Indiana Tribüne, Volume 30, Number 101, Indianapolis, Marion County, 19 December 1906 — Page 4
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E tcrcd t the Post Office oi Indltnplit ai coad dass matter. SpezialKorespondenz. Von Philip Rappaport. ' Washington, D. C., 18. Dez. Ueber den Fall Stsrer contra Roose velt wirb im Allgemeinen wenig gesprochen. Die Auseinandersetzungen find so umfangreich und erstrecken sich auf eine so lange Zeit, daß den meisten Lesern dabei ganz wirr im Kopse wird. Und auS den Zeitungen kann man ja wenig lernen. Die republikanischen Zeitungen nehmen Partei für Roose velt, die demokratischen gegen ihn. Wer unäbhängig von Partekeindrücken ur theilen will, muß fich sein Urtheil selbst bilden. Wenn aber der Eine sagt, ich habe Dir einen Brief geschrieben, und der Andere tagt, ich habe keinen erhal ten, so können Beide Recht haben, und wenn der Eine 'behauptet, der Andere habe so und so zu ihm gesagt, und der Andere sagt, er habe' e? nicht gesagt, so weiß man nicht wer von Beiden Rechthat. Die bisherigen Veröffentlichungen in dieser Angelegenheit find nicht auSrel chend, um ein'klareS Urtheil zu ermög lichen. ES ist im Mgemeinen nicht üblich einen Gesandten abzuberufen, die übliche Form ist die deS Ersuchens um Niederlegung deS Postens. Wenn Prüfident .Roosevelt einem Gesandten gegenüber, mit dem er persönlich in sehr - sreundschasllichen Beziehungen stand, die ungewöhnliche Form der Ab setzung anwendet, so reicht zur Begrün dung dafür die Angabe nicht aus, daß Etorer einen Brief unbeantwortet ge lagen habe. Sie reicht um fo weniger aus, wenn man erwögt, daß der Brief derart war, , daß Storer annehmen konnte, er bedürfe keiner Beantwor tung, und daß die Absetzung telegra phisch folgte, nachdem eine brief .liche Aufforderung den Brief zu beant antworten, unbeachtet geblieben war, wobei, wie eS scheint, der Präsident wissen mußte, daß Etorer von seinem Posten abwesend und auf Urlaub in Egypten war, der briefliche Verkehr demnach lange Zeit in Anspruch nahm und die Antuort auf den zweiten Brief Roosevelt'S zur Zeit der telegraphischen Absetzung noch nicht eingetroffen sein konnte. Mir scheint, daß da Charaktereigen thümlichkeiten und daS Temperament deS Herrn Roosevelt eine bedeutende Rolle spielen. Mich erinnert der Vor. gang sehr'j:ark an die völlige RückfichtS lofigkeit' und unbeugsame Härte, mit welcher s.'. .Z. . BiSmarck den Grasen Arnim, Gesandter in Paris, und spä ter Herrn Geffcken, den HkrauSgeber des Tagebuches des Kaisers Friedrich verfolgte. ES ist nicht das erste Mal. daß Herr Rooseveli die Aussage eines Anderen, den man für ebenso wahrheitsliebend wie ihn betrachten darf, als unwahr bezeichnete. Ich erinnere nur an Herrn Chandler, .den Vorsitzer des Gerichts hoseS für Ansprüche für auS dem spa Nischen - Kriege entstandene Schüdert? Ich glaubelnicht, daß durch diese Affaire Herr Roosevelt an allgemeiner Achtung gewonnen hat, man lhat vielmehr das Gefühl.' als ob es für einen Beamten sehr gewagt sei, mit dem Präsidenten zu differiren. Nun möchte !ch an dieser Stelle einen Vergleich ziebm, der sicherlich so inter essant ist, wie irgend etwas, das ein Korrespondent i von hier brieflich berichten kann, einen Vergleich zwischen dem Präsidenten unserer Republik und dem Präsidenten der französischen Republik. Man vergleiche das Auftreten des Herrn Roosevelt während. deS vorigen Kon gresse's mit ldem Auftreten des Herrn FalliereS während der augenblicklichen Sitzung' der Deputirtenkammer inmit ten des großen Kampfes mit der röml schm Hierarchie. Für das erstere kann ich kein bezeichnenderes Wort finden, als daS englische specUcular, während bei den großen Kämpfen der Gegen wart in Frankreich der Name deö Prä fldenten kaum genannt wird. Das liegt aber nicht an der Verschiedenheit der, belden Personm, sondern an der Verschiedenheit der Einrichtungen. ' Es liegt daran, . daß unsere knichtn
