Indiana Tribüne, Volume 10, Number 219, Indianapolis, Marion County, 28 April 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint FägliH ud S ountags.

Sllt2Uchi .XrtS&nt lostet durch d, Xxltnii tl ,r Osch, dU Conmtoal SrtIi entl pt f3och. Bid isfsmat 1 Cntl. ?N lagifchtfi ta ComlSiicftlsaa t6 pn 25. Cfslce: 120Ö. CattjIaofcÜt JRdiSRüpeliS, Ind., 28 April 1887. Die Ordinanz von 1787. - Es sind jetzt gerade 100 Jahre, daß von dem Congre? der Ver. Staaten in Ersetz angenommen wurde, welchcs auf die spätere Entvickelung unseres Landes einen ungeheuren Einfluß ausgeübt und derselben ein Gepräge aufgedrückt hat, welches entscheidend auf das Schicksal der Republik . einwirkte. Dies Gesetz führte den Titel: Eine Ordinanz iux Regierung des Territoriums nordwestlich vom Flusse Ohio," Und nahm damals auf dasjenige Gebiet Bezug, welches ge genwärtig die Staaten Ohio, Jndiana, Michigan und Wisconsin bildet. Spä ter erstreckte es sich weiter auf Iowa und die anderen Staaten und Territorien im Nordwesten. Die Hauptbestimmung deö neuen Ge setzeS bestand darin, daß es ein für alle Mal die Sklaverei im Nordwesten ver bot, und zwar bereits zu einer Zeit, wo dieselbe in allen Staaten, mit der einzi gen Ausnahme von Massachusetts, bt stand. Auch in diesem Staate war sie in Folge einer Entscheidung der Supreme Court erst vor vier Jahren aufgehoben worden. Fernerhin enthielt das neue .Gesetz die Bestimmung, daß Relign, Moralität und Wissen zu einer guten Regierung und zum Glücke der Mensch heit nothwendig feien und daß Schulen sowie die Mittel zur Erlangung von Kenntnissen stetig ermuthigt und befZr dert werden sollten." Auch verfügte daö Gesetz, daß Jedermann volle Gewissens freiheit und das Recht haben. solle, sei nein Glauben nach zu leben, auch wurden in der Bill verschiedene andere Bestim rnungen in Bezug auf die Rechte deS In dividuums und des Personal Eigenthums in freiheitlichem Sinne getroffen. Die Hauptbestimmungen des Gesetze? waren in sechs Paragraphen abgefaßt, welche eine Art Contract zwischen den ursprünglichen Staaten und dem Volke der nordwestlichen Territorien" bildeten. Das Gesetz verfügte, daß eö nicht geändert werden dürfe, außer mit einstimmi ge? Zustimmung. Es herrscht kein Zwei sei darüber, daß Jndiana und Illinois, vielleicht auch Ohio, Sklavenstaaten ge worden wären, falls dies Gesetz nicht an genommen worden wäre. Welche Folge dies für die zukünftige Entwickelung der Ver. Staaten gehabt haben würde, läßt sich gegenwärtig gar nicht absehen. Noch im Jahre 1802 wurde in Jw diana von Gen. Harrison eine Conven tion einberufen, in welcher er selber den Borsitz führte. In dieser Versammlung wurde der Beschluß gefaßt, von dem Congrch die Einführung der Sklaverei in Jndiana zu verlangen. In dem be treffenden Beschlusse wurde die Behaup tung aufgestellt, daß mindestens neun Zehntel aller guter Bürger von Jndiana für die Einführung der Sklaverei seien, und daß dieselbe wesentlich dazu beitra gen würde, den Wohlstand des Staates zu heben. Der Beschluß wurde prompt dem Congreß übermittelt und einem der Ausschüsse desselben überwiesen, kam aber niemals zur Verhandlung vor dem Plenum, weil die Mehrzahl der Comitenuglieder gegen die Maßregel war. Es' klingt eigenthümlich, ist aber 'trotzalle dem Thatsache, daß das Gesuch der Poli tiker von Jndiana von Männern aus dem Süden uuf das Entschiedenste be kämpft wurde. Der Vorsitzende deS be treffenden Ausschues war John Ran dslph von Airginien, welcher geradeaus erklärte, die Erfahrung in Ohio habe be wiesen, daß