Indiana Tribüne, Volume 7, Number 267, Indianapolis, Marion County, 16 June 1884 — Page 3
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Goldene Berge.
Asman von M. S l t 0 n. (Fortsedung. ' Wenn ich verheiratet sein werde, will ick mich banim fummern, daß Du eine Anstellung auf der Fabrik oder sonst wo -erhältst," sagte ))!artha nach kurzem Naa'denken. Weim !.Du dann absolut Deine Besuche ' nicht 'einstellen kannst, so veröffentliche Deine Verlobung mitölise." .Du bist unvergleichlich Martha," sagte Herr.Brückner, meinst Du, ich würde je, ein hübsches ttesi.chtchen und ein vaar blaue Äüaen beiratl'en V' Das mag als Zttaei.be zchon .gelten, aber es . r - . : ' münte ein aroßes Vermögen dahinter itcken; ich .werde nur eine reiche, Frau hei- ! ii :- ' ratben öur. ich habe nichts iveiter zu sa.gen s Deine Besuche bei Elise fallen ja 'any.von sel.bst -peg.".etzegnete sie ei 4':" ' Turmbaus nicht, sie. ist mein Cousinwen und freut sick jedes Mal gan; riesig, wenn ich komme." laate er und ging Pfeifend davon. . ' Sie balte ibre Schuldigkeit gethan. Sie .mute ttnsrdxilen,lchwejgn '; ihren Vater noch .mehr Zegen MNeffen aufzureizen, war nicht -ratrch,mußte erst erfahren, daß ibre guten Ädsichten gescheitert waren. Ihr .Pater kam ihr entgegen. Tu hast mir versprochen, miä' einmal nach der Fabrik zu begleiten." sagte er;u ihr,' alsie in das Haus -traten', ich werde morgen dahin reisen.' ")iun möchte ich gern den Lehrer für unsere Fabrik gewinnen und habe ihm angeboten niit mir zu geyeitt damit er sich die Sache ein bischen in der ähe nschaut. Tu mußt des: bald wobt ..Dune Reise dahin noch aufhieben, da esZ)irLveniK.behagen tvird. sie in Gesellschaft des Lehrers zu inachen, zudem ist ja Durand, so viel ich toeiß, in Paris."' ,Fapim sollte e$ mir unangenehm (ein, daß Hur kalter mit .uns reist ? r. ' r, v . . rt ..c ' . .51 ' ?U rannn eoensaus aus rueme rairitung rechnen, "Papa," antwortete Martha ganz erleichtett. Sie freute sich auf Kie:Ueie Reise, es vzar ihr lieb, den -Cousin einige 'Tage lang gar nicht zu sehen. ? Herr Engelhart naKm seine Ideste Laune nlit aus sen Weg. ' 'Kalter jpAr Fin guter Gesellschafter; . von .Uwerthanigkeit wußte er ftejlich Durchaus nichts, auch hatte der Gutsbesier gan) verlernt, sie tyrn ihm zut7ßr ieiöete Martha tÄeleinen'DiLnAe, .die sie on einem wohlerzzgenen '-jungen Mann erwarten dure. aver er lyal es oone mvreliemeni, oieiseyhllte ch die sich voys(lbst Vtrstld..'' Martba war beitir und zufrieden ; sie wundettc sich ' selbst dmber, - daß ibr das HY nicht schwer .und schwerer uirde, es vr,e'n, n.ur nch, zwei Monate bis- zum -verhängnlßvollen Tage. Sie wölltr t$ rgessen, wollte noch einmal die ungetrübten stunden der Gegenwart genießen, mochte dann kommen, was dAlommen'Mßte. Die Reise war so schön gewesen, ihr Gesicht trug den Ausdruck der Freude, als ihr Walter die Hano reichte, ihr beim Aussteigen tu hel fen. DaS ist aber eine wüste Gegend, in die Ihr Gurr Fabrik gepflanzt chabt' sagte sie jetzt und schaut sich munter um. , " ' ' Siee iMtviedie Schornsteine rauchen," erwiderte ihr der Vater,' -das macht die