Indiana Tribüne, Volume 6, Number 279, Indianapolis, Marion County, 26 June 1883 — Page 2
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fVUVlltlllt y-v www FägkitZe und Sonntagsausgaöe. skkee: 120.Marhlandstr. Indianapolis, Ind., 26. Juni 1883. Ein Scherz. Entsetzlichere Folgen ljci wohl me em Scherz nach sich gezogen, der gut gemeint war, als in dem nachstehend er zählten Falle. Ende Mai d. J. wurde in Tacoa,Oltg., verdeutsche Techniker Heinrick Kirchner in seinem Zimmer mit eine? Kugel im Herzen ausgesunden. Kirchner war ein junger, hochgebildeter Mann, der seit mehreren Monaten die sehr gut bezahlte Stellung eines BetciebsdirectorS in einem ausgedehnten Etablissement bekleidete, in dem Holz, stamme für alle möglichen baulichen Zwecke bearbeitet werden. Der Verstorbene war mit den deutschen Familien Zinrom und Robert Locke innig besreun det gewesen, und diese eilten aus die Kunde von dem Selbstmorde in seine Wohnung. Auf einem Stuhle, neben dem die Leiche lag. fanden sie einen osfenen Brtts. von New moil oatirt uno . - , TS. ' X l .Spmnhorn unterzeichnet. Der nicht aan klar ausaedruckte Inhalt lant um . n . V O tl i V in mt bald und bald lN das Gewano el . , v C rn - . fr i andern besonnen und die Re:,e zu Dir ausaeaeben hätte V Den Freunden des Todten dämmerte eine fürchterliche Ahnung der Veranlasiung zu der unseligen That auf. Hedwig Spinnhorn warder Name von Kirchner's Braut. Von ihr hatte der Freund unzählig oft . w ? n. n : . c . ..v in oen Liusoruaen innigner icuc uuu Verehrung gesprochen, ihr hatte er das !,& mm? iftrfr nrHrslini. VHW Uk WIU I --yten Schwester und deren Gatten nach Amerika kommen zu könen, und für den i.ht.T.n k. ,r fnrtrtr .Zn, 6?t,n, in derselben Fabrik, der er vorstand, ausV,. i,n,nM?A war Heinrich gewesen, als er ihnen erst vor N.;.s sp:n,r N?nt nrae. lesen, in welchem diese schrieb, ihr Schwager könne mit seiner Frau erst in 4 bis 6 Wochen auS Deutschland adrei. sen, aber ihr mache es die Sehnsucht un. möglich, so lange zu warten, sie fürchte sich nicht, die Reise allein zu unterneh. men. werde bei ihrem Bruder in New York ein paar Tage bleiben und dann in seine Arme eilen. Dieser Brief hatte den todten Freund so beglückt, daß er damals selbst von Leuten, die ihm nicht besonders nahe standen, gefragt worden war, was denn los mit ihm sei, er sehe so glücklich, förmlich selig aus. Da, an der Wand, nicht weit von dem Todten, hing die Photographie der Braut. Ein liebliches deutsches Mädchegesicht. Und ein solches Mädchen konnte einem sol. chen Bräutigam treulos werden! Die starre. Leiche im Zimmer schloß ieden Zweifel auS Ansang d. M. erhielt der Besitzer des Hause?, in dem Kirchner gewohnt hatte, ...t u : zugleich mit feinen übrigen Postsachen eme an den letzteren adreslirte Postkarte mit den in deutscher Sprache geschriebe. . , . i slnVJjnV u tm un, uiuuut uuu uu wui uyyt. r. V,' - f?N - r . . 3 Deine yedwlg SPlNNhorn. Der Hausit. ?Lc-vr-Ä rt.i. - ZT. tTZ?J?tT tMnlSnnil ; r.. Gattin und UM,ll,V VVktl tVMfc IIUU VfcM Bahnhose. Frau Zinrom hatte, um fjJMfU k A 0 '34AttM Va fCvkMtlliAliH A B. , mT Cn r3nX "öV. .m.m.v... via ..v. uxm. crnxv.M n:. n.riS.vs.'.r t zrrx uua, vus uit icuuiicuucii iuiuu ui uit Braut de, todten Freundes erkannten. Gin iiendes (Senat, blaue Tauben, ... , rä ? mJS&i Ä SS"'-! kl .S'i' r'ha'. ran c; l:.yZ2 ? . ß. ... ... .'V Vi ii . SÄ?.. n uS''db'S -n.7n in T.n TOMS , ,V,h7v 5s, S t"."?- 5 IC S SÄÄtS S'Ä C, ml ,! 7 L rir Zutrauen zu uns haben, Ihr eigenes mjiV M CV i.r.tr. r. r : nicht krank ? -2f t rS- -' Gewiß nicht .Und die Reise in den Wald ist doch nicht gefährlich" Nicht im Geringsten um diese Iah reöziit. Aber bitte, mein Fräulein, fahren Sie mit uns nach Hause." Nach den üblichen Vorstellungen bestiegen die Damen und Herren den war tenden Wagen. Also Heinrich ist gesund und wohl? ,Er hat Ihretwegen große Sorge ge X , . r- . ' (Vt iw I . . . SSLfÄ ,nnnT?ISf0rf vielmehr Ihre Abreise von New York Nlchl aNgÜUNotgl. Ct X. V. 5. T??.!?"1 ?er Abreise 0 . , . . . u n umnanoen , Mi oem pm Juge aoiayrcn. uv Zllou. auS seinem Geschästeheimaekommen