Indiana Tribüne, Volume 30, Number 129, Indianapolis, Marion County, 23 January 1907 — Page 5
Jndiana Tribüne, 23 Januar 1907
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Gilt Noman aus der Londoner t&c icufdit.fr. der vor längerer Zcit viel Aufscym in der englischen Hauptstadt hervor gerufen hat, beschäftigt nenerdingö die kreise, in denen er gespielt bat. Iin ittttelpirnft der Handlung steht ein cljcnialiijco Parla:nemonli:glil.d Mr. Watt, der wegen eines an seiner geschiedenen Aran degangenen Mordversnäic' zu snns fahren Zuchthaus vcrurtheilt worden war, bald aber freigelassen wurde, nachdem er einen Tbeil sein 3 träfe verbüszt hatte. Tanüt endigt ein weiteres Capitel einer langwierigen Roinantragodie, ohne das; es bei der Eigenart der daran bctheiligten Personen sicher w'ire, ob diese nunmehr für die csfnitiichfcit endgültig abgeschlossen ist. TaS Trawa begann damit, das; 3ir Neginald caudnimp, einer der reiche sten und angesebenuen Männer der Londoner Gesellschaft, einem Liebes Verhältnis', seiner raii Violet, einer Tochter des (rcirl of Nodeu. mit dein UnterKanvinitgliode Hngh Watt ans die Spur kam und sich von ihr schei den lies;. Arau Watt trennte sich da ranfhin eöensallc' von ihrem Manne. Wegen Aeußerungen über sie, die in einigen von ihr abgefangenen Liebesbriefen der Ladn Violet an xhrr.x Mann enthalten waren, verklagte Mrs. Watt diese wegen verleumoerl scher Beleidigung, und Lady Violet wurde in erster Instanz znr Zablnng einer SchadenersaKsumnie von 5000 Pf. St. an Mrs. Watt verurthellt. Tas Berufungsgericht ermäßigte jedoch die Buße auf die Hälfte. Nachdem dann die beiden Geschiedenen Hugh Watt und Lady Violet einem der geheirathet hatten, zeigte Mrs. Watt ihren früheren Mann wegen eines angeblich von ihm gegen sie gc richteten Mordversuches an. Tas ge gen Watt eingeleitete Kriminalver fahren schloß mit seinerVerurthciluna zu fünf Jahren Zuchtbaus. Augensckeinlicher noch als in den vorange gangencn Zivilprozessen gegen Ladn Violet hatte jedoch bei der Verurtheilnng Watts an Stelle von Rechtsgründen sittliche Entrüstung den Ansschlag gegeben; der Hauptbelastuugszeuge war des Meineids drin gend verdächtig. Ta englische Krim?-nal-Urtbeilc jedoch inappellabel sind, war an der schweren, über Watt verbängten Strafe nur im Gnadenwege etwas zu ändern. Mit wahrhaft bownnderungswürdigcr Energie hat Violet Watt seither in dieser Richtung gearbeitet und die Haftentlassung ihres Mannes beim Minister des Innern dnrchgeseht. Mr. Watt behaup
tet, das Opfer einer Verschwörung nnd eines Justizirrtums geworden zu sein, anscheinend niA)t ganz mit Unrecht. Watt wird zu seiner Rebabilitiernng schwerlich etwas unversucht lassen, eine Wciterspinnung dieses tragischen Gesellschaftsromans steht somit in naher Aussicht. Wa5 gibt das deutsche Volk für MI kohol aus? Tas .Reichsarbeitsblatt" hat in Teutzchland die rlusgabc zur alloho lische Getränke auf 2.826 Millionen Mark berechnet, indem es bei einem üonsnni von 5,82 Liter Wein, 123,4 Liter Bier und 8,52 Liter Branntwein jährlich im Turchschnitt der Jahre 18991903 einen Preis von 1 Mark für den Liter Wein, von 0,30 Mark für den Liter Bier und 0,50 TU. für den Liter Branntwein zu Grunde legte. Was nun den letzteren betrifft, so ist der Ansatz schon viel zu gering. Tenn bei der Zahl von 8,52 Liter Branntwein handelt es sich um einen Branntweni von 50 Pro zent (der Konsum in absolutem Lllko hol betrug 4,26 Liter). 