Indiana Tribüne, Volume 30, Number 149, Indianapolis, Marion County, 15 February 1907 — Page 4

Jnvlana Tribüne, S Februar 1907

)ndiana Tribüne. aalglattem vo Itt Gteg JndwnsyoN, Ind. Karry O. Zhndin Präsident. eschäftSloealt o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

K iUrd t th Pott Office ei Indianapolis , cond dtn matter. Durch wessen Schuld? Raum eine Woche ohne irgend eine schreckliche Katastrophe mit schweren Vttluften an Menschenleben. Daö Traurigste dabei ist, daß die meisten die Folgen menschlichen Leichtsinnes find und daß unser Land in der Zahl jener Katastrophen jedem anderen Lande weit voran ist. Die letzte große Katastrophe, deren Menschenverluft bei nahe zweihundert betrügt, ereignete sich in der MitternachtLftunde der vor letzten Nacht an der Küste von Rhode Island. Ein stark besetzter Passagkerdampfer, der von Boston nach New Vor! unterwegs war, rannte im nächtigen Dunkel mit einem Schooner zusammen und sank sofort. DaZErauen der Echiffskataftrophe wurde noch der mehrt durch die mitternächtige Dunkel helt und durch die schneidende Kalte zwei Grad unter Null. Fast alle Pas. sagiere, Münner, Frauen und Kinder, fanden den Tod in dm Wellen. Man che, die ettungöboote zu erreichen ver möcht batten, erfroren, ehe das Land erreicht war. Nur Wenige vermochten den Strand zu erreichen. Durch wes sen Schuld ist diese grauenhafte Kata. ftrophe herbeigeführt worden? Wurden die Signallichter der Schiffe nicht be achtet? Falls die Schuldigen sich unter den wenigen Geretteten befinden, soll ten sie zur schwersten Rechenschaft gezo gen werden. Leider ist das nur selten nach großen Katastrophen der Fall. In häufigen Füllen ist die Strafe eine viel zu leichte, oder die Schuldigen gehen auch wohl frei aus. Das ist vielleicht einer der Gründe für die Häufigkeit derartiger Katastrophen. Wenn die Schuldigen stets die ganze Strenge der Gesetze empfinden müßten, würde wahr scheinlich in Zukunft besser aufgepaßt werden. Löhne und Preise. Wie hier, so klagt man auch in Deutschland darüber, daß die Preise aller Dinge immer mehr in. die Höhe gehen. Für das überall zu beobach tende Steigen der Preise ist die will kürliche Schraubest unserer Trusts natürlich in hervorragendem Maße verantwortlich, in einem Maße in der That, daß eine angemessene Action der Regierung dagegen geboten würe. Aber ihren Einfluß auf die Erhöhung der Preise üben schließlich auch die Lohn erhöhungen aus. welche die jetzt überall zum wirthschaftlichen Kampfe organi sirten Arbeiter durchsetzen Die Löhne find einer der PrelSbil dungLfaktoren; sie müssen bei jeder PreiSnormlrung mit ln Erscheinung treten. Woraus hervorgeht, daß auf dem alleinigen Wege der Lohnerhöhung die Lage der Ardeiter auf die Dauer nicht auf die ideale Höhe gehoben werden kann, sondern daß dazu soziale Reform auf allen Gebieten nöthig ist. Das neuerdings auch von der sozialdemokratischen Parteisis senschaft" als hinfällig erklürte .eherne ökonomische Lshngesetz-'. daS Ricar do formulirte und Lassalle für die deutschen Arbeiter popularifirte, ist kein leerer Wahn: eS setzt sich auf die Dauer doch immer wieder durch. Wo die Löhne steigen, da steigen bald auch entsprechend die Preise. Der Lohn reicht aus die Dauer nie weiter, als die durchschnittliche Lebenhaltung ß eines Landes ihn fordert. Jede Lohnsteige, rung darüber hinaus wird auf die Dauer wieder durch ein entsprechendes Steigen der Preise ausgeglichen. Und jede Arbeiterbewegung ist unzureichend, die dieses unerschütterliche WirthschastZ. gesetz außer Acht lüßt. - Alle Fabriken, die sich mit der Herstellung von Eisenbahnfrachtwagen beschäftigen, haben für die nächsten 13 Monate Auftrüge, die sie in doller Thätigkeit haltm werden. Die von ihnen übernommenen Bestellungen be laufen fich auf H150.000.000. Die schwere Kalamität des Mangels an Bahnvagen hat augenscheinlich die Bahngefellschastm veranlaßt, durch im geheure Bestellungen diesem drückenden Uebelstand abzuhelfen. Wiederlautet,