und V, ' ' r a nN v hatte lachend zunir uesagt: Du der Heinrich hat m Tacoma eme Liebschaft angefangen." Ich kenne meinen Bruder, er ist der beste Mensch von der Welt, r ' Gleichwohl mag ich de. diesen Worten leitötnblafe ÖwotJ; sein, denn mem tn,t, tnti,n HtnbliiTi rtifl tth Irtrtt, .r V"1 7. Z ' ."2 Ha, , ta w.rst doch Spaß verstehe. Ich ?ji .""l.! 1?.':. uiniiuy uiuyc, uueu iu uui juiuu. mußte fo schnell als möglich abreisen und bat meinen Bruder, dies Heinrich brieflich mitzutheilen ; auf dem Bahnhose rief ich ihm auS dem Wagensenster zu. er solle ja gleich schreiben. Der gute Bruder hatte Thränen m den Augen und rief : ..Sei außer Sorge, eö wird .besorgt.- Die Freunde im Wagen hatten Müde, die Gefühle zu verbergen,
ujcizcö 5UClwttC vu'ui ai - stens eine Heimath, und Die Jett lzem mensaffen : Las wurdest Du thun, ! Wunde - hoffentlich später auch wenn meme Schwester edwlg sich eines ;rf:x.s roir, na m ,-,f,?;,n
. welche HedZa's Worte in ttjnen yer
vorriefen. Es wurde ihnen klar, welche furchtbaren Folgen das Verhängnis an einen harmlosen Scherz geknupjt satte. Zu Hause angelangt,, konnten sie es nicht über sich gewinnen, dem Mädchen die Nachricht, die ihrer harrte, schon am Abend mitzutheilen; sie gönnten ihm das Glück, wenigstens eine Nacht in der Stadt, die ihre Heimath werden sollte, von dem Geliebten und dem Wiederseden mit ihm träumen zu können. Am näcbsten Vormittage theilten die Frauen Hedwig so schonend als möglich mit, Heinrich sei das Opser einer KesselExplosion in der Fabrik geworden. Die Kunde von dem Selbstmorde und der Veranlassung zu solchem würde das Mädchen so sürchteten sie wohl mit Recht, nicht ertragen haben. Die tödtliche Verzweiflung, welche die Folge auch der milderen Mittheilung war, wich erst nach Tagen einem erlösenden Thrä nensirome. yedwia besucht täglich das fGrab des Geliebten. Ihre Freunde bie ten alles aus, die Wahrheit über den Tod des Bräutigam und die denselben begleitenden Umstände so lange vor ihr zu verbergen, bis sie besier im Stanke ist, dieselbe zu ertragen. Hedwig's Bru der unddessen Gattin, denen Heinrich ebenfalls das G?ld zur Reise nach Tacoma geschickt hatte, sind inzwischen von Deutschland abgereist. Die Freunde des Todten haben dasür gesorgt, daß V13 flvv.i vj v . vj., - p ihm die Stelle in dem Etablissement, in r..:,.:, cbnu mrb I JUtlUW Mtfc, VJV. J)Vlf4tl I..e m.c es. o: .; "UI üicK V' tiwvu j v,,, I . a unbegreiflich, daß der unglückliche Tech niker schon eine bloe Andeutung für genügend hielt, an der Treue feiner XZraut zu zweifeln. KS.izliche Amerikaner. , So bekannt es ist dan whierzu. Uandc Silber-, Eisenbahn-, WeizenSo bekannt es ist, daß wir hierzu. , . , f. f f. Rindvieh, und Schweine . Könige ha. den, so wenig ist bisher die Anwesenheit emer Menge von Leuten echt raubsurst. nd königlichen Blutes in unsrer Mitte vermuthet worden. Ablomm inge von englischen und schottisch Adellzen sind mazt selten, aber Nach. kommen i von , Königen l glaubte selbst der Orden der Arier mcht zu seinen Mitgllezu zu, v" vw. v. umg i beweist zedoch in emem zu Philadelphla erschienenen Buche, daß es nun. desteni i 120 Amentaner von bitccl und vielleicht 500 von lndirect königlicher Abstammung giebt. Beiläufig erwähnt, halt 5)err Browning sich selbst sur einen Sprossen vom Stamme Wilhelm's des Eroberers. Das Buch enthalt weiter mchtö als Stammbaume.dle der Verfasser seit dem Jahre 18L7 trn unermudUchem Fleche zusammengestellt nd zum heil aus mehreren Ersorschungsrelsen nach England vervollständigt hat. Es soll nicht auf den Morlt kommen, sondern nur in 120 Exemplaren an die echten KönigSspröMge vertheilt , werden. Wenn man nun bedenkt, wie viel es sich ten,??fe Männer ihres Eounty's oder hoch tens Staates angeführt und im Bilde ver. " S,; f" rtnnS. werden, so kann man anna. hernde Schlusie aus den Gewinn ziehen. aus einem Buche erzie. len wird. Denn es 'sind selbstoerständfw m f,s,.s5f.:.. 