Indiana Tribüne, Volume 30, Number 98, Indianapolis, Marion County, 15 December 1906 — Page 3

Jndiana Tibüne, 15 Dezember 1906

Jlltcrurban Zeit-Tadelle.

I. XL T. Syfte. I Krakt Montag, den 1. Oktober 190. Schnelle Durchzüge nach Fort Wayne. Schnelle Durchzüge nach Marion. Schnelle Durchzüge nach Peru. Schnelle Durchzüge nach Logansport. Schnelle Durchzüge nach Anderson. Schnelle Durchzüge nach Muncie. Züge verlassm Indianapolis. Muncie Marion Division. Lavrmce, Förrpille, Pendleton, Lnderson, Rorktown, Muncie, Middletown, Alkxandria, Sunrmitville, Fairmount, GaS City, JoneS boro, Marion, Blufft, und Union City. 4 00 8m. 1 05 Nm. 5 05 Vm. 2 00 Nm. 00 VN. 3 05 Nm. 7 05 Vm. 4 00 Nm. 5 00 Vm. 5 00 Nm. 9 05 Tm. 5 05 Nm. 10 00 Lm. 6 00 Nm. 11 00 Vm. 7 05 Nm. 11 05 Vm. 9 05 Nm. 12 00 MttgS. 11 30 Nm. Limited. LoganSvort Peru Division. Tarmel, Noblesville, Cicero, Anadia, Lllanta, Tipton, Kokomo, Galvefton, Ballon, LoganSport, Miami, Bunker HM, Veru und Elwood. 5 00 Bm. 1 45 Nm. 5 45 Vm. S 00 Nm. 7 00 Lm. 3 45 Nm. 7 45 Vm. 5 00 Nm. 00 Bm. 5 45 Nm. , 45 Vm. 7 00 Nm. '11 00 Vm. 9 00 Nm. 11 45 Vm. 11 30 Nm. 1 00 Nm. Limited. Neue spezielle Bedienung nach Ft. Wochne. Luge verlaffen Indianapolis um 7.-00 und 11:00 Uhr Vormittags und .'3:00 und 7.-00 Sty Nachmittags, schnelle Fahrt nach Fort LZayne machend und mit den Schnellzügen ch Toledo, Detroit und Lima verbindmd Oie auch in Toledo und Detroit mit den Dampfern, die auf den großen Seen nach Vkackinac, Buffalo und den Niagara Fällen Rufen, Verbindung machend. 11:30 Admd-Zug nach Muncie. 11:30 Abend-Zug nach Peru. Lttge fahren nach Fort Benjamin Harri um 6:45 Vm, 9:05 Vm, 11:05 Vm, 1.