Indiana Tribüne, Volume 30, Number 98, Indianapolis, Marion County, 15 December 1906 — Page 1

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Bundes - Truppen für Hawaii? onolttlu-Depesche meldet Bun de5-Gffizier als (ZZuelle einer solchen Nachricht.

San Francisco, Cal., 15. Dezember. Der Ezaminer" veröffentlicht folgende Depesche aus Honolulu: Die Offiziere deZ TranSportdampferS .Thomas- haben zugegeben, daß zwei Regimenter sofort nach der Insel ent fand! werden sollen, um Streitigkeiten mit Japanern vorzubeugen. Die ge nannten Osfiziere weigern sich aber, irgend welche Einzelnheiten, welche den Ruf nach Truppen veranlaßten, besannt zu geben, jobet den Gruud, weß halb die Regierung eZ für nothwendig erachtet, daß Soldaten der Bundes ermee auf den Inseln, welche von Ja panern wimmeln, nothwendig find. Man sagt, daß der Mikado üußerft be gierig war, die Insel Lenai, welche Privatbefitz ist. zu erlangen. Die In sei ist 50 Meilen von Honolulu; die selbe würde eine ausgezeichnete Marine Station und Flottenoperationsbasis für irgend eine Macht gegen die Ver einigten Staaten abgeben. Zwei große Häfen würden einer gewaltigen Kriegs flotte Unterschlupf bieten. General anwalt D. GearZ erwirkte einen Ein haltsbefehl gegen den Verkauf der Insel an eine auSwärtigeNacht oder auswärtige Vertreter. Bomben-Attentat. St. Petersburg, 15. Dez. Ein abermaliger Angriff wurde heute auf Admiral Dubassow's Leben ge macht. Dubaffow.ift der Ex.Gouver ne'ur von Moskau. ' Er entkam mit leichten Verletzungen. Der Admiral war in feiner Drofchke unterwegs nach dem Palafte, -IS zwei Männer eine Bombe warfen. Dieselbe explodirte mit großer Gewalt, doch wurde der Admiral nur leicht verwundet. Die Angreifer wurden verhaftet. Kohltnabliefernng in Säcken. Sämmtlich; Kohlenhändler ließen eine Erhöhung der Preise für Ablieferung der Kohlen in Säcken eintreten. Der Preis beträgt je.tzt für Ablieferung im Stocka:erk zu ebener Erde 50 Cents für die Tonne und in den Keller 75 EentS. Dies findet Anwendung auf Säcke, Körbe und Schubkarren. Wird eine Rinne (Shute) gebraucht, 25 Cents per Tonne. CokeAblieferung im Stockvttk zu ebener Erde 60 Cents für die Tonne und in den Keller 80 Cents. Diese Preise treten von und mit dem 17. Dezember in Kraft. Indianapolis Kohlenhändler. Neformschüler ans LoniSville Von der hiesigen Polizei verhaftet. Ein früherer Insasse der Reform schule in LouiZville. Ky.. William BroyleS, hier 1347 Ogden Straße wohnhast, wurde durch den Polizisten MoZley gestern verhaftet und unter die Anklage des Einbruchs und des Groß diebstahls gestellt. Wlllie ist 17 Jahre alt. und er ist beschuldigt im Hause einer Frau Denny sich gelegentlich eines unangemeldeten Besuches, eine goldene Uhr nebst Kette und einen Ring angeeignet zu haben. Die Mutter er schien in der Station und dat, den Jungen freizugeben, damit sie ihn nach LouiSville zurücksenden könne. Die Sache war jedoch so leicht nicht erle digt, und Willle blieb im Kerker. Frank E d m o n s o n. der in Shankö Hotel, 40iz Oft Washington Str., sich gemüthlich zur Nachtruhe niedergelegt, wurde dadurch schmerzlich verbannt, daß ein Korken der Dampf Heizung nachgab, und heißeö VZasser auf den friedlich im Bette Schlummern den ergoß.- Edmonson wurde ins Ho fpital gebracht.