5?,Z,i. I UJ ilUfc UUUiiM3 UJIU. llUUtltlUI HIHI wtnm,. die Ehre einer königlichen Ab tammung zugewiesen wird. Eine Ururenkelin des Polenkönigs: Sobieöki soll kürzlich in dienender Stellung verstorben sein, aber den amerikanischen Nachkommen engli scher, schottischer, irischer, walisischer und sranzSs'scher Rlcken kann dergleichen g nicht palflren. Die sind sämtlich sehr hrnrninrnt iiiüminini. AN den Namen, die dem Buch. ,-A1"u.i n-K txC v i tJlxJ. sprung ihrer TrSg.r freUich nicht erke. en. Wer muroe gaua.n, oag em rrr Temple, Preble oder Hain.Z aus den gendin Königs Edwatd I. entsprossen ist, wer Srde Sinter .wem . Herrrn Wullys, Toleott oder Wolcolt den UN iestreltb'aren Nachkomme Edward III. muthen? ES giebt 5zunderle. vielleicht Tausende, die derartig. Namen führen. b.r'ur Wenig, können sich rühme. '"'S'n Blutes zu sein. . m ' wS I VUp VI. NUUIVUII II l icht der be kannte Faustkämpfer in Boston, nicht nur von verschiedenen irischen Königen aus dem zweiten und dritten Jahrhun. dert, sondern auch von Edward I. von England und von LouiS VII. von Frankreich abstammt, ist am Ende nicht zu verwundern, aber dan es sogar noch Nachkommen des Königs Lear giebt, ist gewiß erstaunlich. Nach Shakespeare hatte Lear keine Söhne und sonst wird der Mann in der Geschichte gar nicht e?" wähnt. Dennoch glaubte ein Secretär Washingtons, der Lear hieß, daß sem Name von dem alten fluchenden Könige I IUH UVVliiiitfctl Ifcl, UltO Vltlb Xlfcitt dieses Mannes, eine Frau Eyre in New. pt, R. I., erhält durch 5errn Brovninn v;. m.n-, ..si.siA.n auf ihn gekommen sei, und eine Enkelin I Wlfc JVUiaUJVJ liyfcfc UH4MfcWkyVH Hkunst. Als Curiosität mag noch an. gesübrt werden, daß der Ursprung der F' Jgs und Mitchell in North Abington,Mass., auf den Jndianerkönig myu .r... -iv xiiu u u i uiuuui uiu uuu. Jirn jiuuj" mmen von afrikanifchen Negerkönigen, die ohne Zweifel sehr zahlreich auf den südlichen Pflanzungen sind, werden lei ftt t hofstlich nicht aus dem Grunde, daß sie den Stammbaum zahlen könnten. Im Uebrigen aber ist das Buch sehr vollständig, und . . . .V1 1 c: . laus einmal nie icr. tolaottn in ein Kaiserrkich vervandelt aerden. wird der 1k" Kaiser bald wissen, woher er seine Slandesherr. zu nehmen hat. ÄmcrlkanistSe Alterthümer. Die Sammlungen des Smithson'schen Instituts in Washington sind durch ein höchst werthvolles Geschenk des Fabrikanten Herrn Pierre. Lorillard bereichert worden. Der französische Archäologe Desire Charnay ist seit drei Jahren da.
mit beschastig!. von allen denjenigen Inschriften, Haut-Reliess, bemerkens weltden archittktonischen Verzierungen, Gesäßen und Waffen Abgüsse zu neh men, welche in den Ruinen und Grabhügeln in Mexico und EentralAmerika entdeckt worden sind. Herr Lorillard hatte sich mit Herrn Cbarncy in Verbir duna eset'.t. zu den Kosten des Unter
rcdmens deia.csleuelt und hat hierdurch T--,lcatc aller dieser Abgüsse erhalten. Kit nr.nflßnnisle Snrnmlunn der lekteren bildet den Gegenstand seines Eeschen r r - wyw www leö. Die Expedition stand unter Lei tung des Herrn A. T. Rice, Heraus gebers der Is ortli American lleview". . Alle Abgu ie stnd aus Papier natürlich in der Form von Bas-Reliels hergestellt uno eben die kleinsten Einzelnheiten er Originale höchst getreu wieder. Dem roUhjo' schen Institut hat Lorillard seine Schen kung zugewendet, n?eil diese Anstalt be reits bedeutende archäologische Samm lungen aus der Vorgeschichte Amerikas enthält, di hierdurch sehr glücklich vervollständigt werden. Hierdurch wird dem Gelehrten das Studium und die Vergleichung dieser Alterthümer ermöglicht, die er bisher an raumlich weit voneinander getrennten Sirtn stiiffiirfifn muss. Gntrt der Abgüsse find bis zu 10 Fuö lang und 3 Fuß hoch. Auch sür den Sprachforscher bilden die Jnschristen und Hieroglyphen ein böüst wertbvolles Material: diesel. ben werden, wenn erst mit Erfola ent zissert, Licht über die Vorgeschichte des Landes verbreiten. Das mehrgenannte bier,u crsorderliae Äeit au? mindestens zwei Monate. Der bekannte amerika i . . . . i nische Reisende J.L. Stephenö hat schon vor 40 Jahren den Ausspruch gethan, daß die in Mexico und Eentral'Amerika entdeckten Alterthümer an Großartigkeit und wisienschafllichem Interesse hinter oen egyptischen leineLwegs zurückstehen. 