Indiana Tribüne, Volume 18, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1894 — Page 2

Millllll Sriöttnc.

Erscheint Taglich und Tonntags. Die tägliche Tribüne- kostet durch den TrSzer 12 Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne" 5 SkntS per Woche. Beide zusammen 13 CentS oder LS CentZ per rlonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jahr. Vfftrs : 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 27. Oktober '94 Der D!aryland(5anal. i Die vom Congreß In seiner letzien Cession angenommene Fluß- und Hafenbill enthält eine Bestimmung, der zufolge eine Commission- ernannt werden sollte, welche die Noute für den projectirten Canal zwischen der Chesapeake Bai und dem Delan?are festzustellen hat. Diese Commission ist nun u:eh? aus dein Ches des JngenieurcorpZ der Bundesarmee, General T. L. Casey, Col. W. P. Craighill von demselben Corps, Capt. George Dewey von der Marine und zwei angesehenen Ci vil-Jngenieuren, den Herren MendeZ Cohen aus Baltimore und I. A. Porier aus Savannah, gebildet worden und ihre Aufgabe ist es, dem Congreß während dtt kommenden Session das Ergebniß ihrer Studien in einem eingehenden Bericht zu unterbreiten. Da fcas KriegZ-Departement bereits verschiedene Routen hat vermessen lassen, so stebt der Commission vorzügliches Material zu Gebote, aus welchem sie diejenige Route auszuwählen hat, welche die besten Facilitäten für den Handel bietet und für die nationale Vertheidiguna am geeignetsten ist." Cot. Craighill selbst hat mehrere Vermessungen geleitet, welche vor IG Jahren in Folge eines Congreßbeschlusses vorgenommen wurden und mrttels welcher die Feststellung mehrerer Canalrouten erfolgte. Als die kürzeste wurde die Sassafrc.L-Route befunden, welche sich unweit von dem seit 65 Jahren im Gebrauch befindlichen Chesa-peake-Delaware-Canal hinzieht. Da bei Benutzung dieser Route der Sassafräs River für den Bau des Canals ausgenutzt werden . kann, würden sich auch die Constructionskosten sehr mäßig stellen. Der einzige Nachtheil würde darin bestehen, daß die UnterHaltung der Zufahrten viel Geld kosten und die Gefahr von Eisblockaden größer sein würde, als bei den anderen Routen. Die weiteren Vermessungen schlössen die Southeast Creek, Centreville, Queenstown, Wye River und Choptank-Routen ein. Alle diefe würden bedeutend höhere Baukosten verursachen und zwar zwei über dreimal so viel, als die Sassasras-Route, eine sogar beinahe fünfmal so viel. Sehr empfehlenswerth erschien die ChoptankRoute; dieselbe ist zwar 37 1-2 Meilen, also doppelt so lang, als die Sas-safras-Route ist und würde wahrschein lich auch doppelt so viel kosten, allein ihreZufahrten würden bedeutend geringere Unterhaltungskosten verursachen, auch wären Eisblockaden weniger wahrscheinlich. Solcher Gestalt erscheint die nördlichste und die südlichste Route am empfchlenöwerthesten, wiewohl viele Stimmen dafür sind, den Canal nicht weit von Baltimcre zu beginnen und ihn in gerader Linie nach LewesBreakwater zu führen. Die Thatsache, daß die Commission bei der Auswahl einer Route nicht blos auf Verkehrsfacilitäten Rücksicht nehmen, fondern auch Vertheidigungszwecke in Betracht ziehen soll, läßt darauf schließen, daß der Congreß um Bewilligung einer Subvention für den Bau des Canals angegangen werden wird. Ohne allen Zweifel würde es inemFeinde gegenüber große Vortheile gewähren, wenn aus dem Delaware ein Kriegsschiff durch einen binnenlanbischen Canal zur Vertheidigung der Chesapeake Bai entsendet werden könnte und umgekehrt; auch würde der Canal, nach Etablirung einer Station auf League Eiland, sich sehr wohl dasür eignen. Monitors