die Sklaverei dort nicht nothwendig sei, weil daS Land uch ohne Beihilfe von Sklaven vortheilhaft bearbeitet werden könne. In demselben Jahre wurde Ohio als Staat in die Union aufgenommen, und es fehlte nicht an Versuchen, in der Staatsconstitution die Einführung der Sklaverei durchzu sezen, doch wurden diese Bestrebungen damals von den meisten Südstaaten bekämpft und konnten in Folge dessen nicht durchgesetzt werden. Wäre die Ordinanz von 17ö7.nicht angenommen worden, dann hätte viel leicht in den meisten Nordstaaten die Sklaverei geherrscht und es wäre gar nicht zu dem großen Revolutionskriege gekommen, welcher ihr nach jahrelangem Ringen ein Ende bereitete. Versicheru',gSschwindel in Michigan. Ein Speeial'AuSschuß der Legislatur von Mlchigan, welcher mit der Untersuchung gewisser fauler" Versicherungs Gesellschaften beauftragt war,, hat dieser Tage über seine Thätigkeit dem Hause einen ausführlichen Bericht erstattet. DaS Comite hat 17Gesellschaftenxwelche im Staate Geschäfte betreiben, unter sucht und überraschende Enthüllungen gemacht. Fast alle Asseßment Compa nies" sind faul bis an die Wurzel, indem sie Jeden versichern, ohne Rücksicht cuf sein Alter, seinen GesundheitSzu stand und selbst ohne dessen Wissen. Die Erhebungen des Comites liefern den unumstößlichen Beweis, daß 9 auS 10 ver sicherten Personen nicht einmal Kenntniß dvon haben, daß ihr Leben versichert -ist. Die Versicherung wurde in der Re :l von dem Benesiciat" besorgt, wel che?.die Unterschrift deS Versicherten auf der Application fälschte, die Prämien bezahlte und beim Tode deS Verstorbe r.:n die Versicherungssumme einsteckte. 'Repräsentant Chappel von Corunna ist selbst in mehr als verdächtiger Weise mit in der betreffenden Gesellschaften vertunben, und viele Prominente" befm d:n sich in ähnlicher Lage. Zu den wich x::S:n Beweisen gehören diejenigen, daß Insassen von Armenhäusern Besten Armenhaus - Superintendenten rsichert sind. So ist z. B. nachgewie lrr daß bei der Standard Life Insu zzzzt Co." in MarZball mehrere Nnsas.

sen des dortigen Armenhauses' zu Gansten des Superintendenten W. G. Partiß versichert sind. Er hat bereits bei einem Todesfalle 8500, bei einem anderen $13.20 gezogen. Eine der versicherten Personen war die 77jährige Frau Snow, welche schon nach 30 Tagen starb. Die andere ver sicherte Person war 60 Jahre alt und starb bald darauf, indem sie von einem Stuhl herabstürzte und sich dabei schwer verletzte. Ferner ist die interessante Enthüllung gemacht worden, daß Aerzte Kirchhof-Policen" auf das Leben ihrer eigenen Patienten ausstellen ließen. - In einem' Falle fungirte der ö.rzt als Agent, ärztlicher Examinator und als Arzt, welcher den Tod des Patienten zu be scheinigen hatte. Er bekam nach dem Tode des Patienten von einer Gesellschaft 5800, von einer aud:ren 1,000. Es sind noch mebiere andere,, ahnliche Fälle bekannt geworden. In vielen Fällen haben die Gesellschaften Leute versichert, welche in Canada, Deutsch land, England und Schweden wohnen, lediglich damit die Beamten und Agen ten die damit verbundenen Sporteln ver dienen konnten ; der Benesiciat" hat die Versicherungssumme bezogen und war auch zufrieden. Das Untersuchungs-Comite wird eine von Croß eingebrachte Bill befürworten, wonach das Geschäft dieser sauberen Ge sellschaften künftighin strict regulirt werden soll. Ver Herd des BanslaviSmuö. Aus Petersburg wird der Kö. Feit." geschrieben: Seit einiger Zeit macht wieder dieG e s e l l s ch af t zu, Förderung russischen Han dels und Gewerbfleißes" von