würden sie noch weit größere Beftellun gen machen, wenn die Eisenwerke ln der Lage wären, sie ausführen zu kön nen. Die rege Thätigkeit der Eisen

und Stahlindustrie ist eine zuverlässige Bürgschaft für dieNortdauer des lebhaf ten GeschäftSaufschwungeS. Endlich scheint daS Karnickel gefunden zu sein, welches die Schuld trägt an der vlilumftrittenen BrownS ville Angelegenheit. Nicht Negersolda ten. sondern mexikanische Polizisten sei len die Schüsse abgefeuert haben. So behauptet wenigstens Major Penrofe. Soll'S nun vielleicht unangenehme Auseinandersetzungen mit Mexiko ge ben? us Rom kommt die Meldung, daß der Papst regierungömübe fei und mit der Absicht umgehe, abzudanken. Die Nachricht hinkt aber, denn der hei lige Vater kann überhaupt nicht resig niren. Nach seiner Erwählung muß ter Papst nämlich auf seinem Posten ausharren, bis er durch den Tod abbe rufen wird. Die Polen dringen darauf, daß ein Pole zum Bischof von Posen ernannt erde. DaS ruft eine Anekdote aus der Zeit zurück, als Dlnder für diesen Posten ernannt wurde. Im Salon des Fürsten Radziwill waren Wind horst, der päpstliche Gesandte Galtm berti und ein polnischer Abgeordneter zusammen. Der polnische Graf be klagte eS bitter, daß der Vatikan für Deutschland und nicht für die Polen Partei genommen habe. Galimberti erwiderte lächelnd: .Lieber Graf, ken nen Sie die Briefe deö Apostels Pau luS? Wissen Sie, was dort geschrieben steht? .Ein Bischof soll mäßig, keusch und klug sein, aber nirgend steht ge schrieben, daß er auch ein Pole sein solle.In einer Propagandaversamm lung der Chicagoer JkiedenSliga üu ßerte fich als einer der Redner ein Herr Edwin G. Mead von Boston: .Zum elften Male 'in der Geschichte wird der WeltfriedeN'Kongreß in diesem Jahre in Deutschland abgehalten werden, in München. Wir sollten unseren Stolz darin suchen, eine achtunggebietende amerikanische Vertretung hinzusenden. Dadurch könnten wir der großen deut schen Notion zeigen, welche lm Herzen gegen jeden Krieg ist, daß der antideut sche JingoiSmuS, mit dem uns hierzu lande Zeitungskorrespondenten zu rei zen versuchen, keine Wirkung gehabt hat, daß wir als Nation Freunde der deutschen Nation und aller Nationen find, deren fortschrittliche Bürger die Abschaffung von Bölkerkriegen wün schkn." - ' : Ueber daS neue Abkommen zwischen Deutschland und Dünemark, daS der Telegraph nur flüchtig angedeutet hatte, wird nunmehr aus Deutschland Näheres geschrieben: DaS Abkom mm beseitigt die letzten Ueberrefte Ueberrefte der leidigen nordschleSwig fchen Frage. Deutschland und Däne mark find übereingekommen, die Op tantenfrage in einer Weise zu regeln, die sowohl den politischen Erfordernis sen als auch der menschlichen Rücksicht auf' die Verhältnisse vieler Optanten vollkommen gerecht wird. Früher wa rm die Kinder der Optanten ohne jede klare Staatsangehörigkeit. Deutsch land und Dänemark konnten sie fich gegenseitig zu und abschieben. Jetzt werden diese Heimathlosen daS Recht erhalten, ganz nach ihrem Wunsche die dänische oder die deutsche StaatSange Hörigkeit zu erwerben. ES ist somit in ihre Hand gelegt, fich für die Natloaa lität zu entscheiden, die ihnen am mel pen zusagt. Jacob Kierdors'S Wirthschaft, 835 Massachusetts Ave. Schwere Regenstürme verursach ten an der calabrischen Küste ln Süd Jtaltm noch immer großen Schaden. Heute stürzten zwei Wohnhäuser in dem Dorfe Ealanna. ein und tödteten alle Bewohner unter ihren Trümmern. Bei dem Versuch die in Brand gerathenen ttleihe? theeS kleinen KindeS auszudrücken, geriethen die Kleider der Frau . ShaS. Mauldin ' in Pontotoc, Miss., heute Abend ebenfalls in Brand und Mutter und Kind kamen ln den Flammen um Elf; Männer wurden heute in Chicago verhaftet, welche in der letzten Nacht ein Mädchen mit Droguen' be täubt und kriminell mißhandelt haben. Das Mädchen wurde in einem Hinter hofr aus der Westseite heute Morgen todt aufgefunden.

