutenden Zunahme wurde schon im Jahre 1S94 ein Anschwellen der Zahl auf eine volle Million erwartet. doch bestätigte sich diese Annahme nicht, vielmehr trat nur eine Zunahme von 3532 ein; auch in den beiden folgenden Jahren war dieselbe verhält nißmäßig sehr gering, im Vergleich sogar nicht mehr als 154. Aus dieser winzigen Zunahme wollte man auf einen erneuten Rückgang schließen, derselbe ist aber nicht nur nicht ausgeblieben, sondern die Zunahme war sogar die größte seit vier Jahren, nämjich 12,850. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird mit dem Schluß des lausen den FiscaljahreS die volle Million erreicht werden. Qood Advlce to Wornen. Wornen, on aecount of the toil and work entailed by their houaehold dutics, too Osten neglect the liabit and resularity of their peculiar organisni. Theresultisgeneraland nervoua debil!ty, chronic headaclie, weaknesa of the back and loins, deficient and delayed rnenses, etc. The best rernedy for all sernale troubles ia Dr. John W. BulPa Pills,a true,uterine tonic and aiterative, a mild aperient, and a wonderful invigorator of the stomacb and bowels. Dr. John V. UuH'a Tills can be bought at all dealers, or from the manufacturera, A. C Meyer & Co., Baltimore, Md., for 25 cents per box contalning sixty pilla; trialbox, lOcenU. Bearlnmind that you ask your dealer for Dr. John W. Bull's Pilla and accept no othar. Zu Haben bei: gohn D. Gauld, 201 Jndisna ve. I. . Cs & Z,n gast.
ktt4Ltteratur.
Der Berliner Magistrat Hat soeben eine sehr werthvolle und eigenartige Veröffentlichung an die deutschen Bib liotheken versandt, wie sie bisher noch niemals unternommen worden ist, einen Katalog einer außerordentlich reichhaltigen Sammlung zur Geschichte der Bewegung von 1848. Die Magistratsbibliothek verdankt diesen kostbaren Besitz einem vor vier Jahren verstorbenen Berliner Arzte. Dr. Georg Friedländer, der wenige Jahre nach den Märztagen nach Berlin über gesiedelt, ein Menschenalter lang mit dem unermüdlichsten Sammlerfleiße bestrebt gr.cfeN-i.die unmittelbaren Quellen zur Geschichteder revolutionären Bewtena Deutschland zusammenzutragen und aufzubewahren, von den ersten Regungen des oppost tionellen Geistes qeqen die herrschenden Zustände zu Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Aeileaung des Aerfas. sungsconflictes im Jahre 1866: Zei tungen. Zeitschristen. Biographien. Denkwürdigkeiten, Broschüren. Flug, schriften. Pamphlete u. a. m. Mit be. sonderer Vorliebe hat Friedländer die ephemeren Erscheinungen der Berliner Presse gesammelt, die nach Tausenden von Nummern zählenden Einblattdrucke: Maueranschläge. Erlasse der Behörden und städtischen Verwaltung, Extrablätter, Aufrufe von Clubs und Bezirksvereinen, kurz solche Drucksachen, die die Erscheinungen. Stimmungen und Begebnisse des Tages in besonders charakteristischer Weise zum Ausdruck bringen. Gerade dieSamm lung der Berliner Placate aus den Jahren 1843 und 1849 ist hier in einer Vollständigkeit anzutresfen. die jede andere öffentliche Sammlung dieser Art weit hinter sich läßt, selbst die dev Berliner königlichen Bibliothek, der die inhaltreiche Collectiv der einst im Polizeipräsidium aufbewahrten, von ihm confiscirten Drucke überwiesen worden ist. Wenn sich der an 300 Seiten umfassende Katalog im wesentlichen als eine Literatur des