-05 Um und 3:05 Nm. Weitere Information in der Office: Ter msnal Gebäude. PhoneS : Neu, Main 6055; , Main 175. Indianapolis ck Lastern. Schnell Züge laufen nach Dreenfield, aightStown, New Castle, Cambridge Ciry, ztichmond, Dayton, Ohw, jede Stunde bis S Uhr SendS, in Dayton, Ohio, mit allen Schnellzügen, die nach Springfteld, ColumInl und allen centralen Punkten Ohio'S Kufen, VerbindungZmachend. Kbend'Zug um 11:30 Abends nach Knight! OTttl. Weitere Information in der Office : Ter mal Gebäude. PhoneS : Neu, Main 6055 mt.Main 175. Indianapolis & Martinsville. ach Msoresville, Bethany Park, Mar rsnöville, Ind. Erste Morgm.Car um 5:10 Uhr Morgens. Sann von 6:00 Uhr Morgens jede Stunde bis 9:00 Uhr ÄbrndS. kdend - CarS verlassen die Jnterurban Station um 10:00, 11:30 und 11:50 Abend?. Die 10:00 und 11:50 CarS fahren nur bis MsoreSville. Weitere Information in der Office : tz inal Gebäude. PhoneS: Neu, Main 6055 ; lt, Main 175. Indianapolis Coal Tractio Co. Züge laufen stündlich von Indianapolis nach Plairfield von 5:00 Uhr Morgen bi 7:00 Uhr WendS. bendzüge um 9 und 11 Uhr WendS. Weitere Information in der Office : Ter minal Gebäude. PhoneS : Neu, Main 6055 ; lt, Main 175. Indianapolis & Nokthvkftern. SchnellZüge nach CrawfordSville und La fayette lausen stündlich von 5.-00 Uhr Mor gen biS 9:00 Uhr AbendS. Lnschluß in Lafayette für Chicago und allen nordwefi lichen Punkten. D Zug um 10:00 Uhr bendS fährt 5Io biS nach Lebanon. Der Zug um 11:30 Uhr AbendS fährt biS ach Franksort, Anschluß w Lebanon für CravfordSville ; derselbe fährt in der Conu tag Nacht bloS bis nach Lafayette. Weitere Information in der Office: Ter mwal Gebäude. PhoneS: Neu, Main 6055; lt.lRsw 175. M0N0N ROUTE. City Ticket Office, S Nord Illinois Straße. Telephon 737. Nach Chicago über direkte wie. Abfahrt von Indianapolis 7:00 Lorm. 11:50 Vm., 3:35 Nm., 2:48 Vm. Ankunft in Indianapolis 4:18 Vorm., 7.50 Vm., 4 52 Nm. Via Noachdale, Cravfordsville und Lafayette, nach Chicago. Abfahrt 11.-50 Vm. Ankunft 2:50 Nm. Michigan City. Abfahrt 7:00 Vm., 3:35 Nm. Ankunft Indianapolis 2:50 Nm. Monon Acconlodation. Abfahrt 5:15 Nm. Ankunft 9.00 Lm. Täglich. Nur Sonntag.