Nachrichten aus Jndiana.

O S g o o d. Ein frecher Versuch, die Napoleon Staats Bank zu berau ben, wurde hier vor Tagesanbruch un ternommen. Easstrer 27c. C. BoermS wurde gezwungen, fich vom Bette zu erheben, sich zu der Bank zu begeben. und die Thüren zu öffnen. Glücklicher weise hatte der Tresor ein Zeitschloß, sodaß derselbe nicht geöffnet werden konnte. Der Casfirer wurde gemiß handelt, an Händen und Füßen ge bunden und im Gebäude belassen. Nur eine kleine Summe, welche nicht im Geldschranke war, wurde gestohlen. E o r y d o n. Hier griff Charles M. Brown seinen Stiefsohn Thomas Brandenburg auf der Straße während eines Streites thätlich an und brachte ihm mittels eines scharfen Messers eine lebensgefährliche Schnittwunde ober halb der Magengegend bei. Brown bestieg sodann sein Buggy und fuhr in der Richtung auf New Albany fort. ES ist der SicherheitSdehörde bisher nicht gelungen, des ManneS habhaft zu wer den. Brown ging mit Brandenburg'S Mutter vor Jahren die Ehe ein, doch war letzter: keine glückliche, und es folgte Separation. Grundeigenthums Übertragungen. Jdy E. Brian an Arthur Carson, Lot 163 in RobbinS' 2. North Jndia napoltS Add., 35 bei 132.7 Fuß ver. bessert. Nordseite der 25. Str., östlich von Grove Str. 31,150. Ind. In Company an John A. Foster, Lot 9 in Tutewiler'S Subd., Davidson'S Add.. verbessert. Ostseite der Bell Str.. nördlich von Mlchigan Str. 31,375. JöS. C. McCam an Wm. I. Smith Lot 533 in McCarty'S 11. Westseite Add., 37 bei 135 Fuß, verbessert. Westseite der Division Str., südlich von McCarty Str. 31.900. Letltia A. Schellschmidt an Chas. E. Tracy, Lot 105, Reagan Park Ad dition, 40 bei Fuß. Verb.. Nord weftecke Bellefontaine und 24. Straße. 32550. Emery E. . BateS an John F. Stroup. Lot 14, Block 16, Braden'Z Rtverfide Addition. 30.6 bei 112.6 Fuß. Verb., Westseite der Bluff Ave., nördlich von Southern Ave. 3550. John Weber an. Henry Suding, Lot 11, Webb'S Subdivifion, Theil von Carson Farm, 33 bei 132 Fuß. vacani Westseite der Madison Ave., nördlich von Raymond Str. 3500. Lettle S. Armstrong an Jacob H. .Schönemann, Lot 47, Clark'S Haugh ville Addition, 37 bei 154 Fuß, mby Ostseite der Sheffield Ave., nördlich von Michigan Str. 3850. Hugh McDonald an John Broom u. A.. Theil von Lot 36. Jletcher's 2. Brookfide Addition. 33 4 bei 200 Fuß, Verb., Nordseite der 18. Str., westlich von Rural Str. 3925. William E. Stevenson an John Ryan :c, Lot 13, Block 7, Bruce Baker Addition, verbessert, Westseite von YandeS Str., südlich von 23. Straße. 31200. Arthur L. Wright an William Hume, Lot 18. Block 32. North In dlanapollS, 30 bei 125 9 Fuß. vazant, Südseite von 27. Straße, östlich von Annette Sty., S600. Eliza M. Thornton an Henry Kothe, ein Drittel Antheil von Lot 6, Equare 56. 25 bei 120 Fuß. verbessert. Nord leite von Washington Str.. westlich von Pennsylvania Str., 350,000. Stephen Morgan an denselben, ein Drittel Antheil an demselben. 