liberalen Reformgeistes in Deutschland in kritischster Zeit darstellt, so bietet der Mittelpunkt des Katalogs, die litera. rischen Quellen zur beschichte der Jahre 1848 und 1849 und zu den preußischen Versass ungs Kämpfen, noch mehr. Da können wir an dev Hand der in Regestenform wiedergege denen Placate und Flugblätter wenigstens die Berliner Ereignisse und Begebenheiten von Tag zu Tag verfolgen, von den ersten durch Extrablätter verbreiteten Meldungen über, den Ausbruch der Pariser Februar - Revolution bis zu den Enthüllungen aus dem Waldeckschen Proceß (December 1849). Die Sprache ist leidenschaftlich, der Ton lebhaft erregt, ungestüm, der Humorderb. drastisch, die Satire beißend scharf, edle Geister und untergeordnete, mitunter niedrige 5!aturen kommen zu Wort, ein Jeder schwimmt im Strome der Bewegung; aber fast immer redet nur diejenige bürgerliche Partei, deren Interesse sich mit dem revolutionären deckte, erst viel später ist die militärische, die contrarevolutionäre Partei mit Monographien und anderen Verösfentlichungen hervorgetreten. Einen breiten Raum in der umfangreichen Sammlung nehmen die bildlichenDarstellungen, namentlich die Carricatur, ein, und mit ihnen die zahllosen poetischen Ergüsse, gereimt und ungereimt, darunter solche ertremster Art. Wenn wir Blatt für Blatt betrachten und die längst verflossene Zeit an uns vorüberzieht, in den abgeblaßten Farben der Vergangenheit, so blicken wir heute ja weit weniger befangen auf diese reden den Zeugnisse des RevolutionsjahreS als unsere Väter, denen das Gutzkow sche Wort immer wieder imQhr tönte: Die wahre Ordnung ist nur da, wo die Freiheit ist," aber auch heute noch bietet es einen eigenthümlichen Zauber, sich in jene bewegte Zeit zu versenken. Die Berliner Magistratsbibliothek, die den Katalog ausgearbeitet und für den Druck vorbereitet hat. hat mit ihm in erster Reihe denjenigen Historikern, die sich mit der Geschichte der Revolutionszeit von 1848 befassen, ein 5ilfsmittel schassen wollen. Wenn für das bevorstehende Erinnerungsjahv der März revolution eine ausführliche Darstellung jener Zeit beabsichtigt wird, so wird der vorliegende Katalog wenigstens für die Berliner Ereignisse die ergiebigste Quelle sein. Tritschke hatte von der Ezistenz der Friedländerschen Sammlung erfahren und beabnchtigte, sie für seinen sechsten Band in erschöpfender Weise zu benutzen; der Tod hat ihn auch daran gehindert. Aber an anderen eifrigen Benutzern wird es nicht fehlen. Ueber den Sammler selbst sei nur soviel bemerkt, daß er als Sohn des Nationalökonomen Professors Eberhard Friedländer 1829 in Dorpat geboren war. Dort empfing er Schul- und Universitäts bildung. Seit 1835 war er praktischer Arzt in Berlin, daneben versah er als gründlicher Kenner der englischen Sprache und Literatur das Amt eines vereidigten Dolmetschers für Englisch bei dem Kammergericht. 