Indiana Tribüne, Volume 10, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1886 — Page 2
---rVi.ij Zndianä Tribune. Erscheint Figlich ad Z ONStagS. flrVttStlichc TriLän to,t durch d ZrlgerD Ce ntl ?er fSoche, die Sonntag -,TridueCll x,r voch. Beide iuIbbbib lft ?t. V, Poft fgfchtt 4 BtftaiSft(;a4 ST Osstes: IL O. MarhlandÄr. Indianapolis, Ind., 2. Oktober 1836. Gold in Massachusetts. Als 'Heir P. Warren Lincoln in Maplewcod in der Nähe von Malden, Maff., auf einem ihm gehörendenGrund ftücke sich an die Arbeit machte, um ei nen Keller zu graben, der sich unter einnn später zu errichtenden Hause besin den sollte, stieß er auf eine braune Felsaber, in welcher sich glänzende Metall spuren zeigten. Es wußte Niemand, was das glitzernde Zeug eigentlich war. Die meisten Leute hielten es für Glim mer oder Katzengold. Herr Lincoln hatte jedoch seine eigene Meinung von der Sache und fuhr unermüdlich foit, mit dem Bohrer und der Pickaxt zu arbeiten. Die Oessnung in der Erde wurde immer riefer und tiefer, und der schmale Strei fen,. in welchem sich das vermeintliche kofthare Metall befand, wurde immer breiter und schien sich vollständig keilförmig nach unten zu zu erweitern. Während er oben an der Spitze kaum einige Zoll im Umfang gemessen hatte, betrug der Durchmesser später bereits 7 Fuß, und der Winkel der Auseinanderbreitung weist darauf hin, daß die Felsmasse oder Erzader in einer Tiefe von nur 100 Fuß bereits einen Durchmeffer von 20 Fuß zeigen wird. Auch mehren sich die Metallspuren, je tiefer der Schacht" in die Erde sinkt. Während früher nur hier und da ein glitzerndes Metallstückchen zu seyen war, wie Rosinen in einem Kuchen, bildet es jetzt in dem dunkeln, rostigen Quarz förmlich eine Art Cement, welcher die.bröcklichen Felsstücke zusammen hält. Die Erzader besteht nicht mehr aus Quarz, in dem sich Spuren von Metall finden, sondern aus Metall, daS Spuren von Quarz zeigt. ' N Die Nachbarn kamen herbei, sahen sich den Platz an, besahen die zur Erdober fläche beförderten Erzstücke und gingen dann wieder weiter. Einige meinten, es würde einen guten Brunnen abgeben, wenn man das Loch in der Erde ordent lich ausmauern wollte, die Oeffnung jedoch eine Silbermine zu nennen, das siel Niemand ein. Man war überdies geneigt, über den sich in dem Loche abmühenden Lincoln mitleidig die Achseln zu zucken, besonders als ein Sachverstän diger berufen war, das Erz auf seinen Silbergehalt zu untersuchen. Die erste Probe halte noch 836 per Tonne gelie fert, die zweite aber nur 817, ein klarer Beweis, wie man allgemein annahm, daßf ii mit dem Silberreichthum der Mnw" nicht weit her war. Der betrefsende Chemiker hatte allerdings sich nur mit den Erzstücken beschäftigt, wie sie ihm zufällig vorgelegt worden waren, ohne sich an den Umfang oder den son stigen Inhalt der Grube-zu kehren. Vor einigen Tagen nun stieß Lincoln, der sich unermüdlich zeigte, den Inhalt seines Kellers" kennen zu lernen, auf ein neues Metall und brachte dasselbe einem anderen Chemiker. Der Mann der Wissenschaft nahm seine Säuren zur Hand, öffnete seine Augen und fragte, wo der Stoff herkomme. Aus einem Keller in Maplewood," lautete die Antwort. .Dann würde ich das Haus gern sei der haben," sagte er. Es ist dort noch kein Haus gebaut. Es ist nur ein Keller." Wie breit ist die Ader?" Fast sechs Fuß." Ich gebe Ihnen 815,000 für den neuer, denn dertoss. den Ste da sehen, ist Gold, und liefert 845 die Tonne." Mr. Lincoln nahm froh seine Pickaxt zur Hand und zog mit fnschem Muthe von Neuem zu seiner Arbeit. Er hat jetzt mehrere Leute