9iim enthält aber der Trinkbranntwein, für den ein Preis von 50 Pf. pro Liter sehr gering ist, nicht 50 Prozent, sondern im Turchichmtt höchstens 30 Prozent Alkohol, sodas; 14,2 Liter Trinkbranntwein von 30 Prozent rcmlh reu. (5ö sind also 5,68 Liter Trink branntwein pro 5lopf zu berechnen, die bei einem Prcife von 50 Pf. und einer Bevölkerung von rnnd 60 Mil lionen 170,400,000 Mark ausmachen Tarnach würden 29,964 Millionen Mark, also fast genau 3 Milliarden Mark rcsultiren. Tabci ist aber zu bedenken, das; ein Liter Trinkbranntwein für 50 Pf. im Tetailansschank wohl nirgends zu haben ist (Kognak, Rum, Arrak, Liköre, die ja auch zu den Branntweinen gehören, sind ja viel theurer), das; 30 Ps. für einen Liter, Bier ungefähr den Preisen in Süddentschland (Bayern) entspricht, in Norddeut?chland aber, das unge fähr des deutschen Bierverbrauchs hat, im Ausschank mindestens 40 Pf. kostet: ein Turänchmtt von 3o Ps vro Liter dürste also sicher nicht zi hoch gerechnet sein. Es würde dann am Bier allein noch 30 Millionen Mark mehr rcsultiren. Auch der Durchschnittspreis von 1 Mk. für 1 Liter Wein ist ungewöhnlich gering angesetzt. Es dürste also Alles in Allem 3 Milliarden Mark ungefähr in Wirklichkeit die jährliche Trtnkaus gäbe des deutschen Volkes sein. Die wegen Gattengift mordes angeklagte Postaniitenten Wittwe Tuchstein inMagdeburg wur dc vom Schwurgericht fteigefprochen. Der Svarkassenrendant Muller in Ronsdorf wurde wegen Unterschlagung von annähernd 100, 000 Mark verhaftet. .
Die Yäqui-Indianer. .
ZJre Kämpfe gegen die Weißen seit Tage der spanisSzeu vroverer. Ter neuerliche Kriegszug, den die 7)aqili-Jnd:aner in den mexikanischen Provinzen Soora und Smaloa gegen die Blafoesirijier unter rxmir.en haben, bilde! nur eine Fortsetzung der zahlreichen Kampfe, welche jene Noihhaute fei! den Tazen der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert gegen die zeweiligen Machthaber und Eindringlinge in ihr, Gebiet geführt h.iben. Tie Naqui-Jndiancr rewohncn das äußerst fruchtbare Thal des in den kalijornischen Meerbuien mundenden Aaqui-Flusses. In beiden Seiten d?s Thales steigen gewaltige Berge aus, in deren Schoojje reiche Mrneralichtzc. o!d, Silber. Kupfer, Cisen und Kohlcn, liefen. Tiefe Naturrechthumer erregten die Habgier der Weißen, die in das Gebiet einfielen. In der Bertheidiung deffellen verwandelte sich der anfänglich friedliche Stamm, als welcher die aqui-Jndianer von alten Eeschichtschreibern geschildert werden, in ein kriegerisches Volk, dessen vollständige Unterjochung niemals gelungen ist. In den fast unausgesetzten Kämpfen mit Weißen ist freilich die Zahl der Iaqui-Jndianer von über 500.0C0 im 16. Jahrhundert auf etwa 10,000 heutin Tages gesunken. Trotz ihrer Feindschaft ge.zn die Negierung haben sich die Iaqui-Jndianer. die einer dcwissen Kultur nicht entrathen. zu Zeiten als loyale Mexikaner gezeigt. Sie kämpften im Kriege gegen die Ver. Vacii.Judiauer. Staaten 1846 bis 1849 in den Reihen der mexikanischen Armee und halfen dem Lande bei seiner Befreiung von der französischen Invasion in den Jahren 1862 bis 1867. Die Daqui-Jndianer sind von robu.stem Körperbau, fleißig, unternehinend, ausgesprochen tapfer und besitzen Talent für Musik. Die Männer beschäftigen sich, wenn sie sich nicht auf dem Kriegspfade befinden, mit Viehzucht. sowie mit dem Anbau von Mais. Baumwolle. Bohnen und Tabak. Drr Kirchcnllrcit in Zr.'