Indiana Tribüne, Volume 18, Number 336, Indianapolis, Marion County, 23 August 1895 — Page 2
Fndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sountagv. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, dle SonntaaS-.Tridüne" Cent per Woche. Beide zusammen 15 Cents ade LZ llent? per rksuat. Per Post auberhalb der tdt zugeschickt in Vorausbezahlung V per ttahr. vfftcok 18 Süd Alabama Stratz, Indianapolis, Ind., 23. August 1895. kLrigwslorrespoiNlz.? Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, Mitte August. Man .soll nicht sagen, waö eine Sache ift! Ich habe früher immer gewähnt, Chicago sei eine der manchesterlichsten Groß'städte unter der Sonne, eine Stadt, in welcher der Individualismus, d. h. der Grundsatz: .Jeder für sich selbst, und der Teufel holt den Hintersten," trotz des Localpatriotismus zu ganz fo sonders hoher Blüthe gelangt ist. Aber ein neuerlicher Erlaß des gartenstädtifchen Gesundheitsrathes hat mich drastisch belehrt, daß ich mit dieser Meinung entschieden auf dem Holzweg bin. was freilich in Chicago fchon wegen der weitverbreiteten hölzernen Pflasterung der Straße und Bürger.steige niemals zu verwundern und stets unschuldbar ist. Besagter Gesundheitsrath, resp, sein Vorsteher, der ein ebenso großes Original ist, wie sein Vorgänger im Amt Pockenimpfung - humbuglichen Angedenkens, hat nämlich ein leuchtendes oder doch wenigstens duftendes Beispiel väterlicher Regierung" gegeben, vor welchem nicht bloS jeder Manchestermann dreiKreuze schlagen dürfte. Er hat in einem offenbar sehr wohlgemeinten Erlaß an das Publikum beider Geschlechter sich höchst ernstlich mit dem Küssen zu beschäftigen ge ruht, das zu den gefahrvollsten Dingen im gesellschaftlichen Verkehr gehöre, und hat namentlich den Evastöchtern dringend empfohlen, ehe sie sich einen shifc rauben" lassen, allemal Carbolsäure aus ihre Korallen-Lippen zu appliciren und, damit die Verrichtung etwas angenehmer wird, eine Lösung von Carbolsäure in Rosenwasser an zuwenden, welche ja stets beauem in einem Fläschchen bereit gehalten werden kann! Hierdurch sollen gewisse unheimliche Mikroben vernichtet werden, welche, wie die Schlange unter Rosen, massenhaft auf den Lippen lauern und gelegentlich des Schlagens der Kußbrücke herüber oder hinüber gehen könnten. Durch diese Probe väterlicher ich hätte beinahe gesagt, schwiegermütterlicher Regierung hat sich Dr. Reilly zum Zielpunkt einer fürchterlichen Kanonade schlechter Witze gemacht. Es hals ihm wenig, daß er hinterher versicherte, er habe dies blos für den Zxall einer Anwartschaft auf die Küsse schwindsüchtiger Menschenkinder gemeint. Zum mindesten hatte er sich etwas unbestimmt ausgedrückt, sodaß diese wichtige Einschränkung nicht beim ersten Ueberblick zu erkennen war, und die bösen Zeitungen daher wieder einmal ein gefundenes Fressen" für die Sauregurken-Zeit hatten. Noch in diesem Augenblick gibt tl Chicagoerinr.en und Chicagoer genug, welche ihrem Schöpfer inbrünstig dafür danken, daß Dr. Reilly so etwas blos als einen Rath und nicht etwa als einen Befehl ertheilen konnte, denn sonst wäre das Leben jedenfalls nicht mehr werth, gelebt zu werden! Wo wohl am meisten geküßt wird? Es wäre sehr interessant, wenn sich eine Statistik darüber gewinnen ließe. In Chicago jedenfalls nicht am wenigsten. Wenn die Gartenstadt lauter solche Gesundheitsbeamte besitzt, so ist es gewiß nicht mehr zu verwundern, daß hier die jährliche Sterblichkeitsrate eine so niedrige ist. Da vermuthlich viele ohnedies Schwindsüchtige durch eine solche Sanitätspolitik aus der Stadt getrieben werden könnten, um anderwärts wenigstens behaglicher in das Jenseits