Indiana Tribüne, Volume 7, Number 262, Indianapolis, Marion County, 9 June 1884 — Page 1
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Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer, 262.." Indianapolis. Indiana. Montag, den Z. Juni 188. r i ? ' i r ! i
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in dieser Spalte unter dem Titel l'e t laug t", .(5 e s u ch i", (3 c f u n b c n, Verlöre n", soweit dlefelben nicht l?eschästtanzeien sind und den Raum von drei Rillen nicht übersteigen, werden n n t n t g t tI i ch aufgenommen. Anzeigen, welche bis ÄitlagS 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen laae ?lusnaüme.
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Verlangt.
r 's sut ein deut 3 CriQIiqi . j 4fr si;ann, atl$tr der ein sa !:n und dopxelten Buchführuua mZchti? ist. Xit btntn iHcfcrcnjcn seitens seiner früheren Prinzixale in Weeeling W. Sa-, stehen ihm zur Seite, ulfunft etZkilt die Csfici dieses Blattel. S b Ttäf1sis4- wird Arbeit von einem jung ICllllllJl ann. welcher it Pferden zuzehen versteht, hier oder auf einer Farm. 9!5he e No. 347 Ciid Alabama Ctraö. 11
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No. 49
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Ttfnt oder erlaufen. ine große KJCilUrvIl totD uh mit schwär, lichem oxs; ron beiden Hörner,, sind die Seifen adgeidjnitien. Tie uh vom nasje daran in .alb Z wer seit. 5er Finder i t gebeten, sii gegen vngemesseve Entschädigung an n. ÄatthZu in HzughZville u retoulni.en. 12;a
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W e t t e r a u S s i ch l e n. Washington. 0. Juni, egtn, kühleres Wetter, veränderlicher Wind. . Sog werden Monopole
geschaffen. N ew Ä ork, U. Juni. Die Bankers' und MerchanlS' Telegraph Compagnie hat sich mit der Postal Telegraph und Caile Co. vereinigt. Die Compagnien besitzen zusammen 9000 Meilen Leitung und 57.000 Meilen Drähte. Das neue Parlaments g ebäud e. Berlin,!) Juni. Der Kaiser legte heute den Grundstein zu dem neuen ReichStagSgebaude. Bismarck verlas die Rede des Kaisers. Aus der Spur.
London, 9. Juni. Die Polizei ist den Anstiftern der letzten Crplosiznen aus der Spur. j China und Frankreich. Peking. 9.Juni. Die G:sandj. schaft in Irankreich wurde ausgehoben, der ffriedenSvertraz widerrufen und die Vorbereitungen zur Vertheidign ng wur den begonnen.
abzuwarten, nur rathen, sich recht ein
gehend mit derTariftrage zu beschästige.r, sich nicht von Vorurtheilen und Partei rücksichten bestimmen zu lassen, kindischen und albernen Schimpfereien und falschen Behauptungen kein Gehör zu schenken und ihre Stellung lediglich aus Grund jener wichtigen Frage zu wählen. Allerlei.
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Da5 Amt des Präsidenten ist ein hoZzeö, wichtiges und einflukreicheS und eS kann allerdings nicht ganz gleichgiltig sein, wer der Inhaber desselben ist. Von un gleich größerer Wichtigkeit ist jedoch unsereS ErachtenS die prinzipielle Stellung einer Partei. Trotzdem ist es leider That sache. datz man diese vielfach außer Augen verliert und die ganzeAufmerksamkeit den Persönlichkeiten der Kandidaten zu
wendet.
FührtdieS auf der einen Seite zu einem
gefährlichen durch Nichts zu rechtfertigen
den PerfonenkultuS, so hat eS auf der anderen Seite zur Folge daß die Kandidaten von gegnerischer Seite in einer Weise heruntergerissen werden, welche
ür die, Kandidaten noch weniger att für
die Gegner beschämend ist Daß dabei
geistlose Menschen bis zur lächerlichsten
Albernheit heruntersinken, und kmdisch
werden ist selbverständlich. Denn ist es z. B. nicht albern .und kindisch, wenn ein Blatt mit wenZgWitz und viel Behagen
die Phrase schreibt : Blaine und Logan
aber bitte, sprechen Sie nicht darüber."
Es wird keine Partei geben, welche je
mals Kandidaten ausstellen wird, an wel
chen nicht die? und inc3 auSmsetzen
wäre, wir wüßten nicht, wo der Mensch
eristirt. der so vollkommen wäre, daß er
allen Ansprüchen genügte, und nur ganz unbedeutende Persönlichkeiten sind es, von denen man Nichts zu sagen weiß.
