Indiana Tribüne, Volume 10, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1886 — Page 2
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Indiana Tribüne. Erscheint Füglich nd Sonntags. CSV glich .ZtitZnt tofiet durch dn Xrljtiil ttntl p Bach, Mi Sonntag ,ri Statt per Bochi. Vid lufammia 1 ntl. (t Po inatfch: ta eaiailftiiaSUn 15 F" Saht. Of sie: 120 O. MarvlanbSr. Indianapolis, Ind., 15. Oktober 1886. Sine Wildkatze per PoN. In Guntown, New Mexico, starb voi ungefähr einem Jahre der Poftmerster. und die Bürger der Stadt zerbrachen sich die Köpfe über" die Frage, wer fern Nach. folger werden solle. Lange Zeit 'gab es überhaupt kemen Postmeister m der Stadt", und di? WenigenPostsachen, du vielleicht dorthin kamen, wurden von dem ersten besten Mann geöffnet, der des Weges einherkam. Zuletzt beschlossen die Bürger der Stadt, bei der Bundes rgierung eine Petition einzureichen, daß Sm Tuff, der Inhaber einer Wuth schast in Guntown, die Postmeisterstelle halten solle. Sim Dun war ein Demokrat und erbeute sich allgemeiner Achtung. Es gab nur noch zwe, andere ätönner im Orte, he nötigenfalls die Postmeisterstelle würden übernehmen können, nämlich der Saloonwirth Fritz und ein Grocerist Namens Beebe. Da die Ernennung Tuffs fast eiw ttlmmia befürwortet . worden war, so herrschte allgsein die Ansicht vor, n nd kein Anderer werde den Platz be kommen. Die Ueberraschung war allgemein, als der Grocer Becbe den Posten erhielt. Der Specialagent" der Regierung in Santa Fe erklärte d?es damit, daß es gegen die Regeln der ötegie rung verstoße, Salooninhaber zu Post mustern zu ernennen. Ueber diese Er nennung war fast Jedermann in der Stadt wüthend, denn Beebe war durch' aus nicht populär.' Außerdem konnte er weder lesen, noch schreiben und stand in dem Rufe, ein glänzender Dummkopf zu sein. Die Bürger hielten eine Versammlung ab, um darüber zu berathen, auf welche Weise sie den unerwünschten Postmeister" am besten loswerden könnten. Beebe versorgte unterdessen die Post, so gut es eben anging. Eines Tages kam der al te Herrick Price, der früher in Tenneffee gewohnt hatte, vor die Post" vorgefah ren und hob aus seinem Wagen eine Wildkatze. Es war ein häßliches, sehr lebhasres Thier, doch war es äugen. scheinlich nicht gefährlich und trug ein Halsband mit folgender Adresse : An den Präsiventen der Ver. Staaten von den dankbaren demokratischen Bärzern von Guntown. N. M. Eine 'Na-.urmeikwürdigkeit. Demokratisch vom Scheitel bis zur Sohle. Füttert sie und behandelt sie gut. Sie ist an Lurus gewöhnt." Der alte Mann zog das Thier in die Postanstalt" und fragte, was das Porto kosten würde. Beebe wußte es nicht, Er hatte noch niemals Wildkatzen p:r, Post beordert. Price wußte dagegen b.'sser Bescheid. Er hatte bereits, wie er sagte, eine Wildkatze an den Präsiden ten Aithur befördert, und er wußte, daß die boys" früher einmal einen, Bären an den Gen. Grant abgesandt hatten, Er wollte wissen, wie viel das Postgeld beirage. B.eb- öffnete ein Buch und lbrt, als cd er darin nachlesen wolle, Dann warf er einen Blick auf die Wild safte und auf Price. Zuletzt stammelte er. das Postzeld betrage ungefähr 10 Postmarken. Price kaufte die Marken, klbke ne der Wildkatze auf das Halsband und üb.r!iefer:e das Thier dem Poltmeiste? mit der Warnung, dasselbe ja wohl in Acht zu nehmen. Als denselben Nachmittag der Postbote kam, weigerte er sich, die Wildkatze mitzunehmen, Beebe jedoch erklätte mit einem Fluche, er müsse es thun, denn das Postgeld sei bezahlt, Der Postbole wollte den Postmeister durchprügeln, doch ließ sich Beebe dies nicht gefallen und gab seinem ungehorsamen Untelbeam'.en eine Ohrfeige. Es folgte eine Keilerei und die Katze entwischte unter den Ladentisch in der n cerie. Die halbe Stadt" hatte sich versammelt, um ras unzewohnte Schauspiel anzuiCDen. Endlich gelang es, die Katze, die sich sehr böswillig bitragen hatte, zu fan g?n. Der Postmeister hatte zu dem Zwecke ein Stück Fleisch in einem Sack der Katze vorgehalten und sie war richtig in den Sack hineingkschlüpft. Beebe band schnell den Sack zu und hesteti daran folgenden Zettel : 1 Wildd Cat Incide. Post Pade. 911 d,r 35(f mit h flan slliicfltA
