Indiana Tribüne, Volume 30, Number 97, Indianapolis, Marion County, 14 December 1906 — Page 4

Jnviana Tribüne, l. Dezember 1000.

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Jndiana Tribüne. &alaatftc tn dn GttttitlCf ff Indianapolis, Ind. girry O.THudwm Präsident.

WBBBBB SeslhSftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 E icrtd at the Po.t Office oi Indianapolis' at ccond cltn mitter. Spezialbotschast über Por torieo. DaZ Versprechen, das Präsident Ro?. fevelt der Bevölkerung von Portorico bei feinem kürzlichen Aufenthalt auf der Insel gegeben, hat er mit einer Spezialbotschaft an den Bundeskongreß eingelöst. Wie er der Jnselbevölkerung in Auö sicht gestellt hatte, empfiehlt er nunmehr dem Kongreß in dringlichen Wor ten, daß ihr das Bürgerrecht verliehen werde. Er hebt in seiner Botschaft die großen Fortschritte hervor, welche die Insel seit der Annexion gemacht hat und die Loyalität ihrer Bewohner, die nunmehr froh sind, zu der großen nordamerikanischen Republik zu gehö ren. Ein weiterer Vorschlag deS Prüft, denken bezieht sich auf die einheitliche Verwaltung der Insel. Ihre sämmt lichen VerwaltungS.DepartementS sollten zu einem Bureau vereinigt werden, daS entweder dem Kriegs oder dem EtaatSminifterium untergeordnet wer den sollte. Ferner befürwortet der Präsident die Errichtung eines dauern den Regiments unserer Bundesarmee für Portorico und zwar sollte dasselbe ausschließlich auS Eingeborenen beste hen. Für die Insel und ihren fruchtbaren Boden bildet die Prüsidentenbotfchaft, welche die Aufmerksamkeit deS Volkes der Vereinigten Staaten auf sie lenkt, eine außerordentlich wirksame Reclame. Die Bemerkung deS Präsidenten, daß nur Wenige wissen, was für ein werth voller Besitz sie ist, entspricht den That fachen. Unsere Bevölkerung hat soviel mit sich selber zu thun und wird jeden Tag durch neue wichtige Fragen und Ereignisse von nationaler Bedeutung so in Anspruch genommen, daß ihr bis her weniglZeit blieb, ihre Ausmerk, samkeit dieser Insel zuzuwenden, deren Besitz für uns eine der besten Errun genschasten unseres letzten Krieges mit Spanien ist. Der Präsident schwärmt in seinerZ Botschaft förmlich von den unvergleichlichen landschaftlichen Schön Seiten der iJnsel, von ihrem blauen TZeereZftrand und ihren wundervollen (IebirgSzügen im Innern. Allem An schein nach wird sie schon in nächster Zeit zu einem vielbesuchten Touristen lande von unseren atlantischen und südlichen Hafenplätzm aus werden. Interessant sind die Angaben, welche die Prüsidentenbotfchaft über die rasche und gesunde Entwicklung der Insel in den letzten Jahren macht. Die Zucker-, Tabak und Obftkultur machen daselbst so mächtige Fortschritte, daß sich deren Erträge verdoppelt haben, seit die In sel den Vereinigten Staaten angeglke dert worden ist. Das laufende Jahr war das ergie bigste. welches die Insel bisher noch gehabt hat. So kommt es, daß ihre Ausfuhr und Einfuhr sich im letzten Jahr auf 45 Millionen Dollars be. lief, gegen nur 13 Millionen im Jahr 1901. DaS größte auswärtige Ge fchäft, welches die Insel unter spani scher Herrschast gethan hat, war 18S6 und belief sich auf 23 Millionen Dol larS. Diese Ziffern lassen erkennen, daß die enthusiastische Zuneigung der In selbedölkerung auf einer sehr soliden BafiS beruht. Fast ihr gesammter AuS fuhrhandel geht nach den Vereinigten Staaten. Kommerzielle Beziehungen find aber ein fehr festes Band, Länder und Völker miteinander zu verbinden. Ueber die Vervendung des ihm vom norwegischen Parlament zuer kannten Nobelpreises ist der Präsident sich bereits schlüssig geworden. ES war zu erwarten, daß er die vierzkglausend Dollars nicht für sich behalten würde, dafür denkt er zu nobel. Er hat das Geld zur Gründung eines ständigen Schiedsgerichtes bestimmt, das Disse. renzen zwischen Kapital und Arbeit schlichten und in Washington seinen "Sitz haben soll. Einem besseren Zwecke