sich reden. Diese Gesellschaft war vor mehreren Jahren so gut wie moralisch verkracht", als. sich der bekannte ehe malige Botschafter, späterer Minister des Innern, Graf Jgnatiew an ihre Spitze stellte, um durch sie seinen ?!amen in Erinnerung zu bringen und pansla Vistische Propaganda zu betreiben. Seit dieser Zeit hat sie entschieden an Bedeu tung gewonnen, wie die Gesetzgebung der letzten Jahre lehrt. Unter dem Wahlspruch Schutz des russischen Han dels" ging von genannter Gesellschaft jene Bewegung aus, deren Lrfolg die Absperrung Nußlands gegen auSländi sche Waaren durch so unbillig hohe Zölle ist. Auch die vom Finanzminister in Vorschlag gebrachte hohe P a ß st euer, durch welche sich Rußland geradezu wie durch eine chinesische Mauer vom Aus lande abschließen würde, hat ihre Wiege in jener Gesellschaft. Man erwartet übrigens mit Bestimmtheit, daß der Patzfteuervorschlag auch dieses Mal ebenso wenig Erfolg haben wird wie vor zwei oder drei Jahren, wo er gleichfalls auf die Tagesordnung gebracht wurde. Er unterliegt in letzter Instanz, bevor er an den Kaiser gelangt, dem Reichsrath, und es ist höchst zweifelhaft, ob er dort eine Mehrheit findet. Immerhin hat jene Gesetzesvorlage bei Allen, die in diesem Sommer ins Ausland zu reisen beab sichtigen, eine Art von Panik hervrge rufen und man versiebt sich, wenn . man auch erst in 6 bis 8 Wochen reisen will, jetzt bereits mit Pässen, um noch den alten, billigen Preis zu zahlen. Die Bertbeidiger der Vorlage führen an, daß nicht nur durch die Steuer eine bedeu tende Einnahme erzielt werden würde, sondern daß auch der mittelbare Gewinn für das Land noch weit bedeutender wäre, indem manche Personen oder Fa milien sich abschrecken, lassen würden, jene hohe Steuer zu zahlen. Sie wür den somit das Geld, welches sie sonst mehrere Monate hindurch im Auslande verzehren würden, in der Heimath im terbringen. Man beruft sich darauf, daß unter Kaiser Nikolaus eine weit höhere Steuer jeder Auslandspztz 500 Rubel eingeführt war. Das ist richtig. Aber die damalige Steuer war insofern nicht drückend, als niemand die selbe zablte ; es genügte, siH ein Krank heitszeugniß ausstellen zu lasten, was bekanntlich sehr leicht ist, um ohne Paß steuer ins Ausland zu reisen. Jedenfalls erregt diese Frage hier allgemeines Interesse. Aber nicht allein mit derartigen, ver kehrt aufgefaßten Handelsinteresien be schäftigt man sich in jener vorgenannten Gesellschaft mit dem langen Namen ; dort, wie im sogenannten slavischen Wohlthäligkeitsverein wird tüchtig in Panslavismus gemacht ; in diesen beiden Bereinen besindet sich der Herd jener Bewegung, die nicht nur Rußlands, son dern sogar Europas innere Ruhe bedroht. Zieht die erstgenannte Gesellschaft vor zugsweise Handelstreibende, Staatsöko nomen und dergleichen Persönlichkeiten an sicb, so sind in dem slavischen Wohlthätigkeitscomite auch alle andern Ge sellschaftsclassen vertreten, und nicht zum wenigsten der Ofsicierstand, namentlich die Generalstabsofficiere ; Märtyrer der groß'lavischen Sache" wie Benderow Gruew und ähnliche Ehrenmänner wer den gelegc ,tlich in jenes Comite als Ehrengäste eingeladen, und von diesem, welcb s in Moskau seinen Sitz hat, ge-

