Indiana Tribüne, Volume 30, Number 112, Indianapolis, Marion County, 3 January 1907 — Page 4

Jndtana Tribüne, . Januar 1907.

Ndiana Tribüne. Vauggrbu von d utDf V. JndianaPoli, Ind. Harry O.THudinm Präfident. Geschäfts. oealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269

E-'tred tt the Poit Office ot Indianapolis ai ttcond dac-t matter. Rechtfertigung eines tüchtigen Mannes. AlS der Hamburger SchiffSkapitSn BrunSwkg in der Nacht vom 16. bis 17. Dezember das Unglück 'hatte, die herrliche Dampfyacht Prinzessin Vkc torla Louise" vor Port Royal an der ttüfte der Insel Jamakca auf eine un terseelsche Klippe zu führen, hieß eZ in Depeschen, der Kapitän habe versucht, ohne Lootsen in den Hafen der Antik leninsel einzulaufen. DaS würe un verzeihlicher Leichtsinn gewesen, und der Leichtsinn gehört nicht zu den 61genschaften deutscher Schiffsführer. Wir haben denn auch cn die Richtig seit der damaligen Meldungen nicht recht geglaubt, obschon sie durch den tragischen Tod deZ Kapitäns indirekt ihre Bestätigung zu erhalten schien. Vor einigen Tagen nun sind die ersten Passagiere des verunglückten Ham durger Vergnügungsdampfers nebft einem Tbell'der Besatzung deS Schiffes in Nev York eingetroffen, und aZ sie berichten, klingt wesentlich ander? als die in den Depeschen gegebene Version. Wenn sie auch den Kapitän nicht voll ständig entlasten, jedenfalls läßt ihre Darstellung BrunZvig als das Opfer unglücklicher Umstände erscheinen, die auch der kundigste und vorsichtigste Schiffsführer nicht abzuwenden der möcht hätte. Der Kagitän hat sich nicht auf sein Glück verlassen. Er hatte mit Fackeln und anderen Nacht signalen vergeblich versucht, einen ortZkundigen Lootsen zu bekommen und hatte dann beschlossen, bis zum An bruch deS Morgens vor Port Royal zu ankern. Um einen sicheren Ankerplatz zu gewinnen, versuchte er. etwas näher an Port Royal heranzufahrm. Dabei hatte er das Unglück, die Signallichter zu mißdeuten, und das kostete ihm sein schmuckes Schiff und da Leben. Als der Schiffsboden knarrend über den sei sigen Grund fuhr, ließ der !?apiZSn die Maschinen stoppen und die Schotten schließen. Dann begab er sich auf eine JnspektlonStour durch die Kielräume. Außer ihm wußte wohl keiner, wie schlimm eS um die ßolze Jacht ßand. Er hatte gesehen, wie sich die Maschi nen und Kessel gesenkt, wie die Stützen des Schiffes sich gebogen und die ftäh. lernen Wände gelitten hatten. Schwei gend. mit finsterer Miene ging der Kapitän, dessen leutseliges, freundliches Wesen ihn zum Liebling der Passa giere wie der Besatzung gemacht hatte, nach seiner, unter der Brücke liegenden Kajüte. Er begegnete dem ersten Ossi zier und befahl kurz, den vierten Offi zier in einem Boot an Land zu schicken, um das Stranden der .Prinzessin Victoria Louise- der Rhederei zu mel den. Eine halbe Stunde verstrich und auch die anderen Ossiziere hatten die döse Lage der Jacht erkannt und wuß ten, daß einer der schönsten aller Passa gierdampfer wohl kaum wieder eine fröhliche Touriftenschaar in seinen pa lastartigen Räumen in ferne Lande und wieder heimwärts tragen würde. Dann ging ein Ossizier nach der KapltünS Kajüte, um eine Meldung zu machen. Auf sein Pochen erhielt er keine Ant Wort. Er drehte den Knauf und die Thüre öffnete sich. Entsetzt prallte er zurück. Vor ihm lag Kapitän BrunS wick entseelt am Boden, die kurze Jagd büchse, die ihn in alle Meere der Welt begleitet, und mit der er so manche schöne WaidmannS Trophäe erbeutet hatte, neben sich. Ihre letzte Kugel hatte ihren Herren in'S Nirwana be fördert. Niemand hatte den Knall ge hört. Für einen derhängnißvollen Irrthum, nicht für feine Verwegenheit hatte der SchiffSführer so furchtbare Sühne auf sich genommen. Daö neue Nahrungsmittelcsetz. Mit dem neuen Jahre wird sich auch eine Umwälzung in dem Handel mit Nahrungsmitteln vollziehen. Das neue Gesetz, das gestern in Kraft getreten ist. verbietet bei strengen Strafen jede Verfälschung von Nahrungsmitteln mit gesundheitsschädlichen Substanzen. Für die Reinheit