angestellt, die ihm dabei helfen sollen, an Ort und Stelle eine reguläre Mine anzulegen, die er nach allen Regeln der Kunst ausbeuten wrll. Jetzt kommen Besucher massenweise herbei, um sich das seltsame Loch in der Nawr" anzusehen, und zahlen gern 5 Cents bis 81.00 für ein Stück von dem Erz. Lincoln hat auf dem Platz ein Zelt errichtet und macht mit dem Ver kauf der Erzstücke ein ganz gutes Ge schüft. . Auch die Nachbarn sind jetzt von der Idee befallen, daß sich unter ihrem Grund und Boden ungeahnte Nerchthü mer an Silber und Gold befinden, und M r rm . . . eine tormtlcye came M zeyt in 2ravle kood ausgebrochen, die Erde nach Me tallschätzen zn durchwühlen. Cmtge Leute sind sogar schon so glücklich gewe sen, daß sie auf ihren Grundstücken gleiche falls Silberspuren gesunden haben. Gin Wohlthäter der Menschheit. Unter den Deutsch Amerikanern der Gegenvurt mmmt der Fabrikant Jo bann D. Lankenau in Philadelphia, ein geborener Schwabe, als Wohlthäter der Menschheit einen hervorragenden viana ein. Er ist zwar nicht der alleinige Gründer des dortigen deutschen Hosvl tals, hat aber viele Tausende von Dol larZ hergegeben, um den trefflichen Neu bau der Anstalt und ihre Umgestaltung nach den neuesten Grundsätzen der ttrank heitspflege und der Gesundheitslehre zu ermöglichen. Als Krankenpflegerinnen in diesem Hospitale, in welchem jetzt das Jahr über ungefähr 1300 Kranke behandelt werden, sind gegenwärtig Diakonissinnen aus Deutschland angestellt. In den Ver. Staaten 'gab es bis jetzt nur wenige dieser Diakonissinnen. Und von drüben sind sie schwer zu bekommen, da die dortigen Mutterhäuser kaum für den dortigen Bedarf genug Schwestern pellen können. Herr Lankenau bat daher den hochherzigen Entschluß gefaßt, ein deutsch-amerikanischiö Mutterhaus von Diakonissinnen zu errichten, und mit dieser Anstalt 4ch noch ein deutsches Ultenbeim iu vnknüvl'en. Er bat m
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SieZett Zwecken die größi Sümm'Z tföri viermälbündertiäusend Dollars hergege ben. Mit der Errichtung der nöthigen Gedäulichkeiten ist auf dem Hospital grudstücke bereits begonnen. Dieses Altenheim als Asyl für deut sche alte Leute beider Geschlechter, und dieses Mutterhaus für Heranbildung von Diakonissinnen werden ben Namen Maria I. Drexel Heim" jühren, zum Andenken an die verstorbene Gattin des Herrn Lankenau. Im Altenhelm wer den alte deutsche Männer und Frauen Aufnahme sinden. Der Bau wird drei Stockwerke bock werden. Mit dem Hospitat ist eme großartige ..Disvensarv" verbunden, welche im letz' ten 5abre von nickt weniger als 13,007 Personen benutzt wurde : 4315 Augen und Ohren - kranke wurden in letzterer Anstalt gleichfalls in einem Jahre än lich behandelt. Auch sind rn dem Hosvl tal für Leute, die von plötzlichen Un glücksfällen auf der Straße u. s. w. bt troffen werden, besondere Räume vor banden, welche selten leer werden. Der Ruf des Hospital ist ein so großer, daß L. ' "ff. ,ym aucy Ziranre oer ameruanijcyen Kriegsflotte anvertraut werden; im Laufe des Jahres nahm die Anstalt 263 solche Kranke auf, wovon am Ende des Jahres 40 dablieben. Angeeifert durch das gute Beispiel Lankenaus haben auch andere reiche Deutsche Philadelphias für obige edle Zwecke beigesteuert, so der Drexel'sche Nachlaß allein L22,200. Dank der großartigen relglebigkeit Lankenaus. der. obaleich nicht tu den Allerreichsten gehörig, jetzt im Ganzen unaefäbr eine dalbe Million Dollars rn derartigen Zwecken hergegeben hat, ist in Philadelphia die Errichtung eines deut schen osvltals und emes deutschen AI' tenheims leicht