Indiana Tribüne, Volume 30, Number 95, Indianapolis, Marion County, 12 December 1906 — Page 4
Jnvtana Tribüne, KI. Dezember 1900.
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ysrry O. Thudium yräfident. VeschSftSIocalt flo,31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 E tered Rt the Pot Office oi Indianapolis aa sccood dass matter. mtf für die Weihuachtseiukäufer. Nur noch knapp zwei Wochen und Weihnacht ist da. In den Schau fenftern der Lüden und in den Anzeige spalten der Zeitungen erblickt man die Anzeichen der nahmdkn Weihnacht. Wie kein zweiter ist dieser Tag ein Fest der Liebe und Freude. Mit der kirchlichen Auffassung des Christfestes hat sich rein menschliches Empfinden unlöslich der bunden. Namentlich im deutschen Ge üthe wurzelt der Drang, in der Weih achtZzeit Glück und Freude zu bereiten, so tief, daß nicht nur am heiligen Abende die Familie und dlsnächge Um gebung aMjChriftbaum mit reichen Ga ben bedacht werden, sondern daß auch in den nächsten Tagen in Freundeskreisen. Gesellschaften und Vereinen zahlreiche Seföeenrnp stattfinden, bkl denen man sich entweder gegenseitig beschenkt oder die Armen und Elenden der Freu den des Christfestes theilhaftig macht. Die Vorbereitungen für die Weih nacht nehmen viel Zeit und noch mehr Mühe in Anspruch. Die Frage: Wa3 schenke ich?bereitet nicht selten große Verlegenheit. An überreicher Auswahl fehlt es nicht, . aber man weiß ja: Wer die Wahl. hat. hat die Qual." Kleine Kinder find verhültnißmüßig leicht zu befriedigen, bei dem Einkaufe der Ge schenke sür Erwachsene zeigen stch aber sehr oft große Schwierigkeiten. Man wünscht in der Aegel etwas Nützliches und doch Schönes, etwas, das dem Ge schmacke des ZiEmpfüngerS angepaßt sein und zugleich diesen möglichst oft an den Geber erinnern soll. Bei Leuten mit nicht zu großem Geldbeutel tritt noch derWunsch hinzu, . daß daö Geschenk recht viel vorstellt und dabei doch nicht zu theuer zu stehen kommt. ' Die melfienZLeute nehmen unter die sen Umständen den Rath der Verkäufer in Anspruch.lundifie thun recht daran. Denn werZ wüßte in der überreichen Auswahl bester Bescheid, und wer vermöchte die Wünsche der Käufer mit dem Inhalte deS Geldbeutels genauer in Einklangs dringen ! Das Ladenpersonal aber ist um die Weihnachtszeit bis zur äußersten Lei stungsfühigkeitZ angespannt. Seine Kräfte wurden z schon durch die Anord nungen in der'Weihnacht-auSftellung auf eine harteProbe geöellt, und wer den jetzt noch durch -die langen, zeit weise bis in die Nacht währenden Ge schäftsftunden in hohem Grade in An spruch genommen. Unter diesen.Umftänden lrichten wir an die Bevölkerung von Indianapolis und Umgegend die dringende Bitte, die WeihnachtSeinkäufe möglichst bald zu besorgen. Wir stützen unsere Bitte in erster Linie auf die Gebote der Mensch, lichkeit und Nächstenliebe. Tbatsäch. lich ist ste aber auch ungemein zweck mäßig,, und ihre Erfüllung liegt- im besten Interesse der Käufer. Wer eine möglichst freie Auswahl treffen will. wird wohl daran thun, die Einkäufe bald, das heißt zu der Zeit zu besorgen, in der die Bestände noch am reichhal tigften find; und wer den . Rath der Verkäufer in Anspruch zu nehmen ge denkt, wird sich selbstverständlich am besten in den frühen GeschäftSftunden an ft wenden, wenn ihre Spann kraft noch frisch und ihre Laune durch die Nörgeleien unvernünftiger ttun den noch nicht verdorben ist. Bei über arbeiteten, ermüdeten und mißgeftlmm ten Leuten kann man vernünftiger Welse nicht auf die aufmerksame, be reitwillige-Bedienung rechnen, die man unter regelrechten Verhältnissen zu er warten befugt ist. Unser Rath sollte, deshalb von ten Käufern schon in deren eigenem Inte reffe beherzigt werden. Beißender hätte die Kritik über Noosevelt'S Gesinnungswechsel, der ihm die benevolent assimilatlon- echt ra dikaler Grundsätze gestattete, nicht sein können als die Erklärung der Popull ften in KansaS eS ist. Diese Partei, die Partei des Jerry Simpson'S und der Frau Lease, löst sich auf, weil Roosevelt unser Programm .adoptirt hat und jetzt befürwortet,. vaS wir vor 10 Jahren befürwortet haben.?
