Indiana Tribüne, Volume 20, Number 323, Indianapolis, Marion County, 10 August 1897 — Page 1

A H O s riCr US A KV W w w w x y yv w Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Dienstag, öen 0. August lL?7. Jahrgang SV. No. 323

1

s o iT s'

Bo

X. X I

w?pf DS.'. kWJß ö?, '

Frenzel Brothers, No. i Wcst Washington Striche, (Marchants National Bank.)

Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Postanwei jungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Geldes.

..Wollen Sie Ferien ?.. N 'türlich wünschen Sie und ohne Zweifel sind Sie eimn Theil des Sommers von Hauö fort. Haben Sie schon daran gedacht, daß Sie auch Schmucksachen, Silberwaaren, .Sealskin 5oat, Spitzen und andere Werthsachen haben, welche Jbnen während Ihrer Abwesen heit mög'icherweise gestohlen oder verdorben roerdcn könnten ? Würe eS nicht rortheilhast liefe Artikel in eireit Kasten deS großen Vaults" drr Südiana Trust Company einschließen zulassen? Siekönrtendannversuchen 'Uue. daß Ihre Werth, Der ?eu.rsichere Schränk i5t osfcn von Vor Mittags 8 Uhr, til NachMlttag 5 uyr. Inspektion giwaascht. Zndiana Trust Gebäude. Ecke Washinstton Straße und Virginia Ave. Großes Massen-Conzert r II v veranstaltet von der I Mim hMm k 140 Musiker 110 aus den Fnir-GrNndöü ! arn0m. n V -v f n rr- l Dienstag, Hzn0. August c. SovmU um 2' Uhr Nachmitt .fi und 8 Uhr Abcnd?. Nach den Corz-rten: Tanz-Kränzchen. lissel's lustZm-i Nachmittag, und v. fconntniein, .JUKI Prl.Florenee BeeVett. Flöten. Solistin von Boston, Mass. w I Frl. Annie Burroughs, öornet-Sollstrn von .arysvllle. an., iii -üeicirioi' ng ciu ckui pcpuiuicn - tn :i v .....!! I ..a,nen-ric,ieri.. ..A triv to coney JZland- mit Feuerwerk um 4Ubr Nzckmitta.s und 10 Ubr bendS. Sri. BurrouabS Solo um 3 Ubr Nachm. nd I 0 Ubr Adentt Versäumen Sie nicht d Künstlerinnen zu hören. ancrkann?en ' Natures Beauty S pt." FAIR . S Zeöen lbenO BAN diese Wodz positives Erscheinen von

-V

Prl. KATlE BELLSTEDT.Mqiupucg 10 ,cywaq, oaß ne mcylö

CincinnatiS beliebte Cornettstin. und Ostendorss Conzerttapelle Letzte Wcche von Prof. Schurr' Sammlung von Naturwunder. ieorM NerrmQUv rupJvsA, i w jß JT t I 1 7rtS W rwvvy Office : 26 Süd Delawareftr. tsZe : 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pearlftr ?e!evbon 911- Offen a und NaSt. MnMCVS zjUIVLl5.5. HUMfiiiwiiMnit. hoaorall', tr tku. f ot id. t4 iüu w. nuh yt. w rt... .ruk. TmnumM TOTIPW v, mia ;v"i " - ' g X ntiraly W lind brri wond-fal ucrn t rrry wwk JkciBM r mrnimg trom $H to tiO pr wck ud npwanto, mm4 mon Am Hui iprw. W tt rontuo yow j wt tmd t Tt tri. , r,, , r, fi r VIUUtJb. rj

IT&VZT JP

l'SZf-p

Ldiwrielles. CanovaS soll nach empfangenem Schusse mit den Worten niedergesunUv sein : Lang lebe Spanien !" In diesem Falle arbeitet die Legendenbildung merkwürdig rasch.