Gegend blübend und reich." Sie aina le6t und annui1l)la über den Schutt,. der im Weae.la a, dem Wobnhails zu, nach welchem ihr ater.die Schritte lenkte. . Unterwegs erklärte, er mit stchtlichem Vergnügen .den Zwe der weitlaufiaen Gebäude, svrack bier und da nlit ei nem Arbeiter, "der ihn -ehrerbietig grüßte und höftf N'.ieder feine Tochter ein, derer zurief ..vöre, Martda, Tein Bräutigam x hier, wie man mir eben sagt !" Das iUyae'ieIa'en blieb einen Au genblick wjx M ideu Boden gefesiclt u.ld , .. ... . 1 lA r r 1 eme ptxt vszzt ,va uoer iyr ergiuvendes Wejicht. erttsbesitzer merkte es nicht. cr):r Rer's . dunt.lt Augen rul'ten befremdet auf ihr; ejn erschreckter Blick, den sie flüchtig auf ihn warf, zeigten ihr eineu Ausdruck eStjefstn Mitleids inem edlen Gesichte es unge Mnnes. Ztvei schwere Thränen liefen eiligst über ihre erglübten Wangeir. Beschämt, bestürzt suyr jiem,k or!tze!anZll'uhten Hand über il'c AnttitzchinÄ trat"asch in da Wohnkaue ein. Du'wirst -so gut Lein, mir sogleich im Zimmer wunvlsen, Vater," ver m setzte sie in großer Hast. ,.iä' bin sehr müde vo:i der )Neise und mochte ein wenig allein sein" . Tritt nur m da nächste Zimmer li:ikö ein," fitgte Herr Engelhart, sür Bedienung verde d) schou sorgen." 3i schüttelte den Kopf und. verschwand im Zimmer. - Herr WalUx, 4i)4Utt Sie- sich ein wenig indenFabnkzÄaudenAmschen, toahrend ich zu meinem Schwiegersohn gehen werde," bedeutete Enaelhatt. dem jungen Manns Aber vor der Thür von Duränd's Bureau hörte ex laute Stimmen jnnen' die Stimme Durand'L schreiend, in großer Heftigkeit, und eine andere stimme, ie' nicht weniger Zorti ausdrückte. Schnell zog sich Engeloart zurück; er roax ganz aufgertgt, kösuiH5n Wortwechsel tvohj keine Seltenheit meinem ss ausgedehnten Etablissement, das so viele Menschen zahlte,war. Durand war aber nicht der Mann, der sich erejfte; wAs jmrte lHn so Äußererdentliches begegnet sein, 'und tver war es, der es lvagte, ihm in eimm solchen Ton zu autwaen? LelArt Hatte ngelhart mir r5!?en Ö?xttt Kt Zusammenhang. on unruhige Betrachtungen verloren verließ er daö Haus, um Walter aufzusuchen. Am. WrsS deffelben Tages warmer Direkter britzuDitrand. gekommen, um jhmein.e Mittheilung zu machen, die umc sehr Mangtych war. Der Direkwrderey Äonat den Bestand der Wu,ULdcr blasse nachzusehen hatte, kün&izkjfcejit ."gÜnkhean an, daß bei dem asstrer zwgnzigtauseiid Franken De fizit seien.
durand runzelte die tun'und gab zu verstehen, daß dies wohl auf einem Irrthum beruhen müsse. Der Herr Direk tor ereiferte sich, sprach von Pflichttreue! und Ordnung seinerseits und verließ' mißvergnügt Durand's Zimmer. (sin' Telegramm des Direktors, in loclcbcm' um die augenblickliche Llnkunft Durand's aus der Fabrik gebeten war, Kitte ihn noch in der stacht an Ort und Stelle gebracht. Durand ging mit großen Schritten im Zimmer auf und ab, nachdcin sein erster Beamter gegangen war. Was sollte er' tbun ? Er setzte vertrauen in Charles Marchand; aber die Geschichte. war ihm' höchst fatal-, ?)!archand war ein armer Teufel, höchst beschränkt war er auch; was konnte man sagen i Durand vermied es.