Unerhörte

Frechheit der amerikanischen Banditen nimmt

überall

Am hellen Tage beraubt. Oegerreichischer Frachtdampser gestrandet. Jll'

tercssante Zahlen über Bundesarmee. Mundsperre ersolgrelch gehellt. Seuat verlaugt nochmalige Eiuseudung. Glaub' ten Beide todt zu sein. Kantine in den Soldatenheimathen.

Am hellen Tage beraubt. Omaha, Neb., 14. Dez. Drei Münner betraten heute kurz nach der Mittagsstunde das Verfatzgefchaft von Josevh Sonnenberg an der Douglas Straße, zwischen der 13. und 14. Straße, und banden mit Stricken den Besitzer, seinen Gehülfen und einen Kunden., Darauf warfen sie alle Ju. welen, Gold und Silersachen und an dere Werthgegenftände in ?lne Hand asche und entflohen. Später wurde einer der Rüuher " verhaftet und ein Theil der geraubten Waaren bei ihm gefunden. Der Werth der geraubten Waaren wird vom Besitzer des Versatz geschäfteS auf 88,000 angegeben. Oefterrelchischer Fracht. Kämpfer gestrandet. Atlantic City. N. I.. 14. Dez. Auf der Fahrt von Tiieft, Oesterreich, via der Bermuda.Jnseln nach New York lief heute Morgen der österreichische Frachtdampfer Clara" n der Bernegat Bai an der ttüfte von New Jersey auf den Strand. Eine Verbindungsleine wurde sofort nach dem gestrandeten Dampfer geschossen. und der ttapltün deö Dampfers wurde in einem ttorbe an'S Land gebracht, der sofort nach einem starken Schlepper zum Abschleppen seines Schiffes nach New York telegraphirte. Dke Lage deö gestrandeten Dampfers ist nicht gefährlich und man hofft, denselben bei hoher Fluth morgen wieder in'S tiefe Fahr wasser schleppen zu können. Interessante Zahlen über Bundesarmee. Washington, D. 5., 14. Dez. Der Jahresbericht des KriegSfekretürS, der dem Präsidenten gestern untcrbrei tet wurde, enthält die folgenden inte ressanten Angaben: Am 15. Okober betrug die Stärke der regulären Armee 3709 Offiziere und 64.659 Mann, welche sich wie folgt vertheilten: In den Ver. Staaten 2463 Offiziere und 36,203 Mann; in Alaska 42 Osfijiere und 750 Mann; in den Philippinen 733 Offiziere und 11,219 Mann; in Porto Rico 4 Offiziere und 5 Mann; in Cuba 326 Offiziere und 4624 Mann; in Hawai 13 Offiziere und 219 Mann; Truppen auf dem Marsch und Offiziere in anderen ausländischen Stationen 123 Offiziere und 1634 Mann. Mundsperre erfolgreich geheilt. N e w Y o r k, 14. Dez. Dr. I. B. Garvln berichtet über eine bemerkenS werthe Heilung der Mundsperre. Der Zlmmermann Richard Miller trat sich einen 'Nagel in den Fuß und einige Tage später stellte sich die Mundsperre eiu. Er litt in schrecklicher Weise und Dr. Garvin ließ ihm zur Ader, um ihm etwas Erleichterung zu geben. Der Pa tient verfiel darauf in Schlaf. Die An falle wurden weniger heftig und nach zwei Wochen war er vollständig genesen. Senat verlangt nochma lige Einsendung. Washington, 14. Dez. Die Senatoren Aldrich und Spooner hatten gestern mit dem Präsidenten eine Con ferenz bezüglich der Form, in welcher die Ernennungen des Präsidenten dem Senat in Zukunft zugehen sollen. ES war. wie berichtet, im Senat kritisirt worden, daß der Präsident Crnennun gen eingesandt hatte, bei denen eö offen elassen war, wann dieselben in Kraft treten sollten. So liegen dem Senat verschiedene TabinetS'Ernenr.ungen vor, deren Bestätigung scheinbar die Ernen nungen von zwei Personen für den nämlichen Cabinetöpoften zur Folge ha ben würde. Das würde z. B. der Fall sein, wenn der Senat die Ernennung des GeneralpoftmelfterS Cortelyou zum SchatzamtSsecretür, diejenige Garfield'S zum Secretär des Innern und Von L. Meyer'S zum Generalpoftmelfter jetzt bestätigen sollte. Um Wirrwarr zu vermelden, ward von Seiten der Se natoren der Wunsch geäußert, bcfc die Form, in welcher dieErnennungen dies mal präsentirt wurden, modifizirt tsix den möge.