bloß republikanisch heißen, aber nicht republikanisch find. In Frankreich herrscht wirklicher Parlamentarismus und der Präsident ist sozusagen blos eine Ornamental figur. DaS Ministerium führt die Regierung und das Ministerium ist der Kammer verantwortlich. Eine Abftim mung genügt, um das regierende Mini fterium zu beseitigen und den Prüft denten zu zwingen, ein anderes im Sinne des Parlaments einzusetzen. Bei uns dreht sich AlleS um den Präsidenten, wie die Planeten um die Sonne, vorausgesetzt natürlich, daß er kein Schwächling ist, der sich, zum Werk, zeug der Politiker machen läßt. Ist er nur einigermaßen ein willensstarker Charakter, dann ist er das Centrum, um das die Sterne kreisen. Er er nenni seine Minister nicht damit sie im Sinne der Volksvertretung handeln, sondern damit sie in seinem Sinne handeln, seine Politik zur Auösüh rung bringen. Sie sind seine Werk zeuge und er schickt sie aus Reisen, um seinen Willen kundzuthun. Er allein tritt den Volksvertretern gegenüber und verlangt von ihnen, was sie thun so!. len. Und Wie einst Ludwig der Vier. zehnte sagen: Der Staat bin ich", so kann der Präsident sagen: Die Regie rung bin ich". Wenn unter solchen Umstünden ein Präsident das Richtige thut, so ist daS ein Zufall des Glücks, wenn man aber bedenkt, wie eine solche Machtstellung mißbraucht werden kann, oder gar zu was sie fahren könnte, wenn der Amts termin ein sehr langer war, dann schrumpst die Bewunderung für unsere Landesverfassung in Nichts zusammen. Daß aber Präsident Roosevelt so sehr Sonne spielen kann, liegt auch nicht ausschließlich an ihm, sondern daran, daß sich in unserer VolkSvertre tung keine Männer befinben, sondern auch nur Werkzeuge. Allerdings nicht seine Werkzeuge, aber doch Werk zeuge. Und die Besitzer dieser Werk zeuge? Sie find nicht schwer zu er rathen. Die Regierung mag noch so viel Lärm mit ihren Prozessen gegen die Standard Oll Co. und gegen andere Korporationen machen. eS ist doch nur Theaterfeuer. Sie wird damit die Herrschast der großen Korporationen nicht brechen, und daß sie sie gar nicht brechen will, da? zeigt zur Genüge die Botschaft deö . Präsidenten, worin er den großen Korporationen aus dem großen Kapital seine Reverenz macht, und sich über Demagogen- wie Bryan und Hearft entrüstet. Ich. für meine Person, bin überzeugt, daß Herr Roo sevelt von der Sozialwiffenschaft wen! ger versteht, als von der Bärenjagd. Und ich bin überzeugt, daß die Zeit nicht mehr sehr ferne ist, in welcher die Trusts ihn. in seliger Rührung als ihren Freund undi Retter ln der Roth umarmen. Sie beginnen schon jetzt einzusehen, daß dadurch, daß ihnen bei großer bengalischer Beleuchtung und ornamentalem Feuerwerk die Klauen ein wenig' beschnitten werden, ihre Cxi ftenz nicht im Geringsten ( gefährdet wird. (Fortsetzung folgt.) Der Einführung von Probeehen oder Eheproben, wie man immer dieses in der Langeweile ausgesponnene Fad nennen mag, redet eine Frau daS Wort und doch find die Mußerehen, die vielen glücklichen Ehen, gegen deren Zahl die der unglücklichen Ehen winzig ist, alle ohne Proben vollzogen worden. Ist eS Frauen Logik, immer das zu wählen, was absurd ist ! Seltsam, daß eine Frau eine Probe : da zulässig findet, wo der Frauen Würde auf dem Spiele steht. ES hat einstmal ein deutscher Mann gelebt und der hieß Schiller. Man sagt ihm nach, ein Kenner von Frauen sei er nie gewesen und die Jrauencharaktere, die er schuf, seien alle falsch gezeichnet. Mag sein. Aber von der Würde der Frauen hatte er ein besseres Verständniß, wie sie alle zusammen, diese modernen Weiber. Und er hielt dafür, daß jeder prüfe", und dann erst fich binde, nicht au? Probezelt, sondern auf ewig.