Jn'Cumberland. Marhland, hei
rathet eine Frau aus Dankbarkeit den Mann, der in der Straßenbahn ihr Fahrgeld bezahlte, als sie eines Tages ihre Geldbörse vergessen hatte. Ga lantrie hat manchmal seine Schatten seiten. Darum besser, etwas zurück haltend, in der Straßendahn nicht min der sie Affenhaus. Wenn andere Frauen sich so Her ben wollten, wie ich, würden sie ihre Männer nicht bankerott machen," meint Frl. Doktor Mary Walker, die Befür worterin der Reformkleidung. Ja, und di? meisten würden dann keine Männer kriegen Die Welt ist rund und muk sich drehen und sie dreht sich auch. Immer wieder tauchen sie in der Weltgeschichte auf, auch in der Geschichte der neuen Welt, solche Dinge wie: Präsidenten stuhl, Gesandschaftöposten, geheime Briefschaften, Empfehlungsbriefe und vertrauliche Briefe, rother Hut und last but not least der Unterrock. In Pittsbnrs bat ein Polizeilichter einen der Negersoldaten auSBrownö ville auf Verdacht deS Straßenraubs ln'S Arbeitshaus geschickt. Er wollte ihn anfangs laufen lassen, bis der freche Kerl die Dummheit beging, von ungerechter Behandlung, die ihm vom Präsidenten widerfahren. ZU sjwatzkN. Da erkannte der löbliche Magistrat, daß er eS mit einem Frechling ZU thun hatte, der solcher That, der man ihn geziehen hatte, wohl fähig sei und immer giebt'S noch Leute, die's nicht glauben können, daß eS auch hier Stra fen für MajestütSbeleidigungen giebt. Lange nach seiner Ai'etzung als Botschafter in Wien ergeht sich Bellamy Storer nochmals in heftiger: Angriffen gegen den Präsidenten, veröffentlicht Privatbriefe, die er und seine Frau von ihm erhalten haben und sucht dar aus nachzuweisen, daß ihm Unrecht ge schehen sei. Die Briefe stammen aus der Zeit, als Roosevelt Gouverneur von New Vork war. Herr Storer übersieht, daß ein Gouverneur mancher lei befürworten und vorschlagen kann, was er als Präsident nicht mehr thun darf. Vielleicht würde es wohl aller. dingS dem Präsidenten jetzt lieber fein, er hätte jene Briefe nicht geschrieben. Er hätte sich rechtzeitig deS lebensklugen Rathes Ben Butler'S erinnern sollen: Lieber 500 Meilen weit mit der Eisen, bahn fahren, als einen politischen Brief schreiben. Auch das weltentlegene Hawaii, aus den vor venig:n Jahrzehnten erst die Civilisation ihren Einzug gehalten hat, meldet stch nun mit einem Vor schlag zur Abhaltung eines internatlo nalen Kongresses, der von allen Küsten lündern und Jnselgedieten deS Stillen Ozeans durch Delegaten beschickt wer den und sich mit der Regelung streitiger Angelegenheiten beschäftigen soll. Der Kongreß braucht ja nicht gerade in Ha waii selber stattzufinden. Der Vor schlag ist aber von solcher Wichtigkeit, daßler die allgemeinste Beachtung ver dient. Zntreffend hit man den Stillen Ozean als das Mittelmeer der Zu tonst" bezeichnet; einen immer wicht! geren Platz nehmen seine Küstengebiete in der Geschichte unserer Zeit ein. Wahrscheinlich wird sich in ihnen künf tighln ein nicht minder großes Stück Geschichte