Indiana Tribüne, Volume 30, Number 93, Indianapolis, Marion County, 10 December 1906 — Page 4
Jnviana Tribüne, 10. Dezember 1900
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Zndiana Tribüne. Cnaalfitjttifn ton Itt Oatmbfta Cs. Indianapolis, Ind. Lany O. Thudiu Yräfldeut. VsschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
E lorti t the Post Office ol Indianapolis aa sccoad dass matter. Die kommende Legiölatur und Temperenzge seizgebung. Man braucht gerade nicht zwischen den Zeilm lesen zu können, um aus den Leitartikeln der .News- und .Star" besonders aber auch aus den zweifelsohne zu diesem Zweck sadrizir. ten Correspondenten des Herrn Blöd gett und Ludlov herauslesen und klar und deutlich zu erkennen, daß sich für die nächste Legislatur wiederum eine Temperenz Bewegegung, oder sagen wir, ' eine ProhlbitionSdewegung vor bereitet. Schon die desperaten Anftrengun gen, welche sbeide Zeltungen machten, und noch manchen, aus der letzten Staatswahl und ihrem Ergebniß einen Sieg des Gouverneurs Hanley, b:zie hentlich seiner Politik und seiner Ten denz heraus zu klügeln, zeigen an, in welcher Richtung wir uns bewegen. Wollen wir ihnen glauben, so ist die Reduktion der republikanischen Mehr heit im Unterhause der Legislatur auf ein Minimum, ein Beweis, daß das Volk von Jndlana nicht nur die Poli tik des JouverneurS Hanly in der Ver gangenheltZbilligt und indosstrt, son dem auch noch ein weiteres Fortschrei ten in derselben Richtung hin verlangt. Nichtzufrieden damit, daß Nicholsonge setz während der letzten LegiSlatur.Pe riode durch das Mooregesetz und andere Zusätze, dem ähnlich, verstärkt zu ha ben, ist tl augenscheinlich, daß ihr nächstes Ziel, auf das sie mit aller Kraft hinarbeiten. HochlizenS wenn möglich County'Remonftranz ist. Mit großer Finesse hüten sie sich je. doch wohl, dieser Fronen als einzelnen, besonderen! Streitpunkt oder Jssue vor ct3 Volklzu bringen. Denn sie erkennen wohl, daß dieMaffe des . Volkes mit Um gegenwärtigen Status derZTemperenzgesetzgebung sich abgefunden that, und jedenfalls keine Verstärkung derselben verlangt, eher das Gegentheil. Wenn aber das Volk aus diesem Widerwillen gegen weitere Temperenzgesetzgebung, oder wenig stenö auSZlseiner Gleichglltigkeit und Apathie dagegeniherauSzurütteln, wüh len die TemperenzAgltaton ibre An griffe gegen das Wirthschaft und Brauerei'Jnteressealöin Verbindung mit den Privatbanken und den Bahnen und Syndikaten stehend. In anderen Worten, sie werfen Zdke Antiprohibi tlonisten instlelelbe Klasse, dieselbe Ka. tegorie, wie dieZimZJnteresse der Ban , ken, Eisenbahnen und Trusts derlei tende Lobby gundZ bezeichnen sie alle zu lammen mit dem Namen System und richten dann! ihre Angriffe auf das ganze System. Und dies nur zu dem Zwecke, um die populäre Stimmung gegen BankenZu. f. v. auch für ihre oder Hanley's Zwecke gegen das Braue rei und WirthschaftSinteresse und be sonders gegen.diellpersönliche Freiheit überhaupt, benutzen zu können. Glücklich-rMeise hält aber wenig. ftenS ein großer lBruchtheil der xt publikanlschen Partei diese . Theorie von Siegen der 'Hanley'schm Diener bei der legten Wahl für'lfaulen Zaw der; wenigstens scheint die Stellung nähme eines bedeutenden Theils der re publikanischen Legislatur - Mitglieder gegen die versuchte Auswahl . eines Sprechers derZnächften Assembly durch den Gouverneur, und gegen das dikta torische Gebahren ldeS Gouverneurs überhaupt, daß sie nicht gesonnen find. durch Dick und Dünn mit ihm zu mar schiren. Noch ist ja die republikanische Mehr heit im Unterhause' :er Legislatur so gering, daß das Zusammenhalten der demokratischen Vertreter in Verbindung mit nur wenigen republikanischen Liüe ralen genügen würde, dieser drohenden ProhlbitionSwelle ein Halt zu rufen. - Sehr wünschenSwerth w5re eS ja. wen die Demokratie, wie neulich in Malne, sich endlich mal zur Höhe der Situation erheben und energisch und mannhaft gegen Prohibition und LlleS was damit zusammenhängt, Stellung nehmen würde. Bildet doch in früheren Jahren eine Segen .Antl'Sumpluary-.Legislatur
