Indiana Tribüne, Volume 17, Number 263, Indianapolis, Marion County, 11 June 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und OonntagSi Die tägliche ..Xriliuce-foflrt durch den Träge, n Cent per Woche, die SonntagsTribüne , Scnti p??Qo,e. Siide zusammen IS Cents oder 55 SentI per Monat. Per $5 ,ugefchi t Vor uAbezahlung per Jahr. Ossiee : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd.. 11 Juni 1894. Die Schweizer Otyrordnunö Die vor Minzig Jahren eingeführte Ordnung beö Schweizer Heerwesens hat im Laufe der Zeit verschiedene Ab anderungen erlitten, imfo mit der Land sturm-Organisation und der Einsührung veö AnnkecorpSverbündes sind neue Bahnen beschnitten worden. Die Folge davon war, daß eine neue und gründlicke Organisation des Bundesyeeres unumgänglich nothwendig wurde, namentlich mit Bezug auf die innere Gistaltung der neuen strategischen Einyeit, und um keine Zeit zu verlieren, beschloß der Bundesrath, die neue Wehrordnung in drei getrennten 2hei len vorzulegen, Truppenordnung, Heeresverwaltung. Wehrunterricht, von denen die erstere als die dringlichste zuerst in die Hand genommen wurde. Diese Arbeit ist vom Militärdepartement fer'tiggestellt und vom TundeSrath und der 'Commission des Nationalraths durch berathen worden. Es durste daher jetzt btt Augenblick gekommen sein, an der 'Hand einer Bo:schaft des Bundesraths einen Blick auf die Vorlage zu werfen. Vor ellem ist zu bemerken, daß es sich für die Schweiz, wo der Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht längst zurAuS führung gekommen ist. weniger darum 'handeln kann, die Gesammtzahl der personellen Kräfte des Wehrwesens tot sentlich zu erhöhen, als vielmehr um eine Steigerung der inneren Kraft durch zweckmäßigere Gruppirung und zurch den inneren Ausbau einzelner Theile. Die Ziele der neuen Truppen ordnung sind vornehmlich folgende: Die Kampfeinheiten der Infanterie, Cavallerie undArtillerie sollen im Auszug durch die künftige Recrutirung für diejenigen Einheiten der Special Waffen, welche unverhältnißmäßiz viele Ueberzählige haben, und durch Vermin derun verschiedener HilfstruppeneinSeiten erhöht werden. Eine Feld reservetruppe der Infanterie soll dadurch geschaffen werden, daß die jllngeren Jahrgänge der jetzigen Landwehr in besondere Bataillone vereinigt werden, die älteren Jahrgänge ausscheiden und besondere Truppenkörper des Besatzungs- und Etappendiestei bilden. Durch die Bildung von Reservebataillonen wird erreicht, daß jedem Armeecorps eine Reserve-Jnfanteriebrigade von 2 bis 3 Regimentern zugetheilt werden kann, wodurch die Kraft und ombinationZffahigkeit der Feldarmee wesentlich gehoben wird. Die Zahl der höheren Stäbe wie der Osficierstellen überhaupt wird herabgesetzt durch die Verminderung ,der Zahl der Einheiten der Infanterie in Reserve und Landwehr, durch Zusammenfassung einer größeren Anzahl Einheiten bei Bildung ' der höheren Verbände der Artillerie an Stelle der bisherigen Regimenter zu zwei Batterieen und ähnliche Maßnah men bei anderen Specialwaffen. Durch diese Aenderungen wird es möglich sein, die Stärke der Jnfanteriebataillone auf 800 ausrückende Gewehre zu bringen und die -Kampfeinkeiten der Artillerie um 112 Geschütze (der Feld-, Gebirgsund Positionsartillerie) im Auszug zu verstarken. Auf die Stärkung der Infanterie mußte naturgemäß das Hauptqewicht gelegt werden. Die Erhöhung des Sollbestandes des Jnfanteriebataillons von 672 auf 800 Gewehre würde den Auszug von 69.888 auf 83.200 Gewehre verstärken, während die Bildung von mindestens 36 Reservebataillonen aus den sieben jüngsten Jahrhängen der jetzigen Landwehr, dem 33. bis 39. Altersjahre, der Feldarmee eine weitere wesentliche Vermehrung bringt. Die übrigen Jahrgänge der Landwehr sollen den Territorial- und Etappentruppen zugerechnet werden; sie werden dem Landsturm als Kern und Nahmen dienen. Die schwächste Waffe der schweizerischen Armee, die Cavallerie, bleibt von der Reorganisation nicht unberührt. Die 12 