Indiana Tribüne, Volume 30, Number 105, Indianapolis, Marion County, 24 December 1906 — Page 4

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Indiana Tribüne. Vnaulgtgrden von Itx Unttnhttt T. Indianapolis, Ind.

vany O. Thudiu Präsident. OeschäftSlocalt Jlo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE L69. E tcred t the Poet Office ot Indlintpoli K tcond cl matter. Mit knapper Noth. Der .Philadelphia Demokrat" sagt: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben." das haben der deutsch amerikanische Centralbund und der Philadelphia Turnbezirk, deren auS dauernd? Bemühungen eS gelungen war, unsere städtische UatenichtZbe hörde gemäß dem von der Legislatur passtrten Gesetze zur Einführung deS Turnunterrichts in unseren öffentlichen Schulen zu veranlaffm und zum Leiter desselben einen tüchtigen, technisch aus gebildeten deutschen Turnlehrer zu be stellen, eben wieder erfahren mögen. Das Jinanzkomlte der Councils hat einfach den Posten für das Salair deö TurnleiterS, für welches Amt der aus gezeichnete Fachmann William Stecher in Indianapolis gewonnen' worden war, gestrichen, und wenn nicht in letzter Stunde die Beamten deS Cen traldundeS so energisch eingegriffen und mit Unterstützung deutscher Mit glieder die störrischen Stadtrüthe be. arbeitet hätten, würden wir die Bla mage erlebt haben, daß Herrn Stecher hätte abtelegraphirt werden müssen. Und was war der Grund der Oppo fltion? Recht kleinliche Motive waren es. Der Eine wollte von der Einsüh rung deS Turnens als ein spezielles Unterrichtsfach nichts wissen; der an dere Lokalpatriot meinte, die Unter richtZbehörde hätte nicht nach auswärts zu gehen brauchen, um sich einen Turnleiter zu holen; der Dritte wollte der UnterrichtSbehörde wegen ihrer Ex travaganz etwas am Zeuge flicken. Glücklicherweise konnte man diesen Gegnern entgegenhalten, baß die StaatSlegiSlatur durch Gesetz die Ein führung deS Turnunterrichts in den öffentlichen Schulen der" Städte erster und zweiter Klasse verfügte und daß die Legislatur den Schulbeitrsg für die Stadt zurückhalten - könne, wenn dem Gesetz keine Folge geleistet würde. Das hat denn doch gezogen und der Posten von $2500 wurde in Form eines Amendementö pasflit. Der Vorfall ist wieder einmal ein Beweis dafür, daß nur ewige Wach samkeit hierzulande den schließlichen Erfolg sichert, daß mit der Agitation w LkgiSlatur und UnterrichtSbehörde der öffentliche Turn Unterricht noch lange nicht , gesichert war und erst mit der Annahme durch den Stadtrath. der das ausschlaggebende Placei" in der Geldbewilligung besitzt, die Sache als gesichert betrachtet werden konnte. Der , Vorfall zeigt auch, wo die Hebel hauptsächlich, anzusetzen sind, um unö den Turnunterricht zu erhalten. , Inzwischen gebührt den Beamten deS deutsch amerikanischen Central Bundes, des Turnbezirks und den deutschen Vertretern in den CouncilS alle Anerkennung für ihre heroischen Anstrengen, in letzter Stunde die Sl tuation noch' zu retten. Die Beamten deö Centralbundeö find im Rechte, wenn sie verlangen, daß sie in Zukunft frühzeitige Benachrichtigung von Seiten des deutschen Vertreters in der Unter richtsbehörde über alle Vorgänge in dieser Behörde, die den deutschen Inte reffen zuwiderlausen, erhalten. Er ist das seinen VolkSgenoffen schuldig. Uebertriebene Bescheidenhett. Einen ganz merkwürdigen Eindruck macht eS, daß der Kongreß sich gegen die Gehaltserhöhung feiner Mitglieder erklärt hat. Es war beantragt, die Gehälter von $5000 auf $7500 zu er höhen, die deS Sprechers, des Vize Präsidenten und der KabinettSmitzlie der auf je $12,000. Die letzteren wur den bewilligt, aber sich selbst eine Zu läge zu geben, dazu konnten sich die Herren nicht lentschlkeßen. Einige der Herren waren sogar so zagbaft, daß sie bei der Abstimmung durch Namensaufruf gegm den Antrag stimmten, cb gleich sie bei der.Abstimmung durch Er Hebung von den Sitzen dafür waren Das ihnen eine Erhöhung ihres Gehal teS gar nicht so unangenehm gewesen wäre, scheint also doch ziemlich klar zu fein. Woher nun dkese merkwürdige