und Schlachtschiffe in Reserve zu halten. Allen diesen Vortheilen zum Trotz erscheint es aber doch gerathener, soweit Vertherdigungszwecke in Betracht kommen, öffentliche Gelder zum Bau von Küstenfortificationen bei Philadelphia, Baltimore und Washington zu verwenden, da die Zufahrten zu dem Canal ohnehin mit Befestigungen zu versehen wären. Die gewaltigen commerciellen Vortheile, welche die Vollendung eines Canals mit einem für Seeschiffe genügenden Tiefgange bringen muß, liegen auf der Hand. Die Entfernung zwischen Baltimore einerseits und New Fork sowie Philadelphia andererseits wird bedeutend verringert, da nach seiner Vollendung kein Schiff mehr den großen Umweg um die Halbinsel zu machen braucht; auch der transatlantische Verkehr des Baltimore? Hafens' würde sich ohne allen Zweifel um ein Bedeutendes h.'ben. Der gegenwärtige Canal, welcher am 4. Juli 1829 für den Verkehr öffnet würde, genügt sür Schleppboote, Propeller sowie kleine Segelschiffe und hat $2,225,000 gekostet, von welcher Summe die BundesRegierung ein Fünftel hergab, während Pennsylvania $100.000. Maryland $50,000 und Delaware $25.000 beisteuerte. Bei der großen Bedeutung welche der Bau des projectirten Canals hat, wird hin Bericht der Commission selbstverständlich mit großer Spannung entgegengesehen. DaS verwunschene Schloß. In der Gemeinde Nadas des PreßburgerComitats steht ein reizendes, von Kastanimbäumm umschattetes Schloßchen, welchem, das Volk geflissentlich aus Um Wege geht, da sich mit dem Gebäude der Aberglaube verknüpft, daß dasselbe Tod und Verderben örinae.

Deshalb wird auch im VoUZmunde das anmuthige Schlößchen, das mit seinem blüthenweißen Aeußern aus der Gruppe uralter Kastanienbäums so freundlich hervorschimmert, nicht anders als die sckwar?e Vura" aenannt. Die aber-

aläubische Angst vor dem Schlößchen ?-. r ... f. . x :r.j. rc:-;rr I it aus jene oeioen uijm" "'"i zurückzuführen, da dem Besitzer desselben die erste wie die zweite Frau eines jähen Todes starben, und zwar Beide, als sie Mutterfreuden entgegensahen. Vor einigen Tagen trug sich nun abermals ein Vorfall in dem Schlößchen zu, welcher geeignet ist, den Ab:rglauben und die Furcht der Bewohnerschaft zu vermehren. Im Hofe stand da. fröhlich plaudernd, Therese Kotnes, das schönsteMädchen desOrtes; sie sank plötzlich mit einem Aufschrei zu Boden und war binnen wenigen Minuten ein: Leiche. Ihr Tod rief in der ganzen Umgebung eine förmliche Panik hervor und das Volk fordert jetzt angeregt die Niederreißung des Schlößchens. ZttxPeary'Erpeditlon. Ueber den Verlauf der unlängst aus Nord-Grönland in die Heimath zurückgekehrten Peary'schen Polar-Expedi tion, über welche an dieser Stelle ausführlichl Mittheilung gemacht wurde, hat' nun auch der norwegische Theilnehmer, Eiwind Astrup, der aus der vorigen Peary'schen Expedition mit Peary gemeinsam die dreimonatlich: Schlittenrrise von der Jnglefieldbai bis zur Jndependencebai und zurück machte, eine Reihe von Einzelheiten veröffentlicht. Es ergibt sich daraus," daß die Expedition nicht nur nicht vom Glück begünstigt war, auch die Ausrii stung und das Zusammenleben in der Expedition ist anscheinend nichts wemger denn zufriedenstellend gewesen. Versuchsweise waren acht Maulthiere mitgenommen worden, von denen jedoch nur drei lebend nach Grönland kamen. Die Thiere sollten beim Hinaufschaffen der Ausrüstung und, des Transports vom Winterquartier aus nach der Kante des Jnland-Elses Verwendung finden. Letzteres war über vier englische Meilen entfernt und lag etwa 3000 Fuß über dem Meere. Da die Thiere dem strengen Klima nicht gewachsen waren, erwies sich der BeNutzung