Guidencompagnien werden aufgelöst und an deren Stelle 9 Schwadronen aufgestellt, eine für jede der acht Divisionen und eine zur Verfügung des Armeestabs. Grn den- und Dragoner" verschwinden und weichen der einheitlichen Cavallerie. Jedes Armeecorps erhält ein Cavalle-rie-Regiment zu zwei Abtheilungen", jede zu drei Schwadronen, zugetheilt. Die Schwadron zählt 120. Der Sollbestand der Cavallerie wird auf 4206 Mann gebracht, gegenüber den bisher!gen 3324. Der Entwurf sieht die Zuiheilung einer Maschinengewehr-Bat-terie an jedes Corpscavallerie-Regime::t vor. Die Artillerie erhält eine beträchtliche Verstärkung ihrer Gefechtskraft, ohne daß ihr personeller Sollbestand im Auszug erhöht zu werden braucht. Es wird nämlich beantragt im Auszug die Zahl der fahrenden Batterien von 48' auf 56, v'e Zahl der Gebirgsbatterien von 2 zu 6 Geschützen auf 9 Batterieen zu 4 Geschützen, die Zahl der Positionscompagnieen von 10 auf 16 zu erhöhen und die 16 Park colonnen, 2 Feuerwerkercompagnieen und acht Trainbataillone aufzuheben. Dadurch vermehrt sich die Gefechtskrast im Auszug um 43 Feld-, 24 Gebirgsund 40 Posirionsgeschütze, im Ganzen um 112 Geschütze. Die 8 fahrenden und 2 Gebirzsbatterieen der Landweh? fallen aufgehoben und das gesammte Landwehrpersonal der Artillerie zur Bildung von Munitionscolönnen und Trainabtheilumzen sowie zur Verstärkung der Positionsartillerie verwendet werden. So wird die Zutheilung von 14 fahrenden Batterieen mit 84 Geschützen an jedes der vier Armeecorps ermöglicht und eI bleiben noch 26 Ge-

dirgs- und 200 osiilonsgeschutze verfügbar. Bei den die Schweiz umgebenden Staaten führen die Linientruppen 3,6 bis 4,3 Geschütze auf 1000 Gewehre der Infanterie, unsere Orga nisation bringt das Verhältniß auf 4.8, sodaß die Artillerie-Zutheilung eine sehr starke genannt werden kann, fT-h Vermehrung der Gebirgsartillerie lu; in Anbetracht der Terrainvechältnissc längst zum Bedürfniß geworden. Bkmerkenswerth ist noch der Antrag, sämmtliche Truppen der Artillerie durch den Bund aufzustellen, während die Füsilierbataillone auch ferner von den Cantonen gestellt werden. Ein in der natronalräthlichen Commission aestellter Antrag zielte auf vollständige Ver einhsitlichung der Armee ab, vermochte aber r'cht durchzudringen. Diese Frage wird jedoch im Plenum nochmals zur Besprechung kommen. Der im Vorstehenden nach seinen Hauptpunkten skizzirte Entwurf enthält noch Tafeln über die einzelnen Bestände und die Uebersicht, -Ordre de, bataille", eines durch Reserve-Jnsanierie und Posi-tions-oder Gebirgsartillerie verstärkten Armeecorps, das nunmehr 32 Bataillone mit 25.600 Gewehren, 8 Schwadronen mit 960 Säbeln, 17 Batterieen mit 96 Geschützen und 6 Mschlnengewehrel (Mazim-Mtrail-leusen) aufweist.

lginals ZSuttermrkt. Dem großen Publikum mag eS Zaum glaublich erscheinen,' allein es ist nichts destoweniger eine Thatsache, daß die Butterpreise für die größten Handelscentren unseres Landes von dem lltu nen Elgin aus dictirt werden. . Diese Anomalie hat zahlreiche Proteste hervorgerufen, allein ohne Erfolg: den Commissionshändlern fehlte es an Ei nigkeit, um die drückenden Fesseln abzuwerfen. Jetzt endlich ist von der Chicago'er Produktenbörse die Initiative zu einer Reform des Butterhandels ausgegangen und ihr Vorgehen ist von den New Aorker Händlern mit leb hafter Genugthuung .begrüßt worden. Den Einfluß der Butt'erbörse vonElgin hat man in New Aorkwie in Chicago, imOsten wie imWesten'als so. lästig em Pfunden, daß von seiner Beseitigung eine gesunde Belebung des Handels et wartet wird. " Die Butterbörse von Elgin, welche nicht mehr als 120 Mitglieder zählt und allwöchentlich nur einen einzigen Markt mit einem Umsatz von ungefähr 1000 Faß abhält, controlirt die größten Märkte des Landes, wo mancher Com'missionshändler allein an einem einzigen Tage einen bedeutenderen Umsatz hat. Die telegraplschen Preisquotationen aus Elgin werden heute noch überall mit Spannung erwartet, denn sie liefern