Zurückhaltung und Scheu, die Wün sche deö Herzens zur Geltung zu brin

gen? Daß das reine Bescheidenheit ge wesen sein sollte, ist schwer anzunehmen. Dazu lag auch gar kein Grund vor, denn in der Vorlage selbst war gar nichts enthalten, was irgendwie an eine unverdiente Bereicherung erinnert hätte. Die Erhöhung des Gehaltes ollte ja erst am 4. März 1909 in Kraft reten. Der gegenwärtige Kongreß hätte also gar keinen Vortheil davon gehabt, denn von einer Rückwirkung deö Gesetzes und einer Nachzahlung des Gehaltes war gar keine Rede. Und doch diese. Bescheidenheil? DaS siebt einigermaßen verdächtig aus. Daß das Leben in Washington theuer ist und selbst bei dem erhöhten Gehalte von $7500 Ersparnisse wohl kaum zu machen sind, daS ist bekannt, denn ein ttongreßmann muß doch auch seiner ehrenvollen Stellung gemäß leben. Die besten Männer unseres Landes waren nicht die reichsten, davon überzeugt uns ein Blick in unsere Geschichte, und diese besten Männer sollten auch in Zukunft die. Geschicke deS Landes leiten helfen und nicht durch die leidige Geldfrage dovon ausgeschlossen sein. Tas Zeitalter der Luftschiffahrt ik angebrochen, so kabelt man auS Frankreich wie lange wird'S dauern und eS entsteht das geflügelte Wort: Unsere Zukunst liegt in der Lust !" An der Lyncherei in Annapolis hat sich gerade wie damals an der in At lanta meist junges Volk betheiligt schnell fertig ist die Jugend mit dem Mord, roird'S bald heißen können. Zion City soll an den Meistbie tenden verkaust werden. Wäre eine Gelegenheit für John D. Rockefeller. sich ein unabhängiges Königreich zu gründen und aus dem Staat des Gauklers Alexander Dowie eine Beste des Petroleummonopols zu machen. Verheirathete Amerikaner als Ar beiter am Panamakanal find Roosevelt die liebsten. Sure, meint dazu hu morvoll ein Kollege. Die Haien das Pariren schon daheim gelernt. Und strikteste Disziplin muß in der Zone herrschen, sagt Teddy, soll daS Werk gelingen. - Gegen die Erbfchaftsstemr hat Carnegie nichts einzuwenden. Die wird ja von feinen Erden nach seinem Tode bezahlt. Ader gegen die Einkommen steuer sträubt er sich mit Händen und Füßen. Er vergleicht die Leute, die große Vermögen ansammeln, mit den fleißigen Bienen, die man nicht am Einsammeln deS Honigs hindern dürfe. Der Vergleich ist wenig schmeichelhaft für die Bienen. Zwei deutsche gesunde Jungen von 16 und 14 die zu ihrem vermögend, n Onkel nach NebraSka gehen wollen. sollen deportirt werden, well der eine von ihnen schielt l DaS ist nicht mehr unmenschlich, sondern horrend dumm; in einer Zeit, wo allgemein die Klage laut wird, daß eS an guten Ar beitern im Lande fehlt! Schade, daß man nicht solche BeamtenJd!oten de portlren kann ! Das Ministerium Bannermann hat im Oberhause deS britischen Parla mentS eine schwere Niederlage erlitten. Die LordS haben die ErziehungSvor läge, wie sie aus dem Unterhause her vorgegangen war, abgelehnt und alle Kompromißvorschlage verworfen. DaS hat Sir Henry veranlaßt, die Vorlage zurückzuziehen. Aber auf einen Appell an das Volk wird er verzichten. Als kluger Mann hält er fest, was er ha und baut nicht auf unberechenbare Strömungen in der politischen Wind richtung. Adolphns Busch hat zwar nich ganz so viel Geld wie Andrew Car negle, Hat'S auch nicht durch geschützte Industrien- und vortheilhafte Regle rungSausträge gemacht, aber so heil lose Angst wie der Bibliolheken.Andy hat er denn doch nicht vor der Clnkom mensteuer. ES ist eine Schande, daß jedesmal, wenn die Regierung eine neue Steuer vorschlägt, eö die außer ordentlich Reichen sind, die am heftig sten proteftiren sagt Brauherr Vusch. Und diese außerordentlich Reichen find eS doch, die bei jeder Gelegenheit den größten Schutz von der Regierung der langen. Der arme Mann braucht den Senat z. B. nicht. ftprmrtrt VV,N,v' ftTT ' w Süddeft ddt Noble und Narret Otr.