geworden. Die (Iboiera tn Ungarn. Oknciell wird aus Best am 15. Sev tember gemeldet : Bisher wurden keine Fälle von asiatischer Cholera, sonder von Cholera nostras constatirt. Da gegen wird der P. Fr. Pr." aus Pest ebenfalls unter dem 15. d. gemeldet : Es unterliegt leider . keinem Zweifel mehr, daß die hier in den letzten Tagen vorgefallenen verdächtigen Erkrankungen 1 L m PUaIwa f si trt f VM A t A Mlul VJlluicia uuauos, uuvitu u u tische Cholera sind. Es scheint, daß man die irrthümliche Bezeichnung wählte, um das Publikum nicht gleich bei den ersten sporadischen Fällen zu alarmlren. universitats-Protessor Vabes (derselbe, welcher auch dieJmpsungs. Methode Pasteurs in Paris stuvirte) gab r c L .fi! i- sZ-tl z yeuie oie ganz aqiixunic viiuuiung uu, daß er bei den durch ihn vorgenommenen Sectionen unbezweifelbar den Koch'schenKomma-Baccillus, welcher cha racteristlsch sur die Cholera asiauca ist, gefunden habe. Von gestern bis heute Mittag sind zehn Erkrankungen, davon vier mit tödtlichen, Ausgange, vorgekommen. Die Erkrankungen wa ren beinahe ohne Ausnahme unter den ärmsten Volksschichten vorgekommen; der Verlauf der Krankheit ist ein sehr rapider. Die Stadttheile, welche vor Wiegend von wohlhabenden Klaffen Uwohnt sind, wurden bisher gänzlich ver' schont. Der Magistrat hat die nöthigen Anordnungen wegen Beförderung de Kranken getroffen. Aus Raab meldet die Wiener Cor resp." : Aus Ungarn ist heute (IS. ds.) noch eine andere alarmirende Nachricht eingelangt ; zufolge einer ofsiciellenMit theilung der ungarischen Regierung sind in Raab gestern 29 Erkrankungen angb lich an Otiolera vostraZ vorgekommen, von welchen neun tödtlich verliefen. Das plötzliche und heftige Auftreten der Krankheit in Raab läßt natürlich die Hoffnung, als handle es sich um Uholen nostras, gänzlich unbegründet erscheinen, denn die Uholeni nostras und die Cholera asiatica haben so ähnliche Symptome, daß sie sich eigentlich nur durch das epi' demische Auftreten und durch den Cho-, lera-Vaccillus von einanderunterscheiden. Nachdem übrigens heute bereits in Pest bei den Erkrankten das Vorhandensein 'des Cholera-Baccillus constatirt worden ist, so ist wohl mit Sicherheit anzuneh men, daß auch in Raab die ,?holera asiatica zum Ausbruche gekommen ist. Wie aus Agram amtlich gemeldet wird, wüthet die Cholera in dem 1000 Einwohner zählenden kroatischen Orte Lic in ganz furchtbarer Weise, da die ersten Cholerafälle verheimlicht wurden. Als dann ein Arzt kam, rotteten sich Männer und Weiber zusammen und empsingen den Arzt mit Steinwürfen; nur mit Mühe gelang es, das Volk zu beruhigen und Dasselbe zu überzeugen, daß der Arzt nicht als Giftmischer zu ihnen komme. Die Leute meiden jedes Saus, in welchem die Cholera ausaebro chen ist. Keiner will dem Andern Hilfe leisten. Eine Commission geht von HauS c e ? ? , ZU Haus, um vle ranren auszusuchen. Theuere Kolonisation. Ueber den voraussichtlichen Kosten preis der von der Regierung zu Coloni sationszwecken in den polnischen Provin zen Preußens einzurichtenden Bauern wirthschaften stellt der Kur. Pozn." allerlei Berechnungen an. Nach ge nauen Informationen würde ein Ma? gen Landes mit ca. 150 Mark bezahlt werden. Wenn man deshalb ein Bau trngut von 80 Morgen einrichtet, wür den sich die muthmaßlichen Kosten wie folgt stellen : 1) Der Boden 80x150 Mark 12,000 Mark. 2) Die Vermeffung und Anlage von Straßen 170 Mark. 3) Das Wohnhaus mit einem Milchkeller 2500 Mark. 4) Die Scheunen 1800 Mark. 5) Der Pferde-, Vieh-, Schweine und Hühnerstall 3000 Mark. 6) Der Eemüsekeller 140 Mark. 