sein Zimmer ;u verlassen, er wollte Mar , chand nicht begegnen. Und dennock mußte ! .'in (iirtcMiitt aeraüt livrbtMi. Dcr ?iuUn. seit Errichtung de Ctablisse ... i." Tvr!....i ments der lriaent. er war ern aan; ;u verlässiger, tüchtiger Mann ; was blieb Turand übrig, als zu denl Nesulrat zu gelangen, daß es mir der Zeit mit Marchand eine Veränderung vorgegangen sein konnte. Tes Nachmittagv klopfte es an Durand'ö Thür. Akarchand trat herein. Seine Augen waren wie mit Blut unterlaufen und seine breiten bervorstehenden Sämltern saben ans, als wollten sie ihre Wucht und ihre traft an einem N'il- ... rt' i . . 7 . ? w.-.r. .... cen .picic vciiiu;cu . iciii viiuici. 11 11 heimlicher Blick maß Turand. Dieser sah ihn groß an und deutete nach dem nachsten Sitz. Ich habe Dich Km ganzen Tag lang erwartet,' Durand," sagteer mit tiefer, hohler stimme. ,Mich erwartet fragte dieser ver lvundert. Ja, Tu solltest mir Deine Entschiildigungen machen,das hättest Tu gemußt", antwortete er sinster. Ich habe Dich nicht angeklagt, hatte also keine Entschuldigungen ;u machen," versetzte Durand rrnng. Du bist gekommen, weil der Direktor Dir gemeldet hat, ich hätte zwänzigtau send Franken aus dex Masse gestohlen !" brüllte er mehr, wje ex sprach, ,.?ULZttN3 lackosLu?,'' erwiderte Tu rand mit gerunzelter ?tirn. dkon, liOU:; no passvrttiks .N5 la des-us", schrie er lvüthend, da wäre Dir und Deinem Direktor wohl be quem, wenn irgend Jemaild ich nenne selbstverständlich ?tiemandendas Geld gebraucht und c aus meiner Masse genommen hätte und ich nun für den Dieb gelten H'ürdey" suchte er hohnisch hinzn. ,)tun bin ich mit Dir fertig, 'ttiLtZrudlo !" rief Durand nun ganz aus seinem Gleichmuth gebracht. Ich wollte Dich (chonen, wollte irgend eine lZeschichte erinden und für Deine nächste Zukunft sorgen; nun ist's vorbei, ich lasse der lerechtizkeit freien Laus." Tu neseraspas ca," sagte er K1 nend. Wenn man Bräutigani ist. ss möchte mqn. dasi gewjsse beschichten nicht vor der Hock'eit hcrqtsvkvmmett. 'Das degreifeich. Ein freund istimBesiv so mancher kleinen Geheimnisse Brüte Du darüber nach hinter schloß und Riegel V rief Durand ans's Aeußer sie gebracht. Du wirst von mir hören iic Herr U'fatchanö im? eilte ü' dem mer. Es lvurde Durand gemeldet. Herr En-. gelhardt sei mit seiner Tochter angekommen; er bedürfte Zeit, sich ju fassen, und das Gleichgewicht wieder zu finden. Seit den Szenen, ie er im Blockhaus mij Madanu Torensty gehabt, war er nichj mehr so 'aufgeregt gewesen, wie heute. Sollte er die Drohung wahr machen und Äkarchand verfolgeii lassen? Es war ihm dies toiderwärtig und er sah voraus, das es ihn nachträglich reuen werde. Der alberne Teufel mag zum Mukuk gehen," sagte er endlich und fing an, ein wenig Toilette zu machen, sejne Braut und seinen Schwiegervater zu begrüßen. Aber sein Gleichmuth war nicht bergestellt; allerlei unangenehme Erinnerun gen verfolgten ihn und die peinlichsten Vermutbungen drangen auf ihn ein. Er wurde ungeduldig über sich selbst und machte eine Bewegung, als wollte er alles Lastigc weit von sich abwerfen. Als er sein Zimmer verließ, wurde ihm gemeldet, daß das Souper aufgetragen sej. Wie er ii; den Spciscsaal trat, fand er iiur den Direktor darin, der gewöhnlich mit den & sitzern der Fabrik speiste, wenn, sie anwcsend waren, Ich habe mit dem Massirec gesprochen' und bin noch überzeugt, daß die Sache auf irgend einer Nachlässigkeit von seiner Seite beruht, denn ich kenne ibn als einen ehrlichen Mann. Deshalb wünsche ich, daß der Borfall unter uns bleibe. Wir werden iorgen die Register aufmerksam prüfen und vergleichen, und sollte sich darnach das Defizit bestätigen, so toerde ich allein den Verlust tragen," sprach Durand, und damit war die Sache für Jedermann abgethan. Daraus ging ex tn .venn bngelbart s ! Salon. Der Gutsbesitzer bemerkte so gleich, daß sein Schwiegersohn noch nicht sein Gleichgewicht wieder gewonnen hatte; Duränd's gewöhnlich bleiches Geficht war geröthet und in seinem Gang und in seinen Bewegungen drückte sich Aufregung aus. Er begrüßte seine Braut mit einer Lebhaftigkeit und mit langen Phrasen über die angenehme Ueberraschung, daß Martha, die ihn als einen wortkargen Mann - kannte, ihre großen dunkeln Auge erstaunt auf ibn richtete. Er drückte ihren Arm mit leidenschaftlicher Hast, als er sie zu Tische führte und machte das junge Mädchen noch unglücklicher, als sie schon war. Gewöhnlich sprach er deutsch mit seinem Schwicaewater'und seiner Braut, heute aber ließ er sich ganz in französischer Sprache gefreit und schien mit dem Deutsch auch seine frühere Zurückhaltung ganz abge- ... , fi? i . i gr zu yaocn. vingetliarr lummie m Durand S erzwungene Fröhlichkeit harmlos von ganzem Herzeit ein. Durand leerte sein ttlas häufig und der vollsommene Gentleman verschivand mehr und mebr, er erzählte 1 o t tt . die ntait iweideutig nennen ' konnte, die aber immer noch gutmüthig von dem Gutsbesitzer be , ! lacht wurden. - Walter sah, wie Mar- ' tba's Auey voll Entsetzen, auf dei;
Mann gerichtet waren, dem sie so .'bald angehören sollte, er sah wie Duränd's Blick auf seine Braut siel und wie er in jähern Schreck verstummte. Es gab eine Pause, die Engelhart, der ganz ahnungslos war, daß seine Tochter ein bonniot, das in Frankreich auch in Gegenwart der Damen erlaubt ist,' so übel aufgenommen haben sollte, alsobald aus zufüllen stlchte. ; Herr Schwiegersohn, ist es wirklich' ernst gemeint mit dem Fortzehen des Scisirers fragte er ahnungslos.