. 3n einer New Jorker Zeitung lesen wir Folgende? : Zwei Jahre lang hat Mamie McCarthy, die 17 Jahre alte Tochter eineö verstorbenen Advokaten in Brooklyn, mit ihrem 18jährigen Bruder Eharleö gegen den Hunger gekämvft und gestern ist sie endlich erlegen. Sie starb in No. 607 Columbia Straße, Brooklyg, einer erbärmlichen, bausälligen Hütte. Ihr Körper war schrecklich abgemagert und Dr. Murray, welcher daS Mädchen in ihren letzten Stunden behandelte, erklärte, sie sei buchstäblich verhungert. Ihr Maaen war durch den Hunger derart gert. - 1tt.rt.'et rn r i . r icywacyr, cap oie ermue nicyls meyr zu verdauen vermochte. Frl. McTarthy'S Vater st,rb, als daö Kind zwei Jahre alt war. Er hatte etwas Vermögen hinterlassen, welches die Wittwe im Laufe der Jahre aufbrauchte. Ihren Kindern lli6 fi in. niif. l?ri!.s,, 11t ?fit1 r I" B g V" 0 j en. 3m Jahre 1895 stnb Frau McEarthy ebenfalls. Mamie'S Bruder hatte eme Stelle als Ofnce Boy" gefunden und ernährte mit seinem Wochenlohn sich und die Schwester. Der geringe Verdienst reichte nicht Hin, n Hunger der Geschwister zu stillen. Charles sagt, seit dem Tode der Mut- ' litt yattkU CI UNO 'JiaiNlC Nm NlCDl (IN . r -11 v onr . ; w U'II- 4 i!hi!aii (n?iT fr . M 0 mm m mm . kam nocy, vap yarleS lerne Stelle verlor. Nun mußte Alleö. waS die Mutter an Möbeln. Schmucksacben. ' ' ' ctaulfl5ttl lind Kleidern bZnk,rlss,n I O 7 ...... .- ... hte, versetzt werden. Da Kesckmisternna? hnn r . 7 7 0 0 enemenlyauö lNS andere UNO Vor UNgesähr zwei Wochen wurden sie wegen NichtzahlenS der Miethe auf die Straße geworfen. Ziellos wanderten sie am Tage umher, auS Aschenfassern LebenS wittelabfälle auflesend, um sich vor all.u schllem Verhungern in schützen. Während der Nacht -schliefen sie in HauSzängen, Wägen oder anderen ge schützten Winkeln. Mamie wurde m m m m m . . mehr genießen konnte. In No. 507 Columbia Str. wohnt Frau Sarah Carlton, eine arme Verwandte der MeCarthy'S, deren Mann von seinem elenden Tagelohn sünf Kinder zu ernähren hat. Zu ihr ging Charles und sie gab ihm $3. Damit lebten Mamie und Charles bis zum letzten Samstag Dann erklärte Mamie, sie fühle, daß ihr Ende herannahe. Sie schleppte sich ki ,ur Wobnuna d?? 7nt, .s. . J I O " ' " -w. . , v.mv l v Ui aufnahm. Aber alle Hilfe kam jetzt zu spät. Mmie starb vorgestern Abend. Die Carlton'sche Familie ist so arm, daß sie die Leiche der Verhun gerten nicht beerdigen lassen kann und sie wird daher wahrscheinlich in PotterS Field eingescharrt werden." Erschütternd, wie diese kurze Mit theilung ist. in einigen Tagen wird die Unglückliche vergessen sein, - und die I 5itnn? taftccn YatixtT Athen, tat fi I '-"D- " " 0'1'"t I" i . tm u:xt rr.ijr.T:. I gNgkll, U19 VW Ull (lil UU 1UU (11(9 1 3JZnsÄ f nf ine verbunaert wäre. Die I . I f vtMiig tw M mm 1 Fälle des VerhungernS sind selten, Sei die Meisten, dele, dieses Ochicksal

droht, ihm durch Selbstmord vorbeugen. SS ist eine der Errungenschaften der Civilisation, daß der Mensch verhungern kann, während ihn ringsum der größte Ueberfluß umgiebt AIS die Kultur die Welt noch nicht beleckt hatte, da starben die Menschen bloß Hunge.S, wenn der Herrgott nichts hatte wachsen lassen, da verhungerten die Menschen bloß, wenn eö nichts zu essen gab. Aber kein Wilder, kein Barbar würde im Angesichte großer Vorräthe von Lebensrnitteln verhungern. DaS thut nur der zivilifirte Mensch. Fast möchte man di: ganze Zivilisation für einen Riesenhumbug halten und wünschen, daß wir wieder zur Wildheit zurückkehren. In dem einen Punkte, daß der Wilde nicht stumm und freiwillig verhungert ist er unS zivilisirten Menschen weit über.