dem Commissionshändler einen Anhalt zur Normirung eines Preises für seine Waare. Wie Elgin diesen maßgebenden Einfluß gewonnen hat, ist nicht schwer einzusehen; allein wie jener Markt diesen Einfluß trotz der Opposition der größten Händler auf die Dauer behalten konnte, ist ein Räthsel. Vor Jahren hatte Elgin die Reputation, daß dort die beste Butter im ganzen Lande erzeugt wurde, und dies mit Recht. Aus diesem Grunde wurde der Markt von Elgin als maßgebend für die Butterquotationen angesehen, war doch seine Waare die beste und nach dem Preise der besten Waare wurden die Quotationen für die geringeren Qualitäten bemessen. In späteren Jahren aber entstanden in den fruchte baren Districten des damaligen Westens, der jetzigen Mittelstaaten, ausgedehnte Milchwirtschaften, deren Pro ducte mit Elgin sehr wohl concurriren konnten, und heute ist die feine Butter von Iowa, Ncbraska, Wisconsin, Ohio. Michigan, Jndiana fowie anderen Staaten ebenso gut wie die beste Elginer Waare. Trotz behielt Elgin seine Suprematie; die Chicago'er Händler erkannten dieselbe an und in New Vork waren die Elginer Preise maßgebend.' Lästig wie diese Zustände waren, sie hätten zu weniger Klagen Veranlassung gegeben, wenn der Elginer Markt ohne Manipulationen gefixt" würde. Daß dies der Fall ist, wird von zahlreichen Händlern behauptet, die für ihre Behauptungen überzeugende . Beweise zu haben erklären. Auf der Elginer Butterbörse, sagen sie, herrscht die Ge pflogenheit, private Abschlüsse für die Feststellung des Marktes zu benutzen. Zwei Mitglieder der Börfe können zum Beispiel unter sich den Verkauf einer Quantität Butter unter dem Marktpreise arrangiren, dieser private Abschluß wird als ein Verkauf auf öffent licher Börse dargestellt und der vereinbarte Preis über das ganze Land telegraphirt. Ohne eine solche Manipulation wäre vielleicht der New Forker Markt fest geblieben, allein das Ein treffen der niedrigen Elginer Quotationen hat einen Preisrückgang im Gefolge. Andererseits wird der Preis in Elgin durch ähnliche Manipulationen oft auf eine Höhe gebracht, welche durch die Verhältnisse im New Yorker Markt rncht gerechtfertigt ist. Trotzdem folgen die Händler an letzterem Platze und Verluste sind die Folge." Nach der Versicherung der bedeutendsten Händler der ersten Märkte wird das Aushören der Suprematie Elgin's für die Producenten wie Consumenten einen Vortheil bedeuten. ' : vluchin'OekreuttaNr. Zu Tacoma im Staat Washington starb unlängst ein Deutscher, welcher ein sehr ereignißreiches Leben in verschiedenen Welttheilen' hinter sich'gehabt hat, und von dessen sensationellsten Schicksalen selbst . seine hiesigen Bekannten bis zu seinem Tode nichts wußten. Es wtrd darüber erzählt: " Wilhelm Bredemeyer, welcher , hier den Beruf eines BergwerksSachverständigen verfolgte, war stets ein tu higer, sich von Allen zurückhaltender Kamerad, und Jedermann hielt.-.ihn für einen alltäglichen .Deutsch-Amerikaner, wie man ihn nur finden kann. AlS er kürzlich am Schlagfluß . starb, und die Leichenbestatter 'die 'üblichen Vorbereitungen . tu: öS- Searaöilid

trafen, fanden sie an der rechten Hans der Leiche ein höchst merkwürdiges Mal; offenbar war einmal in die Handfläche ein Loch . mit einem scharfen Instrument gemacht worden, wel ches ganz durchdrang und an der anderen Seite wieder herauskam. Erst hielt man es auch für möglich, daß einfach ein Schuß durch die Hand gegangen sei. Aber zum größten Er staunen der Umstehenden fand sich alsbald genau dasselbe Mal an derselben Stelle der linken Hand; beide Male waren zwischen den Knochen des Dau mens und des Zeigefingers, an der dicksten Stelle der Handfläche; es waren lange Narbe mit emporstehendem glattem, weißem Rand. Und zu. Allem hin fanden sich ähnliche Male auch noch an jedem Fuß. Kein Zweifel, das waren. K r e u zigungs- Male! . Und in der That