schließlich als Thierquälerei, und man mußte von dem weiteren Gcbrauch abstehen. Ein Theil der Schlitten, die in unserem Lande gefertigten, erwiesen sich als unbrauchbar, und mit Hilfe von Schneeschuhen wurden nothdürftig andere zurechtgezimmert. Der größere Theil des von Peary mitgeführten Pemmikans, das Während der Schlittenreisen dasHauptNahrungsmittel bilden sollte, war derdorben. Es war über zehn Jahre alt und für die vor zehn Jahren veranstal tete Greely'sche Expedition angefertigt. Da es bei dieser Gelegenheit nicht verwandt worden war, wurde es nach d?r Rückkehr jener Expedition auf der Auction von einem Kaufmann erstanden, der es wieder verkaufte. Infolge des Genusses des verdorbenen Pemmikans erkrankte Astrup derart, daß er die in diesem Frühjahr angetretene Schlittenreise nicht mitmachen konnte. Im November v. I. spülte eine Woge, hervorgerufen durch die Ablösung eines mächtigen Eisberges von dem dicht beim Winterquartier befindlichen Gletscher, die 32 Tonnen Paraffin weg, die zum Heizen und Kochen während der viermonatlichen Polarnacht dienen sollten. Vier Tonnen gingen verloren, während alle übrigen, die wieder aufgefischt wurden, ein Leck hatten, sodaß ein großer Theil des Inhalts verloren ging. Dadurch mußte der Gebrauch des Paraffins zu Heizungszwecken auf ein Minimum beschränkt werden. Auch die erwartete elektrische Beleuchtung ging damit in die Brüche. Als al 6. März die Schlittenreise angetreten wurde, unterließ Peary es, ein größeres Zelt mitzunehmen, weil er dies Angesichts der warmen, doppelten Tracht aus Rennthierfellen für Luxus hielt. Nur ein kleines, für die Theilnehmer der Schlittenreise völlig unzureichendes Zelt wurde mitgenommen. In diesem kleinen Zelte standen die Mitglieder der Expedition zusammengepfercht, als an: 22. und 23. März mitten auf dem In-land-Eis ein Sturm raste, wobei das Thermometer 60 Grad unter Null zeigte, eine Temperatur, die während eines solchen Windes einzig dasteht. Jeden Augenblick drohte derSturm das Zelt hinwegzufegen, und es herrschte unter den Begleitern Peary's nur die Meinung, daß dann der Untergang der Expedition sicher aewefen wäre. Bei dieser Gelegenheit erfror ein Theil der Hunde, die anderen mußten förmlich aus dem Eife herausgehauen werden. Einige der Theilnehmer erlitten Frostschäden und Peary mußte umkehren. So verbrachte die Expedition denn die Zeit bis zur Ankunft des fralcon" im Winterquartier, wohin auch Astrup inzwischen zurückgekehrt war. der ein: Expedition südwärts an die Melvillebai unternommen hatte. Das Einvernehmen innerhalb der Expedition war nicht mehr das beste. Die Frauen, Mrs. Peary und deren Begleiterin, übten, wie Astrup schreibt, einen durchweg ungünstigen Einfluß aus und waren Veranlassung, daß das gute Verhältniß und einträchtiges Zusammenarbeiten gestört wurde. Während es hieß, daß die Expedition mit Proviant auf zwei Jahre versehen sei, zeigte sick der Proviant bald sehr knapp, was allgemein: Erbitterung erregte. Diese mangelhafte Versorgung wäre allerdings scharf zu tadeln. So ist es nicht zu verwundern, wenn die Mitglieder der Peary'schen Expedition die Ankunft des Falcon", der sie abholen sollte, mit großer Sehnsucht erwarteten. Gedächtnik-Verlust In der modernen Zeit sind die Bei, spiele von Gedächtnißverlust (auch ganz abgesehen von demjenigen, welchen der schlaue. Geschäftsmann oder Speculant zeigt, penn im Gericht verfängliche

frügen" an" Ihn gesteUt" werden?)' seyr häufig oder werden doch sehr viel bekannt, und sie können uns oft zeigen, wie weit die Wissenschaft noch in der Erforschung des Wesens , und der Gesetze des Gedächtnisses zurücksteht.

