Indiana Tribüne, Volume 30, Number 118, Indianapolis, Marion County, 10 January 1907 — Page 7

Jndians TribS , 10

Januar 1907.

Ä!I!lII!,!III!!I,!I!!I,Ii!II!IIl!,!I,II!II!Z'.!l!I!IIIIIlIII!!!!!I HncUrl I Roman von A. G. von Snttner !! I!!!IIii!IIIII!!IIIlII! Sckluh.) Wollen Sie, daß ich wieder weine wie so oft bisher erwiderte sie fast sckwchzend. Ich dachte nicht an Ihr Wissen, sondern nur an Ihr Herz und weil zu diesem eben mein Vertrauen unermeßlich war, weil ich wußte, daß Sie fähig seien, auch der blinden Esther Ihr Le'ben Ihre Zukunft kurz Alles zu opfern, so " Still. Esther," unterbrach Andreas, das Händchen streichelnd, das auf der Lehne oeZ Fauteuils ruhte. Das Wort Opfer darf hier nicht erwähnt werden es wäre in diesem Falle ein garstiges Wort. Eine Frage, Esther: wäre der Fall umgekehrt; hätte es das Schisal gewollt, daß ich erblinde würde Ihnen das auch ein unübersteiglicheS Hinderniß geschienen haben?"' Ja würde Dir das geschienen haben?" fiel wieder Mlle. Sidonie ein nein, mein guter Doktor; in diesem Falle wieder hatte sie keine Macht in Paris zurückzuhalten vermöcht, um zu Ihnen " Du weißt nicht, was Du sprichst. Sidonie." versetzte Esther sanft, und auch Ihre Frage ist nicht stichhaltig, denn der Fall wäre ein ganz anderer." Ein schüchternes Klopfen an der Thüre machte dit Sprechende verstummen. Was gibt's?" rief Andreas, sich erhebend. Bitte. Herr Professor, der Wagen ist bereit, die Koffer aufgepackt; es ist die höchste Zeit, wenn Sie den Zug nicht versäumen wollen." Packen Sie die Koffer wieder herunter, und geben Sie dem Fiaker eine Entschädigung denn ich bleibe hier." Sehr wohl, Herr Professor." Sie haben eine unaufschiebbare Reise vor," drängte Esther, ein wichtiger Klient erwartet Sie ohne Zweisei; Sie dürfen nicht " Ich weiß wahrhaftig nicht, wie dieser Klient beschaffen sein müßte, der mich von hier wegbrächte." erwiderte Andreas mit Bestimmtheit. Doch wollen Sie die Wahrheit wissen? Zu Ihnen aing die Reise. Esther Sie wollte ich suchen." Mich? Sie wußten also, w " Ich wußte nichts. Aber glauben Sie. mein Herz würde mich nicht den richtigen Weg geführt haben?" Esther tastete nach seiner Hand, die ihr rasch entgegenkam. Ich danke Ihnen, mein Freund." Mademoiselle Sidonie hatte stch diskret erhoben angeblich, um nach der Uhr auf dem Kamin zu sehen. .(LtOonte. wo bist Tu?" frug Estyer fast ängstlich. Hier, mein Kind," rief sie herüber. Ich regulire meine Uhr; sie geht um um volle fünfeinhalb Minuten zu spät." Und nun, mein Freund da es das Schicksal gewollt, daß auch ich Ihre Klientin geworden, will ich von Ihren Lippen mein Urtheil hören." Mademoiselle Sidonie trat erregt näher; sie gab Andreas einen Wink: Jch habe Ihnen doch gesagt, daß ein jüngerer Arzt die Möglichkeit einer Heilung nicht ausschloß?" Sie haben es gesagl." erwiderte Andreas ernst. Er sei gesegnet, wenn er wahr gesprochen!" Wohl noch nie hatte eine Untersuchung Andreas solches Herzklopfen derursacht, wie die. welche er jetzt anzustellen im Begriffe stand. Er fühlte es er wußte es mit Bestimmtheit, daß seine Zukunft und die Esthers davon abhing. Monate hindurch vielleicht Noch länger hatte sie das Unvermeidliche kommen gesehen und ebensolange hatte auch ihr Entschluß Zeit gehabt, zu völliger Reife zu gelangen. Wenn sie bisher fähig gewesen, den Drang ihres Herzens zu bekämpfen zu ersticken, so war sie ohne Zweifel auch stark genug, sich jetzt auch noch Gewalt anzuthun und bei ihrem Beschlusse zu verharren und das alles aus dem einzigen Grunde, weil sie sein Bestes damit zu wollen glaubte! Wie konnte er sie nur überzeugen, daß sie unrecht hatte? Er kannte sie gut genug, um zu wissen, daß er es nscht erreichen werde. Warum haben Sie nicht gewollt, daß ich komme, als ich Sie damals um die Erlaubniß bat?" sagte er mit ernstlichem Vorwurf in der Stimme. Soll Zch's Ihnen sagen?" fiel Mademoiselle Sidonie fast aufgebracht ein; weil sie wahnsinnig, thöricht war; weil sie ein ein wie soll ich's nur nennen ein falscher Edelmuth, oder Stolz, oder Schüchternheit bewog, Ihren Antrag zurückzuweisen; sie wollte nicht. daß Sie den reichen Amerikaner aufgäben, um der armen Esther zu Hilfe zu kommen; als ob sie nicht auch im 'Nothfalle hätte zahlen können!" Ja und als ob er sich auch von mir hätte zahlen lassen!" fiel Estber lachelnd ein. Nein, meine gute Sidonie Du weißt sehr gut. daß das nicht ter einzige Grund war. Was sagte Dr. Poiret in Paris?" Hm er sagte vielleicht einen Unsinn." Und Dr. Mollard?Eben dasselbe." Und was meinst Du 'wird Dr. Geier heute sagen?"