überHand.

Glaubten Beide todt zu sein. M i l w a u k e e , WiS., 14. Dez. Ein Ehepaar, welches feit dem Erdbe den in San Francisco von einander getrennt gewesen ist und von dem jeder Theil bis vor wenigen Tagen den an dern für todt gehalten hatte, wird in kurzem wieder vereinigt sein. Frau Po litz kam im letzten Sommer von San Francisco nach Oshkosh, WiS., und brachte eine verkohlte Leiche mit sich, die angeblich dke ihres Ehemannes war und dke sie im Kirchhofe ihres neuen Wohn orteS begraben ließ. Erst vor einigen Tagen erreichte sie die Nachricht, daß hr Mann, den sie für todt halte, auf einer Farm in Kalifornien arbeite. Sofort suchte sie mit dem wiedergefun denen Gatten in Verbindung zu treten, was ihr mittels des Telephons auch ge ang. Dke kaum glaubliche Nachricht stellte sich als richtig heraus, und sofort traf die Ueberglückliche Vorbereitungen, zu ihrem Gattm zu reisen. Kantine in den Soldaten h e i m a t h e n. Washington, 14. Dez. Dke Mitglieder des Verwaltungsraths der alten Soldatenheime, welche äugen blicklich hier tagen, machten heute dem Präsidenten ihre Aufwartung im Me! ßen Hause. Einige der Mitglieder lie ßen durchblicken, daß sie in ihrem dies jährigen Jahresberichte an den Kon greß dringend darum ersuchen würden. daß die Bewilligungen für die Heime fürderhin nicht mehr die Bedingung enthalten sollen, daß Kantinen nicht geduldet werden dürfen. Der Versal tungSrath nimmt die Stellung ein, daß der Verkauf von Bier und leichten Wel nen die alten Soldaten in ihren Quar tleren festhalten und daran verhindern werde, außerhalb der Heime ihr Be dürfniß nach geistigen Getränken zu be friedigen. Whiskey muß rein fein. L e xi n g t o n, Ky., 14. Dez. Zugeständnisse, von den Mitglidern der hier tagenden United States Purity of Food Kommission gemacht, deuten an, daß die Commission empfehlen wird, daß nur echter Whiskey mit diesem Namen genannt wird. Die Nahrungsmittel Commission langte von Frankfort hier an, um sich während ihres auf drei Tage bemesse nen Aufenthaltes mit hiesigen Whiskey DeftlllerieBesitzern zu besprechen und die Standards von Blendö" zu erör tern. Am Bahnhofe wurde das Co mlte durch Herrn Robert M. Allen und eine Anzahl Deftilleriebesitzer empfan gen. Dr. H. M. Whiley begab sich nach Chicago, um einem ihm zu Ehren veranstalteten Bankett beizuwohnen. Die Commission wird sich, ehe sie ihre Arbeiten in Kentucky beschließt, voraussichtlich auch nach Cynthiana be geben, sie ist dorthin durch die Desti lirer von Harrison County eingeladen worden. CaftRiv er Tunnel. New York, 14. Dez. Die bei. den Enden des Tunnel, unter dem Eaft Rlver hindurch, die von entgegen gesetzten Seite deö River, in New York und Brooklyn zugleich begonnen wurden, trafen heute aufeinander. Die Cngenieure sagen, daß dieselben genau aufeinander paßten. Große Explosion. B l u e f i e l d, W. Va., 14. Dez. Die Explosion von 10.000 Pfund Sprengpulver tödtete eine Person und verletzte neun andere, von diesen viel leicht zwei tödtlich. Joseph Steele wurde getödtet, Alex. Tinney und Frau George Johnson schwer verletzt. Die Explosion richtete große Verwüstung an. Präsident Roosevelt hat beschlos sen, dem Kongreß am nächsten Dien? tag den Bericht deS HandelSsekretärö Metcalf über die angebliche Zurück setzung der Japaner in San Francisco hinsichtlich des Schulbesuches und in andern Beziehungen zuzusenden.