V hätte er gar nicht zugeführt werden

können. Er entspricht auch den In tentionen deöZStifterS, . und der Prä pdent hat recht, wenn er in feiner Bot

schössen das norwegische Parlament erklärt, daß die Erhaltung deS lndu striellen Friedens in unserer Zeit von ebenso großer Bedeutung geworden sei wie die Erhaltung deS Friedens unter den Nationen. DaS Fehlen einer Ein richtung, wie sie Herrn Roosevelt vorschwebt, ist wiederholt als sehr fühlbare Lücke in unseren öffentlichen Ein richtungen empfunden worden.

Ziöildienflprnsungkn. Die Bundesregierung hat einen tüch tkgen und energischen Plumber für Fort BarancaS, Fla., nöthig, für welchen ein JahreSsalür von $900 auS. geworfen und wofür die Zivildlenft Prüfung am 9. Januar stattfinden wird. ES wird nicht verlangt, daß der Applikant irgendwo persönlich zur Prüfung erscheint. Die Anmeldung sollte sofort erfolgen und man sich an die United StateS Civil Service Com Mission zu Washington, D. C., für Anmeldeformulare 1093 wenden. In unserer Stadt wird am 9. Jan. die Prüfung für ForftpflanzungS gehilfen im Agricultur Departement stattfinden, welche Stelle ein Jahres gehalt von $700 abwirft. Die nöihl gen Anmeldeformulare find durch H. tt. Milhouse, Localsekretär der Zivil dienft'Eramlnirenden, im vierten Stock d:5 BundeSgebäudeS. zu beziehen. Am 4. Januar sollen ferner die Peü fungen eines LaboratoriumSasfiftenten (tüchtig in Chinin) in dem Bureau of Standards, welche Stelle 8900 bis 81000 das Jahr einbringt; am 9. und 10. Januar eine solche sür Zeichner von architektonlschenIEisenkonftruktionZ arbeiten mit einem Monatsgehalt von S125 '.bedacht, sowie am 9., 10. und 11. Januar für Maschinenzeichner im Departement des QuartiermeifterS mit einem Gehalt von 81000 bis $1200 daS Jahr dotirt, in unserer Metrspole stattfinden. Am 4. Januar findet sodann Prü füng sür Gehilfen der Milchereien und am 5. sJanuar für Plumbergehilfen statt, jedoch wird eS nicht nöthig sein persönlich zu erscheinen. Die nöthigen Formulare und Informationen erhält man im 4. Jloor deS BundeSgebäudeS durch den Zivlldienstsekretär Herrn H. K. Milhouse. Nachrichten aus Jndiana. V i n c e n n e S. D. L. Bonner's General Store in Decker, Ind., wurde gestern Abend durch Einbrecher heim gesucht. Die Banditen sprengten den Geldfchrank und erbeuteten außer $300 in Baar eine Menge leicht zu zirku lirender Werthpapiere. F u l t o n. Um zu der vom Selbst Mörder und . ehemaligen . städtischen Schatzmeister William French verübten Unterschlagung öffentlicher Gelder Stellung zu Lehmen, hätt der Stadt rath schon heute, anstatt wie sopft üb lich morgen, Sitzung ab. Der Unter suchungSauöschuß hat die Prüfung der von French geführten Rechnungbücher noch nicht abgeschlossen, und eS wird sich nunmehr ein RechnungSsachverftän diger mit dieser Ausgabe befassen, der heute Abend gewählt werden soll. Unwahrscheinlich ist, daß French, dessen Amtstermin noch drei Jahre lief, schon bald einen Nachfolger er halten wird, zumal sich Niemand nach der sehr verantwortlichen, aber trotzdem äußerst schlecht dotirten Stelle drängt. Andererseits aber ist es nöthig, daß Jemand mit der Funktion betraut wird, die städtischen Gelder FultonS in Verwahrung und Verwaltung zu nehmen. Vor der Hand sind allerdings nur etwa $100 in der Kasse, die sich aber füllen wird, sobald die BondSleute des French den Beutel gezogen und das $1.900 betragende Defizit gedeckt haben werden. Jefferfonville. RufuSA. Fletcher, der Indianapolis Bigamist, lernt jetzt in der Strafanstalt das Faß binden. Man hat ihm dort das Haupt haar . geschoren und den Schnurrbart abgenommen. Er" fitzt dort mit Fred.' A.: Simmonö zusammen, der vom KreiSgerlcht von Clark County gleich falls -Wesen Doppelehe zu Zuchthaus strafte verurtheilt worden ist. ' Frau Joseph Da viö von No. 1S10 Fletcher-Avenue, die vorletz, ten Sonntag besinnungslos durch Nach barn aufgefunden wurde, erholt sich langsam. Der Arzt hat ihr bisher noch nicht irlaubl, zu sprechen,' und zwei Krankenpflegerinnen find noch am Bette der Kranken. Frau DadiS lei det bekanntlich , cm den Folgen vom