hinübersegeln zu können, so wird man es vielleicht auch bei Jh:;en in .maßgebenden" Kreisen gerathen finden, Dr. Reilly's Beispiel nachzuahmen, am Ende gar noch in verbesserter Auflage. Na, wohl bekomm's! Die Träume von einer väterlichen Regierung Chicagos können sich mir freilich schnell genug wieder in Weich-kohlen-Rauch auflösen, wenn ich von der Stätte, wo ich diese Zeilen dem schwarzflüssigen Element anvertraue, nach irgend einer Richtung hin ein paar Gevierte weit gehe und sehen muß, wie z. B. jeder Händler und noch mehr Jeder, der das Geld hat, bauen zu lassen, mit einer so grenzenlosen Unverschämtheit die öffentlichen Verkehrswege versperren und verunreinigen kann, wie man es kaum in einer zweiten Großstadt vorfindet, oder wie durch rücksichtsloseste Uebertretung der Ra-sen-Bespritzungszeit-Ordinanzen der Wassermangel künstlich gesteigert, oder wie man in vielen Stadttheilen so gründlich angeräuchert und eingestaubt wird, daß es Noth thäte, nicht jeden Tag, sondern jede Stunde ein frisches Hemd anzulegen! Es ist jetzt wenigstens die Rede davon, das Bauen der himmelstürmenden und Luft und Licht absperrenden Wolkenscbaber einzuschränken (obwohl die Chicagoer gerne nach jedem Windsturm damit prahlen, daß kein einziges" dieser Gebäude eingestürzt sei) und 130 Fuß als die höchste Höhe der künftigen Gebäude festzusetzen: doch ist der Erfolg dieser Agitation noch recht zweifelhaft. Allerdings kann der Optimist auch leuchtende Lichtseiten an alledem entdecken. Einestheils zieht sich schon im Allgemeinen das große und kleine Capital am liebsten dahin, wo es sich am breitesten machen kann, sei es auch auf Kosten des ganzen Publikums, und man kann mit einigem Recht behaupt ten, daß die bisherige geschäftliche !5!i'ße Chicagos als Ganzes zum guten Theil diesem krassen Jndividualismus zu verdanken aewesen sei. der frei-
lich schUeßllch einmal sich selber zu verzehren pflegt. Sodann haben gerade die Unreinlichkeit und sonstige Leiden, die aus diesen Verhältnissen hervorgegangen sind, manchen Industrien außerordentlich viel zu tbun gegeben, so dem ganzen Kleidergeschäft, den Brillenmachern, den Fabrikanten künstlicher Gliedmaßen und den Waschonkeln und Waschtanten. Chicago hat unstreitig mehr Wäscherinnen, als jede andere Stadt der Welt, und obwohl auch in den Familien ungeheuer viel gewaschen wird, kommt noch aus je 1400 bis 1500 Seelen eine öffentliche Waschanstalt. Neulich habe ich Ihnen einmal davon erzählt, daß die Civic Federation" auf eigene Hand die Straßen reinigen will, und wenn Sie jetzt hierher kommen. so werden Sie als lebendige Zeugen hiervon ihre uniformirten Diener und als todte Zeugen große blaue Blechkästen an den Gaslaternen vorfinden, aber nur im GroßgeschäftsDistrict des Stadtcentrums. Die Civic Federation" hat bisher thatsachlich nur ihre eigenen Mitglieder solchermaßen bedient: sie bildet ein aschlossenes Gemeinwesen innerhalb des Gemeinwesens, und die Anderen haben das Zusehen! Dennoch möchte ich ihr darum nicht alles Verdienst absprechen, wie manche Gar tenstädtler es thun. Irgendwo muß einmal mit der Reinigung angefangen werden, und wenn ein Stadttheil reingehalten wird, so muß dies, wenn auch noch so langsam, ansteckend" wirken; dafür sorgen schon die Interessen der Wohnungsvermiether u. s. w. in anderen Stadttheilen. Auch in Chicago bleibt 'schließlich dasDichterwort wahr: Die Welt wird schöner mit jedem Tag." Wenn man gegenwärtig in den Vorstadt-Regionen Chicagos, in Wald und Moor und Prairie, herumflaniit, möchte man glauben, die halbe Bevölkerung der Stadt sei beständig aus Piknik, theils auf Vereins- und mehr noch auf Familien-Piknik! Nie