im Postwagen untergebracht war und Pelroleumhandel er ganzen Welt zu ver. sich auf der Fahrt aus der Stadt befand, schNen. Rockeseller, der mittlerweile be-i.,,,!-;, w hm un sii.mf nn retts em fünffacher Millionär geworden
ihrem Postmeister zu seinm Erfolge und warteten d r Dinae. die da kommen sollten Dieser Tage nun wurde die Neugierde der Beskner von Guntown befriedigt, Ein Sveclalaaent kam in die Stadt und setzte Beebe vo der Postmeisterstelle ab, indem er dieselbe dem Salooninhaber I . . zwischen Postsachen vierter Klasse und lebendigem Vieh kennen. Als die Wildkatze Santa Fe erreichte, wollte sie Niemand annehmen, und der Poitbote warf auf allgemeines Anrathen die Katze nebst dem Sack in eine Eisterne, aus welcher sie am nächsten Morgen als todte Leiche" herausgefischt wurde. Duff bat jetzt die Ehre, Postmeister der " . 1 srt . . r i Ber. Maaten rn guntown zu sein, uno 0 vwimwwww WW "S-r w------ U I - - mit Ausnahme von B:eb; ist Jedermann frieden damit. Die Hudson Vai, Eisenbahn. Mit dem Bau der neuen Hudson BaiEisenbahn ist kürzlich der Anfang ge. macht worden, und die Welt wird un zweifelhaft die Entwickelung des neuen Unternehmen mit regem Interesse ver
Dun überaab. Dr Aaent erklärte, die
Regierung habe von zwei Uebeln das Kriegssecretar Peter A. Watscn unter. kle!n:re wählen müffen. Ein Postmeister stützt, der früher auch Präsident der hn tninkrtn fen llntTAteb Erle Bahn gewesen war und die schwie.
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folgen: Uitan etwärtet, baß Lött btiZek Bahn, löelche die Weizenfelder von Ma nitoba und voin Saskatchewan Tal mit der See bei Port Nelson in Verbm dung setzen soll, noch diesen Herbst 40 60 Meilen zur Vollendung gelangen werden. Dse mageren Neuigkeiten, welche kürz lich über die zweite Reise der Alert" nach der Hudscn Bai im letzten Sommer eingetroffen sind, scheinen den Glauben und den Enthusiasmus der Leute zu rechtfertigen, welche ihr Geld in diese Eisenbahn stecken. Es ist eine Thatsache, daß die Schiff barkeit der Meerenge und der Hudso i Bai für mehrere Monate im Jahre schon seit längerer Zeit bewiesen worden ist. Seit nahezu 276 Jahren haben Segel sckine kleineren Kebalts sowie aewaltiae
rieaUckiffe biircb die Meerenae und die fQa'x ;hn Weg zurückgelegt, und in dies ganzen Zeit sind nur drei Schiffe in iiXlin Gewässern zu Grunde gegangen. Diese Eisenbahn wird eigentlich nur dazu gebaut, um den Produkten des gro ßen Nordwestens von Canada Absatz aus dem Weltmarkt zu verschaffen, sie mag joch auch noch verschiedene andere Vor: theile mit sich im Gefolge haben. BZ. h war man gewohnt, die Hudson Bai ls eine halbarctische Region anzusehen, die sich dem modernen Völkerverkehr in Folge ibrer Lage gänzlich entziehe. Die aie, 600 Meilen lange Eisenbaba wird diese große See in eine Entfernung von 4 bis 5 Tagereisen von New Iork bringen. An den Göstaden der Bai giebt es eine wunderbare Fülle von teil dem Geflügel aller Art. Man sagt, daß die Posten der Hudson Bai'Compagnie in einem einzigen Herbst 20,000 wilde takteten. is& wird vielleicht in nicht zur ferner Zeit modern sein, an die Hudson Bai auf die Jagd zu reisen. Die beiden Oelkönige. Samuel I. Andre'.vS war noch im Jabre 1878 ein anner Tagelöhner in Elevclano, Ohio. Es war ihm sehr schwer, sich durch das Leben durchmschla gen, so daß seine Frau in fremde Häuser gehen mußte, um durch Nahm ihrem Manne ui eisen. Er arbeitete in einer Oelrasfinerie, batte jedoch stets