Indiana Tribüne, Volume 10, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1887 — Page 1

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3 i ! I 1 c a tt I i $ 1 n. Washington. 5 Juli. Schönes Wtlter. bleibende Temperatur. Unglücksfall. "Pitchburg.MaZf.S.Juli. Gestern Abend wurden die Pferde vor einem StraKenbahnwazen scheu, so daß dir Treib? itjnr nicht mehr Herr werden konnte. Der Wazen war voll mit Passa gieren. Dieselben sprangen herau?, wo bei eine Frau so unglücklich fiel, daß sie da Genick brach und sofort starb. Zwei andere Passagiere trugen lebengefÄbrliche Verletzungen davon. Eöttoriclles. Der vierte Juli ist mit Recht der große Festtag der Amerikaner. Der Erlaß der Unabhängigkeitserklärung war ein großes, welthistorisches Ereigniß, eine große, befreiende That. Die Befreiung der dreizehn englischen Kolonien in Nordamerika von englischer Herrschaft war die Folge derselben. In der Voraussetzung, daß jeder nur einigermaßen Gebildete die Geschichte der Befreiung der Kolonien und die Gründung der Ver. Staaten wenigstens in ihren allgemeinen Umrissen kennt, halten wir eine Darstellung derselben an dieser Stelle für überflüssig. Wohl aber ist ein Vergleich zwischen dem Geist, der damals die Welt und speziell die hervorragenden Persönlichkeiten Amerikas beherrschte, und dem Geiste, der heute allenthalben maß gebend ist, hier angebracht. Besonders wichtig ist es zu zeigen, wie wenig Berechtigung der Fremdenhaß und die thörichte Einbildung der Amerikaner hat, als seien sie besser und großer als andere Nationen. Wer da glaubt, daß die Unabhängig keitserklärunz das Produkt amerikanischer Geistesrichtung, amerikanischer Freibeitsliebe ist, der sieht eben in der Geschichte nichts weiter, als eine Reihenfolge von Ereignissen, er kennt aber ihren inneren Zusammenhang nicht, und doch ist das Verständniß dieser von weit größerer Wichtigkeit, als die genaue, Kenntniß der Ereignisse selbst. Die Ereignisse lassen sich am Ende in jedem Geschichtswerke nachschlagen, das Begreifen der Zeit und der in derselben e? v r . rr pi r i yerriqenoen lLeiuesrtHlung kann nur durch vergleichendes Studium erworben werden. Wer wollte bestreiten, daß einer der be deutendpen geistigen Urheber des amerikanischenUnabhängigkeitskampfesThomas Paine war? Und Paine war ein Engländer, einer von Denen, welche heute von der, von dem Geiste des Kapitalis mus zerfressenen, aller Ideale baren, von Haß gegen jede Neuerung erfüllten Presse als Foreigners" bezeichnet werden. Thomas Jefferson, der Verfasser der Unabhängigkeitserklärung, war einMann, der die ganze Bildung seines Jahrhun derts besaß und von der fortschrittlichen Weltanschauung feiner Zeit beseelt war. Er war Sozialist, in dem Sinne, in welchem man eben lm vorigen Jahrhundert Sozialist sein konnte. Ja er stand theore tisch den heutigen Anarchisten, welche die Ueberflüssigkeit des Staates und der staatlichen Organisation predigen, weit näher, als den Sozialisten, welche Alles durch den Staat erzielen wollen. Dle Gelstesrrchtung zener Zett war aber durchaus keine amerikanische. Amerika war damals, wie heute, der Ablagerungs platz europäischer Ideen. Ja, damals hat es noch weit weniger, als heute, eine spe zisisch amerikanische Geistesrichtung ge geben. Der amerikanische Unabhängigkeits kämpf war wie die französische Revolk tion fünfzehn Jahre spater, lediglich der Ausfluß der Philosophie des achtzehnten Jahrhunderts. Der Geist der Humonität machte sich mächtig geltend, nur be wegte sich die Literatur weniger auf, dem Gebiete streng sachlicher Forschung, als vielmehr auf dem Gebiete philosophischer, oder genauer ausgedrückt, metaphysischer Spekulation. Die dieser Richtung entspringenden Bestrebungen mußten deshalb nothwendig ger Weise mehr sich auf religiösem und politischem Felde bewegen, als auf öko nomischem, um so mehr als die kolossale Entwicklung der Naturwissenschaften und der Mechanik dem neunzehnten Jahrhundert angehört, also damals nicht Vorhan den war. Politische und religiöse Frei heit war Alles, was man in einer Zeit, m welcher man noch vom aufgeklarten