6 o v t o, Da icht die seit Jahrtausenden schloffen. Insel durch einen Vertrag mit den Ver. Staaten der Aubenmelt bis zu "f.Vra ZT' L?" !" wird, so dürften einige Mittheilungen über dieselbe nicht ohne Interesse sem. Der englische Reisende Grisfis erzählt. daß die Insel an Naturschonheiten, Ber gen,prachtvollenWäldern,wogendenPra rien, stolzen Flüsien und mächtigen Was serfällen außerordentlich reich ist und die Einwohner diese Schönheiten auch zn würdigen wissen. Durch ein sehr wech. m m. ,eiyailes nma, n?e!a,r zioen gror Hitze und bedeutender Kälte schwankt, wird der Fruchtbarkeit des Bodens eint' Germanen Eintrag gethan, doch ist der Pflanzenwuchs trotzdem äderst üppig. Der Tiger ist der Strecken des Landes, wie in den Dschungels von Indien. Auveroem qkoi cö cüacn, iüüijc, uren, Wild chwelne und Hn che m großer Zahl, m den südlichen Provinzen auch Assen und Alligatoren. Die Ernährung des Volkes ist keineswegs mannichfaltlg. Groe Herden einer k einen Rindvieh. ta))t verborgen Die wohiyavenoerenai. ,en mir iei,cn. me unicren wam een
Institut hat den Archäologen Barbier r.uu. n viwiwo,,on veu wqrnac mit der vorläusigiN Ausstellung der Ab ln der abr:k ,e.bst sv stark, das die Ar aüsie beaustraat. und dieser söätt die beiter v,:chern, nie eluias ätjni ge-
gegen ib"! unv )ynen nur Niemand vorauszusagen wagte-seinGe-noch Hundefleisch und Fische. Schafe it den Worten zu dem eventuellen
meroen nur sur ,erzeue aus yina eingesuyrk uno Ziegen rommen teilen vor. Selbst Thee und Reis werden als Luxusartikel betrachtet, Tabak dagegen in h; n. sZfnmn c co; i4 u uia uiu l w V vuuvi, iüii cz:n ..mK (uihX (ins .,f.;.x uicu unu viviuuui ii. u un rn;tuuiu aralt.' So sind z. B. die Framn ver-,-z..ti:x.. rf: m Jt: .: i IUUIUUJC VllUUiUU(il, Wlt UllUl (UlUlUi einen Namen führen aber sie werden von ihren Männem gut behandelt, dürfen r.j;.- r.n ..' X
frei und sicher überall umhergehen MT''' werden für kein Verbrechen gchraft. da 'ra Mädchen d e Ebe omproch n
die männlichen Anverwandten. für sie verantwortlich sind. . Vornehme WUt. gilt, um eine verstorbene Frau lange zu trauern. Der König darf von keinem Mengen und auck nickt von Metall be. rührtmerden. Er herrscht absolut, hört aber nach Art der althebräischen Könige Ginn ,s Nsf,s n,insi n bleibt mit der Aevölkeruna durck Mit. Wirkung von Commissären in stetiger Berührung. Dagegen sind die Edel, leute roh und grausam. Die Beamten und Richter müssen .aebildet- sein, wie siA denn finernoiint d e . teratur" aus ' w fforfst rs-en AnlebenS erfreut. Nan den Coreanern sollen die Japanesen die Buchdruckerkunft mit unbeweglichen Let. lern gelernt haben. Dem Namennach m iiin... r c . ? . fr r.if. Vuooyl uen, iino oie Koreaner igai am lich noch Götzendiener. Ein Experimente Die Nitro.Glycerin.Explosion, welche dieser Tage die weite Umgebung von Oakland in Schrecken versetzt hat, war V ! s 1t t n v.. nx
uiit uic tfuic cuii muuu9, vn iu uniijtt meiiem nicui jui nur nuuernn ici der Fabrikation zutrug, sondern viel len bietet. . rr . r- r t . I
meyrnnes gewl ermann wi en cya lttchen Experimentes Das Directorium l r 1 m W 17 ,7 o " der San Pablo Bai hatte Anfang von gen Winters Versuche anstellen lassen, tm i tvmiliilH iHllffil li.ih TXi? Zr-Z,ri?'ü rÄ"a: ... . plvjlon des in der Fabrik hergestellten Nitroglycerins zu bewirken. Um ouch hp hie, l?:n..k. hr ßXnt,.nf,T. v tt viifcvtvtt iiiltun v wviiiivii ttuuitit wenigstens annähernd feststellen zu kön. nen, waren während des Winters zwei yolzbehälter mit Nitro. Glycerin orn Strande aufaekrellt worden. Der Wlad war insofern nicht gerade ungünstig ge. wählt, als nur feltenLeute an jeneStelle des Strandes kommen, jedoch befindet sich derselbe nur ungefähr hundert Schritte von der Rückseite der Fabrik entfernt, und eZ muß a!5 ein wahres Wunder bezeichnet werden, daß die Mauern der letzteren nicht eingestürzt, sondern nur verhältnißmäßig leicht be. schädigt worden sind, und daß von den vielen in der Fabrik beschäftigten Arbei tern rein einziger gefährlich verletzt wor den ist. Dagegen war die Wirkung des
