Indiana Tribüne, Volume 30, Number 148, Indianapolis, Marion County, 14 February 1907 — Page 4

Jnvtana Tribüne,

tk Februar 1007.

jndiana Tribüne. VauA,tb du Itx Unter a Indianapolis, Ind. fian) O. Thudium Prüftdent. GeschSstSlocalt flo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269

E itred At the Pott Office es Indianapolis sacond cla matter. Verstärkung der PaeifieKüste. Die Ve,fiüi!unz des Pacific. Ge schwaders würde auch ohne die schnell vorüdergegangkne japanische Kriegs wölke Nothwendigkett geworden sein. Im Vergleich zu den amerikanischen Jutereffen, der eigenen ttüfte sowohl wie der überseeischen Besitzungen genügen die vorhandenen maritimen Streitkraste als etwaiges Schutzmittel nicht. Das ist schon lange klar ge Wesen und deßhalb die vom Marine sekretör Metcalf ausgegebene Order ganz am Platze. An der Pacificküfte haben wir nur vier geschützte Kreuzer, zwei davon schwer gepanzert, zwei Ka nonenboote und süns Torpedobootzer fiörer. In asiatischen Gewässern sind vier Panzerkreuzer, zwei Monitors. fünf geschützte Kreuzer, eine Anzahl Kanonendoote, fünf Torpedobootzer ftörer und vier ttohlenschige ftationtrt Beide Geschwader zusammen würden der Streitkraft keiner der im Pacific in teresfirten Mächte gleichkommen, wenn schon fZe einem Feinde Schwierigkeiten genug machen könnten. Die Absicht ist daher, den nöthigenRückhalt zu schaffen. Im Laufe einiger Monate sollen zwei Divisionen mit wenigstens acht Schlacht schissen neuefler Konstruktion verfügbar sein. Der Anfang damit ist schon gemacht. Die Nebraöka, 15.000 Tonnen, ist nahezu dienftfertg, die regon im Pu get Sound mit einem L?ostenaufwande von einer Million reparirt voroen. Zu den gepanzerten Kreuzern kommen dann noch die California und North Dakota hinzu, die in den Union Jron Works in San Francisco fertiggestellt werden. Vor Jahresfrist wird da? asiatische Geschwader auS sechzehn Schlachtschissen und acht Panzerkreuzern bestehen, außer einer Anzahl von Schlachtschiffen zwei ter Klasse, großen und kleinen streu j zern, Torpedobootzerstörern und ande ?en dazu gehörigen Fahrzeugen. Daö atlantische Geschwader kann schon einige Schiffe dazu beisteuern, denn auf dieser Seite droht keine Gefahr. Selbst in Marinekrelsen scheint man sich von der Idee losgesagt zu haben, daß von Deutschland etwas zu befürchten fei. Japan hat laut Ermittelungen des Marinebureaus zur Zeit nur fünf Schlachtschiffe in Dienst. Sechs Schlachtschiffe, die den Ruffen abge nommm wurden, werden reparirt, zwel Schlachtschisse und ein Panzerkreu zer, die nach Beendigung deö Krieges in Bau genommen wurden, gehen ihrer Vollendung entgegen. Nach Beendigung aller Vorbereitun gen wird Japan nur die Hülste der maritimen Streitkraft haben, die auf dieser Seite zusammengestellt wird. ES liegt freilich keine Absicht eine? feind. lichen Zusammenstoßes vor, aber an der nöthigen Bereitschaft darf man eS doch nicht fehlen lassen. In einer Hin ficht aber fehlt eS uns doch an etwas und das ist, außer der Schwierigkeit, die nöthige Bemannung zu beschaffen, der Mangel an jüngeren Befehlöha bern, auf den Admiral Dewey wieder holt Hingewlesen. ES ist eine große Anzahl ülterer Offiziere da, die sich dem PensionSalter nühem. aber infolge der Langsamkeit der Beförderung wenig jüngere Kräfte auf verantwortlichen Posten. Diesem Umstand wird eS auch zugeschrieben, daß den Schiffen der Marine so häufig Unfälle zustoßen. Dem Uebelstand muß natürlich sobald als möglich abge holfen werden. OeffentlicheAuspeitfchungen sollen nach wie vor im Staate Delaware als Strafe für Weiberprügler stattfinden. Die mittelalterliche Justiz scheint in Delaware nicht ausgerottet werden zu können. Längs der atlantischen Küste sind bereits 33. längs der pazifischen 11 Stationen für drahtlose Telegraphie eingerichtet. Daö beweist, wie sehr man in Nordamerika den Werth dieser Telegraphie zu schäum veiß.