stets einen Theil der demokratischen
Platform, und wurden die größten demokratischen Siege unter diesem Pannier erfochten. Denn. daß alle diese Nicholson. Moore u. a. Gesetze von ihren Befürwortern nur als so viele Etappen zum endlichen Ziele der Prohibition betrachtet werden. muß jedem denkenden Menschen klar sein! ES ist uns daher unbegreiflich, daß von einzelnen Wirthen öffentlich, wie viel mehr aber noch im Geheimen, der HochlizenS das Wort geredet, zu ihren Gunsten agltirt wird. Sie argumen tiren, daß eine HochlizenS die Zahl der Wirthschaften veningern , viele der kleinen Spelunken ausmerzen, und wie sie sagen, die Qualität, den Charakter der übrigen erhöhen würde. Als ob den Temperenzlern, den Pro hlbitioniften überhaupt an der besseren oder schlechteren Qualität der Wirth, schasten etwas gelegen wäre. ftflr e sind alle WirtblSakten j , , schlecht und vom Uebel, und nicht gegen den einzelnen Wirth, sondern gegen das .Saloon-.Geschäft überhaupt geht ihre Agitation. Allein, ganz abgesehen davon, daß HochlizenS eine Begünstigung deS mehr bemittelten Wirthes zu Ungunsten des weniger bemittelten sein würde, daß also ein sinnloses Monopol zu Gunsten der Reichen dadurch geschaffen werden würde, so würde auch das HochlizenS syftem den Prohlditioniften ihrenttampf gegen das WirthSgefchäft nicht erschwe ren, sondern im Gegentheil, in hohem Grade erleichtern. Durch das Eingehen der kleinen Wirthschaften würden Tausend:, die jetzt ein Interesse an der Legalislrung, der Legitimität dieses Geschäftszweiges haben, ihr Interesse in dieser brennen, den Frage verlieren. auS Freunden und Vertheidigern der Sache vielleicht sogar Feinde gegen derselben werden, und dir Vertheidigung derselben den wenigen Übrigen überlassen. Wir können daher aüch in dieser Beziehung den zunächst Jnteressirten nur ein .Videant ConsuleZ- zurufen. L o u i S A. M e y e r, Anwalt. VincenneS, Ind. Wenn dem Präsidenten alle die Machtbefugnisse gewährt würden, die er vom Kongreß verlangt, wie würde ihn dann fein Kollege" Wilhelm um solche bedeutend größere Machtvollkom menhelt, als ein Kaiser oder Czar sie hat, beneiden! Die chinesische Regierung hat. eine Anleihe von 650,00 Pfund Sterling für eine Eisenbahn Schanghai.Nangkin und eine weitere von anderthalb Mil lionen Psund Sterling für eine Bahn zwischen Hongkong'ttanton aufgenom men. China soll erschlossen werden. Napoleon liebte den Verrath, ver achtete aber den Verräther. Präsident Roosevelt ist gegen Campagne'Beiträge seitens der Korporationen, befördert aber den Mann, welcher für feinen Campagnefonds die Beiträge von den Korporationen geschnorrt hat, zum SchatzamtS.Secretär. Kaiser Wilhelm lalbct die fran zösischen Ausdrücke in der Automobil spräche nicht langer. Nicht mehr Chauf feur, sondern Wagensührer, .Bon". Wie aber würde Majestät das amerl kanlsche .Schuster" übersetzen oder, wie jener prominente Deutsche sagte .Mein Chiffonier hält vor der Thür." Eine Chuagoerin, die offenbar ihre üble Erfahrung gemacht, gründet in Refugie County (bezeichnender Name), TexaS, eine männerlose tto lonie. Tausend Jungfrauen haben sich schon angemeldet. Wollen diese absolut helrathen, so ist auch das er laubt. AberZzu sagen haben die Män ner nichts, absolut gar nichts. Und darum nach Texas? Der französische Minister des Auswärtigen. Pichon, hat vor der Kammer erklärt: . .Frankreich wünscht entschieden Frieden. Würde und Unad hängigkeit!" Den Frieden hat ihm seit einigen Jahrhunderten keine Nation gestört, wohl aber ist Frankreich oft genug der Friedensstörer gewesen. Die Würde Frankreich'S, hängt von ihm selbst ab, und s?!ne Unabhängigkeit wird von keiner Macht bedroht. Die Wünsche Plchon'S können also erfüllt werden, wenn Frankreich selber ernstlich will. Sottlieb öeukhqrdt, . Die gemüthliche'Scke-, Sckeoble,.und Stattet Str.