EZ hat auch noch keine Convention qc
geben, von welcher nicht Unzufriedene mit
dkr Absicht weggingen, möglichst viel Gerausch in der Welt zu machen, damit sie
bemerklich werden, wie das z B. jetzt d'e
sogenannten Reformer und Unabhängi' gen von New ZZork thun, von deren weit-
beglückenden Reformideen leider die reformbedürftige Menschheit bis jetzt sehr
wenig gehört hat.
Wir meinen daß bei dem bevorstehenden
Wahlkampfe etwas Wichtigeres zu ent scheiden ist, als die bloße Frage, welche
Person Präsident der Ver. Staaten sein soll. Den Bürgern der Ver. Staaten liegt in der kommenden Wahl eine große.
in ihrer Enischeidung möglicherweise sol
genschwere ökonomische Frage vor. Für ein Land, wie daö unsrige, dessen Ent
wickelungSgang ganz verschieden von dem
der europäischen Kulturländer ist, dessen agrarische Verhältnisse, ganz anders sind, als diejenigen Europa'S, dessen Bewoh ner gewohnt sind, besser zu leinn, als die
Bewohner der alten Welt, für ein Land,
woselbst Vieles erst im Werden ist, was in den greisenhaften Ländern jenseits des Ozeans längst besteht, ist die Tariffrage von einer Wichtigkeit, welcher gegenüber alle anderen Parteifragen, nebensächlich erscheinen. Wir beabsichtigen heute nicht, unS mit der Tariffrage zu beschäftigen. Gleichviel aber, ob eS wahr ist, daß, wie die Schutz zöllner sagen, der Arbeiter durch den Freihandel auf ein niedrigeres Niveau
der Lebenshaltung gedrängt wird, oder
ob eS wahr ist, daß. wie die Freihändler behaupten, die Einführung des Freihan V.Va m V . tm.i . V W
oeis uns oin zuEiirnaiu erooerri una vir
bett für beschäftigungslose Arbeitet schaf. fen würde, in jedem Falle ist die Frage für das Wohl und Wehe der ganzen Bevölkerung von weittragendsterBedeutung. Sie ist es um so 'wehr, weil bei den heuti
gen Parteiverhöltnissen es keiner Partei
leicht werden wird, den Sieg zu erringen.
Wir können darum den Bürgern, vor züglich aber Denjenigen, welche mit ihrer HSndkArbeit ihr täglicheSBrod verdienen, un welchen nicht große Kapitalien ge statten in kontemplative? Behaglichkeit die ResultZte ökonomischer Experimente
Das neueste demokratische Ticket : Cleveland, McDonald. JkdensallS zwei gute Namen. Den Namen "pliirned kuhjhi", den die Deutschen in Ritter mit dem wallenden Helmbusch" übersetzt Haben, erhielt. Blaine durch Jngersoll. AlS Jngersoll vor vier Jahren bei der Cyica goer Convention Blaine in Vorschlag brachte, nannte er ihn so und der Name ist ihm seitdem geblieben. Bemühungen der Temperenzler um Ausnahme einer Temperenz oder Prohi bitonZplanke in diePlatform der Repu blikaner, waren vergeblich. Die Con vention kümmerte sich nicht darum und ließ die Fanatiker so vollständig unberücksichtigt, alS ob sie gar nicht existirten. Das war das Beste, uns die Convention thun konnte. Blaine ist persönlich kein Tempe renzler, wenn er auch daS Pech hat, aus Maine zu sein. Aehnliches Pech hat der Götze der Reformer, Edmunds. Blaine hat, seit er dem Congreß angehörte, nie ein Wort zu Gunsten des Temperenz schwindels fallen gelassen. Auch geniert er sich nicht, öffentlich Champagner und Bier zu trinken, und soll auch heimlich keinen SchnaPZ verabscheuen, öt. L-Tribüne.
Wenn man die republikanische Blatter liest, ist die ganze Welt für Blaine und Logaij begeistert; wenn man die dem' kratifchen Blätter liest, ärgern sich drei Viertel der Republikaner über das Ticket und wollen nicht mitthun. Das Blech, welches in dieser Beziehung zusammen geschrieben wird, ist nichi des Lesens werth. Urtheile Jeder für sich selbst und wer noch nicht selbst urtheilen kann, lerne es!
Gegen die B ö r s e n st e u e r. Berlin. 8. Juni. AuZ Opposition gegen den BörsensteuerGesetzentmurf haben dii Banken die versprochene Mit Wirkung zur Gründüng eine Colonial Bank wieder zurückgezogen. Unruhen bei einer P r o z c s s i o n der Nationalisten.
