Indiana Tribüne, Volume 13, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1889 — Page 1
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Wir können eS uns nicht vnssgen, an dieser Stelle unseren Lesern zwei Poli zeiflückchen vorzulegen, Kelche von In teresse sind. Wir thun dies weniger, um zu zngen, waS AlleS in Polizeikreisen jsk oooenlvs veimiiipi uno f nnjiitniü die amerikanische Preffe ist. DaS erste Stückchen trug sich in New Aork zu. ..Unlängst hatte Polizeisergeant TimS beim Begräbnis eines Collegen eine stark sozialistisch - aber nur in philosophisch. theoretischem Sinne angehauchte Rede gehalten. Ein Neporter der Volkszei- - " j tuna" hatte dann ein Interview mit ihm it 7 m . , . . ' unv ver Poiizeljergeanl sagle, vag er ncy sehr für die soziale Frage interesjire, Henry George. Karl Malx u. s. w. gele sen habe und mit dn Arbeitern überHaupt sympathisire. Er glaube, daß von fünf Pol'zisten in Nöw Iork jö einer so denke wie er, und er könnte fünfzig aus dem Gedächtniß nennen. Nun sollte an wenigstens meinen, daß in unserem fcei:flen Lande der Welt' euch ein Polizist daS Recht habe, sich privatim eine eigene Meinung über Tagesfragen zu bilden und dieselbe auch gelegentlich im Bekanntenkreise zu äußern, so lange er sewe geschäftliche cd er amtliche Schuldigkeit thut. Aber der Pow zeiinspector Byrnes in Ncw Iork und an dere Prominenzen, sowie die vornehme" Presse, scheinen garz entgegengesetzter An. sicht zu sein! Wie wüthende Stiere fallen die Z:i tunzen über den Poliz?isergeanten her. Der .Herald" fragt sehr bezeichnend: Wenn ein Auff!an ausöräche, kSante dann Sergeant Tims mit gutem Gewissen einen Tumultanten niederschießm V Die Sun" sagt : Im Polizeihaup'quartier glaubt man allgemein, daß Tims binnen Kurzem seine sozialistischen Ansichten außerhalb der Polizei wird äußern müs sen" (d. h., daß er abgesetzt werden wird). DaS große Knchenllcht, der fromme Col. Shepard, sagt in seiner Mail and Cttreß" folgende Liebenswürdigkeit : Wenn die Zeit einmal kommen sollte, daß eS die Pflicht der Polizei ist, die Anarchisten zu knüppeln und niederzu schießen, würde es sich kaum empfehlen, Anarchisten in der Polizeimannschast zu haben, folglich ist Mr. Tims kein cm pfehlenswerther Polizeibeamter und er wird wahrscheinlich auS dem Dienst ent lassen werden." Der Polizeiinspcktor Byrnes hat in Folge dessen dem Sergeanten mit einer Disziplinaruntersuchunz gedroht, aber das Hübsche dabei ist, daß der Sergeant bei seiner Meinung bleibt, daß er das Recht beansprucht, als amerikanischer Bürger eine Meinung zu haben und sie zu äußern und daß die Polizeikommissare bis jetzt nicht den Muth gefunden haben, eine Disziplinaruntersuchung anzuordnen. DaS andere Stückchen spielte dieser Tage in Chicago. In einer Versammlung des Arbeiter bundeö am Sonntag Vormittag hatte sich der Detectiv Nordrum eingefunden. Zufällig saß gerade vor ihm ein Mann, Na menS Mentzer. Derselbe war einmal als Zeuge gegen den Detectiv aufgetreten und seine Aussagen hatten zur Folge, daß derselbe bestrast wurde. Dieser Mentzer stand nun auf und flüsterte einem Andern ttoa tnl D5r. M,t Necht w Unncht vermuthete Nordrum, daß er den Andern auf ihn, den Detectiv, aufmerksam ge macht habe. Da schrie ihm derselbe zu : Du Hundesohn, warum hast Du mich tf ft m m tr mtm verratym ivttnyer ervov ucd, um sich bei dem Vorsitzenden zu beschweren. Dieser, der den Polizisten nicht kannte. ernannte ein Ordnunzscomite. Darauf stand Nordrum unter den rohesien Schimpf Worten auf, zeigte sein Abzeichen, zog seinen Revolver, legte Mentzzr und den Mitzlie dern deS Ordnungscomites, nachdem er sie für verhaftet erklart hatte, Handschellen an und führte sie fort. Auf dem Wege zum Stationshause mißhandelte er die Gefesselten, indem er ihnen ohne alle 11 sache mehrmals mit dem Revolver Hiebe auf den Kopf versetzte. Im Polizeigel richt wurden am nächsten Tage die Mit glteder des OrdnunzS-ComiteS sofort ent lassm, dem Mentzer aber wollte der Polr zeirichter eine .kleine Strafe" auferlegen, denn sagte er, derselbe habe durch sein Flüstern den Skandal hervorgerufen Da erhob sich der Vertheidiger und sagte : Nun Ew. Ehren, wenn das Gesetz ist, daß em Mann wegen unordentlichen Be tragen verurtheilt werden kann, weil er