Stritt auf Leben nnd Tod, Selbst Kreuzverhör brachte kein Gestandniß.

Willie Langford, alias Wright. an der West Vermont Str. wohnhast, erwies sich gestern als ein üußerft zäh Kunde. Die Radler Golnisch und Wilson hatten nämlich Willle verhastet und die Anklagen des Diebstahls und des Ein brucheS gegen ihn erHoden. Auf ganz mysteriöse Weise ver schwand gestern aus dem Kofthause der Frau ViolaDyneS. 230 AlleghenyStr., ein Anzug, den man auch trotz eisrig ften SuchenS nicht wiederfinden konnte. Die Radler wurden herbeigerufen und diese verhafteten nach kurzer Untersu chung der Sache den oben genannten Willie Langford. Laut Aussagen der Radler hat Willie zugesehen, wie Frau DyneS den HauSthürschlüssel aufS Fen ftergefimse legte, als fie fortging, und Willie soll seine Kenntnisse dann ver werthet und praktisch zur Anwendung gebracht haben. Er stritt und betheuerte bei allem waS ihm hoch und heilig, daß er mit der Sache nicht .'in Verbindung gestände, und erst nach langer Arbeit im Echwi)kaften gelang es Willie zu bewegen, ein theilweiseS Geständniß abzulegen. In DeteetidS-Nollen. Zwei Frauen veranlassen Verhaftung. Zwei Frauen, welche gestern in der Rolle von DetectivS fungirten, veran laßten den Polizisten White, welcher an der Ecke von Pennsylvanza und Wash ington'Straße ftationirt ist, den 23 Jahre alten Bahnangestellten Charles Merriman von No. 839 Nord Penn sylvaniaStraße zu verhaften. Merri man, in dessen Tasche ein Pfandschein über einen Revolver gefunden wurde, ist beschuldiigt, den versetzten Revolver aus Ed Stassord's Wohnung, Ro. 1213 SpannAvenue. gestohlen zu haben. Die Frauen sahen, wie er die Waffe verpfändete, und da fie dieselbe zu er kennen glaubten, benachrichtigten fie den Polizisten. PräservirnugS- nnd Färbemittel. Dr. H. W. Wiley, Chef deS chemi fchen Bureaus im AgriculturDeparte ment, sagt, daß daS Food Standard Comite, welches die letzten zehn Tage in LouiZville in Sitzung war, gegen den Gebrauch von Borax, denzsnsau rem Soda, Schwefelsäure :c, sowie thatsächlich alle Präservative, auöge nommen gewürzhaltige ConservirungS Mittel, wie Gewürze, Holzrach, Salz, Zucker sich entschieden hat. Sal peter ist noch auf der Lifte der zwelfel haften Zuthaten, und meint Dr. Wi ley, dieses werde wohl auch noch zu den ungesetzlichen Mitteln gerechnet werden. Was die Färbung von Nahrung Mitteln betrifft, so sagt Dr. Wiley, daß alle künstlichen Farben ausgeschlos sen wurden, ausgenommen gewisse ve getabilische Farben und einige Färbe Mittel aus Kohnlenther hergestellt, und daß Letztere möglicherweise in der Zukunft auch noch ausgeschlossen werden. Auf den Versuch deS StaatSchemiften H. E. Barnard zurückgreifend das den zonsaure Soda als gesetzliches Präser vativ anzuerkennen, sagte Dr. Wiley, er sei hierüber erstaunt und könne diese Handlung nicht aufrecht erhalten wer den. ' Wie Dr. Wiley sagte, wird das Bundesgericht mit den StaatZ. Gesund heitöbehörden zusammenwirken, die na tionalen Gesetze zur Durchführung zu bringen, und zu diesen Zweck werde in jedem Staate ein Inspektor die Sache überwachen, um tlt den betreffenden Staatsbeamten Had in Hand zu ar betten. Ich bin sicher, daß' das beste Einvernehmen wischen den Bundesund Staatsbeamten vorherrschen wird", äußerte Dr. Wiley zuguterletzt. Räuber sprengten heute den Geld schrank der JnterftateBank in Drexel, Mo., auf und entflohen mit 5,000 Bankgeldern. .