ben j'ne Ereignisse aus, die man seit übn I rhressrlst sich in Bulgarien abspielen siebt. An Geld fehlt es niemals; in rer eNtgenannten Gesellschaft sitzen gr'.u i reiche Kaufleute, die große Sum nun beisteuern, und auch sonst kommt viöl ein. Bon dort wird dann der Ru bel aus Reisen geschickt. Boulanger leistet Genugthuung. Den französischen Blättern ist durch die Agentur Havas cine ofsiciöse Note zugegangen, die dazu dienen foll, den deutschen M illt är - Attaches eine Genugthuung für die von der Pa riser Schandpresie gegen sie gerichteten Angrisse und Schmähungen zu gewäb ren. In dieser Note ist der Kriegsm; nister General Boulanger so gütig, den Militär-AttacheS der deutschen Botschaft das Zeugniß auszustellen, daß ihre Haltung zu keiner Klage seitens der Regierung Anlaß gegeben hat,"während er es während mehrerer Wochen geduldet hat, daß gerade diejenigen Journale, welche sich rühmen, ihre Informationen auf dem Preßbureau des Kriegsministeriums zu erhalten, die inParis accreditirten deut schen Ossiciere beschuldigten, französische Beamte bestochen zu haben und als Spione zu benutzen, und sodann die Un verscbämtbeit so weit trieben, die Abbe

rusung dieser Ossiciere zu verlangen. Das Organ ElemenceauS und Boulangers, La Justice", bemerkt zu der Havas-Nole was solgt: Man hat in den französischen und frenlden Blättern zu viel Lärm über diese Angelegenheit gemacht, Welche nicht die Bedeutung verdient, die man ihr beigelegt hat. Es handelt sich, wie man weiß, um die Absetzung eines Beamten der Kriegsministeriums. Die diesem Individuum vorgeworfenen Thatsachen hatten nicht den Charakter eines Vergehens. Deshalb konnte keine gerichtliche Verfolgung stattfinden. Außerdem hat man ganz mit Umecht den Namen eines deutschen

Milltär-Attaches m drese Sache gemrscht, dessen Verfahren immer durchaus correct gewesen ist." Der Kriegsminister hätte besser gethan, diese Richtigstellung sofort erscheinen zu lassen, als d Pariser Hetz Hattet ihre Beschuldigungen gegen dre deutsche Botschaft begannen, dann wäre fofort dem Skandale ein Ende gemacht worden. Vom Inlande. JnNewYork werden jetzt schon auf dem Washington Markt tn Treibhäusern gezogene eßbare Pilze, daS Pfund zu 80 CentS verkauft. Weintrauben kosten dort $8 daS Pfund und für Ananas, die soeben auS Havanna eingetroffen sind, werden 50 Cents für das Stück bezahlt. Reife Birnen auS Californien kauft man für $3. Erd beeren aus Eharleston kosten $1.50 das Quart. In Montreal in Canada sind die Zollbeamten großartigen Zollbe trügereien auf die Spur gekommen, bei denen mehrere der bedeutendsten dorti gen Firmen betheiligt sind. So soll die Quebecker Firma E. F. Ä. Robetaille seit Jahren Wbisky, der als Essig de clarirt war. in Montreal einaeführt ha ben. Zwei Sendungen im Werth von 925,000 wurden von den dortigen Be hörden beschlagnahmt, und in Quebec ebenfalls l 20 Faß. Die Steuer für 120 Faß Essig beträgt 192, während für dieselbe Quantität Whisky gegen 810,000 hätten :ntrichtet werden müs. sen. In Neu Jork scheint ein rei cher und bekannter Mann das Opfer von GoldbrickSchwindlern geworden zu sein. Wenigstens brachte er dieser Tage vier Goldbricks nach dem AssayÄmt, um die selben raffinirt und in Goldbarren von der üblichen Größe und Schwere einge schmolzen zu bekommen, und erklärte, der Werth eines jeden derselben sei etwa 810,000 denn nach seiner Probeenthiel ten sie etwa 72 Procent Reingold. Er erhielt die übliche EmpfangSquittuug und ging fort. Der Beamte, welchem das leichte Gewicht der VrickS aufffel, untersuchte sie und fand, daß sie aus Kupfer mit einem sehr dünnen Ueber zug von Feingold bestanden und statt S40,000 etwa 84 werth seien. Einen nichtswürdigen Streich hat in Adrian in Michigan Zein unbekannter Knabe begangen. Er vertheilte Unter die Schüler der unteren Klasse der lutherischen St. Johanneskirche, als sie während