siine eigenen Gedanken dabei im Kopfe und mia sick mir dem Plane, neue Verbesse. rungen in der Ztasfinerie von Petroleum einzuführen. Er stellte neben seiner be scheioenl n Wobnung eine kleine DestlllirMaschinerie her und versuchte ein Experiment nach dem andern, bis er zu der Ueberzeugung gelangte, daß er eine besftre Metvcde zum Vtafsiniren erfunden babe, als sie bis dahin bekannt war. Er hatte sich monatelang abgequält, hatte aber nach Entdeckung seines neuen Verfahrens in einem Halden Jahre die Genugthuung, daß er 8500 in seine Tasche besah, mebr, als er früher je in seinem Leben . beisammen gesehen oder gar sein eigen genannt hatte. Es siel ihm ein. daß er noch vielmehr Geld ver dienen könnte, wenn er sich mit einem Alanne mit Geldmitteln in Verbindung setzm würde. Er hatte Glück. Er bekam Geld geborgt und vergrößerte seiner Privatvestillcrie, so daß dieselbe auf eine solide Basis gelangte. Schließlich machte er die Bekanntschaft des' Groceristen John D. Rockeseller. Dieser Mann war wa 30 Jahre alt, und hatte sich ohne jedes Capital in die Höhe gearbeitet, wobei es freilich oft genug vorgekomn-en war, daß er dem vollständigen Schei. uzn" nabe stand. Nockefelltr war jedoch ein sehr sparsamer Bursche und behielt jeden Cent bei sich, den er verdienen konnte. Er bielt sich sehr sorgfältig von Allem fern, was ihm hätte Geld kosten können. Andrews machte ihn zu seinem Geschäftstheilhaber, und die neue Firma hatte anfänglich ungeheuren Er. folg. Dies brachte natürlich Eoncurrenten. Der Kampf x.v schcn diesen und der Firma AnvrcwS und Rockefellr wurde mit der Zeit so befug, daß die Letztere in Berlegenbeiten gerietb. Sie hielt sich inoessen im Sattel, weil Andrews mit feiner bcrvorragenden Geschäftsienntniß und Rockeseller m.t seiner Sparsamkeit und mit seinem Geschäftstalent im Stande waren, allen ibcen Gegnern die Stange zu bieten. T:otzallerem stellte sich jedoch die Nothwendigkeit heraus, der unleidlichen"' Eoncurrenz ein Ende zu machen. John D. Ztockeieller sab in den Iahren 1870 bis 1872 ein, daß die Ausfuhr von 011 amerlkani'chcm Petroleum nach dem Auslande noch für Jahrzehnte lang nicht abneh. men, wohl aber stetig zunehmen werde. Er wußte es, daß der Petroleummarkt in der nahen Zukunft nicht gedrückt" werdcn konnte. Mit Hilfe seine Ge. schäftstheilhabers gelang es ihm. eine kleine Oelrafsinerie nach der andern in Pennsylvanien,Ohio und überall auf dem Wege zwischen Eleveland und Pittsburg auszukaufen. Als dies Ziel erreicht war, mach e sich die Firma an die gröge m 1 y - w f ren Petrvleumsirmen. Es lag in ihrer Wjt, UC0 Die ViONttOUC WCtt VM I c r r . r 1 s , .. r l. hr jetzt seinen Bruder mit in unior aus, uno 10 rource im ayre 1871 die neue Standard OilEampanv" gegründet. Dieselbe hatte anfänglich nur-.em geringes Betriebskapital, wel. Hes von den Rockefellers und den Herren ostwia. 'avne, Farmen uno Magier beigesteuert wurde. Das neue Unter. (. - u.. . .W . l V . . L. u i. . 1 Z 3 ucyiucu ivuw; vvil vcui iucicii jjud Zge AUsgaoe umernaym, mcut nur vas Rammn von Petrolemn. sondenr auch d:e Ausfuhr desselben nach dem An lande zu monopoli,iren Zu diesem Zwecke hals er bei der Gründung einer Hilttgesellichaft, die unter dem Ramen .outh Jmprovement Company von Pennsylvanun" le am tourte. Watson comrollirte die ErieEisenbahn 1111k Sl n.,-f &i A ari irtnl.rtllivn II cr r . t r t . l " . li;"V ' . " -1 ueiraynnerieti. ajkx vrioij lounic muji ausbleiben. Alle Eoncurrenten im Ras sinerie-Geschäfr wurden einfach an die ' . ' r rt fi r i Wand gedrängt und mußten ihr Geschäft ausgeben, weil sie nicht im Stande wa ren, es mit ihren Gegnern aufzunehmen. Schon allein die geringen Frachtraten, welche die Standard" zu oezayien brauchte, schloffen jede anderweitige Concurren; aus. UeberdieS verfuhren die Rockefellers lebr aeschäktSmakia.