Wer sprach Lynen davon r fragte Durand hastig und suchte seine Aufregung l zu verbergen. : ' ..Einiac Arbeiter behaupteten, er sei an ihnen vorübergegangen und babe qcsagt, ' i i ! r'! Er war am Nachmittag bei mir und crsuck'te miä um seine Entlassung," sagte Durand mit großer Zurückhaltung. Er südlte selbst, daß er icmer Stelle ntcbt .' , ' I gcwaa)ien war. Es war Enaclbart böcbst unanaencbm,
das; er sich nach dem Kassirer erkundigt,' werb, über das Kapital und die Ausbcudenn nun' umßte er, wer bei Durand ge- tung der arbeitenden Klassen u. s. w. Wesen war. ' Das hat ihn denn seine Stelle in F. ge-
n seiner Verlegenheit, entschlüpften ibm die Worte : Jch'wüßte wobl Jemand, der sich für diesen Platz eignen würde." !.'?i esto besser," antwortete Durand, nur müßte dieser Jemand sofort einrükken." Engelhart sah verstohlen nach Walter und Durand folgte seinem Blicke. Also Sie möchten diesen Platz?" fragte er plötzlich Walter. Dieser sah ihn erstaunt an und antwortete kurz': Ich bin Lebrer." Einige Wochen lang lann ich ganz hi sich.'ifh iispichicmi mit mriitpn besorgen," sagte der Direktor, wenigstens so lange, bis ein geeignet er ?'ann gesunden ist." Als sie nach dem Souper sich in Engelbart s Salon begeben wollten, erarm Martha mit ängstlicher Hast ihres Vaters i?um. Turand schaute ihr düster nach, und al er ihr in den Salon gefolgt war. hörtL Walter, wje erihrzi;flüsteNe: j'ai nienlc nno uiiniiiOD, man no m'en vouc pas tron, mu rhere Martha." 15s wurde ihm ganz unbehagllck in der abe dieses Brautpaares: das junge Mädchen war nicht mehr wiederuerkennen. und als ne am rolqenden .aae wieder durch die blühenden Fluren der Heiwatn reisten, da athmete Martba auf, da war der wüste Traum wieder für eine kurze tfett vergeben. .r s'mt.5.f.i isv i,, fIn,Ä..Ä wis;, das; Walter aus seinen Vorschlag einqeben werde; er fürchtete soar eber das Gegentheil. Es lag ibm aber u . . . . . V - vv V iv) niuviviyv )v viel daran, den jungen Akann, den er als o tüchtig kennen gelcrnt,,surdlc zabrik zu gewinnen; denn er mußts sich eingesteben, das; Turand immer unglückl ich in der Wahl der Kassierer gewesen war, Engelbart suchte nach einem Älkensck'en, der . ' f ' t l ' i c . r . Vleneiwi cum lvgr, y$wtx t i'.eii Gunsten 111 beeinflussen. Er hatte einmal gebort, daß er einen alten On- . . ' ' . ' . . . kel habe, der sich tun seine Erziehung gekümmt. Diesen alten Geistlichen ausfindig machenund ihn für seinen Plan ;u gewinnen,' war jetzt sein Stre- , ' - Pi - , , r . ren. ay (rieic m man scyim; Walter selbst nannte auf des Gutsbesitzers Frage einen xfyn der Mosel als seines Enkels Wohnort. Dahin reiste (5n gelbart eines Morgens mit dem Dampfdort. Es war ein hübsches grones Don. mitten in den Weinbergen gelegen, und das Pfarrhaus nun nicht schwer m finden und der Herr Pastor ebenfalls nicht. Ein volles gerathetes Gesicht sah mit gutmütlugein Ausdiua im Gutvdentzer ein treten ; in der ganzen Person sprach sich behagliche )nuhe und Selbstgenügsamkeit au?, ;wei yerrliwe rrungenichatten, u denen gewiß der gute Moselwein, den der Herr Pastor selbst zog, nicht im geringsten Maße beigetragen haben mochte.'