.ukrkich. Der Minister d,S Kultus nd es Unterricht und seine Obliegenheit. Eine Hauptrolle in dem Kirchenstreite in Frankreich nimmt der derzeitige Minister des Kultus und deö Unterrichts. Aristides Briand. ein. dem die Durchführung der neuen Kirchengesetze obliegt. Briand. der erst. 40 Jahre zählt, hat außergewöhnlich rasche Karriere gemacht. Noch vor drei Jahren war er außerhalb der sozialistischen Partei, der er angehörte, fast unbekannt. Sein Prestige gewann er durch den Einfluß, den er auf die Komites des Parlaments auszuüben wußte, so daß er schließlich zum Berichterstatter der Separation--Aristide? Briand. Vorlage ernsnnt ward. Gleich dem früheren sozialistischen Handelsministcr Millerand wurde auch Briand bei seinem Eintritt in's Kabinett von seiner Partei ausgestoßen, gemäß der Regel derselben, daß kein Sozialist eine Ste!luna in einer Bourgeois"-Reg'erung bekleiden soll.
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Die ZNarscilllusc.
Von Lronid Andrrzkw. Er war ein großes Nichts furchtszm wie ein Hase und geduldig, schämlos geduldig wie ein Arbeitsthier. Als daZ boshafte Schicksal ihn wie zum Hohn in unsere schwarzen Reihen warf, da lachten wir, lachten wie verrüclt. Ja, ja. wir Menschen sind oft so eigenthümlich! Und er er weinte natürlich. Ich habe in meinem Leben keinen Menschen gesehen, dem die Thränen so zur Terfügung standen; sie flössen ihm unaufhörlich aus Augen. Nase und Mund. Er war wie ein Schwamm, der viel Wasser aufgesogen hat. und den man mit der Faust ausdrückt. In unseren Reihen gab eZ auch Männer, die weinlcn; aber ihre Thränen waren Feuer, aus dem wilde Thiere hervorbrachen. Bon diesen mannhaften Thränen wurde das Gesicht älter, und die Augen jünger. Wie die Lava, die sich aus dem glühenden Inneren der Erde loslöst, brannten sie unvertilgbare Spuren und begruben ganze Städte mit vergänlichen Wünschen und kleinlichen Sorgen hinter sich. Bei ihm aber wurde beim Weinen nur die Nase roth und das Taschentuch naß. Wahrscheinlich trocknete er es dann auf einer Leine; denn woher nahm er sonst soviel Taschentücher? Den ganzen Tag lief er von einem Gefängnißwärter zum anderen, bückte sich demüthiz. vor ihnen, weinte, beschwor seine Unschuld, flehte, man sollte seine Jugend berücksichtigen, gab das Versprechen, er wolle sein ganzes Leben seinen Mund nur noch zum Gebet und zu Lobgesängen offnen. Und sie lachten ihn aus. wie wir es thaten und gaben ihm den Namen kleines, unglückliches Schwein" und riefen: Heda, kleines Schwein, komm her!" Und er eilte aus diesen Ruf gehörsam herbei, denn er glaubte jedesmal, sie würden ihm mittheilen, er dürfe in seine Heimath zurücklehren. Aber sie spotteten nur über ihn. Sie wußten genau so gut wie wir daß er unschuldig sei, aber sie wollten andere kleine Schweine" durch die Qualen, die er erlitt, abschrecken als ob jene nicht sowieso schon feige genuz waren. Er kam auch zu uns. denn da? Alleinseia flößte ihm Entsetzen ein; aber unsere Gesichter blieben hart und verschlossen, und vergeblich suchte er den Schlüssel dazu. Er wurde vollständig fassungslos und nannte uns liebe Kameraden und Leidensgefährten." Aber wir schüttelten unsere Köpfe, wiesen auf die Wächter und sagten: Nimm Dich in acht, man