VrllMlllsjricljlel!. Inland. Wetterbericht. Schöne?, kühleres Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der. letzten 24 Stunden SO Grad, niedrigst-' 68 Grad. Ochissel's Badeanstalt Wassertemperatur 82 Grad. -- Ein irisch - katholischer Sonntagsheiliger. Kansaö City. Mo , 9. August. Bischof Fink von der römisch. katholicher Diözese Leavenworth und KansaS City, K., ließ am Sonntag in allen Kirchen der Diözöse einen Brief ver esen, in welchem er den Mitgliedern der Katholischen Kirche verbietet, sich an dem, am nächsten Sonntag in KanaS City ftattsindenden Pienie der in. schert Amerikaner zu betheiligen. Bischof Fink gibt alS Grund dafür an daß der Sonntag ein Feiertag sei an welchem alle Katholiken gezwungen eien, ihre Pflichten gegen Golt und die Kirche zu erfüllen und daß ein össent icheö Pienie keine geeignete Beobachung deS TageS sei. Er sagte serner, daß die Abhaltung eineS PicnicS am Sabbath eine direkte Ucbertretung der Gesetze der katholischen Kirche sei und daß Jeder, der sich an dem Tage an einem solchen Feste bethätige, sich vor Gott eines Vergehens schuldig mache. Der Brief war eine große Ueberraschung für Diejenigen, welche daS Pienie arrangiren und bildet daS Thema erregter Gespräche in irischen Kreisen. Edmond Lynch, der Präsideut der United Zrish SocietieS, verkündet, daß daö Picnic trotz deS BrieeS deS BlshofS Fink abgehalten werden wird. Die Harugari von Miss o u r i. St. Louiö, 9. August. Einen schlechten Eindruck macht die Ankündigung der Großloge des Ordens der Harugari von Missouri, welche hier soeben ihre jährliche Sitzung beendigt hat, daß die im Sterbesalle eineö Mitgliedtö an dessen Hinterbliebenen zu zahlende Summe von $700 auf $400, und der Betrag, welcher im Falle deö Todeö der Gattin eines Mitgliedes bezahlt wurde, von $200 auf $100 herabgesetzt ist. Außerdem wurde der Beschluß gesaßt, die allgemeine Kran ken - Unterstützungökasse, wohloer standen : dieö ist nur der .Beschluß der Großloge abzuschaffen. Die Mitgliederzahl deö Ordenö ist im Staate von 2000 auf 1300 herabgegangen. Im letzten Verwaltungkjahre war in 28 Todesfällen Zahlung zu leisten, doch sind diese noch nicht sämmtlich be zahlt worden. Zu obigem Beschluß sah man sich absolut gezwungen, wollte man einer Auflösung vorbeugen. Der Orden hat namentlich infolge schlechter Zeiten, Absterben? alter Mitglieder und nur geringen Zuwachse? die erwähnte Einbuße an Mitgliedern in Missouri erlitten. Am stärksten ist er noch in St. Louiö. Die Großbeamten hoffen jedoch, sollten die Zeiten sich bessern, unter dem neuen Arrangement die gegenwärtige Krisis zu überwinden. -, Ausland. Die Ermordung CanovaS. M a d r i d, 9. Aug. Weitere Sinzelnheiten über die Ermordung deö spaNischen Premiers Oeno? CanovaS del

