Indiana Tribüne, Volume 30, Number 117, Indianapolis, Marion County, 9 January 1907 — Page 7
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D!!!II!I!!!I!!!IIII!!!I!!!I!!l'l!!!k!IIII!!M?II!I!!!!IlI!I!!!! j H n d C I4 1 W Noman von D A. G. v o n S u 1 1 n t x 1 Si;iii;rji;!'i;i:,!':'inii!,i;i,i;iii!ii!!iiiii!!iiiiji!iiinn (Fortsetzung.) Wieder sah sich der eifrige Leser ge nöZgr, mehrere Lichter auszublase: Ich ir.n mich sputen, wenn ich zu (5nde kommen will. Das Jahr 74 kann ich füglich überspringen; es enthält fast nichts als Aufzeichnungen, meine Wirksamkeit als Vorstand btx Sanitätskominission betreffend." er schlug rasch die Blätter um: Halt hier auch etwas von einem alten Vekannten:" Wien. 25. November 1874. Hochwohlgeborener Herr Professor! Werden Siz ein Hochgeborener es einem Niedrigstehenden nicht verübeln, wenn kr's wagt, die Feder in das scfiruanc Naß zu tauchen, um Ihnen zu schreiben? Ich würde mir auch gewiß nie diese
Freiheit genommen haben, wenn ich Ihnen nicht die wichtige, und für mich lebensbedingernde Nachricht mitzutheilen hätte, daß ich ein junges Mädchen j von der Sorch zum Altar geführt habe! Meine Emma spielte zwar vorläuficherweise nur die .Stimme hinter den Koulifsen aber dieses Amt versah sie. wie ich mit Ueöerzeuchung fachen kann, in ganz supplinier Weise, auch würde sie es ohne Zweifel mit der Zeit zu einer ersten Trachödin gebracht haben wenn ihrem Florian nicht die Geduld ausgegangen wäre. Natürlich gestattern ihr di? Hausbeschäftigungen nun nicht mehr, die Bretter der Bühne zu betretern! Bitte, fachen Sie's Niemandem, daß meine Emma bei der Borch war; ich theile es Ihnen im Vertrauen mit. denn man würde mir sonst noch am Ende hintenach den VorWurf machen, daß ich mit brutalem Echoismus der Kunst eine ihrer besten Jünaermnen geraubet habe! Ich hatte neulich Ihrethalben einen kleinen Auftrii im Theater, hochgeehrter Herr Professor: Neben mir saß nämlich Einer, der in einer wirklich chräulichen Weise schielte, und dabei war der Mensch über die Trachödie so vergnügt, wie ein Kuckuck, der glücklich sein Ei in's fremde Nest geschwindelt hat! Ich war ernstlich aufgebracht: .Herr' sagte ich .schämen Sie sich nicht mit solchen Auchen das Theater aufzusuchen? Warum gelten Sie nicht nach Berlin zum Prosen, or Geier, der drückt sie Ihnen rrit dem Daumen heraus, und setzt ,ie Ihnen wenigstens wieder anständig ein!' .Gehen Sie selbst zum Geier. Sie unverschämter' ich will Ihnen nicht Alles wiederholen, was der brutale Mensch noch sachte. Auch ließ ich es dabei bewenden, denn meine Emma bat mich inständichlichst, keinen Skandal zu machen. Entschuldigen Sie das Wortspiel mit Ihrem hochgeschätzten Namen, aber ich kann nichts dafür, daß es der Andere machte. Ich hoffe Sie werden mir meine Zudringlichkeit, Ihnen geschrieben zu haben, nicht verübeln, und deshalb bleibe ich mit ganz ergebenster Empfehlung Euer Hochwohlgcboren treuzuchethaner Florian. Erster Friseur der beiden Hoftheater." Ein flüchtiges Lächeln umspielte Andreas' Lippen, als er weiterölätterte. Noch eine Notiz, an der sein Blick für einen Moment haften blieb: 29. Dezember 1874. Herr Maurus ist