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Despotismus große Dmge erwartete, anstreben konnte. Aber diese Richtung war, wie gesagt, keine amerikanische. Wer in dieser Richtung nicht den Einfluß eines Voltaire, Locke, Rousseau, Montesquieu, Hume, der französischen Encyklopädisten, eines Leibnitz, Wolf, Herder, Wieland erkennt, der kennt eben die Geschichte nicht. Dieser Einfluß war so groß, daß sich ihm selbst despotische Herrscher, wie Friedrich der Zweite von Preußen und Kaiser Jo sepb der Zweite nicht entziehen konnten, Religiöse und politische Freigeisterei war damals sogar Modesache geworden, wie selbst beute ieder Gebildete, selbst . - L ri f cv wiemge, weicherm semem Innern den SozmUsmus haßt, mit demselben lieb. äugelt. ! Wir sind heute um hundert Jahre wei ter. Sind wir besser daran ? In man cher Beziehung ja, in der Hauptsache nicht. Die Fortschrittsbestrebungen der damaligen Zeit gipfelten in religiöser und 4f lr i4 ralUalt Cffiinn& (Tm(am I yvniMrfn, yvmw UVV. stank uf Yfiv tVtnpv Q. V6 nfirl r7 : V-7 d religiöse und politisch Freiheit allein i. cm , f i . t t c . r. r n I viecenlcyyeir niazr vem großen Jiere augemeinen Wohlbefindens entgegen führen können; daß die ökonomische Freiheit die Grundbedingung des Glückes der Mensch heit ist. das konnte man damals nicht erkennen. dieS iu erkennen, bedürfte -z eines weiteren Jahrhunderts Wissenschaftlicher Forschung. Der Geist des neun 7 . . ... .1

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oemonnicn u cem onnim metaphysischer Betrachtung und Phllosophijcher Forschung heraus, die Centimentalität gilt nicht mehr. Ein Hegel konnte noch sagen: Was ist, das ist! vernünftia". Wir erkennen das Unver im N-s,-k-,-mz A, ..r.. Wer aber heute noch glaubt, durch , , r . ,. r rv r 'a rr v politische und nl,g,se Freiheit allem die Menschheit ihrem Ziele entgegenführen zu können, der iS m semer Bildung um ein ganzes Jahrhundert zurück. Draytuachrichteu. Rabbiner Eonseeenz. Pitt Sburg . 4 Juli. DaS am 8. Juli beginnende Csnclave der Rabbiner der indischen Kirche von Amkrika wird sich zu einer für die Entwickelung de JuderthumS in diesem Lande sehr wichti gen Convention gefla t?n. Die dedeu tendsten Rabbinkr der orthodoxen und der rescraiirtkn Richtung werden sich hier treffen und die zwischen beiden Parteien herrschenden Differenzen zu schlichten suchen. Jeder Arbeit er agitator ist Anarchist. ' Terre Haute, 4. Juli. DaS Co. m'.te welche die Feier des 4. Juli in Handen halte, l.ek Robert schmmg. den Herausgeber des .Resormer in wcu waukee al Redner kommen. In Folge dessen passtrte die Grand Army os the Rtpublic. die Polize, und die Feuerwehr Nksolulionen, vav n air umx Leier theilnehmen. bei welcher ein Sozialist, Anarchist oder Boyco'.ter die Rede hält, Schilling hielt trotzdem die Festrede und sprach hauptsächlich über die Ardeiterbewegung. (Mgen sich die Terre Hautcr Ord. nungSfreunde beruhigen. Schilling ist weder sozialtst noch Anarazist. sondern ein ziemlich zahmer Kaight of Labor). b i . M W h r f . Davenp ort. Ja.. 4. Juli. ' Der gestrige Ta war ?ür da Deutschthum tonn Tlnnentiiul in SVfitn htnn nt ihm ' .. v viiiv.tiH I ..Mv .h..halle de Davenport Turnverein gelegt. welche mit einem Kostenauswand, von 70 cm ms Neste hM.tirfiin ff.b.n erriA. ... .n i. uttium vu. u i -ji4 v.iH.iiu u i d.r F,i,k v ,mk llg,m.ine.d auch Ys8 ffin nnii 9fl mvif Yttrlfiif m n n her r vi U vtf v selben sehr zahlreich Theil nahm. Furchtbare FeuerSdrunst. Nework. 4 5iuli. Eine verbeerende FeuerSdrunst lrch gestira NachmiuUn mitn im Tri nhs.tflr'rt imh war in' dem östöckigen Gebäude. 343 Broadway. auS. Dasselbe wird von der Firma P. D. tteory & Bro. benutzt. 5im Kelltr fand sich eine Niederlaae von FeuerwerkSkör'pern. Dort fand plötzlich, au bisher nicht ermittelter Ursache, eine Explosion statt, der sofort mehr re andere. folgten, bi schließlich ein Gekrach und .in Keknalt.k loSaina. al babe Nm di. aantt 4. Juli.Fkier in diesem Ktllcr concentrirt. Im Nu stand da an Gebäude im Flammen. ES befanden ilA .... r 20 erfnntn in dem Gebäude. Dieselben stürmten Hals über Kopf die Treppe hinab. Die meisten ließen ihre Röcke im Stich und viele sogar da Gehalt, da man ihnen eben erst bezahlt hatte.