könnte Dich hören!" Und er wagte es, nach der Thür zu sehen dieses kleine Schwein. Konnte man da ernst bleiben? Und wir lachten mit den vom Lachen entwöhnten Stimmen. und da er uns lachen sah. wurde er wieder munter und froh, setzte sich zu uns. erzählte von seinen lieben Büchern. die auf seinem Tische stehengeblieben waren, von seiner Mama und seinen Brüdern, von denen er nrcht wußte, ob sie noch lebten oder vor Schreck und Sehnsucht gestorben waren. Zuletzt jagten wir ihn fort. Als wir mit dem Hungern" anfingen, um gegen die Staatsgewalt zu demonstnren, ergriff ihn Entsetzen, unaussprechliches Entsetzen. Das kleine Schwein aß gern aber er fürchtete sich vor den lieben Kameraden, nicht minder vor den Wächtern. Wie verloren irrte er zwischen uns umher und wischte häufig seine Stirn, auf der sich etwas zeigte Thränen oder Schweiß (ich weiß es nicht) mit dem Tuche ab. Und unentschlossen fragte er mich: Werdet Ihr lange hungern?Lar.ge," antwortete ich streng. Und werdet Ihr nichts heimlich essen?" Mama wird uns Pasteten schicken, versicherte ich ernsthast. Er blickte mich ungläubig an, schüttelte den Kopf und ging seufzend fort. Und am folgenden Tage theilte er uns zitternd und bebend, mit verzerrtem Gesichte, mit: Hungere allein!" Und er hungerte. Wir glaubten im nicht, wie Ihr iym mcht geglaubt hät tet; wir dachten, er ene heimlich, und auch die Wächter glaubten das. Und als er schließlich vom Hungertyphus ergriffen wm zuckten wir nur die Achseln: ..Armes, kleines Schwein!" Aber emer unter uns. der nie gelacht hatte. sagte jlnster: . Er ist unser Kamerad. Wir müs sen zu inin geqen. Er pbantasirte. und traurig wie sein ganzes Leren waren auch diese unzusammenhangenden PhantaSen. Er sprach von seinen theuren Büchern, von Mama und den Brüdern, bat um Kuchen schwor, daß er unschuldig sei und flehte um Gnade. Und er rief nach der Heimath. Theures Frankreich!" rief er. O. sei verwünscht. Du schwaches Menschenherz!" Er zerriß uns die Seele mit seinem Rufe: Theures Frankreich! Alle waren wir im Krankensaale, als er starb. Das Bewußtsein kehrte ihm vor semem Ende noch einmal zurück: er lag ruhig da. so klein und so schwach; und still standen wir vor ihm, wir alle seine Kameraden. Wttfn ich todt bin," sagte er zu uns mit schwacher Stimme, so singt über meinem Grabe die Marseillaise' .Was sagst Du?" riefen wir. bebend
vor Freude und aufwallendem Zorne. Und er wiederholte: Wenn ich sterbe, singt über mir die Marseillaise!" Und zum ersten Male blieben seine Augen trocken, aber wir wir weinten weinten alle, einer wie der andere. und unsere Thränen brannten wie Feuer, aus dem wilde Thiere hervorbrechen. Er starb und wir sangen über ihm die Marseillaise. Junge, starke Stimmen sangen das groe Lied der Freiheit, und der Ozean gab es grimn'ig wieder und trug es auf seinen Wogen in's theure Frankreich den bleichen Schrecken und die blutmrothe Hoffnung. Und nie vergaßen wir dieses Nichts mit der Furchtsamkeit des Hasen, der Geduld des Arbeitsviehs und der großen Menschenseele. Auf die Kniee, lkameraden und Freunde, vor diesem Helden!" Wir sangen. Unheilverkündende Flinten kna.lten. scharfe Bajonette richteten sich drohend gegen Unsere Brust aber immer lauter, immer freudiger klang das drohende Lied, und in den weichen Händen der Kameraden schwankte der schwarze Sarg. ' Wir sanken die Marseillaise.