HäNdetti es sta) öarllni, i?jje6 elii iiöii cunenzgelchäst unschädlich zu machen, dann stellten ste in der Negel demselben das folgende Angebot: Wir möchten Ihr Geschäft gerne gegen Baar oder gegen Actien der Standard Oil Eo." kaufen." Manchen war ein solches An gebot gleichbedeutend mit Ruin, für An dere mit einem fürstlichen Vermögen.
Eleveland war vor noch nicht langen . Jahren der Ä!ittelpunkt für Petroleum-, Rafsinerien, und hat diese Stellung bis ' auf den heutigen Tag behauptet. Jede Konkurrenz mume oer ranoarv" unterliegen. Wenn es nicht anders an-! ging, dann verkauften die Rockefellers 1 mit ihren Genoffen das Petroleum weit unter dem Marktpreis, bis ihre G.'gner ! an den Rand des Bankerotts gebracht waren. Die Standard" konnte es sich erlauben. Die Rockefellers sind jetzt ungeheuer reich. Jeder von ibnen besitzt ein Vermögen, ras nach muthmaßlicher Ab schätzung bis 840,000,000 beträgt. Sie wohnen jetzt Beide in New Dork ; Eleveland mag ihnen schließlich zu kleinstäd tisch gewesen sein. Dort am Broadway besitzt Jeder einer, prachtvollen Palast, welcher mit Allem geschmückt ist, was die moderne Kunst zu leisten vermag. Sie stehen mit den Eisenbahnen und Schifferhedern in Verbindung, dictiren denselben ihre Bedingungen, und genie tzen in sinanciellen Angelegenheiten einen solcben hohen Ruf, daß jede Bank ihren Check gern honoriren würde, auch wenn derselbe auf Millionen von Dollars lautete. Der ältere Rockeseller ist ein Politiker" und hat es ungeheuer gern, wenn er sich als einen populären Mann aus. spielen kann. Dabei sorgt er jedoch sehr gewiffenhaft dafür, daß jede Zeitung, die gegen sein Monopol auftritt, von ihm entweder aufgekauft oder unterdrückt wird. Er hat zwar keine wiffenschaftliche Bildung genoffen und. macht daraus auch kein Hehl, doch spielt bei ihm das Geld keine Rolle, und er gefällt sich jetzt sogar darin, den öffentlichen Wohlthäter zu spielen. So hat er erst kürzlich der Universität von Roch ester 525,000 geschenkt und tritt als großer Freund von Sonntagsschulen auf. William Rockeseller war zuerst Buch. Halter bei seinem Bruder gewesen. Trotz seiner früheren Armuth ist er jetzt ge neigt, den Weltmann" zu spielen und fein Geld mit vollen Händen auszu streuen, trotzdem er in Geschäftsangelegenheiten ebenso genau sein kann, wie sein älterer Bruder John. Auch Wil liam wohnt in einem Hause an der Fünften Avenue in New Iork, welches ebenso großartig eingerichtet ist, wie dasjenige seines Bruders John. Vom Inlande. In Metropolis, dem Haupt slt desCounty Maffac in Süd' Illinois ist Dr.Joseph Brown, ein ehemaliger Spiel kamerad des General Grant aus Mt. Pleasant in Ohio, gestorben. Brown war in den Kriegsjabren von 1861 bis 1865 als Regimentsarzt des131.Jllinoi. serTausenden vonSoldaten Wohl bekannt.' ES war ein alter und hochgeachteter Bürger von Maffac Eounty. AusWashington wird gemel det : Lieutenant Stoney hat dem Marine Departement berichtet, daß er mit seinen Leuten auf seiner arktischen Forschungsreise in Unalaska angekommen ist. Er bat das nördliche Alaska bis p Eismeer und 00 Meiles östlich von Point Barrow erforscht. Die Expedition Wild im Dampfer Bear" zurück kehren. Während eines militarischen Manövers bei Elmira im Staate New Iork, an welchem zwei Milizregimenter und Abtheilungen der Grand Army os the Republic" theilnahmen, kam es zu ernstlichen Verwundungen auf beiden Seiten. Die Soldaten schoffen sich gegenseitig Pulver in das Ge lchr und einer derselben verlor dabei sogar alle seine Zähne. I n S p r i n g f i e l d, Ohio, ver suchte neulich ein zehnjähriger Negerknabe ?!amens Clalk Dickerson