Castillo besagen, daß der Premier ge

stern Morgen in Santa Agueda mit seiner Gemahlin in der Kapelle deö BadeetablissementS der heiligen Messe beiwohnte. Nach der Messe laS der Premier oder unterhielt sich mit ZeitungSberichterstattern; plötzlich trat der Mörder heran und feuerte mit einem Revolver drei Schüsse auf ihn. Die Kugeln drangen dem Angegriffenen in die Stirn, in die Brust und durch daS linke Ohr. Der Verwundete siel mit den Ausrufen Mörder ! Lange lebe Spanien l" auf den Boden. Der schwer verwundete Premier wurde in sein Zimmer getragen, wo er um 1:30 Uhr Nachmittag? starb, nachdem ihm ein Priester vom Dominica-ner-Orden die Sterbesakramente ertheilt hatte. Der Mörder wurde sofort von Leuten, die in der Nähe waren, ergrissen; er würde getödtet worden sein, hätte ihn nicht eine Anzahl von Bürgergarden, die zur Szene de? MordeS geeilt waren, beschützt. Der Gefangene erklärte, daß er zur Ausübung gerechter Rache den Premier ermordet habe; er gab zuerst seinen Namen als Ninaldini an und behauptete, daß die That daS Resultat einer weit verbreiteten anarchistischen Verschwörung sei. Später gestand er, daß sein wahrer Name Michelo Angine Golli sei, daß er 24 Jahre alt und in Boggia, nahe Neapel, geboren sei; daß er im Jahre 1896 nach Spanien kam, in Barcelona wohnte und sich an den verschiedenen anarchistischen Verbrechen in jener Stadt betheiligte. Nachdem er längere Zeit in Barcelona verweilt, ging Golli nach Frankreich und Belgien und kehrte im vorigen Monat nach Spanien zurück. Die Anarchisten scheinen nach Golli'ö Rückkehr den Plan für die Ermordung de? Premiers vollendet zu haben. Der Attentäter fuhr zur selben Zeit wie Senor Canova? del Castillo von Madrid nach Santa Agueda und wartete dort eine Gelegenheit ab, um sein Verbrechen auszuführen. Golli ist von mittlerer Größe, er trägt einen schwarzen Vollbart und eine Brille; sein Benehmen ist das eineö ruhigen, gesetzliebenden Bürger?. Er sagt, daß er zufrieden damit sei, seine Pflicht gethan zu haben und behauptet, daß er gegen den Premier keinen persönlichen Haß gehabt, sondern nur die Befehle, welche er von seinen Borgesetzten der geheimen Gesellschaft, deren Mitglied er sei. erhalten, befolgt habe. Er bekennt frei und offen anarchistische Lehren und sagt, daß er 1895 in Luzern drei Monate in daö Gefängniß gesandt wurde und von dort nach Marseilleö entflohen sei, von wo er sich nach Barcelona begeben habe. Die Gemahlin deö Premier?, welche sich neben ihrem Gatten befand, al? da? Verbrechen begangen wurde, sprang ihm sofort zu Hilfe. Al? der Premier sterbend am Boden lag, tadelte sie den Mörder bitter für sein Verbrechen. Golli antwortete auf die beängstigenden Worte der erschütterten Gattin : Ich achte Sie, weil Sie eine ehrbare Dame find, ich habe aber meine Pflicht gethan und bin jetzt innerlich besriedigt, denn ich habe meine Freunde und Brüder von Montjuich gerächt." m Die Regierung thut nichts für die Ueberschwemmt e n. Berlin, 9. Aug. Während die Regierung Commissäre in die von der Ueberschwemmung heimgesuchten Di strikte entsandt hat, um Erhebungen über den Umfang deö angerichteten Schaden? anzustellen und die Berichte derselben erwartet, steht man an allen Anschlagsäulen und Straßenecken, so wie in allen Blättern'Aufrufe, die sich an die Privatwohlthätigkeit wenden. Dieselben verhallen nicht ungehört, denn allenthalben macht sich ei herzerfreuender Wetteifer, den Unglück liehen zu helfen, bemerkbar. Die Norddeutsche Allgemeine Zei tung" erklärt die Annahme, daß Staatshilfe unmittelbar bevorstehe, für unrichtig und läßt die Befürchtung durchblicken, daß durch derartige falsche Behauptungen die freiwillige Hilf? thätigkeit vielleicht beeinträchtigt werde. Recht erbittert klingen die Bemer kungen der Deutschen Tageszeitung," des Berliner Organs der Agrarier, die sich darüber aufhalten, daß, während die Landwirthe hungern, noch ErHebungen angestellt werden. Sie bezeichnet das langsame Vorgehen und