,, Andreas Ergriff sie schweigend bei

S

der Hand und führte' sie zum Fauteüil.

Eine Versuchung war m lhm ausge-

stiegen: von ihm allein hing es nun ab, sein Urtheil zu vernehmen und wenn er dieses sein Urtheil günstig lauten

ließe wenn er die zu erwartende

Hoffnungslosigkeit des Falles leug-

nete? Nein fort mit Dir. Du

unwahrer Gedanke mit einer Lüge will ich sie mir nicht erkaufen! Ja

was wird Dr. Geier heute sagen?" wie-

derholte Mlle. Sidonie mechanisch.

Und wenn er das Gegentheil von dem

behauptete, was Sie von den Lippen

der Anderen gehört?" sagte er leise zu Esther.

Gibt er mir sem Wort, daß er

daß er nach seiner festen Ueberzeugung sprechen wird?"

Sein Wort." Dann dann gibt es kein Hinder-

niß mehr!"

Wieder schwindelte es ihm, wieder

flimmerte und flackerte es vor seinen Augen, als er sein Gesicht dem zurück-

gelehnten Köpfchen näherte dann aber mit einem gewaltigen Entschluß bekämpfte er die Erregung. Zwar pochte ihm das Herz so laut, daß es Esther vernehmen konnte aber sein

Blick war klar, ernst und prüfend, wie

wenn er diese trüben Augen bis m ihr

Innerstes durchdringen wollte. Auf

der Stirn hatten sich ein paar düstere

Falten gezeigt, als er seine Untersu-

chung begonnen und nun schwanden langsam diese Falten, eine nach der an-

deren, bis endlich die Stirn wieder

glatt war; jetzt schoß ihm auch eine

plötzliche Röthe in die Wangen und

dann packte er dieses Köpfchen mit beiden Händen, drückte einen warmen in-

nia:n Kuß darauf und sagte langsam:

Esther, ich gebe Dir das liebe Wort

von damals zurück: Espoir!" .

31. Dezember 1876 Heute sollte es entschieden werden. Dreimal wollte ich's versuchen und

dreimal mußte ich davon abstehen

weil mir die Hände zu sehr zitterten. Und wenn dies nun immer so fort-geht!"