Gaöeinathmung. . , ,

Lebensbilder auS der Großstadt. "

Die verzweifelte Mutter. Wien, 21. November. Vor dem Strafrichter des Bezirksgerichts Neubau gelangte gestern ein Ehrcnbclcidigungs-Prozeß zum Abschlusse, den derLcutnant Josef Brazny gegen Frau Theresia Bauer, Jnhaberin einer Auskocherei, wegen der Beschuldigungen der Ehrlosigkeit und der Erpressung angestrengt hatte. Das Wiener Extrablatt berichtet darüber: Nach Inhalt der Klage soll die Angeklagte am 19. Mai in der Kanzlei des Advokaten Dr. Ujhcly zu ihrer Tochter Irma mit Bezug auf den Leutnant gesagt haben: Du.hast es mit einem ehrlosen Menschen zu thun!" Ferner soll sie vor Gericht den Kläger beschuloigt hahen. daß er eine Ehrcnerklärung von ihr erpreßt habe. Die Angeklagte, eine schwächliche, herzlcidendc Person, gab ohne Weiteres zu, die inkriminirten Aeußerungen gemacht zu haben, um das Vorgehen des Klägers zu kritisiren. Richter: Wollen Sie den Wahrheitsbcwcis antreten?" Angckl.: Ja." . Die Angeklagte gab nun zur Aufklärung des Sachvcrhaltcs folgendes an: Anfangs Februar laufenden Iahres habe sie erfahren, daß ihre 22jährige Tochter Irma ein Verhältniß mit dem Leutnant Brazny habe; sie habe diesen am 5. Februar in der Kaserne aufgesucht und ihn gefragt, welchen Zweck das Verhältniß habe. Der Offizier erwiderte: Gar keinen Zweck; ich halte sie mir aus Mitleid und zu meinem Vergnügen." Ich erwiderte," fuhr die Angeklagte fort, daß ich meine Tochter nicht zu seinem Vergnügen erzogen habe und rief ihm einSchimpfwort zu. Nach zwei Monaten etwa suchten mich zwei Offiziere auf und stellten mich wegen der dem Leutnant zugefügten Beschimpfung zur Rede. Am 25. April lud mich Dr. Uhjely. der Vertreter des Leutnants Brazny. in seine Kanzlei ein und verlangte von mir, daß ich dem Leutnant eine Ehrenerklärung ausstellen solle; ich war hierzu bereit, unter der Bedingung, daß der Leutnant mir schriftlich verspräche, daß er das Verhältniß mit meiner Tochter sofort oder doch binnen kurze? Zeit lösen wolle. Meine Tochter, Herr Richter, war damals noch zu retten. Dr. Uhjely sagte mir, daß der Lcutnant, der froh wäre, das Verhältniß zu lösen, keine schriftliche Erklärung in dieser Richtung abgeben könne, weil es das Ehrengericht nicht erlaube, doch werde er mündlich versprechen, das Verhältniß zu lösen. Leutnant Brazny gab auch das Versprechen,. wobei er mir sagte: Sie übernehmen aber die Vcrantwortung, wenn das Mädchen sich was anthut." Ich erklärte, daß ich hie