fand man in den Papreren des dahrn geschiedenen schlichten Mannes Be weise dafür, daß er einmal gekreuzigt worden war, obwohl er von Dieser un heimlichen ' Geschichte, und von manchen anderen Dingen aus seinem Le ben, niemals gegenüber fernen Freunden hier gesprochen hatte. Bredemeyer stammte auS RhemPreußen, studirte auf der Universität Bonn und lleß sich 1862 in das Pwniercorps der preußischen Armee aufnehmer. Aber sein damals sehr un ruhiger Geist trieb ihn bald in. die weite Welt hrnaus.und wir finden ihn in holländisch-indischen Diensten als Bergwerks-Jngenieur wieder. Stufe um Stufe, stieg er m der von ihm erwählteu Profession empor, bis ihn im Jahre 1863 der König von Birmah zum Oder-Jnaenieur der berühmten Rubinen-Bergwerke machte, welche im nördlichen Theil jenes Landes liegen." Die Bergwerke werden bekanntlich sehr sorgfältig gehütet, und alle geför-. derten Edelsteine sollen als Eigenthum' des Königs gelten, welcher aus Rudi-, nen und Saphiren jährlich eme Emnähme von $50,000 bis $75,000 erzielt, während Andere dann erst recht große- Geschaftedamit machen. Nun gab es aber in best j hohen Gebirgen nördlich von Medea emige RubinenBergwerke,, in welchen der König aus verschiedenen Gründen viS dahin noch nicht hatte graben lassen" Kein Weißer hätte sich je in. diese Berge gewagt, und die eingeborenen halbcivilisirten Singphos erkannten die Autorität des Königs nur theilwele an und waren ungefüge, gefährliche Burschen. Dorthin sandte der König Bredemeyer, auf welchen er alles Vertrauen setzte. Die Ankunft des Preußen verursachte denn auch alsbald die größte. Aufregung : bei den SingphoS, die überhaupt noch nie eines Weißen an? sichtig geworden waren und sich keineswegs durch Bredemeyers Erklarung, daß er im Namen des Königs komme, beruhigen ließen. Sie faßten endlich den entsetzlichen Beschluß, den kühnenWeißen an das Kreuz zu schlagen, wenn er nicht sofort das Land verlasse. Doch auch in dieser Brust fand der Appell an die - Furcht' keinen Wider-hall-.' Mit echter Beamten-Gewissen-' haftigkeit bestand Bredemeyer darauf auf feinem Posten zu bleiben und die Befehle des Königs auszuführen. Er hatte nur eine Handvoll Soldaten um sich, etwa 50 Mann, und was wollte das qeaen eine Bevölkerung von etwa 3 1-2 Millionen heißen? Doch er wankte nicht. Viel wenigerMuth hatten aber seine eingeborenen Soldaten. Erst legte sich die kleine Truppe (nachdem der Krieg in "aller Form ausgebrochen war) in einen Hinterhalt. Als 'aber der erste Feindeshaufe anruckte, überlieferten die Bredemeyer'schen' Soldaten ohne Weiteres ihren Vorgesetzten dem Feind und rannten dann davon, in der Erwartung, noch rechtzeitig Verstärkungen zu alarmiren. Die Sing phos aber schlugen den unglücklichen Ingenieur in der That an ein Kreuz, das sie aus zwei Stücken einheimischen' OlivenholzeS herstellten. Ehe die grausige Ceremonie vollendet war, wurde Bredemeyer theilweise bewußtlos. , Als die Singphos gerade das Kreuz aufrichten und in den Boden vflanzen' wollten, da kam wirklich ßllfe. die zahlreich genug war. daß 'die Sing-l phos die Flucht ergriffen. Wie durch ein Wunder wurde Bredemeyer'ö Leben gerettet, obwohl' bei dem warmen Wetter (die Regenzeit. hatte noch nicht' begonnen) zu befürchten war, daß sich der Brand einstellen würde. Es geschah im Namen des Königs alles Mögliche für Bredemeyer, der infolge seiner überaus zähen Konstitution und seine Gewöhnung 'an - Leiden ' und Strapazen in der That sich völlig wie-' der erholte. Aber von Indien hatte er doch genug! O,meinürztgss. -t Herstellung guter Gartenwege. Um zu erreichen, ' dai VraS und Unkräuter mannigfaZttgstn Art nicht mehr auf Gartenwegen aufZommen, dieselben in 'so' lästig' Mise überwuchern können, wird , folgendes Verfahren empfohlen.' Wenn im Sommer der Äoden' stark ausgetrocknet ist,' werden dre Gartenwege rnn-abgekehrt, festgestampft und mit bnßem Stewkohlentheer. überzogen. So . lange, btS der Theer vsllia irocken ist! dürfen dle'ittreffenden" Wege ! natürlich nicht betre-'. ten werdend Ist dieses der Fall,' find die Wege hart geworden,' so überstreut man dieselben aledann-mit einer dünnen Sandschicht. Ein anderes Verfahren' zur 'Herstellung -schöner grasfreier. Gartenwege, ist folgendes: Dte Wege werden es.' '8 bis 10 Zoll 'tief auSgegraben und an Melle der.weggeführten Erde eine ebenso hohe Lage von Sügespähnen eufgeschllttet' ES bildet 'die - eine WegdeSe, die jeder Anford rung vollkommen entspricht und. jedem Kies-. der Sandweg vorzuzjeh, ist. Es 'wachst auf ihr' kein Gzi, nach dem Regen wird ' sie 'Ichnell rocke und selbst bei Kälte bleibt sie eerhällnimsß!g waren. : 5kr.uß di: chcAsZn-