' W m. M a n l e y, ein alter Kriegs Veteran, stürzte am Montag Abend in Berthelö Hotel todt zu Boden. Ein Schlagfluß wird als Todesursache an gegeben. Der Czar Nikolsö von Rußland unterschrieb heute ein Gesetz, welche? die Freizügigkeit der Juden bewilligte. Jetzt könn: die Juden ihren Wohnsitz nehmen,- ws sii iszUttu .-? :
Ver schiele pcnzke.
Humoreske von Teo von Torn. Für meinen alten Freund,' den Forstmeister Kuhnert, gab es nur dreierlei, worüber er sich gelegentlich wunderte. Erstens, wenn seine hohe vorgesetzte Behörde wieder mal was Geschriebenes von ihm wollte; zweitens, wenn dem Tabakhändler in der Stadt die bestimmte Sorte Knaster abermals ausgegangen tvaz; und drittens, über den schielen Venzke. Namentlich über den! Wenn im Dorfe, wo der Forstmeisier auch die Befugnisse eines AmtsVorstehers auszuüben hatte, etwas abHanden gekommen war der schiele Venzke. Wenn die Waldhüter auf ein Stück verludertes Wild stießen der schiele Venzke. Wenn überhaupt irgend etwas passirte. das gegen Gesetz und öffentliche Ordnung ging der schiele Venzke. Sobald Gotthilf Kuhnert nur den Namen hörte, machte er das grim misste Gesicht, dessen er überhaupt fähig war und in das Pfeifenrohr hinein knurrte er das lästerlichste Wort, das man je von ihm gehört: Den Kerl soll der Hahn picken!" Eines Morgens war der schiele Venzke in unzweideutiger Nähe einer Schlinge betroffen worden, in der eine Häsin sich gefangen und erwürgt hatte. Die Schlinge, die öäsin, der schiele Venzke, der Revierförster und ich wanderten nach. ,dem .Amtshause. Während wir anderen in Erwartung des hochnothpeinlichen Halsg'erichts, das den Dorflumpen nun endlich in , aller Schwere treffen mußte schweigsam einhergingen, hielt der schiele Venzke es für angebracht, uns zu unterhalten, indem er nämlich uns uzte uzte mit der Sicherheit eines Menschen; der sich seiner überlegenen Position voll bewußt ist. Vor dem Forstmeister änderte sich dies nicht im geringsten. Anstatt sich zu vertheidigen, gab er lediglich seinem Bedauern Ausdruck, daß die Einsichtslosigkeit und der Uebereifer gewisser Menschen den Hrrn Forstmeisier abermals mit einer solchen Lappalie behelligten. Der alte Kuhnert trat dicht an den Strolch heran. Sagen Sie mal, Venzke ist ei denn gar nicht die Menschenmöglichseit, daß Sie ein ordentlicher Mensch werden und eine ehrlich: Erwerbsthätigkeit ergreifen?" . ' Nein, Herr Forstmeister." - Er sagte das nicht etwa frech oder herausfordernd, sondern ruhig, wie eine gefestigte, durch nichts zu erschütternd: Ueberzeugung. fSehen Sie, Herr Forstmeisters wir kennen uns nun schon an die dreißig" Jahre. Was soll sich da noch' ändern? Bei dem Pech, das ich habe: Eine Erwerbsthätigkeit du ' lieber Himmel! Vor sechsundzwanzig Iah-, ren hatte ich einen Handel mit Uhr-" schlüsseln angefangen. Da kämen die Ankeruhren auf, und ich mußte mit meinem blühenden Geschäft in Konkurs gehen. Ich. bin überzeugt. Herr Forstmeister, wenn ich auf meine al-' ten Tage noch Sargtischler werden wollte, es würde kein Mensch mehr sterben. Seit ich das Unglück beim Militär gehabt habe, ist es eben mit mir vorbei. Aber, wenn