Die Kugel.
Co:t Marion. Aus dem Polnischen übersetzt von Stesania Eoldenrtng. Marcin Tobiel arbeitet. Er arbeitet von früh Morgens biZ j zum späten Abend, denn er hat eine I Frau, sechs Kmder und euren kranken fQattx zu ernähren. Kaum es tagt, geht er in die Fabrik, seinen Posten einzunehmen. Unter Lärm und Ge polter, Flüchen und Stimmengewirr harrt er bis sieben Uhr Abends aus, nur mit Unterbrechung einer stunde zum Mittagessen, das ihm seine Frau oder sein ältester Sohn Juzek in die Fabrik bringen. Wenn cv am Abend nach Hause kommt, schwirren in seinem Kopfe noch die Rufe des Aufsehers und die Klatschgeschichten, die sich die Arbeiter zwischen der einen und der anderen Umdrehung des Maschinenrades erzählen. Er legt sich auf sein hartes Lager und schläft wie eine Ratte. Am Feiertag geht er zur Kirche. halt am Nachmittag ein Schläfchen, gegen Abend fetzt er sich vor das Haus und betrachtet die untergehendeSonne. In der Ferne breiten sich lange, sumpfige, schilfbewachsene Seen aus. Brachvögel, wilde Enten bewegen sich s?r v ri v t( v. orir mtuiuiv uuu fuuiiuu uu ftm ;u)U se?. Je tiefer die feurige Sonnenkugel niedersinkt, je matter sie auf den wogenden Wellen leuchtet, um so leiser werden die Stimmen. Tobiel starrt schweigend vor sich hin... Zuweilen macht er einen langen Zug aus seiner Pfeife, dann schweift sein Blick wieder in die Ferne. Neben ihm läßt sich unbemerkt Juzek, ein stiller, seltsamer Knabe, nieder. Die anderen Geschwister tollen und jagen im Hofe verum, die Mutter schwatzt mit den Nachbarinnen, selbst der alte Großvater hat sich, mit dem Stock polternd, bis zum Nachbarhause geschleppt... Nur Juzek hat sich zum Vater geflüchtet und blickt wie dieser lautlos in die verlöschenden Flammen. Dann kommt wieder, ein Arbeitstag. Tobiel ist in einer Kugelfabr.k beschäftigt. Wenn er die qlatte. alänzende, geschliffene, tadellos geformte Kugel aus den Händen giebt, denkt . - . em . er; voicg ein glarres )lng: .imiz liegt es jetzt so unschuldia da! Wer würde seine Gewalt errathen?" Noch andere Gedanken Ziehen ihm durch den Kopf, aber er hat keine Zeit, ihnen nachzugehen. Hier heißt es: aufgepaßt! Bei der Sacke sein! Zuweilen wird er aber in freien Stunden, auch während der Mittagszeit, von seinen Gedanken verfolgt. Dann stopft er sich den Mund nnt Brot oder Kartoffel voll und ißt so lange, bis alle ferne Zweifel sich in dem seligen Bewußtsein auflösen, daß er bis über die Ohren satt ist. Sodann ertönt das Signal, ein langer enzzre. - ,, ... .Zur Arbeit!" So vergeht ein Tag nach dem andern. So vergehen Jahre Der alte Vater ist todt. Die Frau hat sich lange gequält, auch sie hat ausgelitten. Einige Kinder sind ebenfalls gestorben, die lebenden sind in alle vier Gegenden zerstreut. Nur Juzek blieb dem Vater treu. Aber kaum war er in die Fabrik einaetreten. als er zum Militär müßte. Marcm geyt gebückt, sein Haar ist grau geworden. Er darf sich keine Ruhe gönnen .... Noch trnrner arbetttt er von früh bis Abend. Eines Tages bekam er einen Brief folgenden Inhalts: .Lieber Vater! Ich küsse Euce Hände und Füße und theile Euch mit, daß es mich schmerzt, so