Die Arbeit des Bundes Kongresses.

Das Resultat der Thätigkeit des Kongresses in der gegenwärtigen Ta gung beschränkt sich soweit auf folgende Maßregeln: Erhöhung deS Gehaltes der Kongreßmitglieder, des Sprechers und des Vizepräsidenten; Verbot von ttampagnedeiträgen der Korporationen; Reorganisation der Artillerie; Anord nung einer Untersuchung über Frauen und Kinderarbeit. Zur Annahme kommen vielleicht noch: die Schissösub sidiendill. die Verbesserung des Gesetzes über denaturirten Alkohol, Beschrän kung der Arbeitszeit der Eisenbahnen auf sechzehn Stunden. Weitere Ei senbahngesetzgebung, darunter Fest setzung der Fahrpreise, steht nicht zu erwarten. Die Bill gegen Kinderar bett ist als verfassungswidrig beiseite gesetzt; den ReglerungLbeamten wird keine Gehaltserhöhung zutheil werden; die vom Präsidenten vorgeschlagene Lizensirung der Korporationen wird späterer Gesetzgebung überlassen wer den müssen. Die EinwanderungSvor läge scheint für diese Tagung glücklich beseitigt; den Filipinos wird die so dringend gewünschte Zollerleichterung nicht gewährt werden! Versuche zur Ar. beitSgesetzgebung betreffs EinhaltSbe fehle find abgethan; aus dem Gesetz, das den Verkauf der Kohlen und Oel ländereien verbietet, wird nichts und die Reformwesen im Poftwesen find vertagt. Betreffs der Verbesserung unseres Umlaufmittel.SystemS tft nichts geschehen. DaS HauS hatte in der vorigen Sitzung eine Bill angenom men, die dem Mangel an kleinerem Papiergeld abhelfen sollte. Danach wären die Stlder.Zertifikate. die auf über Fünf Dollars lauten, einzuziehen und durch Ein und ZweidollarScheine zu ersetzen, während die Zehndollar Zertifikate in Gold eingetauscht werden könnten. ES wird beabsichtigt, die Bill dahin zu amendieren, daß die De ponierung der Zolleinnahmen in den Banken, anstatt im Schatzamt, gestattet sein soll und die Nationalbanken einen größeren Betrag als drei Millionen von dem Ueberfluß ihrer ausgegebenen Noten zurückziehen dürfen. In dieser Form wird die Vorlage vielleicht noch von beiden Häusern angenommen wer den. Weitere