Verantwortung übernehme. Binnen vier Wochen sollte das Verhältniß gelöst und meine Tochter schonend auf die Lösung vorbereitet werden. Der Leutnant hat jedoch sofort meine Tockter pon der Unterredung verständigt, worauf ich von meiner Tochter einen Brief erhielt, in dem sie mit Selbstmord droht, wenn ich von der grausa men That nicht abstehe. Am Tage, bevor ich die Erklärung unterschrieb, lud mich der Leutnant zu einer Untcrredung ein, die im Park nächst der Augartenbrücke stattfand. Er machte mir den Antrag, in die Fortsetzung des Verhältnisses zu willigen, er bot mir sogar Geld an, wenn ich ihm die Tochter überlasse. Ich antwortete erregt, daß ich deinen Schandlohn annehme, und daß ich die Ehrenerklärung nur unterschreibe, wenn es bei der Abmachung, daß er das Verhältniß binnen längstens vier Wochen löse, bleibt. Der Leutnant gab mir die Hand und sagte: Dabei bleibt es!" Am nächsten Tage unterschrieb ich in der Kanzlei des Dr. Ujhely die Ehrenerklärung und sagte dann dem Leutnant: Sie wissen, Herr Offizier, welche Plichten Sie nun haben!" Er erwiderte mir lakonisch: Gar keine!" In meiner Aufregung sagte ich zu meiner Tochter: Ich erkläre hiermit vor Zeugen, daß du es mit einem ehrlosen Menschen zu thun hast, und daß die Ehrenerklärung mir erpreßt worden ist!" Richter: Hat Ihnen der Kläger das Ehrenwort gegeben, daß Verhältniß zu lösen?" Angekl.: Das Ehrenwort hat er mir nicht gegeben, allein er hat es mir wiederholt versprochen und mir sogar die Hand darauf gegeben." Der Vertheidiger der Angeklagten hob hervor, daß Frau Bauer kein Interesse hatte, dem Leutnant eine Ehrenerklärung zu geben, da sie ja wegen Verjährung der Beschimpfung keine Strafe mehr zu furchten yane. 'Aus Befragen des Vertheidigers erklärte die Angeklagte, daß der Leutnant ihr selbst erzählt habe, er habe ihre Tochter aus Trotz nachträglich am 17. März verführt, weil sie, die Mutter, sich über das Verhältniß beschwert hätte. Die Angeklagte erzählte ferner, daß sie auch beimEhrcnrathe vernommen wurdc und daß ihr der Oberst gesagt habe: Machen Sie. was in Ihrer Macht ist. ich werde machen, was in meiner Machi ist." Schließlich wurde dem Leutnant nur gestattet, daß er bis zwölf Uhr Mittags mit dem Mädchen zusammenkommen könne und daß dieses die Kaferne nicht betreten dürfe. Richter: Wie hat die Sache gcendet?" Angekl.: Der Leutnant ist kürzlich versetzt worden, und zwar, wie mir ein Feldwebel sagte, strafweise." Der Klagevertreter gibt an, bei