weit von Euch entfernt zu sein. .Wir werden wahrscheinlich in den Krieg ziehen. Ich grüße alle Bekannte und bitte um einige Rubel und etwas Wäsche, die ich nothwendig gebrauche. Euer Euch-siebender Sohn Josef." An diesem war Marcin sehr nachdenklich, geschah zum ersten Male, daß er ' sich um eine Viertelstunde in die Fabrik verspätete. Er erkundigte sich bei seinen Freunden nach den fremden Ländern, - in welchen Krieg geführt werden sollte, nach der Anzahl der Truppen und dei Macht des Feindes. , Nach einiger Zeit bestätigte ein zweiter Brief die Nachricht, daß der Krieg ausgebrochen sei. Marcin wurde immer verschlössener. Nur wenn er eine vollendete Kugel in der Hand hielt, bedrängtem ihn die alten Gedanken. Was wird sie wohl anrichten? Wen wird sie treffen? Das verwünschte Ding!" Er berührte die glatte Fläche mit den Fingern, es schien ihm, als ob er ein Zittern und Pulsiren vernehme, als ob ein Herz in der Kugel verborgen sei. Dann wich er zurück und starrte das runde Ding an, als wollte er etwas errathen. Diese Kugeln gehen nach einer ganz anderen Gegend.... Uebrigens trifft bei weitem nicht jede Kugel." Wieder vergingen Wochen. Von. Juzek kam keine Nachricht ' mehr. Marcin wurde noch einsilbiger und stiller. Er sandte 'einen Brief an den Obersten und erkundigte sich nach seinem Sohne. Die Maschinen drohn ten und rasselten, immer neue Kugeln wurden verfertigt, glänzend glatte, tadellose Kugeln. Oft starrte Marein sie in der.Dämmerungssturlde an, berührte und betastete sie, als ob :r eine flehentliche Bitte an sie richten volltk.
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Ob jede Kugel tödtete? Nein! Nein! Die meisten gehen fehl.... Sonst würden sich keine Hände sinden, die den Muth hätten, sie herzuhellen ... Endlich traf die Antwort ein. .Euer Sohn wurde in einem Treffen schwer verwundet und starb gestern Abend. Er starb bewußtlos..." Marcin ließ die Hand mit dem Blatt sinken. Er ist todt in der Fremd? gestorben .'. .. Die Kugel, die ihn traf, wurde vielleicht auch von einem Vater hergestellt,"der für seine Kinder arbeitet." Von nun an hegte Marcin nur noch den einen Wunsch, das Grab des Sohnes aufzusuchen. Er hob das während des ganzen Lebens mühsam gesparte Geld ab, verkaufte das alte Gerümpel und machte sich auf den Weg. So manches Hinderniß besiegte er, ließ sich weder durch Mühe, noch durch Noth abschrecken, bevor er endlich an Ort und Stelle anlangte. Als er den Kirchhof betrat, stieg der Mond über den hohen, dunklen Bäumen auf. Der Todtengräber maß ihn mit einem finsteren, verdächtigen Blick. Erst, als er ein goldenes Geldstück in der Hand fühlte, sagte er: Es wird schwer halten, ihn zu finden.... Sie wurden alle zusammen' begraben. Außerdem ist es eine Sünde, eine Leiche auszugraben." Er fühlte ein zweites Geldstück in' der Hand, kraute sich hinter dem Ohr und sagte: Da Euch so viel daran liegt, will ich Euch ausnahmsweise erlauben, in der Nacht den Kirchhof zu betreten. Aber ich weiß von nichts..." Die fernen stadtischen Uuren schlugen Mitternacht, als Marcin den kleinen, im Walde gelegenen Kirchhof betrat. Der Mond tauchte