Indiana Tribüne, Volume 8, Number 301, Indianapolis, Marion County, 18 July 1885 — Page 3

TZWet südt länger cu ö!heumatismns oder Neuralgie. Herr N. C. Sara, Amiient -Küssirk? der Rn(tzrs.s SJaticnol 2?ark in lotete, O., ftgt: ..Nachdem nein nn ?'äcckkn naefjfcr drei Tonart gc:,tt:n. wurle k? tur tta t?.tfcraii4 ton Rtjloptjaraj ten ?:tfumatia-.Ttu gkre lk. Ich tm prt?! t Än, eiche aa ttcscr Jtran!tt.t le.ee." jfcäT Es ist nie vcrher eine Medizin ent deckt worden, welche diese Krankheiten so schnell und sicher Kilt als

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Erzählung von 'G. R t u 1 1 r. (FortZeöung. 8. Octavia seilte ihrem Gatten nach Kairo. Sie fuchlc kein Verständniß inehr bei ihm. Und eine entseylichc Furcht hatte alle Energie des Widerstandes in i'br acbrochcn. Niviotti hatte davon gesprechen, nach französischer Sitte, die in allen Dingen sein Vorbild war,daS.md in, Europa einfachen Landleuten zur Erziehung und Pflege zu übergeben, wenn seine Fraufortfabren sollte, ihm ihr ganzes Jnterejic zu widmen. Octavia kannte die eiserne Zähigkeit, die unter der glatten Oberfläche von Niviotti 's Charakter verborgen lag.' Nun folgte sie schweigend seinen Wünschen. Im deutschen Hotel angelangt, hörten Niviotti's, daß da Fest eines Unwohlsein des fürstlichen Gastes wegen, um eine Woche verschoben wäre. Octavia blieb von einem Tag zum anderen mit zitterndem Herzen. Sie hatte täglich gute Nachrichten von Haus, doch zuweilen beunruhigten sie selbst die guten Berichte. Enthielten sie die Wahrheit ? Llch und wenn auch dem Kinde nichts gebrach sie fühlte es nicht in ihrer Nähe, es fehlte ihr zu jeder Stunde, bei Tag und bei Nacht. Es kam ihr wie eine sündhafte Verschwendung vor, ihre Zeit fremden, gleichgiltigen Menschen zu widmen, statt ihr Kleinod zu genießen. Wie oft würde Margarctlein lachen und sie sah es nicht. Keiner war da, den die rostg-verschlafenen Bäekchen entzückten, wenn sie des ))!orgens die Augen aufthat. Der warme Athem kam und ging und sie hörte ihn nicht neben sich, wenn sie des Nachts erwachte. Diese Nichte ruhigen, ungestörten Schlafes, wie waren sie ihr zuwider. Und mit 'Niemand konnte sie von ihrer Sehnsucht, ihrem einzigen Gedanken sprechen, und sprengte ihr bald das Herz. Unter den jetzigen Bewohnern des deutschen Hotels suchte Octavia keine Bekanntschaften. Sie hatte deren schon zu viel in der Stadt, von denen sie in Anspruch genommen wurde. Bei Tisch war ein Herr ihr Nachbar, dessen weiße Halsbinde und langer Rock den Geistlichen verriethen. Er war höflich und aufmerksam, verhielt sich aber sonst sehr zurückhaltend gegen die elegan te Frau, welche stets den Mittelpunkt deZ vornehmsten Zirkels bildete. Diese nahm natürlich ebensowenig Notiz von ihm und seiner lebhaften, kleinen Frau, von der er mit steter, ängstlicher Pflege umgeben wurde. Er ließ sich ihre Fürsorge meist mit großer Geduld gefallen. Nur wenn die Bevormundung etwas übertrieben wurde, wußte er seine Würde mit einem gewissen ernsten, bestimmten Blick zu wahren. Dann ließ sie ihren Herrn und Gebieter demüthig gewähren. Die kleine Frau stand etwa im Ansang der dreißiger Jahre und hatte in der zierlichen,behenden Figur eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Bach stelzchen. Ihr brünettes Gesicht wäre nicht häßlich gewesen, wenn sie die widerspenstigen Söckchen über ihrer Stirn nicht mit großer Mühe und einem beträchtlichen Aufwand von Pomade in -einen würdigen, glatten Pastorinnenscheitel umgewandelt hätte, der