Codtcnftste in Tibet.

Sie Henichtung v,n Leichnamen uns ihre Berspcisuna durch Thiere. Die Tibetaner glauben, daß sie nach ihrem Tode in der Form eines Säugethieres, Vogels oder Fisches wiedergeboren werden können. Sie suchen deshalb gegen alle lebenden Wesen gütig ,u sein. Beim Morgengottesdienst wird von den Lamas stets ein Gebet wiederholt für die kleinen Insekten, die sie im Fleisch und in Getränken aus Versehen verschluckt haben könnten; diese Formel verbürgt die Wreöergeburt jener Lebewesen im Himmel. Wenn ein Lama so schwer darniederliegt, daß man an seinem Aufkommen zweifelt, so kaufen die Mönche biswlen einen Ochsen aus dem Schlachthaus los. halten ihn in ihrem Kloster gefangen und beten nun zum Buddha. er moqe für das Leren des Streunen das des Losgekauften nehmen. Aber sie essen dabei Fleisch, und sie bringen ihr Gewissen mit ihrem Appetit m Irin klanq durch das Argument, dein, die Sünde den Mörder, den öffentlichen Schlächter, trifft, der in der nächsten Verkörperung dafür auch als gequälter Geist oder geängstigter Dämon geboren werden wird und das geht doch nur ihn allein an. Aber erst berm Tode emes Tlbetaners findet seine Liebe zu den Geschöpfen den stärksten Ausdruck. Zu seinen Lebzeiten war er stillschweigend damit einverstanden, daß seine Leiche den Hunden und Geiern als Leckerbissen gegeben wird. Und das ist nicht etwa ein gelegentliches Opfer, um die Mühe eines Begräbnisses oder der Einäscherung zu vermeiden. Alle Thiere, die Geschmack daran finden, find zu dem Fest eingeladen, und der Leichnam wird von einem Sachverständigen, der sein Leben dieser Arbeit widmet, nach ihrem Geschmack zerlegt. Wenn ein Tibetaner stirbt, läßt man ihn drei Tage in seinem Zimmer und macht einen Schlitz in den Schädel, damit seine Seele hinausgehe. Dann wird er in einen Sack oder, wenn er reich ist, in Seide gehüllt, in ein Gefäß oder einen Korb gepackt und bei der Musik der Muschelschalen zur Statte des Todten festes getragen. Hier nimmt ein Lama den Leichnam aus seinem Gefäß und den Umhüllungen heraus und legt ihn mü dem Gestcht nach unten auf eine große flache Steinplatte. - Inzwischen streifen oder hüpfen die Thiere in der Nähe umher, in der Erwartung ihres Antheils. Sie -sind ganz zahm. Der Zerleger beginnt beim Knöchel und schneidet aufwärts, wobei er den Gästen kleine Fleischstreifen zuwirft; die Knochen wirft er einem zweiten Begle: ter zu, der sie mit einem schweren Stein zerstampft. Ich kam,- so erzählt der englische Relsen-oe Chandler. an einer solchen Stätte vorbei. Eine Gruppe Geier stand bewegungslos auf einem Felsen darüber und wartete auf die nächste Verkeilung. Einige Raben hüpften traurig umher: auch sie waren augenscheinlich Almosenempfänger. In verdächtiger Nähe spähte eine ElsternHunde schlichen, ohne zu bellen, umher und beschnüffelten eifrig den Boden. Auch sie warten immer dort. Auf der Platte war kaum ein Fleck, so schnell und eifrig sind die Thiere, wenn ihnen dieses Fest bereitet wird, zur Stelle. Nur ein paar Lumpen lagen noch umher, zu armlich, um fortgeschleppt zu werden. - Reptile sterben kaum jemals am Tage, meist nur zwischen Abend und Mitternacht. Viele haben ein gewisses Vorgefühl des Todes, denn dies: suchen versteckte Plätze auf, wo sie ihr Ende abwarten, während die, die sich gewöhnlich in der Erde aufhalten, vor ihrem Tode nach der Oberslache herauskommen. Schlan gen, Chamäleons, Krokodile und Schildkröten zeigen an ihrem Gesicht deutlich, die Annäherung des Todes, gcr trsci?eidcno Kreier. ... Geld kann ich meiner Tochter vorderhand nicht mitgeben!" O, das v i , ?jr r" r i maazi niazrs; oa neiraiye icy nc nan einstweilen aus Liebe! Der nmhr Vrnnd. E r st e Freundin: ..Du trauerst aber lange um Deinen verstor benen Bräutigam." Zweite Freundin: Ja, schwarz kleide mich so gut!" Lalronisclz. Wie geht's, mein Lieber?" Nun wie soll'S geh'n?...' mal so, 'ma so und meistens geht'S so!" So so?... Sie sehen aber doch gar nicht so cul!" - - v

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JTit Vanane als NäljrüngsmNkkl."