die Lanoschaft in ein düsteres, schwarz-weißes Licht. Nach kurzem Umherirren stand Marcin vor einem gelben, frischen Erdhügel. Ein Spaten, den der nachsichtige Todtenqräoer hier vergessen, steckte darin. Mit fester Hand ergriff er ihn und begann mit bebenden, gleichmäßigen Bewegungen die Erde aufzureißen. Plötzlich stieß der Spaten auf etwas Hartes. Marcm kmete nieder und arbeitete nun mit beiden Händen... Sechzehn Todte lagen in wirrem Durcheinander in einem gemeinschaftlichen Grab. Ein Schauer durchrieselte ihn, als er den ersten anfaßte; allmählich beruhigte er sich und legte einen nach dem anderen wie gemähte Aehrenbündel beiseite. Im bleichen Mondlicht erglänzten die Knöpfe der Uniformen, die vom Schmerz verzerrten Gesichtszuge traten deutlicher hervor.... Plötzlich erbebte Marcin. Aus dem offenen Grabesrachen starrte ihn ein Gesicht an. das er in qualvollen Tagen 'und Nächten so lange mit sich herumgetragen hatte. Juzek! Juzek!" Derselbe traurige, sinnende Juzek! Der verzerne Mund wollte etwas sagen, es schien, als hätte er sich jäh .'inmitten einer Beichte oder einer- Klage geschlossen. Der zerfetzte Soldatenrock hing lose an dem abgehärmten Körper. An der linken Seite war der Rock zerrissen, an dem schwarzen, geronnenen Blut hatten sich Würmer festgesetzt... Die Kugel steckte noch darin; Der Alte klagte nicht. Starren Auges blickte er vor sich hin. Es schien ihm, als ob er Seufzer vernehme die Klagen der Mütter, der Geschwister und Gattinnen der Verstorbenen. Die meisten der Gefallenen waren noch jung eine einzige Kugel genügte, sie zu vernichten. . Ein fürchterlicher Gedanke ließ ihn an' allen Gliedern erbeben . . . . Er stürzte sich auf die Leiche, packte mit zitternder Hand die Würmer, riß die klaffende Wunde auf, tauchte die Hand in das weiche, zerfallendeFleisch, bis er die Kugel fühlte und sie aewaltsam herausriß. Er hob sie znm Licht, betrachtete sie. Ein gellender Schrei drang plötzlich aus seiner Kehle, ein Schrei des Entsetzens, der in der einsam öden Leere sich wie das Geheul eines Ungeheuers ausnahm und tausendfach widerhallte. Er erkannte die Kugel, die er mit eigener Hand verfertigt. " Kleiner Reiseführer. Man soll in den Dolomiten miethen, in Aussee sein Aussehn derbessern, in Baden-Baden baden oder ruhig in Oeynhausen Hausen. Man beseitige in Misdroy dräuende Krankheiten, dichte in Konstanz Stanzen, aber man denke in.Meran mehr an ferne Kur. Man wrhne in Davos da wo's schön ist, trinle in Ems emsig Brunnen, lasse sich das Essen in Gmunden munden und vci Echo - in Reichenhall hallen. Es fahrc zu Wasser, wer nach Trouville will, und man gehe nach Soden so den Taunus entlang. Man werfe sich der Dame, die man nebt, in Füssen zu Fußen, worauf man in Münchener Mündchen küßt. Dann lasse man seine Tour in Warmmunde munden, mache der Weiterreise in Ostende ein Ende und fahre von Nauheim heim. Der Autotrat. 'Kollege: .Wie lange hat der Zar heute den Regierungsgeschöften sich gewidmet?Russischer Hofbeamter: Sechs Stunfcttt lang haben Majestät hin und her geschwankt!" ... - .....
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