Gesetzgebung ist bei der Kürze der Zeit nicht mehr zu erwarten und somit bleibt dem neuen Kongreß, wenn er zu seiner regulären Sitzung zusammentritt, noch diel von dem Pro gramm zu erledigen, da? zu Beginn der gegenwärtigen Administration Periode aufgestellt wurde. Die russische Regierung verspricht sich nicht diel Gutes von der neuge wählten Volksvertretung. Das dürste auf Gegenseitig beruhen. Mit Recht legt Onkel Sam dage gen Verwahrung ein, daß seine Post als eine Korrespondenzschule für junge und alte Bösewichter dienen soll. Auf dem Gebiet der Lustschiffahrt ist unsere Armee zurück. Da sollte doch noch in dieser Kongreßsesfion der Bau deö größten Luftschiffes der Welt be schlössen werden. Von dem enormen Verkehr im New Vorker Hafen kann man einen unge führen Begriff erhalten, wenn man hört, daß im Laufe des Januar im ganzen 727 Echtffe dort eingetroffen sind. Das macht durchschnittlich 25 per Tag. Ueber $500,000,000 Werth Eigenthum ist nach den statistischen Be richten deS CenfuSamteS im letzten Jahre in den Vereinigten Staaten durch Feuer zerstört worden, während kaum Z605.000,00 in neuen Gebäu den angelegt wurden. Ein solcher Ver luft durch Feuer ist ohne Gleichen in der Geschichte unseres Landes. ES wäre wirklich an der Zeit, daß die Vorschrtf ten der Bauordnung in den großen Städten strenger gehandhabt und in den GeschäftSdtftrikten keine Holzbauten geduldet würden. In Nebraska hatte es beinahenen regulären Hexenprozeß gegeben. Ein siebzigjähriger Farmer NamenS JarbenS verlangte einen VerhaftSbefehl gegen die zwanzigjährige Miß LundtaS, die erst seinen Sohn, danach sein Vieh und schließlich ihn selber verhext ha den soll. So geschehen im Staate Ne draöka im Jahre des Heils 1907; ein weiterer Beweis von der .hohen geifti gen Entwicklung der VolkSmassen in unserem sogenannten .aufgeklärten Zeitalter.- Natürlich wurde der alte Farmer mit seiner Hezenklage abgewie sen; Miß LundkaS kann aber doch froh sein, daß wir nicht in der Zeit leben, als Sotton Mather Hexen prozesflrte und in Salem, Mass., die Scheiterhaufen lohten.