1. Januar 1877. Kann ein Mensch wirklich so glücklich sein? Ist's Wahrheit, Esther?

Tu siehst? O. Du mein Alles

Du meine Seligkeit!" 24. Kapitel.

tation Sigmunds herbergHcrn! Fünfzehn Minuten Aufenthalt!" Gespannt blick-

ten die Passagiere zu den Fenstern binaus. denn kaum hatte der

Zug gehalten, als ihnen die Klänge

eines militärischen Marsches aus unmittelbarer Nähe an die Obren tönten, mw, ,iTi ?? da nur für ein acF? 5er

Bahnhof mil' Blumen- und Reissig-

guirlanden behängen, und hier, aus dein Perron, die Bürgerwehr in voller Parade, mit Musik und fliegende: Fahne. Dazwischen mengten sich nun einige schwarzbefrackte Herren und seidengetteidete Damen, während der Stationsvorsteher seine gute Mühe und Noth hatte, die nicht unmittelbar betheiligte Zuschauermenge, die hinter dem Staketengitter hereindrängte, zurückzubeordern. Jetzt sonderte sich eine kleine Gruppe tZTL den festlich gekleideten Personen ab: Der 5lommandant der kriegerischen Schaar versorgte seinen Säbel und schritt feierlich, von mehreren Befrackten gefolgt, gegen einen Wagen erster Klasse zu. dessen Thür soeben geöffnet worden war. Auch eine der Damen schien sich bemüssigt zu fühlen, den Herrn, an dessen Arm sie bing. zu bereden, daß er sich mit ihr den Anderen anschließe, denn sie gestikulirte lebhaft, bei welcher Bewegung ein nicht unharmanisches Geläute und Geklapper von allerlei Schmuckstücken hörbar wurde, die auf ihrer Person in Unmassen vertheilt waren. Se! doch nicht so zulu'artig. Wumperl!" rief die Dame entrüstet, indem sie ihren Begleiter, d:r nur zögernd folgen wollte, mit sich zerrte. Die Passagiere lehnten sich nun noch neugieriger zu den Fenstern hinaus, denn d:r Kommandant stand stramm vor dem Paare, das soeben dem Wagen entstiegen war. salutirte vorschriftsmäßig und öffnete hierauf den Mund, offenbar, um jetzt irgend eineAnsprache vom Stapel zu lassen aber der Angekommene ließ ihm nicht einmal Zeit.

das erste Wort 'auszusprechen: er fiel dem Kriegsmanne um den Hals und

küßte ihm beide Wangen ab. von welchen die militärische Strenge ver-

schwunden war. um ein paar dicken Thränen Platz zu machen. Und jetzt riß sich die juwelenbehangene Dame vom Arm ihres Kavaliers los und

stürzte schluchzend aus den Ankomm

ling zu: Mein einziger Andr

mein einziger Herr Professor! Wie. nicht mehr Andreas?" ver

setzte der also Begrüßte, ihre Küsse

herzlich erwidernd, und dann gab es

ein Händeschütteln, ein Begrüßen und

Vorstellen an allen Ecken und Enden.

Die Glocke ertönte zur Abfahrt:

Bitte, meine Herrschaften, Bahn frei

Bahn frei!" mahnte der Ctatior.Z vorstand. Ein schriller Pfiff, ein äch

zendes Pusten und der Zuq glitt davon.

während die Passagiere sich noch immer

starrend an den Fenstern gedrangt hiel ten.

Das war ein freudiger, aber auch ein anstrengender Tag gewesen! Der Festzug vom Bahnhof in die Stadt,

zum Hause Fummerer, .an dessen

nront die aroße Marmortafel anae

bracht war, mit'der goldenen Inschrift:

Andreas Geier. 18501853." Dann

von dort in's Schützenhaus zum Bankett, bei welchem nicht weniger denn 17

Toaste gesprochen und erwidert wurden, das venetianische Fest auf dem

Fischteiche mit obligaten Eondellie-

dern und, nicht ganz m den Rahmen

passendem, aber immerhin effektvollem

Vortrag des zur Gelegenheit von Frau

Eonstantia verfaßten Gedichtes Des zielerreichten Jünglings Heimkehr." aber es war all:s von liebendem Herzen geboten und von dankbarem

Herzen empfangen worden.

Der Ball batte bis drei Uhr ge-

dauert; jetzt hieß es schnell zur Ruhe

gehen, denn das Paar wollte am näch-

sten Morgen so früh als möglich eine kleine Fahrt, doch nur zu Zweien, un-:

ternehmen.