. N c w r i), Irland. 8.Jnni. In der
Nahe der Stadt sand gestern eine große Veisamn'.lung der Nationalisten statt, in
welcher die Parlamentsmitglieder P.
O'Brien und Timothy Sullivan Reden hielten. Als die Prozesiion auf ihrem
Rückmärsche daZ protestantische Viertel
assirte flogen Steine in die Prozession
hinein. Bei den hierauf entstandenen
lnruben schritt auch die Polizei mit
Feuerwaffen ein. in Folge dessen mehrere Personen verwundet wurden. Heute Abend sollen, auch in einer Vorstadt Un
uhen ausgebrocken sein, Polizei wurde
dahin abgesandt. Der Anfang zur neuen Colo
n i a l p o l i t i k B i s m a r ck's. London. 8. Juni. Bismarck hat
dem englischen. Cabinlt Vorschlage ge macht, die aus Abtretung der WallfischBai an der Weflküst, von Afrika an Deutschland abzielen.
Marktpreise. We i,e n-No. f,W. 1.C3: No. 2 rotM7c. orn 9U.2 eis, Mc: geldb:.c; gemisch. :2c. Safe r o.2 roeiie: gemischt AX. Roggen 5?c. l t e 113.50. Heu NZ.2Ä. Schinken 13; in je. Schult rn 3ic. So S Ilk. Seiten lic. Sch wetneschmalk 9', w: &tb l-FamtlBi4.0o-li.-A: ane $1.60 VO:
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Drahtnachrichien. P r o d u k t i o n e d l e r M e t a ! l e. Washington, 7. Juni. Der Direktor der Münze giebt in seinem B? richt den Betrag des im vergangenen Jahre in den Aer. Staaten gewonnenen GoldeS aus 30 Millionen, und des S,l
berS auf 10 Millionen an.
Einer von Mehreren. Washington. S. Juni Gegrn
John Hall, den BundeSmarschall deZ westlichen DistriklS von Pennsylvanien
wird auf Anordnung deZ Generalanwalts daL Criminalverfahren eingeschlagen. Es
handelt sich um Unterschlagungen von
M.000 - N00.000. .
Politisches.
Chicago, 8. Juni. DaS rcpudli
kanische National-Executiv Comite wird am 20. Juni in Nero ork zum Zwecke
der permanenten Organisation zusam mentlcten.
Gratulationen.
A u g u st a, Me. 8. 1 uni. Massenhaft
liefen am Freilag und Samstag bei
Blaine die Gratulationsdepeschen ein
Ueber tausend Telegramme kamen inner
halb drei Stunden nach der Nomination
an, darunter sehr viele von Europa. Die
Wittwe Galsield's sandte ebenfalls eine
Depesche.
Selbstmord ein e7S Deutschen.
Fort W a y n e, 8. Juni. Gestern
Vormittag erhängte sich der 38 Jahre alte Deutsche Christian Hartmann. Derselbe war erst vor einigen Tagen auS der
Irrenanstalt zu Indianapolis entlassen
worden. ,
Ein m y st e r i ö f e r M o r d.
S t e u b e n v i ll e, O.. 8 Juni.
Heute in der Frühe feuerte der neunzehn
jährige John Buchanan einen Schuß
auf John Branigan ab, und verletzte
ihn am Bein. Eine Stunde später in
gen vier Männer das Eisenbahnge
leise entlang, als zwei Schüsse auf sie abgefeuert wurden. Einer der Männer,
Namens Dowling wurde getroffen und blieb auf der Stelle todt. 'Buchanan
stellte sich den Behörden als Derjenige, welcher Branigan verletzte, will aber von
dem anderen Vorgange nichts wissen
FestlicherEmpfang.
A u g u st a, 8. Juni. Die Delegaten
von Californien. welche die Delegaten
von Maine nach Haufe begleiten, werden
festlich empfangen fanden. Die Arrange
mrrils liegen in oen vanoen eines omr tes, das auS Republikanern, Demokraten
und . Unabhängigen zusammengesetzt ist.
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Vom Auslande. Die russische S t a a t s p o -
lizci arbeitete in der letzteren Zeit mit
fieberhaftem Eifer, und di Zahl der während der letzten Wochen verhafteten ist eine sehr beträchtliche Die StaatsPolizei hat unter Anderem die betrübende
Entdeckung gemacht, dap die rcvolutionären Ideen sich mehr und mehr auch innerhalb des russischen Heeres verbreiten itnd daß sie schon besorgnißerregende
'imennonen angenommen raren,
ist unter Linderem constatirt worden, daß
der Hauptmördcr Sudeikin's, Stabscapitän Degajefs, eine Zeitlang in Nowt v
goroo versicar gcicvr yar, uno zivar vei Cffictcren der dortigen 2?. Artillerie-
Brigade. Degajefs ist nicht in Odessa verhaftet worden, wie behauptet wurde. Unmittelbar nacb der Ermordung Su-
deikin's reiste er nach Paris ab und qe-
genwart'g befindet er jlch in Amerika. Die russische Ncgiemng ist entschlossen, an die 2-er. Etaaten das verlangen zu richten, Dcgajeff sei als Akörder auszur.' .7 i.t t.i ... ! 3 .