Der erste Consnlar-Agent nach Indianapolis

Von Italien ernannt. Herr Giovanni Passarelli, welcher bisher unser Land kreuz und quer be reiste und einen Theil seiner Zeit als Correspondent für italienische Zeitun gen thätig war, jedoch hauptsächlich sich als Sprachlehrer' in Cleveland, O., nützlich machte, wurde von der italie Nischen Regierung als deren Consular Agent sür Jndiana ernannt. Sein Bureau hat Herr Passarelli lm Zim mer No. 11 des Hauses No. 29 Süd DelawareStraße eingerichtet, da er daselbft in der Nähe der Mehrzahl sei ner Landsleute sich befinden wird. Das neue Bureau ist dem Consulate in Chicago unterft:Ut; die Italiener dieser Stadt find sehr ersreut, einen derart! en Beamten hier zu wissen. ' Die Eisenbahn-Kommlssion Entscheidet für billigere Frachtraten. Die Eisenbahn'Kommisfion hat auf Anklage der Engrosfirma Schnull & Co. in der Ratenfrage zwischen hier und Terre Haute eine Entscheidung abgegeben, welche dieselben bedeutend herabsetzt. Die Raten sür erste Klasse Fracht wurden zwischen hier und Terre Haute von 25 CtS. per 100 Pfund auf 17 CtS.. für zweite Klasse von 22 CtS. auf 15z CtS.. und für dritte Klasse von 19fr CtS. auf 13fr CtS. reouzlrt und für die Zwlfchenftationen werden na türllch auch die entsprechenden geringe ren Raten eingeführt werden, wenn dieselben auch nicht solch große Unter schiede ausweisen werden. Der ge nauere Frachtratenplan wird noch auö gearbeitet werden und wird die' Eisen bahN'ttommisfion denselben in Kürze fertig haben. - ire eryarr u n g eine Rechtsanwaltes. der zu den gesuchtesten Praktikern der Provinz Hannovr aehörte, hat großes Aufsehen erregt.' Wie aus Alfeldt bei Hildesheim berichtet wird, stellte sich der dortige Nechtsanwalt und Notar Richard von Härtestem nach Begehung eine? Reihe von Veruntreuungen und Urkundenfälschungender Staatsanwaltschaft. die ihn sofort in Haft behielt. Seit längerer Zeit war eZ bereits besannt, daß der Anwalt sich in schlechter Vermögenslage befand. Es gelang ihm jedoch durch allerhand Manipulationen, die Oberhand zu behalten. Die Clienten, die sich wegen Auszahlung ihrer Gelder an den Notar wandten, konnten oft nur unter Anwendung strengster Maßnahmen zu ihrem Gelde kommen. Von Seiten seiner Collegen wurde er durch eine namhafte Summe unterstützt, aber auch das konnte seinen Sturz nicht zurückhalten. Es liefen Anzeigen über Anzeigen von Geschädigten ein, was nun schließlich zur Verhaftung des ungetreuen Notars führte. Die unterschlagenen Summen sollen außerordentlich beträchtlich sein. I n der englis chen Hafenstadt Grimsby landete auf einem Hamburger Dampfer ein alter Mann Namens Heinrich Wille, wurde aber von den Einwanderungsbehörden als ungeeignet zum Aufenthalt in England erklärt und muß den britischen Boden wieder verlassen. Wille hat eine traurige Geschichte hinter sich. Er ist in Deutschland geboren und kam Anfang der sechziger Jahre nach England, wo er über zehn Jahre als Ingenieur lebte. Er erfand verschiedene Heizapparate. Ueberarbeitung jedoch ließ ihn völlig zusammenbrechen. Er ging nach Deutschland zurück, erholte sich bald wieder nnd kam wieder nach London. Nach langjähriger, angestrengter Arbeit erlitt er einen Schlaganfall, von dessen Folgen er sich bisher nicht völlig erholen konnte. Er wollte sich zu feinem in Amerika lebenden Sohne begeben, die Einwanderurgsbehörden ließen ihn jedoch nicht landen und er mußte die Rückreise nach Deutschland antreten. Da er über keine Papiere verfügte, aus denen seine deutsche Nationalität hervorgegangen wäre, so schoben ihn die deutschen Behörden . gleichfalls ab. so daß der alte Mann jetzt nirgends den Fuß auf festen Boden setzen kann, ohne der Ausweisung zu verfallen. Herman Moeller's Halle) Südweft Ecke Noble und. Market Str.

