Indiana Tribüne, Volume 9, Number 61, Indianapolis, Marion County, 20 November 1885 — Page 3

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Wilde Wogen.

Noman von Ewald August König. (Fortsevung.) Tann fonn ich noch lange cm armer Schlucker bleiben !" ,ia, na. so lange wird's nicht mehr dauern." fuhr der Doktor fort, während er die Dose in den Händen drehte ; wie ich höre, sollen die Untcrsuchungsaktcn demnächst geschlossen werden ; dann ist , die Cache spruchreif, und schon in der , nächsten Schwurgerichtsperiode können die Geschworenen ihren Spruch fällen. Ist das Urtheil gesprochen, so machen wir unverzüglich hier und drüben Ihre Ansprüche an die Hinterlassenschaft geltend, das Erbe kann Ihnen dann nicht länger vorentbalten werten." Und die osten?" Ich verhehle Ihnen nicht, daß sie ziemlich bedeutend sein werden." So scheitert die Geschichte schon da ran, denn ich habe keinen Pfennig. Was ich verdiene, reicbt kaum hin, meine geringen Bedürfnisse zu bestreiten." Hm, darüber li.-ßc sich noch reden," sagte der alte Harr, indem er seinem Klienten eine Prise anbot, es findet sich unter diesen Verhältnissen wohl Jemand, der die nöthigen Gelder vorstreckt." Dein armen Musiker, der keine Sicherhcit hieten kann ?" Die Sicherheit liegt in der Verecktigung Ihrer Ansprüche. Machen Sie jlch darüber keine Sorge, ich werde auch das vermitteln, nur verlange ich von Jhnen volles Vertrauen und Generalvollmacht. Vielleicht ist es nöthig, daß Sie selbst hinüberrcisen, um das Erbe zu fordern und in Empfang zu nehmen; wie gesagt, so ganz glatt wird die Sache nicht ablaufen, aber daß wir durchdringen müssen, ist schon jetzt meine feste Ueberzeugung. Schreiben Sie zu Hause Ihre Fauilllenverhältnisie ausführlich nieder ; wenn es möglich ist. bezeichnen Sie Ort und Datum der Geburt Ihres Vaters und Ihres Onkels, dasselbe verlange ich in Bezug auf Ihre eigene Person. und erheben Sie in diesem Schriftstück zugleich Ihre Ansprüche auf die Hinterlassenschaft Ihres Vetterö Martin Grimm. Dieses Dokument bringen Sie mir morgen Abend, ich habe dann Zeit, mit Ihnen das Weitere zu berathen." Grimm ging nach einigen Dankeswortcn hinaus ; der Doktor rieb sich vergnügt die Hände und wanderte einige Mal auf und nieder. Ta hast Du einen fetten Prozeß !" sagte Hermann sarkastisch. Der Je niand, der diesem armen Tcufei die nö' tbigen Gelder vorstrecken soll, bist Du wohl selbst V Wahrscheinlich !" erwiderte fein Vater mit einem listigen Blick. Weshalb soll ich die schönen Zinsen in die Taschen eines Änderen fließen lassen V Wenn nur nicht das Kapital sammt den Zinsen verloren geht l" Dafür las; Du mich sorgen : ich nehme selbst den ganzen Nachlaß in Empfang, müßte ich zu diesem Zweck auch den Erben nach ViCtv yoil vegleien." Das Erbe ist noch lange nicht fällig !" warf Hermann ein, der die Zeitungen bingelegt und eine neue Zigarre angezündet hatte. Martin Grimm kann noch unter den Lebenden ftln ; so lange sein od nicht bewiesen ist ,.ch wein das Mes," unterbrach der Doktor ihn mit einer raschen, abwehrenden Handbewegung. Der Prozeß kann