habe ich eine solche Piknik-Stadt gesehen! Berlin mit seiner Hasenhaide u. f. w. ist noch gar nichts dagegen. Ein großer Theil der Bevölkerung in den dichter besiedelten Districten, mit Kind und Kegel, scheint die Wohnung höch stens zu Schlafzwecken zu benutzen. wenigstens den Sommer und Herbst über, und hat guten Grund dazu. Es ist für die Masse manchmal noch mehr, als für da besitzende Unternehmerthum hier ein Glück, daß der Ellenbogenraum noch so groß ist. und die Moskitos sind das Schlimmste noch lange nicht! Von der Größe Chicagos will ich Ihnen heute noch einen neuen kleinen Beweis erzählen. Hat sich da jüngst der deutschamerikanische Postmeister der Gartenstadt, dessen Cotelette-Bart ihn noch auf längere Zeit unsterblich machen wird, als seine öffentlichen Verdienste, mit Roß und Wagen und seinem ganzen Gefolge im Stadtgebiet verirrt er, ein Chicagoer Kind! und mehrere Leute, die er nach dem Weg befragte, und denen er sich amtlich vorstellte, verstanden ihn theils nicht, weil sie einer ganz fremden SprachRegion angehörten, theils antworteten sie ihm: Never lieard of you!Er soll sogar auch ein Abenteuer mit einem Ueberrest einer wilden Büffelheee gehabt haben, welcher bisher den Büffelforschern entgangen war; doch ist dieser Theil der interessanten und lehrreichen Geschichte nicht völlig verbürgt. Wo ist die Stadt, welche Chicago so etwas nachthut? Vor Kurzem plauderte ich Ihnen von dem neuen Colisseum" in unmittelbarer Nähe des früheren Weltaus-stellungs-Platzes. dem gewaltigsten Unterhaltungs- 'und Versammlungslocal des amerikanischen Continents' ja vielleicht .der ganzen Culturwelt, seitdem es keine römischen Amphitheater mehr gibt. Wie ich Ihnen erzählte, sollte dasselbe anfangs August eröffnet werden. Aber wie gewohnlich, verzögert sich Umstände halber" die Eröffnung noch einen Monat, und das Colisseum hat jüngst auch noch eine doppelte Bluttaufe bei dem Einsturz eines riesigen eisernen Dachbogens erhalten! Seine ersten Gäste nach der Eröffnung werden Barnum & Bailey" mit ihrem Thierreich sein, und zu den nächsten Gästen werden, wenn Alles gut geht, die politischen Barnums gehören, welche die Präsidenten machen. J. R.
Gin Abenteuer im Hochgebirge. In der österreichischen Festung Malborghet, zwischen, Tarvis und Pontafel, waren dieser Tage mehrere Einjäh-rig-Freiwillige aus Klagenfurt und Villach eingetroffen, welche unter Führung des Hauptmannes Praschniker Gebirgstouren unternahmen. Bei einer Partie auf den Zweispitz ereignete sich nun ein Zwischenfall, der leicht von verhängnißvollen Folgen,. hätte begleitet sein können. Der Einjährig-Frei-willige Conte del Logo aus Südtirol wagte sich zu weit vor und verschwand bald aus dem Gesichtskreise seiner Begleiter. Erst nach längerem Herumirren gelang es, ihn wieder zu entdecken; er hatte sich aber auf einen fo gefährlichen Punkt verstiegen, daß man weder zu ihm gelangen konnte, noch er selbst im Stande war, den Rückweg anzutreten. Stundenlang mußte der junge Mann in dieser höchst gefahrvollen Situation verharren. ßin Wetter ging über das Gebirge nieder und er sah, wie in seiner Nähe der Blitz sieben Lämmer tödtete. Mit jeder Stunde, die verrann und ihm eine Ewigkeit zu währen schien, verminderte sich seine Hoffnung, noch gerettet zu werden. Der Muth, der ihn Anfangs beseelte, schwand, und der Verzweiflung nahe, rief er seinen Freunden zu: Laßt mich, ich werde mich hinunterstürzen! Schreibet meiner Mutter!" Es war ein Glück, daß die Furcht und Angst um den Kameraden die Thatkraft der Begleiter nicht lähmte, daß sie- sofort Schritte zu seiner Rettung unternahmen. Sie holten Seile. Leitern etc.