. Die seltsamsten diesbezüglichen traue sind natürlich diejeniaen eines totalen Verlustes der Gedächtnißkraft sowie der Plötzlichen? Wiederherstellung derselben unter unerwarteten Umständen mehr oder weniger auffallender Art. Sogar Beispiele, daß ein solches Menschenkind irgend ein anderes frägt: Können Sie mir nicht sagen, wer ich eigentlich bin, und mich damit aus großer Noth befreien?" sind nichts sehr Seltenes, wie jeder Zeitungsleser namentlich aus dem Depeschentheil wissen kann, i Ein interessanter Fall, der erst aus Postberichten bekannt geworden ist, beschäftigte vor noch nicht langer Zeit die flerzte in Melbourne, Australien, in hohem Grade. Dort erschien ein etwa 30jähriger Mann im Polizeihauptquartier und verlangte zu wissen, wer 'er sei. Erst hielt man ihn für irrsinjnig; aber bald stellte es sich heraus, daß er lediglich sein Gedächtniß spurioZ" verloren hatte. Er konnte sich an gar nichts mehr vor der Zeit seines Besuches bei der Polizei erinnern. Man .untersuchte und experimentirte lange erfolglos an ihm herum. Dieser Mann erlangte schließlich sein Gedächtniß und sein Persönlichkeits-Bewußtsein vollsiandiq durch die Musik oeim Sonn tagsGottesdienst im Gefängniß wieder. obwohl er erst gar nicht einmal wußte, daß es Musik war, die er hörte! iVielleicht wäre diese Folge nicht eingetreten, wenn er nicht früher sich auf das Orgelspiel verstanden hätte. In idem er sich selber vor die Orgel setzte mnd spielte, kehrte sein ganzesfrllheres Leben ruckweise in seine Erinnerung wieder. Tensur und Presse in Rubland Ein Werk ist unter dem Titel .Moderne russische Censur und Presse vor und hinter den Coulissen" (von W. I. Nagrodow) erschienen, aus welchem wir hier Einiges über das ZeitungSwesen und die Censur unter dem Zaren Alexander dem Dritten wiedergeben wollen. Wir brauchen wohl kaum vorauSzuschicken, daß die Regierung dieses Zaren den Redacteuren aller russischen Zeitungen und Zeitschriften das Leben noch saurer macht, als diejenige seines Vaters. Die ganze liberale Tagespresse ist im Laufe der letzten zwölf Jahre von der Bildfläche verschwunden, dank der Willkür der Censurbehörde. Selbst konservative Zeitungen sah man scheel an, wenn sie selbstständige Ideen vortrugen und nicht das bloße Echo der nach der Märzkatastrophe an's Staatsrude? gelangten Gesellschaftsretter" sein wollten." Um unliebsame Tagesblätter zu unterdrücken, bediente und bedient man sich, außer des bekannten Verwarnungsweges einer An merkunz" zum Preßgesetz, nach welcher sede Zeitung imFalle eines Redo.ctionsWechsels nur dann weitererscheinen darf, wenn auch der neue Redacteur von der Oberpreßverwaltung bestätigt wird. Diese Klausel macht nun die Letztere sich also zu Nutzen. Wenn nämlich in einer der Regierung mißlieiigen Zeitung der Redacteur aus irgend welcher Ursache seinAmt niederlegt oder stirbt, so kann der Herausgeber hundert neue Candidaten zur Bestätigung der Oberpreßverwaltung vorlegen : sie billigt grundsätzlich keinen einzigen, und ohne bestätigten" Redacteur kann das Blatt höchstens noch ein paar Monate weiterleben, so lange nämlich, bis die officielle (abschlägige) Entscheidung der Oberpreßverwaltung dem Herausgeber zugestellt