Sie meine Schuld für erwiesen annehmen wollten, Herr Forstmeister" hier zog er die Brauen hoch und verfiel in einen bedeutungsvollen Ton so wissen Sie selbst, daß kein Mensch frei ist von Fehl und daß " Dich soll der Hahn picken!" schalt der alte Herr, indem er den Strolch geflissentlich unterbrach. Haben Sie denn gesehen, meine Herren, daß der Mann die Schlinge gelegt oder an dem verluderten Wild sich zu schaffen gemacht hat?" Das gerade nicht." Dann kann man den Mann eigentlich nicht recht fassen." Das meine ich doch auch!" nickte der schiele Venze zustimmend. Meine Meinung ist die, Herr Forstmeister; Die Häsin wirh sich aus Äerzweiflung aufgehangen haben." Sagen Sie, meine Herren, bewegte sich denn der Mann in der Richtung von oder nach der betreffenden Stelle." Das gerade nicht. Er stand still." Hm, hm na, ich will Ihnen mal was sagen, Venzke: dieses eine Mal soll es Ihnen noch durchgehen. Erwische ich Sie jedoch wieder in einer solchen Situation, dann dann fresse ich Sie roh! Verstehen Sie mich, Venzke?" Zu Befehl, Herr Leuwantl - Auf einen kurzen Wink- des Forstmeisiers machte der schiele Venzke eine tadellose Kehrtwendung und verließ uns. ' Nun entließ der alte Herr auch den Förster. Mag der Haderlump diesmal noch laufen. Wenn die Jagd anfängt, ist er uns ohnehin sicher. Eil wird dann wieder gleich für den ganzen Winter eingespinnt." Als der Förster gegangen war, wandte sich Gottlif Kuhnert an mich. . Na, Doktor, Sie wundern sich wohl, was?" Allerdings ich bin verblüfft." Der Forstmeister sog seine Pfeife in Brand und erzählte: . Der . Kerl hat recht eS sind dreißig Jahre her vielleicht noch ein paar Khrchn diüber. Ich war
als Oberleutnant bei den Ulanen ein
getreten. Gleich im ersten Jahre kriegte ich einen Prachtkerl von Burschen klug, anstellig, dabei- Soldat mit Leib und Seele. Der Mensch hatte nur einen Fehler es gab keinen Unfug, zu dem er nicht alleweil aufgelegt war. Passirte irgend - etwaö, worüber der Rittmeister tobte., die ganze übrige Schwadron aber sich scheckig lachte Venzke! Jnfolgedessen flog er. obwohl er sonst -wirklich ein guter Soldat war. alle Augenblick in den Kasten. Dadurch ging er schließlich auch des Burschenbenesizes verlustig und mußte in die Front zurück. Ich weiß -es noch, als wenn es gestern gewesen wäre, wie er sich von mir verabschiedete: Es thut mir leid, He4r Leutnant, aber schließlich kann ich Ihnen ja nicht ewig am Frack baumeln. Ein Bursche ist auch nur ein halber Soldat, und ich will ein ganzer sein. Ich will kapituliren, Herr Leutnant!" Vierzehn Tage später gingen wir in die großen Manöver. Bei einer Attacke denk ich. ich sehe nicht richtig. Während die ganze Schwadron mit eingelegter Lanze galoppirt. ragt einer der bewimpelten Ladestöcke hoch in die Luft. Venzke machte sich fast unter den Augen des Kommandirenden ' das Vergnügen, seine Lanze im Reiten auf der Nasenwurzel zu balanziren! Kerl, sind Sie wahnsinnig geworden!?" brüllte ich ihn an. Er zuckt zusammen ehe er aber noch den Lanzenstiel fassen konnte, rutschte er ab und ihm ins Auge." Das Auge war futsch und damit auch Venzkes militärische Laufbahn. Und