7) Eine Wirthschaftsremise 170 Mark. 8) Ein Brunnen im Hofe 160 Mark. 9) Die Anlage eines Gartens mit der Umzäu nung 150 Mark. 10) Die Umzäunung des Gehöfts 50 Mark. 11) Der Ver lust an Zinsen vom Capital während der Parcellirung und Einrichtung der Wirth schast 840 Mark. 12) Die Bestellung der Wintersaat mit der Beackerung 360 Mark. 13) Die Bestellung der Som merfrucht mit der Beackerung 360 Mark. 14) Unvorhergesehene Ausgaben 100 Mark, zusammen 22,000 Mark. Wenn man nun noch die Kosten der Reguli rang., der Gemeinde-. Communal- und
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Schütlasti welche dtö Nizietung xüU nommen hat, zu obiger Summe mii 2000 Mark Obligationscapital hinzufügt, ergiebt sich als Gesammtsumme für die Einrichtung eines 80 Morgen großen Bauerngehöftes der Betrag von 24.000 Mark. Es fehlen aber noch die Acker aeräthe und das Inventar, für deren Beschaffung gleichfalls zum Mindesten v i wy 1 1 nV "7 noch 1000 Mark nöthig sind. Fürst ! Bismarck glaubte in den neu eingerichtet ! ten Wirthschaften auf eine Verzinsung des Anlaaecavitals mit 3 Procent rech- ! nen zu dürfen. In diesem Falle müßte der Eolonljt an Pacht pro Morgen 9 Mark an die Neaierungskaffe zahlen. was selbst der beste Landwirth zu er schwingen nicht im Stande ist. Die Pacht könnte für den Morgen unter kei- ..... "r si n r;? a 5N?? neu 4uiiuuutu rnct uis j vs u uih betragen, was nach Abzug der Beaus sichtiaunas und Neparawrkosten nur eine Verzinsung von etwa l Procent ergeben würde. Unter solchen Umstanden wurde aus diesen Unternehmungen nicht nur kein Gewinn für die Staatskasse heraus springen, worauf ja von vornherem nicht gerechnet worden ist; es wurde sogar auf längere Zeit hinaus mit Verlust ge arbeitet werden müssen. Auch ein Reisegenie. Ein Nassauer ersten Ranges ist dn $3 Jahre alte Thomas Torney von Kit taning, Pa., der sich rühmt, seit 23 Iah ren 30,000 Meilen auf der Eisenbahn zurückgelegt zu haben, ohne daß man ihn jemals habe zwingen können, Fahrgeld zu bezahlen. Kürzlich langte er aus Kansas City in Pittsburg an, nachdem er die ganze Strecke aus einem Frachtzuge rn vier Tagen zurückgelegt hatte. Ver unvermeidliche Reporter war bald zu, Stelle, und Torney ließ sich herbei, dem selben ein ofsicielles Interview" zu ge wahren. Es ist mir", so erzählte Torney, das erste Mal in meinem Leben passirt, )aß ich unterwegs von der Polizei belä stiat wurde. Als ich diesmal nach Manssield in Ohio gekommen war, traten zwei Polizisten mit gezogenen Revol vern vor den Frachtwaggon, auf welchem ich mich befand, und stellten an mich die Frage, was ich auf dem Wagen zu thun w w rw . r ? ' yave. ANS icy antworrere, rcy t ein fach ein blinder Paffagier", hielten sie mir ihre Revolver vor den Kopf, durch suchten meine Kleider nach Geld, und stießen mich hinunter, als sie keines fan den. Ich mußte mir diese Behandlung gefallen laffen, stieg aber unbemerkt auf einen anderen Frachtwagen und fuhr ruhig Weiter. Findet die Polizei an ei nem derartigen Paffagier Geld, dann nimmt sie ihm dasselbe ab und schickt ihn auf 30 Tage in das Arbeitshaus, zeigt es sich aber, daß er kein Geld hat, dann läßt sie ihn laufen. Ich streife nun seit 23 Jahren im Lande herum und fahre dabei stets mit der Eisenbahn, und doch habe ich noch nie auch nur einen Cent Fahrgeld bezahlt, obgleich ich be reits 30,000 Meilen zurückgelegt habe. Trotzdem habe ich kein einziges Mal um eine Mahlzeit gebettelt, wenn ich auch manchmal recht trübe Erfahrungen ma chen mußte. Einmal hatte ich sogar viertehalb Tage ohne Essen zugebracht, doch schämte ich