Urterdessen dauerten die Ezplosionen

im Keller immer noch fort und -eine er stickende Rauchwolke stieg in die oberen Stockwerke empor. Die Feuerwehr kam jetzt mit Spritzen und Leiterwagen her deigeeilt und nahm sofort energisch den Kamps gegen' das feurige Element auf. Da eine Unmasse, zum Versandt fertiger Ballen den Weg versperrte, so dauerte eS ziemlich lange, ehe die Arbeiter ins Freie gelangten. Unten sammelten sie sich und ein Namensaufruf ergab, daß nur zwei fehlten. Die Leichen dieser beiden vur leich damus gesunden. E, sind die Clerk, Albert Eil und Gustav Heßler. ' lathufV .'d. Gedaud. zurückgelaufen, um seinen noa zu oolen. m ueuerwehrmann wurde in Folg. de. Hitze ohnmachtig. ein miitt txlit ziemlich schlimme Brand. wunden und ein dritter wurde durch Glaöspliittr übel zugerichtet. DaS Ge. büude, welche $40.000 ' um th war, brannte vollständig nieder. Kkary BroS erlitten einen Schaden von $100, 00 Ys5 cr.t.. . ... . ' vlze.dyvtük. .4. Jull. mehrere taucnl) gmdt waren heute in der Statt, aber eS war noch nicht der sechst Theil von den erwarteten 40.000 Gegen 400 alte Soldaten süh ten ein Manöver aus. bei dem sehr diel geknallt wurde, und mit dem netürlich ein Ma nöoer mehrerer deutscher Armeecl rpS noch r keinen Vergleich aulhült. 'zksigdt'. der r Feier de nationalen Gedenktage stattsand, übte lfslf t 0U au ucd.n dabei Keinem mm Unb siinnbacfen eingeschlagen. Von Jndiauapoli warin sehr viele Besuchn da. aber die Eliie der Gesell schast war gerade nicht. Dr AicGlynp. Mi lwa u kee, Wis .4 ,Ju!i. Heute .... ..... smrmn i I "' .,, hti him m;,ni, h ... A,,,,.Pi s goa Ä.nsS.n .ini ebr, in otlctr r die Bedeutung de? 4 Juli erklärte, über die Lohnsklaverei. üUx die Bauchrutschen unseier .btsseren Klassen- vor der Aristokratie Europas und über die Landfrage sprach. Er ernt tt riesigen Beifall. Ver Qadet Allerlei au? Europa. Zu Würzburg ist die Gendarmerie. kaserne und in Zürich daS vierhundert Jahre alte Hopital abgebrannt. Der Sozialist Keßler ist auS Gotha auSgewiestn worden. In FÜrth hat Frau Richter ihren 100. Geburtstag gestiert. In Krakau bat vor der Residenz de Kronprinzen von Oesterreich eine große dendeke stattaesunden. zu deren Dämvsung daS Einschreiten Iti Militärs erforderlich war. Deutschland undRußland. Berlin. 4. Juli. Die Beziehungen zischen Deutschland und Rußland ge stalten sich immer verwickettkr. Während die beiden Höse einander freundschaMich gesinnt scheinen, predigt man in Rußland den Vernichtungskrieg gegen AlleS. wa deutsch heißt immer offener. Die Folge davon ist, daß man in Berlin sehr erbit ,t auf Rußland ist. und daß die ange sehensten Zeituvgewvon der Nothwendig seit sprechen. Repressalien zu üben, Darum hat man auch den deutschen Finanzier und Geschästtl.uten abgera "t". ih' Geld in russischen Actien anttgen Der päpstlich. Bann. ab,. . c f (T CQ 4.(1 IV X V o m. 4 3ul, Der Papst tat durch V WW Corriöan in New Vork Instruk Honen zugeschickt, den Dr. McGlynn i , , Tl mmt 35""n ,U ,j"mrauni I fllCU B i m a r ck ' S SozialiSmuS. London, 4. Juli. Englische Nationalökonomen besprechen lebhaft die AlttrSversorgungS-Vorlast. velche jetzt dem deutschen Reichetag vorliegt Sie weisen darauf Hin. daß ihr Grundzug "in sozialistisch sei und e, deutlich zu Tage trete, daß BiSmarck nicht den So. MltSmuS. sondern die Soziallsten be kämpfe. Derselbe zögere nicht, eine solche Boelage vem Nttchitag als Regierung Maßregel zu unterbreiten, halte aber mir 'lserner vano lrgeno lvttlye ÄMUche ver SoziaMten varntever. l.lvtt tyn.n wun schenSwttthe Verordnungen durchzusttzen. Man wüßte wohl, daß Fürst BiSmarck sich um logische Consequenzen nicht kümmert, so langt tt Über so viel StiMMkN IM Reichstag verlügt, al er für die Durch führung seiner Wünsche braucht, aber anoerer,rir- giauvr man, oa em solch unlogische Vorgehen doch schließlich von l iqwrren tjoigcn vegmie, inn mus.