der Nahrungsmittel können die Konsu menten dann selber sorgen, indem sie die verfälschten einfach nicht kaufen. Alle Nahrungsmittel in Verpackung müssen auf der Etikette genaue An gaben tragen, was sie enthalten. Na türllch werden die guten, unverfülsch ten Artikel mehr kosten, als die ver fälschten; aber das Publikum wird

voraussichtlich lieber den höheren Preis für reine Nahrungsmittel entrichten. Diejenigen, welche auS BilligkeitSrücksichten die unreinen Waaren vorziehen sollten, werden alsdann kein Recht mehr haben, über NahrungSmittelverfälsch ung zu klagen. Reine, unverfälschte Nahrungsmittel die Botschaft ist fast zu gut, um wahr zu sein! Die näheren Bestimmungen über das neue NahrungSmittelgesetz bringen wir in einem Artikel in dem lokalen Theile der heutigen Zeitung. Der Prediger unserer Zeit. Ein schönes Wort über die Presse schreibt unter dem Titel .Kanzel der Neuzeit- der berühmte Literat Peter Rosegger in dem Blatte .Marburger Presse ElneS TageS siand ich vor einer ZeitungSpresse und hörte dem energi schen Geknarre und Gepolter zu, wcmit sie die Blätter druckte und hinwarf. Warum denn so heftig und laut? Ach ja,du bist der ttanzelredner, der große Prediger unserer Zeit. Die Worte, die du jetzt so leidenschaftlich hervor stoßest, hallen in wenigen Stunden durch das ganze Land. Du predigst in den Wirthshäusern, in den ttaffehäufern, in den Straßenwögen, auf den Eisenbahnen, in den Privathüusern und mächtig auf allen Marktplätzen. Wo ihrer km Geschäft, im Verein, in Geselligkeit mehrere beisammen lfind, bist du mitten unter ihnen und predigst. Und nicht wie auf der Kanzel verhallt dein Wort, kaum daß eS gesprochen ist. WaS im Gedächtniß des gierigen Lesers nicht haften bleibt, das haftet auf dem Papier, und wer eS nur an schaut, dem predigt eS fort und fort. Und so rusft du Tag für Tag ohne Rast und Ruh. Ader waS, du gewal tiger, allgegenwärtiger Kanzelredner, was ist es denn, das du predigst ? ES ist vom Tage und für den Tag. Könnte eS nicht vom Tage für dsS Jahrhun dert fein ? Der Tag braucht freilich nur fein Wert, so wie selbst in der Kirche, an die Predigt schließend, der TageS undWochenplan der Gemeinde verkündet wird. Predige Du ader doch auch das Beständige, das Hohe und Unsterbliche. Predige nicht immer Geld und Macht und Eigennutz, nicht immer Zank und Streit unter den Menschen. Predige in die Köpfe hinein ein geistiges Leben, predige in die Herzen hinein glühende Thatkraft und Liebe. Eine Liebe, die für den Tag sich bethätigt, die aber so groß ist, daß sie hinausreicht über den Tag, über die'Partei, über den Staat, über die Nation. Dein Journal aus un serer Zeit bedenke, eS soll ein Blatt der Weltgeschichte sein. ES wird! ge sagt, daß der Apostel Paulus, wenn er heute lebte, Journalist geworden würe. Daraus läßt sich folgern, daß der Journalist von heute ein Apostel Paulus sein soll." Naisuli predigt den .Heiligen Krieg". Je un eiliger die Sache, desto heiliger das Aushängeschild. Hand in Hand sollen wir mit England am Eongo vorgehen. Wir natürlich in der Hinterhand. Naisuli, der marokkanische Bandi ten.Ehef, wolle sich und seine Beste unter den Schutz der deutschen Flagge stellen, wird über London gemeldet. An der Themse scheint sich der Svl' oefterkater Heuer für eine lange Zeit eingestellt zu haben. Der neue britische Botschafter an die Vereinigten Staaten, JameS Brvce. soll ein vasstonirter Raucker sein. Nun, seine Hauptaufgabe wird ia auch darin bestehen, unteren Staats Männern bezüglich der Freundschaft AlbtonS sür Onkel Sam blauen Dunst vorzumachen. Ueber erfolgreiche Versuche mit einem neuen Düngemittel berichtet das LandwirthschastSminifterium der Ver einigten Staaten. Ausgehend von der Thatsache, daß der größte Theil des fruchtbaren Erdbodens aus durch Ver Witterung zerkleinertem Gestein besteht. hat man gewöhnlichen Granit in feines Pulver zermahlen und als Dünger be nutzt. Die Ergebnisse sollen ganz aus gezeichnet gewesen sein, namentlich mit Rücksicht darauf, daß eine Tonne Gra nitpulder etwas über drei Dollars löstet und etwa so viel befruchtende Stoffe enthält, wie man sonst nur für unge führ hundert Dollars beschaffen kann.