anläge alle 8 biS 6 Jahre erneuert' werden, während tte alte Lage als trefflieher Dünger für die Gartenbeete benutzt werden kann. Will man aber wirkliche 'Kieswege, so darf man nur in den ausgegrabenen Wegen etwa 6 Zoll Sägesväbne und darauf eine 2 bis 2 1-2

Zoll hohe Kieslage aufbringen, und man wird auch dadurch vortreffliche Wege erhalten. DasersteFutterderKüchlein bestehe aus hartgekochtem Ei und Brodkrumen. ES ist Ei mit doppelt soviel Brodkrumen zu mischen und daS Ganze wird mit etwas Milch befeuchtet. An Stelle dieser Fütterung kann nach Verlauf der ersten vier oder fünf Tage Hafermehl treten. Die Fütterung ge schikht alle zwei Stunden, und muffen die fsutteraefäße wieder entfernt wer den., sobald die Küchlein ihren Appetit befriedigt haben, andernfalls säuert das Futter und bildet die Ursache de? Diarrhöe, welcher alljährlich gar viele Küchlein zum Opfer fallen. " I n s e k t e n l e i m. Ein vorzügliches Präparat, das sich dadurch auszeichnet, daß es durch seinen Geruch die Insekten .anlockt und seine Klebkraft seh? lange behält, wird in d Weise hergestellt, daß man kochenden Holztheer mit Syrup und Leinöl versetzt und das Ganze bis zum Aufsieden erhitzt. Die Anwendung ; geschieht in der üblichen Weise, indem man den Leim auf Banvagen streicht, welche um die Stämme der zu schützenden Bäume gelegt wer den. ' Verkittung von Eisen und Leder. Als einfaches und in den meisten Fällen zweckentsprechendes Verfahren zurVerkittüng von Eisen und Leder soll man daö Eisen mit. einer bleihaltigen Farbe, z. B. Bleiweiß und Lampenruß, bestreichen und diesen Anstrich,, nachdem er getrocknet ist, mit einer auf nachstehende Weise hergepellten Masse 'beziehen: Man läßt bestenLeim in kaltem Wasser weich werden und löst ihn dann bei mäßiger Hitze in Essig, worauf man ein Drittel des Gewichts weißes Terpentin hinzufügt und forgfältig mischt. Nachdem man der Masse durch Zugabe von Essig die zum Auftragen mit dem Pinsel nöthige Consistenz ertheilt hat, bringt man sie heiß auf die zu bedeckende Stelle, legt sofort dasLeder auf und preßt es, wenn thunlich, fest an. Eisen litt. Einen vorzuglichen Eisenkttt erhält man durch Zusammenreiben von feinen Eisenfeilspähnen oder möglichst fein zerstoßenen Bohr-, Dreh- oder Hobelspähnen von Gußeisen mit sehr fein gepulvertem Salmiak. Die Mischung muß in gut verschlössemn. Büchsen am völlig ?rocknen Orte äufbenxlhrt iwerden. Beim Gebrauche feuchtet ' man daS Pulver mit Wasser oder Urin an und treibt die Masse in die Fugen ein. Erst wenn der Kitt trocken geworden und erhärtet ist, darf man die verkittete Stelle erhitzen. ' Herstellung von Seife. In Amerika wird eine weicheSeife vielfach aus Fettabfällen aller Art für den 'Haushalt bereitet, und zwar meist nach folgender Vorschrift für 1 Barrel weieher Seife. Man bringt in ein starkes Faß 25 Pfund in kleine Stücke zerschlagene Pottasche, gießt 4 1-2 Eimer kochendes Wasser darauf, rührt Fut um und läßt über Nacht stehen. - Dann schöpft man 3 1-2 Eimer' voll klare Lauge ab in ein anderes Faß, macht 30 Pfund vorher gereinigtes Fett heiß und gießt es in die Lauge. Man rührt gut um und läßt stehen, bis die Seife sich bildet (etwa in 34 Tagen); dann gießt man täglich noch 1 2 Eimer schwache Lauge hinzu, welche man dadurch bereitet, daß man hinlänglich Wasser aus die Pottaschenrllckstände im ersten Fasse gießt. Wenn man nicht soviel Fett hat, muß man die Bestand theile