der Pause draußen spielten, schwarze Kugeln. Er sagte, eö sei Candv und einige der Kleinen steckten den Stoff in den Mund. Sie alle wurden sehr krank, und die Aerzte hatten große Mübe, ihr Leben zu retten ; ja der 6jährige Sohn des Oberlehrers der Schule war nach den letzten Nachrichten noch nicht außer Gefahr. Wahrscheinlich waren die schwarzen Kugeln Vieh-Pillen, die der unbekannte Knabe gefunden hatte, und mit denen er sich, ihre Natur ken nend, einen der bei der amerikanischen Jugend so belichten, practischen Scherze machen wollte. Der wüthendste aller Tem. perenzler im Bundescongreß ist bekanntlich der Senator Blair von New Hamp shire. Man hielt ihn bis jetzt für einen ehrlichen Fanatiker in der Prohibitions frage, aber jetzt hat er sich als gemeiner Heuchler und Duckmäuser entpuppt. Er, welcher durch einen Zusatz zur BundeVerfassung alle 'Wirthschaften im ganzen Lande schließen will, wurde dieser Tage in Washington an einem Schnapsschanktisch von mehreren Herren erkannt. Als er die Wahrnehmung machte, daß man ihn kenne, winkte er freilich dem Schanker, welcher ihm eben den gewöhnten Schnaps verabreichen wollte, heftig ab und sagte, er sei nur da. um einen Herrn Christie zu suchen. Dann machte er sick, ohne den Schnaps zu berühren, eine Weile mit dem Freilunch zu schaffen und verließ dann mit scheinheiliger Miene die Rumhöhle." Land-CommissärSparks hat auf Veranlassung des GcneralVer messers von New Mexico eine Neu-Ver-Messung der Las Vegas-Schenkung angeordnet. Der General'Bermesser be richtet, daß nach der jetzigen Vermessung die Schenkung 500,000 Acker umfasse, was völlig unverantwortlich sei. Denn die Papiere zeigten eine Schenkung zahl reicher kleiner und besonders aufeführten Landstücke von zusammen vielleicht 20,000 Ackern für Ackerbauzwecke, deren einzelner genauer Umfang durch VerMessung festgestellt werden sollte. Der Rest des in den angegebenen Grenzen besindlichen Landes sei augenscheinlich zu Weideland bestimmt gewesen, und die Schenkung verfüge ausdrücklich, daß diese Ländereien und ihre Gewässer frei für Alle bleiben sollten. Auch sei es nicht gebräuchlich gewesen, daß die mexikanische Regierung Weideland in Stükken von einer halben Million Acker fortgeschenkt habe. Für die Stadt LaS VegäS.hat die Sache große Wichtigkeit, denn diese Stadt ist auf Grund und Boden angebaut, welcher von der Schenkung in Anspruch genommen wird. Nach den Beobachtungen, welche der Arzt Dr. Corbusier in Fort Marion in Florida unter den dort gefangen gehaltenen Chiricahua-Apache? angestellt hat, ertragen sie körperliche Schmerzen ni ch t mit größerer Festigkeit als die Weißen. Wundärztlichen Operationen gegenüber bewahren sie keine Standhaftigkeit, und sogar das AuSziehen eines Zahnes entlockt ihnen fast stetS ein Stöhnen oder einen Schrei. Der Gesichtsausdruck wird nur gewöhnlich durch die Bemalung verdeckt. Ist letztere entfernt, so kann man leicht die Veränderungen wahrnehmen, welche durch Gemüthsbewegungen auf ihren Gesichtern bervoraeruken werden. Zorn verräth

sicy fast immer durcy den Ausorucr vee Auges, Furcht durch schmutzig - graue Farbe, Welche die Haut annimmt. Ueberraschung durch plötzliches Oessnen des MundeS zum Athemholen und zuweilen dadurch, daß die Hand über den Mund gehalten wird. Aber trotz der Beobachtungen des Dr. Corbusier ist es doch Thatsache, daß viele Jndianerstämme nicht nur Strapazen, sondern besonders auch Körperschmerzen besser ertragen, als Weiße. Man denke nur an die gräßli' chen Proben der jungen Siour beim Sonnentanz.