unter einem Wagen eines auf der Straßenkreuzung öaltenden Güterzuges durchzu schlüpfen. ' Schon war er auf der jenfeitigen Schiene, als der Zug sich plötz' lich in Bewegung setzte und den Körper des Knaben an den Lenden buchstäblich entzwei schnitt, so dcch der obere Theil außerhalb des Bahnkörpers, der untere innerhalb des Schienengeleisei lag Obgleich fortwährend in die Welt hinausgerufen wird, Maine sei ein Temperenzstaat ersten Ranges und ein wahres Muster der Mäßigkeit für alle Anderen Staaten, so ist dennoch jetzt herausgekommen, daß in dem Obergericht zu Portland 85000 an Strafgeldern für Wein, und Schnapsverkauf in der Stadt .Portland, allein während eines Jahres eingezahlt sind; außerdem sind $3000 in, Summa von Leuten bezahlt, die be rauscht auf der Straße aufgegriffen wurden. Bacchus ist im Heuchlerstaate Maine zum Entsetzen und Schrecken der Prohibitionssimpel der Oberherrscher. . Die Riesenquelle inVelle Plaine v Iowa, welche beim Bohren eines arle,i,a?en runnens puiio? empor,coo. macht im ganzen Nsrdwesten noch viel von sich reden. Die Waffermaffe, welche sie auswirsl, isl noa) immer gieicy groß, nur wird das Waffer nicht mehr so hsch geworfen, wie im Anfang. Eine Gefahr für die Stadt in Betreff einer Überschwemmung konnte nie entstehen ' . . r ' seinen ganz uemen yeit avgerecynet), und nur das Ableiten der ungeheuren Wastermassen machte im Ansana chwle riakeiten, die jedoch überwunden find. DaS Waffer fließt in einen reizenden Bach, der noch zum Segen für Belle Plaine wenden wird, dem Iowa Fluffe zu. Schon Tausende und Tausende kamen aus allen Theilen des Westens in das früber in weiten Kreisen nicht be kannte Städtchen, um das Naturwunder anzuschauen. Ein Steisenoer, der gerade vorn Norden des Staates Iowa kam, theilt mit, daß der Ciaire Lake feit Ercffnung der Belle . Plaine-Quelle um beinahe 3 Fuß gesunken sei, und man vermuthet nun, daß derselbe in Bell, Plaine einen Abfluß gefunden habe. Die dreiMormonenbischöfe Ammon M. Tenny, C. I. Kemp und Peter I. Christofferson, welche wegen Vielweiberei zu je 3 Jahren Gefängniß ' iV'nsJZ nd 500 Strafe verurtbe,lt worden wa.
&jiey3&7WW - r .'... .. - i.---- ' sollen du bet Häsi MtaMl Kiel, den, nachdem fie ungefähr anderhalb Jahre iin Gefängnisse zugebracht hatten. Durch die 'Bemühungen des Delegaten Dean von Arizona sind sie vom Präsi. denten Eleveland begnadigt worden, weil ihre Verurtheilung angeblich unge. setzlich war. Im Sommer 1834 waren etwa 2000 Mormonen . auS Utah nach Arizona gekommen und hatten sich dort auf Regierungs'and niedergelaffen. Im Deeember desselben Jahres wurden fünf Mormonenführer dort verhaftet und we gen Uebertretung dcs Edmunds-Gesetzes processirt. Die drei Bischöfe behaupt teten, unschuldig zu sein, wurden aber troyalleoem zur obigen träfe verurheilt. Seit zener Zelt und m Arnona keine Mormonen mebr processirt worden. Trotzalledem heißt es, daß sich in dem Territorium gegenwärtig über 5000 Mormonen befinden. Die Begnadigung der Mormonen - Bischöfe soll auf Grund eines Formfehlers im Urtheil erfolgt sem. Jetzt darf es die staunende Welt wissen, warum Blaine in der letzten Präsidentschafts-Campagne geschlagen worden ist. Ein New Jorker Blatt beschreibt folgende Scene : Giebt es diesen Herbst auf dem städtischen Wahlzettel Männer mit Bollbärten?" fragte em Barbier an der Fünften Ave nue, als fein Messer über das Kinn ei. nes Kunden glitt. Daß ich nicht wüöte," antwortete der Mann im tuhl. aber warum fragen Sie r Oh, nur desbalb, weil solche Candidaten jeden falls unterliegen werden." Warum?" ..Wir Barbiere thun's !" Aber wie ?" Gerade so, wie