abspielen, wie in vergange nen Jahrhunderten und Jahrtausen den in den Küstenländern des Mittel ländischen Meeres und des Atlantischen OzeänS. Wenn es wahr ist, daß der Verbrauch von Druckpapier ein Maßstab sür den modernen Fortschritt und die Civilisation einer Nation ist. dann marschiren die Bereinigten Staaten unzweifelhaft an der Spitze. Nach jüngster Schätzung werden in den Ver einigten Staaten im Jahre 33 6 Pfd. Druckpapier pro Kops der Bevölkerung verbraucht, in . England 34.3, in Deutschland 29.93, in Frankreich 20.5, in Oesterreich 19. in Italien 15.4 Pfund. Nörgler werden natür lich sagen, daß nicht, wieviel gedruckt wird, sondern nur was gedruckt wird. ein Maßstab für die Civilisation sein sollte; aber als vor Kurzem noch der Verbrauch, von Seife bekanntlich als CivilisationS'Maßftab galt, lagten die selben Nörgler: Ja, aber viele Leute waschen fich nicht mtt der Seife; sie fressen sie!" So wird man die Nörg ler nie zum Schweigen bringen kön nen ! Wir Nlchtnörgler bleiben jetzt aber als pamottiqe Amerikaner beim Vavier'.MakKab. denn er sichert uns den ersten Platz. Und der geöührt uns ! Man braucht nur unsere .selbe Pressel lesm; darin fiehtt. und die te:brcu;t.dech gewiß viel Papier.- -
O scheltet mir den Nevel tilgt!
9?nn faulte PanhSfrnn0 söcltct mir ccn Nebel nickt Huf vclb und Wald und ftlurl Mit feinem Mantel deckt er mild Die Schäden der Natur; Die Wunden, die der fierbft ibr schlua. Bis sie erstarrt und fayl; Den Blatterschmuck am ooen ourr. Die Bäume rissig, kahl. (5o Icaet eine weiche Oand Sich zärtlich lindernd mild mit thranenlose lugen dir. Erstarrt in Schmerzen wild. Offizieryandel. Ueber Offizierhandel" bei Besinn des deutsch-französischen Krieges erzählt Prinz Kraft zu Hohenlohe-Jn-gelsingen in seinen Lebenserinnerungen folgendes: In betreff der Annahme von Offizieren, die bereits verabschiedet waren. hatten die höheren Bestimmungen uns. vorbehaltlich der Bestätigung der sseldstellen, ziemlich freie Hand gelas. sen. Da entstand mcht ein SklavenHandel, sondern ein Offizier a. D.Handel. Es trat em Herr rn Civil an mich heran und fragte mich, ob ich ihn für die Dauer des Krieges verwenden wolle? Ihr Name?" fragte ich. Schultz." Hm! Weit ver breitete zahlreiche Familie. Haben Sie gedient? Ich war Hauptmann der Artillerie." Wo standen Sie zu. letzt?- Bei der Feuerwerksabthei. Itrna in Spandau." Sind Sie der PNlver Schultze, der das braune Pulver machte?" Derselbe." Wollin Sie eine Murntionscolonne der Artillerie führen?" Ich wollte eben gerade darum bitten." Ich schlug mit Zsreuden ein. Er hatte Ersw düngen gemacht, ixn Abschied genom littll. um Mit seinen Erfindungen reich ZU werden, sie waren nicht geglückt, er aoer danttrott. Datz er tüchtig war für den Krieg, wufrte ich. Ich aab ihn ein. Aus Parole rief der Gene ralleutnant don Schwartz den General von Aülow und mich zusammen. fsür . den Frieden war nämlich Schwartz, für den Krieg Colomier, mein Inspekteur. . Oft erhielt ich von beiden