vielseitige Verwendbarkeit dieser tropischen frucht uud ihr ührserth. Die Banane, die sich eines ungemeinen Wohlgeschmacks erfreut und in den Tropen wächst, ist dort das Hauptnahrungsmittel von Millionen von Menschen. Der englische Fachmann Nuttall schreibt über diese Frucht: Die Banane ist viel ertragreicher als die Hauptnahrungsmittel der Kulturwelt, Weizen und Kartoffeln. Sie ist 133mal fruchtbarer als der Weizen und 44mal fruchtbarer als die Kartoffel; d. h. ein Feld, das 33 Pfund Weizen oder 99 Pfund Kartoffeln trägt, würde 4000 Pfund Bananen bringen, ohne auch nur entfernt so viel Arbeit zu erfordern. Dabei läßt sich die Banane in der vielseitigsten Weise verwenden. In rohem Zustande bildet sie ein ebenso erquickendes wie aromatisches Obst. Geschält, in der Mitte gespalten, etwas gezuckert und in Butter gebraten liefert sie eine vorzügliche Speise. Die Tropenbewohner genießen die zarten jungen Schößlinge gekocht mit Vorliebe als Gemüse, desgleichen die unreife Frucht, solange sie grün ist. Ein wohlschmeckendes Gericht ergibt das schwammige, stärkehaltige Mark des zerstoßenen und gekochten Stengels. Aus dem gepreßten und gegohrenen Saft wird ein dem Apfelwein ähnliches Getränk gewonnen. Auch in Europa .könnte die Banane durch größere Einfuhr allgemeinere Verbreitung gewinnen. Nuttall weist ihr den ersten Rang unter den Vegetabilien an. Demnach ist sie ohne Zweifel berufen, in der Volksernährung der Zukunft eine wichtige Rolle zu spielen. Sie müßte ebenso getrocknet und in Mühlen vermahlen werden, wie die Körnerfrüchte, und der Vortheil des Mahlens würde sein, daß das Mehl leichter versendbar wäre als die Frucht selbst. In einigen Plätzen Amerikas wird schon jetzt viel Bananenbrot gegessen; ausgezeichnet schmeckt auch das Bananenmus. , Aus der Faser der Frucht macht man Seile. Schuhriemen und Tauwerk; vielleicht könnte sie auch in der Weberei ausgedehnte Verwendung finden. Auch ein recht gutes , Papier ließe sich aus ihr gewinnen. Da der Saft der Vanane fehr viel Tannin enthält, wäre er zur Herstellung' trefflicher Tinte und Stiefelwichse geeignet. Das aus den Blattern tropfende Wachs konnte eben falls gewerblich ausgenützt werden. Die so gefürchtetc. Abnahme der Weizenpro duktion braucht die Welt also nicht z: beunruhigen. ,. Die Banane und auch der Mais können den Ausfall reichlich ersetzen. Z ü r S ch a f m a st. . Die Mästung muß in, drei bis vier. Monaten beend?! sein; dauert sie : länger, so geht ein Theil des Gewinnes verloren. Es ailt dies iedöch nur für ältere Thiere, da Lämmer nno Jährlinge, so lange sie nicht vollständig ausgewachsen sind, durch die Vermehrung der Körpermasse bei der längeren Mastzelt hochstfelten eme Verminderung des Gewinnes ver ursa'cben. ' Mastschase werden nach dem lebenden Gewicht und dem ungefähren Gehalt au ' Talg beurtheilt. Letzterer wird nnitelst des durch die Uebung derfeinertcn .Tastgesühls richtig abge schätzt. Die Stärke und Festigkeit der Fettschicht unter der Haut macht sich besonders auf den Rippen, den Husten und der Schwanzwurzel erkennbar. Dem jungen Pferde soll man nicht zu viel zumut h e n. Man bedenke, daß das Pferd erst mit fünf Jahren ausgewachsen und vollständig entwickelt ist. Wird es vor diesem Alter stark beschäftigt, so kommt es eben zu keiner vollen Entwickelung, fondern vielmehr zu einer frühzeitigen Verkümmerung, besonders der