möglicherweise stch m die Länge ziehen, aber - gewinnen werden wir ihn sicher. Wenn Martin Grimm noch lebte, würde er sich auf die öffentlichen Aufforderungen hin gemeldet haben ,,'an Haß geqen den nkel kann ihn davon zurückgehalten haben ; vielleicht bat er seine ?reude daran, daß der alte Maim schuldlos im Gefängniß sitzt." .schuldlos?" bobnte scm Vater. Martim Grimm soll ihm freiwillig die Wechsel eingehändigt baben s Wie wäre das denkbar ? Und Roder sollte einen Zeugen zum Meineid verleitet baben. wenn er sich schuldlos fühlte? Mit solchen üum'.uoeitcn überzeugn Du iiemand. und ich sage Dir noch einmal, diesen vioxcü i'.iuzz ich gewinnen. Ta können cic .Küsten s o.i g.wagt werden, ste kommen zehnfach wicoer heraus ; dieser dum--me T'euscl iviro meine iechnung nicht angnliä) prüfen, wenn ich ihn ,ni: ieich:U.n überschütte " ' Mii dem (Geschäft Mdcr's ruinirst Tu auch den Bruder Erna's," sagte Hermann unwillig. Soll ich darauf Rücksicht uebmen? Was geht mich denn dieser Buckhalter an i ist lirii selbst der Räwsle, u.id wird das Geschäft Röda's durch meine z)orberuxg ruinirt, so ist das eine gerechte Vergeltung für die unehrliche Handlungsweise scines Ehess !" Und Tu selbst hast keinen Nutzen davon," erwiderte Hermann, der vor dem Spiegel stand und das lange blonde Haar von der Stirne zurückstrich. Wenn Tu einige Rücksichten nehmen wolltest, so könnte der Ruin verhütet werden, und Dir selbst würde das keinen Nachtheil bringen ; was mich betrifft, so ist es mir doch nicht gleichgiltig, ob Erna's Bruder stellenlos wird Wie ich Dir bereits sagte, wird Erna balo wieder frei sein, dann darf ich noch einmal hoffen, daß meine Wünsche sich erfüllen, rrnd trügt diese Hoffnung nicht, so muß ich ja auch wünsä'en, daß Erna in angenehmen Verhältnissen lebt." Der Doktor lachte, es war ein boshaftes höhnisches Lachen. Ich theile und billige 'auch Deine Hoffnungen nicht," sagte er. Schon dies konnte mich be stimmen. Deinen Wünschen entgegen zu handeln, was außerdem auch die Rücksickt auf meinen Klienten mir gebietet. Ich warne Dich noch einmal vor Jntriguen, durch die Deine Ehre Schiffbruch leiden kann, und die Dir nichts eintragen werden, als ?lcrger und Unannehmlichleiten." Damit verließ er das Zimmer, um sich in sein Kabinct zu begeben, wo er schon von einigen li.'ttten erwartet wurde. Es war ein kalter, unfreundlicher Wm tertag, der Wind wehte scharf und schneidend, bleigraue Wolken bedeckten den Himmel. Die Menschen eilten hastig aneinander vorbei. Jeder suchte das schützende Obdach so rasch wie möglich iu erreichen.

Auch der Maler empfand die Ungunst der W'itierung, er eilte mit raschen Schritten seinem Ziele zu. Sappen rncnt, man sollte leinen Hund vor die büre jagen !" sagte er, als er in die Apotheke hineintrat, wir werden wohl heute noch Schnee bekommen." Ja, es ist Zeit, daß die Lungenkranken nach dem Süden ausbrcchcn," crwidertc der Provisor, der sich allein in der Offizin befand und mit der Anfertigung einer Arznei beschäftigt war, es werden unbegreislicherweifc noch immer keine Anstalten dazu getroffen."

