Indiana Tribüne, Volume 30, Number 119, Indianapolis, Marion County, 11 January 1907 — Page 1

oo fSJ , v tie;c3j .1 I U Tae und o vo -no I - f Sonntag sblatt i !0?l'rS3ocfic. IT. oitiid-f Lart S lOlicr W'che. J IHV IXO fii-'Äse ?ÄSii85vfc(;N &S Erscheint jeden Nachmittag. Jabrgang 30. Indianapolis, Ind., Freitag, 11. Januar 1907 No. 119.

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Zwanzig Personen verbrannt.

Verheerendes Feuer in einer BuchKinderei. Straßburg, i. 61., 11. Jan. Zwanzig Personen kamen heute in ei' nein Feu?r um. durch welches die Buch Mnderc! von Hubert & Co., einer eng' lischen Firma, zu GeiSpolöhelm. in der Mhe unserer Stadt, zerstört wurde. Ein Kessel mit beißem Celluloid ejfclodirte, und da5 flüssige Material setzte alle- in Brand, mit welchem es in Berührung ;kam. In kurzer Zeit waren alle AuSgänge durch Flammen der sperrt. und,viele von Denen, welche entkamen, wurden furchtbar verbrannt Da? Feuer lockte groß, Menschenmengen zur S'.elle. Die Verurnndeten wurden unverzüglich in ärztliche Obhut gegeben. Rettungsmannschaften find bemüht, die Leichen aus den Trüm mern hervorzuholen. Der Jammer derer, welche Angehörige verloren, ist unbeschreiblich. Ueberfülllgeö Schiff angelangt. B e rm ud a. 11. Jan. Der 12 Tage überfällige Dampfer Ponce" langte heute hier an. Der Dampfer war beschädigt, und er wurde 'durch den Dampfer Waban geschleppt. Der rechte Fuk durch Loko0tide t r i avgesllyre. Der Yard.Conducteur des C. y. & D. RoundhauseS, Charles McAree, wurde heute Mittag der rechte Fuß von einer Rangirmaschine abgefahren, als 'k Mm W,,chmft,llen iesMIigt war. XtrUlU .! 1921 Avenue. gegenüber seiner Arbeitsstelle, und wurde per Ambulanz nach dem Et. Vincent'S Hospital gebracht. Gasolln-Erpiofio. Seidenes Kleid durch Reibung entzündet. Durch eine eigenartige GasoUN.Ex. tlotton wurde gestern nachmittag m . I ttarftubt S garderet an der N. JUtnotS fc. emomamutaei vazaoen ange . , . , I .... t - rw . M r-l l . w I 2le, und verr ar: arnaor rouroe an eNchl UNS ops, iowle an rmen r r ? . c . ft . I . . - . UNS uanven ,merzttaz oeroranni. xju H"i!Üi FmttweHk ..Hin.,,, eine Ausdehnung .Z B,ndes, k db n dm Maschlnm und anderen Apparaten reine je.nott reutetn. Die Ervloftcn wurde auf ganz eigen tdümliche Weise verursach,. Indem nlm . m . mmtm m . mm mtr m m Mtf MWm I !!ch em doppeltes fceidenueio NQ tm entzündete uns die Flamme stchder m der Nähe benndlichen Gasolinkanne mittheilte. Herr Karstadt wurde sofort von dem nach allen Richtungen umhersgritzenden Gasolin getroffen und in Flammen ge hüllt, doch gelang eS der anwesenden Schwägerin, sowie auch der Schwester, die Flammen sofort zu ersticken, so daß die Brandwunden keine sehr gefährli chen wurden. wi. ..n,... uuüi uciuuiiucii uic uauii uiuccv - letzten sofort, und zwar so, daß der zur Stelle gerufene Arzt nicht umhin konnte, ihnen sein aufrichtiges Kom pliment zu machen. Der Schaden be schränkt sich auf Kleidungsstücke und andere Sachen, welche von Kunden der Firma zur Behandlung eingeliefert wuroen. UMf oeciaui w:ro oie öirma l. vr t . r f rvt denselben ihren Kunden ersetzen. Iran! Weilacher's Sample Room, Ecke Columbia Ave. und löte Straße.