Grundeigenthums Übertragungen.

Richard B. Kirby an Eynthia A. Morgan, Lot 25, Block 8, Armstrongs erfie Add., 40 bei 145 Fuß, südliche Seite von 31. Str. westlich von Elif ton Str. $1200. Martha I. Farrington an William E. Parker, zwei Drittel Interessen deS THtileS vom südöstlichen Viertel. SektkonZ2. Township 16, Range 2, Pike Tp. $2000. Wilma '.I. Spray an Emma H. French, 2oi12, Johnsons Subd., Jrvlngton, 33 bei 161 Fuß. östliche Seite von Ritter Ave., nördlich von Washington Str.! $2400. Reginald H. Sullivan, Eommissär, an Andrew D. Weddle, westliche Hülste von LotS 3 und 4 in Master's Subd. in Harrisonlck EoS. Add., 82.6 bei 130.Fuß, verbessert, Oftseite der Ken woodAve., südlich von ;38. Straße. $1,120. Marion Trust and Loan Association an John Bomber, Lot. 29 in Watter'S Abb.. West Indianapolis, 33 bei 126 Fuß, verbessert, Südseite der Howard Str.. öftlichZ von BiSmarck Avenue. $800. Jane E.l,Dlckert an den Schulrath, Theil vonZ Lot 6 in sHarrlS' Subd. in Outlot 157. 36z bei 203.2 Fuß, der bessert, Nordselte der North Straße, östlich vonAgneS Str. $3.200. Lucy A. Eaylor an die City Con struction Company, Lot 35 in Blake'S Subd., Outlot 166 je, 39 bei 131.25 Fuß. verbessert, Westseite der Missouri Str.. südlichen Pratt Str.; Lot 61, Wiley'S Subd., Outlot 161, 33 bei Fuß, verbessert, Südseite St. Clair Str., westlich von California Str.; Lot 17 in Wiley'S Subd., Outlot 169 :c., 32 beiZ120 Fuß, verbessert, Oftselte der California Str., südlich von Pratt Str. $4.000. Robert Martindale an Z. C. Ma theS. LotS 171 und 251 in Jackson Park. 33.85 bei 121 Fuß, jede, vacant, Ostseite der Arsenal Ave. und Sheldon Str., nahe 24. Str. $800. Ada Davidson u. A. an Feanclö M. Gordon, LotS 29 und 30 in Wallace'S 4. Addition in Acton. $1,100. Barney D. Ladd an William H. Drapier, Vertrauensmann, Theil von LotS 83 und 39, McGinnis' Subdiv! fion, Addition von Hanna'S Erben, bei 120 Fuß. verbessert, Ostseite von Keyftone Ave., südlich von St. Clair Str., $2000. Charles H. Loveth, durch den She riss, an JameS W. Spicer, Lot 26, Block 16, Cangfter'S :c. Oak Hill Addi tion, verbessert, Westseite von Balti more Ave., nördlich von 25 Straße, $800. George M. Smith an Oliver P. Shelby, Lot 393, Stout'S Jndlana AvenueAddition, 40 bei 146.5 Fuß, verbessert, Westseite von Rembrandt Straße, südlich von 15. Straße, $1500. John Wocher :c. an die Beech Grove Jmprovement Company, Theil des süd westlichen Viertels von Section 21, Township 15, Range 4. 63.67 Acres, Center Township, $13.734. Albert Tieber an John R. Kenning ton, Lot 8, South Park Addition, Subdlvision. 37 bei 81.86 Fuß, va cant, Südseite von Downey Str., oft lich von Eaft Str., $575. Robert M. Leck Sr. an Ernst C. Reyer, LotS 1 und 2, Lee's Subdivi sion. Henderson'S Addition, 80 be! 176 Fuß, verbessert, Nordoft.Ecke von Ca pltol Ave. und 18. Straße, $9000. Erneft C. Reyer an Robert M. Leck, Sr., Lot 134. Allen u. A. North Add., 40 bet 156 Fuß, verbessert. Oft feite Alabama Str.. nördlich von 16. Str. $5000. Benjamin F. Stice an Sam. Coo per, Lot 104, Douglaß Park Add.. 35 bei 132.6 Fuß. verbessert, Westseite Alabama Str., nördlich von 25. Str. $2915. John V. Clifford u. A. an William L. Clifford, Theil LotS 3 und 9, Coe'S Subd.. Sq. 41. 47.8 bei 60 Fuß, verbessert, Nordseite Wabaih Str., östlich von New Jersey Str. $2150. Dieselben an denselben, Lot 15, Krewson'Z Subd., Theil Jrvington, dreieckige leere Strecke, Westseite Ban croft und Unlversity Ave. $50. Derselbe an Josephine A. Senour, Lot 15, Vandeö u. A., Sud., nord westliche Ecke Missouri und 14. Str., $900. Derselbe an dieselbe Lot 100, Jack son Park Add., westliche Seite von Ar senal Avenue, nördlich von 22. Str.', $600.