yeroel unö degaven vann wieder, von Bergführern mit Fackeln begleitet, zur Unglücksstätte. Die Nacht war unterdessen angebrochen. Das hinderte sie aber nicht, das Rettungswerk rüstig fortzusehen leider vergeblich. Der Morgen graute, es war ihnen aber noch immer nicht möglich geworden, zu dem Kameraden zu gelangen. Am nächsten Vormittag ging eine zweite, gut ausgerüstete Expedition ab. Schon glaubte man, daß auch diesmal alle Vemühungen resultatlos, bleiben würden. Da ergriff einer der College des Verunglückten ein Seil und kletterte den jahen Felsen hinan. Mit verhaltenem Athem verfolgten die Untenstehenden das kühne ' Beginnen. Es schien zu glücken. Ein bedeutendes Stück hatte sich der muthige junge Mann schon hinaufgearbeitet. Da. nicht weit vom Ziele, entfiel das Seil seiner Hand. Schrecken erfaßte die Mitglieder der Expedition sie hielten nun del Lago und seinen Netter für verloren. Letzterem gelang es indeß, bis zu seinem Kameraden zu gelangen, und ein glücklicher Einfall rettete schließlich Beide. Sie rissen ihre Leibwäsche zu Streifen, knüpften die einzelnen Streifen aneinander und es gelang ihnen, mit dem auf diese Weise gewonnenen Seile die von der Expedition mitgebrachten festen Stricke hinauszuziehen. An einer Bergföhre befestigten sie dann die Seile und ließen sich an ihnen meh als 200 Fuß tief herab. Man kann sich denken, mit welchem Jubel die beiden Geretteten von ihren Kameraden begrüßt wurden. Aber auch die ganze Bevölkerung von Malborghet, sowie die kleine Fremdencolonie nahm freudigen Antheil an dem Geschicke der beiden jungen Leute, das eine so günstige Wendung genommen hatte. von der deutschen Torpedo-Flottille
Die ersten von Schichau für die deutsche Marine gebauten HochseeTorpedoboote hatten eine Wasserverdrängung von 85 Tonnen und eine Maschinenleistung von 1000 Pferdekräften. Nach mancherlei namentlich in Bezug aus die Leitung der Torpedos getroffenen Verbesserungen, zu denen die Abschaffung der vorstehenden Bugrohre und Einführung der Unterwasserleitung gehört, hat man das Torpedoboot auf eine Größe von 110 Tonnen und seine Maschinenleiswng auf 1500 Pferdekräste gebracht. Sieben von diesen Torpedobooten, 67- bis K 73". wurden im Herbst vorigen Jahres abgeliefert. Obwohl diese 'Voote große Vorzüge 'laben, wünschte das Reichs-Marine-amt dennoch eine Leistungssteigerung und schrieb zu diesem Zwecke eine Concurrenz zum Bau von Torpedobooten aus. von denen eine Fahrgeschwindigkeit von mindestens 24 Knoten verlangt wurde. Er sollte dabei anheimgestellt sein, sogenannteWasserrohrkessel, die eine außerordentlich hohe Dampfspannung erzeugen, oder das neuerdings bewährte Locomotivkesselsystem anzuwenden. Die Schichausche Werft in Elbing erhielt den Zuschlag für die neue Serie", die im Laufe dieses Frühjahrs zur Ablieferung kam. Es waren dies das Divisionsboot D 9" und die 8 Hochseetorpedoboote 74" bis S 81". sie zeichnen sich außer durch räumliche und maschinelle Vorzüge durch vorzllgliche Anordnung der Räumlichkeiten für die Besatzung aus. Eine weitere, sehr wesentliche Verbesserung ist die Anordnung von drei Kesseln nach dem Locomotivkesselsystem auf dem Divisionsboote und zwei Kesseln aus den Torpedobooten, während die früheren D-Boote nur zwei, die Torpedoboote nur einen Locomotivkessel haben. Das Divisionsboot erreichte auf den Probefahrten bei ziemlich ruhiger See und vollbelastetem Boot die hohe Durchschnittsqeschwindigkeit von 23.67 Knoten, während bei tiefem Wasser und ruhiger See und etwas leichterer Belastung nahezu 25 Knoten erhielt werden. Danach erscheint, während man noch vor 10 Jahren eine Geschwindigkeit von 17 bis 18 Knoten bei Torpedobooten als großartige . Leistung bezeichnete, die Möglichkeit, die Geschwindigkeit auf 30 Knoten zu steigen, nur als eine Fraqe der Zeit. Versuche mit neuen Kesselsystemen und neuen Heizmethoden berechtigen zu der Hoffnung, daß eine solche Geschwindiqkeitsleistüng in wenigen Jahren erreicht sein wird. Besonderes Interesse . erregt unter den neuesten Heizmethoden die sögenannte Masutheizung, mit der gegenwärtig Versuche angestellt