wird... Diese Art der Zeitungsunterdrückung vollzieht sich im Stillen und erregt kein Aufsehen, we der in Rußland selbst, noch im Auslande; ja bei der die russische gebildete" Gesellschaft auszeichnenden politifchen Urteilslosigkeit und Gesetzunkenntniß ist der russische Leser in solchen Fällen überzeugt, seine Zeitung sei ganz ohne Schuld der Behörden von selbst" eingegangen. Dasselbe meint man auch im Ausland, wenn man dort zufällig erfährt, dieses oder jenes russische Blatt habe aufgehört zu' erscheinen. Als besonders charakteristisch für die Art, wie die Oberpreßverwaltung in Rußland ihr Amt ausübt, mag -die Thatsache gelten, daß, während die Zeitungen in Bezug auf die Beurtheilung der inneren Zustände des Reiches völlig geknebelt sind und eine eigene Meinung, wenigstens eine der Vermaltung ungünstige, nicht äußern dürfen, ihnen doch fast unbeschränkte Freiheit dcs Urtheils zugestanden wird, so weit die Verhältnisse änderer Länder in Be tracht kommen. Von diesem stillschweigenden Zugeständniß machen sie denn auch mit wenigen Ausnahmen den rücksichtslosesten Gebrauch, indem sie den faulen Westen" mit seiner übersättigten Cultur als dem bevorstehenden gänzlichen Verfall geweiht ihren Lesern bor Augen führen. In den Köpsen der Letzteren wird dadurch natürlich der ölaube hervorgerufen und allmälig zu unerschütterlicher Ueberzeugung befestigt, daß im heiliaen russiscken Reiche doch Alles auf viel sicherer Grundlage stehe, als anderswo, wo kein Vä!er chen" Alles mit unbeschränktem Willen und fester Hand leite und lenke. Diese :arricaturenartige Verbindung von SZadicalismus und Byzantinismus in kinem und demselben Kopfe ist eins der größten Uebel, an welchen das möderne Rußland leidet, und zwar nicht nux in geistiger Hinsicht, sondern auch in ethischer, indem es den aufgeblasensten S?ationaldünkel fördert, verbunden (gerade bei den russischen Radicalen'') mit einem, beschränkten mitleidigen Herabsehen von oben auf die armen westeuropäischen Nationen, welche un. ter dem Joche des CapitaliSmuS und öroletariatZ. deS Militarismus und der religiösen Intoleranz seufzen,' wenn Nicht gar zu Lrunde cieben. Und nur

ri-ittußttino it Alles still und ruhig, ist nichts von dergleichen schichten Sachen zu hören, und also ist Alles im Zarenreiche wenigstens verhältnißmäßiz glücklich und zufrieden. Diese bodenlose Verwirrung in den Geistern der gebildeten" modernen

russischen Gesellschaft wird nicht nur durch die periodische Presse genährt, sondern soar auch durch das Lesen von einzelnen soliden wissenschaftlichen Werken, Romanen und dergl., welche besonders von den Zuständen in Westeuropa (in kritischem Tone) reden, ohne denselben gleichlaufende russische Zustände gegenllbev zu stellen. Deshalb erscheinen als Hauptvertreter dieser verzerrten freisinnig byzantinischen, quasi-wissenschaftlichen Weltanschauung gerade die russischen gelehrten Pbilister, und sogar die bekanntesten und talentvollsten unter ihnen entgehen diesem Uebel nicht. Vom Inland e. Die Baumvollenernte von TexaS fiel so reich aus, daß eine nie vorher dagewesene Nachfrage nach Aaumwollepflückern herrscht, und in manchen Gegenden wird es unmöglich sein, die ganze Ernte