den zögernden Standpunkt der egi

rung für beschämend. Geradezu un

wurd,g wird von ihr der neuliche Hin-! wei? der ofsijiösen Zeitung auf die! Hilfe genannt. Der Berliner Börsen Courier" ruft : Fort mit der Sammelbüchse. Eine Staatöverficherung gegen Ele-mentar-Katastrophen ist die einzige und beste Hilfe und ist daher durchaus nothwendig. Gleichzeitig weist daö Blatt in bezeichnender Weife auf Sachsen hin, wo die Regierung sofort die nöthige StaatShilfe bewilligt habe. O Dergleichen kommt vor. B er l in, 9. Aug. In der Schweiz ist der auS Torgau, Regierungsbezirk Merseburg, entflohene Bürgermeister Girth, der amtliche Gelder in bedeutender Höhe unterschlagen hatte, ergriffen und verhastet worden. Bei der amtichen Untersuchung hatte sich herausgestellt, daß er sich auch aus der siädtifchen Sparkasse 0,000 Mark in berügerischer Weise angeeignet hatte. Der Fall erregte in weitem Umkreise großes Aufsehen, da sich Girth allgemeiner Achtung erfreute und auch seine Ehefrau als an der That betheiligt angesehen wird. Fast zu derselben Zeit, als den Mann da Schicksal ereilte, wurde auch die Frau in Frankfurt am Main ergriffen. In ihrem Besitze beanden sich 10,000 Mark. allerlei. Na ch den. letzten Census von Massachusetts gibt es in diesem Staate 35 Bewohner, die das hundertsieLebensjahr überschritten haben.Nach i ! . Cf t 1 t . iQien eigenen 'angaucn yaorn veinaye sämmtliche Greise sich an einem guten Trunk gelabt und haben auch dem Rauchen gsröhnt. Ein Jaadrevier in großartigem Maßstabe wollen Capitalien aus dem Osten m Brown-County, Ind., etäbliren und zu diesem Zweck beabsichtigen sie mehrere tausend Acres Land anzukaufen. Daö Land soll mit einem hohen Drahtzaun eingefriedigt und unter die Aufsicht von Wachtern stellt werden. Auf dem Platze sollen Hirsche. Truthühner, Fasanen und Feldhuhner gezogen und Korn und Weizen gepflanzt werden. Die WildWardeine verschiedener Staaten sollen zu Anfang Truthühner- und Fasanenrr- r . jt. ! (Y . 1 ........ tiefern, rocicqe in ntuuuiuicn ausgebrütet werden sollen. In den Bächen sowie kleinen Flüssen werden Dämme errichtet und Fische ausgesetzt werden. Wahrend der ersten Jayre soll auf dem Lande Schafzucht betrieden werden, um das Unternehmen zu einem Erfolge zu machen. Die Kosten für die Etablirung des Reviers werden auf eine Million Dollars veranschlagt. Nachdem er 13 Tage lang in einem eingestürzten Schachte bet Mammoth, Arizona, begraben war, ist der Miner Jameö Stevens glücklich gerettet worden. Während der ganzen Zeit hatte er keine Ledensmtttel vet sich und nur eine Gallone Wasser, die am r l nr k vor ewer Wocye aus vie cnge ging. Er befand sich in dem Stollen 125 Fuß unter der Oberfläche. Der erste Rettungsversuch wurde an dem Tage begonnen, an dem der Einsturz erfolgt war, aver olejer wuroe naco zwei agen wieder aufgegeben und es wurde ein neuer Schacht durch soliden Fels gesprengt. Mund und Hals waren dem Manne durch den langen Durst so sehr angeschwollen, daß er zuerst nicht im Stande war, Wasser zu trinken. Er hatte nach dem Geräusch von den Arbeiten genau berechnet, wo die Leute w i t . P. !..! Jt jlch befanden und wo sie yinourcu iom men mußten, und hatte ihnen einen Fuß weit durch den FelS entgegen gearbeitet. Er ist schon früher einmal in Colorado fünfTage lang verschüttet gewesen. Das im entferntesten nordwestlichen Winkel der Ver. Staaten liegende Whatcom County, im Staate Washington, hat jetzt 43 Schindelsäge- . : ! c ' -irkn rmv ' iv:r:x. rociic, in Denen iuw auuuuci luuuy 8,000,000 Dachschindeln herstellen, 21 Sägemühlen mit einem Arbeitspersonal von 400 Männern, welche täglich 800,000 Fuß Bauholz schneiden.' 7 Lachsp'ökeleien, die während der Sommersaison 720 Männer beschäftigen, die 276.000 Kisten Lachs einmachen, und, 5 Kohlenbergwerke, in denen 200 Leute arbeiten und im Stande sind, täglich 400 Tons Kohlen zu Tage zu fördern. Außerdem hat das County noch aufzuweisen: 4 Butterfabriken, 2 . - . ' . v " r r rri Kasesabttien. 4'Acaylinumen, -sengießereien. 6 Maschinenwerkstätten, 2 Vumvenwbriken.3 Kisten- und Barrelfabriken usw.' Dort sind dieses TtaU wachsen: Aepfel. die über Pfund wiegen; eine Erdbeere von 10 Zoll Umfanq; eine Kartoffel im Ge wickt von 8 Pfund 4 Unzen; eine Rübe von 30 Vfund: ein KUbis von 93 Pfund: ein Squash von 120 Pfund,Timotbr, nabe.m 8 Fuß hoch. Klee . 7 Fuß hoch. Hafer, von welchem der Acre Bushels ntjcne.