Mehr Licht, mehr Waffer nnd besseren Strakenbahndienft

Verlangen die Umwohner deS Riverside Parks. Der Riverfide Jndependet Jmprove ment Club, welcher über 300 Mitglie der zählt, wurde bei der Behörde für öffentliche Arbeiten vorstellig wegen dem Straßenbahndienfte, indem er bat. denselben um die Hälfte zu verdoppeln, damit die Blake StraßenbahnWaggonS alle zehn Minuten 'dU ganze Strecke zurücklegten, statt daß, wie bisher, die Riverfide Park Strecke nur alle 20 Minuten befahren würde. Sodann bittet man um mehr Licht da in dieser Beziehung nördlich von der Einund zwanzigsten Straße großer Mangel herrscht und die große Dunkelheit in jetzige? Jahreszeit große Gefahren in sich birgt. Nicht minder gefahrdrohend ist der Wassermangel in dieser Gegend bei AuZbruch eines FeuerS und wünscht man sehr, daß womöglich noch vor Eintritt der kalten Witterung ver schieden? Straßen mit Wasserleitung? röhren versehen werden. Ein Weihnachtsmann. Freundliche Aufnahme eines Wanderers. Ein alter, faft 80 Jahre alter Mann, der ermüdet vom langenharten Marsche sich nach einem Ruheplätzchen sehnte, sprach gestern Abend an der 26. Str. ein kleines Mädchen, welches ihn scheu auö der Ferne betrachtete, freundlich an, und fragte fie, wer in dem so hell erleuchteten Hause vor welchem beide standen, wohne. DaS Mädchen antwortete ihm, daß dies die Wohnung von Herrn Richard Hollingsworth sei und setzte dann schön hinzu: Wenn Du der WeihnachtS mann bist, dann komme nur herein." Der alte Mann ging hinein, wurde erwärmt und gefüttert und später der Polizei übergeben, damit diese für sein weiteres Wohl sorge. Er gab seinen. Namen als William Holly aus Acton an, und erzählte, daß er faft beständig auf der Wanderung fei. Einbrüche nnd Diebftöhle. Ritter der Nacht pflegen der wohlverdienten ' Ruhe. Nur wenige Einbrüche wurden ge ftern gemeldet. Die Vorderthüre in Sam. Harriu'S Grocerygefchäft wurde gestern früh erbrochen gefunden. Eine Nach forfchung ergab, daß dem Cashregifter einige Dollars Wechselgeld entnommen wurden. Die Hinterthür in Joshua Holding'S Wirthschaft. No. 543 Birch. Avenue, wurde gleichfalls erbrochen und eine Quantität Schnaps,, die besten Cigarren im Hause, mehrere Dollars in großem Gelde und ein Dollar in Kupfermünzen begleiteten die Einbre cher auf ihrem Rückzüge. Die Radier Stewart und Amsden untersuchten den Einbruch, fanden aber keine Anzeichen vor, welche zur Auffindung der Ein brecher führen könnten. Wie A m o S W. B u t l e r, der Secretär der Staatswohlthätigkelts Anstalten, sagt, werden in die Anstalt für Epileptiker, welche in der Nähe von Newcaftle aufgeführt werden soll, so bald dieselbe fertiggestellt ist, auS dem ganzen Staate 920 derartige Kranke aufAufnahme dortselbst rechnen können. Eine Unmeng.e vermischten Whiskeys wurde durch die Bundes Steuerbeamten in den Wirthschaften der Stadt vorgefunden. Die Mini mumftrafe für das Wiederauffüllen der bondlrten Flaschen ist 5100, daS Maxi mum S1000, auch kann Gefängniß bis zu zwei Jahren hinzugefügt werden. Diamanten, Taschenuhren, geschttsfeneS GlaS, solide und plattirtc Oilberwaaren in grober Auswahl bei Julius (5. Walk & von, IS Ost Washington Otxi