Geldschranksprenger er brachen in Oaklandon den Geldschrank der Firma W. H. Melloy, doch machten dieselben keine Beute, da zufällig keine Werthsachen sich in dem Schranke be fanden. Die. Combination und die Handhabe wurden abgeschlagen. C. Wuls, 1806 Arrow Avenue, wurden aus seiner Wohnung eine An zahl wichtiger Papiere und $22 in v StraßenbahN'BUlettm gestohlen. - , 1

Zwei Einbrecher verhaftet.

Wahrscheinlich Mitglieder Bande. einer größeren Die Geheimvoliziften ttrüger und Lancaster verbafteten geSern den 21 jahrigen Charles Pennifton und dessen 17.jührigen Bruder George, welche nach ihrem eigenen Geständnisse verschiedene der letzten Einbrüche in unserer Stadt begangen haben und zu einer Banve von Dieben gehörten, die weitverzweigte Operationen unternaywen. Sie geben an. den Einbruch in die Anlage der Sup:rior Sheet Metal Co., No. 2031 Rooieoelt.Avenue. letzte Frei.' tag vm au-gksuyr: zu yaoen, oel welcher Gelegenheit sie den Geldschrank sprengten und Comptoir-Möbel demoIlt,en - 3" ellenberger S Zucker aarenladen. No. 749 Massachusettsvenue. wollen sie zwei verschiedene Einbrüche verübt haben, zedoch glaubt e Polizei, daß man ihnen noch mehr derartige Fülle zur Last legen kann. George Penmuon wmoz m cm Woynung der oetden sauveren Bruder, m. Mir rn rr - ti mcm. c. . . r v I 'co. 4tv noro ail.iraße, gesunoen, wahrend man den momentanen Aufent. halt-ort des Bruders Charles als an Cst Washington., nahe Delaware. Straße, feststellte, von wo ihn Detec. tlv tturtz einbrachte. Nach verschiedenen Hin und )Ct' fragen bekannten die Brüder sich H . rn w , i in.i - I ver,cyieoenen oorgenannn erorecyen huldig, sagten außerdem, daß sie. eyc pc üci uci gcci xrniui umyuymc eindraSen. der Office der CbarleS Var rard Coal Co., 732 Oft Northstraße einen Besuch abstatteten, bei welcher Gelegenheit sie 1500 Patronen erbeute ten. Der Besuch der Metal Werke wurde in Begleitung eines Dritten aus g.sgh,., wklch.r ftflfct i,,r b.schZsU, l und uZ Rache n.n dm Weg zeigte, wie man am Besten in das In ere oelanaen konnte. Nachdem man das Combination?' schloß am wiDiqnni mmwWX m - r r . . I b". w, m. .ich,.,, b,n Schränk zu iffnm und S mn ft Ui kraailelm großm Gklddelrog,, nu. 10 C.naa. und ftt. t5 St. I I . u . . , CtT) iX. W CVllfL I taun uy- ... mV AMM..I. I . v. u .U.U. ue 'r. ulruu. Qrn I . Aitttnl Mi mtn Irt K . w 'fU'tt' " rrrx I h.lK.M Wlf.lltllM AHA K . miAIAa. I " .-:r4 .t,. c.x..s.: frixiti "'1', "Ur vuttz "" a1km Vaaim t CkAH4rfl tAl I i iv v"",, '- f - p rngkgngenem harlen Kämpft ieraubl.n. da dm Wabnun n cht ,,, n dem Or, d,r enlsnnt fl. """""" und ist man m Pokilea elk'i bemahl, die Sache f diel als - - - X & f ! JL 1 If 1h I 41 tu uu. Polizeiliches. Edward Myerö und A l gert Ehipman, welche ihre Adressen als 215 Nord Delaware Straße an. gaben, wurden durch die Radler Mul. len und Stewart verhaftet. Beide find beschuldigt, Kaugummi Automa. ten (d. d. eiserne) gestohlen und aus geplündert zu haben. Eine An,abl ?t u n a e n . imlr hUUrt önA fnTAt m dkUtsckkN Namen, wurden gestern von der Polizei fegOknommen. Alle sind desckuldlat. I ms 1 mr V " " w - - eitunasbündel aeitoblen u baben.