Wo ist er r fragte .ermann. Er kleidet sich an." Er wird doch nicht ausgehen wollen V Wahrscheinlich zu seiner Braut," spottete Gummich, die Sache ist noch lange nicht zu Ende. Die Blicke der Beiden begegneten ein ander, Hermann zuckte ärgerlich mit den Achseln. Ich glaube das doch," sagte er leise, lange kann's doch nickt mehr währen, vielleicht bringt der heutige Tag schon die Entscheidung. Geben Sie mir einen Eognac mit EhiNln, ich fühle das Bedürfniß, den inneren Menschen zu erwarmen. Er trank daö Gläschen, das der Pro visor gefüllt hatte, aus und ging in das Privatkabinet, das behaglich durchwärmt war. Einige Minuten später trat Joses Wend ein. Er war noch immer sc stutzerhaft gekleidet wie vordem, aber sinslere Schatten umwölkten jetzt sein Gesicht, desjenAusdruck nicht heiterer wurde, als sein Blick auf den Maler siel. Wie befindest Tu Dich ?" fragte Hermann theilnchmend, nachdem er dein Freunde die Hand gedrückt hatte. Ich danke, ich kann nicht rühmen' lautete die Antwort, die ein Seufzer be gleitete. Roch immer Bluthusten ?" Roch immer," nickte Wend, mit sei' ncm Lorgnon spielend. Seitdem Gummich mich darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich keine frohe Stunde mehr." Tu darfst bei diesem Wetter nich ausgehen." Ist es rauh draußen V So rauh, daß ich am liebsten schon wieder in meinem Atelier säße." Der Apotheker trat ans Fenster und blickte eine Weile schweigend hinaus. Und in Italien scheint die Sonne und blühen die Bäume," sagte er ; wenn ich nur von hier fort könnte !" WaZ hindert Dich?" Mein Geschäft ; wäre es nicht unverantwort lich, wenn ich es im Stiche ließ ?" Gummich wird es während Deiner Abwesenheit gewissenhaft verwalten." Was' nennst Du gewissenhaft? Er wird seine Pflicht erfüllen und die täglichcn Arbeiten verrichten, das ist auch Alles, die Apotheke ist ja nicht sein Eigenthum. Der lauernde Blick Hermann's streifte verstohlen das blaffe Gesicht des Freundes, der langsam auf und nieder wanderte. Tu willst die Apotheke nicht verkaufen ?" fragte er. Roch nicht." Hm, Dein Vermögen ist groß genug; ich an Deiner Stelle wohnte längst in Italien und machte mir keine Sorgen 'mebr." Das ist leicht gesagt," erwiderte Wend ; es hängt noch eine andere Bleikugel an meinen Füßen, die mich nicht fortläßt." Was hindert Dich denn. Dich von ihr zu befreien V Mein Wort, das ich einlösen muß." Ach, so. Du sprichst von Deiner Braut V fragte der Maler, der, nachlassig im Sessel zurückgelehnt, an seinem öinebelbart drehte. Wenn sie Dich wirklich liebt, wird sie noch einige Jahre auf Dich warten, im Nothfalle kann sie sich ja durch Handarbeiten ernäbren." Josef Wend blieb stehen, sein Blick ruhte zornglühend auf dem Freunde. Wie soll ich das verstehen V erwiderte er. Den Nothfall V Nun, es ist ja Un mcr möglich, daß ihr Bruder seine Stelle verliert, ich glaube, wir sprachen schon oft darüber " Nein, ich meine Deine Anspielung auf die Handarbeiv!" Na, Du wirst doch wissen, daß Deine Braut Stickereien verkauft?" , Unsinn !" Tu weißt das nicht V Ich verlange Beweise !" sagte Wend erregt, indem er mit dem Fuß auf den oden stampfte. Tu haft Dich immer bemuht, auf meine Braut ein lchlunmes icht zu werfen " kennst Tu das Stickgcschäst von S lomon Lilicnzwcig?" Ja wohl." Ra, dort sah ich Deine Braut gestern Abend. Ich kam zufällig vorbei und blickte durch das Schaufenster hinein; ich thue das immer, man sieht dort hübsche Mädchen, und ein schönes Mädchenantlitz weiß ich als Maler m schäken." Vetter, weiter! Also meine Braut stand dort und machte Einkäufe ? Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk für mich?" Rein, sie machte Verkäufe," erwiderte Hermann ruhig, sie packte eine Stickerei aus und übergab sie dem jungen Herrn, der hin:er dem Ladentisch stand, ein anderer Herr trat dazu, sie scherzten und lachten mit Deiner Braut, dann zahlten sie ihr Geld. Reben mir stand ein junger Offizier am Schaufenster ; die Herren Lieutenants schauen ja auch gerne in die Läden binein. Ich gmg fort, als dieser Ossizier ins Haus und an den Ladentisch trat, ich hatte kalte Füße, und die ganze Geschichte 'war mir nicht interessant genug." Das Gesicht des Apothekers war noch fahler geworden, seine Augen funkelten zornig hinter den Gläsern des Lorgnons. Ich frage Dich auf Ehre und Gewissen, ist das die Wahrheit?" sagte er mit heisercr Stimme. Die volle Wahrheit, aber rege Dich deshalb doch nicht so gewaltig auf. Ich glaubte. Tu hättest das gewußt ; Tu mußtest doch darüber nachdenken, woher Teine Braut das Geld für ihre Garderobe nahm. Der Bruder hat immer nur ein knappes Gehalt gehabt, davon muß tcn die beiden leben , So hätte Erna sich an mich wenden sollen!" fuhr Josef Wend auf, eö ist eine Schmach für mich, daß meine Braut in Tagelohn arbeitet. Beleidigungen und Demütbiaunsen werden ihr dabei

nicht erspart vielven, und Jedermann weiß, daß sie mit mir verlobt ist." Je nun, angenehm ist das Nicht für Dich," sagte Hermann, dessen Ruhe .Ne Erregung des Freundes steigern muß:e, aber ändern kannst Du auch nichts ta ran. AU diesem Aergcr kannst Du D.ch mit leichter Mühe entziehen; reise nach Italien, übertrage die Apotheke Deinem Provisor und sage Deiner Braut, Deine Gesundheit " Ich werde meiner Braut etwas Anderes sagen !" brauste der Apotheker abermals auf. Ich werde sogleich hingehen "

Und Dir möglicherweise einen Blutstürz holen, wie ? Sei verständig, Jo seph, nimm Rücksicht auf Dein Leiden, es ist ernst, sehr ernst. Wenn Du ihr Vorwürfe machen willst, so thue es schriftlich, das wird Dich nicht so sehr aufregen." Mit großen Schritten durchmaß Wend wieder da Zimmer, der Sturm tobte immer gewaltiger in seinem Innern. Sein Stolz und seine Eigenliebe waren furchtbar beleidigt. Wenn seine Braut so arm war, daß sie aus eigenen Mitteln die Kosten ihrer Garderobe nicht bestreiten konnte, so hätte sie sich an ihn wenden müssen; es würde seiner Eitelkeit geschmeichelt haben, ihr das Geld wie ein Almosen in die Hand drücken zu können. Erna muß mir die Wahrheit sagen, wenn ich sie frage. Gieb mir einen 3lath, was soll ich tbun V .Abreisen." Und meine Braut ?" In diesem Punkte kann ich Dir nicht rathen, ich weiß ja nicht, ob Du Deine Braut so innig liebst, daß die Trennung von ihr Dich unglücklich machen würde," erwiderte Hermann, den Freund unverwandt beobachtend, der mit finsterer Miene und starrem Blick einen an. der Wa:zd hängenden Kupferstich betrachtete. Ra, rege Dich nicht sehr auf, die Gesundheit geht über Alles, man lebt nur einmal, und das Leben ist ohnedies so kurz." Damit nahm er Abschied. Ter Apotheker begleitete ihn mit gedankenvoller Miene bis zur Hausthür, und die Beiden bemerkten erst jetzt, daß unterdessen heftiges Schaeegestöber eingetreten war. Die Thür der Apotheke wurde jetzt geöffnet und Friedrich Ealingcr trat ein. Die Beiden gingen ins Kabinet, Gummich sandte ihnen einen boshaften, triumphirenden Blick nach. Ich wollte Dich bitten, hute Nachmittag zu uns zu kommen," sagte Friedrich, nachdem er Platz genommen hatte, Erna wünscht mit Dir zu reden." Ich kann bei diesem rauhen Wetter nicht ausgehen," erwiderte Wend, meine kranke Lunge muß ich hüten " ,So wollen wir zu Dir kommen !" Um mir hier eine Szene zu machen?" fragte Wend, aufblickend. Soll das alte Lied von Kälte nnd Bernachlässigung wieder gesungen werden V4 Das nicht," antwortete Friedrich mit ruhigem Ernst, aber Erna will wissen, woran sie ist. An Deine Krankheit glauben wir nicht, Josef, sie