Baby unter einem Vün d e l e r st i ck t. Als dieser Tai? ine Frau Lizzie Topocik in Chicago von e:.,em Ausgang nach Hause lau, bemerkte sie, daß ihre jüngere Schwester, eine gewisse Catharine Ma?ug?.. ein Vünd:l Wäsche umhcrschlcppte. Lluf ihre Frag?, was sie mit der Wäsche anfangen wolle, erhielt sie nur s:hr unge nügendcn Bescheid. Dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf das Mädchen die Wäsche von sich und in die Wiege des Kindes warf. Als Frau Topocik ihre Schwester schließlich überwältigt und abgestraft hatte, mußte sie die Entdeckung machen, daß ihr Kind unter dem Haufen Wäsclc erstickt war. Beide Schwestern wurden verhaftet. Von einem Vären fortgetragen. Das zwölfjähriqc Töchterchen des Farmers T. W. Eaian in Taeoma. Wash.. war dieser Tae allein mit ihrem Brüderchen zu Hiuse; gegen Abend begab sich die Kleinern die Scheune, um Kartoffeln zu ho'en, c!6 sie plötzlich auf einen Bären stieß, der das Mädchen packte und nach dem nahen Walde halb schleifte, hzlb in d:n vorderen Tfcen trug. Das Brüderchen rief Hilfe herbei, allein el'e die Nachbarn die Verfolgung recht begonnen hatten, war das Mädchen unverletzt nach Hause zurückgekehrt. Es erzählte, daß es etwa 800 Yards in d?n Wald geschleppt worden sei. worauf der Bär es fallen ließ und davontrampelte. Wahnsinniger im Weichenstellerhau s. Sechs Stunden . lang hat ein Wahnsinniger di? Weichen auf dem Bahnhof in Cavanauh. Ind., in seinem Besitz gehabt. Er bemächtigte sich des WeichenstellerHauses, hielt alle Fracht- und Personenzüge auf und erwehrte sich mit einer Eisenstange aller Zugangestellten. welcye ihn zu überwältigen versuchten Ehe, man den Mann festnehmen konnte, mußte man aus dem nahen Hammond per Eztrazuz einige 20 Polizeibeamte kommen lassen, die den Wahnsinnigen schließlich nach Hammono brachten. Drei Kinder verbrannt. Drei Kinder eines gewissen Stanley Singleton im Alter von 13, 11 und 3 Jahren sind in Heater Station. W. Ba.. bei einem Feuer umgekommen. Nachdem die Familie zu Bett gegangen, sammelte sich 'Naturaas aus einer schadhaften Röhre und verursachte eine Erplos!on. Die Eltern und zwei ältere Kinder schliefen in einem Zimmer, und als die anderen Kinder durch die Rufe der Eltern geweckt wurden, waren sie schon so sehr in Flammen eingehüllt. daß sie nicht mehr entweichen konnten. Nach 2 1 j 5 l) r i g e r A bWesenheit und nachdem er 18 Jahre lang von seinen Angehörigen für todt gehalten worden ist. ist der 4?jährige 'William McGill zur freudiqcn Ueberraschunz seiner hochbetagten Eltern nach Kenosha. Wis.. zurückgekehrt. Er hat sich im Westen und Nordwesien des Landes ausgehalten und ein nicht unbeträchtliches Vermögen erworben. Für den ersten Weibnachtstaz hatte er alle McGills in Kenosha und Umgegend zu ein:m Familiensesie eingeladen. Soldaten als Raufbolde. Mehrere Soldaten von' dem 9. Kavallerie-Reziment. da5 in Fort Learenworth. Kas.. steht, fingen einen Krawall in ein:r elektrischen Car an, verhieben den Kondukteur und den Motormann, schlössen dieselben ein, warfen alle Passagiere hinaus, schlnc:n die Fenster der Gar ein und ließen dann die Ear rnch Fort Lcavenworth rasen. Dort wurden sie sofort eingelockt. Gedankensplitter. . Es lft wirklich merkwürdig, irie wenig im Leben des MerlcnZ würdig ift! Q ist viel besser für dich, du öffnest dem Cchmc:chler deine Tasche als cin Herz. Ter rußigsten Werkstatt crülüht oft die rosigste Zukunft. (5? gibt Leute, denen es ir.ehr darauf an-. kommt, daß als was von ihnen gcrcdei wi d Mancher, der die gan? Welt bkg!ü-?c möchte, macht dabk, di:jenizen urg UM die ihm am nächsten stehen. Ein Mädchen ist den meisten nur dann c himmlisches Geschöpf, es indische ter befitzt.