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Die Zeitungödiebereien hatten während o ' ' " der lekten 5e!t aan, enorme Vrovor i tt nrr mn nnn mn n ttt tyi w tt in nii u iinrui nrri 1 As r ic ...f.1.1 v. - ,v . 0 Nolt.ki Meldung oemflfflt werden mußte. Jacob Kierdorf'ö Wirthschaft, 835 Massachusetts Ave. Unter falscher Flag ge. ?ln Phoenir. Am., ist unlängst der Privatsekretär des russischen Konsuls in Chicago, Nicolai v.'Naylin. gestorden. Be, oer aus Geyeik der Bchor- ' vollkommen entwickelt- ?;raü Zar Die Identität der verstorbenen Person ist m tiefes Dunkel geyullt, das die BeHorden bisher nicht zu lichten , imstande roaicn.:

Staats - LegislaWr

Gouverneur anly's Botschaft mit Enthusiasmus entgegen genommen. Die Organisation d e r beiden Häuser' Der Sprecher des Hauses ist Emmett F. zgranch aus Martinöville. Chief. g,,., muon 6 ßu5 Waid. ington; Asfifting-Clerk Leo. K. FeSler. ftnbtonaboli?: Ober.Tbürbüter Gnaä. r Wintrode. Suntinaton: CaucuS Borsitzender Richard N. Elliott, Con. erkville. CaucuS.Sekretür John Wea. öer Indianapolis. er Senat oraanissrte sich wie foIfll. Präsident pro tem., Fremont Good. mhe Williamsport: Secretär. Julian Hoyett; AsfiftentSecretär. Charles R. L ane. Fort Wayne; Waffenmeister, OIlöer Jgs, Muncie; CaucuSVor sitzender, John C. Farber, Frankfort. Die Republikaner waren zur Zeit der NamenSverlewna alle anwesend, von den Demokrat UVAm vier. Die Sitzungen der beiden Körperschaften h,rfhr,,),i i,r,ffrtnt nt w,?d,n mrw 0 W f 0 ma m Rkprüsentantenhause die Ma j0tllM bet Republikaner nur eine sehr kleine ist. 3m Senate ist der Unter r,!.H ,mirtt hr, s... deutend aiöfc. Am Vormittaae wur. wmm w-w (j Jf wwww99W U I LM II1IIIILII U 1 MV M I I 1 1J K. U AI La m. M. AK M. A mm I mm " " k.,sanderS kttn l,sst. ßer der Beamtenwahl verhandelt. ... -"n " " i " ( -" Nachmittags 2 Uhr traten beide Häuser wieder in Sitzung, um die Botschaft des Gouverneurs entgegen zu nehmen. Die Botschaft ist ein außeror deutlich langes Dokument von etwa 33,000 Worten, und der Gouverneur