werden. Die Masut- oder Theeröl-Feuerung das Wort Masut" ist russisch und bezeichnet den Abfall bei der'Petroleumbereitung hat, nachdem in der italienischen und französischen Kriegsmarine sowie in der deutschen Handelsflotte erfolgreiche Versuche damit angestellt worden waren, zu durchaus günstigen Ergebnissen geführt. Die in ezplosionssicheren Tanks . eingeschlössen? Flüssigkeit wird mittels. Dampfstrahls durch einen besonders construirten Brenner in die Feuerbüchse des Dampfkessels hineingeblasen. wo sie. zerstäubt und entflammt, mit außerordentlich großer Heizkrafi und sehr geringer Rauchentwicklung aus Wände und Rohre des Kessels wirkt und dank der schnellen' und hohen Dampserzeugung gegenüber der Kohlenbeizunq eine Steigerung der Fahrgeschwindigkeit um 20 Procent ermöglicht. Bisher sind zwei Torpedoboote vollständig, ein drittes theilweise mit diesem Heizsystem ausgerüstet worden. Derartige Versuche werden nun auch bei den diesjährigen Uebungen in der Dannaer Bucht ausgeführt. Au.erem kommen ganz besonders interessante Manöver bei den markirten Torpedoboots - Angriffen auf die ??!o!.'e zur Anwenduna. Während Vi früheren Angriffen auf ein Schiff schwimmende Scheibe) das Torpedoboot beim Passiren- des Gegners sich vM ZI" eines blinden Sck'.ls-
jes degnUqte und durch Sachverständige die Entscheidung über das Trefferaebni des Schusses abgegeben wurde, schießt man jetzt Torpedos ab. die mit sogenannten Klatschkövfen" verseben sind. Diese Köpfe haben eine Vorrichtung, daß sie federn, also beim Aufschlagen des Schusses sich zusammendrücken und dann wieder zurückschnellen. Der Torpedo wird nach dem Schuß vom Boot wieder einaefanoen. und es ist dann an der Scheibe leicht festzustellen, ob der Schuß gescssen hat oder fehlgegangen ist. Dehnen sich die täglichen Uebungen länger aus. so beginnt mit Eintritt der'Dunkelbeit ein eigenartigesSchausviel; plötzlich blitzt von einem der Boote der elektrische Scheinwerfer auf und beleuchtet bald einen Theil des Strandes, bald das Meer. Während der Fahrt ist die äußerste Vorsicht geboten, denn die Formationen, in denen die von einem Divisionsboot geführten einzelnen Divisionen fahren, bedingen die größte Aufmerksamkeit, damit keine 'Zusammenstöße erfolgen. Grauenhafte Blutthat.' Die in der Nähe von Budapest gelegene Ortschaft Kleinpest war jüngst der Schauplatz, einer gräßlichen Blutthat. Der dortige Schuhmacher Karl Guker hat seine in gesegneten Umständen befindliche Gattin und seine fünf Kinder in geradezu bestialischer Weise mit einer Holzazt und mit Revolverschüssen niedergemetzelt. Die Wohnung der unglücklichen Familie glich, als die Gendarmerie dieselbe betrat, einem Blutbade. Im Zimmer lagen die Gehirntheile der furchtbar verstümmelten Leichen herum, an den Wänden und Möbelstücken klebte Blut. Von den in unmenschlicher Weise hin geschlachteten Opfern sind die Frau und zwei Kinder auf der Stelle todt geblieben, zwei andere Kinder sind im Laufe des Nachmittags gestorben, ebenso de? Mörder, der nach vollendeter That Hand an sich selbst gelegt batte. Nur eines der Opfer, ein zwölfjähriges Mädchen, lebt noch und hat die Einzelheitea der furchtbaren Tragödie der polizeilichen Commission erzählt. Aber auch dieses Kind ist so schwer verletzt, daß es kaum mit dem Leben davon kommen dürste.' . Guker befand sich einst in sehr guten Verhältnissen und hatte in der Hauptstadt ein großes Geschäft. Vor zwei oder' drei Jahren knüpfte er mit einer Schauspielerin ein Verhältniß an, aus welches er sein ganzes Geld verwendete. Mit dem Geschäfte, das er ganz vernachlässigte, ging es immer mehr abwärts und bald war er gezwungen, dasselbe zu verkaufen und sich in Kleinpest eine Werkstätte zu errichten. Auch hier ging es ihm Anfangs sehr gut. doch entließ er, da er unvertraglicb und zänkisch war. alle seine Arbeiter. Allein vermochte er jedoch den Bestellungen seiner Kunden nicht zu genügen und dieselben blieben allmälig aus. Bald stellte sich Noth in der Familie ein und er contrahirte Schulden auf Schulden. Schon im vorigen Quartal konnte er den Miethzins nicht mehr bezahlen. Der Hauseigenthü mer pfändete die Habe der Familie, und Lektere sollte auf die Strafe ae-