einzuheimsen, weil es an Arbeitern fehlt. In den letzten Wochen sind mehr als 500 Mexikaner aus den Grenzplätzen durch San Antonio gekommen, um sich nach den mittleren und nördlichen Theilen des Staates Texas zu begeben, wo sie von den Plantagenbesitzern mitFreude aufgenommen werden und lohnende Beschäftigung erhalten. Durch Feuer zerst!5rt wurde der größere Theil der bekann ten! großen! .Tredegar"Eisengießerei in Richmond, Va. Der Schaden ist 5150.000. In diesem Etablissement wurden s. Z. die meisten Kanonen für die Armee der Konföderirten Stauten" hergestellt. In neuester Zeit wurden dort Frachtwagen für Eisen bahnen, Achsen für Vahnwagen u. A. fabrizirt. Seit dem Ableben von Holmes sind nur noch vier Mitglieder der Klasse, welche im Jahre 1829 di, Harvard Universität absolvirte, am Leben. Es sind Dr. E. L. Cunning ham von Newport, R. I., Nev. Sa. muel May von Leicester, Rev. S. F. Smith von Newton und Charles S. Storrow von Boston. Ein junger Farmer, Namens August Dietrich, versuchte in Van Bibber, 12 Meilen von Baltimore. Selbstmord zu begehen, indem er sich in einer Scheune, welche sich in der Nähe seiner elterlichen Wohnung befindet, mit einer Sense die Gurgel durchschnitt. Nachdem er die verzweifelte That vollbrach! hatte, lief er noch mit der Sense in der Hand nach der Wohnung seiner Eltern, welche, als sie der schrecklichen Wunde gewahr wurden, sofort nach einem Arzt sandten. Kein Mensch hat eine Idee, was den jungen Mann zu der schrecklichen und wahrscheinlich tödtlichen That derleitete. Im letzten Jahre wanderten 300 Personen aus Dunkard und angrenzenden CountieS in Jndiana nach Nord-Dakota aus, woselbst sie unweit Pierre eine Colonie gründeten. Sie hatten sich gutes Land ausgesucht, aber trotzdem bot ihnen der NordWesten nicht das, was sie erwartet hatten. Die Ernten schlugen fehl und das mitgenommene Geld ging auf die Neige. Eingelaufene Briefe von prominenten Mitgliedern der Colonie melden nun, daß sie von dem NordWesten genug bekommen haben und be absichtigen, noch ehe der Winter in das Land zieht, nach Jndiana zurückzukehren. Ein trauriges Ende nahm eine Europareise, welche der junge Student Arthur Marx von New Fork mit seinem Vater, dem wohlbekannten Privatier Salomon Marx, in diesem Frühjahr unternommen hatte. Sie begaben sich nach dem Kurort Ems, wo der ältere Marx Heilung von einem Halsübel suchen wollte. Auf einem Spaziergang in den Wäldern der Umgegend wurde der junge Marx von unbekannter Hand mit einem Sandsack niedergeschlagen und seiner Werthsachen beraubt. Man fand ihn bewußtlos auf und der besagte Vater ließ den Schwerkranken nach der Heimath zurückbringen. ' Vergebens hoffte man, daß hier in seinem Befinden eine Besserung eintreten werde. Er siechte hin und wurde dieser Tage beerdigt. Aus Entdeckung und Ueberführung des oder der Mörder ruht eine Belohnung von 2000 Mark, doch ist es bis jetzt der Emser Polizei noch nicht gelungen, eine Spur der Verbrecher zu finden. DervoreinigenTagen verstorbene deutsche Advocat M. R. Antles in Evansville, Ind., hat in seinem soeben eröffneten Testament in generöser Weise für Verwandte und Freunde gesorgt. Die Wäscherin Sophie See ber. die dem Verstorbenen