zudem noch mit einer dürftigen Spitzcnhaube sittsam bedeckt wurde. Daß sie m ihrem altmodischen Lüstrekleide, mit den verarbeiteten Handen und dem starken Anflug provinziellen Dialekts in ihrer Sprache sonderbar genug gegen die lururiöse Tischgesellschaft abstach, genirte sie nicht im mindesten. In fröhlicher Unbefangenheit unterhielt sie sich mit ihren 'Nachbarn über alle Wunder, die sich vor ihren erstaunten Blicken ausbreiteten und die sie mit naivem Entzücken aus nahm. Desto mehr überraschte es Madame Niviotti, als sie eines Abends die lustige Frau in einer Laube des Gartens über einem vor ihr liegenden Brief, den Kopf in die Hände gestützt, bitterlich weinend antraf. Trotzdem sie, wie gesagt, ihr bis dahin nur flüchtige Beachtung geschenkt hatte, trat sie jel.t, nach einigem Zögern heran und fragte freundlich nach dem Grunde ihres Kummers. That ihr doch selbst das Herz weh, während sie liebenswürdig und heiter scheinen mußte. Die Frau Pastorin billigte die Zurück Haltung ihres Mannes gegen Frau Niviotti durchaus nicht. Sie hatte dieselbe seit ihrer Ankunft mit der ausrichtigen Schwärmerei eines einfachen, fürSchöw heit und Vornehmheit empfänglichen Ge müthcs betrachtet und hätte gern ihre Bekanntschaft gemacht. Nun stand der Gegenstand ihrer Bewunderung mit theilnehmender Frage vor ihr. Tie kleine Frau Pastorin schluchzte vertrauensvoll : Ich sehne mich so sehr nach meinen Kindern !" Ach, und ich nach meinem Margretchen !" kam es da mit einem tiefen Seufzer und einem Thränenstrom von den Lippen der Dame. Die Frau Pastorin faßte Madame Ztiviotti bei den Händen und hatte sie plötzlich so lieb, wie eine alte Freundin. Ich dachte nicht, daß Sie auch Kinde: hätten," sagte sie naiv. Eins!" entgegnete sie stolz.- Und was für ein süjjes !" Sie setzte sich zu der kleinen Frau und erzählte ihr von ihrem Liebling und ihr Unrube, hier aushalten zu müssen. Wenn es Ihr Mann doch wünscht ! sagte die Frau Pastorin. Via unterdrückte eine bittere Vemerkung und fragte ablenkend : Wo haben Sie denn Ihre Kleinen ?" In Deutschland bei meinen Eltern. Es sind zwei Jungen und zwei Mädchen. Heute hatte ich gerade Briefe von ihnen. Sehen Sie nur, wie gut meine Aelteste schon schreiben kann. Nnd hier die Gänseblumen hat Paulchen für sein Mütterchen qemalt !" O Gott," sagte Via entsetzt, wie ertragen Sie aber die lange Trennung?" 'Was thut man nicht aus Liebe," war der Pastorin Antwort. Sie müsse im Gegentheil dankbar sein, denn der Mann gehe den 5lindcrn doch noch vor. Jhi Andreas aber sei so brustkrank gewesen, daß er kaum mehr habe predigen können. ' Der Ant habe erklärt, er müsse den Win

ter im Süden zubrmgen. La have ue ihn allein zieben laen sollen, den armen, todtkrankcn Mann, und Niemand mit ihm, der ihn pflege und ihm Alles bereit te, wie er es gewohnt gewesen. Sie habe gedacht, das Herz solle ihr brechen und sie tonne den Abschied nicht überstehen. Aber für arme Pastorsleute sei es schon schwer genug gewesen, das Geld zu der theueren Reise für den Kranken aufzutreiben. Da sei plötzlich ein altes Fräulein aus der Gemeinde gekommen, ein wunderliches, reiches Fräulein, und habe ihr ein Pak'cben in die Hand gedrückt mit dem 3teise-