einem seiner Freunde etwas !nS Ohr flü perte, dann will ich doch lieber meine Ee. setzbücher, sowie sie da sind, verbrennen." Da verlor der weise und gerechte Rich ter den Muth und sprach auch Mentzer frei. Dieser ist Mitglied deS Aurora Turnvereins und am Abend begab er sich in Begleitung mehrerer Turner nach dem StationShauS, um seinen dortgelassenen Regenschirm zu holen. Die Polizisten
fuhren sie wüthend an, sperrten die TurI t . : .r e . t : an: i er ein, vsysuui ic zwanzig arnnuien lang in Gefangenschaft und ließm sie dann wieder frei. Zeigt nun etwa die Chicagoer Presse irgend welche Entrüstung über diese infame Vergewaltigung? Nicht die geringste. Sie berichtete, daß in einer Anarchistenversammlunz eine blutige Keilerei pattgefunden habe, die Affociirte Presse sandte diesen Bericht in die Welt hinaus, und schweigt über alles Andere. Kein Wort deS Tadel! Wie aber würde diese Presse über einen Poli zisten herfallen, der sich so in einer demo kcatischen, oder republikanischen oder Temperenzler - Versammlung benehmen würde? Würde sie nicht verlangen, daß er mit Schimpf und Schande abgesetzt wird? Wie würde sie heulen über die Verletzung bürgerlicher Freiheit, wenn beispielsweise ein Politiker zwanzig Minuten lang ohne Ursache emgesperrt würde k Und diesi Presse giebt vor, freiheitliche Grundsätze zu vertreten ! Wahrlich man wird mit Abscheu erfüllt. Im Uebrigen haben die Mißhandelten bereits den Klageweg betreten und der Aurora Turnverein hat bereits ein Co mite ernannt, um in Vttbindung mit ei nem Csmite des Arbeiterbundes die Sache zu verfolgen. DrsthnllHnHten. Wett er au sichten. Für Jndwna: Schöne?, mi!dS Wet t,r Politischer Kuddelmuddel. Helena, Mont . 22. Nov. Morgen soll die LeaiSlatu von Montana zukam mentreten. In Folzs dS DisputS fiter da Resultat der Wahl in mkb.'kren Counti, alüubt man, 0,'fc die Rkpudii kaner und Mc Dimolrvlen getrennt zu sammentreten verdifl, und da jede Seite beanspruch? wird, die richtige LegiSla tur zu sein. J-n Senat miid keine Eeite für sich ein Quorum hben Gouvernör Toole liat eine Proklamation e?losikn, worin er Dikjenjgen alZ g.s tzlich k'wöhlt anel kennt, welche CertisNate von den Couniy CktlkS bksitzm. Verbrüht. Baltimore. 22. Nov Henry Bruner und Jodn We''tz'l. Beie Fl?ischergesellen, hatten plstern einen Disput der z-i einem R'Ngkinzps sätzrtk. Fischer war der Stärkere Er zog Brunee nzch einem Troa, in dem sich htißkS Wasser befand, da dazu benützt wurde, die Schweine abzubrühen Er warf Beuner in den Troz. auS wachem derselbe furchtbar verbrüht von seinen Kameraden wieder beranö?eoatn wurde. Heute starb der UnglLckltche und Fischer wurde verhaftet. Beide waren st:t5 gute Freunde s,tw;s.n. i Ein Akt der Verzwetslung New Poe k. 22. Nov. Der Bries. trZzer JimrZ Smith wurde vor einigen Wochen von seiner Frau zum zweiten Male verlasiea. Er wird als ein ruhiger ordentlicher Mann, seine Frau aber 13 lüdrrlich g.sHttdert. Wührend Ui furchtbaren Blizzards in New Pork zog er sich die Sckwwdwcht zu. und der Arzt hatte ihm gesagt, daß er höchstens noch bis um Jeüti thr zu leben habe. Er hat e zwli Kinder und er liebte dirsktten über ollt Maßen. Da die Mutter die Kindir verlassen datte, so drückte daS Ve Vutsein, dak er in K-mem sttzben und die Kinder allein in der Welt zurücklosfen müsie. schwer aus sein Gemüth So b schloß er denn der Sache ein Ende zu machen und mit den Kindern zu sterben. Heute Morgen ging er aus und lauste einen Revolver Zuerst feuerte er dem längeren Kinde einen Schuß tn die Brust, dann schoß er aus daS größere und die Kugel fuhr demselben in den Magen. Sodann richtete er den Laus der Pistole gegen sich selbst und drückte ad. aber die Kugel prallte an einem Knopfe ab und verursachte nur eine Fleischwunde. In Jalße der Schüsse eilten die Nach baren und zwei Polizisten hrrbel. Sie fanden Smith, da ältere Kind in Wahnsinniger Verzweiflung liebkosend, aber da? Kind war bereits todt. Da jüngere weinte mit schwacher Stimme. Man brachte es nach dem Hospital, glaubt aber
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Ssnntög, 1. Dezember unter den Sozialistischen
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Volksschauspiel in 5 Akten von Mosenthal. fang xvmxt S Zlbr. Ointrltt SS Ceu S Frauen und Töchter von Mitgliedern d Sei
sen können frei eingeführt werdin.