Auch hatte sich Engelhart kaum niedcrge- ?te ayreservtsten erster öuasse zum ersetzt,' als der Pastor seiner Magd durch' sten Male zu einer drlttmallgcn Uebung - t- tt' r. r y . tnnwiif(n VTiÄ tll not ir Vsl?rirmii
ein cut,tge5' taum menua;es eiwen rc beutete; das; sie Wein und Gläser zu brin. . . ' i c acit babe ' &k haben einen Nemn in Mordorf." sagte der Gutsbesitzer, nachdem er sieh dem Geisilichen vorgestellt. 1 Der alte Herr faltete die Hände über seinem behäbigen eib, warf einen Blick
.Ach Gott, hat der Junge wieder et- desdenkmal für die dort gefallenen bayewas angefangen V rief der Pastor zanz rischen Krieger sind 52,000 M. aufgeerschreckt aus und starrte den Gutsbesitzer bracht. Universitätsprofessor der Physik,
an.
vrni!, nein, .V)err Pauor, ie verste- sem 50myrtges VoktorMdtlaum und den hen mich nicht," antwortete Engelhart Beginn seines 1O0.Semesters alsDozent. lächelnd : das habe ich nicht gemeint." Prof. Dr. Leo Ziealer. am Wilhelms-
nach der Decke des Zimmers und seufzte : f Neichsfreifrau von GumppenbergEr hat mir schon so viel Kummer ge- Pleuerbach in München; der Kammermacht V berr Eduard 5?rbr. von Gemminaen in
Fbr Reffe ist ein sehr intelligenter
Mann, sehr brauchbar, so daß ich du .b- in Feldgeding ist wegen Sittlichkeitsverficht babe, ihn für mein bedeutendes brechens an der 11jährigen Sosie Wag-
Etablissement zu gewinnen," sagte iingn. ner von Großftngermoos verhaftet
hart mit Wichtigkeit. den. In Lmdau wird ein Stadttl
t Der alte Pastor blieb tn setner gemäch- errichtet. Der Baner Joh. lichen Lage und nickte nur anstimmend mit in Marktbreit hat sich aus
dem stopfe. Ich weiß nicht, lie Ihr Reffe gesönnen ist, ob er Lust hat, einen Platz in meiner Fabrik anzunehmen," fuhr Engelyart so. Da müssen Sie ihn fragen," sagte der Geistliche sehr ruhig und zeigte wenig Interesse für des Gutsbesitzers Äugelegenyetr. ,ch dachte, ie als Onkel würden ielleicht den Skessen bestimmen können, die Stelle eines Kassierers dem mühsamen Stand eines armen Lehrers vorzuziehen; ..r,. r .t!.i. ? . cie wicue, oie rn; tmn anoieie, ii vuitheilhast und sicher." ?lttn schüttelte der alte .err den grauen Kops .langsam, aber sehr energisch : Ich oin etn alter Äicann, ver auper vem oyt fZi ' t r a t .....r a um keinen Selbstmord zu begehe,!, das heißt, mich keinem Schlagansall auszusetzen, daß ich den Jungen seine Feucrbahn durchlaufenlasse' Engelhart sab den Geistlichen über-
luitcr wenteutee ntcgi ineyr verlangt, oen. lensunecyl zosepy Brunner von loie Zkuhe. Der Junge ist kein böser Arnstrow, welcher am 26. Januar die Junge ; aber er hat mich fast schon getöd- 1 3jährige VictoriaHeidinger mißbrauchte, tet. s)lwx ist das einzige Mittel für mich, beraubt und ermordet batte. wurde mm
rascht an. Er hinterläßt 6 unmündige Kinder. Halten Sie mich für keinen herzlosen In Ammerbach wurde der unter demNaOnkel deshalb. Der Jungewar so arm men Saubartel" bekannte Bauer Lönle
wie eine Kirchenmaus ; die Eltern batten ,hm keinen ;cnrng hinterlassen ; ich nahm ihn aus, wrgte für ,emeEniebuna '