I setzt werden. Die Familie hauste in W 1 . - rt"JC. L. V tli. uzi iceccn nuaze, oenn oill llloe qauz der Hauseigenthümer abgesperrt. Nachts kehrte Guker von einer Reise aus einer oberungarischen Stadt zu rück, wo er eine Stelle gesucht hatte. Ein Nachbar Guker's. der sich wegen der Hitze im Hofe aufhielt, hörte noch, wie Guker mit seiner Familie in gemüthlicher Weise sprach, ja sogar mit den Kindern scherzte. Nach ungefähr einer Stunde wurde es stille. Plötzlich ertönten vier aufeinander folgende Schüsse. Der Nachbar Guker's benachrichtigte die Gendarmerie, und diese drang in Guker's Wohnung ein. Vor der Küchenthür lag Guker mit durchschossener Stirn, in .der Rechten den Revolver baltend. Nicht weit von ihm entfernt befand sich eine blutbefleckte Axt. In der rechten Ecke der Küche lagen furchtbar verstümmelt auf dem Strohsacke die Frau und drei Kinder. In einer anderen Ecke der Küche saß zur Wand gekehrt ein zehnjähriges Mädchen und krallte, vor Schmerz sich krümmend, mit den Fingern beider Hände in den schrecklichen Kopswunden. In der Nähe lag entseelt das fünfte Kind. Dis Rettungsgesellschaft aus Budapest wurde sofort in Kenntniß gesetzt und brachte die noch lebenden Opfer der entsetzlichen Blutthat, nach Budapest. Trotz emsiger Nachforschungen fand man keine schriftliche Aufzeichnung vor; nur der Revolver und eine Schachtel mit 25 Patronen, von denen acht Stück 'fehlten. wurden gefunden. m Der Kreuzer Power.ul." Die an sich schon bedeutende KreuZerflotie der englischen Marine ist durch den in Barrow auf der Werft der Naval Construction & Armaments Co. vom Stapel gelassenen Riesenkreuzer .Powerful" wiederum um ein Schiff vermehrt worden, welches in jeder BeZiehung die Aufmerksamkeit der maritimen Welt auf sich lenkt. Als die rufsische Marine mit dem Bau der großen Kreuzer der Rurikklasse von 12.000 Tonnen vorangegangen war, konnte es sich für England nur noch darum handein, diese Riesenschiffe zu überbieten. Man setzte infolge dessen den Terrible" und Powerful" auf Stapel, welche eine Antwort aus die russischen Kreuzerbauten sein sollten. Die Baulegung dieser beiden Riesenkreuzer, deren Deplacement dem der schwersten englischen Panzerschiffe der R.-Klasse (Royal Sovereign u. s. w.) nahezu gleichkommt und 14.200 Tonnen beträgt, hat aber auch gleichzeitig documentirt, welchen hohen Werth die größte Schifffahrt treibende Nation der Kreuzerfrage beilegt. Derartige Kriegskreuzer, die infolge ihres enormen Kohlenfassungsvermögens (3000 To.), ihrer Geschwindigkeit und Armirung , jedes Fahrzeug aller Kr'egs und üandelö-
marinen überbieten, find in der That geeignet, den Handel eines feindlichen Landes zu vernichten und die feindlichen, den einheimischen Handel bedrohenden, Kreuzer wegzufegen, wie den Handel des eigenen Landes ungestört aufrecht zu erhalten. Ein solcher Kreuzer ist durchaus für den Angriff bestimmt. Seine Armirung besteht aus zwei 28 Centimeter - Geschützen in gepanzerten Thürmen, 12 15 CentimeterSchnellladekanonen, 16 Zwölfpfündern und 12 Dreipfündern desselben Systems, sowie 9 Maximgeschützen und 2 Torpedorohren. Die secundäre Artillerie steht hinter leichtem Panzerschutz. Im Uebrigen besitzt der Powerful" keinen Schutz außer einem stark gewölbten Panzerdeck, unter welchem die Maschinen und Kessel liegen. Die beiden dreifach expandirenden Maschinen sollen 25.000 Pferdekräfte entwickeln und dem Schiffe eine Geschwindigkeit von 22 Knoten ertheilen. Der Actionsradius beträgt bei 10 Knoten Geschwindigkeit 25.000 Seemeilen. Interessant ist. daß der Dampf in 48 Wasserrohrkesseln nach dem BelleoilleSystem erzeugt wird, die in Gruppen zu je 6 in wasserdichten Abtheilungen liegen. Die Gesammtkosten dieses Kreuzer - Leviatan betragen 655.375 Pfund Sterling, der in Glasgow erbaute und am 23. Mai d. I. vom Stapel gelaufene Kreuze? Terrible" kostet 662.851 Pfund Sterling. 'Beide Schiffs sind nach den Plänen White's gebaut und werden schon im nächsten Jahre in Dienst gestellt. Deutsche LBcal.??achrlyte.