Derselbe an Alice A. Arnold. Lot 4,

FatoutS Sub.. Outlot 169. östliche Seite von 10. Str., $3.600. South Park Land Company an Anna C. Dillon. Lot 127. Section 2, South Park Add., östlich von Eaft Straße und südlich von Downey Str., $2.113. Henry Reisenberg an Samuel H. Socwell, Theil LotS 55 und 56. FletcherS Sub., nordwestliche Ecke 13. Straße und Columbia Avenue, $3.750. Harry I. Milligan an Henry E. Thomas u. .. Lot 31. Milligan's Park Place Addition, südliche Seite von Nowland Avenue, östlich von Newman Str., $750. Alice A. Arnold u. A. an John V. Clifford, LotS 111 und 112 und Theil von 110, I. FletcherS 2. Add., 90.9 bei 165.6 Fuß, nordöstliche Ccke von Columbia Ave. und 15. Str. $3000. Das Ichlülscttocy. Der Schlossermeisier Georg Feuer stein war ein fleißiger gewissenhafter Mann... Tagsüber bei der Arbeit... Abends beim Trunk im .Blauen Ochsen." Da aber hierauf stets eine tüchtige Gardinenpredigt seiner Eheliebsten folgte, war er anderen Morgens meist schlecht gelaunt und ließ dies seinem Lehrjungen kräftig fühlen. Hansl jauchzte daher auf, als endlich der Tag seiner Freisprechung ge kommen war. Sein bisheriger Gebieter benutzte diese Gelegenheit noch zu einer großen Mahn- und Warnung--rede und begab sich sodann wie üblich in den Blauen Ochsen." Spät erst schwankte der edle Meister heim. Silberner Mondschein beleuchtete feinen Zickzackkurs und ließ ihn endlich auch den Hofeingang zu seinem Hause finden. Starres Entsetzen aber faßte ihn, als er dort vor der Thüre stand. Vrav. brav, Schorschl!" murmelte er mit grimmigem Lachen. Heut' wird's gut!... Nach dem Oberförster seinem Jubiläum hab' ich zwei Schlüssellöcher g'sehen . . . nach der Fahnenweih' von der Feuerwehr drei... heut' aber smd's gleich gar wenigstens ein Dutzend... ein ganzer Kranz... ein ganzer Kranz . . Mühsam suchte er den Hausschlüssel, brummte Nur Muth!" zielte drückte los und sieh' da... zu seinem größten und freudigsten Erstaunen hatte er das Schlüsselloch getroffen. Allerdings war der heftige Angriff für ihn mit einer momentanen Niederläge verbunden gewesen. Als e? sich aber wieder vom Boden emporgerafft hatte, begann er mit desto größerem