zum Prälaten gewählt worden! Sandte ihm eine Gratulationsdepesche und Grüße an Pater Ambrosius." Er suchte nun rasch nach eine: Stelle im folgenden Jahrgange: " 14. September 1875. .Jacta est alea!' Wie lange Jahre hindurch habe ich's gewaltsam zurückgedrängt, bis ich endlich nicht länger mehr konnte! Jetzt, wo es geschehen ist. zittere ich vor Freude vor Furcht und vor Erwartung. O, meine Esther was wirst Tu sagen? Bist Du mein?... In vier Tagen karn mein Schicksal entschieden sein. Erbarmen. Esther habe Mitleid. Esther!..." Andreas näherte sich den letzten Kerzchen, die noch am Baum flackerten; seine Hand zitterte ganz leise, als er das Buch dem Lichte näher schob, um ja nichts vom Kommenden zu übersehen: 16. September 1873. Noch zwei Tage, bis ich's erfahre, aber heute weiß sie es schon! Vielleicht hält sie in diesem Momente meinen Brief in Händen und vielleicht strahlt das liebe Lächeln auf ihrem Gesicht o. Esther o. Du mein Alles!" Unter der Ueberschrift 18. Septemher" ein Brief: Melun. 16. Septembers 1875. Mitternacht. Mein armer Freund! Was ich seit lange gefürchtet, ist gekommen. Konnten Sie sich und mir den Schmerz nicht ersparen? Nein. Sie konnten's nicht; es mußte so kommen und es ist vielleicht besser. Andreas ich kann und darf nicht Ihre Gattin werden; es ist ein einziges Hinderniß wohl nur. das uns trennt, aber es ist unübersteigbar! Fragen Sie mich nicht darnach, ich sag' es Ihnen nicht aber glauben Sie mir. daß dieser Entschluß seit längerer Zeit Lnerfchütterlich' in mir - feststeht. Seit
längerer Zeit?' fragen Ste Ja: trotz
dem ich trachtete, gewisse Stellen, die in Ihren Briefen leise darauf hindeuteten. unbeachtet zu übergehen (soweit ich's thun konnte, ohne Sie zu kränken) bemerkte ich. daß sich diese Idee immer mehr und mehr in Ihnen festsetzte. Ich hoffte dadurch, daß ich meine Antworten in wenig eingehender ilxt verfaßte. Ihren Gedanken eine andere Richtung zu geben aber es wollte mir nicht gelingen. Es war nicht zurückzuhalten. es ist nun heraus, und jetzt soll es auch bei mir heraus: Wäre nicht jenes unselige Hinderniß, ich schwöre Ihnen, ich würde jubelnd .ja' rufen, denn von jenem Abend an, wo Sie wie ein ganzer Mann gehandelt haben, wo Sie nicht den Bruder verleugneten wie es vielleicht alle Anderen oder doch wenigstens die Meisten gethan hätten, vonjenem Abend an hat sich das junge Madchen, welches dieser Szene beiwohnte, zugeschworen, nie einem Anderen die Hand zu reichen! Damals habe ich Sie aufrichtig, innig bewundert. Andreas denn es gehörte wahrlich Heldenmuth dazu, seine Existenz, seine Zukunft zu Boden zu schleudern, um sich unerschrocken. Allen trotzend einem Mörder zur Seite zu stellen selbst wenn es der Bruder war! Großmutter, der ich es endlich gestand, als sie mich zur Heirath mit meinem Vetter Ereuchingen zu drängen begann, nannte es eine romantische Anwandlung einer Siebzehnjährigen; die Zeit hat bewiesen, daß dabei keine Romantik im Spiele war denn ich bereue noch immer nicht den damals gefaßten Entschluß. Kann Sie dieses mein Geständniß mit der Ablehnung versöhnen, die ich Ihnen zutheil werden lassen muß? Zürnen Sie mir? Nein nicht