uhv u;iua ivn uiq vui? vwnustjiuui uno zur Universität. Und das hat Geld gekostet. Er konnte seine Ideen nicht beweis- .. rx:i. ...c r" ! tern, statt an sicy und an mich ;u denken. lUt cr an immerwährendem Mitleid für !!??bett. Kemle,dungSfiuck. kein ,Geld hielt bei ihm, er verschenkte Alle Gut, dachte ich, in dem steckt ein Märtv'rcr, er muß ein Geistlicher werden. Klug .wie er ist, hat er viel studirt : aber ein r.t '"nr 3. ... , . .rti . r. . i .i2eiuiicre? ivouie er nlair werden, n Dieser Zeit hatte er auch allerlei Reden über die Melden des Arvetterjtandes gehalten, ganz revolutionäre Reden, saae ich Ihnen, die mir fast einen Schlagan tt . . rr rr.r. i. ich nicht, aber klug ist er, 'wie' Keiner. Da bekam er eine schöne Stelle 'in dr Stadt es ging auch Alles zwei Jahre lang ganz gut, da tonnte er den Mund . i'iL... v r.rA ? . cti.L. rncri pciiien nno rxe eine iieoe, ja, tvas weiß ich? über den arbeitslosen Ertostet, und er ging nach dem Dörfchen kordorf. Ein E'onfratcr brachte mir die Nachricht von der Rede, da beschloss ich, mich nicht weiter um den Jungen zu kümmern, denn ich bin meiner Gemeinde noch sehr nöthig. Das Schlimmste ist, daß dem Jungen auf keinerlei Weise beizukommen ist ; er hat eine Märtyrerntur ; cr t mit Allem zufrieden, wenn es idn betrint; nur tür die arbeitende Menschenklasse, wie cr die Leute nennt, dafür wiu er etwas ganz i?rt?s. ils ov wir nicht alle zur arbeitenden Mensck'cnklasse gehörten und besonders ein Geistlicher." Er seufzte wieder tief und blickte gegen Himmel, Gutsbesitzer stand aus. ,och be dauere, daß Eie mir nickt behilflich in der Verfolgung meiner Absicht sein wol Ich, lagte er mißvergnügt. .sollen : agen Sie tonnen " erwi derte der Geistliche gleichmüthig. ,on meiner wankenden Geiundbelt ganz abgesehen, so würde weder ick noch sonst Jemand ?elir bestimmen tonnen, etwas zu thun, was er nicht tt'tm mag. ie wollen ihn für eine Fabrik engagie ren ? Das wird er gar nicht annehmen. weil er es für eine himmelschreiende -ün-de hält, daß der Fabritberr sich bereichert durch die Arbeit einer Masse, die immer arm und rlend bleibt. Das hat er so oft geäußert, da ich es auswendig wetn. ehe ie, so könnte ich hnen doch von keinem ?!uhen sein, lassen Sie den jungen da wo er ist: er scheint sicl' ja still und brav zu halten. Sobald er wieder unter "))!enschen tounnt, da fiitt.it er wieder an, feine ürast und Ueherlcgeubclt )U suhlen ' lauen ,e xxxbx sage lehnen; ich für meme erjon bin '. i :x . . . .? immer froh, wenn ich nichts von ibln hore. Wie schmückt Anen dieser Pisvorter Wir wollen noch eine Flasche Brannederger zusammen trinken und dänn,Herr abrlkherr, nlchts mehr von dem Fehs, ich bin meiner Gemeinde noch aar nöthia." cihx autmütl'iaes Gesicht schaute mit st' großer Ueberzeugung drein, das; der I fif. . i r f. ! l. ? X C - . r i i Gutsbesitzer einsah, daft er aar nicht' außer einer guten Flasche Wein, hier erlangen werde. Die Reise d'e Mosel blnaus dauerte fast einen halben Tag und Enaelbart ärgerte sich darüber, dap. er so viel ocit ver loren hatte. Als er in . tn das Eisenbahncouvee steigen wollte, machte eine Dame eine rasche Bewegung, und er sab in cm Gesicht, das sich seiner Gesellschaft Nicht en freuen schien. IC entschuldlgeii Ätaoame," sagte er, das Eoupec ist für )!ichtraucher, und zudem fahre ich auch nur ein paar 'Stationen weit mit." (Fortskbung folgt.) Deutsche Lokal -Nachrichten. Königreich Davcrn. In diesem Jahre wurden in Aavem r i r . w Ar t r m . w . p. Ar i v r ni . garttlsontrenden Regimentern geschehen. I . f. r. : 4, : nt iT-rv I --'"vv4U ailvily4 viuc vtiitiui(ius Zeugmeister, Generale der Infanterie und Kavallerie, 12 Generallieutenants ! f'? "aitnapre. - m oem ver I NZ.