wir es mit Blaine im Jahre 1884 getban haben. Er trug einen Bollbart,lnd wir Barbiere stimmten, an den Wahlkästen gegen ihn. DaS ist der Grund,-warum er durchfiel. Es giebt im Staate New Iork 12,000 Bar. biere, und hätte Blaute kemen Vollbarr gehabt, so hätte er von den Barbieren genug Stimmen bekommen, um seine Wahl zu sichern." Warum sind Sie aber gegen alle Eandidaten mit Bollbärten V fragte neugierig der eingeseifte Kunde. Weil ts gegen unsere Ueber zeugung ist," antwortete der Barbier, für Leute zu stimmen, die uns nichts verdienen lassen. Können Sie dies nicht einsehen?" Ueber die Aussichten für Arbeiten in Louinana schreibt die New Orleanser Deutsche Zeitung": ,',Wie alljährlich, sind auch jetzt wieder viele deutsche Arbeiter vom 3corden hier ange? kommen, um an unsern Zuckerplantagen Beschäftigung und Verdienst zu finden,und noch fortwährend kommen von St. Louis, Chicago und anderen Plätzen neue Schaaren heranzezogen. Wie die Sachen zuc Zeit stehen, so müffen sich diese Leute wohl envas gcdu'digen, denn die sogenannte Grinding Season" scheint dieses Jahr eine ungewöhnlich späte werten zu wollen, wird auch an manchen Orten ziemUch kurz aus fallen. Das kalte, naffe Frübjahrswetter, sowie die lange Dü.re des letzten sommers, waren dem Wachscham des Zuckerrohrs, besonders dem stubble cane, sehr nachtheilig, auch die Baumwoll Staude hat vielfach ganz bedkutend gelitten. Im Bureau iinserer Teutschen Gesell schaft, welches im Oktober des vorigen Jahres über ."00 deutsche Arbeiter placirte, erfahien wir, daß die Zuckerernte, allen eingelaufenen Nachrichten zusolge, an der uppor coast und dem Bayou Lafourche, sowie in der Teche-Region Heuer erst gegen Mitte Oktober ihren Anfang nimmt, an der lower coast dagegen erst Anfang November. Die Deutsche. Gesellschaft hat auch dieses Jrtl'e alle Aussichten, eine gleiche An'a'.'l von Arbeitern unterzubringen, nur, ivic d!, bemelkl, etwas später als geii'övttlit?. Vom Auslande. Sie Odessaer und Pe tersburger Blätter veröffentlichen rin höchst i,itereffantes Aktenstück, welches nichts weniger als einen aus der jung' sten Zeit datirenden formellen Vertrag mit einer Hexenmeisterin enthält. Der Verwalter eiius Gutes im Gouvernement Kiew (Ljaschkewitsch ist der Nam? dieses Weisen) war Mit der Aussindung von Maßregeln gegen eine Raupe, die sehr v?el Schaden den Runkelrüben Planta. qen zufügte, beschäftigt und wendete sich in seiner Ratlosigkeit endlich mm Hilfe an eine in dßr Nähe seines Gutes woh nende Bäuerin, die als Zauberin" galt. Für ein bestimmtes Honorar verpflichtete fich dieselbe, mit Hilfe ihrer Zaubereien den verderblichen Schädling zu bewältigen. Zu diesem Zwecke fühne vorher der gläubige Gutsverwa'ter persönlich die Zauberin" im Eva-Kostüme einige Nächte über seine Felder, dann schloß er mit ihr den.Eomrakt ab, welcher vom Ll. Mal d. I. datlrt und durch den die g,nann:e Bouerin sich für die Summe von 18 Rubeln verpflichtete, die Felder von der Raupe in .diesem' Jahre völlig zu befreien ; falls aber die !)laupe wie der erscheinen sollte, so müffe die Bäu erm fie gratis von den Feldern vertrer ben Der weise Verwalter bezahlte in der That das versprochene Honorar; ob aber die Raupe der Zauberkraft der Hexe wich das wird sich erst im nächsten Jahre zeigen. Ueber das große Unglück aus der Zeche ..Eonsolidatton" m West falen entnehmen wir der Rhein. Westf. Ztg." holzendes : Es waren zur Mor genschicht auf Schcrcht II 450 Mamt an gefahren. Die Explosion fand infolge emes noch unausgellart gebliebenen um standes im Flöö 17 Süden statt und er streckte sich bis auf das nebenanliegende Flötz 