wahr, Sie sind und bleiben mir gut? Einen Kuß von Esther." Andreas Gesicht war sehr ernst geworden; er blickte von seiner Lektüre auf. gegen die Gluth im Kamin, die nach und nach zu weißer Asckz zu zerfallen begann: Und sie wollte mir es nie nennen dieses Hinderniß! Es half kein Bitten, kein Flehen, und kein Trotzen! Viele Monate habe ich dahin gehen lassen, ohne ein Lebenszeichen zu geoen, lroyoem it miq o ruyreno oar. ihr nicht meine Freundschaft zu entziehen, und als ich ihr endlich unlängst schieb wann war's doch?" er blätterte hastig gegen die letzten Seiten zu: Da .erhielt ich eine Antwort auf Französisch von fremder Hand! Melun, 26. September 1876. Herr Professor! Esther ist leidend; ich theile Ihnen das in ihrem Namen mit. Aengstigen Sie sich nicht es ist keine unmittelbare Gefahr dabei. Wir verlassen heute Melun; Sie sehen also, daß die Patientin nicht schwerkrank ist. Empfangen Sie die Versicherung meiner Hochachtung. Sidonie Tremouille." Er sah wieder vor sich hin: Dann sandte ich eine Depesche nach der anderen keine Antwort; endlich aus meine Reklamation: .Abgereist!' Wohin? Ja. wer's wüßte!" Sein Gesicht hatte sich getrübt, als er endlich das Buch zuklappte und sich im Armstuhl zurücklehnte. Dann bedeckte er die Augen mit .einer Hand und blieb so in Gedanken versunken sitzen. Mechanisch hatte er die letzte Seite wieder aufgeschlagen und die Feder ergriffen: 25. Dezember 1876. 3 Uhr Morgens. Es ist beschlossen. Esther; ich muß Gewißheit haben denn es läßt mir keine Ruhe. Der Mann, dem Du Dein Herz geschenkt (Du gestehst es ihm ja), dem zuliebe Du allen Anderen entsagt, darf nicht wie ein Schüler den ersten freien Moment benutzen, um ruhig auf Ferien zu gehen! Nein, meine Esther, hier, auf halbem Wege kehre ich um zu Dir Esther zu Dir. und müßte ich die Erde bis in ihre derborgensten Winkel durchsuchen!" Plötzlich. weckte ihn ein Knistern und starker Harzgeruch aus seinem geschriebenen Traum: Eines der Aestchen war hell aufgeflammt: Zeit, zur Ruhe zu gehen. Andreas; Weihnachten ist vorüber!" 25. Dezember 1876. 7 Uhr Morgens.Es bleibt dabei. In einer Stunde trägt mich der Wind nach Frankreich!" 23. K a p i t e l. aben Sie denn nicht den Dam.nn rttynnk rnh trn tn tno-e O ' ' v v V V -nigen Minuten abreise?" Gewiß, Herr Professor aber die eine Dame meinte, es sei nur auf einen Augenblick nur eine ganz kurze Konsultation." Was weiß sie. ob das einige Augenblicke oder Stunden beansprucht!" unterbrach Andreas ungeduldig den Kellner; hierauf für sich: Es ist wirklich . lästig, so überfallen zu werden, wenn die Zeit drängt." Er schritt dem Kamine zu. um die Standuhr zu Rathe zu ziehen: Acht Uhr. in einer halben Stunde muß ich unterwegs sein." dann sich zum Kellner wendend: Sagen Sie den iCarnen, oay :cy in acht Tagen wieder hier sein werde, für heute muß ich bedauern, aber " Excusez, monsieur le docteur" d?ang eine resolut lttngenöe Stimme zur Thür herein, mais" der Kellner eilte beschwichtigend auf die Zudringliche los, - während sich Andreas ärgerlich ln's Nebenzimmer zurück ziehen wollte; er war kein Freund von allzu großer weibliche? Energie dock die Fremde setzte unbeirrt ihre franz'osieche Rede fort: .Verzeihen Sie. aber