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. 8T OS SchiffsnachriSeen. Angekommen in : New York: Umbria'. MW von Livirpool, .Normandie von Havre. QueenStwn: .Jndiana- von Philadelphia, .Gallia- von New Nork. Hamburg: Wielznd" von New York. H i e si g e S. LS- Gestern waren alle öffentlichen BureauS und auch viele Geschäfte ge schloffen, oder die Begeisterung sür die amerikanische Flagge war nur an wenigen Gebäuden wahrnehmbar. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. 3- Die Gattin von Frank Keeley, Ecke der Malcott Ave. und Alvoid Str. wohnhast, hatte am Sonr tag Vorm t:ag in seldstmördirischer Absicht Gift genöm-' men, wurde aber durch herbeigerufene ärztliche Hilfe wieder gkict et. 19 Charles Smith, in dem Kostdau e No. 179 Nord Alabama Str. wohnhast. ist ein Nachtwandler und siel am Samö tag Nacht, während er im Schlafe umherwindertt, au einem Fenster im zwei ten Stockwerk, schlimme, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erleidend. CyruT Brtlttt No. 140 Süd East Straße wohnhaft, wurde gestern von seinem Bruder Frank, m t einem Revolver spielte, von welchem er glaubte, daß er nicht geladen war, geschosiei. Die Kugel war ihm in den Mund gefahren. und unterhalb deö rechten Ohres wieder herausgekommen. Dr. Marsee erklärte die Wunde sür nicht gefährlich. Deutsche Lokal - Nachrichten. Aus der Nheinpsalz. Durch schwere Gewitter mit Hagel schlag und Wolkenbrüchen hat die WestPfalz auf's Neue ungeheuren Schaden erlitten. Zweibrücken, Blieskastel und St. Jngbert wurden theilweise unter Wasser gesetzt, die Thäler der Trualb und Felsab glichen mächtigen Strömen. Die Vernichtung der Heuernte erstreckt sich von der Vlies unterhalb Zweibrücken längst der Horn über Hornbach bis gegen PirmasenS und andererseits von der Kirschbocher Mühle bis Bitsch. Der an gerichtete Schaden ist ein enormer, da Wege, Straßen, Wiesen und Aecker mit Geröll bedeckt sind und daS Erdreich weg geschwemmt ist. Die von der Familie Jordan für Deidesheim gestiftete Wasserleitung wurde feierlich übergeben. Der Akt vollzog sich auf dem Marktplatze, wozu sich der Stadtrath, die städtische Feuerwehr, die gesammte Schuljugend mit ihren Lehrern :e. eingefunden hab ten. Den musikalischen Theil hatte die Dürkheimer Kurkapelle übernommen. Der Andreasbrunnen war bekränzt und die umstehenden Gebäude waren reich beflaggt. Hr. Bassermann. Schwiegersohn des Stifters Andreas Jordan, hielt die Uebergabsrede. Das Landgericht Lan. dau verurtheil.e den Weinsteinfabrikan ten Emanuel Kern in Edenkoben wegen Betrugs und Betrugsversuchs zu 6 Mo naten Gefängniß, sowie zu 1000 Mark Geldstrafe. Kern hatte verschiedenen Firmen unter der Vorspiegelung, ihnen reinen kaufmännischen Weinstein geliefert zu haben, mit Alaun versetzten geliefert. f In Kaiserslautern Buchhändler Karl Gotthold. An einem und demselden Tage ertränkte sich in Neustadt auf dem Gotteöacker ein Mann Namens Schöning in einer Cisterne und erhängte sich eine Frau Bauher, deren Mann krank und arbeitsunfähig ist, wohl aus Nahrungssorgen. Gegen Abend ertrank ein Kind des Wirthes Jean Bind im Pfuhlloch. Am Donnersberg erschoß sich der Wirth Ludwig Leber vonDannensels. In Germersbeim starb der Metzger und Wirth Heinr. Christnacht in Folge eines Sturzes durch die Schleuß? am Vorwerke Wrede, in .Speyer ertrank der Schiffs bauer Friedrich Wolf. Der Gendarm Bär in PirmasenS wurde unweit deS Weißhofe von Wilderern erschossen.

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