wird wohl nur ein Vorwand sein, der unsere Vorwürfe ungerecht erscheinen lassen soll." So glaubt, was Ihr wollt!" erwiderte der Apotheker aufbrausend. Ich könnte Euch durch glaubwürdige Zeugen den Beweis liefern, daß meine Krankheit mit jedem Tage Fortschritte macht, aber wozu ? Ich hintergehe Euch nicht, ich drehe den Spieß um und llaae Erna an." Friedrich warf trotzig daS Haupt zurück, sein Blick ruhte durchdringend auf dem Freunde. Sprich weiter, ich werde Dir die Antwort nicht schuldig bleiben," erwiderte er. Ist es Dir bekannt, daß Erna ihre Handarbeiten verkauft ?" Ja wchl." Wesbalb wurde mir das verHeimlicht?" Weshalb sollte sie es Dir sagen? Es gereicht Niemanden zur Unehre, wenn er auf redlichem Wege etwas zu verdienen sucht !" Ich würde auch nichts dagegen haben, wenn Erna nicht meine Braut wäre," erwiderte Wend mit scharfer Vetonung ; von meiner Braut aber dürfte ich wohl erwarten, daß sie ihren guten 3!uf wahren würde." In den Augen Friedrich'S blitzte es zornig auf, seine Wangen färbten sich dunkler. WaS hat ihr guter 3!uf da mit zu thun?" fragte er. Ein junges Mädchen, das bei den Leuten um Arbeit bettelt und infolge dessen sich Alles von ihnen gefallen lassen muß, kann seinen guten Ruf unmöglich behaupten," sagte der Apotheker, und es lag ein zischender Klang in seiner Stimme. Die Leute halten sich berechtigt, auf ein solches Mädchen mit Geringschätzung hinuntcrzublicken und seine Ehre in Zweifel zu ziehen. Wenn Erna das nicht wußte, hättest Tu es ihr sagen müssen ! Konnte Erna aus ihren eigenen Mitteln die Kosten ihrer Garderobe nicht bestreiten, so mußte sie sich an mich wenden, ich würde ihr gern aus der Verlegenheit geholfen haben. Aber hmter meinem Rücken ihren guten Namen preiszugeben, das Einzige, was sie noch besaß, das " Nun ist es genug !" schnitt Friedrich ihm die Rede ab. Du suchst nach Grün den, um die Verlobung wieder zu lösen : die Mühe kannst Du Dir ersparen, wir kommen in dieser Beziehung Deinen Wünschen gerne entgegen. Die Ehre meiner Schwester lajse ich von !1tieman dem antasten, auch von Dir nicht : soll test Tu das dennoch wogen, so würden Dir die Folgen sebr unangenehm wer den. Wie gesagt, ich finde nichts Unehrenhaftcs darin, daß Erna dann und wann eine Stickerei verkauft hat, mag der Käufer nun Tiefer oder Jener qcwesen sein ; daß sie um Arbeit gebettelt ha ben soll, glaubst Tu wobl selbst nicht.' Und daß sie in dem Geschäft, für das sie arbeitet, mit jungen Herren und Offreieren zusammcngetommen ist, das muß ich glauben, denn ich weiß es," erwi derte Wend, der wieder mit großen Schritten das Zimmer durchmaß, Erna würde lügen, wenn sie es bestreiten wollte." Und ich sage Dir, es ist eine Lüge, wenigstens in dem Sinne, wie Du eS meinst!" rief Friedrich mit wachsender Entrüstung. Ich. wiederhole, eS unnötbia. nack Gründen 111 kucken unAh

t::ser ' JzsHimpfung muß Erna selbst den Bruch fordern, wenn Du sie nicht um Verzeihung bittest." Der Apotheker war stehen geblieben, ein höhnischer Zug guckte um seine MundWinkel. Was rätte sie mir zu verzeihen V4 spottete er. Richt an mir, an ihr ist es, um Verzeihung zu bitten ! Was soll ich den Leuten sagen, wenn sie nlich fragen, wie viel Hleine Braut taglich verdiene ? Wenn ich selbst nur ein Tagelöhner wära. könnte mir die Sache ziemlich gleichgildig sein, aber die Rüch sichten, die ich in meiner Stellung auf