von der ExploPon verursachten Luft drucke? so bedeutend, daß in dem Städtchen San Pablo nicht blos die Fensterscheiden eingedrückt, sondern auchGläser, Tasien, Teller und dergl. von den Re galen.geworsen wurden. In Oakland war die mit der Exvlo jion verbundene Detonation und Erd-
erschutterung so heftig, daß man zunächst I v ( tvC-. jt . m nen au cib eo tu oaqie. Eme scheinbar über dem Stadtchen Ber kelcu sich erhebende Pulver. uil Staub- . m . V . wölke erregte zunächst die Vermuthung, daß in der genannten Dynamitfabrik eine Explosion stattgefunden habe. Die ersten Umwohner, welche bei der Fabrik eintrafen, fanden eine Scene unbeschrnblichcr Verwirrung vor. Arbeiter rann ten gegeneinander, die Gesichter und die Hände von Blut überströmt und man sürchtete. im Innern der Fabrik und ih rer Höse entsetzlichen Scenen zu begeg nen. Zum Glück erwies sich diese Be sürchtung als grundlos, die Arbeiter standen noch unter dem Einflusie eines pan.ichen Schreckens, ober alle Verlet ziingn beschränkten . sich aus Hunderte l!e:r.e? Wunden von Ho'zip!itlern die ksi. i 4itu, uic ji-g ciujc tui uicicu t t A 0 X t A I 4 CV-aIaM bis ar.Den, in das Fleisch gedrungen wa ren. Das Äusz eben dieser Svlitter und etwas frisches Wasser aenüaten. !lcn bedenklichen Folgen dieser Ver uncungen oorzuveugen. n oer nr ,lno naiurilcy aue ler emge druckt und sonstige Belchävigungen an 3ichtt, doch wild der hier und m der gaen Umgebu.iq verursachte Schaden auf köäzstenS .10.000 geschötzi. Der hurt ,u haben ; in weiierer Entkernung ulach'.e der Knall weniger den Eindruck -f.:u...:.! . -i .f. äX .f i. ." j öwjniiii uvieuerler e,qus, ais vlemehr utt ig-n einer sehr großen Anzahl ans einmal abgeschossener Ji. santttie-G.'wehre. Die Gewalt der Ex. i i n w h . Pionon . m . am oqiw oaraus citcntit(9. i oa: OC5,.UU" mu. Jy110' viivtc.iii iianucn, eine oeriiisung in oen Boden gewühlt ist. welche bei einem Durchmesser von ungefähr 30 Fuß über m.lrÄT,.: i r O..Z. v : . rv . T. : t . t : . :r":T rr Z n h wÄT i.MMii . der 6.nM z",uschr.ibe 'ha'i. Die Hikc, welche die Erplosion herbei führte, nach Graden zu bestimmen, is! natürlich nicht möglich, und es erscheint ausfallend, daß dieser Umstand bei dem ganzen Experimente nicht von vornherein in Erwägung gezogen worden ist. Der MaSkuer KrS nungs-Eorrespondent des Pariser , Fi garo". Albert Wolff, hatte eine Unter. duna mit dem bekannten General v. Trepoff! der einst als Stadthauptmann nnn N.tersbura van der Nibilisiin Miera Sassulitsch angeschossen wurde. Trepofs t natürlich für daSAbfchreckungSsystem. Knut, und Kalaen ist nack seiner Mei. ung die einzige sür Rußland Vassende Regiernngsmaxime. AuS der Unter, g P taS Interessanteste eigentlich Auz 5lc Mittheilung, daß der Czar, be. den Einzug in Moskau hielt tinen Einzug, dessen glücklichen Verlauf Tgdeöritt anmunterte : .Mit GstttS .vorwärts meine Herren !" " ' . IBom Jnlnve I is . om i l.v w. r Ein Mitglied der Heil fl, v , , - , k . Ort lmee wurde kürzlich m y,u . R. V) , unl der Anklage verhaftet, ein . c"VX. . . f.. ... langes Madchen unter dem Ve oren U ! r i tnu " Kerl aesteht die Verführung vi, leugnet streuzes-abe er U in ans tirow:itutijc )ciiuiiucu chk, soll man mehr " "'7; 7" Z dieser genannten Heils-Armee verad. Ieuen. t m V it4((it!l f Seitdem e. 5 bekannt ist, daß laine em u uoer ,eine poz.nen Erlebnisse und Eifablunaen unter der Feder hat. beschäftigt der Gedanke, über dasselbe Thema em Werk zu verszen. auch Conkling lebhaft Beide Autoren erden demnach tme Ge,chichte der amerikanischen Politik seit dem Burgerkriege e w w r ii: x rireiven uno oer roneiunaj ic unui schied zwischen beiden Werken wird vor. auSnchtllch sein, daß Blame's Buch viele Anspielungen auf Conkling enthalten wird, welche diesen ärgern, da dagegen ssrtffirifttlM7rttllHftft'Hsrttnt1tmTTlf -"'ö Jv"& vu" " was hinwiederum den letztern ärgert. . uniei oen z n z r y ! y i & 5 u men bestehenden Ver. StaatenF!otten. Kadetten wurden drei gesunden, welche farbenblind waren, also im Dienste zur See unbrauchbar sind. Warum man sie erst so spät darauf untersucht hat? Nun, sie mögen sich damit trösten, daß sie wohlerzogen sind, und daß die Flotte , jt i c r. rs . n.v.n , i . r (c;. r m - in l? b ! l t o., die Mutter v)n 17 Kindern. 