-.l.kF!s ... n.Ui.S. . cuwuy-y ivuyvm. u, vniuiciivtu uu Dr. v. Jolly inMünchen,feiert demnächst Amnasium in München ist als irrsinnig einer Anstalt übrrwiesen worden. Damm. Der Auszüaler Jobann Trost woreater Wiedemann Gram über den Tod seiner jungen Frau erschossen. Maurer Leonhard Narr ' in Linden bei Birnbaum ist, im Verdacht, den ForstgehilfenVogler vonKraftshof inrJahre1880 erschossen zu haben, verhastet worden. f Ernst Moritz Borrmann in Nürnberg, der Veteran des doigen Buchdruckeretaewerbes. Der von Straubing nach Viurnverg übergesiedelte Nechtsanwalt Kanzler erlag einem Schlaganfalle. Haushofmeister Wieland und Zrau in Regensburg stürzten in's Wasser und ertranken. f Auf Schloß Prüfening r. p rrrtirr ! ri . V r-. ,netsrau Wtty. v. JUvten-cvewelt, Etiftsdame des St. Anna-Ordens. ftro Kaneraebtrae ist der Berafübrer. Schneidermeister Gratt von Kuffstein in die tese gestürzt und zerschmettert wor I i. Vr r, . r f . i m Tode verurtheilt. G.Stockhammer,Äote in Tyrlaching gewann 40,000M. in der Kaiserslauterer Lotterie. Der Gütler Joh.Höllmüller von der'Egerndahersilze siel bei Almau in die Ach en und ertrank.
nach einem ehelichen Zwiste von sclcr Frau mit einem Steinschlegel ersä'laacn. KnfrMft jv wmfW- in 'sr
- " -V"' bürg. Die wegen der Aassenduelle in äöürzburg venirtheilten Studenten haben sich eine Erinnernngsmcdaille machen lassen. hi fi fifrVtttftA Greiften - 9"t !urth ist die Haselmüble niedergebrannt, 'm Bachcnhausen dasÄnwcscn des mlerbauern, das Hüthaus und der Stadel des Schrankgütlcrs in Allershauscn ias Obermaicr'sche Wirthsstadcl, in Bcnctsham bei Trostbcrg das Anwesm des Lauern Engelbert Maier. Wcstprcugkn. Der letzte 3!estder Ucberschwemmunastzilfsgelder, in Höhe von 3O00 Mark, ist t... m.:.?A-,.?? vvitt ieiu;ötag&praioenren an einige Grundbesitzer der Danzigcr Nehrung vertheilt worden. In Danzig , werden 15 Berliner Litfaß-Säulen" aufgestellt. In der Danziger Vorstadt Ncuschottland ist der Arbeiter Schröder beim Versuch, drei in den Mühlenteich gefallene Knaben zu retten, selbst ertrunken. In der Schischau'schen Werfte'in Elbing sind jetzt 2000 Arbeiter beschäftigt. Tischler Bink in Konitz hat im Wahnsinns-Zu-stand einen Mordversuch gegen seine Frau gemacht. Gewitter und Vrandfälle : In den verschiedenen Gegenden haben schwere Gewitter Unheil angerichtet ; auf dem Gute Wierschetzin bei Neustadt wurden zwei Feldarbciter vom Blitz getroffen, der eine wurde soso getödtet, der andere lebensgefährlich verletzt. Jn 'olge Blitzschlages brannte in Neumünterburg ber Elbing das Gehöft des Veitzers Wiens und in 95eu-Lubcza bei Flatow das Gehöft des Kolonisten Franz Barutzki total nieder. Durch im Propste!aehöft entstandene Feuersbrünste wurde m Waldau bei Flatow fast das ganze Dorf in Asche gelegt. Zkbclnproviiii. Die Äuswanderung hat in den letzten Wochen wieder erheblich zugenommen. Der Sparkasscn-Rendant Alwin Kühl von Wesel ist wegen Urkundcnfälschui?I nd Unterschlagung zu dreisährigerZucht- j hausstrafe verurtheilt tvordcn. Der : Bürgermeister Kleber von Klclnbittcrs- ! f !.ii.ri.!j. x c ... cr..r I oo i ncia) imm oer LiNliage, zunge Leute auf ungesetzliche Weise vom Militärdsenst befreit zu haben, verhaftet worden. Das alte Nah Haus von Essen ist ! ... r. C r . . i " ä. ' zetzr ganzttcy nteoergetegr woroen. 'er Neubau ist bereits in Angriff gcnomnten worden. Frau Julia Vogdt-Eller hat ! auf ihrem Grund und Boden in der söa. ! Hardt em Krankmhaus erbauen lassen l. Der Bonner Manneraesangvercin will gelegentlich seittsS Jahrigen Etlstungsfeste einen Wettstreit deutscher Manna- . gcsangvereine veranstalten. i Braunschweig. Anbatt.