Indiana Tribüne, Volume 30, Number 85, Indianapolis, Marion County, 30 November 1906 — Page 6
Jndiana Tribüne, 30. November 1906
6
obä, Teppiche, Ofen und ausausftattungen. DaS neueste und vollständigste Lager Itx Stadt. Die mäßigsten Preise, welch t für Waaren erster Klasse verlangt urden. Ein Besuch in unserem Vn, , SaufSlokale vird sich für Sie bezahlen, j Sie werden zuvorkommende Behandlung j halten. WIIXIQ'S 141 West Washington Str. Beachten Sie unser Schaufenster für Montag oder Freitag BargainS. LEO LANDO, 142 m. Yennsylbania Str. Haustqnarttcr für Bttllcn d Operngläser zy Brillen erden nach den tester lÄrtöob den Äugen angfpafc:. ückUlche Äugen werden schmerzlos ein ei-?:. LAKE ERIE & VESTERN R. R. StdtTicket.Osflce : l Oft Washington Ctr. Vdones'?!. .. ..Fahrzeit der Züge.. . fahr nkutt Sta. IjU5o.öutt'20 nd tchigav Gr.rrtß.4 7.15 neu m. Nm. kelkdo. Tetrot! und ffljlcaao Lim tl.S0 S.U Nm. Nw. Vichtga, tN. Muncin.Lasay'tte 6pLt 6.5 I9.l t Täglich, aulgenommen Conntagl. i ' 1 ' i Karstadt Bros Dampf-Färberei und Reinigungsanstalt. Hupt. Ofs tc-e: 1435 5Z. JllinoiS Str. rnq: 49 Virginia ve. 206 Jndiana Äve. 218 R JllinoiS. Velde Vbos. Dr. A. H. k,i Teutscher Ihter.A Office , Schkllhnse'Leih.Stt r ft.bsd i lelephsne: Neu, 2326 Wohnung: 1121 Züb Merldt nße euer 'Vbone SS' lt. Prospekt i08i. Ulerzte. I Dr. Paul F. Martin, 4 Vraktlscher Arzt, nd Vhlrur. eprech?2H? iiJyUAQ 4.00 tSll Sonntag: Vs Verabredung. Willoughb, Sebaude, ?1 ord eridla traße Tel., al 144 iöaaaa : 105 R,rd Re Jersey Str. Ttlephon: EaiV iwa. Dr. J. A. Sutcliffe. Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin und Kectirn Krankheiten, Office : 155 Oft Market St. Tel 941 Office. tuud?: bil 10 Uhr Ca.; t bis 4 Uhr Dr. Carl Q. Winte Deutscher ZUrzt. mtoatett alle alat und chronische rznkhtn,. ßvezisll Rheumatismus, Rectus und FraueN'Kraukheiteu. z)ffice: 14 weft Ghio Strafet Osfice'Stunden : 10-11 Vm. 34 N VonntagS : 9.30 1033 Lm. Sei. neu 4& Zohnnsg: t250 Nadison Nveu Telephone Ätt. 2025. Neu, 9282.
m
OMr
VD
Fremde Kinder.
Vor einigen Jahrcn hatte ich mich in einem Häuschen eingemiethet, das in einem Fischerort weit draußen auf dem Meere lag. Nach vielem Wenn und Aber war es mir sogar gelungen, die Hausfrau zu bewegen, mich während meines kurzen Aufenthaltes mit des Leibes Nahrung und Nothdurft zu versehen. Ich lebte in so naher Beruhrung mit einer Familie, von deren Schicksal und Vsrhältnissen ich keine Ahnung hatte. Gleich von Anfang an hatte ich den Eindruck, dab Fragen keine gute Aufnahme finden würden. Darum stellte ich keine, ließ mich in keinerlei Gespräck ein, sondern derhielt mich vollständig neutral. Was ich erfuhr, hat mir der Zufall geschenkt. Die Gewohnheiten der Familie im terschicdcn sich in keinem Zug von denen anderer in ihrer Lage. Früh Morgens Pflegte der Mann aus den Fischfang zu gehen, spät am Nachmittag kam er zurück. Stets ging er dann an meinem Fenster vorüber, um die Frau und die älteren Kinder zur Mitarbeit am Reinigen der Netze zu rufen; stets tauschten wir bei dieser Gelegenheit einen stummen Gruß aus. Begegneten wir einander, so wurden nur die alleralltäglichsten Worte gewechselt. Die Frau sah ich öfter. Sie war eins der rührigsten Fischweiber, denen keine Arbeit zu viel ist, die nie der Ruhe zu bedürfen scheinen. Jeden Morgen rief sie mich auf den kleinen Vorbau hinaus, wo ich meinen Kaffee trank, und während ich da saß, hatte ich Muße und Gelegenheit, sie bei