350,000. Abbie C. Herman an denselben, ein Drittel Antheil an demselben. 350.000. Clarkso N. Bartley an Samuel Hume, Lots 81 und 82, in Augufta. 3775. ' Rhoda M. Cunningham an John W. Stroh. Lots 14 bis 21 und Theil von 22, Ohm'erS Sud:, ' Jrvington, südoeftliche Ecke von Nitter und Dow ney Ave.. 31500. ' - Robert H. McEinniS an Frank Kimberlin. Lot IX, Bell'S Subdivifion Theil Johnsons Erben Addition, West Seite Park Avenue. südlich von 21. Str. 32.700. Herman H. Weelburg an Charles R. Myerö, Section 16, Tosnshlp 15. Center Tp., 33.500. Frank M. Talbott an .Shauncy L. Turner, Theil Lot 6, nördliche Seite Maryland Str., Virginia ' Avenue, 320,000. Der japanische Botschafter , theilte dem russischen Ministerium des Aeußern mit, daß der Mikado die sofortige Zu. rückziehung der japanischen Truppen aus der Mandschurei verfügt habe.

Londons Gesundheit. Hygienische Verbesserungen un, v erring ert Cterbiichkkitsrateu. Man schreibt aus London: - London braucht mit Bezug auf seine Sterblichkeitsrate den Vergleich mit anderen großen Städten nicht zu scheuen. Sie betrug letztes Jahr 13.6 pro Tausend Einwohner und war niedriger als die irgend einer anderen großen europäischen Hauptstadt, Brüssei und Amsterdam ausgenommen, und niedriger als dieirgend einer englischen Stadt mit über 200,000 Einwohnern. ausgenommen Bristol und Leicester. Bessere sanitäre Maßregeln, einschlicßlich der Errichtung öffentlicher BadeAnstalten und Waschhäuser, die Eröffnung neuer Parke, die billigere und bessere Verbindung zwischen Centrum und Borstädten und andere soziale Reformen haben hier Wunder gewirkt. Die SterblichkeitZrate.die vor 50 Iahren noch beinahe 25 pro Tausend betrug, tvar 1891 17.1 und ist seitdem jedes Jahr weiter gesunken. Natürlich bestehen große Differenzen zwisch:n den einzelnen Stadttheilen; dem Maximum von 20.7. das Shoreditch im Eastend aufweist, steht die wohlhabende und hochgelegene Vorstadt Hampstead mit einem Minimum von 10.5 gegenüber. Die Kindersterblichkeit ist auch in London noch erschreckend groß, obgleich es auch hier im Vergleich mit anderen Hauptstädten nicht schlecht abschneidet. Letztes Jahr starben 129 pro 1000 Kinder unter einem Jahr, wovon ein Drittel Kinder unter einem Monat waren. Am erfolgreichsten war der Kampf gegen die Lungenschwindsucht, die jetzt in London nur halb so viele Opfer fordert, wie in den zehn Jahren von 1861 bis 1871.' Die wichtigsten epidemischen Krankheiten kosteten letztes Jahr 7894 Menschenleben oder 1.7 pro Tausend gegen 5.2 1841 bis 1850 und 2.68 1891 bis 1800. Der Bericht des Gesundheitsamtes betont die vortheilhafte Rolle, die das vorzügliche, billige australische, südamerikanische und kanadische Fleisch in der Ernährung Londons spielt; 1836 war die Proportion zwischen diesem und dem einheimischen Fleisch auf dem Londoner Markt noch beinahe gleich, letztes Jahr dagegen wie drei zu eins. Wenn jährlich weniger Londoner sterben, so werden dafür jährlich auch weniger geboren. Die Londoner Ge-