Nach der Vorstellung: franse - Kreoozolieu.
nicht, daß eS davonkommen wird. ES ist zel Jahre alt. daS andere war elf Jahre alt. Smith wurde verbunden und nach dem Gesä.'igntk abgeführt. Er bat. man möge ihn doch sterben kasien. daS dn habe keiren Reiz mehr für ihn. Ort Ssb?; Deutschlands auSmärttge Politik. Berlin, 22 Nov. Der Reichstag dcbottirte heule über die Bewilligungen für daß auSmärtiae Amt. Richter fragte an, ob der Berictt. daß Crif WalderZe. die auswärtige Politik der Regie?ug be einst'isie, richtig sei, worauf der Krieg minister erwiderte, daß die Frage kaum einer Antwort werth sei. ES wäre ein Beleidigung für die Armee zu glauben, daß ein hoher Ofstzirr der Regierung Opposition machen könne Graf Bismarck schloß sich den Bemer kungen deS Kriegsminister? an. Er er klärte diese Berichte für auS der Lust ge. griffen. ' . Die Vorschläge für die KolonialAbtheilung deS auswärtigen AmteS wur den einstimmig angenommen. Graf Herbert erklärte, daß die Absicht, ein Kolonial'Ministerium zu errichten, vor. läufig nicht vorhanden sei. Ein Monument und ci n i Lotterie. Berlin. 22. Nsv. Ein Syndikat von Banken hat das Recht erworben, auf der Schlofreibeit Grundeigenthum für 5 Millionen Mark zu erwerben, und darauf ein Denkmal für den Kaiser Wilhelm, da? L Millionen Mark kosten soll, zu errichten. Um die 10 Millionen Mark aufzubringen, sollen für 40 Millionen Letterieloose verkaust werden und die Gewinne in dieser Lotterie sollen sich auf 30 Millionen bz. laufen. Rußland und die Türkei. Odessa. 22. Novemb. ES fallen geheime Unterhandlungen zwischen Rußland und der Türkei im Gange sein, wo nach letztere an ersteres ein Stück von Armenien für die Bezahlung der Kriegs schuld abtreten will. Die Sozialdemokraten in Berlin. Berlin. 24. Nov. Der Gewinn, den die Sozialdemokraten bei den Eisatzwählen für den Gemeinderath gemacht haben, ist sehr beträchtlich. Unter den sechs Sitzen, welche sie bei der Wahl er overr vaven. oennven stch vier reue, welche sie früher noch nicht hatten und der Zuwachs an Stimmen betrügt über 3 000. Wenn man berücksichtigt, daß bei Ge metnderaihSwahlen dsS Stimmrecht kein allgemeines ist, sondern daß nur der stimmberechtigt ist, der eine gewisse Ein kommensteuer zahlt, und eine gewisie Zeit im betr. Wahldiftrikte ansäßig gewesen sein muß, wenn man ferner berückstchliat, daß bei GemeinderathSwahlen die Stim menabgade keine geheime, sondern ein öffentliche ist. was bei einer Bartei, wie die der Sozialdemokraten. schwer inö Gewicht fällt, so ist das Resultat der vorbenannten Wahl geradezu erstaunlich. 0Ätsssue)rie)tu Angekommen in : London: Ja Sicht: Egvtian Monarch- von New Bork; .Florida von Baltimore: .Suevia von Niw Vork nach Hamburg; Angekommen: .Minnesota" von Baltimore. New York: .Britannk-von Egyp. ten. von Liverpool und .Lahn" von Bremen. Antwerpen: .Herrmann-von New Bork. Bremrehaven: .Saale" von New Polk.
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Ju der Zahaarzne'tkuude durdeu iu den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Diele wissen nicht, daß man Künstliche Zähne ohne Platten haben kaun, aber eö ist s?. Sie sind sa naturlich, daß der Besiher derselben gar uicht suhlt, daß er keine natürlichen Zähne hat. Star! verfaulte und eiternde Zähne verden behandelt uud ge füllt und Alte Wurzeln mit Gold oder Porzellan.Kronen versehen, welche vor einigen Jahrea noch als werthloö eukg?zogeu worden. Wie oft werde schöne Gesichter durch krumme oder hervorstehende Zähne verdorben ! Wir sind jejt im Staude Häßliche und krumme Zähne schön und gerade zu machen. Wir führen alle zahnärMche Operationen in tviffenschastlicher W.if und zu niedrigen für Iedkrmznu zu erschwingenoen Preisen aus. Untersuchung und Konsultation fre i. Kommen Sie, damit wir Ihnen zeige köuuen, mit welch kleinen Ausgaben Sie an Stelle der schmerzhaften alten Zähn?, nützliche und schöne künstliche Zlhne habe können. Z S Hue
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