behandelt eine Anzahl Fragen, welche " mmoIZT,,. tLr Z ' ?'' wttwui vtfciiM gutii -i ginne der Botschaft machte er die Ge setzgeber darauf aufmerksam, daß das m mTw mm fP m tmf . . v.. mwi . - jnif utr Lyrrnntntb itnr wnift v. a akt . M6 iaMil n "3 :c- Xl, " Mk schmim. Dl.s.ldm stnd ,.. .,. h(M ,,,,,,, ' ,,MM,ri " "Z ' "ZZ TZ Z. ' -w p v v mg v w p vik TOnHm h,n Hnfnrh, " T .-II-.. .. s , g r Interessen voranaeben. Die wMMmrt m tmh MMf.. frit i mt. ., n wi.fc iwm . uubit V ' ' . m.n. ki..kn, werden. -.rt5 nrncT,m w-s., d. M.s.k. vv.vmi vt ts w I y ,,g,gin,r,. ist nicht. ,u bttsu. mm lamütat lo Me g,,,,, mttti fjaten u ftben. Wie die d.'reilZ dekedenden m . ,, . . . , M . begehenden rpranen dirlgir, und limitirt. so daß ihre Vortheile auch dem Volke zum Nutzen gereichen. Die Verfassung macht es dem Gou verneur zur Pflicht, den gesetzgebenden Körperschaften Informationen bezüglich der Zustande im Staate zukommen zu lassen und solche Gesetzgebung zu em Pfehlen, die nach seiner Anficht für die Wohlfahrt deS'StaateS nothwendig ist. BiS zu diesem Grade theilt er die Ver antwortlichkeit mit den Gesetzgebern und wtrdselver emyetl des gesetz pul.ru.r.. . v rr . , 1 im nuniuuucu iuzvlttl. I cn jf .ImIam .iMf.ii.Mk.u cm.t. eht der Gouverneur dann auf die Fi anzen über. Dieselben stnd zufrieden peueno, zuma: oie azanzen oel eq I ..r - , , m nungs,qmv kuroaqie im vermögen "kgen 1 asnn oen tsiaaiairnuinrn inurnrn cn w tr 1 . .ir c ..fi. l " - 1 - S"" 000 abbezahlt, so daß jetzt noch eine Schuld von S800.000 verbleibt. welche nicht - vor 1910 abzuzahlen ist. und vor 1915 nicht füllig wird. Doch ist hier noch zu bemerken, daß der schiedene Staats'. Institute, die jetzt unter Contract find, vollendet werden müssen, und daß deshalb ein Theil deS SinkingfundS zu diesem Zwecke verwen det werden wird. ' Der sogenannte .GovernorS Fund von $30,000 wurde mit Ausnahme von $1,123.26 aufgebraucht, für die TuberruloftS ommtsfton $524.22; Z2.385.05 für daS StaatSgefängniß; innn fn ha ßfciimm .. ,.r H. mtmtm jjlHII VI Ultty