An der mexicani schen Grenze hat sich abermals ein Zwischenfall zugetragen, welcher eine Controverse zwischen der amerikanischen und der mexicanischen Regierung herbeizuführen geeignet ist. Im vergangenen Monat scheiterte die norwegische Barke Brazaleria" unweit Cozumol in Mexico. Als der Schooner Nellie Blanche" von Key West ihr zu Hilfe kommen wollte, war die Labung der Barke bereits an's Land geschleppt und die ganze Einrichtung des Schiffes verkauft oder von den mexicanischen Be hörden confiscirt worden. Die Mannschaft wurde aus Gründen, die sich nicht ermitteln ließen, in Gefangenschaft gehalten. Ein mexikanischer Zollbeamter kam an Bord des amerikanischen Schisses, nahm ihre Papiere weg und erklärte dann, daß die Blanche" nicht von Cozu mol nach Key West clariren könne, sondern nach Progresso, L40 Meilen weiter südlich, gehen müsse. Der Capitän der Blanche" protestirte dagegen, sein Schiff nach Progresso zu bringen, erklärte sich aber bereit, persönlich dorthin zu gehen. Die Mexikaner bestanden aber darauf, daß das Schiff die Reise mache und be orderten einen Inspektor an Bord, um di? Blanche" nach Progresso zu bringen. Dieser Tage nun traf daS Schiff in Key West ein. Der Capitän sagt, daß die Mannschaft nicht nach Progresso segeln wollte und ihn gezwungen hat, nach Key West zurückzukehren. Der Inspektor hat die Reise nach Key West unfreiwilliger Weise mitgemacht und ist jetzt in telegraphischer Verbindung mit seiner Regierung. Vom Auslande. Ein Billardball, de. beim Spiel im Societätshause in Frie drichshamm gesprungen war, wurde nach St. Petersburg gesandt, um als Modell bei der Bestellung eines neuen Balles in der Fabrik von Alexandrowo zu dienen. Ein junger Mann, der sich in St. Petersdarg der Sache angenommen hatte, erhielt jedoch das Packet von der Post nicht ausgeliefert, sondern wurde bedeutet, dasselbe auf dem Zollamt in Empfang zu nehmen, wo man, ohne das Packet öffnen, aus der Fttm desselben den Schluß zog, daß es eine Dynamitbombe enthalte. Ohne sich um Die Betheuerungen des Mannes zu kümmern, daß es ganz einfach ein unbedeutender Billardball sei, zog man den Adressaten ohne weiteres gesanglich ein, forderte seinen Paß und Identitätsbeweis und sandte das gefährliche Ding in irgend ein höheres Gericht. Der junge Mann wurde einen ganzen Tag im Poli.comtoir zurückbehalten und erst am spä ten Abend, nachdem er vttichiedene Er klärungen hatte abgeben müssen, von ren vorsichtigen und mißtrauischen Sicher. heitsbeamten aus der Polizeihaft entlas sen. ZurSicherheit wurve weder derPaß, noch der Ball ausgeliefert. Die unbe deutende Kommission, zu einem neuen Billardball zu kommen, wird sich somi: ziemlich theuer stellen, denn der in Frag.' stehende'Herr dringt auf Schadenersay für die Zeit, während deren er in der Polizei gesessen hat. Im Zollamt ko stete außerdem der kleine Ball nicht we Niger als zwei Nubel in Gold. Die gemüthlichen Sch w a' ben. Aus Heilbronn geht dem stuttgarter Beobachter" folgende kaum glaubliche Mittheilung zu : Geehrteste Redaktion i Ich Unterzeichneter habe am I. März d. I. meine zweite Hypothek mit 6500 Mark bezahlt und meinen Pfandschein, den mir der Gläubiger am 1. März übergeben hat, auf unser RathhauS getragen, damit die Hypothek geloscht werden kann. Mitte März bekam ich meine Löschungsquittung mit 6 Mk. 60 Pfennig, ich erwiderte, man möchte mir den Pfandschein schicken, dann be zahle ich die 6 Mark 60 Pfennig. Mittwoch den 30. März bekam ich eine Ladung auf die Pfandrathjchreiberei für Nachmittags zugestellt. Als ich dort erschien, fragte mich der Nathschreiber Beuttinger, warum ich mich weigere, die Löschung zu bezahlen, ich sagte iy.n, so bald ich den Pfandschein habe, zahle ich. Er