16 Süden, in welchen beiden Klötzen bedeutende Verheerungen ange richtet wurden. In beiden Flotzen wa ren etwa 100 Beraleute vor Ort. Nach dem Aussehen der Verunglückten läßt sicy schließen, daß die größere Zahl der leiden ,m Nachschwaden entickt ist. Mehrere sind verbrannt,' einer bis zur 1ir4i:.:t, i-tir. il cr:. cn-c Mii.nuiuiU'KU UCIIUIUUICU. AJIZ Mwyi' zahl war verheirat het und zum großen yeii Familienvater. Auch mancher MlntawA. v 3 01 c -3 c.r:..w4. ex, -Wl"Ull V( 0(lQVUU(0 IVU Mli ter den Todten. Der Beramann Kohl leppel, in Greis .im Silberhaar, war 71 ayre alt und der ebenfalls verun glückte Steiger Obligmüller, ein gebore ner.Enener, eine in bergmännischen Kreisen sehr bekannte Persönlichkeit, war 45 zayre lang als Steiger rm Dienste. CTl- nx. fi... r . r v t r.. ja cie il ineu verorenenoe unavuu
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rr-nycxjimjj vx&.myrt-'-?
runre xq in aueit öMüen ver nun Bevollrung und weit darüber hinaus eine tiefe Bewegung hervor. Die Angehörigen der eingefahrenen Bergleute eilten in angstvoller Eile herbei, der Jammer und das Wehklagen der Frauen ud Kinder war herzzerreißend. Die seitens des königl. Bergrevierbeamten sofort vorgenommene Untersuchung der Unglücksstätte hat ergeben, daß die Wetterfuhrung fich in der vorzüglichsten Ordnung befunden hat, welcher Umstand es auch ermöglichte, daß die Rettungs. inannschaften so schnell vordringen konnten. eioer waren iyre Bemuyungen wenig erfolgreich, da der Tod bei ihrem Eintreffen eine reiche Ernte gehalten hatte. Als ictzt zählt man 51 Todte und 20 Verletzte. Wie die russischen V ehörden über die Aufnahme ihrer aus Preußen ausaew tesenen Unterthanen denken, zeigt folgender vom Graudenzer Geselligen mrtgetbeilte Fall aus dem Kreise Lobau-. Aus Fittowo wurde der seit vielen Jahren ansäffige Arbeiter Malaczewski mit seiner Ehefrau, die Preumn ist,imd mit skinenKindern aus gewiesen. Aus die Anfrage des Land rathsamts Neumark bei dem russischen Kreisches in Nvpin erging der Bescheid, daß der Auszuweisende, wie die Nachforschungen ergeben haben, russischer Untenban sei und mit seiner Familie an der Grenzstation Leibtisch übergeben werden könne; die bezeichnete Grenzstation sei hiervon durch den Kreisches rn öienntnch gesetzt. Der Ausgewiesene, ein fleißiger und ordentlicher Arbeiter, inußte nun schleunigst sein Mobiliar zu Spottpreisen veräußern und wurde durch einen Transporteur, welchem der Aus Weisungsbefehl und das Schreiben des Kreischefö von Rvpin mitgegeben wur den, mit feiner Familie nach der Grenzstatlon gebracht, um dort der russischen Behörde ausgeliefert zu werden. Wer beschreibt aber das Staunen dieser Leu te, als ihnen erklärt wurde, die russische Zollkam'ucr ,-verweigere die Annahme des Ausgewiesenen, wie sie bereits seit dem 1. September überhaupt Ausgewie sene nicht mehr annehme. So kehrte der Ausgewiesene mit einer Bescheinigung des Amtsvorstehers von Leibtisch uno des Landcaths von Thorn über diese Thatsachen an seinen bisherigen Wohnort wieder zurück, ilt aber nicht mehr in der Lage, sich seine Wirthschaft einzurichten, weil er den Erlös derselben zur Deckung der Kosten für die Reise für sich und seine Familie verbraucht hat. Falls er nun iveiierer Strafen zum Verlassen des preußischen Staatsgebiets angebal ten werden sollte, so wird er, da er mitlellos ist, hie Hafistrafe verbünen und seine Familie der Armenpflege seines Wobnorts' überlassen müssen." Die Köln. Ztg." bemerkt dazu: Wenn diese Darstellung richtig ist, so liegen hier allerdings unhaltbare Zustände vor." E .ne etwas verspätete Einsicht. Bekanntlich geht