burtsrate. die 1851 bis 1860 noch 33.6 pro 1000 Einwohner betrug. war 1891 bis 1900 30.3 und ist seitdem stetig bis auf 27.2 letztes Jahr gefallen: 39.631 Hochzeiten, die letztes Jahr in London gefeiert wurden, aeben eine Rate von 16.9 pro Tausend, die niedrigste. die seit 1851 verzeichnet wurde. Unerwartete Ehre für Ternbnrg. ' Dem neuen deutschen Kolonialdirektor Dernburg ist eine unerwartete Ehre zu Theil geworden: Der Verein der Berliner Hausdiener hat ihn zu seinem Ehrenmitglied ernannt. Und das kam so: Der Centrumsabgeordnete Schädler bezeichnete in einer Wahlrede den Mann, der die Eiterbeule aufgestochen hat. als den Hausknecht des Reichskanzlers.Darob ergrimmten die kolonialfreundlichen Hausdiener Berlins und beschlossen einmüthig. Excellenz Dernbürg zu ihrem Ehrenmitgliede zu ernennen. Die hübsche Episode erinnert an die Geschichte, wie Bismarck Ehrenmitgliede der Danziger Sackträgerinnung wurde. Er hatte diese ehrbaren Auflader der Danziger KaufMannschaft mit den be rühmtenBowkes verwechselt, und zum Dank dafür schütteten sie glühende Kohlen auf das Haupt des Reichskanzlers, indem sie ihm ein Diplom mit der Ernennung zum Ehrenniitgliede übersandten. Die Räude bei-Kanin-chen ist eine Krankheit, welche durch eine Milbe entsteht, deren Vorhanden sein und Thätigkeit Haarausfall und Schorfbildungcn verursacht.- Das erkrankte Thier muß zunächst mit lauem Ceifenwasser abgewaschen, besonders aber die Schorfbildungen und Borken aufgeweicht werden. Dann reibt man die kranken Stellen des Kaninchens mit Perubalsam em und zwar recht täglich ein- bis zweimal. Statt balfam kann man auch Creolin Quart Wasser mit drei Eßlöffel Creolin vermischt) nehmen; auch halte man die Patienten möglichst abgesonedrt. Kaninchenfleisch. Wie verbessert man den Geschmack des Kaninchenfleisches? Um dem Kaninchenfleisch einen guten Geschmack beizu bringen, darf man den Thieren, die bald geschlachtet wc.den sollen. Sellerieblätter füttern, welche fehr gerne gefressen werden und dem Fleisch einen pikanten Geschmack geben. Auch Endiviensalat, der d?m Löwenzahn ahn lich ist. wird von den Kaninchen sehr gerne, verzehrt und ist anderem Salat vorzuziehen. An der Tuberkulole st e r b e n in Deutschland alljährlich 130.000 Menschen, darunter fünf Siebentel im erwerbsfähigen Alter. Etwa 10 Prozent aller Rentenempfänger find tuberkulös. Das älteste Töckenhaus (Puppenheim) entstand 1553 auf Anregung von Albrecht -V., Herzog von Bayern. Es bestand aus Erdgeschoß und zwei Stockwerken und kostete rund 330 Guldens , ' -