zehn Jahre lang die Wäsche besorgte, erhält ein Haus, der Landwirth Swedenborg, ein Pächter des Verstorbenen, bekomm! das gepachtete Land drei Jahre lang pachtfrei, außer einem Legat von $100. Der Advocaten Verein erhäl! $1000 für seine Bibliothek, mit der ausdrücklichen Bestimmung, daß der Verein seinen Einfluß geltend mache, damit das Testament nicht angefochten werde. Vier verschiedene Kirchen erhalten zusammen $3500. Haupterben sind die in Ohio lebenden, Geschwister des Verstorbemn. Rev. Scudder vom Tabernacle in Jersey City sprach kürzlich über daS Uebel der Verschwendung. Er führte aus, daß viele Personen, um es Reichen nachzumachen, über ihre Mittel leben, indem sie ein großes Hauswesen führen und Clubs angehören; diefe Extravaganzen führten oft zu Unterschieden und Schwindeleien im Großm und Kleinen. Diejenigen, welche plötzlich reich geworden, versuchen Alles, um es der Welt wissen ZU lassen; die Diener müssen Livree tragen, die Kutschen einWappen haben, obwohl eine Axt oder Schaufel sich als Wavpen besser eianen würden. Die

Speisen wUröcn mit srcinzSstschcn !fa men belegt, während die Leute die englische Sprache nicht richtig sprechen, und das feinste Porzellangeschirr würde verwendet, obwohl sie sich kaum abgewöhnen können, beim Essen das Messer in den Mund zu führen. Die Familie müsse alljährlich eine Zeitlang in Europa wohnen und die Tochter einen Grafen heirathen, wenn derselbe auch weder Geld noch Moral habe. Es seien dies Schwächen der Amerikaner und ein Pfau passe bessser als amerikanisches Emblem als der Adler. Mit leichtem Gepäck und elastischen Schrittes, die Künstlerlockcn mit einer Bewegung des feingescheitelten Kopfes zurückwerfend, überschritt dieser Tage bei der Ankunft der Persia" ein junger Mann die VZangplanke. Der distinguirte Reisende ist ein bekannter New Aorker, denn nennt tnan die größten Namen, so wird auch der seine genannt". Es war der Dichter von Hüben und Drüben" (2. Aufl. Selbstverlag des Verfassers), Victor Friedländer. Vor fünf Monaten reiste er nach der alten Heimath, um eine beträchtliche Erbschaft zu erheben; doch vermochte ihn, den Liebling .der Musen,, das alternde Europa nicht mehr zu fesseln. . Und erst Deutschland! In Deutschland reifen nur Aepfel Und Rüben und Sauerkraut." Dort fand das anerkannte Genie keinen Ellenbogenraum. Drüben hatte man kein Verständniß fürs Victor's Hübe.!, und so entschloß er sich leichten Sinnes wieder zur Rückkehr, zurNllckkehr zum Kreis seiner Bewunderinnen, denn in Amerika," sagte Victor mit Pathos, da ist der Mann noch 'was werth." In Folge der Mißernte von Aepfeln in England werden große Quantitäten dieses Obstes von hier aus dorthin versandt. Bis jetzt sollen schon nahezu 300.000 Faß Aepfel exportirt worden sein, gegen 1119 im vorigen Jv.hre. Letzte Woche allein wurden 73,032 Faß versandt, gegen 178 im entsprechenden Zeiträume des Vorjah.'es. Die erzielten Preise sind sehr ÜUt. Dor Vndesmarschall in St. Paul, Minn.. I. Adam Vede. bat lim Vundes-Generalanwalt seine Resignation einqereicht, weil er sich mit der Ansicht des Präsidenten, daß Bundesbeamte sich nickt aktiv an politischen Campaznen betheiligen sollen, nicbt. a, freunden kann. Die