00 Jahre alt, aber.noch außerordentlich rü- : : txu ir, k. . t wf 'niiasuiei Ä I ' T. . . . abi. aber sämmtliche Zähne gleichzei. j o benl Zahnfleische hervor. ü ' t ? . ' C,m ro , , l s Erb e n z u d e m N a ch laste deS Millionär? Thomas E. Bly'.h t k . r r t r. m San ranciSco, Eal., haben sich ge. gen hundert Verwandte gemeldet. V mein orr, iaj kann nicht, ich kann nicht !" kam eS in höchster Verzweiflung über die Lippen von Jda k,me)ley, oer ernen cdöndelt von Albuquerque, N.M., als der Priester ihr vor dem Altare die Frage vorlegte. ob sie A. L. Stiver'ö ehelich Gemahl werden wolle. Die ganze Gesellschaft gerieth in Aufregung ; dex Bräutigam bat, stehre, drohte, allein Jda, welche sich inzwischen vom Altar in die Sakristei geflüchtet hatte, blieb fest, und schließlich mußten Priester, Bräutigam und Gäste verrichteter Sache abziehen. Die schöne Jds nklört. aerade in dem Au-
genblicke, als ihr der Geistliche die ent r c . . et I
cyeioenoe rage vorgelegt, yave es plötzlich schrecklich in ihrem jungfräuli chen Herzen getagt. Es fei ihr klar ge. worden, nie und nimmer konnte sie mit dem Manne, der ihr angetraut werden sollte, durch'S Leben wandeln, und die verzweiflungsöolle Angst habe ihr darum daS Nein noch so knapp vor Thoreschluß erpreßt. Der getauschte Ehemann u 8vs würde es wahrscheinlich lieber gesehen haben, wenn diese Erkenntniß emer ExBraut um Ewiges früher auf. gegangen wäre. Kaum hat die Polizei in Brooklyn, N. Y. den berüchtigten Einbreche? Silber-KSnig- hinter Schloß undRiegel gebracht, und schon macht ein anderer Spitzbube namentlich die Vorstädte der genannten Stadt in derselben Weise unsicher. Bis jetzt hat derselbe noch verhältnißmäßig wenig Erfolg gehabt, denn die Leute sind so gescheut geworden, daß sie stch nicht mehr mit Jensterverschlüssen begnügen, die mittes einer Messerklinge leicht auf die Seite geschoben werden können. Dagegen scheint auf Long Island eine organmrte Diebesbande ihr Wesen zu treiben: dort finden ungewöhnlich häufige Einbrüche statt und weder die Wohnhäuser, noch Kirchen, Schulen und Stationsgebäude sind vor den Besuchen der Diebe sicher. Dieselben sind nicht sehr wählerisch, sondern begnügen sich, wenn sie nichts anderes finden, sogar mit Bibeln und Gesangbüchern. Nahe Ehillicothe, ., starb Farmer Dennis Wolskill'S Frau in Folge der Verletzungen, die sie während des Sturmes am Dienstag vorletzter Woche erhalten hatte. Man fand in ihrem Rucken einen drei Zoll langen Bohrer, der so lang, wie er war, eingedrungen war. Dieser Bohrer hatte in emem Kästchen gelegen, und man kann sich nicht erklären, wie er während des Sturmes aus dem Kästchen heraus ge kommen, und ebenso wenig, wie er in den Rücken der Frau gedrungen ist. DaS Sonderbarste aber ist wohl, daß man den Bohrer erst kurz vor dem Tode der Frau entdeckt hat. Der junge Kaufmann Eharles H. Biller aus Newark, N. I.. hat dieser Tage in Brighton Beach. N. I., einen Herrn Benedict sowie dessen beide Töchter im Alter von 16 und 3 Jahren mit eigener Lebensgefahr vor dem Tode durch Ertrinken gerettet. Der junge Mann hat bereits vor 4 Jahren drei kleine Kinder in der Nähe von Passaic vom Ertrinken gerettet und damals von der New Dorker Lebensrettungs-Gesell-schast die goldene Medaille erhalten. JnPetitionen, welcheinder Legislatur von New Hampshire einliesen, wird verlangt, daß in den öfsent llchen Schulen .Unterricht über den Gebrauch des Alcohols" eingeführt werde. Unnöthlg: DaS lernen die Jungen später von selbst, besonders in dem temperenzlerischen Neuengland. Ein Californier züchtet aus seiner Ranch" auf Union Island Affen, aber nicht die Gattung, die sich einen Tag nach ihrem Eintritt ins Leben in Kater verwandeln. Lieutenant Sch u? a ika hat eine Expedition angetreten, um an den Flüssen Chileat und ZZukon entlang in das Innere von Alaska vorzudringen. Begleitet ist derselbe von einem Arzte und vier Soldaten unserer Armee ; indianische Führer und Lastträger wird derselbe je nach Bedarf