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wir sind Ihnen von Berlin hierher
nachgereist; heute Morgen um vier Uhr angelangt, haben wir alle Hotels der Stadt durchsucht, um Sie ausfinbig zu machen Sie werden mithin gewiß für zwei Frauen Rücksicht haben, die Sie um eine Audienz von fünf Mi nuten bitten." Andreas verbeugte sich ziemlich kühl: Die Höflichkeit gebietet mir, Ihnen die doppelte Zeit einzuräumen, doch muß ich bitten, daß Sie mir dann ge statten, 'meine Abreisevorbereitungen zu treffen," er gab dem Kellner ein Zeichen, das Zimmer zu verlassen: Wollen Sie einstweilen einen Wagen bestellen. Also, meine Gnädige, womit kann ich dienen?" Sogleich, mein lieber Doktor," 'die Dame eilte zur Thür, und zog nun ihre tiefverschleierte Begleiterin herein. Sehen Sie, Herr Doktor, die Parisei Klinik erklärte den Fall für unheilbar. Ein einziger jüngerer Arzt, dem wir zufällig begegneten, meinte, es wäre Rettung möglich doch wollte er die Operation nicht wagen. Glauben Sie mir. Ihr Name hat bei uns einen vortrefflichen Klang." Sehr verbunden," unterbrach Andreas. Und ich sagte mir: Diesmal gilt es energisch sein; Dr. Geier ist Dein Mann mithin auf zu Dr. Geier!" Es war das in der That ein energischer Entschluß doch " Das will ich meinen! Von Paris nach Berlin; kaum angekommen wieder von dort nach Wien; ohne Ruhe sämmtliche Hotels durchstöbert, das ist" ' Wenn wir sogleich zur Sache übergingen." schlug Andreas vor. nach der Uhr sehend, wirklich, die Zeit drängt." Gehen wir ohne weiteres über." stimmte die Andere bei; dann eilte sie auf ihre Begleiterin zu. die sich in der Nähe der Thür in einem Lehnstuhl niedergelassen hatte. Bitte, .cher doeteur' bitte helfen Sie mir sie ist von der Reise so hergenommen guter Gott kommen Sie sie ist vhnmächtig!" Andreas sprang hinzu, um der gesprachigen Besucberin beim Entwirren ler dichten Schleier behilflich zu sein. Plötzlich stieß er einen Schrei aus. Die Kniee zitterten ihm alles, alles drehte sich und schwebte vor seinen Augen! Er kniete zu ihren Füßen und küßtc ohne Unterlaß die Händchen der Vlinden, die wieder zum Leben erwachs war: Esther, bist sind Sie es? Wirklich? Esther?... Also das war der Grund das war das unübcrsteigbare Hinderniß? Meine Esthe: ist blind!" Freilich war das der Grund!" erwiderte Mademoiselle Sidonie eifrig im Namen der Freundin. Noch dazv war sie damals noch nicht blind: freilich sagten die Aerzte, es könne nich; ausbleiben aber dieser kleine Trotzkopf wollte auch da noch immer nichi Vernunft annehmen. .Es ist nichts;' .es wird schon besser werden;' und der lei Phrasen ohne Unterlaß. Wohl hundertmal drängte ich, Sie, lieber Doktor, kommen zu lassen, oder zu Ihnen zu gehen, und hundertmal fand sie meinen wohlgemeinten Rath Kinderei! Verzeihen Sie. Doktor aber Ihr Deutsche seid doch wirklich das eigensinnigste Volk der Welt!" Andreas lächelte, während ein sanfter Druck von Esthers Hand ihn zum Aufstehen bewog. Er schob dem Fräulein einladend einen Stuhl herbei. Wie klang ihm diese selbe Stimme, deren energischer Ton ihm vor wenigen Minuten noch die Nerven