Gegen die Ranmnng von Olney Strafte

Remonstrirt die benachbarte Bürgerschaft. Der Vorschlag einer Räumung der Olney Straße, der ersten Straße weft' lich von der Gürtelbahn an deren Kreu zung der Oft Washington Straße, ungefähr 500 Fuß südlich gehend, stößt auf starken Widerstand seitens der um wohnenden Bürger. ES wird gesagt, daß, wenn die Stadt die Eröffnung und Räumung dieser Straße durch setze, Niemand außer der Aldag Coonse Company einen Nutzen davon hätte, und daß die Stadt dieses Eigenthum benöthige, um im Falle der vorge sehenen Ausführung eines Viadukts über die Gürtelbahn dieses Grundstück brauche, um der Bahngesellschaft den nöthigen Raum für Nledriglegung ihrer Geleise zu geben, im anderen Falle müsse fie anliegendes Eigenthum zu außergewöhnlich hohen Preisen an kaufen und deshalb wird allgemein gegen die Räumung dieser Straße remonstrirt. Behörde für öffentliche Arbeiten. Beschlüsse gefaßt: .Für Cement'Seitenwege an Ranödell Straße, von Raymond Straße bis zur ersten Alleh nördlich. Für einen Abz'rgSkanal aus 10-zölli. gen Röhren hergestellt in der ersten Alley nördlich von der 29. Straße, von Ethel Ave. bis zur ersten Alley östlich von der Northwestern Ave. Für einen gleichen Abzugskanal in der ersten Alley nördlich von 23. Str.. von Ethel Ave. bis zur ersten Alley öft lich von Northwestern Ave. ' Ebenfalls für einen 10zölligen Röh Kanal in der ersten Alley nördlich von Udell Straße, von Ethel Avenue bis zur ersten Alley östlich von North. Western Ave. Für einen 12 bis 13 zöllkg?n Räh. renkanal in der Alley östlich von Lasalle Straße, von 10. bis zur 16. Str. Für einen 12 bis 18zölligen Röh renkanal in der ersten Alley östlich von Tuxedo Straße, von 10. bis 16. Straße. Für einen 18.zölligen Röhrenkanal in der Alley östlich von Dearborn Str., von 10. bis zur 16. Straße. Für einen 10 bis 20.zölligen Röh renkanal in Parker Ave., von Äay mond. Straße bis zur ersten Alley nördlich. Für einen 10z0llkgen Röhrenkanal in der ersten Alley nördlich von Eugene Straße, von Ethel Ave. bis zur ersten Alley nördlich von der Northwestern Avenue. Für einen 10.zölligen Röhrenkanal in der ersten Alley östlich von New Jer sey Straße, von South Straße blö zur Virginia Ave. Endgültig in Angriff genommen: Für BackfteiN'Fahrweg in der ersten Alley südlich von Vermont Straße, von Caft bis Noble Straße. , . Für BackfteinFahrweg in der ersten Alley westlich von der Weft Str., von Washington bis Maryland Str. . Für BackfteiN'Fahrroeg in der ersten Alley nördlich von Morris Straße, von Chadwick bis Weft Straße. Angebote erhalten Für Cement'Seitenwege an der Oft feite von Central Ave., von 29. Straße bis zur ersten Alley südlich der 32. Straße: City Cement Co., 51.75 für den läufenden Fuß. Für Hauptabfluß in Süd Pennsyl öania Straße, von Pogueö Run bis zum 70 Fuß nördlich gelegenen Punkt: Sheehan Conftruction ' Co., $2.24; Pease ck Buzett. $2.20. Spezifikationen bestellt. Für Cement'Seitenwege und Back ftein'gossen in Missouri Straße, von 10. blö 16. Straße. Für Cement'Seitenwege . in .Corne lluö Ave., von 38. bis 40. Straße. Sottlieb Leukhardt, Die gemüthliche.Scke-, Ecke Noble und Market Str.