Glied maßen, und die Thiere erhalten das Aussehen von älteren Thieren. Man darf also einem jungen Pferde vor dem vierten Jahre nicht zu viel zumuthen, auch selbst wenn es sein Futter dann nocb nicht verdient. Das Thier wird später durch einen größeren Nutzwerth und durch längere Brauchbarkeit die Schonung und die damit verbundenen Opfer reichlich bezahlt machen. Erhöhung der Fruchtbarkeit der Ob st bäume und Reben Allgemein bekannt dürfte es wohl sein, oaß eine gemaltsame Hemmung des Sastslusses, wel cher aus den Wurzeln der Bäume em porstrebt, die Aeste zu größerer Kraftanstrengung reizt und die Fruchtbar seit derselben erhöht. Zu diesem Zwecke hat man das sogenannte Ringeln ange wandt. Da dasselbe jedoch den Baum verwundet, so ziehen r mere Pomologen das Unterbinden der Zweige mit Draht jenem Verfahren vor. Zu diesem Zwecke, werden noa? im ntcr, bevor der Saft zu cirkuiiren beginnt, junge Aeste oder Reben, welche man besonders fruchtbar machen will, an einer passenden Stelle dreimal mit einem dünnen Draht umwunden, dieser wird mit einer Zange fest angezogen, und seine Enden werden darauf zusammen dreht, so daß der Draht weder nachlassen noch aufgehen kann. Im folgen den Sommer, fobald die Bäume Früchte angesetzt haben, wird der Draht wieder abgenommen, damit die durch denselben bewirkte Vertiefung der Rmde sich wieder verwachsen rann, vorauf man in den folgenden Jahren, Iedoch an anderen Stellen, dasselbe Ver ahren wiederholen kann. ' . "

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Kolikanfälle'der Pferde. Es ist eine häufig beobachteie Thatsache, daß auch bei den Pferden Kolikanfalle gern am Montag, überhaupt nach Sonn- und Feiertagen aufzutreten pflegen. Es liegt hie: Wh! ' die Vermuthung nahe, daß den-Thieren an Sonn- und Feiertagen nicht immer di: richtige Pflege zutheil wird. Sodann treten bei Pferden leicht Kolianfalle im, wenn letztere irgendwo zufällig Wesenheit hatten, eine größere Menge Klee oder sonstiges Grünfutter hastig aufzunehmen. Besonders häufig treten die Anfälle dort auf, wo im Sommer ausschließlich Kleefütterung herrscht. Reine Grünfütterung ist besonders dann, gefährlich, wenn die Pferde an dieselbe nicht gewohnt sind. Es sollte überhaupt regelmäßig den Pferden zur Hälfte Grunfütterung und zur Hälfte Dörrfutter gegeben werden. Im Winter sind es die Futterrüben. Pferdemöhren oder Gelbrüben, welche die pflanzlichen Säfte dem Magen liefern. Die so. schädlichen Magenstörungen und Kolikanfälle veschwinden mit der Zeit gänzlich, wenn man darauf achtet, daß nur unverdorbene Futtermittel gereicht werden und wenn man neben dem Grllnfutter stets ein genügendes Quantum Trockenfutter gibt. Junge Enten von Teichen zu bringen. Die unangenehmste und ärgerlichste Arbeit bei der Entenhaltung ist das Entfernen der jungen Thiere von den Teichen, was oft trotz der mannigfachsten Mühwaltung nicht gelingen will. Man hat nun gar ein einfaches Mittel erfunden," das stets recht wirksam gewesen ist. Man theert eine dicke Schnur und bindet an diese faustgroße Korkstücke,' welche das Untersinken der schwer gemachten Schnur verhindern. Alsdann befestigt man das eine Ende der Schnur am Ufer in der Nähe derjenigen Stelle, wo man die Enten an's Land treiben will und legt die Schnur an der einen Hälfte des Teichufers entlang. Selbstredend darf das betrefsende Gewässer nicht zu groß sein. Nun