Irrsinnige in Jndiana.

Deren Verofiegung und Bedürfnisse. ES ist die Schattenseite de, Lebens in unserem großen, gesegneten und so rasche Fortschritte machenden Staate Jndiana, auf welche die Jahreöbe richte der Behörde für Wohlthätigkeit?, sowie Strafwesen uns hinweisen, und doch enthält jede dieser Publikationen sehr viel WlssenSertheS, so auch die eben veröffentlichze, siebenzehnte. Sie giebt den besten und deutlichsten Begriff davon, was in Jndiana für die Stief kinder deö Schicksals, die .Enterbtengethan wird. Besonders zu denken giebt derjenige Theil des Berichts, der auf das Irren wefen Bezug hat. Fast mit Schrecken, jedenfalls mit vielem Bedauern, er sehen wir daraus, daß tiotz allem, was in diesem Staat für die Geisteskranken gethan wird und namentlich während des letzten Vierteljahrhunderts gethan wurde, immer noch nicht genügend für diese Bedauernswerthen gesorgt ist, daß thatsächlich erst dann die nöthige Für sorge getroffen sein wird, wenn in den verschiedenen Irren Anstalten solche Einrichtungen vorhanden sind, daß sie zu jeder Zeit einer Person aus je fünf hundert Bewohnern des Staates gute Unterkunft gewähren können. Auf eine solche Höhe ist die Zahl dieser Be dauernSwerthen gestiegen, daß zwei aus jedem Tausend der Bewohner der Fürsorge deö Staates bedürftig find, und der Staat allein ist im Stande, genügend und in gehöriger Weise für sie zu sorgen, alles andere ist nur Noth behelf, und die Geisteskranken selbst, diese so wie so sehr Unglücklichen, ha den am meisten darunter zu leisen. Was der Staat bis jetzt gethan hat, das geht am besten daraus hervor, daß wahrend jener Periode nicht wenige? als drei große Irrenhäuser gebaut und seit ihrer Errichtung fast beständig der größert wurden. Jede der vier jetzt bestehenden Irren anstalten deS Staates ist eine kleine Stadt für sich selbst, das kann man leicht genug sehen, wenn man die in Woodmere besucht und überblickt, und doch ift'ste die kleinste der vier Anstalten mit 697 Insassen am Schlüsse deS vo eigen Rechnungsjahres. Die östliche Anstalt zu Rtchmond, Eafthaven, hatte damals 751 Insassen, die nördliqe zu LoganSport, Longcliffe, 935, und'daS riesige Anwesen der Centralanftalt .zu Indianapolis gar 1976. fast doppelt so viel als die sämmtlichen anderen drei. Außerdem waren noch in allen vier Distrikten, in denen diese Irrenhäuser sich befinden, 550 Personen in den Ar menhäusern untergebracht, während 45 Aufnahme, nur vorübergehend, in CountygefÜngnissen gefunden hatten. Ferner wurden 176 von Verwandten und Angehörigen verpflegt, sielen also nicht dem Gemeinwesen zur Last. Nach allen Berichten hatte der Staat am Ende deö JahreS 5130 Geistes kranke, die allerdings, wie bemerkt, nicht alle in den vier Anstalten unter, gebracht waren, denn man hätte kaum für sie Raum schaffen können. Die sämmtlichen vier Anstalten find fast be ständig überfüllt, hin und wieder bau ert eS eine geraume Zeit, bis ein neuer Patient aufgenommen werden kann. Zur Entlastung der älteren Anwe fen wird das neue dienen, welches für den südöstlichen Theil deS Staates zu Madlson errichtet wird, aus Hochgele genem Platze, von dem aus man eine gute Aussicht auf das Ohio Thal hat. aber selbst wenn dieses Institut bereit ist zur Aufnahme der tausend Jnsas sen, für welche eS berechnet ist. wird der Staat immer noch nicht im Stande fein, alle Geisteskranken unter felne.Ob Hut zu nehmen. Die Bevölkerung von Jndiana ist sehr rasch im Zunehmen begriffen. und das bringt es auch mit sich, dß die Zahl der Irren sich rasch vermehrt, namentlich da Zelten und Verhältnisse sehr dazu geeignet sind. Auch gilt das jetzige System der Jrrenpflege bereits sür veraltet und ungenügend, trotzdem die sämmtlichen, so ausgedehnt Anstalten mit ihren enormen Unterhaltungskosten darauf bassirt sind. Die Behörde empfiehlt tn. ihrem JahreSberichtfür die Zukunft eine strengere Trennung der Geisteskranken und Sinthellung in drei Klassen. Je rascherleiu VeifteSkranker, bet dem Hoffnung auf Genesung vorhanden, in sachglmäße Behandlung kommt, desto mehr ist Ausficht aus seine Besse rung. ' Darum sollte fini Anstalt be