Eifer aufzusperren. Er sperrte . . . und sperrte . . . und sperrte . . . nach links . . . nack rechts . . . langsam . . . schnell . . . sanft . . . wüthend . . I Alles half nichts. Die Thüre öffnete sich nicht. Ja was ist denn das?" murmelte er ganz p:rplex und ließ den Schlüssel fallen. Unter größten Schwierigkeiten wurde das Werthobjekt wieder erbeutet ein neues Zielen hub an ein muthiger Stoß und wieder saß das Eisen im Schlüsselloch. Hurrah!" schnaufte er. Diesmal hab' ich's fest!" Aber neuerdings ein Sperren... und Sperren... Alles ohne Resultat, bis ihm endlich der Arm mit dem Schlüssel ermattet herabsank und er sel5er folgte. Noch drei- bis viermal wiederholte sich dieses anstrengende und quälende Schauspiel. Jedesmal ein überraschend sicheres Treffen des Schlüsselloches aber stets auch ein ebenso verblüffender Mißerfolg der Oeffnungsbemühungen. Endlich unterlag der wackere Kämpe dem schweren Streit und schlummerte vor seiner Hausthüre ein, wo er erst bei hellem Tag... am ganzen Körper gerädert... von einem sanften Regen ausgiebig durchnäßt . . . unter einer Sturmfluth von freundlichen Zurufen seiner, aus dem ersten Stock herunterschauenden Gattin erwachte. Als er sich einigermaßen über die Situation orientirt hatte, gast sein nächster Blick dem Schlüsselloch. Ja was ist denn das?" murmelte er außer sich. Noch alleweil ein ganzer Kranz! ... Sollte ich den Verstand verloren haben . . . Er starrte krampfhaft hin. Aber sie wankten und wichen mcht: zwölf sauber ausgebohrte und eingefaßte Schlüssellöcher. Plötzlich stieg ihm eh Gedanke auf. Er tastete mit dem Finger von einem Schlüsselloch zum andern. Es ist nicht arders!" murmelte er niedergeschmettert. Die hat der Malefizlehrbub' g'macht vor'm Geh'n lauter falsche, rund um's echte 'mm!" Dann schlich er in's Haus ... den kommenden Ereignissen entgegen ... ein Opfer der Rache Hansls. Geschirr wasserdicht zu machen. Man mische halb Asche, halb Hammerschlag, beides fein gesiebt, und bereite mit Eiweiß davon einen Teig, mit welchem man den Sprung von außen bestreicht. Nun läßt man die Masse an der Luft trocknen und sobald dies geschehen, ist auch das Geschirr wasserdicht.