die Gesellschaft zu nehmen habe, gelten auch für meine Braut; ich .darf nicht dulden, daß sie unter die Füße getreten werdet" Genug, übergenug 44 sagte Friedrich sich erbebend. Ich möchte Deiner Aufregung g.'rn manches Wort zu Gute halten " DaS ist nicht nöthig," unterbrach ihn Wend ; ich weiß sehr genau, was ich gesagt babe und nähme kein Wort davon zurück, denn ich bin in meinem ölechte. Uebrigens werde ich Deiner Schwester heute noch schreiben, da ich Nickt ausgehen darf ; morgen, spätestens übermorgen, reise ich nach Italien, ich werde von dort wohl so bald nicht zurückkehren." Friedrich stand mit dem Hut in der Hand bereits an der Thür. So wünsche ich eine glückliche Reise," sagte er mit mübsani erzwungener Ruhe ; dann ging er rasch hinaus. Erna errieth das Vorgefallene sosort. als sie in das Antlitz des heimkehrenden Bruders blickte. Du kommst von Josef," sagte sie voll banger Erwartung, ivährend er den Paletot und die Handschuhe auszog. Ihr habt Euch wieder schlimme Worte gesagt V Es war nickt meine Schuld," erwi derte er, indem er den Arm um sie schlang und sie zum Sopha führte. Ich war bei ihm, um ihn zu bitten, daß er uns heute -):achmittag besuche, die "Nothwendigkeit einer, ernsten Unterredung mutzte ia auck ihm einleuchten. Er schützte wieder seine . Krankheit vor, um meine Bitte ablehnen zu können, und als ich ihm darauf erwiderte, daß ivir ihn besuchen wollten, erging er na) in belei digenden Vorwürfen darüber, daß er von dem Verkauf Deiner Handarbeiten nichts gewußt habe. Ich will die Worte nicht wiederholen, die er mir sagte, sie zwangen mich zu der Entgegnung, daß er Dich um Verzeihung bitten müsse." Und er ?" fragte Erna mit gepreßter Stimme, als ibr Bruder eine Pause machte, um mit dem Taschentuch die nasse Stirn zu trocknen. Run, er will Dir schreiben; sein Brief wird die Entscheidung enthalten, die wir längst vorausgesehen baben. In Allem, was er sagte, lag das Bestreben, nach Scheldungsgründen zu suchen ; so ist es denn besser, daß die Sache zum Ende kommt, einen erfreulichen AuSgang hätte sie nicht mehr nehmen können. Er will nach Italien reifen, um dort Genesung zu suchen ; ich glaube gar nicht an seine Krankheit, ich vermutbe, da er diese Reise nur macht, um uns aus dem Wege zu gehen." Erna blickte starr vor sich hin, ihre Augen füllten sich mit Thränen, die kleine Hand legte sich unwillkürlich auf das stürmisch pochende Herz. Was das Schicksal schickt, ertrage!" flüsterte sie nach einer langen Pause, dann lehnte sie ihr Haupt an die Schulter des Bruders, in dessen Arm sie ruhte, und ein schwerer Seufzer entrang sich ihren Lippen. Hast Du ihn wirklich geliebt ?" fragte er leise. Es war nicht tiefsinnige. Alles beseligende Liebe, was ich für ihn fühlte, aber ich war ihm gut,"-erwiderte sie, und ihre Stimme klang jetzt wieder fest und ruhig. Ich würde wohl mehr gelitten haben, wenn der Bruch plötzlich gekommen wäre, aber sein seltsames Benehmen hat mich ja allmälich darauf vorbereitet. Er hat ein gutes Herz, aber einen schwachen, wankelmüthigen Eharakter " Und diesen schwachen Charakter haben seine guten Freunde zu benutzen verstanden," unterbrach Friedrich sie grollend. Er ist gegen uns aufgehetzt worden, das entdeckte ich längst, und ich habe es ibm oft aenua voraeworfen." (Fortjetzung folgt.) Neue SHmuck-Waaren! Toilette - Artikel, Hand - Taschen, Korb- und Glas-Waaren, Seidene Regenschirme, Spiel - Waaren! ökaMay&r&Go. 2V und SÄ eft Washiugtou Straße. HochzeitS-Geschenke ! FeiertagS-Gescbenke ! Elektrische Lampen ! Parlor-Lampen! Del, daS nicht erplodirt. Reines Gasolin. F. P. Smith and Co., 30 und 32 Nord Illinois Straße. ET Telephon 707. JSi Mlaairtt HflaMIe ! Ha. 37 & 39 Sud Tklkvare Straße. Da größte, schönste n. älteste Lokal in der Stadt Setrank aller rt, sowie kalt Speisen. Vor jügliche Bedienung. Die xrachtvoll in gerichtete Halle steht Vereine Logen und Pnvaten ,u Abhaltung von Bä,n,En enn und Sersammiunge unter liberatea Bedin gungen zur Verfügung. Jaool BoS Seschättifuhnr. ,

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