angegriffen hatte, jetzt sympathisch und lieblich! Und das Alles." setzte die Freundir Esthers unermüdlich fort, weil sie sich fürchtete, in Ihrer Gegenwart schwach zu werden weil ihr Herz " Ich bitte Dich. Sidonie!" unterbrach Esther fast flehend. Nein, mein Schatz jetzt soll Alles heraus: Weil sie schwor, daß ihr Andre so pflegt sie Sie zu nennen " Sidonie ich gehe, wenn Du so fortfährst!" Die also Gewarnte ließ sich nicht einschüchtern. Sie klammerte sich an die Freundin fest; daß ihr Andre ein junges, blühendes sehendes Mädchen heimführen solle! Ist sie etwa all oder verblüht? Freilich blind aber das " Das soll, und hätte nie sollen in Betracht kommen!" rief Andreas, sich auf dem Stuhl niederlassend, der zu? anderen Seite Esthers stand. Wenn das wirklich das Hinderniß war " Es ist's noch!" rief Esther mit lei, sem Zittern in der Stimme. Wenn Sie wüßten, wie ich bis zu diesem Augenblicke habe Komödie spielen müssen!" sagte Mlle. Sidonie seufzend. für Esther war es Ihr Assistent, zu dem wir reisten, sonst hätte sie keim Macht der Welt von Paris hinweggebracht. Da mußte ich also schon von Berlin an alle möglichen Unwahrheiten ersinnen, um Ihrer Spur ruhig nachzudampfen. Ich versichere Sie es war aufreibend!" Also so groß ist Ihr Vertrauen zu meinem Wissen, und zu meinem Herzen?" sagte Andreas vorwurfsvoll zu Esther. (Schluß folgt.) 1 ! Summarisch. Wie bist Du mit Deiner Frau zufrieden?" Ach, die ist putz.. ' bleich' und eifersüchtig!
Die Onondaga-Höhle in Missouri.
(Aus der Amerika-. St. Louis.) - Achtzig Meilen von St. Louis ent. fernt, 4 Meilen südöstlich von dem Städtchen Leasburg, auf der FriscoEisenbahn erreichbar, liegt am Mera-mec-Fluß. in den Ozark-Gebirgen, die Onandaga-Hohle. 400 Fuß von den Ufern des fischreichen Flusses abgelcgen. findet sich der Eingang zu dieser Höhle, die als eine der schönsten, bisher in Amerika und Europa entdeckten, gelten darf. An Große wird die Onon daga-Höhle wohl von anderen übertrofsen. nicht aber an der Fülle und dem Reichthum der natürlichen Pracht und Schönheit. An der Südseite eines sanft ansteigenden Hügels tritt man rn den Eingang ein, um seine Aufmerksamkeit auf einen nördlich gelegenen, in Felsen eingeschlossenen kleinen See gerichtet zu sehen. Dieser See. dessen wundervolles Blau das Auge entzuckt, wird von einem unterirdischen Fluß gespeist, der auch dem See als Abzug dient und sich in ungezählten Krummungen durch die ganze Höhle windet. Das Wasser ist 3 bis bis 6 Fuk tief und so klar, daß man eine an den tiefsten Stellen versenkte Stecknadel deutlich sehen kann. Vom Eingang bis zu einem eige.is eingerichteten Landungsplatze am Fluß beträgt die Strecke 46 Fuß. Hier sind bequeme und festgebaute Kähne bereit, um den Beschauer aufzunehmen und ihn aus dem Rücken des Flusses, durch die Felswände hindurch, auf eine Entfernung von 354 Fuß zu befördern. Diese kurze Fhrt an prachtvollen Szenerien vorüber, endet an emem Landungsplätze, wo die Höhle bedeutend breiter und höher wird (an einer Stelle mißt sie aar 150 Fuß in der Höhe und 200 Fuß in der Breite). Auf bequemen Wegen, über 15 stark gebauten Stiegen und 5 festen Brücken wandelt man durch prachtvolle Grotten und unter wunderschönen Bögen bis zu einer weiteren Landungsstelle; hier besteigt man wieder einen Kahn und fahrt unter einem märchenhaft schönen. 