Profitbetbeiliauna der

Stahlarbeiter. PtttSburg, 14. Dez. Beamte der Vereinigten Staaten Stahl Corpo rationen werden nächstens ihren Ange stellten eine ActienOfferte in Verbin dung mit dem vor fünf Jahren einge führtenProfitbetheiligungS.Syftemma en. Die Actien werden, wie es heißt, etwas über dem Nennwerthe verkauft werden. Im letzten Jahre wurden an 12.000 Angestellte 24,000 bevorzugte Actien zum Nennwerthe verkauft. H. Frick äußerte sich auf Befragen über die Lage der Stahl.Jnduftrie: Stahl könnte nicht besser stehen. Die Jndu ftrie beruht auf einer gediegenenGrund läge, und es gibt keinen Grund, weö halb in der nahen Zukunft eine Unter brechung eintreten könne." Allerlei kleine Depesche. 14. Dezember. Gleichwie seiner Zeit Richard Wagner'S ist jetzt deS Salome"ttom. poniften Richard Strauß' Erwühlung zum Mitglied des Senats der Berliner Akademie der Künste abgelehnt Vor den. Der Direktor der Münze hat aber malS 200.000 Unzen Silber zumPrelse von $68.964 angekauft, welche in den Münzstätten Denver und New Orleans in Scheidemünzen zu prägen sind. Das deutsche Schulschiff Stein" ist von Kingston, Jamica, nach Vera Cruz abgefahren. Der deutsche kleine Kreuzer Bremen" und das Kanonen boot Panther" werden demnächst in Kingston erwartet. Die Londoner Times" läßt sich aus Tanger, Marokko, melden, daß dreißig Meilen in der Runde allerorts Ausrufer die Eingeborenen auffordern, sich auf einen heiligen Krieg" vorzu bereiten. In Omaha, Nebr., wurde der Präsident der ttohlenbörse, S. S. Howell, der nebst 79 Anderen ange klagt war, einen Trust" gebildet zu haben, von den Geschworenen schuldig gesprochen. In Chicago, Jll.. ist der in dem Droguengeschäst von Adolph C. Bren decke beschäftigte Albert I. Dahlberg wegen Verkaufs von Cocain und ähn licher narkotischer Stoffe verhaftet. aber gegen eine Bürgschaft von 810, 000 wieder auf freien Fuß gesetzt wor den. In Hartford, Conn., ist Michael Niro, welcher Bernardino DeScenza da durch getödtet hatte, daß er ihm mit einer Schirmspktze durch das Auge in das Gehirn stieß, zu 3 Jahre Zucht haus verurtheilt worden. In Caroline Depot, bei Jthaca, N. Y., ist der Postmeister Jacob W. PersoniuS, als er auf einer DrOstne die Eisenbahn entlang fuhr, von einem Zuge der Lehigh Valley.Bahn überfahren und getödtet worden. Die Del., Lack. & Western Bahn Comp. hat die Forderungen ihrer An gestellten um Gehaltserhöhung und für einen 10ftündigen Arbeitstag heute be willigt, wodurch alle Arbeiterschwierig leiten an dem Lackewanna Bahnsystem beigelegt wurden. Ter groe Woon, der kleine Woog". Das Glückwunscktelearamm des Kaisers an den Großhcrzog von Hes e - er r r c -m r i ien aus nniaß oer eourr emes künftigen hessischen Thronfolgers enthält einen Scherz, der aber für NichtHessen nicht ohne weiteres ver ständlich ist. In knappen Telegrammstil schrieb der Kaiser: Gott scge Kind und Mutter. Der große Woog, der kleine Woog. Es lebe der kleine Erbgroszherzog." Jeder gute, einge sessene Darmstadter wird beim Lesen dieser Zeilen verständnißinnig ge lacht haben, denn der Große Woog" in Darmstadt ist weiter nichts als ein in der hessischen Residenz sehr popU' lärer großer Teich, und weil Darm stadt bekanntlich nicht der Lage an einem Flusse sich erfreut, so ist der Große Woog" ein sehr geschätztes Vergnügung smittel für groß und klein im Sommer zum Baden, Schwimmen und Rudern, und imWinter zum Schlittschuhlaufen, und jeder echte Dammstädtcr" Junge, wie man im Volksdialekt dort sagt, lcuch tet und strahlt, wenn es an den Gro ßen Woog" geht. Der Kaiser kennt also auch den Großen Woog", und er deutet in scherzhafter Weise an, daß der Storch den kleinen Erbgroß. Herzog" wohl aus dem Großen Woog" gezogen haben werde. . Die deutscheMarinever waltung plant, wie man aus Ham bürg meldet, auf Helgoland ,ein La zarett zu errichten, und erwarb bicr für das Grundstück Zur schönen Aussicht".

Die Stimme des Käistrs. PratrIor ScripturcS psnetische Archive und ihr Le?. Der amerikanische Professor, E. E.