anwerben. Wäh. rend Unternehmungsgeist und Forscherbegierde viele Amerikaner in das Innere von Afrika und in die Polarregion gesührt haben, ist bekanntlich das Innere von Alaska noch ganz unerforscht. Zunächst hat sich der erfahrene Reisende die Aufgabe gestellt, den Hukon von feiner Mundung bis zu seiner Quelle zu ver. folgen. Schwatka ist nicht nur durch teme Reisen im nördlichen CiSmeer, son. dern auch durch seine Kenntniß deZNord, uestenS, die er sich während seiner Thätigkeit im Stäbe des General Miles angeeignet hat, der schwierigen Aufgabe besonders gewachsen. Das Detachement Truppen, welches zur Gefangennahme der noch Nicht erwischten zwei Mitglieder der Bande Barneti's in die Gebirge von Manifee. Co., gy., ausgeschickt worden war, ist dieser Tage unyerrichteter Dinge nach Mount Stsrling.Ki) , zurückgekehrt. Die Banditen wurden von ihren zahl reichen Freunden durch Schüsse oder Signalfeu:r von jeder Annäherung der Truppen in Kenntniß gesetzt. Drei Tage lang waren die Truppen nu.r eine Meile von den Banhit.en entfernt, aber trotzdem, blieben alle Versuche, sich derselben zu bemächtigen, erfolglos. ES scheint, qlS ob die ganze Bevhlkerupg iener Gegend zu. de.n Band.it(n hält, . "1 I Ul- : Vom AluAlande. Die Engelmacherei ist leider in England in ungewöhnlich star kem Schwange, und die Ausfindung ein zelner Kinderleichen gehört zu den alltäglichen Vorkommnissen. Ein schauerlicher Fall wurde l.be? dieser Tage in Glouester entdeckt. Einige Personen führten bei der Polizei über die furchtbaren Miasmen Klage, welche aus einem Garten zu kommen schienen, der zu dem von einer Wartefrau bewohnten Hause gehörte. Eingeleitete Nachforschungen sührten nun zu der Entdeckung von sie ben halbverwesten Kinderleichen welche ganz oberflächlich in dem Garten begra ben waren. Die Engelmacherin und ihr Mann befinden .sich in gerichtlichem Gewahrsam. Der Moskauer S p e c i a l. Correspondent des Standard' berichtet über ein merkwürdiges Exercitium des Garde-Kosacken-RegimentS, welches im Petrovöky.Park zu Moskau in Gegen wart des Großfürsten SZikolauS und sieler fremdherrlicher Offiziere pattfand. Die Exercitien, schreibt der Berichterstatter, stellten die kühnsten Kunststücke des CircuS in den Schatten. Das ganze Regiment jagte in. vollem Galopp in lockerer Ordnung vorüber. Viele Mann fchaften standen aufrecht im . Sattel, yndere auf ihren Köpfen mit den Beinen
in der Luft, 'viele sprangen zu Boden und dann wieder in den Sattel in vollem Carriere, einige sprangen über die
Köpfe ihrer Pferd: hinweg, laen Steine vom Boden auf und schwanaen sicö dock' wieder in den Sattel. Während der Auführuna dieser KunsZstücke sioenkten sie ihre Säbel, scucrten Pistolen cd, warfen ihre Carabine? in die Höhe, singen sie wieder auf und schrieen wie Besessene. Einige Kosacken ritten paar, weise vorüber, mit einem Bein auf dem Pserd des andern stehend. Ein wild aussehender Kcrl trug einen als Frau gelleideten ttamcraoen in femem Arm. Aus ein gezebencs Signal theilte sich das Regiment in zwei Theile. Eine Abtheilung ritt davon, die andere machte Halt, ließ ihre PZ?rde auf den Boden sick niederlegen und die Mannschaften legten q neben dieselben wie im Kriege, die Annäherung des Feindes ttwartend, die andere Abtheilung deLReaimeNts llürmte h:r2N und in einem Nu wr jedes Pferd auf den Beinen, j:der Retter l.i seinem Sattel und mit wildem Gebeule aina es aus den vermeintlichen Feind los. Man wußte nicht, was man mehr bewundern sollte, die Gelkhriqkeit und den Eiserde? Pserde oder die Gsch'cklichkeit und den Muth ihrer Reiter. D ie Sonntagsheilig ung in Schottland nimmt zuweilzn sonderbare Formen an. . Die Bewohner von Stromsferry, dem Landungsplätze sür Dampfschiffe, wo die Hochlandeisenbahn ihre Endstation hat, sahm am 5. Juni um Mitternacht ztrei Dampsboote, mit Fischen beladen, sich dem Hafen nähern. Natürlich sollte die Ladung, welche zumeist aus srischen und wenigen gepekelten Häringen bestand, unverzüglich auSgeschifft und per Eisenbahn nach London versandt werden, wohin sie consignirt war. Die guten Leute von Stroms ferry erblickten jedoch