1892 ist er gestorben. Georg Friedländer war ein vielseitig gebildeter Mann. Seiner politischen Richtung nach war er Demokvat. aber öffentlich hervorgetreten ist er nicht, und literarisch ist er nur in sehr beschränktem Maße thätig gewesen. in einigen anonym veröffentlichten Zeitungsartikeln erschöpfte sich seine Schriftstellern. Er war ein Freund von Johann Jacoby und Guido Weiß, noch innige Beziehun aen verknüpften ibn mit seinemLandsmanne Victor Hehn. In dem Leben Hehn'ö von Theodor, Schiemann hat man denn auch zum ersten Mal in größerer Oeffentlichkeit von Georg Fried, ländn gehört, den der geistvolle Linauist. Culturhistoriker und GoetheForscher mit den schönsten Briefen be. glückte, die er jemals geschrieben hat. Aehnlich einem Firmin Maillard, der sein und gründlich die Geschichte der Preßerzeugnisse zur Zeit der Pariser Belagerung von 1870 71 und der Commune geschrieben hat, hat Dr. Georg Friedländer für die Darstellung eines bewegten Abschnittes deu.tser
AeraMzenheit emstg' und verstäkdtg die Bausteine zusammengetragen, an
die geschichtschreibende Arbeit selbst herar, zugehen, hat ihn der Tod verhindirt. Ein Familienroman. Nahe bei Wien, an den reich bewal beten Berghängen der nördlichen AuS läufer des schönen Wiener WaldeS", befindet sich die sehr hübsche, von den Residenzbewohnern vielbesuchte Som merfrische Salmannsdorf. Dort hat der Roman einer Familie, die in der ganzen Umgebung bekannt war, einen vorläufigen Abschluß dadurch gefunden, daß ihr Oberhaupt sich selbst vor Gericht stellte. . De? Besitzer der Re. stauration Zu den drei Löwen- in Calmannsdvrf. der den stolzen Namen Bernhard Leupold Edler v. Löwenthal führte, hat sich dem Gerichte selbst gestellt, indem er zu Protokoll gab. daß er Namen und Adelsprädicat fälschlich führte, ferner, daß er sich des Verbrechens der Bigamie schuldig gemacht habe. Er wurde sofort in Haft behalten. Der Herr v. Löwenthal- heißt richtig Gottfried Tichy. Er ist heute ein Mann von 70 Jahren. Bor etwa 20 Jahren kam er nach Salmannsdorf. wo er sich gleich den. falschen Na mit dem Adelsprädicat beilegte und sich für einen pensionirten Beam ten ausgab. DaS ging AlleS ganz glatt, man glaubte und traute ihm, mit jenem blinden Respecte, den in Wien Alles findet, waö dreist auftritt. Alsbald näherte er sich der Wittwe Grundner. die ein stattliches Vermögen besaß, und es gelang ihm. als er um sie warb, ihre Hand zu erlangen. So wurde denn das Paar in der Kirche, aetraut. Natürlich konnte dieser Act nur durch falsche Papiere erschlichen werden und Tichy wurde als Herr v. ' Löwenthal" aufgeboten und in daS Eheregister eingetragen. Tichy lebte eine Zeit lang mit seiner Gattin, pri-! vatisirte in der eigenen Villa und ; kaufte später die Restauration Zu den ' drei Löwen", die er zu einem eleganten Hotel erweiterte. Das Erträgniß des Etablissements war gunstig. Mtt seiner Gattin lebte Tichy in bester Ehe. Vor einigen Jahren tauchte-nun in Salmannsdorf plötzlich ein junger Mann auf, der geradewegs auf die Tichy'fche Villa lossteuerte und mit dem Besitzer derselben eine lange Unterredung hatte. Einige Tage später gestand Tichy seiner Gattin, daß jener Fremde sein unehelicher Sohn und dessen Mutter längst todt fei, Sewtz Gattin verzieh ihm vollständig, so zwar, daß sie den jungen Mann, de? inzwischen als Locomotivführer bei der Nordbahn angestellt wurde, in ihr Haus aufnahm und ihn mit eine; Nichte verheiratete. Der junge Joseph Tichy wurde von den alten Leuten fortqesetzt in der reichlichsten Weise un. terstützt, allein diese Zuschüsse genügten ihm nicht: er beging, wie man nunmehr erfährt, immer von Neuem an Gottfried Tichy Erpressungen, indem er ihm unter vier Augen vorhielt, daß er ihn. wenn er kein Geld hergäbe, ruiniren würde. Im Laufe von wenigen Jahren wurde Tichy senior so von seinem Sohne um ca. 14.000 Gulden geschröpft. Um seine Drohungen nock gewichtiger zu machen, ließ Joseph Tichy vor einiger Zeit seine Mutter kommen, der er in seinem Hause Unterkunft gab. So sah denn die an, geblich längst verstorbene Frau ihren rechtmäßigen Gatten als Herrn von Löwenthal" an der Seite der zweiten I?