entsprechend verringern. Gegen die Zwiebelmade. Ein halbeö Pint Kerosene wird mit einem Eimer irgend einer trockenen Substanz, vorzugsweise Holzasche, Sand, Sägespähne oder Erde, gemischt. Wenn die Fliege ihre verderbliche Thätigkeit beginnt.werden diePflanzenreihen zweimal in der Woche -mit. dieser Mischung besprengt. Dies soll ein unfehlbares Präventrvmittel fein. Saure Sahne. Es passirt oft. daß es der Hausfrau an der zu Braten nöthigen sauren Sahne fehlt. Diese möchten wir nun auf ein kleines HilfsMittel aufmerksam machen. Man schöpfe .von , der Milch den Rahm ab und versetze diesen mit einigen. Tropfen Weinessig. Geschieht die am frühen Morgen, so hat man Mittags die Möglichkeit, mit dem nun sauren Rahmeine -ziemlich gute Sauce herzustellen. Natürlich muß der Rahm nicht zu spät an den Braten kommen, damit er noch ordentlich mitbrät und die Sauce ihre richtige schön dunkelbraune Farbe erhalte. ' " - Farbige S.e idenstoffe wäscht man mit Quilläjarinde. Zu diesem Zwecke übergießt man die RindeAbendö mit kochendem Wasser, wenn möglich Regenwasser, schüttet Morgens die Lauge ab und verdünnt sie mit heißem Wasser.' Die Rinde, welche s in' jede? Droguenhandlung zu haben ist,' kann man zur nochmaligen Verwendung an der Sonne trocknen.. Hellfarbige Stosse wäscht man einmaldunkle zweimal in dieser Lauge, schlägt dieselben sofort, nachdem' sie . in' klarem Wasser gespült sind,' in .ein reineö Tuch und bügelt sie noch ziemlich ' feucht ' auf 'der rechten Seite. Zum Bügeln der' Seidenzeuge bedient man sich eines halbwarmen Eifenö und legt Papiet zwischen Eisen und Zeug.

: Dem Publikum zur Nachricht, daß wir unsere Aceidenzdruckerei durch Anschaffung eer Typen und Pressen bedeutend vergrößert haben, und daß vir jetzt im Stande find, alle Aufträge rasch auszuführen. Wir ersuchen hiermit alle unsere Freunde, Vereine und Oeschafttt'.ute, unS' ihre - Auftrage freundlichst zukommen zu lassen und versprechen rasche und , billige. Oedienung Tribune yubl. Cy.

Teutsche Localnachrichten.

. Freie Städte. ' Hamburg. Der hiesigen Stra 'ßeneisenbahn-Gesellschaft ist die nach gesuchte Concession für den elektrischen ietriev aller Linien vom ?enat ertheilt worden. Die Durchführung dieser Aenderung erfolgt innerhalb dreier Jahre. . rr Sachsen. ' Dresden.' In aller Stille sind dieser Tage auf dem hiesigen Neustädter Friedhofe die Gebeine des Referendars Dr. zur. v. Sußmuch-Hor-nig, des Sohnes des in Dresden lebenden Generalmajor v. Süßmilch-Hör-nia. beigesetzt worden. Der junge Mann war, wie seinerzeit berichtet worden, auf nicht sicher ermittelte Weise in der Gegend von Chiavenna in Italien ums Leben gekommen. Allem Anscheine nach ist er damals das Opfer eines Raubmords geworden, da Werthsachen überhaupt nicht mehr aufgefunden wurden und Kleider und Gliedmaßen des Unglücklichen weithin zerstreut lagen und erst nach und nach zum Theil entdeckt wurden. Dfc irdischen Ueberreste waren, so weit man sie überhaupt hatte auffinden können, vor einigen Tagen dahier eingetroffen. Freiberg. Eine Jubiläum seltener Art kann eine Frau Hoyer auS Kleinschirma feiern. Dieselbe hat 25 Jahre lang als Austrägerin des Freiberger Anzeigers" Tag für Tag zwei Mal den Weg zwischen Freiberg und genananntemOrte zurückgelegt, um den Lesern ihres Heimathsortes das Blatt zu überbringen. Leipzig. Wegen des Verbrechens, Unterschlagungen im Amte verübt zu haben, wurde ein beim Postamt in Stadtsulza i. Th. angestellt gewesener 25jähriger Postgehilse aus StrößWitz bei Neustadt a. O. von der Criminalpolizei verhaftet und an das Königl. Amtsgericht abgeliefert. Vom hiesigen Schwurgericht wurde ein Brandstifter schrecklichster Sorte, der Dienstknecht Frisch, der nur aus Vergnügen das J.'sche Stadtgut in Oschatz in Brand gesteckt hatte, zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Iah. ren Ehrverlust verurtheilt. Dieser Tage war vor dem hiesigen Landgericht Termin anberaumt worden gegen den vormaligenj PolizeilieutenantFriedrich