frtfttttt Vrad,ndra. Berlin. Dieser Tage stürzte sich die 40jahrige Ehefrau des praktischen Arztes Dr. I. Fischer in Rixdorf. Bergstraße 17, in einem Anfall von Schwermuth auS ihrer im zweiten Stock befindlichen Wohnung auf den Hos hinab und verschied während U Transportes zum Krankenhause. Aus Gram um ihren verstorbenen Gatten hat in Weißensee die Wittwe eines Berliner Arztes. Frau Dr. M., im See nahe dem Lohe'schen Restaurant ihrem Leben ein Ende bereitet. G u b e n. Der Obergärtner Rieck, beim Prinzen Carolath in Amtitz angestellt, war seit einigen Tagen verschwunden; jetzt ist er ermordet aufgefunden worden. Taschenuhr nebst Kette wurde an einer anderen Stelle neben der Blutlache entdeckt. Als Mör. der wurde ein taubstummer Gärtnergehilfe verhaftet. Oranienburg. Eine größere Feuersbrunst hat das Dorf Teschendorf heimgesucht. Es brannten drei dem Bauernqutsbesitzer Kohl gehörige Gebäude und einige gefüllte Scheunen vollständig nieder. Das Vieh wurde bis auf ein Fohlen gerettet. Der Schaden ist durch Versicherung theilweise gedeckt. Zehden a. O. Mit seiner Windmühle verbrannt ist der Mühlenbesitze? Machus in Wrechow. Allem Anscheine nach hatte derselbe wegen des plötzlich ausbrechenden Sturmes die Mühle zum Stehen bringen-wol-len. war hierbei in das Räderwerk gerathen, und die Mühle vom Sturme in schnellem Gange erhalten, war durch Heißlaufen der Räder in Brand gerathen. Von dem unglücklichen Besitzer fand man zwischen den Trümmern der Mühle nur noch einige Knochen vor. ßv0vint Vstxr,ffn. Königsberg. In dem Fremdenzimmer eines hiesigen Hotels ist ein Mord und Selbstmord verübt worden. Nachdem man mehrere Schüsse vernommen, wurde die Thür gewaltsam geöffnet. Man fand einen Militäranwärter und ein junges Mädchen erschossen vor. Wahrscheinlich hat jener erst daö Mädchen, dann sich selbst getödtet. Man vermuthet eine Liebestragödie. Palm nicken. Der Palmnicker Handwerker-Verein feierte sein diesjährigeL Sommerfest in Pfeffermühle. Bei klingendem Spiel marschirte der ca. 100 Mitglieder zählende Verein nach, dem romantisch gelegenen Mühlenetablissement, wo die Mitglieder und deren zahlreich erschienenen Gäste es sich wohl sein ließen. Pillkallen. In kurzer Zeit bat der dritte Brand in hiesiger Stadt stattgefunden, dem das von mehreren Familien bewohnte Maschinenbauer Surkausche Wohnhaus zum Opfer fiel. Sechs Familien sind obdachlos geworden, und die Abgebrannten, zum Theil arme , Leute, haben ' ihre gefammte, zum Theil unversicherte Habe verloren. Eine hochbetagte Frau konnte nur mit Mühe aus dem brennenden Hause gebracht werden. Man vermuthet Brandstiftung. Vrln WsstprOuffen. D a n z i g. Der Nordostseekanal hat einen nicht unwesentlichen Umschwung auch in dem Personenverkehr von Danzig nach der Nordsee gebracht. Danziger. Rheder sind im Begriff, einen : regelmäßigen Passagiernrkehr Danzig-Hamburg durch den Kaiser-Wilbelm-Canal in'S Leben zu rufen, wodurch eine billige und bequeme Verbindung beider Hafenstädte geschaffen wird. Auf der See in der Nähe des Badeortes Adlershorft ereignete sich dieser Tage ein beklagenswerther Unglllcksfall. bei dem ein Cadett aus Gr.-Li?terfelde um's Leben kam. Der junge Mann, Georg v. Beringe, war mit zwei Damen hinauögerudert, als plötzlich von Weitem Fischer das Boot umschlagen sahen. Ein Officier und ein Fischer eilten rasch zur Stelle und eS gelang diesen, die beiden Damen zu retten. Der Cadett jedoch war todt. Wie sich nun herausstellt, war er plötzlich von einem Herzschlage getroffen worden, unter dem er aufschnellte, um gleich darauf lautlos über den Rand des Kahnes zu stürzen. Bon der heftigen Bewegung schlug dieser um. . Neuenburg. Dieser Tage wurde die Leiche eines Unterofficiers vom 141. Regiment in Graudenz imWalde aufgefunden. Dem Anscheine nach lieat Selbstmord vor, . .