erfaßt man . .3 freie Ende der Schnur und zieht diese, indem man am Ufer weitergeht, über den Teich. Sobald die Schnur die Schwimmhäute der Enien berührt, eilen diese, daß sie an's Land kommen, und schon nach einigen Abenden werden sie den Teich sogleich verlassen, sobald man sich ihm nur naht. Zuckerfütterung. Eine weniger , gebrauchte, aber sehr nützliche Nahrung für die Thiere ist die Fütterung mit Aiehzucker. Dieser Zucker wird aus den Rüben gewonnen. , Die Rüben werden geköpft, gereinigt, zerkleinert. ausgepreßt, und der. -Saft wird dann geläutert, eingedämpft und zum Auskristallisiren gebracht. .Diese Masse nun enthält nach einfachem Eindämpfen noch viele Prozent Zucker und heißt Melasse und ist so eines der gesuchtesien und beliebtesten Futtermittel geworden. Man füttert damit Kälber, Schafe. Stiere. Milchkühe. Pferde und Schweine, welch letztere sogar die besten Zuckerverwerther sind. Es ist dabei geradezu auffallend, daß bei dieser Nahrung die Thiere-weniger an Wasser-ge-brauchen als bei solcher, die keinen Zucker, enthält. Auch . braucht - man nicht , zu befürchten, daß . das Fleisch schlecht haltbar oder, süßlich ist, gerade daS Gegentheil ist.der Fall. Ein Lersuch mit der Zuckerfütteruvg. wäre iz Ux iedem Vi'ehzüLter zu ixsUHzl .

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stnnbfreien Sonntags offen. Telephon, Neu 4143 ; Alt, Main 3483. 22i N. Pennsylvania Str. über Baldww'S ZNnfik-Lade. Das Quantum i m v o r -tirten Fleisches ist in England von 3 Pfund per Kopf und Jahr im Jahre' 1853 auf 50 Pfund im Yifir AfMtr v .Lisw Wttkvtl. D i e Bevölkerung von Wladiwostok in Sibirien betrug am 1. Januar 1906 wieder 41.862 Personen, darunter 34.392 männliche und 7470 weibliche. Von den egyptischen P o st ä m t e r n wurden im Jahre 1905 50.750.000 Briefe befördert, gegen 22.500.000 im Jahre 1895 und 12.500.000 im Jahre 1885. In D e u t s ch l a n d gab es im Jahre 1905 nicht weniger als 1.550.000 brauen, die, im Käuslicken Werdienst ihren Erwerb finden; davon tMM&Mii O1O fss aiim fit.1 S CkiTT ii'uinu qxö,vw uiuutu vii viv yn' schaft. ' D e r älteste L eh r er Deutschlands, der pensionirte Pädagog Seiwert ist in Ihn, RheinProvinz, im Alter von 97 Jahren gestorben. Seiwert wirkte 53 Jahre ununterbrochen in Ihn. ' Die ChrysanthemumF lag ge Japans ist wahrscheinlich die älteste Nationalflagge, die es überhaupt gibt. Unter den europäischen Ländern ist. die älteste der Danebrog Dänemarks. . . - Daö Ohio-Gebäude auf der Ausstellung in Jameston, Ba.. soll eine Nachahmung der Villa Adena" werden, welche Thomas Worthington, von 18141813 Gouverneur von Ohio, bewohnte. Eine seh? alte Uhr befindet sich im Besitze eines Mannes in Westbrook. Me. Der Chronometer wurde im Jahre 1565 in London angefertigt und hat schon mehreren Generationen der Familie seines gegenwärtigen Besitzers die Zeit gekündet. In Italien achtet man strenge darauf, daß die Kinder ihre Augen nicht reiben. Wenn ein Kind in Thränen ausbricht, läßt man es ruhig ausweinen, weil das Weinen, wie behauptet wird, die Augen verschönert und klar macht, während daö Reiben der Augen als schädlich gilt. iMuropaischeS eparktt WeM. Creduoriese, , Yostanveisnngeu. fZ- sTT STlftV fCrtUa ' uu viui wrnvu iuvvf us chiffsscheine von und nach Europa. G3i uud Oerrauf au5l3nv:2 ' tetn OtltcX fll i i üfc ..i , : . . '. , ' ZzTZli rlt-zl CzzTs. )'