August Stimme! aus Plauen, weleher sich wegen Unterschlagung und Betrugs verantworten sollte. Ein von StimmelTags zuvor von München auS gestellter Vertagungsantrag wurde abgewiesen. Inzwischen scheint sich aber Stimme! der Strafverfolgung durch die Flucht entzogen zu haben, denn es ist hinter ihm ein Steckbrief, erlassen worden. Elsaß-Lothringen. ' ; . SaargemUnd. Der hies.Stadtrechne? Jager ist verschwunden. Ja gers derzeitiger Aufenthalt ist vermuthlich Nancy,.da er von dort aus ein Telegramm an eine hiesige Frauensperson gerichtet hat mit der Aufforderung, dahin zu kommen. Nach den vorläufigen Ermittelungen beläuft sich ein in der Stadtkasse bei der amtlichenDurchsicht entdeckter Fehlbetrag auf 10,000 M. Da 'der Fehlbetrag aber vielleicht noch bedeutender ist und die von Jager gestellte Caution 11,000 Mark beträgt, so hat die Stadtverwaltung auf das Vermögen Jagers in Höhe, von 12,000 Mk. Beschlag erWirkt.' ' ... . Württemberg. ! Biberach. Aus Anlaß einer Wette hat hat der Conditor Karl Durcher, Mitglied deS Turn-Vereins, die 13 Kilometer lange Strecke von Ochsenhausen'in der Zeit von 87 1-2 Minuten zurückgelegt, und zwar auf dem Hin- und Rückwege, also 30 Kilometer in 175 Minuten. . C a n n st a t t. Der 45 Jahre alte Weichenwärter Melchior Müller, Vater von sechs Kindern, kam beim Wagenschieben zwischen die Puffer von zwei Güterwagen und wurde todtgedrückt. Dem Bahnhofoberaufseher Frank wurde von einem Wagen das linke Bein zerdrückt, so daß dasselbe unterhalb dem Knie abgenommen werden mußte. ' E b i n g e n. Dieser Tage wurde der Knecht des Kreuzwirths Aiger von Gamertingen, welcher, mit einer Fuhre Holz und leeren Biersässern von Hettingen kommend, auf dem Heimweg sich befand, im Wiesengrabenwasser ertrunken aufgefunden. . M e tz i n g e n. Der hiesiae Malergehilfe Maier war in Dettmgen beschäftigt und wollte auf dem Heimweg einem Fuhrmann, welcher mit zwei Holzwagen des Weges kam, auf dessen vorderen Wagen steigen. Er fiel dabei zu Boden, und die Räder des zweiten Wagens gingen ihm über die Brust, so daß er schon nach kurzer Zeit verschied. Der Verunglückte ist 37 Jahre alt und hinterläßt eine arme Wittwe mit vier Kindern. Pfullingen. Zwischen dem Glasermeister M. und seinem 15jährigen Sohn entspann sich, letzthin ein Wortwechsel. Im ' Verlauf desselben ergriff der Bursche ein Messer und stieß dasselbe seinem 'Vater mit ' solcher Wucht in den Rücken, daß die Lunge derletzt wurde und der Mann jetzt schwerverletzt darniederliegt. Auch seine Mutter soll der Unhold mit dem Messer verletzt haben. Derselbe wurde verhaftet. ' ' - 1 x R o t t e n b u r g. Die .hiesige Stadtgarde rückte 'am Pfingstmontage zu einem'.Ausfluge aus;, während des klingenden Spiels innerhalb der Stadt stürzte ein Trompeter, vom Herzschlag betroffen,- todt zu Boden. Es ist der 62jährige Schneidermeister .Biesinger von hier. ' s ' 'Tettnang. Die hiesige AmtsVersammlung bewilligte einen Beitrag von 15.000: Mark zum ' Bau einer elektrischen Bahn Tettnang-Meckenbeu-ren.' Z u t t l i n g e n, O. A. Neckarsulm. Der 9jährige Knabe des Zuckersteueraufsehers Deckert von hier 'ist -in der Jagst ertrunken. Bayer n. München.' Neulich Abendö ge riethen in der Auenstraße 'zwei Mau-rer'-.in '. der Näbe - der Trumblinaer

Dr. August

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Aiertjalle in Streit, .der schließlich in Thätlichkeiten ausartete, wobei der eine dem anderen mit einem einzigenSchnitt, ein Ohr abschnitt und vor die Füße warf. Der Verletzte, der einen riesigen Blutverlust hatte, wurde in das nächste Haus verbracht, wo ihm der erste Verband angelegt wurde. Augsburg. Der penstonirte Kaserneninspector Fleiner wurde wegen Unterschlagung und Privaturkundensälschung zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. . B a y r e u t h. Die Ehefrau Steininger hat sich mit ihrem 14 Wochen alten Kinde im Main ertränkt. Krön ach. Der 24jährige Oekonomensohn Peter Hofmann gerieth in Folge Scheuwerdens