lL?n erschütterndes, aus grobe Nachlässigkeit zurückzuführendes Ereigniß erregt & dem Tempelviertel von Paris ungeheueres Aufsehen. Bei der Hebamme Deslandes waren in kurzen Zwischenräumen drei Freuen niedergekommen; die Kinder war, na-

turllch der Sorge dieser Frau anvertraut. Einige Tage später erhielt dieselbe eme Senduna. m der sich auch eine Flasche Morphin - Chlorhydrat befand. Unvorsichtiger Weise stellte sie diese in einen Wandschrank neben ein Fläschchen Orangenblüthenwasser. das man den Kindern in die Milch zu qthtn pflegt. Das Unglück wollte ferner, daß Die Deslandes ausaeben und die Säuglinge der Ueberwachunq ihres Dienstmädchens Marie überlassen mußte. Als die Kinder gegen Mitternacht unruhig zu werden begannen. bereitete ihnen das Dienstmädchen ihr gewöhnliches Getränk, Zuckerwasser mit Orangenbluthe, zu, griff aber fehl und gab statt der Orangenblüthe das Morphin Chlorhydrat in's. Wasser. Kaum hatten die armen Säuglinge iyre Flaschen geleert, als sie von besti gen Krämpfen ergriffen wurden und starben. BeiKasjelhareinfurchtbares Eisenbahnunglück stattgefunden, bei dem drei Personen getödtet, neun schwer und zwei leicht verwundet wur den. Folgendes ist die Verlustliste: Todt: Marie Traschewsky aus Hagenau. Braut des schwer verwundeten Sergeanten Gerhardt, Bremser TeppeKassel. Drechsler Lehnert-Kassel; schwer verwundet: Sergeant Gerhardt vom Ins. - Reg. 171 in Bitsch. Unterofficier Schönewald vom Feld-Art.-Reg. 11 in Fritzlar, Kanonier Heuer vom Fuß - Art. - Reg. 13 in Ulm. Kanonier Kistenbrück vom Fuß-Art.-Reg. 13 in Ulm, Kanonier Hoyer vom Fuß - Art. - Reg. 13 in Ulm. Kanonier Blackert vom Feld - Art. - Reg. 11 in Fritzlar. Grenadier Hau vom Ins. - Reg. 110 in Mannheim. Oberjäger Schröder vom Jäger - Bat. 14 in Colmar. Musketier Schotteryos vom Ins. - Reg. 67 in Metz, Dr. Oswald ausGudensberg (Kreis Fritzlar): leicht verwundet: die Postschaffner Riemann5tassel und Kirchner - Kassel. Heizer Franke - Kassel. Die neun verwunbeten Soldaten wurden in das Garnisonlazareth nach Kassel gebracht. Das Unglück ist dadurch herbeigeführt worden, daß dem Schnellzug von WilHelmshöhe Durchfahrt gestattet wurde, trotzdem die vorliegende Bahnstrecke gesperrt war. hiesige 3m Baseballpark wurden zwei Baseballspieler deö MinneapoliS Klub, Miller und Letcher, gestern beim Spiel chlimm verletzt. Der DorcaS Club" veranstaltet heute Nachmittag und am Abend ein Gartenfest auf dem Platze vor dem Prot. Diakonissenhause. Der Rein ertrag ist zum Besten deö Prot. Diakonie Hospitalö. Wer heute Nachmittag keine Gelegenheit hatte daS Fest der Musiker im Fairground zu besuchen, sollte es heute Abend nicht versäumen. Konzert'von 8 bis 9 Uhr, dann Tanz bis 11 Uhr. EP Bürger von Kenwood Ave kamen gestern Abend ins CourthauS, um beimStadtrath den Präsidenten de? B. of P. W. anzuschwärzen. E? sollen dort nämlich Cementtrottoirö gelegt werden, trotzdem die Bürger proteftirt haben. Da der Stadtrath nicht in Sitzung war, wollen sie am nächsten Montag wiederkommen. Im hiesigen Gefängniß fitzt augeablicklich ein Deserteur der Ver. Staaten Armee, Namens 3chn Solliday. Der Mann war wegen Jnsultirenö seiner von ihm geschiedenen ffrau verhaftet worden und wurde später als Deserteur der Company D deS 17. Infanterie Regiments, welches in ColumbuS liegt, erkannt. ES lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Dtph teritiS oder Fieber. Hood'S Pillen find von den auSae suchtesten Pflanzen sorgfältigst zube reitet. Der Neger Henry Ridgely gerieth gestern mit dem dritten Finger der rechten Hand in ein Zahnrad de? KrahnS, mit welchem am Monument die Steine gehoben werden. Dr. Tho maS vom DiSpensarium verband den Finger. Da der Mann augenblicklich arbeitsunfähig war, wurde ein gewisser Thomas O'Brien in seine Stelle ge setzt. Fünf Minuten später war auch er im DiSpensarium. Sein zweiter Finger der linken Hand war in daS selbe Zahnrad gerathen und mußte ab genommen werden.