niffeS; $15500 für ein Lagerhaus,

sowie andere kleinere Summen, welche zu verschiedenen Zwecken verwendet wurden. Unter diesen waren L100. um wah. 1 rend der Ausstellung hier die Pool wetten zu behindern, und $1175.89 um Frenchlick und West Baden zu schließen. Er erwähnte die Sherrlck Affaire, daß ihm zuerst die Mittheilung wurde, daß der Auditor seinen halbjährlichen RechnunaSschluk mit dem Schatzmeister nicht abhielt, daß darauf eine Unter. suchung eingeleitet wurde, und daß dann. alS SHerrick sich um 8145,000 kurz meldete, sofort ein Untersuaunas ttomite ernannt wurde, nd der Audi tor zur Resignation gezwungen und vor Gericht gebracht wuede. Der Gouverneur bemerkt weiter, daß wahrend der Untersuchung auch Un regelmäßigkeiten in den Contos des Ge neral.Adjutanten John R. Ward ge. funden wurden, daß diese aber auf Rechnungsfehler zurückzuführen feien, un) dak. als Ward resianirte. Gen. Oran Perry an dessen Stelle ernannt wurde. Gen. Ward zahlte dem Staat die S1510.44 zrrück. StaatS-Sekretär Daniel E. StormS. gegen welchen der Gouverneur Anklage erbeben wollte, und der stü weiaerte. dem ernannten Comite Einblick in die Bück ,u eben, edackte der Kouver. neur zuerst eine Spezialfitzung der ge. setzgebendm Körperschaft einzuberufen. dock ttstanirte Storm. tht dies Schritt gethan wurde. Alle UnregelMäßigkeiten waren vorher auSge. glichen. Andere Untersuchungen wurden ein. aeleitet und die Rkce . An.eleaenbeit wurde an'S L kckt aebrackt. Der Gou. verneur erwähnt, daß Versicherung?Gesellschaften irrthümlicher Welse Gelder an diesen, anstatt an den Schatz, ' ' mtmt be.ablten. Die Summe be. l.,s. ans ttoi .21 . in nrn. ker Tbeil dieser Gelder wurde wieder. erlangt. Die Falle von I. O. Henderkon. 101.158.65 und A. fiL Daklv S25.485.50 stnd gleichfalls erwähnt, und der Äouderneur liebt aus diesem das Resultat, daß eS an einer Aufsicht feblt. und er emvfieblt. einen erkabre. nen RechnungSezperten anzustellen. m,. m m. m. x.. m.. v v ii -ys Mp 19 v "w amten zu untersuchen. Er empfiehlt weiter die' Errichtung seperater VerficherungBureauS, da die AuditorSoffice kaum im Stande fei, über alle Versicherungsgesellschaften im Staate, etwa 321 an der Zahl, genaue Kontrolle zu führen. Er empfiehlt auch spezielle Metze, welqe es mogliq maqen, oa oer Gouverneur das Recht erhült in solchen auen me m wti Baoen uno renq emzugrklsen uno vorgelunoene Spielutenfilien zu zerstören. Auch , n..fll , . m.T.L. .X..m nrnnioji er ein e,es. roeles es ,am ermoguqr. ,oize Veamie, roe,o;e lym !ll 1 CV lt Q . ... niQji neu nno, auö mir zu entfernen. Für die Elsenbahn.Cammisfion em pfiehlt er gleichfalls größere Machtde. fugnisse. Er weift aus die Kohlen blockade hin, und sagt, daß Tausende beladen Waggons wochenlang auf den Geleisen stehen, ohne befördert zu z werden. Er schildert die Unannehm iichkeiten, welche Fabrikanten und dem Publikum im allgemeinen aus dieser Sache erwachsen. Die Steuerlisten, d. h. das fteuer. bare Eigenthum des Staates wächst rapide und um mit diesem Wachsthum Schritt zu halten, empfiehlt er etc Er . tm Nennung etnes dritten teuerkommts färS. Auch empfiehlt er ein neues BanktazionSgesetz. Er empfiehlt die BegnadigungS Behörde völlig abzufchaffe, da der Gouverneudoch in allen Fällen, falls er ehrlich verfahren will, selber unter suchen muß, und auS diesem Grunde die BegnadigungSbehörde und deren Empfehlungen von keinem Werthe find, Auch die Druckgesetze sucht er abzu ändern. Er erwähnt unter anderen die stets vorröthig gehaltenen Stimm zettel, welche in Zahl ganz gehörig duzirt werden könnten, ohne daö öffent liche Interesse zu schädigen. Auch sucht ?r die Druckfachen, - welche für den