Ehrenrath habe die Angelegenheit ge nau untersucht und sei zu dem Resul

tat gekommen, daß das Vorgehen des Klägers ein vollkommen gerechtes und tadelloses gewesen sei und die Versetz ung des Offiziers nach Ungarn sei nur erfolgt, um weitere Konflikte mit der Angeklagten zu vermeiden. Durch die Versetzung habe das Verhältniß ein natürliches Ende gefunden. Die Angeklagte habe gegenüber ihrer Tochter auch die Vormundschaftsbehörde angerufen, die jedoch nach eingehenden ErHebungen keinen Anlaß fand, gegen die Tochter einzuschreiten. Angekl.: Die Vormundschaftsbehörde hat gesagt, daß sich meine Tochter einen Geliebten halten darf." Richter: Hat Ihre Tochter eine be sondere Neigung zu dem Leutnant gehabt?" - Angekl.: Das weiß ich nicht meine Tochter, ein schwächliches, krankes Mädchen, war, bevor sie den Leutnant kennen lernte, eine unverdorbene Person, eine folgsame Tochter dann hat sie mir nicht mehr folgen wollen. Sollte ich als Mutter ein so schmutziges Verhältniß meiner Tochter mit dem Leutnant zulassen, der selbst erklärte, er halte sie nur zu feinem Vergnügen?" Der Richter verurtheilte Frau Bauer im Sinne der Anklage zu einer Geldstrafe von zwanzig Kronen. In der Urteilsbegründung betonte der Richter, oah die Situation der Angeklagten. für die inkriminirten Beschuldigungen einen Wahrheitsbeweis zu erbringen, vom Anfange an eine sehr schwierige war. Ihre Behauptungen seien durch das Beweisverfahren nicht bestätigt worden, der Wahrheitsbeweis nach keiner Richtungen hin gelungen. Es wäre, bemerkte der Richter bei Begründung des Strafmaßes, Lberflüssig, alle Milderungsgründe anzuführen, die der Angeklagten zu Gute kommen. Bei Berücksichtigung der berechiigten Aufregung der Angeklagten, die als Mutter zusehen mußte, wie ihre Tochter aus der Kaserne herausschaute und quasi die Maüresse des Klägers war, sei wohl eine kleine Geldstrafe am Platze. Beide Parteien nahmen das Urtheil an. Bürgerkrieg -Veteran Peter Hoffmann gestorben. Peter Hoffmann von Cleoeland ist in Louisville, Ky., woselbst er . sich besuchsweisc aufhielt, infolge eines Herzschlages gestorben. Hoffmann hatte den Bürgerkrieg im 107. Ohiocr Frei-willigcn-Regiment mit Auszeichnung mitgemacht und in der Schlacht von Gettysburg hatte er ein Bein eingebüßt. Er bekleidete Jahre lang ein städtisches Amt und spielte in den rcpublikanischen Kreisen von Cuyahoga County stets eine hervorragende Rolle. Er hinterläßt drei Kinder. Hoffmann erreichte ein Alter von 62 Jahren. Theure Weihnachtsbäume. Die erste Sendung Weihnachtsbäume ist von Maine in New Aork angekommen. Es waren 500 Bäume, 15 18 Fuß hoch; aber ebenso hoch ist auch der Preis. Denn der Händler in West Str., an den sie gesandt waren, erwartet mit Bestimmtheit, jeden einzelnen Baum für $5 an den Mann zu bringen. Nach Angabe dieses Herrn wird m diesem Jahre wähl in mefnchem Heim die größte Freude von Jung und Alt. der Christbäum mit seinen flimmernden Lichtchen, entweder jinz fehlen, oder in sehr winzigen Exemplaren vorhanden scn Denn die Ernte in Maine, der aup. bezugsquelle, ist so dürftig ausgefallen, wie seit langen Jahren nicht, und al; Folge davon sind die Bäume außerordentlich rar, während die Preise fast unerschwinglich zu werden drohen. Die Sendungen treffen nur langsam ein und es ,st schon jetzt sicher, daß gute Tannenbäume nicht unter $5, und auch dann nur schwer, zu haben sein werden. Fabrikant und Tourist ausgeschlossen. Eine eigenthümliche Erfahrung mit der Gastfreihett Amerikas hat der 29iährige Deutsch-Böhme Karl Rößler. der in etcyenverA eine Fabrik von Emaillefärben bentzt, gemacht. Der Mann kam in der 2. Kajüte der Chemniß" in New Fork an. Da er einen etwas steifen Arm hat, wurde er vom Schiff nach Ellis Island gebracht und ausgeschloffen, trotzdem er reichlich über Geldmittel verfügt und die Versicherung gab, daß es überhaupt nicht seine Absicht sei, dauernd in Amerika zu bleiben. Er habe in Geschäften und zum Vergnügen die Tour gemacht. Als dem Manne von einem Missionar nahcgelegt wurde, daß durch eine AppelIition nach Washington vielleicht eine Aufhebung des Deportationsurthcils erwirkt werden könne, entgegnete er: Na, lassen wir das nur, ich habe fchon genug von diesem Land." Fifth Avenue Hotel für 7 Millionen, verkauft. Das Fifth Avenue. Hotel, 23. Straße und 5, Avenue in New Fork, ist zum Preise von sieben Millionen Dollars verkauft worden. ES heißt, daß 'es niedergerissen . werden soll, um einem großen Wolkenkratzer Platz zu machen. Das Hotel wurde im Jahre 1853 erbaut und vier Jahre später beherbergte es den Prinzen von WaleS, den jetzigen König von England. Das Hotel ist von der Stadt für Steuerzwe? $4,800,000 eingeschätzt. Vor ( h ren wurde es auf dem Wegeviuktion für $4,225,000 tcttefi '