Ccripiure hat die Begründung phonetlscher Archive in Amerika unternommen, in den?n die durch den Phonographen aufgenommenen Stimmen geschichtlicher Persönlichkeiten festgehalten werden sollen. Er begann damit, eme Reihe der bedeutendsten Amerikaner der Gegenwart in semen Phonographen sprechen zu lassen, dann wandte er sich auch nach Europa, und der erste, dessen Stimme er sich für die von ihm begrünbeten Sammlunqen sicherte, war der Deutsche Kaiser. Ter Kaiser sprach zwei längere Redestücke in den Phonographen hinein. Die beiden Aufnahmen sind in der denkbar vollkommensten Weise und mit besonderer Sorgfalt ausgeführt und geben ein getreues Abbild von der Stimme des Kaisers und seiner Art. zu sprechen. Das erste Stück, das der Kaiser für den beliebigen Gebrauch des Professors bestimmte, ist eine Betrachtung, in der er in freier Rede einige Lebensgrundsätze vorträgt. Es lautet: Stark sein in Schmerzen. Nicht wünschen, was unerreichbar oder werthlos, zufrieden mit dem Tag, wie er kommt, in allem das Gute suchen, und Freude an der Natur und den Menschen haben, wie sie nun einmal sind, ür tausend bittere Stunden sich mit einer einzigen trösten, welche schön ist und am Schaffen und Können immer sein Bestes geben, wenn es auch keinen Dank erfährt. Wer das lernt und kann, der ist ein Freier. Glücklichcr und Stolzer; immer schön wird sein Leben sein. Wer mißtrauisch ist. beqeht ein Unrecht gegen andere Und schädigt sich selbst. Wir haben die Pflicht, jeden Menschen für gut zu halten, fo lanze er uns nicht das Gegentheil beweist. Die Welt ist so groß und wir sind so klein; da kann sich doch nicht alles um uns allein drehen. Wenn uns was schadet, was wehe thut, wer kann wissen, ob das nicht nothwendig ist zum Nutzen der ganzen Schöpfung? In jedem Ding der Welt, ob es gut ist oder anders, lebt der große, weise Wille des allmächtigen und allwissenden Schöpfers; uns kleinen Menschen fehlt nur der Verstand, um ihn zu begreisen. Wie alles ist. so muß es sein in der Welt; und wie es auch sein mag, immer ist das Gute der Wille des Schöpfers." Brackite ihn in sichere Obbut. An einem Nachmittage erschien auf der Wache eines Berliner Polizeireviers ein zwölfjähriger Knabe und meldete, er habe einen kleinen Jungen gefunden, den cr gleich mitgebracht habe. Die Beamten der Wache bemühten sich vergeblich, aus dem Kleinen herauszubekommen, wer er sei und wohin er gehöre. Der Findling konnte noch nicht sprechen und mußte vorläufig auf der Wache behalten werden. Und der Telegraph spielte nach allen Richtungen, ob vielleicht in irgendeiner Stadtgegend ein zweijähriger Knabe vermißt werde. Am Abend erschien auf der Wache wiederum ein Junge, der angstvoll fragte, ob man vielleicht seinen kleinen Bruder gefunden habe. Einem Beamten kam das Gesicht bekannt vor, und er nahm den Burschen in's Gebet. Und da stellte sich denn heraus, daß es derselbe war, der am Nachmittag den kleinen Findling auf das Polizeibureau gebracht hatte. Um sich unkenntlich zu machen, hatte er am Abend eine andere Jacke und Mütze angezogen.' Als man ihn fragte, warum er dieses Manöver ausgeführt habe, gestand er, daß er auf seinen Bruder aufpassen müsse, wenn seine Eltern auf Arbeit gingen. Da er aber gern einmal baden gehen wollte, hätte er seinen Bruder nicht sicherer unterbringen können, als daß er ihn inzwischen der Obhut der Polizei anvertraute. Der Schiffsbau der Ver. Staaten. Der Schiffsbau an der Küste des Stillen Ozeans hat sich, nach dem Berichte des Navigations-Kommissärs Chamberlain, in den letzten zehn Iahren verdoppelt; an den großen Binnenseen hat der Schiffsbau um 69 Prozent zugenommen, an der atlantischen und Golfküste um nur 29 Prozent. In der Welt überhaupt hat der Schiffsbau in den verflossenen zehn Jahren um 45 Prozent zugenommen. Im Laufe des verflossenen Fiskal-Jahres wurden in den Ver. Staaten 1221 Schiffe von 418.745 Tonnengehalt gebaut, im laufenden, also seit dem 1. Juli. sind Schiffe mit 203.000 Tonnengehalt gebaut worden und wenn keine Strikes oder Verzögerungen in den Stahllieferungen eintreten, dürfte daö laufende Fiskal-Jahr nahe an das Jahr 1853, in welchem Schiffe mit einem Tonnengehalt von 583.000 gebaut wurden, herankommen. Das ist ein recht lehrreicher Vergleich. Fünfzig Jahre sind vergangen und die Ver. Staaten haben sich mit Mühe wieder auf die Höhe hinauf gearbeitet, wo sie waren, ehe der Bürgerkrieg die Schiffs-bau-Jndustrie brach legte. Die Tiger haben sich in Birma, Hinterindien, infolge der dem Besitze fowie dem Tragen von Waffen auferlegten Einschränkungen stark vermehrt. Da5 erste Kapitol des Staates Ohio in Chillicothe war aus Baumstämmen erbaut.

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