mich trotz memes Hun gers. Jemand um ein Stück Brot zu bitten. Als .ich meine erste Ueberlandreise nach Californien antrat, war ich erst 16 Jahre alt, und seitdem habe ich dieselbe Fahrt dreimal gemacht. Nächstens will ich mich auf die Fahrt nach dem Süden begeben." Wir machen Sie es, daß Sie auf der Eisenbahn fortkommen, ohne zu bezahlen V fragte der Reporter. Ach", antwortete Torney, das ist leicht, wenn man die Geschichte nur or dentlich anzupacken versteht. Am Besten fährt es sich in. den blinden" GepäckWaggons, die an ihren Enden keine Thu ren haben. Man kann in diese Wag gons hineinkriechen, und wenn die Dampfpfeise bläst und der Zug losgeht, kann man nach oben klettern und später sich irgendwo einen bequemen Sitz suchen. Manchmal sindet man in dem Gepäckwagen eine sonderbare Gesell schaff So war ich neulich gezwungen, mit einer Leiche zu fahren, die in einem Sarge sich in dem Gepäckwagen befand. Die Leiche verhielt sich jedoch sehr ruhig und legte mir keine Hindernisse in den Weg, und ich war's zufrieden. Ein an deres Mal hatte ich mir fest Vorgenom men, zu einer bestimmten Zeit an einen gewissen Ort zu gelangen. Ich setzte mein Vorhaben durch, hatte es aber nöthig, mich zwischen Leichensteinen zu verbergen, die auf einem Güterwagen verpackt waren. Die Gesellschaft" war auch in diesem Falle keineswegs ange nehm. Da war es schon besser, die Reise mit einem Haufen Rinder zurück zulegen." Vom Inlande. In San Francisco sind über 3000 Mexikaner ansässig. Auf offener Straße wurde neulich in New Haven, Conn., von ei nem Polizisten ein großer Adler gefan gen. Die Stadt Utica, N. ?)., besitzt einen ofsiciellen Essiginspector, welcher ein Gehalt von 15 Dollars die Woche bezieht. Die Zahl der im August dieses Jahres in die Ver. Staaten Ein gewanderten betrug den Berichten des Chefs des statistischen Bureaus zufolge 33,576 gegen 26,214 im selben Monat des Jahres 1885 und dleiemge der vom 1. Januar bis 31. August Cingewander ten 254,679 gegen 240,919 in derselben Periode des letzten Jahres. D.ie Marschen im nördli' chen Jndiana sind sonst gewöhnlich ein biS vier Fuß tief mit Wasser bedeckt. dieses Jahr jedoch waren sie in Folge der andauernden Dürre fast vollständig aus getrocknet. Jetzt beklagen sich Jäger, welche rn diesen Marschen aus die Jagd gegangen wlren, daß Hunderte von gis tigen Schlangen von den Marschen Be sitz genommen und nicht nur alles junge Geflügel daselbst vertilgt, sondern auch den Ausenthalt sur Menschen dort abso lut gefahrvoll gemacht haben. Traurige Dinge erzählen die Mitglieder der BundesCommission, welche mit den Indianern im nördlichen
Mlitnesotä unierhäl.delt habitt.' Lh'ilZN zufolge sind jene Indianer durch Schnapsgenuß, dem sie ihren ganzen, gar nicht unbedeutenden Verdienst aus dem Verkauf von wildem Reis und Beeren opfern, gänzlich entsittlicht, so daß sie nicht nur Aas fressen, sondern auch ihre Frauen und jungen Tochter geradezu an die Holzschlazer und Händler zu unsitt-
" r . P llchen Zwecken verkaufen, um Geld für Schnaps oder einen Sack Mehl zu er. halten. Jn.AshFlatinShort County in Arkansas herrscht große Aufregung , uver die ';erzitung emes Brunnens, rn i volge wovon zwölf Personen lebensae fährlich erkrankt sind. Im Verdacht, die Thäter zu sein, es wurden in dem Brunnen drei Päckchen Mit Rattengift gefunden stehen der sehr wohlhabende Farmer Jeffe Philipps und sein 22iäb riger Sobn Comb, und zwar, weil Frau Philipps, die gegen ihren Mann eine ! Scheidungsklage eingeleitet batte, auf ' der Farm der Familie Hotchkiß wohnt. deren Brunnen vergiftet wurde. In