Resignation ist sofort angenommen worden. Ein großes aus 10.000 Holzstämmen bestehendes Floß, welches sich im Tau eines Schleppbootes befand, ist auf dem Wege vom Columbia River in Oregon nach der See während eines - Sturmes zu Grunde gegangen. Es war nach San Francisco bestimmt und Eigenthum der südlichen Pacisicbahn Gesellschaft. Der Schaden ist sebr groß. , ,,, , , Vom AuölanVö. Der v e r st o r b e n e Gassi rer der Seeversicherungs-Gesellschaft Ocean in Gothenburg. O. Leffler, hat Veruntreuungen im Betrage von etwa 200.000 Kronen begangen. Der im Jahre 1847 in VreSlau gestorbene königl. Oberamtmann Eisfeld hatte seine Güter zu einem Fideicommiß vereinigt mit der Bestimmung, daß es nach dem Aussterben der zur Erbfolge Berechtigten an den Staat fallen und von diesem zu einer Stiftung für verwahrloste Kinder verwandt werden folle. Der jetzige Inhaber des Fideicommisses, Landbaumeister a. D. Hermann in Stannowitz hat, da er ohne Erben, auf sämmtliche Nutzungen verzichtet.so daß nunmehr der Staat in ihren Besitz gelangt ist. Die zur Stiftung gehörenden Güter haben einen Werth von 750.000 Mark, dazu kommt das todte und lebende Jeventar und ein Baarkapital von 252.000 Mark. In T h e n e l l e s, einem kleinen Dorfe bei Saint-Quentin, schläft eine Person schon seit zwölf Jahren ununterbrochen. Marguerite Bouyenval hatte ein Kind zur Welt gebracht, das am Tage nach der Geburt unter Umständen starb, welche das Einschreiten der Gerichte veranlaßten. Bei dem Anblick der Gendarmen fiel Marguerite Bouyenval in einen Starrkrampf und in den Schlaf, aus dem nichts sie zu wecken vermag. Viermal täglich wird ihr Milch und Pepton eingeflößt. Die Mutter, welche die Schlafende hütet, hat sich sowohl der Ueberfllhrung nach der Salpetriere, wo die Aerzte die seltene Erscheinung beobachten wollten, als auch der Lffentlichen Schaustellung widersetzt, für welche ein Barnum" ihr eine große Summe angeboten hatte. Eine verühmteschwedische Schönheit in Marland, Theresa Carlotta Oxfort, dort bekannt unter dem Spitznamen Rubens", fälschte mehrere Wechsel, verübte anderweitige Betrügereien in einemSchadensbetrage von 200.000 Lire und reiste mit dem derart erworbenen Gelde nach Monte Carlo, um ihn Glück an der Spielbank zu versuchen. Während des Pointirens wollten Polizisten zur Verhaftung der Betrügerin zu schreiten, welche jedoch in leidenschaftlicher Weise zu schreien und zu toben begann und sich der Verhaftung widersetzte. Ein Theil der Spieler trat für die Schwedin ein und es entstand eine Schlägerei, bei welcher internationale Diebe die Gelegenheit benützten, vom Spieltische größere Beträge zu entwenden. Nach Beendigung des Skandales waren sowohl die Schwedin als auch die Diebe verschwunden. Ein Antiquitätenschwindle?, der seit Jahren die Antiguitätenhändler Deutschlands heimgesucht, und sich bald Vruhns, bald Bading genannt hat, ist jetzt in Hambürg festgenommen worden. Er hatte anscheinend echte alte Bibeln, Filigranarbeiten. Gold- und Silbergerathe bei Antiquaren und 5kunstliebhabern für große Summen verpsändet und mx Zdann Lets auf Nimmerwiederleben der

Dr August . . König's . .

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