Etwa-s langsam:?, Kutscher!" sagte

Andreas, als das Gefährt nun auf der

Strafe neben dem Kamp dahinrollte,

der heute viel maiestatlsch:r als ae-

wöhnlich rorbeibrauste. da er die ge-

schmolzenen chneemassen aus dem

Gebirge Mit sich trug. Es ist o lange lange Jahre her. seit ich den Genuß eines Aprilmorgens auf dem

Land: in der freien Natur gehabt!" wandte er sich an seine Begleiterin

ich mochte es heute nach Herzenslust

genießen."

Und Esther? Ihre Augen weide-

ten sich mit verdoppelter Wonne an

diesen frisch hervorsprießenden Tan-

nenwipfeln, am jungen Grün der Buchen und Eichen, an den Schlüsselblu

men und Veilchen.

Sie fand keine Worte aber ihre

Hand hatte die des Gattcn erfaßt und bei jedem erneuerten Glücksgefühle, das

ihr Inneres durchströmte, druckte sie

sanft die Hand, die ihr Rettung gebracht die ihr das Augenlicht wie-

dergegeben.

So waren sie endlich an der Stelle angelangt, wo man den Wagen verlassen mußte, um sich, nur wenige Schritte weit, zu Fuß zur Fähre zu begeben.- Auf der primitiven Plattform, die das Einsteigen in den Kahn erleichterte, saß ein alter Mann, mit Angeln beschäftigt. Soeben hatte er einen tüchtigen Weißfisch losgebakt. und nun machte er sich daran, seine Schnur wieder binauszuschnellen. als Andreas mit Esther auf die Plattform trat. ..Der Fährmann ist nicht hier?" frug er den Alten, der ihm halb und halb den Rücken zukehrte. ..Nein aber er wird sogleich kommen." Sie haben da einen guten Fang gethan." Ja. nicht übel. 's ist heute Freitag und da braucht mein Schani wollte sagen der Herr Pfarrer von Kampegg " Mir scheint, wir sind alte Bekannte, Herr Lehrer," unterbrach Andreas lächelnd. Der Alte wandte erstaunt den Kopf, und zog die Brille, die er über die Stirn geschoben, wieder aus die Nase herab. Mir scheint auch aber ich weiß nicht recht wie und wo. Es mag wohl lange her sein vermuthlich auS der Zeit, wo ich noch nicht pensionirt war." Gewiß; Sie waren noch in voller Thätigkeit, als Sie dem Andreas Geier das Abc nebst den vier Regeln beibrachten." Der Alte erhob sich mühsam von seinem Sitze. ,.W a a s, das soll der G:ier-Anderl sein?" Na freilich ist's der Eeier-Anderl!" Der ehemalige Lehrer schlug sich vor die Stirn: Daß ich's doch nicht gleich errathen habe!" er hielt dem einstigen

Schüler beide Hände hin. Seien Sie mir willkommen, mein lieber Herr

Prof "

Anders," unterbrach der andere

lachend.

Mein liebcr And:rl! Wird das

eine Freude für meinen Schani sein! Wie oft hat er mir mit Stolz vom be-

rühmten Gelehrten gesprochen, der sein

einstiger Spielkamerad gewesen!" Der

Fahrmann kam herbenehumpelt.

Auf dem Rückgang kommen wir zu Ihnen und zum Schani zum Herrn Pfarrer." sagte Andreas, dem

Alten die Hand reichend. So, Fahr mann, wir können abstoßen."

Das Paar schritt bald den steilen

Pfad hinauf, der zur Ruine führt. -

Also Ander! ist Dein eigentlicher Name?" sagte Esther, freundlich zu ihm emporblickend. Weißt Du. daß er mir besser gefällt, als das steife Andreas? Lassen wir den Andreas für

den Herrn Professor und behalten wi?

für uns den Namen des Knaben, der hier so muthig allerlei Abenteuer be-

standen hat. Ist Dn's recht so?" Wie Du willst, mein Schau." Sie betraten den inneren Hof. An

dreas führte seine Gefährtin gerade-

wegs auf eine arkadendurchbrochene Mauer zu: Hier stelle ich Dir den berühmten Ahnherrn Peter von Holtzapfel vor, der zu Ehren seiner Dame so manche Lanze gebrochen und wacker turnirt hat und hier." auf einen halbderwischten blauen Fleck zeigend. den Kühnen, der sich ihm zur Seite

gestellt, den Andreas Geier, Ritter, das heißt, der sich erst selbst zum SRUter hat schlagen müssen!"