Positiv Ein Soda Cracker" sollte die nahrhafteste und zuträglichste aller Speisen sein, welche von Weizen zubereitet werden Comparativ Die gewöhnlichen Soda Crackers" nehmen jedoch, Feuchtigkeit in sich auf, sammeln Staub an und werden altbacken und feucht lange ehe sie auf Ihren Tisch gelangen. Es giebt jedoch einen Superlativ Soda Cracker" der zu gleicher Zeit so knusperig und nahrhaft ist, daß er einzig dasteht in seiner vorzüglichen Vortrefflichkeit der Name ist (Uneeda Biscuit

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81 Schisse mit Llohlcngasvttricd. Ihre wesentlichen Vorzüge gegenüber den . ?ampsschiffe-asschleppcr. In der jüngsten Verfammlunz der deutschen Echiffbautechnisch:n Gesellschaft hielt Professor Laas einen Vortrag über den Niedergang der Eegelschisffahrt. Er ist der Ansicht, daß in der Hauptsache nur eine leichte, billige oder billig arbeitende HilfskraftMaschine die Sezelschifffahrt neu b:leben und mit dem Dampfschiffe in jedei ' Falle konkurrenzfähig machen könne. Die Dampfkraft hat in den letzten Jahren gan.; bedeutende Fortschritt? gemacht, doch ist man mit dem erstaunlich geringen Kohlenrerbiauch von cirra K Kilogramm (1 Kilogramm 2.2 amerikanische Pfund) für die Stunde und für die Pferdekraft ziemVia) an di: Grenze der praktisch möglichen Ökonomie gelangt. Man hält LluZschau nach einer noch rationelleren 5lraftmaschin?. w:lch: mit den gec:ebenen crräthcn an schwarzen Diamantcn" noch sparsamer verfährt. Nun weis; man längst, daß die KohlcngasMaschine ihrer Natur nach eine erheblich besser? Ausnutzung der Kohle wie die Dampfmaschine zulaßt, und es war naheliegend, diese Maschinengatlung auch zur Fortbewegung von Schiffen geeignet zu machen. Schon im Jahre 1882 hatte Ingenieur E. Capitaine auf die' Vortheile einer Schiffsgasmaschine mit Kohlengaserzeuger hingewiesen. Im Jahre 1904 führte er dem deutschen Kaiser den ersten Gasschlepper vor, dessen Manövrirfähigkeit allgemein überraschte. Nun tritt Capitaine mit emigen größeren Gasschiffen hervor, unter anderem mit einem Schlepper von circa 200 indizirten Pferdestärken, der kürzlich seine ersten Leistungsproben auf dem Rheine mit Erfolg abgelegt hat. Capitaines Bestreben ist darauf gerichtet, aus dem Motorboot das Gasschiff mit einer eigentlichen KohlengasSchiffsmaschine zu entwickeln.. So hat eine bedeutende Schiffsbaufirma in Glasgow bereits eine SchiffsgasMaschine nach Capitaines Angaben für ein Seeschiff gebaut, die eine Leistung von nahezu 800 Pferden ergeben hat und einen erheblich günstigeren Kohlenverbrauch aufweist, wie irgend eine Dampfmaschine von gleicher Kraftleistung. Gegenüber der Mehrzahl der heutigen Dampfmaschinen erspart das Gasschiffbis 60 Prozent und gegenüber der vollkommensten Dampfanlage immer noch bis 30 Prozent an Kohle. Auch ist der Heizerdienst ein ungleich leichterer, weil die Kohlengaserzeuger weniger Bedienung erfordern wie die Dampfkessel, und schließlich fällt jegliche Rauchbelästigung fort. Die GasMaschine wird nach Capitaines Angaben für Schiffe bis 4000 Pferdestärken sich eignen. Wenn man berücksichtigt, daß die Schiffe ihren Vorrath an Kohle mitzuführen haben, so ist es klar, daß, das Gasschiff in Folge des geringeren . Kohlenverbrauches viel Raum für, nutzbare Ladung verfügbar erhalt und der Aktionsradius der Schiffe wesentlich vergrößert wird. j. M e r krslkrd i g er K la g egründ. In Baltimore. Md.. htt eine Frau . Augustus L. ,,Rigger oie Pächter des dortigen Electric-Parkes und die Besitzer deö 300" aus $10,000 Schadenersatz verklagt, weil sie. während sie eine Ausstellung im ElectricPark besuchte, durch das Erscheinen eines Löwen, der unter der Obhut eines Wächters frei im Parke umher spazirte, so erschreckt worden sei, daß sie körperlichen Schaden erlitten habe. . Der Löwe, der an einer Kette als ReUame umhergeführt wurde,' habe sie verfolgt und sie sei vor Schreck zu Boden gefallen. s Um Messerklingen ein. zukitten, nehme man zwei Theile pulverisirtes Colophonium und einen Theil Kreide oder Ziegelmehl. Das Pulver .wird in-daö Loch eingefüllt und die Messerklinge möglichst , heiß hineingesietkt.