sagte : Gehen Sie zum Oberbürgermeister! Ich ging mit in's Sekretär zimmer, dort rief man den Hegelmayer. Er kam herein, sah links, und sah mich stehen. Stehen Sie anständiger, hin ; ich bin der Herr Oberbürgermeister! Kennen Sie mich nicht?" Ich sagte: Ich bin doch kein Rekrut!" Erzog den Glockenzug und sagte : Sie haben 24 Stunden Arrest !" Dies geschah in unmittelbarem Beisein des Secretärs und deS RathschreiberS. Die ' Strafe mußte ich sofort absitzen, vom Mittwoch Abend bis Donnerstag Abend. Es grüßt Sie Ihr ergebener Fr. W.. Bäckermeister." Der Mann ist also ru ia in's Gefängniß gegangen. Voraus, sichtlich wird es wenn der Sachverhalt richtig wiedergegeben ist dabei mcht sein Bewenden haben. , Ein origineller Gauner streich ist in den Ostertagen in einem Orte PodolienS ausgeführt worden. Im Dorfe Obodny erschienen bei einem reichen Bauern, von dem man wußte, daß er Baargeld im Hause habe, drei Män ner in geistlichen Gewändern, welche sich für Christus und die Apostel Petrus und Paulus ausgaben, von denen Christus" sich mit folgender Ansprache an den Bauern wandte: Ich, Christus, be scheerte Dir so viel Geld und Du vergißt Barmherzigkeit zu üben, so daß ich gekommen bin, um mit Dir abzurechnen. Gieb Geld !" Der erschrockene Bauer antwortete: Ja, es ist wahr, Gott gab mir reichlich und ich will gerne meine Schuld abtragen und mit Euch theilen." Hierauf ging er "nach der Kommode und holte 500 Rubel heraus, die er den Heiligen" mit ehrfurchtsj voller Verbeugung überreichte. Densel ben dünkte diese Summe aber etwas ge ring und sie verlangten mehr. Der Stattt erklärte indeöen. daß er nicht

mehr Geld lt sscy have, er ihnen aver Alles, waö er besitze, geben und seinen Knecht ins Dorf zu seinen Nachbarn, welche ihm Geld schulden, schicken wolle. Dies that er denn auch und bald eilten die Nachbarn herbei, um die Heiligen" zu sehen. - Diese faßten deren Ankunft indessen falsch auf, da sie glaubten, daß man sie festnehmen wolle. Einer dersel ben zog unter seinem geistlichen Gewände ein iesser hervor, womit er sich auf einen der Bauern stürzte, woraufhin die selben denn erst Unrath witterten, die Gauner überwältigten und dingfest machten. Im Lande der Hidalgos wachsen R.'vulutionäre und Königstreue friedlich nebeneinander, und es darf uns darum nicht wundern, wenn wir von dort neben fetten Depeschen' über Ver schwdrungen, Hymnen zum Lobe des Thrones zu lesen bekommen. Der nach' folgend erzählte Fall, welcher der W. A. Z." aus Madrid gemeldet wird, ist vollauf geeignet, ein Licht jenen Zweiflern aufzusteck, die den Spaniern wemg Loyalität für das Herrscherhaus zutrauen. Man höre und verbessere seine Meinung über das Land, wo die Kastanien blüh.n. Anläßlich der beginnenden Frühjahrssaison haben die kleinen Knaben von Madrid uner einander eine Sammlung veranstaltet, für deren Eclös man dem kleinen König Alfonso das erste Spazierstöckchen kaufen soll. An der Spitze der Sammlung steht der junge Graf de las Cases, ein siebenjähriges Bübchen, er präsidirte sogar dieser Tage einer Sitzung, die in dieser Angelegen heit stattfand, und hielt eine 3tede, die mit den ganz verständigen Worten be gann: Wir Alle wissen es, daß das höchste Sehnen kleiner Knaben in dem Besitze eines Stockes gipfelt. Unser König, trotzdem er noch Kleidchen trägt, hat gewiß auch den gleichen Wunsch, so wollen wir also denselben erfüllen." Die Sammlungen ergaben, trotz Massenhafter Betheiligung seitens der Madrider jungen Herren, nur zweihundert Francs, dafür wurde ein kleines Rohrstöckchen bestellt, das einen goldenen Hundekopf mit Rubinenaugen zeigt. Und nun sage noch Jemand, daß jenseit der Pyrenäen die Loyalität nicht zu Hause sei! Sehr trü be Erfahrungen bat die Klavierlehrerin Lina Nickel in Berlin mit einem Kaufmann Namens Felix Hirsch gemacht, bei dem sie im Jahre 1881 ein gut eingerichtetes Zim mer gemiethet hatte, das aber schon wenige Tage nach ihrem. Einzüge vom Gerichtsvollzieher ausgeräumt worden war. Fräulein Nickel, die ein Vermögen von . 