ättin in dichtester Nähe von Angesicht zu Angesicht. Vor einigen Tagen forderte nun Joseph Tichy von dem Vater 5000 Gulden, die er aber nicht erhielt. Darauf kam eö zwischen den Beiden zu einer leidenschaftlichen Scene, in deren Verlaufe Tichy tun. dem Vater zurief, daß es das Beste wäre, wenn er sich erhängen würde, lange werde er so nicht mehr herumgehen. Der alte Tichy verlor nun die bisher schwer genug bewahrte Fassung, schlich sich zum Teiche und wollte sich ertränken, allein er wurde an der Ausführung seines Vorhabens gehindert. Darauf aing er zum Landesgericht und erstattete die Selbstanzeige. Vorher hatte er einen Brief an seine zweite Gattin abgeschickt, in welchem er derselben sein ganzes Vorleben aussührlich zur Kenntniß brachte. Vom Anlande. Hafer von sechs Fuß Höhe aus dem Halm war während dieser Saison auf verschiedenen Farmen in Lane County, Or., zu sehen. Neuerdings haben die Wasserhycinthen in den Canälen von New Orleans sowie im Bayou Säle und Teche derartig überHand genommen, daß die Schifffahrt erheblich be. hindert ist. Einem ländlichen Ver. gnügen in Portland, Me., dessen Hauptattraction der Fang eines mit Fett beschmierten Schweines sein sollte. wurde auf Betreiben des dortigen Thierschukvereins Einhalt gethan. EineTyphuöepidemie tritt in Newport News. Va., mit großer Heftigkeit auf. Wie Untersuchungen ergeben haben, ist das Umsichgreisen der Seuche auf das mangelhafte Canalisationssystem der Stadt zurückzuführen. Unter allen Staat Sgouverneuren bezieht der Gouverneur von Oregon das geringste Gehalt, nämlich $15(X) pro Jahr. Ihm am nächsten kommt der Gouverneur von Oregon mit der gleichen Summe und geringere Nebeneinnahmen. ,Ein durch sein ungewöhnlich hohes Alter bemerkenswerthes Paar wurde kürzlich in Greenville' O copulirt. Der Bräutigam war der 94 Jahre alte Burke Perkinö, Vater von 24 Kindern, und die Braut eine 76 Jahre zählende Wittnx Namens EliDer LachSfana im Fräser Flusse ist in diesem Jahre außerordentlich reich. Die Fische werden für 3 Cents daS Stück angeboten, aber die Besitzer der,Conserpen - Iabr.ikm..kön-
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en bet Wettern ntcyt alle veraroetten, die eingeliefert werden. Der ä l t e st e lebende Biirger, dessen Vater noch in der Schlacht von Bunker Hill gekämpft hat, ist Ulonzo Barneö von North Conway, N. H. Er ist jetzt 90 Jahre alt. Hr. Barnes ist der Sohn von Lieutenant Amos Barneö, der unter General Stark bei Bunker Hill focht. Der Po st dien st der Ver. Staaten kostet jährlich neun Millionen mehr, als er einbringt. England zieht aus dem seinigen einen Reinertrag von vierzehn Millionen, Frankreich von zehn, Deutschland von sechs und Ruß land von fünf Millionen. Sogar Indien und Japan verdienen an der Post beförderung jährlich anderthalb Mil lionen. zabeth GoingS. Von dem Euriositäten. sammler Dr. R. E. Stewart in Goldendale, Wash.. ist ein merkwürdiger Fund gemacht worden. Derselbe