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American cpartemeki. 28cqW Crcdusriesc, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine von und nach Europa. 8? ttttfc Verkauf ausländi schen Geldes. No. 35 Süd Meridian Str. Merxhants National Bank. (VWit dem Anfang des neuen Jahres sollte 1 L man über seine finanziellen Angele genheiten nachdenken. Die Person welche den ersten Schritt zum neuen Jahr macht, sollte nicht verfehlen Sparsamkeit im Kleinen zu üben. Die Ansammlung und der Besitz von Reichthum führt auf den Wunsch nach mehr hin und daZ Opfer kleiner Verschwendungen oder eingebildeten Nothwen digkeiten liefert den Kern für einen Anfang. Nach diesem wird daS Wachsthum der Einlagen eine Lust sowie profitabel für Sie. Diese starke Gesellschaft wird Sie bereitwilligst unterstützen. 51.00 beginnt ein Conto, nachdem können Sie deponiren so oft und so viel Sie wünschen. , Ihr Conto ob groß oder klein ist willkommen. Beginnen Sie das Neujahr richtig. THE WM TRUST COMPANY, avttal $1,000,000.00 Ueberschuß 325,000.00 Auf diesem nicht mehr ungcwöhk' lichrn Wc.qe." Niind 200 Jahre beträgt nunmehr dn5 Silier des HeirathögchlcheS durch öffentliche VlÄt'er. da die ersten An. fange in dieser Beziehung, wie nachgewiesen worden ist, bereits auS der ersten Zeit des 13. Jahrhunderts da. tieren. Hamburg 'hat hier den Weg gezeigt, der als gangbar befunden wurde. vm nich: lange währte c, und allenthalben konnte man in Vlät lern, namentlich gröberer ctäMe Tcutschland's, die Gesuche von Männlcin und Wciblein u:n ein Ehe gespons erblicken. Am Ende des IS. Jahrhunderts kannte man auch schon in Oesterreich das HeirathSgefuch: die Chronik berichtet von einem fal essen, das 1794 in einem Wiener Blatte veröffentlicht wurde. Es möge hier im verbürgten Wortlaut feinen Platz finden: Ehegattin wirdt gesucht. Ein venvittibtcr Mann na mens Vruderhofer, der fehr gut den fet und auch vermöglich ist, feines Alters etlich dreißig Jahr, zwei Kin. der, snchet, weil wenig bekannt ist. durch diese Gelegenheit eine Eh?gat tin. Die Weibsperson mag von Wien oder vom Lande seyn, Wittib oder lcdich, nur soll sie nicht häßlich seyn, weder zu jung noch zu alt seyn, und soll wenigsten? die Halbscheyd seines Vermögens einbringen." Mau ficht, da es auch zu unserer Grok Väter Zeiten schon recht praktisch? Männer in puncto" Ehe gab, und das erwähnte Heirat'h'Sgcsuch ist da durch noch bemerkcnswerth. das; da rin der Name des Suchenden genannt ist. Es soll dieser seltsame Brauch damals Regel gewesen sein. Frauen von Eisenbahnarbeitern in Deutschland haben dem Minister der öffentlichen Arbeiten gegenüber den Wunsch geäußert, den Lohn für den Gatten selbst zu erheben. Dabei sind die Männer gemeint, die der Trunksucht fröhnen. Der Minister hat nun diese Lohnerhebungsfrage wahrhaft salomonisch dahin entschieden: Die Gatten sollen beide an der Zahlstelle erscheinen. Ter Mann soll unterschreiben, daß er das Geld erhalten hat, aber nichts bekommen, und die Frau soll nichts unterschreiben, aber das Geld in die Tasche stecken. Entwaffnete Studenten. Die Fakultät der Universität Oxford. Miss., hatte den Befehl erlassen. daß alle im Besitz der Studenten befindlichen Waffen abgegeben werden müssen. Die Folge dieses Befehls war, daß man zwei große Waschkörbe voll Revolver und andere Waffen dem Universitätspräsidenten ablieferte. Wer dem Befehl nicht nachkam, wurde aus-gestoßen.

europäisches 51

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MM.

Sohn P.rrin. Präsident. Theo. Tt.mpfeI.A,-it. Kassierer. H. . Schlosh.uer, Kassierer. , vollen, Anwalt.

Capital 8 1,500,000.00 Uebcrschuß 500,000.00

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