Staat angefertigt werden, anders zu

klassifiziren. Hierauf folgen einige minder wich tige Empfehlungen Die StaatSblbliotbek.Beöörde: die ' Forderung des 161. Jndiana Frei willigen Regimentes: der O. A. Baker (Cigarrette Baker) Fall; die Unregel mäßigen Gesetze welchen Staatsanftal ten unterwerfen find; das StaatS-Re sormatorium; das StaatSGefängnlß; daS CorrectionSbauS für Frauen; die Industrieschule für Mädchen; die Blin denanftalt und andere öffentliche In ftitute stnd erwähnt, sowie auch meh rere bereits errtatete. oder nooz zu er richtende Monumene. Den Lobbyisten wünscht der Gou verneur besonders scharf auf den Pelz u rücken. .Dieselben füllen die legis lativen Kammern, und haben keinen Gedanken oder Wunsch außer den von ihnen vertretenen Interessen. Solche Personen stnd keine sicheren Rath geber. Sie sind Feinde der Interessen des Volkes, und ihre Gegenwart ist eine Gefahr für das öffentliche Wohl ergehen- sagt der Gouverneur. Viele Sachen von außergewihnlicher Wich lür daS Volk wurden Euch vor klegt, welchen manche dieser Interessen oppomren weroen. a-lq wuroe oe nachrichtigt, daß eine Anzahl profes sioneller Lobbyisten, engagirt dieselben W vertreten, bereits hier stnd. Ein Gesetz sollte pasftrt werden, un ter der NotbwendiakeitS'ttlausel. und um der SuSpendirung der Regeln, welches vorsieht, daß jede Person welche gegen Zahlung, als Rathgeber oder Agent durch eine Person. Corporation der Vereinigung angestellt ist, um direkt oder indirekt die Passirung einer Vorlage zur befürworten oder zu dekämpfen, gehalten wird, beim Staatssekretör eine geschriebene Aussage, von tr itil. e 1 lFi(t l et. lom unrer l ,qr,sniq oeauoigl. hinterlegt, auf welcher die Namen der Person, Firma. Corporation oder Ver einigung. für welche er arbeitet, ange. eoen nno, sowie auq oen ge,e?zeoerl n Akt. in welchem er solche Dienste leinen ,ou. 3 Bezug auf die Temperenz-Gefetze spricht sich der Gouverneur sehr lobend uS; er erzahlt, daß eS gelungen fei 189 TownfhipS und 18 StadtwardS während der Zelt des zweijährigen Be ftehenS des Gesetzes trocken zu legen. Er spricht von dem Rechte elneS freien Volkes, einen Handel von feiner Ge melnfchaft auszuschließen, dessenGrund bedingen ein ungemischtes Uebel find. Der Gouverneur macht daraus einige unwicktlae Bemerkunaen und bebt dann ...dg, dak er weiteren verschärften Ge. Uum nm mtmM aS Geschäft ist völlig ohne Vertheing von allen Standpunkten aus Knacktet, dak ick irgend einer MaKre. QeI mene QmlI,4c G-nebmiauna M ' . " " " " g.ben gewillt bin, welche den Handel regulixi oder einschränkt. 1 ' " Der Gouverneur spricht sich zuletzt die gdeSiZraf. au und ersuckt die Gesetzaebe um Abschaffung der I OB' - " - selben. Nach Verlesung der mit Beifall auf genommenen Botschaft schloß der erste der Siduna. Verschwundener Schützling Sangt ohne Begleiter an. In Begleitung eines Beamten langte 1 gestern Abend A. Lennard aus Leba non an, um die Reise nach Plainfield, m s oomge eely Jnflttut zu ma 1 w tpmut m tv . tmrm mt m m qen. uf oem Tractton Baynyos angekommen, begab sich der Beamte an'S Telephone, die Ankunft anzukün digen, und bat Lennard auf ihn zu warten. Nach Beendigung der Converfation jedoch war Lennard verschwunden und obgleich man alle Waggons durch suchte, konnte derselbe nicht gefunden werden. Eine Stunde später telepho nlrte Leonard aus Plainfield einen Gruß an den Beamten,, und er zählte ihm, daß er ganz gemüthlich im . Plainfield Waggon der Suche zu schaute. Daran natürlich, daß sich der Mann auch grade in diesem Waggon ' setzen werde, hatte Niemand gedacht.

Der Sinshav-Fall.