besteht auö zwei Pfeilspitzen, die an sechs Zoll langen und kunstvoll geschnitzten Kno chen befestigt sind; letztere sind am hinteren Ende mit mehreren sauber gearbeiteten Oeffnungen behufsBefestigung des Pfeilschaftes versehen. Ein gräßliches Erwachen hatte Frau Midkiff. die Gattin eineö angesehenen FarmerS auS der Umgeged von Hamlin, W. Va. Die Frau träumte, sie wäre mit dem Ausroden von Gestrüpp beschäftigt, ergriff im Schlaf ihr kleines Kind, daö friedlich neben ihr schlummerte, und warf es so heftig zu Boden, daß es an den Folgen starb. Nur 5.7 Procent der Gesammtbevölkerung machen in den sogenannten Prairiestaaten, die Haupt--sächlich von Bauern der germanischen Stamme besiedelt sind, die Analphabeten auS, während in den Neu-Eng-land-Staaten mit ihrer vielgerühmten Aufklärung dieselben sich auf 6 Procent belaufen. Diese Zahlen bilden einen nicht zu widerlegenden Beweis, daß der Natlvisten Gerede von unwissenden Einwanderern-, soweit die Deutschen, Skandinavier u. s. w. in Betracht kommen, nichts weiter als leereö Geschwätz ist und jeder Begrün, dung entbehrt. Außerordentlich reiche Erträge, sowohl hinsichtlich Qualität wie Quantität, hat die ZuckerrübenCultur bei Los Alamitos im südlichen Calafornien ergeben. Die Rüben enthalten im Durchschnitt 18j Procent Zucker, ein Ergebniß, welches in dem ? genannten Staate noch nicht übertrof en worden ist. Der Farmer Carson hat von 50 Acres neuen Landes 1050 Tonnen Rüben erhalten, die er für 54.50 per Tonne verkauft hat. Dies ergibt einen Ertrag von M.50 verAcre. Der Ertrag ist nicht überall so gut, aber alle Farmer, die es mit der Rübencultur versucht haben, sind mit demselben sehr zusrieden. Die Zuckrfabrik in Los Alamitos, die best ausgestattete im Staate, hat bis zu 350Ton, nen per Tag verarbeitet und schon eine Anzahl Carladungen Zucker verschickt. '.Die Ahnen der Grafen von Holtzendorff werden sich wohl im Grabe umgedreht haben, denn ein Sprößling dieser blaublütigen Familie hat sich mit Fräulein Annie Haas, einer Wirthstochter und Schneiderin aus Passaic. N. I.. vermählt. Der Graf war, nachdem er die üblichen schlechten Zeiten in unserem gesegneten Lande durchgemacht, zuletzt in der Botany Kammgarnspinnerei beschäftigt. Nach dem Gothaischen gräfl. Taschenbuch handelt es sich um Alexander Stella nuk, den am 17. September 1873 in Meissen, Sachsen, geborenen einzigen Sohn des Obersten Arthur Graf von Holtzendorss.Commandeurs des Land Wehrbezirks Dresden - Altstadt. Die fxamilie Holtzendorff ist eine bekannte ächsische Familie, deren Angehörige zumeist Militärs sind. "JndenKattun-Fabriken von Fall River. Mass.. stehen infolge des Beschlusses dev Fabrikanten, die Produktion au? Opportunitätsgrün den zu beschränken. 875.000 Spindeln still, und 8000 Arbeiter sind zu unfrei willigem Müssigganq verdammt. Dem Beispiel der Fall River Jron Works Eo.", welche die Anti-Productions Bewegung durch Schlkeßuna ihrev Fa briken in Fluß brachte, sind nun auch die Sagamore Weetamore"-, Wamponoaq"-, Stafford--, Robeson Richard Borden--, Mer-chants-und Chace" - Fabrik gefolgt. ' ÄlabamaerEisen ist schon in allen Märkten der Welt bekannt. Alabamaer Stahl dürfte ihm demnächst folgen. Im Beisein vieler Stahl- und Eisenleute" und großer Capttallsten fand zungst in Btrmmgham,' Ala., der große Stahlguß im Süden statt