die R t gierung mit der Absicht um, deutsche schulen im Kamerungebiet zu errichten, doch scheint sie hierbei auf Schwierigkeiten zu stoßen. Aus Hamburg berich. tet hierüber die Köln. Ztg.": Abgehende Sem'r.aristen sind verschiedentlich aufgefordelt worden, sich zur Uebernähme von Schulstellen in Kamerun zu melden. Es wurde ihnen ein Gehalt von 5000 Mars, freie Wohnung und freie Hin und Rückfahrt angeboten, wogegen die jungen Leute sich auf zwei Jahre verpflichten sollten. Mecklenburgische Seminaristen, welche ebenfalls eine Aufforderung erbielten, wandten sich um Rath und Auskunft an Reichs tagabgeordnetcn Woermann, der gewiß als Kenner der in Frage kommenden Veihältniffe gelten darf. Sie erhielten die Änttrt, daß weder zu- noch abzurathen sei. Das Klima sei ungesund, an der Küste dürfe kein Europäer wagen, die Nacht aus dem Lande zuzubringen, ohne sich der größten Fiebergefahr auszusetzen. D.e Kosten der Verpflegung hat Herr Wcermann auf 4 5 Mark angegeben.' GalizischeBlätter berich. ten über einen heiteren Vorfall, der sich anläßlich der großen Herbstmanover m Galizien in der Nähe von Grodek zugetragen hat, und welcher verursachte, daß sich em Ersenbahnzug verspätete. Das geschah folgendermaßen : Ein Bahn Wächter erblickte an dem Kopfe der Ei. senbahnbrücke einen Zettel mit der Auf. schrift : Diese Brücke ist mittelst Dvnamit aewrenat worden." Der Wächter erschrak so, daß er sofort hiervon die Station, woher der nächste Zug kommen sollte, verständigte. Sogleich wurde ein Inaenieur auf diese vermeintliche Unglücks stelle entsendet. Natürlich war derselbe sehr erstaunt, als er statt der verspreng ten Bestandtheile der vernichteten Brücke alles m der besten Ordnung fand. Bald klärte sich auch das Mißverständniß auf. Der erwähnte Zettel war von er ner Truppenabtheilung angeschlagen worden, damit der eind" die Brücke nicht mehr passire. Diese komische Episode hatte bloß zur Folge, daß der Zug eine Verspätung von zwölf Minuten erlitt, und daß der Vahnwachter für seinen schlecht angebrachten Diensteifer einer. Verweis erhielt. 0 1 il j u U y X M an! üui Meiderich im Regierungsbezirk Düffel dorf hatte sich unlesonnener Weise verleiten lasten, Dienste m der französischen irremdenlegion zu nehmen. Bald jedoch sah er seine Thorheit ein und wandte sich an seinen Vater mit der dringenden Bitte, durch die deutschen Behörden seine Freigebung zu veranlassen. Wie die . " , m '.".. ää . Ait-ir. Athem- unv nuyr-neilung" mirigew, sind alle seitens des Vaters bisher un ternommenen Schritts erfolglos geblie ben. Nach einem dem letzteren zu Tbeil gewordenen Bescheide der königlichen Negierung befindet sich dieselbe zu ihrem Bedauern nicht in der Lage, mit einiger Aussicht auf Erfolg weitere Schritte zu thun. Die in Angelegenheiten vorliegender Art an das Auswärtige Amt gerichteten Eingaben seien in letzter Zeit regelmäßig mit dem Eröffnen zurückgegeben worden, daß dasselbe bei der jetzigen Haltung des französischen Kriegs Ministeriums den Reklamationen auch minderjähriger Ausländer gegenüber von irgend welchen in dieser Beziehung zu ergreifenden Schritten als erfolglos von vornherein absehe. Hiernach würde also eine Weitergabe &s vorliegenden Gesuches ebenfalls erfolglos sein.
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Dr. C. C. Evei-t s, DeutscherZahuarzt, (a$fc!gii o . Ztlbcrt.) R,,E3:Cc?e Oashtugtou u. yeunsvlvania Otr. In dianapolil Ohloao, Ht. Xotils a.xi1 Pittsburg Xti.llxoa.cl. Srtt'tcbcllf fär durchgehende und Lokal'ZSge. 17. Fdr. itst : ßlB klaff d Uin.Dxot, Jndxl., i f igt:
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