geld für sie. Sie können ihn doch nicht :tj v:. ai:rs.. r.r. ca aucin .viuau iic uueu ituui uip sen," habe sie gesagt, bringen Sie uns nur den lieben Herrn Pastor gesund wieder." Wie war ich froh," schluchzte die Frau Pastorin. Ach ich will mich auch nie wieder über sie lustig machen, wie' ich früher immer that ! Aber man konnte es kaum lassen," lachte sie, und der Schelm blitzte schon wieder zwischen den Thränen hindurch, wenn sie in ei ne? grünseidenen Mantille in die Kirche kam und einen Hut mit Rosen dazu, und ist scbon über sechszig Jahre alt. .Nun, der liebe Gott weiß, wie ich sie sammt threr grünen Mantille und den Rosen liebe und verehre !" betheuerte die kleine Frau halb lachend und halb weinend. Von diesem Abend an fühlte sich Via nicht mehr vereinsamt. Sie hatte in der Pastorin Langer eine Freundin gefunden, mit der sie eine unerschöpfliche Untcrhaltungsquelle gefunden hatte. Auch Pastor Langer gab nach dem Verichte seiner Frau das anfängliche Vorurtheil gegen die Dame der Welt auf und kam Octavia herzlich und theilnehmend entgegen. Riviotti war es lieb, daß Via aus diese Weise gefesselt war, wenn er auch oft über ihre-neuen Freunde spöttelte. Aber während seine Ansichten und Meinungcn im Anfang ihrer Ehe gewaltig auf die junge, unerfahrene Frau eingewirkt hatten, ihr Wesen langsam, doch sicher modelnd und dem seinen immer ähnlicher machend, hatte sie sich seit der Geburt ihres Kindes mehr und mehr von seinem Einfluß gelöst. Jetzt trat sie. in bewußten Widerspruch zu ihm. That sie schüchtern eine von den Fra gen, die ihr das Herz bewegten, dann fand sie bei den Freunden ein Verständniß, welches sie ermuthigte, immer offener aus sich herauszugehen. Wonach sie zagende Sehnsucht trug, hier sprudelte es in ungehemmter, naturlicher Fülle. Sie konnte schöpfen und trinken, so viel sie begehrte. Es war eine stille, einfältige Große in diesen A!enschen, die Ociavia bis ins innerste Herz erschüttcrte. Oft überkam es sie wie Scham vor ihnen. Marie Langer erzählte ihr von der klcinen, lindenbeschatteten Pfarre neben der Kirche in ihrem thüringer Hcimathstädtchen. von der Schaar Buben undMädchen, die die Raum? derselben füllte, von Sorge und Kummer. Kinderkrankheiten und großer Wäsche. Weid' ein bescheidenes LooZ ! Uno doch Das Acußere ist Hülle, Schein, ganz unnötl'lg zur Wesenheit des Glückes. Das kann und soll wachsen, selbst bei Kampf und Noth, und mit ihm unser Herz und Geist, bis sie frei und stark über dem Jrdischen wohnen." Jcdt verstand Octavia. was Wulfhart gemeint. Sie bat!e seiner lange nicht gedacht, m We'prcch mit den Pfarrerleuten '-u:de sie qualvoll vi an ihn erinnert. Wenn auch der Gelehrte, der Nawrfor scher-begreislicherweise für manches eine andere Fornr gehabt hatte der. Grund und das Ziel der Denkweise dieser sonst so verschiedenen Menschen waren dieselben. Frau Niviotti fragte sich zuweilen, ob sie ihnen je gleichen würde. Sie mußte es, wenn sie ihrem Kinde eine rechte Mutter werden wollte. Das war eine Aufgabe, die des Lebens und StrebenS werth war, die ihr das Herz reichlich ausfüllen konnte. 5i Der Tag des erwarteten Festes kam. Die Frau Pastorin stand mit gebührender Bewunderung vor der geschmückten Octavia. Zuweilen rief sie staunend aus. Ntm, was es doch für Herrlichkeiten auf der Welt giebt! Was werd' ich erzählen können, wenn ich nach Haus komme!" Ihr war, als schaue sie all die Dinge in einer latenia rnapica, oder leise ein Feenmärchen, dessen einzelne Kapitel sie sorgfältig ihrem Gedächtniß einprägen müßte, da sie wahrscheinlich nicht wieder Gelegenheit haben würde, das Buch zu bekommen. Die Besitzerin all' dieser Herrlichkeiten war unruhig und aufgeregt. Gott sei Dank, morgen früh reisen wir," flüsterte sie der Pastorin zu. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie es mich nach Haus treibt. Heut Morgen hatte ich auch leine guten Nachrichten. Gretchen hat sich erkältet! Gott weiß, was sie mit dem Kinde gemacht haben !" Ich beneide Sie," seuftte Frau Mane. Mir steht vorlausig nurderAbschied von Ihnen bevor,und der wird mir merkwürdig schwer." Ste besuchen mich auf Ihrer Rückreise nach Deutschland, also haben wir die Aussicht auf ein Wiedersehen in wenigen Wochen," tröstete jetzt Via. Dann kehren Sie auch zu Ihren Kindern zurück. Aber vorher müssen Sie nothwendig meine kleineMargaret bewundern." Während Via mit der Pastorin sprach, war Riviotti herausgerufen worden. Jetzt kam er, seine &?au zu holen. Sein scheuer, unsicherer Blick, sein zerstreutes, verstörtes Wesen fielen der Pastorin auf; Via schien in der Unruhe des Aufbruchs nichts davon zu bemerken. Der Morgen dämmerte schon,' als sie heimkehrten. 9. Das Hotel lag noch in tiefer Ruhe. Nur der braune Hausknecht sammelte an den Thüren die Stiefel und Schuhe der Schlafenden zur Reinigung. Aus der Küche vernahm man das Klappern der Tassen, die zum Frühstück bereit gestellt wurden. Die kleine Pastorin ging mit ihrem Strickzeug langsam in den feuchten Wegen des Gartens auf und ab. Sie war

käs Frühausstcyen von Haus aus gewohnt und meist der erste Gast, der sich zeigte. Diese stille Morgenstunde hätte sie auch nicht entbehren mögen. Da laö sie einen Abschnitt aus ihrer kleinen Vibel und indem sie zu den Palmen aufsah, die über ihr rauschten, dachte sie an alle Zeichen Gottes, welche er in diesem Lande gethan, und daß es nicht auserkoren war zu einem Zufluchtsort für ihren Heiland. Und das Wehen des gdttli chen Geistes durchschauerte sie. Zuwcilen versuchte sie eine Unterhaltung mit dem nubischen Hausknecht anzuknu pfcn. Ihre paar Brocken Arabisch und die wenigen italienischen und deutschen Worte, die der Berberincr verstand, reichten nur leider nie zu einem vernünftigen Gespräch. Während ihre Hände eifrig die Nadeln bewegten, gingen ihr mancherlei Gedanken durch den ?inn. Sie überzählte die Sommcrgarderobe ihrer Kinder. Ob wohl die Buben nicht zerrien umherliefen und ihrem Stande Unehre machten ? In diesem Punkte war die Pastorin streng. Gott sei Dank ! Nur noch wenige Wo chen, und sie kehrte mit ihrem genesenen Man heim zu den Kindern. Dort war es doch am allerschönsten. Unwillkürlich blickte sie nach einer Weile zu den Fenstern von Riviotti's Zimmern, welche auf den Garten führten, hinüber. Wie lieb ich die Frau habe," dachte sie. Es ist merkwürdig, wie verschieden oft Eheleute sind. Frau öiiviotti hat auch recht wenig an ihrem Manne." ' Zu ihrcnt Erstaunen hörte sie drinnen schon sprechen ; es war 3!iviotti's Stimme. Was mag dcn'nur so früh aus den Federn getrieben haben," dachte sie. Sie tvollten doch erst Mittag reisen" Der Athem stockte ihr plötzlich, das Strickzeug sank ihr aus den Händen und der Garnknäuel rollte weithin über die feuchte Erde. Was war es gewesen? Ein Aufschrei war durch die Morgenstille zu ihr gedrungen, wie ihn Frau Marie noch nie gehört so voll Todesqual und Schrecken. Sie stand wie zelähmt davon. Dann saßte sie sich und ging mit zitternden Knieen, an die Thür zu klopfen. Riviotti kam und öffnete. Octavia lag, halb angekleidet, leblos auf dem Boden. Wir haben sehr schlechte Nachrichten," flüsterte jetzt Niviotti der Pastorin zu, während er ' ihr Wasser reichte, um die Stirn der Ohnmächtigen zu bcsprengen. Marie sah ihn entsetzt an. Das Kind?" Er nickte. Todt!" Da warf Frau Marie sich in bitterlichem