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Man öffne eine Schachtel für die Kinder. Stelle es dann an einen Ort wo sie es reichen können. Dam beobachte man wie sie an Gewicht zunehmen werden. Man beobachte wie. ihre Backen sich färben,sprotzend von Gesundheitund Leben. Oneeda Biscurt

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Ein Student der Universität Fale verließ, wie die .N. I. Fr. Ztg. mittheilt, die Lehranstalt, um der klösterlichen Einsamkeit zu entgehen, wie-er sagte, und wandte sich der famosen Niederlcrssung von Upton Sinclair zu. wo alle Menschen frei und gleich' sind, und wo der Zukunftsstäat anarbabnt werden soll. Er erhielt, da nichts Anderes da war. Arbeit als Feuermann. Nach wenigen Tagen hatte er die Geschickte satt. auf die Art wollte er sich nicht ausleben, harte Arbeit auch noch im Lande der BeryeiKung" verrichten zu müssen. ist nicht! Aber die Erfahrung deS Manneö aus Aale ist töpisch für alle diese Weltstürmer und Reformer. Obne Arbeit können wir nicht leben, und harte, unangenehme, schmukiae Arbeit wird zu allen leiten unter allen Umstanden und Bedingn gen der menschlichen Gefeilschaft zu thun sein, und Diejenigen, die sie thun müssen, wden damit unzufrieden sein, und einen besseren Zustand erstreben, und so wird es fortoeben fcia km's Ende der Dinge. . .

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Ich hellte mein Brnchleidm! Ich will ihnen zeigen, das ihrige frei zu heilen. Ich war seit Jahren infolge eine doppelten Bruche hilflo unk bett lägerig. Sein Band konnte halten. Die Slerzte erklärten ich müsse sterben, wenn ich mich keiner Operation unterziehe. Ich hielt sie jedoch ,um Besten und kurirte mich durch eine einfache Entdeckung. Ich sxnde ihnen lai Mittel frei per Post, wen Eie darum schreiben. EI heilte mich und seitdem Tausende. ES wird sie kuriren. Schreibt heute, Capt. W. L. LollingS, Bor 707 ZLatertown, Zk. Z).

im Westen,. daS biö jetzt entdeckt , der nur Europäisches epartement. ' Wechsel CrMtvriefe, PoMimelilmgen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheine '... . . von und nach Europa. ' MMMB cltt'und Verkauf auöländk sHen eldeö. . ri ? .

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