Angeblich ein Geständniß abgelegt. Aus Michigan City kommt die jedech noch nicht verbürgte Nachricht von einem Geständnisse des vor mehreren Jahren wegen der Ermordung seiner Gattin zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurtbellten Predigers William E. HinshavSeine Gattin wurde seiner Zeit mit einer Schußwunde im Kopfe und Hin. shaw selbst mit durchschnittener Kehle in feiner Wohnung vorgefunden. Hin. shaw gab damals an, daß Einbrecher die That verübt hätten, und wurde dies auch bei seinem Verhör von feinen Vertheidigern geltend gemacht. Vor etwa einem Jahre wurde er vom Gouverneur Durblnparolirt, aber vor einigen Monaten wieder zurück in'S Zuchthaus geschickt, weil er dadurch eine Parole übertreten hatte,, daß er ntime Beziehungen mit der Frau deS Sheriffs von Wadafh County pflegte. Das Geftändniß soll Hinshav einem Freunde, dem Herausgeber einer Zei ung, welcher früher feine Kirche be uchte, gegenüber unter dem Versprechen der Verschwiegenheit abgelegt haben. und ist dasselbe etwa folgendes: Hin haw sagt, er habe sich an jenem Abend zusammen mit seiner Gattin auf dem Helmwege von seiner Kirche befunden, und habe seine Frau ersucht, bei einer nahe der Kirche wohnenden Familie zu übernachten, wegen der Kälte, die in ener Nacht herrschte. Seine Gattin sei jedoch sehr elfer. üchtkg gewesen und habe sich gewei gert, seinem Ansinnen Folge zu leisten. Sie sei dann' mit ihm nach Hause ge ahren und habe sie sich während der Heimfahrt und später zu Hause noch mit ihm gezankt. In der Nacht sei er aufgewacht und habe, seine Gattin mit einem Rasiermesser in der einen Hand und einem Revolver in der anderen über seinem Bette gestanden und gedroht, ihn tödten zu wollen. Er sei aus dem Bekie aufgefprun gen und habe versucht, seiner Frau die Waffen zu entreißen, wobei er geschossen und auch mit dem Rasier messer geschnitten wurde. Bei dem Versuch, seiner Frau den Revolver zu entreißen, sei letzterer- loSgegangen und ei die Kugel seiner Frau in den Kopf gedrungen, sie fast augenblicklich töd end. Als er feine todte Frau vor sich gesehen habe, habe er, um sich nicht in Verdacht zu bringen, seine Gattin er chossen zu haben, durch mehrere Revol verschösse einige Nachbarn herbeigeru fen. denen er dann die bekannte Raub geschichte erzählt habe. Regula's Halle, Logen- und VereinLocal, 170 Süd Eaü Str. ' Barbarische 'ErziehungsMethoden. Der Millionär Thomas W. Vrown in Philadelphia, Pa., ist wegen grausamer Behandlung feiner Kinder von den Großgeschworenen in Anklagezustand versetzt worden. Er zwang die Kinder, im November im Ozean Bader zu nehmen und" im Dezember barfuß im Schnee zu laufen, angeblich um sie abzuhärten. Um die Kinder gegen eine solche Behandlung zu schützen, haben Verwandte sie entführt und werden sie so lange verborgen halten, bis das Gericht darüber entschieden hat. ob die von Brown angewandte Methode denKindern nützt oder schadet. Es wird ferner geltend gemacht, daß Brown ein religiöser Fanatiker ist. der seine Kinder zwingt, lange Kapitel in der Bibel auswendig zu lernen und sie grausam bestraft, wenn sie. ihre Aufgabe nicht lösen können. Tollwuth durch Liebkofungen eines. Hundes. Der 25jährige Frank Bulkanal in Pleasantville, N. Y.. ist an der Wasferscheu gestorben, die dadurch verursacht wurde, daß ein Hund seine Hände leckte. Das Thier wurde eines Tages von einem kleinen Hunde gebissen, der wahrscheinlich an der Tollwuth litt, und mußte, trotz sorgsamster Pflege seitens Bulkanals. schließlich erschossen werden. Bald darauf fiel Bulkanal durch sein eigenthümliches Benehmen auf, so daß man sich veranlaßt sah. ihn in ein, Hospital nach New Fork- zu bringen, wo einige- Tage nach seiner Aufnahme die Tollwuth bei ihm ' zum. Auöbrukh kam. , , -

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