des Pferdes unter den Wagen und wurde getödtet. Kreuz 'werth he im. Im Gasthause zum Bltxn hatte der 16jährige Aufseherssohn Bernhard Nickel, der das Tanzlocal betreten wollte, das Unglück, auf der Stiege auszugleiten und herabzustürzen. Derselbe verletzte sich derart, daß er bald darauf starb. Landau i. Pf. Aus dem hiesigen Untersuchmigsgefängniß sind zwei Gefangene (der 19jährige MaschinenHeizer Scharff von hier, der sich wegen Einbruchdiebstahls verantworte:; sollte. und der bereits zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilte 18jährige Taglöhner. Dorrzapf von Bellheim) ausgeKrochen. Von den Flüchtlingen hat man bis jetzt keine Spur. Lands Hut. Ertrunken ist in der Jsar unterhalb des Schleußensteges der mit Fischen beschäftigte ledige, 19 Jahre alte Fischergehilfe Jakob Meller von Mirskofen. . Nürnberg. Der Verkauf einer Ehefrau um volle 75 Pfennig durch den Ehemann beschäftigte kürzlich die hiesige Strafkammer. Der saubere Ehemann wurde zu einer Gefängnißstrafe von einem Monat verurtheilt. P a r t e n k i r ch e n. In der Partnachklamm stürzte sich am Pfingstdienstag ein bayerischer Artillerist, der wieder einrücken sollte, aus bisher unbekannten Gründen von der 80 Meter hohen - Brücke in die Schlucht, wo er mit zerschmetterten Gliedern aufgefunden wurde. Der Name des Selbstmörders ist Anton Schwaiger. Regensburg. Ein hiesiger Briefmarkensammler, Kaufmann Baiersdorfer, hatte das seltene Glück, diese? Tage auf eine Annonce hin eine Mauritius - Marke zu 2 Pence vom Jahre 1847 (blau) um den horrenden Preis von 4000 M. nach Hamburg zu verkaufen. Das ganze Album, in welchem sich unter über 3000 verschiedenen anderen diese Glücksmarke befand und verkannt worden war, wäre früher bereits um 400 M. käuflich zu haben gewesen. W e i l h e i m. Unter den Mitgliedein eines Weilheimer Gesangvereins, der einen Ausflug machte, entstanden Streitigkeiten. Der Wirth wollte Frieden stiften, wurde aber, dabei von einem Bäckergehilfen erstochen. Nach einemvergeblichenFluchtversuche transportirte man den Mörder per Bahn nach Weilheim. Hier stürzte eine ca. fünfhundertköpsige Menschenmenge auf den Mörder und umringte denselben mit wüthendem Geschrei. Der Mörder wurde mit Holzscheiten und S.teinwürfen. schwer verwundet. , Fünf Gendarmen mußten mit blanker Waffe auf, die . Menge einhauen. Der nach der Frohnveste gebrachte . Mörder ist derart zugerichtet, daß an seinem' Aufkommen gezweifelt wird; die Gendarmen sind ebenfalls verletzt. Baden. Karlsruhe. Das MaschinenHaus der elektrischen Beleuchtungsanläge des Bahnhofs wurde durch Feuer zerstört. Baden. Letzthin stürzte bei einem Spazierritt der Bezirksstabsärzt Dr. Hartmann so unglücklich vom Pferde, daß er zwei Schädelbrüche erlitt und infolge dessen im städtischen Krankenhause verstarb. In einer Anwandlung von Geistesstörung übergoß sich die hiesige Wirthsfrau' D. mit Erdöl und zündete dasselbe an. Obwohl so-, fortige Hilfe geleistet wurde, erlitt die Unglückliche so starke ' Brandwunden, daß sie ihren qualvollen Leiden erlag. Buche n. ' Vor Kurzem feierten die Altwaifenrichter Magnüs Valentin Link 'Eheleute in Hainstadt da Fest ihrer goldenen Hochzeit. Dazu, waren, zwei Söhne und eine Tochter aus Amerika" und drei Schwiegersöhne auZ Karlsruhe erschienen. Freiburg. Die Gesammtzahl der. Studirenden -an unserer Universität dürfte in diesem .Semester 1500 überschreiten. Im .Seidenmagazin von .Metz und' Söhne verursachte ein. Brand 15,000' Mark Schaden. I s p r i n g e iur Neulich wurde de? Sohn eineö hiesigen Gastwirthes von einem anfangs unbekannten Thäter erschlagen. . ' Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen;' jetzt hat es sich herausgestellt, daß der' Todtschläger' ein 22 Jahre alter Goldarbeiter ist, der im Auftrage eines Metzgers, welcher ihm fünf GlaSBier versprochen' den Mord verübt bat. ' '" -- . S5o. 10, 17, 18, 10 und 20 der Vortsoltoö sind eingetroffen.

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