Und redlich hat er's gethan, nachdem er mehr als eine Lanze in seinem Leben gebrochen, und für seine Dame wrnirt hat." erwiderte Esther, liebevoll

den Arm des Gatten druckend. War es nicht wie eine Vorherbe

siimmuna, daß ich mich hier, an der

Szite.DeinesUrahnen abkonterfeite?

Von diesem Tage an gehörte ich zur Familie. Komm. Esther, ich will Dir nun einen Punkt zeigen, von wo man eine hübsche Aussicht auf's Thal und auf die Stelle genießt, auf welcher meine Wieae gestanden hat." Beider Blicke versenkten sich in das Landschaftsbild. das da vor ihnen lag. Was würdest Du dazu sagen, meine Esther," hub er schließlich an, wenn ich diese alte Burg der Gemeinde abkaufte und wenn wir uns hier unser Nest bauten, um immer nach des Winters Müh und Arbeit den Sommer über auszuruhen?" Ich würde mich wie ein Kind darüber freuen! Ist doch Deine Heimath auch die meine, mein Anderl!" Ende.

Englands neuer Dollchastcr.' Erfahrener Staatsmann nö bekannter her vorragenser Gelehrter, Bei der Ernennung des Chcfsekretärs von Irland. James Bryce. zum Nachfolger des bisherigen britischen Botschafters Sir Mortimer Turand in Washington ist der Wunsch ausschlaggebend gewesen, den Washingtoner' Posten mit einem Manne von außergewöhnlicherBedeutung zu besetzen, einem Manne, der außer politischem Einfluß ein sympathisches Verständniß für das amerikanische Volk und amerikanische Angelegenheiten besitzt. Er soll im Stande sein, Großbritanniens früheren Einfluß in Washington, der nach englischer Auffassung von dem deutsehen Botschafter usurpirt worden ist. wieder zurückzugewinnen. In der That dürfte England mit der Ernennung Vryces für den Washingtoner Boischafterposten eine vorzügliche Wahl getroffen haben. Bryces Werk The American Commonwealth." eine Frucht seiner drei Reisen nach den Ver. Staaten, zeigt ein vollkommenes Verständniß für amerikanische Einrichtungen. Gesetze und Gepflogenheiten. Sein Buch Constitutions," das den Unterschied in den Verfassungen Großbritanniens. der übrigen europäischen Staaten und der Union in breiten Linien zeigt, wird allen angehenden amerikanischen Advokaten anempfohlen. James Bryce ist schottisch-irischer Abkunft und erblickte 1837 in Belfast. Irland, als Sohn eines Geistlichen das Licht der Welt. Er gesuchte die Unioersitäten Glasgow und Oxford, wurde

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Jaine Bryce. 1867 zur Barre zugelassen und nabm von 1870 bis 1893 die Regiusprofessur für Civilrccht an der Oxforder Universität ein. ein Lehrstuhl, der bereits 1546 von Heinrich dem Achten begründet wurde und von dem jeweiligen englischen Staatsoberhaupte besetzt wird. In der Zwischenzeit war Bryce Parlamentsmitglicd und Kanzler des Herzoqthums von Lancaster mit Sitz im britischen Kabinett. Nach 1893 bethätigte sich Bryce als Präsident der Handclskammer. sowie als Vorfitzender der Kommission für höheres Schulwesen. Chefsekretär für Irland wurde er im Dezember 1S05. Bryce ist Mitglied einer Reihe von wiffcns'aftlicben Gesellschaften nn Instituten. Sein Buch The Holy Roman Empire" gilt als das bedeutendste Werk, das in England über die sen Gegenstand je geschrieben ward. $dumov:i$li$che$ rtllxcsptiidj. Haben sich gnädiges Fräulein auch schon einmal die Seele aus dem Leibe geschrien?" gtcljiltanc. Der Müller ist ein bösartiger Kerl! Immer am Letzien fragt er mich, wieviel Uhr es ist!" . Der Dttznure liafo töliidr.

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Ich habe inein ganzes Leben lang Glück gehabt." Dös sieht ,na Jhna aber a an, Herr Nachbar." -

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