sonders für solche Vatienten einaeriötet

sein. In eine andere Klasse gehören die unheilbar Irren, welche aber körperlich gesund, oder in einem Zustande, um arbeiten zu können find, und nicht be ständiger Ueberwachung bedürfen. Die dritte Klasse ist die der unheilbar rr oder Wahnsinnigen, welche be ständiger und strenger Ueberwachung bedürfen. Wie nöthig eS ist, daß man allen Irrsinnigen Unterkunft in den, für sie bestimmten Anstalten gewährt, zeigen traurige, ja fast haarsträubende Be ichte. über die Behandlung von Gei fteökranken in Armenhäusern, in An stalten auf dem Lande, wo man weder die Mittel, noch die Erfahrung zur ichtigen Behandlung solcher Insassen hat. eS hin und wieder auch am guten Willen dszu mangelt. In mehreren CountkeS fand man. daß die Irren in solchen Räumen deS Armenhauses untergebracht waren, die andere Insassen der Anstalt zu bewoh nen sich entschieden weigerten. 5 konnte weder für genügende Reinigung, noch Ventilation gesorgt werden. In Benton County wurde ein Irr sinniger den Sommer über in einem Verschlag mit hohem Zaun gehalten, wie ein wilde? Thier. Den Sommer über lief er in dem engen Raum ohne Kleider umher In Switzerland County war ein Irrsinniger, der hin und wieder tob. süchtig wurde. Man errichtete eine Art von Stall für Ihn im Hofe der Anstalt. OefterS spricht man eher von einer .Poorfarm-, als einem .Poorhouse-, und das bringt eS auch mit sich, daß bei Anstellung eines Verwalters Hauptsächlich dessen landwirthschaftliche Fähigkeiten berücksichtigt werden. In verschiedenen CountieS war eS unter solcher Verwaltung besonders schlimm bestellt um die Behandlung der Irr sinnigen Insassen. ES kam öfters vor, daß diese Unglücklichen, wenn wider spenftig. körperlichen Mißhandlungen ausgesetzt waren. Die Behörde hat solchen Uebelstän. den ein Ende gemacht, sobald sie davon erfuhr, aber der Staat ist groß, und man kann nicht immer sämmtliche An stalten sorgfältig überwachen. Darum ist es das Bestreben, all die Geistes kranken unter die Aufsicht der Staatsbehörden zu bringen. Jefferfonville. Um Elijah Le Vlancs Leiche, die feit dem 21. De zember in einem Gradgewölbe aufbe wahrt wird,, streiten sich zwei Frauen. Wie eS scheint, hat der Verstorbene kurz vor seinem Tode Bigamie .begangen. Gattin No. 1 will die Leiche in einem Kirchhof beerdigt sehen, während Gat tin No. 2 den Beerdigungsplatz in einem anderen Friedhof gewählt hat. Der Verstorbene gehörte' den Modern Woodmen von Amerika an, und der Sekretär der Loge weiß nicht, an welche der beiden Frauen er die VerficherungS gelder auszahlen soll. Die Gattin No. 1 hat bereits eine Schadenersatz klage gegen die Southern Bahngesell schaft angestrengt. Er war für die Bahngesellschast als Carinspektor thä tig, als er in der Ausübung seiner Ver pflichtungen von der Ranglrmaschine zelödtet wurde. Grundeigenthuns Nebertragungea. Hubert H. Woodsmall an Mary H. Woodsmall, Theil von 23 in Hana man'S Euöd., bei 660 Fuß, ver bessert, Westseite der Central Adenue, Nördlich von 42. Str. 83.200. Orphie Z. BridgeS an Hubert H. Woodsmall. LoiS 29 bis 34 in Harde beck'S Subd. in Vajen'S 6. Addition, 150.6 bei 210.9 Fuß, vacant, nordöstliche Ecke Sherman Drive und Hin ton Str. 8 1,000. State Plaza Company an Jennett tt. Tyer, Lot 33 in der State Plaza Add., 40 bet 100 F 'ß, vacant, West feite der.Parkview v., nördlich von Ohio Str. $800. Arthur V. Brown an Al'ce B. Cole scott, Lot 83, Brown Oft Meridian HeightS Add., 83z bei 160.62 Fuß, östliche Seite vom Washington Boule vard, südlich von 47. Str. $500. Calvin W. Coppock an William T. Park, Theil vom nordwestlichen Viertel Sect. 12., Township 14, Range 2, 13.83 Acker, DecaturTownship.ß1800. Samuel H. Heiftand an Sarah F. Wallö, Theil von Lots 2 und 3, Block 3, Nordyke u. And. Grandview Add., 41 bet 140 Fuß, 'östliche Celte von Bellefontaine Straße, nördlich von 25. Straße. 800. ,