widersprechende Befehle. Ich befolgte dann diejenigen, die mir zusagten. Es war ihm aufgefallen, daß sowohl Bülow für die 3. Artillerie - Brigade als auch ich für die Garde einen Haupt mann Schultze aus dem JnaktivitätsVerhältniß zum Commandeur einer Munitionscolonne vorgeschlagen hatten.. und Schwartz wollte erst nachfragen. ob wir nicht jeder auf denselben rechneten. Meiner ist der braune Pulver - Schultze," sagte ich. Das ist meiner auch!" rief Bülow, und richtig, Herr Pulver -Schultze hatte gedacht: Doppelt reißt nicht" und sich bei zwei verschiedenen Truppenpenkörpern engagirt, um sicher mitzukommen. Wir hätten, ihn also, 'htU nahe entzwei gerissen. Aber ich gab nach und trat ihn an Bülow ab. Ich fand Ersatz. Ein kleines, vertrocknet und grimmig aussehendes Männchen, nicht gerade luxuriös gekleidet, trat an mich heran und fragil mich, ob ich ihn gebrauchen könne. Wo dienten Sie?" Bei der 1. Axz tillerie - Brigade als Premierleutnant." Gingen Sie wegen JnvQlidität ab?" Nein!" Warum denn?" Weil ich eine Heirath eingehen wollte mit der das Offiziercorps nicht einverstanden war." Sie sind also Familienvater?" Nein! Ich bin unvermählt geblieben." Verstehe das wer da will." dachte ich mir im stillen, denn das griesgrämige Gesicht zeigte jetzt noch Kummerfalten dazu und bewies mir dadurch, daß ich eine corde sensible angeschlagen hatte. Seine Papiere waren in Ordnung, seine Zeugnisse aus dem aktiven Dienste vortrefflich; er war sehr erfreut, eine Artillerie - Munitionscolonne führen zu sollen, und ich gab ihn dazu ein. nicht ohne einiges Bedenken wegen des allzu mürrischen Aussehens. Was seine Leistungen im Kriege anbetrifft, so werde ich im Laufe der Erzählung darauf zurückkommen, wie er der erste Offizier, unter den Munitionscolonnen war, für den ich das Eiserne Kreuz erbitten mußte. Jetzt aber will ich noch von seinem mürrischen Wesen erzählen. Anfangs wär es dem atmen alten R. unter den vornehmen und reichen jüngeren Rit. tergutsbesitzern, Reserveoffizieren der Gar1ekavallerie, recht unheimlich. Er wechselte mit keinem ein Wort, das der Dienst nicht erforderte. Vei näherer Bekanntschaft muß er gesprächiger sseworden sein. Während der Einschließung von Paris lag die Munitionscolonnen - Abtheilung zusammen. Papa R.. wie er allgemein genannt wurde, leitete das Ganze und schalt den, der zu spät kam u. s. w., und alle liebten ihn und gehorchten ihm. Immer hieß es da: Papa R.! Papa R.!" Er lachte nie, aber er commandirte die anderen, obwohl er an Patent der Jüngste war. Nur selten verzog ein Schmunzeln das griesgrämige Gesicht zu einer komischen Maske. Es ging ihm schlecht im Frieden dem armen Mann. Er hatte mit Noth zu kämpfen. Die Existenz Während deö Krieges war ein Sonnenblick des Reichthums und Wohl, lebens in sein entbehrungsreiches Lebens Zu wohlthätig. Ich habe meine Frau bei einem Wohlthatiakeitsfest kennen gelernt!" Da hattest Du eben der Wohlthätigkeit Schranken.. seten-sollen !"
Allerlei silr'S Hans.