staubfreien Die Zlkbe zum Pomp. Erneuerns des Treizehnerraths des 6tiago Ritterrdes. Man fagt, daß König AlphonZ von Spanien sich in vielen Dingen den v...ir jh crn.. ri t . ucuiucu jtuicc zum ;iuict uctymc, in einem Punkte ist er ihm über er kann sich noch schönere authentische Kostüme zulegen, und darüber scheint jlr::ß:th ;iUjr König AlphonS als SanttagoRitter. ' er sich zu freuen, wie ein Schnee konig . . . falls der respektwidrige Aus" druck erlaubt ist. Das neueste . Bild gibt den jungen Herrscher als Großmeister des San-tiago-Ritterordens wieder, dessen seit zwei Jahrhunderten eingeschlafenen Trezenazgo oder Rath der Dreizehn er vor Kurzem in feierlicher Ceremonie wieder in's Leben rief. Der Orden des heiligen Jakob von Composiela, des Schutzpatrons von Spanien, wurde fast gleichzeitig mit denjenigen von Alcantara und Calatrava gegen Ende des 12. Jahrhunderts gegründet. Im Kampfe gegen die Mauren errangen sich diese geistlichen Ritterorden - große Verdienste und erhielten zum Dank ausgedehnte Besitzungen. Ihre steigende Macht, welche der Krone gefährlich zu werden drohte, veranlaßte im 16. Jahrhundert den Papst Hadrian VI.. die Großmeisterwürde der drei Orden für immer dem spanischen König zu übernutu. In den asiatischen Häfen Rußlands werden gegenwärtig rvjrr. iciuc oÜUC (iVUV(lu I n 1 0 0 E o u n t i e S von Texas ist infolge der local option" . v -v r . 'C.km. der wplmuoienauslcyanl verooicil. Die Quadratmeile hat 640 Acker; 36 Quadratmeilen (6 Meilen im Quadrat) bilden ein Township. DäZö! ' WeSel . , , - ; .' CredUvriefe, ! - öjlanKJcifttiioct ayfaÄe tobte. Europas.! ; ' I . -rtt I ajjeira? von und nach Europa. an und Verkauf auSlündU tötn QeldeS. lilil C.'9lf fiU'ik CTaa ß&m

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