Parker County inTeras wurde im letzten Jahre ein Versuch mit der Anpflanzung von Ricinusbohnen ge macht, und die Weathersield Sun" sagt darüber : Die Ernte dieses Jahreö ist nur eine versuchsweise, aber bedenkt man die Trockenheit, so hat sie glänzende Rewttate geliefert. Die Bohnen, welche r - i - mn . . . . vis zeyr zu Markt gebracht wurden, wa ren von auter Qualität, und da die Pflanze trägt, bis sie erfriert, so ist die Ernte noch nicht vorbei. Alle Farmer, die Versuche in diesem Jahre anstellten, sind der Ansicht, daß der Boden von Nord Texas sich besonders für den Bau von Ricinusbohnen eignet, und daß die zusagender Jahreszeit das Pflanzen der r t . r ' ir v leioen gewinnormgeno x. Vor 18 Jahren so erzählt ein angloamerikanisches Blatt hatten sich zwei Schwestern getrennt. Sie ver henatheten sich spater und zogen Beide mit ihren Gatten vor vier Jahren nach San Antonio in Texas, ohne von ein ander zu wissen. Neulich trafen sie sich ganz unerwartet auf der Straße. Das Zusammentreffen war äußerst rührend. Ein junger Mann aus Da kota, der in der Nähe der Grenze von Manitöba wohnt, wünschte ein Mädchen ... t.:-.it. w a i r 'i3 v t zu yciiaiycn vu jcncu ver grenze wohnte, doch wollten die Eltern derselben m die Heirath nicht einwilligen und ver boten ihrer Tochter, die Stadt zu verlas sen. So stellte sie sich auf der Mani toba Seite hin, während ihr Geliebter ans dem Boden von Dakota stehen blieb, sie reichten sich über die Grenze die L l ST . . mm Panoe, uno em eiNticyer traute ste, indem er mit einem Fuße auf dem Boden von Dakota, mit dem andern auf dem Boden von Manitöba stand. Jetzt sind die Beiden ein glückliches Paar, und haben, ihren Wohnsitz in Dakota aufge schlagen. In der Nähe von Marv oille in Nodoway County, Miffourr, wurde vor einiger Zeit eine Frau I. C. Roberts während sie im Bette lag, von einer großen Ratte angegriffen. Das Thier sprang auf die Frau zu, biß die selbe in die linke Seite des Halses und saugte das Blut ihres Opfers. Frau Roberts verlor durch diesen unerwarte ten Angriff fast ihre Besinnung, und als sie heftigen Schmerz empfand, sam melte sie alle ibre Kräfte und riß mit nicht geringer Anstrengung und mit bei den Händen da8 bösartige Thier von sich. Sie litt während der folgenden Tage in Folge der Verwundung groß, Schmerzen. Im Staatsdepartement zu Washington weiß man nichts davon, daß die britische Regierung den Ver. Staa ten zur Beseitigung der kanadischen Fi scherei.Streitigkeiten einen Gegenseitig keits'Vertrag zur Annahme vorgelegt habe. Verschiedene Zeitungen brachten bereits den Inhalt dieses angeblichen Vertrages, der weiter nichts war, als das Machwerk eines Korrespondenten einer New Yorker Zeitung. Der kanadische Marineminister Fester hat gleichfalls erklärt, nichts davon zu wissen, daß zwi schen den beiden Ländern über einen sol chen Vertrag Unterhandlungen gepflogen wurden ; jedenfalls sei kein Vertragsent Wurf der candischen Regierung zuge gangen. Daß der schlechte Ruf, ir. welchem die New Orleans Polizei steht, ein wohloezründeter ist, hat der nach stehende Vorfall gezeigt. Es war dort neulich Wahl gewesen. Als am Abend um 10 Uhr die Polizisten Newberry, Evans, Sontag und Saunders vom Stimmplatz der fünften Ward betrunken nach Hause gingen, beschimpften sie zwei ruhig auf den Stufen vor ihrer Wobnung sitzende Negermädchen, und als diese in'S Haus gehen wollten, wurden sie von den brutalen Knüppelhelden niedergeschlagen. Ein zufällig daher kommender Neger er hielt den Befehl, so schnell als möglich sich fortzumachen, doch ehe er dies hatte