Kameelhaardecken reinigt man durch Hin- und Herziehen in recht heißem Wasser, dem, wenn es etwas abgekühlt ist, Salmiakgeist zugesetzt wird. Die Decke bleibt so lange im Wasser, bis dieses vollständig abgekühlt ist. War die Decke längere Zeit im Gebrauch, so ist dies Versahren zu wiederholen. Dann wird die Decke in lauwarmem Wasser ausaespült, gut ausgedrückt oder durch eine Wringmaschine gezogen und zum Trocknen aufgehängt. Seife darf nicht verwendet werden. Neue Holzwaschfässer verursachen sehr oft Flecken in der Wäsche. Um diese zu beseitigen, löst man in einem Quart weichem Wasser einen Theelöffel voll Weinsteinsäure, womit die befleckten Stellen eingerieben werden und 24 Stunden zum Weichen stehen bleiben. Im Falle, daß die einmalige Behandlung nicht genügt, muß das Verfahren wiederholt werden. Wollen die Flecken auch dann noch nicht weichen, so tauche man diese in eine Lösung von unterschwefelsaurem Natron, bestreue sie darnach mit Weinsteinsäure und wasche mit weichem, warmem, am besten mit Regenwasser aus. Cigarrenafche entfernt weiße Flecke, welche dadurch entstanden sind, daß man heiße Gesäße auf polirte Gegenstände gestellt hat. Man lasse die Cigarrenasche eine Weile liegen, dann nehme man einen Kork, den man Über einer Flamme hat ankohlen lassen und reibe recht tüchtig über die mit der Asche bedeckte Stelle. Kann wäscht man sie mit klarem Wasser ab. reibt mit einem Leder trocken und polirt schließlich mit einem wollenen Läppchen, welches mit Petroleum etwas angefeuchtet ist. nach, um wieder Glanz herzustellen. Vei gelinden Quetschungen 'wendet man kühlende Umschläge an, z. V. von kaltem Wasser, Essig oder einer Kochsalzlösung. Um den Umschlag legt man noch einen festen Verband. Von verletzten Fingern streife man sofort die Ringe ab, ehe der Finger anschwillt. Sind innere Theile verletztschicke man sofort nach einem Arzt. Die lAeidungsstücke müssen so schnell als möglich gelöst werden, der Verletzte muß bequem hingelegt werden, mit niedrig liegendem Kopf, wenn er blaß aussieht; man bespritzt ihn mit Wasser, wenn er ohnmächtig ist. Weiße Ledergürtel und Lederschuhe zu säubern. Weiße und hellfarbige Gürtel reibt man mit gepulvertem Speckstein (Talkum) der mit Benzin oder Benzinoform zu einem Brei angerührt ist. mit reiner,, weicher.. Leinwanl ab. Schuhe von Glacöleder behandelt man ebenso. Schuhe aus sämischem Leder bürstet und reibt man erst trocken ab. dann bestreicht man sie mit weißer Lederfarbe, d. i. eine wässerige Schellack - Boraxlösung, die mit weißer Farbe versetzt .ist. Es ist- die gleiche Farbe, die zum Auffrischen don Uniformlederzeug benutzt wird. Das Mittel kann aus Drogenhandlungen bezogen werden. Bei allen lackirten Gegenständen muß man zum Zwecke derReinigunL Soda und Seife vermeiden, indem die Farbe durch letztere angegriffen wird. Ebenfo verursacht zu warmes Wasser Sprünge. Sie dürfen nur mit wollenen Lappen, welche in lauwarmes Wasser getaucht und fest ausgedrückt wurden, abgerieben werden. Hierauf wäscht man mit einem rein ausgedrückten Schwamm nach und trocknet mit Leder oder einem seidenen Lappen ab. Flecke entfernt man am besten mittels mit Oel angefeuchtete Mehl oder pulverisirter Kreide, welche Masse man mit Wollläppen aufträgt. Flecke von schwarzem Kaffee lassen sich mit Leichtigkeit entfernen. Ist das Leinenzeug nicht mit bunter Seide bestickt, so läßt sich der -Kaffeefleck durch Eintauchen des ganzen Stückes in irgend einen leichten weißen Landwein, der recht sauer sein darf, spurlos vertilgen. Dürfen der Stickerei wegen jedoch nur einzelne Stellen des Tischtuches eingetaucht werden, so empfiehlt sich mehrstündiges Spülen des Fleckes unter wiederholtem Wechseln des Wassers und schließlichem Zusatz von je einer Messerspitze Wasserglas, daö in Drogerien vorräthig erhältlich ist. Eine praktische Verwend u n g der Theeblätter ist das Ausfreuen, derselben in feuchtem Zustand in oas' Zimmer und.a::f den Teppich vor dem Kehren und Bürsten derselben. Der Staub 'setzt sich daran fest und wirbelt nicht so in der Luft herum, was für die im Zimmer befindlichen Personen gesundheitsgefährlich ist. Der Rath ist namentlich für das Reinigen von Krankenzimmern zu beherzigen. Pinsel weich zu . machen. Pinsel, in denen Oelfarben hart worden sind, steckt man in eine, schwach laue Seisenlauge, der man' ein Stückchen Soda hinzufügte, und stellt den Topf an ein: warme Stelle auf die Herdplatte oder in die Röhre. Sobald sie weich geworden sind, reibt man sie in der Seife zwischen den Fingern, bis sie rein sind, spült sie in reinem Wasser . und hangt sie zum Trocknen auf.
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