das hat er nicht verwunden. Von Stund an ist er ein Lump geworden. Wenn ihn nicht gerade der Arm es Gesetzes gefaßt hielt, folgte er, als Schlachtenbummler einer jeden unserer Uebungen. Bei einer solchen geschah es. daß mir auf Vorposten ein Häslein über den Weg lief. Ich riß dem nächsten Soldaten den Karabiner aus der Hand und, bautz der Hase lag im Feuer. Gleich darauf kam mir zum Bewußtsein, daß das sehr böse für mich auskaufen konnte. Ich war noch zu keinem Entschluß gekommen, da näherte sich von hinten ein Stromer, griff den Hasen auf und rief mir zu: Das ist schlimmer wie'n Valanzirkunststück. Herr Leutnant! Den Lampe bring' ich aufs Amt!" Na. er hat ihn zwar nicht aufs Amt gebracht, sondern sich ihn gutschmecken lassen oder ihn verkloppt aber er reist heute noch darauf. Der schiele Vemke ist meine Nemesis." Wie die See Gold ißt. ' Wenn Banken Gold über den Ocean versenden." sagte ein New Yorker Bankier, dann ziehen sie vor, es in Barren statt in Münzen zu verschiffen. Es verliert dann weniger." Verliert weniger?" wurde er erstaunt gefragt. Ja," lautete die Antwort. Eine Million Dollars in vollwichtigem gemünzten Golde, sind bei der Ankunft auf der anderen Seite erfahrungsgemäß nur noch etwa $999,800 werth. Sie verlieren durch das Umschütteln und die Reibung, welche durch den. Wellengang und die Schwankungen der Schiffe hervorgebracht werden, reichlich so viel. Barren mit ihrer viel geringeren und glatteren Reibungsfläche verlieren kaum die Hälfte. Bei besonders stürmischem Wetter gehen von den Münzen auch bis zu $300 auf die Million verloren und von den Barren schwerlich $150. Da GoldVerschiffungen von 10 Millionen und mehr nichts Seltenes sind, sehen Sie, daß der Unterschied ein recht erheblicher ist." Abgetrumpft. In einer kleinen Virginischen Stadt wollte ein junger Anwalt von noch geringer Erfahrung die Geschworenen über einen Rechtspunkt aufklären. Er wandte sich, nachdem er einen guten Treffer gemacht zu haben glaubte, gutmllthig an seinen viel erfahreneren Gegner und fragte: Das ist doch so, Eol. Hopkins?" Worauf dieser mit einem Lächeln der Ueberlegenheit antwortete: Herr, ich habe ein Anwaltsbureau in Richmond, wo ich gern bereit bin, Sie über irgend einen Punkt des Gesetzes gegen das entsprechende Honorar zu unterrichten." Nun." antwortete der Andere, keine Zeit ist so gut. wie die Gegenwart. Hier ist ein halber Dollar. Saa.en Sie uns, was Sie wissen und geden Sie, mir nach Gutdünken heraus." Sauerhafte Quittung.
Die Chinesen nehmen Alles zu wörtlich," sagte ein Reisender, welcher das Land der Mitte geschäftlich bereist hat, und ich selber habe einen Beweis dafür in Händen. Kurz ehe ich Hongtong verließ, ging ich in einen Juwelierladen, kaufte einen Souvenir-LLffel und schrieb als Anweisung für die Gravirung Hongkong 1906". Als ich ging, rief mich der Juwelier zurück und verlangte ein Depositum. ' Ich gab ihm 75 Cents und bemerkte dies auf dem Zettel. Als ich am nächsten Tage .meinen Löffel abholte, stand darauf zu lesen: ' .Hongkong, . . . . - - 1906. 7 . - Bezahlt 76 lntZ. :
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