-Lippe. ! In Horsted siel der Hofbesitzer See- ' kamp so unglücklich aus einer Bodenlucke, daß er auf der Stelle todt blieb. Graf Julius zur Lippc-Biestcrfeld ist zu Baden-Baden im Alter von 72 Jahren gestorben, f In Braunschweig Frau v. d. Kerkhoven, geb. Nospini, früher eine geschätzte Schauspielerin. Dessau wird dem erbprinzlichen Paare einen silbernen Tafelaufsatz, Zerbst und Köthcn dagegen eine Evuipag'e mit 4 Pferden als Hochiettsgabe darbringen. OstpreuZkii. In Königsberg hat die Regierung den Magistratsantrag, das Abpfeifen der Nachtstunden durch die Nachtwächter abzuschaffen, abgelehnt. Die Pferde bahn wird jetzt auch durch . die neue ! litCÄe sSö cuiu uu lutuuuiij ii fiyiiu; verschwunden. Der ehem. Postagent Kaufmann und Gastwirth Lessing aus (P??nrn srtt hioftfii inWrirftr SlIiMtSieTiy v v ; v . n V V ,VV v " "V'l'vwrLr.r r c.-r. ...... rv '. r .T.. r . liuyi? zu leinen iiuicieu oavunouu; haus noch 4 hinzubekommen. DieWittwe des im Eanal zu Groß-Friedrichsgraben bet Labtau todt ausgesundenerr. Vichnrheder Gallien, nebst threm Knecht, sind wegen Verdachts, rm Komplott den ulcann in den Eanal geworfen zü haben, verbaftet worden. Schweiz. Als Platz zur Aufstellung des Denkmals für dteLandsturmhelden vom Grauholz wurde der obere erhöhte Ort,'wo das Bataillon Daxelhofer stand, gewählt. Ju St. Gallen wurde zum Landammann Thult, zu Standerathen Hossmann und Tfchudi gewählt. Ein gewisser Bischof in St. Gallen, der jetzt in Haft ist, hat eingestanden, daß er bei etwa 50 Fällen von Kindsabtreibung behilflich gewesen war. Das Oberrheinthal wurde von einem verheerenden Hagelschlag heimgesucht. Der Canton Genf zahlt zum Du-four-Denkmal 29,000 Fr., die Stadt Genf 000 Fr. t JnEhur alt Professor Th. Veraguth-Herold, ein eifriger Förderer des Gesangwcfens. Auf dem Nütli fand am 18. Mai die feierliche Einweihung des Denkmals statt, das auf rohem Granitblock die Medaillonbildnisse Joh. Georg Krauers und Jos. Greitt's nebst Widmung zeigt. Diesen beiden Männern verdankt die Schweiz ihr volkstümliches Rütlilied. -i In LuzernJosef Suppiger, Pfarrer an der Kantonalen Strafanstalt. Im Graffchafts-Gefäng niß in Lincoln in England lvurde am 57. Mai eine ältliche Frau ?!amens Mary Lesiey durch den Sttang hingcrichtet, die wegen Verifwng ihres Mannes zum Tode verurteilt worden war. Sie hatte ihm Arsenik in einen Neispudding gemischt, nach dessen Genuß er unter fürchterlichen Schmerzen den Geist aufgab. I n W i e n wurde in A n w esenheit des Kronprinzen3!udolf ein neuer Schwimm-Apparat probirt. Drei 2?achleute wurden mit dem Apparat ausge-' rüstet: zwei luftdicht verlöthete Blechsästchen, die durch einen Gürtel verbunden sind, den derMann um dieBrust schnallt, wenn er in's Waffer geht. Die Tragfähigkeit des Apparates erwies sich in glänzender Weise und es wurde nachgewiesen, daß sie auch dann nicht vermindert wird, wenn die Vorrichtung zwei Menschen statt eine zu tragen hat. Die Rettung von Ertrinkenden wird somit durch den Apparat sehr leicht gemacht, da auch Nichtschwimmer durch denselben am Untersinken verhindert werden. Dcr Apparat soll auch für militärische Zwecke verwendbar werden, und' kürzlich hat eine Probe der Benützung desselben beim Schwimmunterricht stattgefunden. Statt an der Leine lagen da 40 Mann auf dem Gürtel eines einzigen Avarätes.
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