Unser

Vier

hat sechs Monate gelagert.

Es ist echtes Lagerbier, völlig ausgc

gohren, schmaöhaft und gesunv.

Bier, welches seit gestern auf deur Markt i,t, setzt die Währung in dem Nagen fort natürlich nicht zum Besten des Magens. Echtes Bier braut die ntaapolis ireiving Bottling Devt.

&&mm ?s zahlt sich ... . Alle Studenten, welche unseren absolviren, sind sicher gute Stellungen in dieser Stadt, welche permanent und erprobten Lehrern.

Dndianapolisl)usinessÖniversit

., " When Gebäude. Etablirt 1850. Bryant ü Strat'on. Aeltestes. röktes Bestes Sbstm. Ccböne Scdule. Jllustrirter Kataloz frei.

48. Jahr beginnt am 1. September.

aus - Remigmtgszett. &

Größte Auswahl von Möbeln, Borhängen und sonstige Artikel, für allerbilligsten Preisen.

Plckwick BicycleS . . . 833.00. HAUEISEN & HAßTMAM, 167 und 169 Ost Washington Str. einen halben Block östlich vom Courthaus.

Japanesische und

Französische ?puyitl-ülUUrUUl fiir Festivals, picNics und verandas. ECT Kerzen für dieselbe brennen 4 Otundcn.

ilwles Qm' A

Eintagsfliegen immn 1,., b,r Schnlic

aus gutem Leder gemacht, halten am

JTD. T. IHLAlffilLlE, 73 Ost Washington Straße. : : Sommer-SchnUo : : für Männer, Frauen und Kinder in größte? Auswahl.

W. G. Holland. E. H Burk, Mgr. uvö IHIolIflaiind IDecomtürnis; vollständiges Säger von Tapeten und ' kunstreichen Verzierungen.. Linerusta Waltoa Relief Arbeit. Freöco u. Verzierungömalerci. Die beste SrbeÜ garantirt. Angebote prompt geliefert. No. 21 Jndlana Avenue. (3n dem Shiel.)

Deutsche

Feuer-Versichermlgsgefellfchafl von TTTmgn-ngmmr! Hauptofsice : 87i Süd Delaware Str., Indianapolis, Ind. Die älteste BersicherungS-Gefellschast mit 42jährigem ehrenhaften vestande Oolib! Oicher! Willig! . ' Capital $1 00,00 O. Reserve-Fond 0270,000. Versichert auch gegen Gasexplosion und Sturm ad eu !

Theodore Stein. Präsident. Lorenz Schmidt. Sekretär. Oswald Seiden sticker. SolicUsr.

00.

Geschäfts- und Stenoaraphie.Cursuö zu bekommen. Einzige Handelöschulc zuverlässig ist. Einzige F'akultä: mit ,? E, J. HEEB, Präsident, w ; ". Teppichen, Matten, Roulleaur, Spitzen. welche Sie nur fragen mögen, zu den Qfrfr;,. QrtWitrtit

Co.,

SS & 31 Weft Washington Micvw.

längsten und diese finden Sie bei Theodor Reyer, OchsmeiZw. August Doppers. et öl noietcci5trt

"US ge,