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Zweifaches Licht für Probiren Sie eine für einen Dic geknickte Liöittgslilie. In einem Vorzimmer des JustizminjsteriumZ zu Paris steht eine Stutzuhr. die mehr als ein Jahrhundert alt ist und so gut ging, daß sie seit Menschengedenken nie ausgebessert werden mußte. Kürzlich stand sie a.er still und wurde einem Uhrmacher anvertraut, der nicht wenig erstaunt war. als er beim Auseinanderlezen des Werkes auf einem Rade die Inschrift fand: 3tf), Jean Blanchet. hare um 22. August 1702 gesehen, wie Tanton (le sieur Danton") das Symbol deZ göttlichen Königthums entweihte, indem er eine Lilie zerbrach, die den Zciger dieser Uhr zierte." Das wird so erklärt: Am 10. Auzust 17O2 wu-.d: Dantcn zum Justizminister ernannt, Camille TeZmoulins war sein Kabinettschef und Favre d'Eglantire sc'n Unterchef. Die Uhr stand n tr.tn Kabinett, nnd ihr großer Zeiger lief, wie es damals Sitte war. in eine .siönigslilie aus. Ihr Anblick bereitete Danton Aergerniß, und eines Tazes. als er besonders gereift war. faßte er das Emblem des Königthums zwischen die Finger und knickte es. Der Uhrmacher Jean Blanchet war zufällig zugegen, und die rohe That empörte sein royalisiisches Herz. Er sagte nichts., fertigte aber die Inschrift an, die man jetzt gefunden hat. luö d:m Aufsatzhest eincs sächsischen Torfschulkindcs wird uns folgende Blüthe historischer Dar stellung dargeboten: Teutschlands Befreiung von den Römern. Zur Zeit, da unser Heiland geboren wurde. herrschte der Kaiser Llugustus in Nöinischcnreich: mm wollte er auch Deutschland haben und er Trug List und Steuer ein und viele Teutsche jünglinge traten in Teutschland ein. Ein jüngling mit Namen Hcrrmaun der auch in Römischen Her eintrat lvar darüber empöhrt in Römischen Lande. Er wollte sein Vaterland befreien und schloß einen Vuhnt mit dem Teutschen Ferschten. Und es kam ein heftiger Rcchenstrom, der riß die Strasse auf und Warus merkte, das dic Gefahr geschcn war. Aber am Rhein waren die Teutschen und fein den zusammen gekommen und Warus sah sich immer um uno dachte rr hätte etwas verlohrcn und er battc auch allens vcrlohren. Als bald stürzte er sich in sein Schwärt. Die Römer wollten den Bauern helfen und als das Kaiser Augustus borte rief er aus. Und er sprach: Warus, Warus gieb mir meine Lekioncn wieder. tietjt ühnlitfi. Börsianer: Wie findest Du mein Bild? . . . Nicht wahr, gut getroffen?" F r e u n d : Nicht ganz! Wie ich sehe, hältst Du die Hände in den eigenen Taschen!" Aucix ein Genusz. Kellner (zu einem Gast, der die Speisekarte bestellt hatte): Und was werden Sie nun - speisen?" Gast: .Ach niz!...Jch wollte nur nachschauen, was ich mir erspare, wen iöniresse!-
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