in dieser rein geschästlichen Handlung eine Entweihung des Sabbaths; etliche 130 Personen, mit Knüppeln und Slöcken bewaffn:!, besetzten das Quai und hinderten die Boote, ihre Ladung auszuschiffen. Die Beamten der Eisenbahnstation, sowie die venigen Polizeisoldaien der Nachbarschast widersetzten sich und suchten mit Gewalt die fanatische Menge zu zerstreuen ; allein vergebens ; nicht nur blieb sie Herrin der Station und verhin derte die Absenkung der Fische, sondern brachte einigen Beamten schwereWunden bei. Den ganzen Sonntag über wurde Gottesdienst abgehalten, und Angriffe auf die Polizei wechselten ab mit dem Absingen von Kirchenliedern. - Endlich, um Mitternacht von Sonntag auf den Montag, zerstreute sich die Menge ; aber daS Unheil war geschehen. Gegen achttausend Kisten prächtiger Häringe, etwa achtzig Tonnen schwer, faulten in de? Sonne zur größeren Eyre GoUeS. Das Projekt der Abhaltung einer nationalen Ausstellung für das Jahr 18Z5 findet unter dem Gros der Pariser wenig Anklang. Man erinnert sich nur zu gut daran, daß noch bei jeder Ausstellung die Preise der Lebensmittel, Wohnungen :c. bedeutend in die Höhe gingen, ohne je wieder abzu schlagen. Speciellen den geschäftlichen Kreisen ist man ebenfalls nicht enthusiasmirt sür das Projekt; da susgemacht scheint, daß 1589 eine internationale Weltausstellung wieder in Paris stattfindet, so hält man nicht sür rathsam.der nationalen Industrie inzwischen eine Gs legenyelt zu bieten, ,,ch mehr ode? wen! ger zu erschöpfen z man wünscht, daß die sranzösischen Geschäftsleute ihre ganze Krast sür die internationale Kandgebung aufsparen, und äußert die Besürchtung, daß Frankreich 183!) weniger glänzen könnte, wenn die französischen Fabrikanten inzwischen ihre Erzeugnisse vor dcn Augen der Welt ausbreiteten, eventuell ihre Eigenheiten der Fabrikation, ihre Muster indirekt gleichsam zur Nachakmu.ig darböten. N u n j o l l. w i e d a Z P e t i U Journal auösübrt. die Eroberung neuer Kolonien auch ein probates Mittel für die Zunahme a n B e v ö l k er u n g Frankreichs sein ! DaS republikanische Blattchen frischt die alte Klage wieder aus, daß die Fzmilien hier nicht, wie in andern Ländern, ihre höchste Genugthuung darin fänden, viele Kinder zu besitzen; so bleibe die französische Be völlerung nahezu stationär, während die Seeleniahl z. B. in Deutschland, ungeachtet dt. großen Auswanderung, enorm zunehme. Eö bandle sich nun für den Staat darum, die .intimen Familien-sitten-zu transformiren. rcsp. die Ver mehrung der Familienmitglieder zu begünstigen, und dies g:schebe auf zwei Wegen: durc? die Verallgemeinerung der gewerblichen Erzicbung (durch freie Gewerbeschulen) und durch die Colovisatlon; es, müsse .ein ganzes System von Colonien- geschaffen werden, unter welchem die junqen Franzosen, die .einen gewiffen geschösl!ich:n Wertb in fim I suhlen, denselben .unter der schützenden avne rannelchs verwenden könnten. Dann werde die .beklagenswerthe. ruinöse, vnhängnißvolle Maxime: Yen (Tenfant8 aus Frankreich verschwinden. Jedenfalls stimmt wenigstens bisse kühne Schlußfolgerung nicht auf die deutschen Zustande, da der Kindersegen zwar reich in Deutslond ist, die Colanien aber bekanntlich schien. Die russischen Blätter besprechen die Ansprachen, welche der Kaiser in Moskau an d'eLandgemcindeältesten nd an die GouvernementsAdelsmarschälle gerichtet hat. Der Czar sagte den Letzteren a. A.: .Ich war stets von den herzlichen Gefühlen des Adels überzeugt und hoffe fest, daß derselbe, wie er war, so auch künftig sein wird,eine Stütze sür alles Gute zum Besten des Thrones und des Vaterlandes." Un mittelbar nach seinem Regierungsantritt rgar der Kaiser dcmAdel bekanntlich sehr wenig geneigt und er that nichts, um seme Abneigung gegen die hohenHerren. denen t: in verschiedenster Hinsicht mißtruuie. zu verberaen.' Allmälia Zoll Keim Ka'.Zcr allerdings eine mildereÄnffciffuna . r , w. - L: f eingetreten jem. wti vioc! verstand seinerzeit seine Position dem neuen Kai. ser gegenüber wohl und' suchte sie durch eme ganz ottentanve Trauer um btxi verstorbenen Ezaren zu delunden.