75 Fuß hohen Thurm aus reinem Onyx hin; der Fluß mündet in einer Entfernung von 75 Fuß in einen zweiten See. der eine Breite von 200 Fuß und eine Länge von 500 Fuß hat. In nördlicher Richtung wird dieser See durchfahren bis zur Aussteigestette. von der mehrere Stiegen, die zusammen eine Höhe von 75 Fuß haben, nach dem neuen, erst im Juni dieses Jahres entdeckten Theil der Höhle führen. Die Schönheit dieser Abtheilung spottet jeder Beschreibung. Einige Besuchende Fachleute, Professoren verschiedener Colleges, die die Höhle in Augenschein nahmen, sind der Ueberzeugung. daß sie alle erforschten Höhlen übertrifft. Hier sieht man lange Reihen von Kammern und Zimmern, durch Vorhänge (Draperies) abgetheilt und geziert; die Wände und Verzierungcn sind aus reinem Onyx und glänzen in den prachtvollsten Farben und Mustern. Gebilde si:ht man wie Altäre, große Galerien. Säulen und Denkmäler; der Blick fällt auf kristallklare Brunnen und Wasser-Behäl-ter, wie aus reinem Eis, von wechselnder Größe und Tiefe. Auf dem Voden dieser Brunnen liegen Schildkröten und anderes Gethier. wie in Stein erstarrt. lebensg:treu und farbenprächder Größe und Tiefe. Auf dem Boden aus feinstem Onyx. Wände aus demselben Stein, die Decke ist mit einer Mannigfaltigkeit von Sternen und Figuren geziert; eine Onyxwand schließt das Ganze ab und nur eine kleine Oeffnung bildet den Ausgang aus diesem 100 Fuß breiten und 300 Fuß langen Raum. Die nächste Abtheilung ist wieder gewölbeförmig und noch prachtvoller als die letzte. Jetzt trägt einen wieder der Fluß in westlicher Richtung fort; man ersteigt ein paar Treppen, sieht vor sich drei schneeweiße Onyxdenkmäler. Von hier aus laufen-verschiedene Gänge seitwärts. in denen Gerippe von Bären zu schauen sind, die vor Alters her der endet sind. Nach einem Gange von einer halben Meile gelangt der Besucher an einen Ort, der nur mit einem Vegräbmßvkätz verglichen werden kann. Steingebilde, wie Grabmäler geformt, in einer Höhe von 115 Fuß, aus reinem Onyx, stehen rund umher und machen einen ganz eigenthümlichen Eindruck. Von hier geht man durch schöne Hallen und prächtige Gewölbe bis zum Ende der Höhle. Dr saubere Gemeinderath. Eine köstliche Blüthe deutsche Dorflebens stellt die folgende S9ifnri machung eines Gemnndebüttels da?, die daö SchWtst. Tagebl." wiederzibt: Es wird noch-e-mol bekannt gemacht, daß d'Lytt en Samschdi de Drack for ehre Hyser e-weck-inache solle, un wenn's noch-e-mol vorkummt, bcfc nett gebutzt esch. ze leid sich Vt Gemeinnoit brena." (Legt sich ins Mittel.) Da die Bürger anständige Leute sind, die ihren Gememderath ehren, schafften sie alle den Drack" von ihren Häusern fort, damit dem Gememderath daS Hineinlegen" erspart blieb. Proßig. .Warum knöpfen sie sich noch in diesem Gedränge den Rock auf, vor a schendieben wird doch gewarnt!" Pah! ich kann nicht so sein die Diebe sollen merken, daß man nicht gar so auf den Pfennig sieht!"
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