und die Anwesenden waren einstimmig in der Ansicht, daß der Tag ein wichtiger Markstein sei ir de? Geschichte der industriellen Entwickelung deS Südens." Die neue Air. inlnghamer Stahlhütte kann täglich fünfzig bis sechszig Tonnen Stahl produciren, eine zweite Hütte von derselben Productionsfähigkeit nähert sich schnell der Vollendung und fünf oder sechs weitere werken geplant. In Jareöfrist dürfte Birmingham 300 bis 400 Tonnen Stahl im Jahre herstellen sönnen. Eine unterseeische V?i, suchifahrt, welche der bekannte ngenieur John P. Holland in Elizabeth. .N.'J.. mit seinem neuen Torpedoboot .inachen wollte, yat etn ungunsugeSRe'uUslt gehabt. Das Fahrzeug fuhr von seinem Dock ab, kehrte aber bald dort. hin zurück. ES soll sich nämlich herausgestellt haben, daß die Maschinerie einen solchen Spektakel mae t, daß zu fürchten steht, die Besatzung feindlicher Schiffe könnte seine Annäherung schon , .... t. cm ! . rcic , aus eine yaioe oucuc V5illscrliuiig vernehmen. Holland hofft diesen Uebelstand ohne Schwierigkeit abstellen und auch einige andere Verbesserungen anbringen zu können. Er. will der BundeSregierung ein auf 90 Tage gültiges Anerbieten machen. Sollte die BundeSregierung dasselbe nicht annehmen, dann will er den Cubanern die Chance gehen das Yoot zu erwerben.
Vom Auslande.
Weibliche Schriftsteller und Journalisten gibt es in Frankreich augenblicklich nicht weniger als 2150, die Zahl der malenden und meißelnden Künstlerinnen beträgt 700. Unter den Schriftstellerinnen sind 1000 Novellisten. 200 lyrische Dichtennnen. 150 Erziehungs - Schriftstellerinnen. Armes Frankreich! Der in Alten bürg verstorbene Rentner Stendemann hat neben verschiedenen Vermächtnissen der Stadt Altenburg 15,000 M. ausgesetzt zur Errichtung eines monumentalen Brunnens, durch den das dem Altenburger Lande entstammende Scatspiel in entsprechender Weise verherrlicht wird. Daß der Testator übrigens nicht nur allein für dasScatspiel geschwärmt hat. sondern auch höheren Interessen nicht unzugänglich war. zeigt, daß er zum Neubau der Bruderkirche 10.000 M., verschiedenen Schulen gegen 5000 M. ausgesetzt hat. I n W i e n h a t der Sollicitator Johann Bayer seine Gattin Barbara, eine 31jährige Frau, durch zwei Revolverschüsse zu todten versucht und sich dann selbst durch einen Schuß in die rechte Schläfe entleibt. -Bayer, ein leichtsinniger Mensch, der bereits wegen Veruntreuung bestraft war, hatte sich schon wiederholter Defraudationen schuldig gemacht, welche die Frau jedoch, welche als Kleidermacherin für Privatkuden arbeitete, stets vor der Entdeckung aus ihrem Verdienste wieder gutmachte. Ein neuerlicher Fehlschritt veranlaßte nun Bayer zu der vorgefchilderten That.Eine Abtheilung Eisen-bahn-Techniker des Ingenieurs Tichanaw. welche in der Mandschurei mit der Ausführung der Vermessungsarbeiten für die Chinesische Ostbahn beschäftigt ist.istamOberlauf desSuifunFlusses von einer chinesischen Räuberbände überfallen worden. Aus russischer Seite wurde einArbeiter verwundetund einPferd erschossen.während dieRäuber drei Todte, darunter den Anführer der Bande, verloren. Im Thale des Suifun haben sich über 300 chinesische Räuber festgesetzt und beobachten alle Bewegungen der Techniker. Sie drohen, den Tod ihrer Kameraden zu rächen. DerPolizeicommissär von Romans (Dep. Valence) nahm