Nachrichten aus Jndiana. N a f h v i l l e. Brown County. Hier wurde der einbeinige George Peg" Wooten in Zeugenhaft genommen, weil er sich aus Furcht weigerte, gegen Leute, die ihn vor einigen Mo naten gewhitecapped- haben. AuLsa gen zu machen. Sie hatten ihn damals aus seiner Wohnung geholt und roin delveich geprügelt, weil er' eine Rel! gionSversammlung gestört haben soll. AlS er sich zur Gerichtsverhandlung auf dem Wege nach Nafhville befand, wurde er von einem seiner Widersacher abge fangen und unter Bedrohnung mit einer Axt gezwungen, ein HauS zu be treten und fich dort ins Bett zu legen. Später gab man ihm 53 sowie Mund vorrath und trieb ihn in den Wald, wo er einen ganzen Tag lang zuzubringen hatte. Trotzdem wurde er, als er endlich in Nashville erschien, wegen Miß achtung des Gerichts verhaftet. K o k o m o. Aus Briefen, welche Frau M. H. Jackson, Mutter des auf den Philippinen getödteten Leutnants R. B. Calvert erhalten hat, geht her vor, daß letzterer das Opfer eines über legten Mordes wurde. Er befehligte eine in Oranio in der Provinz Leyte ftationirte Kompagnie deS 24. Neger JnfanterieRegimentS. Nach den ein getroffenen Briefen machte der Leut nant einen Versuch, einer Rauferei zwischen betrunkenen Leuten seiner Kompagnie Einhalt zu thun und eS wurden fünf Schüsse , rasch hinter ein ander auf ihn abgefeuert. Alle fünf Kugeln trafen und eine derselben drang ihm in'ö Herz und tödtete ihn auf der Stelle. Die ganze Kompagnie befindet fich jetzt unter Arrest, weil die Leute fich weigern, Auskunft über den Vor gang zu ertheilen. ES heißt, daß die Sache dem Präsidenten mit der Forderung vorgelegt werden wird, die des Mordes Schuldigen zu bestrafen. L a p o r t e. Der 23jährige An ton Lambert wurde hier heute des Mordes im zweiten Grade schuldig be funden und zu lebenslänglicher Zucht hauSftrafe verurtheilt. Lambert hat Mai dieses JahreS in South Bend den jüdischen Hauftrer Jacob Schwartz aus New Jork ermordet, hatte schon zwei Mordthaten auf dem Gewissen und hatte wegen zahlreicher Einbrüche wie derholt Vorstrafen erlitten. U t i c a. Gegen 1000 Baumstämme, die den Fluß herabgeschwemmt wurden und von Bewohnern in Utica aus dem Wasser gefischt wurden, weroen äugen blicklich von den Vertretern einer Ein clnnatler Firma als deren Eigenthum beansprucht. Dieselben offeriren für jeden Baumstamm 25 Cents. Damit erklären fich aber die Leute nicht mit einverstanden, indem fie glauben, min bestens das Dreifache beanspruchen zu dürfen, indem fie der Meinung find, daß die Clnclnnatier Firma ihren Ver tretern für jeden geretteten Baum stamm $1 bezahlt. Zwei fünfzig Fuß lange und zweiunddreißig Zoll, dicke Walnußftämme wurden gerettet, die mindestens 5200 das Stück werth find.

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