American Leander Allard an Nina C. Mann: 24 Lots, südliche Seite von Michigan Str.. östlich vom White River $12.000. Noah M. Chew an James H. Co. gill, östliche Hälfte vom nordwestlichen Vierter, Section 22. Townsbip 14. Ranke 4, 30 Acker, Franklin Tawnsh. $8500. Lydia . Boardman an William W. Knight. LotS 13. 14. 15 und Theil von 12, Alvord'ö Subd.,. FletcherS Add.. 125 bei 140 Fuß. südliche Seite von Roosevelt Avenue, nahe VandeS. $5300. Everett E. Campkell an Eugene WeatherS, Theil von Lots 19 und 20, OSgoodS 2. Washington Boulevard Add.. 40 bei 131.5 Fuß. westliche Seite, von New Jersey Str., südlich von 34. Str. S1500. Horace M. Bath an Philip Willi, son. Theil Lot 5, Lippcncotts Add., südliche Seite von Southeaftern Ave., westlich von State Avenue, $600. William G. Kreis an Wlllard F Enteman u. A.. südliche Hälfte von Lot 34. VajenS Springdale Add.. öst liche Seite von Tacoma Avenue, füd lich von 11. Str.. $3000. KieS Lumber Company an Elizabeth Thomas u. A., Lot 5, Block 27, Forest Park Add.. nördliche Seite von Newton Avenue, westlich von Eray Str.. $1.500. Walter C. Hunter an Peter Schmidt Theil Section 29. Township 15, Range 5, 10 Acres, Franklin Town ship, 933.33. Henry Koch. Executor, an denselben dasselbe. $1.466 66. JameS O. Barrett an Edwin O. Moore, Lot 3, Smith)S Sub., südöft liche Seite von Brookfide Ave., südlich von 11. Str., $5200. Hubert H. Woodsmall an Orphie I. BridgeS, Theil von Lot 22, But ler'S North Addition. College Corner Addition, verbessert, östliche Seite der Bellefontaine Str., südlich von 16. Str. $1850. Reason D. Sanders an George Snyder. Lots 12, 13 und 14. Block 10. Nordseite Addition. 120 bei 169 Fuß, östliche Seite der Martindale Ave., nördlich von Fleet Str. $1050. Sarah C. Johnson' an Joseph N. Kemper. LotS 5 und 13, Wallace'S Addition Ortschaft Acton.' $600. Frank McAlllfter an Mary A. Allen, Theil von Lot 30, Hannaman's Eub divifton, 80 bei 330.52 Fuß, vacant' Oftseite deS Washington Boulevard, nördlich von 42. Str. $2000. Edward W. Retmier an JameS W. Furgason, LotS 4 und 5, Square 3, Cumberland. $1800. Frieda Davids an John H. Hoff, mark. Lot-21. Square 18, Beaty's Addition, verd.. Oftseite der Single ton Str., nördlich von Bzecher Str. $2300. Samuel R. AdamS an Willkam A. Rosemeyer, Lot 137, Johnson'S :c. Oft Washington Str. Addition, 40 bei 130 Fuß, verbessert, Oftseite von Jefferson Ave., südlich von Michigan Straße, $3200. Samuel Schuck an Ernst Göbel, Lot 159. Merritt Place Addition. 35 bei 86 50 Fuß, verbessert,. Westseite von Miley Ave., nördlich von Michigan Straße, $1450. v . Phoebe A. Heath :c. an Fred Heß, Theil deö nordöstlichen Viertels von Section 26, Township 15, Ränge 3, Perry Townshlp, $900. South Park Land Co. an Sebastian Bauman, Lot 131) Subd., South Park Add.. 37 bei 83.35 Fuß, ver bessert, Südseite Downey Str.. östlich von Elmwood Str. $1918. Henry F. Shoemaker an - Daniel Hayden, LotS 1 und 2, Ballard'S Sub divifion, Theil von Columbia Place. 76.60 bei 130 Fuß, vant, Südoftecke Haughey und Cornelius Ave. $600. Anna Singer an Emma E. Dun can, Lot 86. Morris' 2. Add.. 40 bei 150 Fuß. verbessert. Oftleite New Jer. sey Str.. südlich von 12. Str. $700. Janet B. Morrou an Abraham Goodman, Theil Lot 3, Eafterbrovke'S Add., 110 bei Fuß, verbessert, Süd. feite Brookville ttoad, östlich von But ler Ave. $2850.

3b Verrtn, Präsident. Theo, tempfel. sst.ksssi??. H. H. chloehauer. Kassierer. ,.n Wo,ll. nwalt.