thun können, hatte einer der Polizisten ihn gepackt und ein anderer ihm seinen Revolver an die Stirn gesetzt. Er riß sich aber los und rannte, verfolgt von den Polizisten, die ein Dutzend Schüsse auf ihn abfeuerten und ihn zweimal leicht verwundeten. Ein unglücklicher Chinese Namens Hung Luna, em Sveise Wirth, der durch das Schießen angelockt ,einen opf aus dem tzenjter steckte, er hielt einen nicht etwa zufälligen, sondern wohlgezielten Schuß von dem Polizisten Saunders in's rechte Auge, und ist todt. Die Polizisten aber behaupten,' der Ne aer habe ihn erschossen. Sie wie de, Neger sind jetzt verhastet. Vom Manöver. Hauptmann : Patrouillenführer Gefreiter Steppke,, haben Sie etwas von den 83er Füsilie ren gesehen ?" Zu Befehl, Herr Haupt mann, ich traf eine Patrouille von den 83ern." Hauptmann : Er Dämel, er, warum hat er denn nicht geschossen, daS sind doch unsere Feinde?" Skeppke (grinsend) : ,,N, Herr Hauptmann, in die Patrouille waren lauter gute Be kannte von mich." Im Cigarrenladen. Ver käuferin : Mein Herr,- Sie haben nun schon viermal hintereinander Ihre Ci aarren zu bezahlen vergessen. Was soll ich davon denken? Herr: Ach, mein Fräulein, wenn man Sie sieht, vergißt man alles Andere.
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Äöm AuSläNde . . Nach einer Zuschrift der' Köln. Ztg' aus Central-Zululanb vom 20. Juli benehmen sich die Buren H sehr anmaßend gegen die Deutschen. Von Mpanda, dem Vater Cetewuyos, war den deutschen Missionaren sür ihre Stationen je 3000 Morgen Land abgetreten worden. Diese Schenkungen hatte Ce tewayo anerkannt und sie sind dann neu erdings von Dinizulu bestätigt worden. Nun hat der Präsident der v!euen Re publik", Herr Lucas Meyer, des ermorbeten Missionars Schröder ehemalige Station für sich selbst als Privateigenthum in Besitz genommen, allen' übrigen Missionen aber hat man die 3000 Mor gen Land einfach abgesprochen. Und dieses Land war von den Königen Nicht etwa ohne Gegenleistung geschenkt worden, sondern es waren dafür theilweise erhebliche Geschenke gemacht worden, Ge schenke, die mit deutschem Gelde bezahlt sind. Neuerdings hat die Buren-Regie-rung . auch die Forderung der englischen Regierung, 250 Farmen zu je 3500 Ak ker zurückzugeben, einfach abgelehnt. Au ßer den Missionaren werden auch anderen Angehörigen des Deutschen Reiches Schwierigkeiten bereitet, abgesehen da von, daß von ihnen Abgaben erhoben werden, obgleich die Neue Republik" von Deutschland' noch gar nicht aner kannt ist. Ein junger Engländer, Sir James Nursey, der gegenwärtig in Madrid weilt, unternahrn vor Kurzem einen Ausflug nach La Granja. Als er daselbst auf einer Bank im Parke Platz genommen hatte, kam eine junge Amme mit einem Säugling, welche ungenirt'die freie Hälfte der Bank mit Beschlag be legte. Nach einer Weile langte das Kind nach dem Stocke des Fremden, des sen Silberknopf hell in der Sonne glänzte. Herr Nursey reichte ihn dem Kleinen, und dieser begann trotz aller Proteste seitens der Amme den Knopf des Stockes in den Mund zu stecken. Endlich wollte sich Nursey entfernen, allein das Kind wollte sich vom Stocke nicht trennen, es erhob bei jedem Versuch, denselben seinen Händchen zu entwinden, ein energisches Geschrei, und Herr Nursey, ein Kinder freund, gab der Amme seine Adresse mit dem Auftrage, ihm den Stock zurückzu schicken, bis der Kleine eingeschlafen sein werde. Am Abende brachte ein Hofdie ner das Spazierstöckchen in's Hotel, welcher zugleich eine Empfehlung seitens der Königin Christine überbrachte, die für das dem Könige Alfonso XI II. zeitweise