Schluchzen neben der Mutter auf die Kmt Ihre heißen Thränen sielen auf dav weiße Gesicht in ihrem Schooß und sie sah schmerzlich zu Niviotti cmpor. O wecken Sie sie nicht." Ein Leben ging durch Octavia's Körper. Sie faßte angstvoll nach dem Herzen. Dann richtete sie sich plötzlich auf. Es ist nicht wahr! Es kann doch nicht ? ' fragte sie mit irrem Lächeln. Mein Kind," sagte ihr Mann, Tu mußt Dich zu fassen suchen. Es ist sehr traurig, daß das arme, kleine Ding so früh sterben mußte. Freilich war es immer so zart, daß man kaum etwas Anderes erwarten konnte." Sterben?" fragte Via und faßte ihren Kopf mit beiden Händen. Sterben ? Wer spricht von Sterben?" Als er ihr stumm das Telegramm reichte, griff sie heftig danach. Ehe die zitternden Finger das Papier entfalteten, sah sie mit einem unbeschreiblichen Blick gen Himmel eine letzte, verzweifelte Bitte um, Erbarmen, um Schonung. Und dann las sie und verstand daß sie kein Kind mehr hatte. O, über den Jammer des Todes, den Keiner zu fassen vermag, als Der, dem er ans 5)erz gegriffen und ihm seines Lebens Wonne genommen. Hüte Dich, daß Dein Glück nicht an einem klo pfenden Herzen hängt ! Unvernünftiger Thor warum häufst Tu Deine Liebe auf ein armselig, gebrechlich Menschenkind, das ein kalter Wind, ein fallender Stein, eine auflodernde Flamme Dir rauben kann. Weißt Du das nicht? Siehst Du es nicht täglich ? Aber Du siehst, ohne zu sehen, Xu hörst, ohne zu hören. Und ich frage Dich, wüßtest Du auch. Du würdest verlieren und elend werden, so elend, wie Menschen gar nicht begreifen, daß Menschen werden können würdest Du Deine Liebe drum lassen und währte sie nur eine Stunde mit ihrer Seligkeit, in der man nicht nach Himmel und Erde fragt und der Vernichtung lacht, die Aflem ein Ende macht ? Arme Via, so ist es Dir ergangen. Nun kommt das ungeheure, unermeßliche Leid über Dich und Keiner kann Dir helfen. Am wenigsten der Mann, der Dir Schutz und Trost sein sollte in aller Noth. Kann d?nn AlphonsRiviotti noch wahrhaftigen Schmerz fühlen? Die Pastorin setzte sich still zu Via's Füßen und weinte wie ein Kind. Via schaute mit leeren Augen vor sich hin, die Hände krampfhaft ineinander geschlungen und fest auf die arbeitende Brust gedrückt. Die kleine Frau sprach schluchzend von dem Himmel und den Engeln und einem Erlöser, der auch die Kinder an sein Herz nehme zur ewigen Seligkeit. Aber die Mutter vernahm zu dieser Stunde nichts davon. Es war ihr zu Muthe, als seien all' ihre Gedanken mit glühendem Eisen aus ihrem Hirn gebrannt. In dumpfer Betäubung ließ sie sich von der treuen Freundin auf den ahnHof führen, fühlte wie im Traum beim Abschied deren Thränen auf ihrerWange. Tann saß sie allein mit ihrem Manne im Koupee. Er war ihr wie ein Feind geworden. . Die grünen Felder, die braunen Dörfer, der leuchtende Fluß flogen an ihnen vorüber. Immer näher kainen sie Alerandrien. und immer wilder, imnux

angstvoller schlug ihr Hcrz. Sie fuhren durch die Straßen, dcreit Geräusch wie ein brausender Klang in ihrem Kopfe wiedcrhallte, ohne daß sie einzelne Tone daraus unterschied. Der Wagen hiel: vor dein geöffneten Thorweg ibres auses. Es N'ar eine drückende Stille in dem Gebäude. Tie Dienstleute standen mit verweinten Gesiarnni um den Wagen. Da stürzte die griechische Wämrin des Kindes heraus und fiel heulend und schreiend der Herrin zu Füßen.. Via. stieß sie bei Seite, befreite mit einem heftigen Ruck ihr Kleid von den umtlaminernden Händen des Weibes und taumclte vorwärts, bis sie das