uciiii, '.'Uiumu man im vrauo ravon überzeugt ist, das; der Schritt keinen Erfolg b.iöen tverde. A ii s 3! u ß l a n d werden wie--
der einige Sensationsgeschichten berich-
tet: Äe? Unternehmer der zvestungsbauten iu Kronstadt und Kieio, Kommerzicnrath 3L. W. Jepischkin, erschoß sich, nachdem cr überwiesen war, Pläne der betreffenden Festungen mißbraucht zu habcn. In der Moskauer Bodenkrcditbank bebob ein gewisser Acliäjeff ein Darlehen von 127,000 Jlubel auf ein Unir, welches gar nicht existirt. Alle Dokumente waren gefälscht. Viele Beamte, welche an dem Betrüge betheiligt waren, wurden verhaftet. Beliajeff dürfte ?ch in'S 8lu?l?d gefluchtet haben.
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richtet der Pester Lloyd" : Nachdem im August vorigen Jahreö in Veröcze . . r ,.f.. an .
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uno m oieiem Jalre im -jjuu m u-1 rasdin schon Ehebündnlssc zwischen An-' aeböriaen des ' jüdischen Glaubens und
zum Judentbuni übergetretenen Christen v m . - ' r. r r r, Ol
aus Grundlage speciell emgeyolrer imgierungsgenehmigung eingesegnet worden, fand zufolge des kürzlich erschiene, ncn CirculcreErlaffes der Landesregierung an die politischen Vebörden von Kroatien-Slavonien in dieser Angelegenheit in der hiesigen Synagoge die erste Trauung eines solchen Convertiten statt. Es ist dies der in den Budapester Werkstatten der ungarischen Staatsbahnen beschäftigte, einer achtbaren hiesigen Famiüe entstammende taubstumme Maschinenschlosser Franz, nunmehr Franz Jacob Wagner, welcher, nachdem cr am IX April in Wien nach aller Form Rechtens zum Judcnthum übergetreten ist, mit der gleichfalls taubstummen Näherur Fanny Schulhof aus Ofen das Ehebündniß einging. ' Ober-Rabbiner Dr. Spitzer voll-
zog die Trauung, indem cr die gebrauchV f f r ? .Yl . 4?
ilcye ycoralscye Äeneorciion in tareinrschen Lettern aufschrieb und dieselbe vom Bräutigam, so gut desien mangelhaftes Sprech-Organ es eben vermochte, ablesen ließ. In allernächster Zeit schon wird ob hier oder in Wien, das ist noch nicht entschieden ein zweites ähnliches Ehebündniß geschloffen werden. Ein Jude, , u 1 ' . J i cy ... r.t . . t '
ein yieryer zultanviger, in neu-ravisra ansässiger Arzt, heirathet die um Judenthum übergetretene Tochter eines dortiaen böberen Militärs.
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einen lchrcaitco cn eercqi mord hat dieser Tage in Wien eine junge Frau, Namens Wallisch, unternommen. Erst feit drei Wochen war Frau Elisabeth
Wallisch verbeirathet und sie lebte mit fft Y r r r rn .
ryrem emayie rm vejren iLmverneymen. Nachmittags kam es zwischen dem Ehe-
paar zu einem Wortwechsel und in höchst
ausgeregtem Zustande verließ ste das Zimmer. E.ine Viertelstunde später drang ein Wehgeschrei u den Ohren des Gatten und erschreckt eilte er in das Zimmer. Er fand dort seine Frau in eine Feuerflamme eingehüllt, Kleider und Körper brannten lichterloh. Die Unglückliche
hatte sich in selbstmörderischer Absicht mit Spiritus begoffen und dann die mit Alkohol durchtränkten Kleider' mit einem Streichhölzchen angezündet. Herr Wallisch warf seinen Rock und eine Deck"
über die brennende Frau und eS gelang ihm, die Flammen zu ersticken, nicht aber die Unglückliche zu retten. Am ganzen
Körper mit Brandwunden bedeckt, wurde sie ms allgemeine Krankenhaus transportirt und dort in ein Wasserbett gelegt. Die Frau ist in wenigen Stunden ihren
Qualen erlegen.
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