überlassene Spielzeug dem Kinderfreunde danken ließ. Herr Nursey erfuhr hier durch, daß er mit dem König von Spa nien bekannt geworden war. Ueber den Einsturz der Kettenbrücke über die Ostrowitza bei Mährisch-Ostrau wird folgendes geschrie ben : Die zweite Escadron des 13. Ula nenregiments, welches sich aus dem Mar sche aus Olmütz nach Galizien befindet, ging über die zwischen Mährisch und Polnisch-Ostrau über die Ostrowitza ge spannte Kettenbrücke, als daS Mittelseld derselben plötzlich unter weithin vernehmbarem Krachen einstürzte. Es ist kein Zweifel, daß die Brücke unter der Überlastung durch die Cavallerietruppe und Vielleicht auch infolge des gleichmäßigen Auftritts der Pferde einbrach. Doch soll der Bamustand dieser staatlichen Brücke schon seit längerer Zeit An laß zu Besorgnissen gegeben haben. Zahlreiche Soldaten mit ihren Pferden sowie viele Civilpersonen, die sich gleich zeitig aus der Brücke befanden, stürzten in den Fluß und wurden von den Trum mern und Eisenbestandtheilen der Brücke begraben. Es wurde sofort die Feuer Wehr herbeigerufen, die zur Rettung der Verunglückten sehr werkthätige Hilfe lerstete. Achtzehn schwer und leichter Ver wundete wurden rn's Spital gebracht, doch ist die Zahl der Verwundeten weit größer, da sich viele derselben in haus licher Pflege besinden. Eine Zeitung in Genua erzählt folgenden empörenden Fall von französischer Spionenriecherei und Will kürjustiz : In Nizza verweilten zu An fang Juni zwei achtbare junge Italiener, Namens Andreis und Piccolo, Beide in Genua domicilirt. Nach achttägigem Aufenthalt wurden sie plötzlich auf das Bureau eines Polizeicommsärs berufen und nach kurzem Verhör in Haft abgeführt. Vor dem Staatsanwalt wurde ihnen die Ausklärung zu Theil, daß sie des Diebstahls, eines Mordversuchs und einer Mädchen Vergewaltigung ange klagt seien. Es handelte sich um einen Tabalhändler und dessen Tochter, die den jungen Italienern absolut unbe kannt waren. Erst bei der Gerichts Verhandlung des Falles confrontirteman die fo Verfolgten mit ihren angeblichen Opfern und der Tabakhändler wre seine Tochter erklärten sofort, daß die Ange klagten mit den besagten Missetha ten nichts zu thun hätten. Die wahren Schuldigen wurden auch von der Polizei entdeckt. Dennoch dachte der Herr Procureur nicht daran, den Italienern Freiheit und Habe zu rückzustellen. Einen Monat und zehn Tage hatte man sie ohne allen Grund in's Gefängniß gesperrt, bis ihre Un schuld erwiesen wurde und als das geschehen, hielt man sie noch acht Tage ge fangen. Dann entließ man sie mit der Weisung, schleunigst das französische Gebiet zu verlassen, da sie der Verschwö rung gegen die Republik verdächtig seien. Gendarmen, die ihnen nicht einmal er laubten, Wasser zu trinken, führten sie zur Greme und übergaben sie der italie Nischen Polizei, welche um Auskunft nach Genua telegraphirte und. nach erhaltener Antwort die unbescholtenen jungen Leute in Freiheit setzte. Während nun An dreis in den Schooß . seiner Familie zu rückkehren konnte, hat Piccolo, ein gebo rener Sicilianer, durch die ungerechte Verhaftung feine Stelle verloren und die französische Polizei hat ihm wie Andreis das Geld und die Sachen noch immer nicht ausgefolgt. Die so Beraubten ha ben sich an das Ministerium des Aus wärtigen gewandt. Der italienische Consul in Nizza, Marquis Centurione, den die jungen Leute um Schutz gebeten hatten, war gegen ihre Bitten vollstän dig taub geblieben, was von der Press, scharf gerügt wird. Kaufe Mucho' Cig&n. "Lest llayanna
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