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Z?r?Vn Vommem. Ptciulau. Aus der Klinkower Feldmark wurde ein kapitaler Zwölfender erlegt, derselbe wog aufgebrochen 129 Kilo. Putbus. Die Kleinbahn Put-buö-Binz wird noch im Juli eröffnet werden. Ein für diese Bahn bestimmter Personenwagen ist bereits auf hiesiger Station eingetroffen. Derselbe ist ein sogenannter Bremswagen und deshalb gleichzeitig für Personen, wie für den Zugführer eingerichtet, da sich an der einen Seite eine Abtheilung zweiter und an der andern eine solche dritter Klasse befindet, während in der Mitte der Raum für den Zugführer ist. DaS Gewicht dieser Personenwagen stellt sich auf 200 Centner. Die Eingänge sind durch an beiden Enden deS WagenS befindliche Platformen, ebenso wie bei denen der Staatsbahn, hergerichtet. Pyritz. Das von hiesigen Bürgern veranstaltete Königin LuisenFestspiel" hat einen Ueberschuß von 1.610.90 Mark gebracht, welcher dem Fonds für das hier zu errichtendeKaiser Wilhelm-Denkmal überwiesen ist. Vrovin, H?osen. Bromberg. Das Gut Dambrowken. Kulmer Kreis, Herrn Ohl gehörig, ist für 93.000 Mark durch Vermittelung deS Agenten Ristau von hier an den Gutsbesitzer Graßmann in Sachsen verkauft worden. In Fordern ist das große, dem Kaufmann Heinrich Engelmann hier gehörige Dampfsägewerk, Juliusmühle, abgebrannt. Wie das Feuer ausgekommen ist. wurde noch nicht bekannt. Während deö Brandes explodirte der Dampfkessel. Der Schaden ist ein sehr bedeutender. Posen. Die Ansiedelungs-Com-Mission hat seit 1836 im Ganzen 34 Bauernhöfe und 130' Güter mit 81,636 Ha. für 49.556.447 Mark angekauft; hiervon sind vergeben im Ganzen 1606 Ansiedelerstellen mit 23.163 Ha., dazu 5 Procent Dotationen, zusammen rund 29,577 Ha. Vrovtns Kklesten. Veuthen. Zehn kaum den Kinderschuhen entwachsene junge Mädchen. meistentheils. Töchter anständiger hiesiqer Bürger, hatten sich vor Gericht wegen gewerbsmäßiger Unzucht zu verantworten. Es war ein umfassender Zeugenapparat. 24 Herren, meistentheils besseren Ständen angehörig, aufgeboten. Nach dreistündiger, -nlchk öffentlicher Verhandlung wurden zwei Mädchen zu kurzen Freiheitsstrafen verurtheilt. Acht Mädchen sind freigesprochen worden, weil die GewerbsMäßigkeit nicht nachweisbar war. Glogau. Der Reisende Willy Janßen aus Schweidnitz hat sich während der Fahrt zwischen Wohlau und Raubten in einem Wagenabtheil, in welchem er allein saß, erschossen. Neben dem Todten lag ein mit vier Kugeln geladener Revolver. Eine mit zitternder Hand beschriebene Visitenkarte enthielt einige Worte an seine in Hamburg lebenden Eltern. Die Ursache der That ist ein verfehltes Leben. Grünberg. Der Butterhändler Karl Seidel hat sich in berauschtem Zustande in den Graben der Chaussee nach Johnsdorf schlafen gelegt; seine brennende Cigarre, die er wahrscheinlich in die Tasche gesteckt hatte, scheint die Kleider in Brand gesetzt zu haben. Man fand die Leiche des Unglücklichen mit zahllosen Brandwunden bedeckt. Vrovin, ftxdUn. Magdeburg. Eine hiesige Eisenhandlmig ist durch zwei ihrer Angestellten, die Handlungsgehilfen Billepp und Hahn, um etwa 20,000 M. geschädigt worden. Die beiden haben eingegangene Gelder gemeinschaftlich unterschlagen und sonstige Veruntreuungen ausgeführt. Schließlich fälfchten sie Wechsel, die sie bei einem hiesigenBankHause in Zahlung gaben, um mit der erhaltenen Summe zu flückten. M ü h l h a u s e n. Der Fabrikant Etzel stürzte gelegentlich eines Spazierrittes vornüber vom Pferde und starb bald darauf. Vrovinx diUcrola-Ortlfteitt V u s u m. Seit Anfang dieser Woche hat sich das Vadeleben hier ziemlich entwickelt. Wäbrend vor reichlich acht Tagen kaum 70 Gäste hier waren, ist die Zahl derselben jetzt bereits auf 300 gestiegen und noch treffen täglich neue Gäste ein. Seit dem vorigen Jahre sind wieder eine Reihe von kleinen netten Logirvillen entstanden, so daß an Wohnungen kein Mangel ist. G e t t o r f. Ein Bismarck-Denk-mal wird hier errichtet. Das Denkmal wird aus einem sogenannten Findling gehauen, erhält ein aus Bronce gefertigtes Relief und eine aus erhabenen Buchstaben bestehende Inschrift. Das Ganze wird etwa 1.40 Meter hoch und etwa 1 Meter breit. Die Enthüllung deS Denkmals soll zusammen mit der des Kaiser Wilhelm - Denkmals am 1. September stattfinden.
andere Seife wird die auch nur halb so gm
verrichten wie die
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