Capital 8 1,500,000.00 Ueberschuß.. 500,000.00

National Bank Gebäude (Altk, Postgedäudk) Wenn zwei dasselbe tnnn! In einer verwickelten Situation befanden sich dieser Taae die Bm ten des Pariser Justizpalastes. Tie Ehegatten Sereuil lebten seit Jalzrcn in steter Feindschaft. Da reifte in rau sereuil der Gedanke, bah ihz Mann geisteskrank sein müsse. 3ic begab nch tn aller- Stille zir einem Arzte, stellte diesem den Fall dar und bat. inren Mann in diskreter Wei?s zll beobachten. Die Gattin Hatte end) knolg. Der Arzt tbeilte ihr naa, einiger Zeit mit, das; ihr Mann an Wahnvorstellungen leide, und nandigte rhr auch ein Zeugniß darüber aus, öasz der Kranke in eine Irren anstatt aufgenommen werden m,"ri?e Kaum war bei Frau Sereuil dieser Plan aufgetaucht, als auch ihr Mann sich mit derselben 5dee trua. eben. falls einen . Arzt konsultirte und gleichfalls ein Attest erhielt, das; es am beiten wäre, rau Sereuil wegen Gelsteskranrhelt in eine Anstalt un terzubringen. Diese Komödie der Ir rungen erreichte den Höhepunkt, als es sich darum handelte, die Aufnah. me'Formalitäten zu erledigen und beiderJustizbehörde um dieErlaubnik zur Unterbringung m eme Irren::, statt nachzusuchen. In vollster Har monie begaben sich die Ehegatten' nach dem Justizpalast zur Regelung ibrer Angelegenheiten, wobei jeder glaubte, daß der wahre Grund und Zweck deS Ganges dem andern verborgen sei. Als nun aber vor dem Richter beide mit derselben Forderung hervortra ten und beide ärztliche Atteste vorwiesen, wurden die Gesichter der Ebeleute immer länger und länger. In einer besonders schwierigen Lage be fanden sich dabei die Beamten. Durch ein kleines sofort angestelltes (rra men wurde schließlich festgestellt, das: Monsieur Sereuil in höherem Grade geistesgestört sei als Madame. In. folgedcssen wurde dem Antrage von Frau Sereuil, ihren Mann in eine Anstalt zu verweisen, stattgegeben, die gleichlautende Forderung desEhc mannes dagegen abgewiesen. Als Nachfolg er des in dcnr Ruhestand ; tretenden Präsidenten Jungnickel der Eiscnbahndirektion Altona ist der öisenbahndireltion? Präsident Göpel in Königsberg er nannt worden. Gefrorene Aepfel und gefrorene Eier können wieder genießbar gemacht werden, wenn man sie in ein Gefäß mit Schnee oder frischem Brunnenwasser legt, in dem man etwas Kochsalz aufgelöst hat. Di: Aepfel oder Eier werden nach einigen Stunden aus dem Wasser herausgenommen. trocken abgeputzt und an einem kühlen Orte aufbewahrt. nropäisches eparicrä. WeM Crcdvllneft. Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine Von und nach Europa. Nn und Verkauf ausländi schen Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Merch&nts National Bank. ie Vergangenheit, welche der größte Lehrmeister ist, sollte in Geldsaen ketS in Betracht aezoaen werden. Die Erfahrung der Durchschnitts Person, welche im ' Leben erfolgreich war, ift die, müßigeS Geld stets aktiv angelegt zu haben. DieS kann am besten erreicht werden durch ; Deponirung mit dieser starken Gesellschaft, deren Aktiva zur Zeit acht und einvi rtel killio Dollar betrSat. .. 5Xbr Geld ik ab. solut sicher und stets zu haben wenn Sie dasselbe denöthigen. Wir ,ah'en S Prozent ZinS aus Zinsen-Zinsen, verrechnet im Mai und November. Sie beginnen besser jetzt. Ihr Conto, ob groß oder klein, ift stets itl. kommen. , . TUE IÜDIAIU TRUST C0UPAIIY KpUal............Z10XXUX) . Nte;........' 82SM.W '

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