20,000 besaß, ließ sich von Hirsch überreden, sich eigene Möbel an Zuschüssen und auch dazu verleiten, zur Betheiligung an allerhand Geschäften, die ihr Hirsch vorschwindelte, ihr ganzes Geld herzugeben, von dem sie leider auch nicht einen Pfennig zurückerhielt. Felix Hirsch, der schon mehrere längere Ge fängnißstrafen hinter sich hat, hatte sich wegen dieser Schwindeleien vor der ersten Strafkammer am Berliner Landgericht I unter der Anklage der Untreue, des Betruges und der Unterschlagung zu verantworten und wurde zu vier Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust

verurtheilt. Seine Mitangeklagte Frau wurde dagegen freigesprochen.' Nach einer im ,,Nusskij Invalid'" veröffentlichten Zusammenstellung zählte die russische Armee am 1. Januar d. I. 30,655 Generäle, Stabs und Oberofficiere und 82-1,762 untere Chargen. Von den letzteren befanden sich in der Infanterie 607,647 Mann, in der Cavallerie 77,140 Mann 'und in der Artillerie 114,325 Mann. Die finw ländischen Truppen, die in die obenge genannte Ziffer nicht eingerechnet sind, bestanden aus 175 Ofsicieren und 4023 unteren Chargen. Was den General ftab anlangt, so gehörten zu demselben 705 Gcn'rale, Stabs und iberofsiciere. Alles auf dem Papier. Der Engländer in Nö khen. Mlstcr Smith (der seit 6 Wochen deulschen Sprachunterricht hat): Aber, Herr Professor es sein sehr swär, zu ler nen das deutsche Artikel der, die, das", weil Sie seyen oft alle drei Artikel ne .ben einander!" Professor: O, da wüs;te ich aber doch gar keine Möglich keit,.das; in irgend einer Satzbildung alle drei Artikel zusammengestellt vor kommen könnten? Mister Smith: Ick haben aber doch gestern gehört meine Hausfrau strecken zu ihrem Mann : Das di der Teufel holet !" Der Landrath des Kreises Nowogrodek (Gouv. Minsk) hat einer Warschauer Meldung der Pos. Ztg." zufolge eine an den Straßenecken der Stadt angeschlagene Bekanntmachung erlassen, die in der wörtlichen Ueberset' zug wle folgt lautet: Hiermit wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß bei öffentlichen Versammlungen, in Amts und Privatbureaus, Kaffeehäu sern, Conditoreien, Läden und Magazi' nen, sowie auf öffentlichen Promenade der Gebrauch der polnischen Sprache ver boten ist. Zuwiderhandelnde, werde ur Verantwortung gezogen derden." . Folgende unglaubliche Nohheit wird aus Prien in Baiern berichtet: Einen schwachsinnigen, aber ver möglichen Menschen hat ein Bauer aus der dortigen Gegend in einem stallähnlichen Lokal seit sieben Jahren gefangen aehaltm, anstatt densellen der Kreis Irrenanstalt zu übergeben. Der Un glückliche war verschollen für alle Welt. Der Zufall wollte es, daß ein Kamin kehrer, zufällig aufmerksam gemacht durch den scheußlichen Gestank, den ar men Menschen in seinem Moraste auf fand. Der Kaminkehrer fand den armen Menschen im Moraste wie ein Stück Vieh, ohne Kleidunz, in einem finsteren Loche. , Der Unrath in diesem Loche soll fußhoch gewesen sein. Die einzige Ein richtung dieses Käfigs war ein hölzerner Sautrog und eine Mistgabel. Bei getödtete-n Vee räubern aus Tonkin wurde entdeckt, daß dieselben die Gewohnheit hatten, ihr Geld und ihre Edelsteine unter der Haut ihrer eigenen Lenden einzunähen. Man hat dieses Versteck bei mehr als zwanzig Leichm gefunden. Kitzlich", scheinen die Herren Piraten in Tonkin nicht zu sein. Verlangt Mucho'S vsst Havanna Ciaw".

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