in aller Stille in Begleitung einicer Agenten bei zwei als streitbaren Anarchisten bekannten Personen, Namens Jobard und Gauthier, eine Haussuchung vor. Dieselbe führte zu der Entdeckung von 25 Kilogramm Chloratpulver und anderer verdächtiger Gegenstände.' Jobard und Gauthier wurden unverzüglich in Haft genommen. Der Zwischenfall erregt in der ganzen Gegend umso größeres Aufsehen, als der Präsident der Republik sich während seiner nächsten Reise nach dem Südosten in Romans aufhalten Wird. Wegen Verdachts der Spionage sollte der seit einiger Zeit in Kehl weilende Kaufmann Blume aus Leipzig verhaftet werden; doch gelang es ihm. u entkommen. Sein HelfersHelfer hatte sich schon vorher aus dem Staube gemacht. Beide sollten Anknüpfungen mit der Straßburger und tteyier Garnison gesucht und u. A. einem Unterofficier für die Auslieferung eines Gewehrs 10.000 M. geboten haben. ein Anerbieten, das der Soldat tedoch auhschlua. Die Festnahme des Blume ist deshalb mißlungen, weil sein Wirth es unterlassen hatte, ihn polizeilich zu melden; dieser erhält nun dafür verdientermaßen eme hohe Ord nungsstrafe. Dieser Tage starb in einem Curorte bei Wien der StadtPfarrer Canonicus Hugo Simon aus Schweidnitz in Schlesien. Er war ein geborener Berliner. Beim Ausbruch des dänischen Krieges war er Militär Pfarrer. An der Spitze des 18. Regi ments. das fast ausschließlich aus Vo len bestand, machte er den Sturm auf die Duppeler Schanzen mit. Durch den dichtesten Kugelregen eilte er, das t.reuz hoch m der Hand haltend, den Soldaten voraus und entriß dabei einem dänischen 5?äbnrick eine Däne-brog-Fahne. Für diese Bravourthat ermelt er das Duppeler Sturmkreuz und die Schleswig , Solsteinische Kriegdenkmünze. Später wurde ihm der vtothe Adlerorden mit Schwertern verliehen. Kaiser Friedrich III. schenkte lbm sein Bild mit der Unterschrift : Muth und Tapferkeit bewiesen vor dem Feinde. In der Nähe der Jnfanteile - Kaserne bei Wehlheiden ereignete sich Nachts ein schwerer Unglücksfall. Zwei Flaschenbierhändler kehrten mit ihrem Wagen von einer Geschäftstour über Land zurück. Der eine, Hermann Buch mitNamen. führte die Zügel, während sein College Ä. Klaar eingeschlafen war. Dabei geriethen sie vom rechten Wege ab und auf eine unfertige abgesperrte Straße unter Umgehung des Sperrbalkens. Wagen und Vferde stürzten eine bobe Böschung : hinab. Von dem nahen Popen würbe Klaar blutend unter dem Wagen Kervoraezoaen. Bück aber erlitt innere Verletzungen, die seinen josortlgen Tod herbeiführten. Ein entsetzlicher Vor. fall wird aus Eaafc in Unaarn gemel det. Dort ermordeten der 12jährig'e Stesan Szarek und der 13jährige Andreas Szrlaavi 1en Zlweiundeinbalbjährigen Johann Reiczik, um in den esttz emes klemen Kinderwagens zu gelangen, mit dem der Kleine gespielt hätte. Sie nahmen dem Kinde den kleinen Waaen wea. und als eö ,u Weinen anfing, schlugen sie daS Kind so lanae auf den Kodf. bis es au Bo den fiel. Dann stießen sie ihm ihre Taschenmesser in Brust und Bauch. Da das Kind aber noch Lebenszeichen pon sich gab, erwürgten sie eS. Den Leichnam Perbargen sie in einem höhlen Baume, den sie mii Gras zustopft ten. Sie suchen Einer die Schuld auf den Anderen zu schieben. Die Kn. hen wurden w Untersuchungshaft gebrsKt. . . 'i
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