Kin'dcrzimmer erreichte. Tie Jalousien waren geschlossen. Eine kühle, dämmerige Ruhe herrschte in dem hohen Gemach und ein seltsamer, beängstigender Duft von Räuchettverk. In dem weißen Bettchen lag das Kind, friedlich und schön, als schliefe es nur, als athmete der halbgeöffnete Mund. Aber die fröhlichen Äugen waren gebro chen, und auf der bleichen Stirn ruhte mehr als kindliche Unschuld : die unfaßbare Majestät des Todes. Arme Mutter, das ist Dein Margaretlein nicht mehr! Wie war es so schnell geschehen ? Die Berichte der Dienstleute lauteten verwirrt und widersprechend. DaS Kind hatte sich seit zwei Tagen nicht wohl gefühlt und viel geweint. Seine Wärterin hatte den Hausarzt gerufen, der ihre Sorge für grundlos erklärte. Am vergangenen Abend am Bette des Kindes sitzend, hatte sie plötzlich ein schnelles, kurzes Aufathmen gehört. Als sie sich über dasselbe gebeugt, war auch der Tod schon eingetreten, mit leisem, fast unmerklichem Hauch das kleine Leben zerstörend. Die Leiche, wurde zu Grabe getragen. Des Hauses Freunde kamen in großer Anzahl und brachten Kränze und Blumen. 3!iviotti nahm ihre Trostworte entgegen, trocknete sich die Augen mit dem schwarzgcränderten Battisttuche und war froh, als der ganze Trubel vorüber war. Er versuchte in seiner Weise, Octavia zu trösten, doch sie schauderte heftig vor ihni zurück. Da ging er in fein Geschäft, um sich zu zerstreuen. In dem Stcrbczimmer aber sitzt sein Weib an dem leeren Bettchen ihres todten Kindes und hat den Kopf in die Kissen gelegt, und der Jammer zerfrißt ihr langsam das Herz. ' . 10. Die Leute im Hause schlichen scheu an ihrer Herrin vorüber; sie meinten, die junge Frau habedenVcrstand verloren. Denn Tag für Tag saß sie beinahe regungslos in ihrer Stube und starrte wie geistesabwesend in die leere Luft. Ihr Sinn verzehrte sich in dumpfem Grübeln über das Räthsel des Lebens. Warum hatte ihr Der, welcher schafft und vernichtet, das Kind gegeben und damit ein Glück, wie sie es nie verdient und nie mehr erhofft hatte ? Wenn er sie strasen wollte warum dann die junge knospende Seele der gräßlichen, unbekannten Gewalt anheimgeben ? Warum nicht sie selbst, sondern das Kind, ihr gelicbtes, behütetes Kind ? Trieb er ein grausames Spiel mit seinen Geschöpfen? Oder toar das, was die Menschen Gott nannten, nur die seelenlose, unbarmherzige Kraft, von der die Natur in ewig gleichförmigem Kreislauf bewegt wird ? Nein sie hatte seinen Geist in sich, um sich gefühlt in tausend Augenblicken. Warum verließ er sie jetzt ? Da wurden die Blicke der Armen aus der entsetzlichen Leere auf das kleine Marien Bildchen gezogen. Der vergessene Akaler hatte in dieser Madonna nicht die Himmelskönigin darstellen wollen, fondern mit einer großen Innigkeit den das Kleinod haltenden befriedigten Glauben zum Ausdruck gebracht. Das sah die arme Frau noch nicht darin. Ihr war das Bild nur eine Erinnerung on viele selige Stunden. Maria, Du warst glücklich, wie ich. Du hast gelitten, wie ich," stöhnte sie und suchte mit dem Egoismus des Schmerzes in dem Kinde dort einen Zug, der sie an ihren Liebling gemahnen konnte. Ihr armer Verstand war so verwirrt. Und doch drang ihr jetzt der traurige, räthselhafte Blick des Jcsusknaben tief ins Herz. Dieses Kind war geboren, dahingegeben, das Leid der Menschheit zu tragen, das ganze Elend der Kreatur durchzucmpsinden, um .sie vor dem ewigen Tode zu retten ! Auch sie auch ihr Kind. (Fortiedung folgt.)

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