der Arbeit zu beobachten. Ohne mehr als das Allernothwendigste zu sprechen, ging sie ab und zu und brachte meine Stube in Ordnung. Sonst sah ich sie nur, wenn Sie mich zu den Mahlzeiten rief. In ihrem Wesen lag, wie in dem ihres Mannes, Etwas von schweigender ZurückHaltung, die jede Annäherung derbot. Von den Kindern, deren Anzahl ich nie genau festzustellen vermochte, sah ich so gut wie nichts. Mit der Feinfühligkeit, die das Volk Fremden und Gästen gegenüber zeigt, wurden sie fern gehalten, damit sie nicht störten. So lebte ick im He:m dieser Menschen I denn fast ganz für mich. Nach em paar Tagen schien die abweisende Schwcigsamkeu, die mich umgab, doch minder streng zu werden und freundlichere Formen anzunehmen. Zu eigentlicher Unterhaltung kam es nie; aber der Gruß ward etwas ungezwungener, und als ich meinen Unterhalt für die ersten Tage bezahlt hatte, fühl te ich, daß sich eine gewisse Vertraulichkeit einstellte. Das Wetter war beständig schön und öfters, als ich mirs vorgenommen, hatte ich die Sonne hinter die niederen Schären verschwinden sehen. Noch dachte ich nicht an die Abreise. Die Ruhe und Abgeschiedenheit, worin ich lebte, hatten einen viel zu wohlthuenden Einfluß auf meine Nerven und auf die Arbeit, mit der ich beschäftigt war. Da hörte ich eines Abends auS dem Theil des Hauses, den die Familie bewohnte, Lärm; das Geräusch von Stimmen, deren Ton gedämpft klingen sollte, eben dadurch aber meine Aufmerksamkeit weckte. Dann ein Laut gleich einem erstickten Schrei oder Jammerruf. Uno nun war Alles still. Am folgenden Tag kam Thilda (so hieß die Frau) wie gewöhnlich, um zu mir zu sagen, daß der Kaffee fertig sei. Ein rascher, spähender Blick streifte mein Gesicht, als wollte sie fragen, ob ich Etwas gehört habe. Doch entschlüpft ihr kein Wort. Rasch und schweigsam ,wie immer, thut sie ihre Arbeit. Und als der Abend kommt, hilft sie nach alter Gewohnheit Johann Karlssohn beim Reinigen und Aufhängen der Netze. Weder ihr noch sein Wesen zeigt irgend eine Veränderung. Gesprächig waren sie nie gewesen und zu besonderer Freundlichkeit ließ die Arbeit ihnen nicht Zeit. So vergingen noch ein paar Tage. Am dritten erhob sich ein scharfer Nordwest, der gewaltige Wogen gegen die Schären warf. Wir hatten schon Mitte August und' das Wetter wurde nach und nach herbstlich. ' ' Am Nachmittag sah ich Thilda hastig den Hang hinunter und seewärts gehen. Dort setzte sie sich und starrte auf das Wasser hinaus. Lange sah sie so. zusammengekauert, unbeweglich. Als ich mit meiner Arbeit für den Tag fertig war und zum Strand hinabging, um den Wellen zuzusehen, saß sie noch da. Sobald sie mich kommen sah, stand sie hastig auf, als schäme sie sich, hier von mir gesehen zu werden, konnte sich aber doch nicht entschließen, zu gehen. Haben Sie Angst um Johann?" fragte ich. Ein forschender Blick begegnete dem meinen. .Es wäre nicht gut für mich wenn er wegbliebe, erwiderte sie hastig. Er hat Gegenwind," sagte er. um sie zu trösten: vielleicht ist es bei dem Wetter schwer, das Netz zu bergen. Das braucht Zeit.Die Frau nickt. Ich weiß schon. Aber ich hab immer sone Angst, wenn eS stürmt. Mein Vater ist weggeblieden. Und ein Bruder auch." Jhr Gelicht drückte unsinniges Entsetzen aus. Daß ich ihr ein Fremder war und daß sie mich stets als Solchen behandelt hatte, sckien nun ganz vergessen. Ohne meine Antwort abzuwarten, fuhr sie fort: Wenn ich drin sitze und den Sturm höre, hab' ich noch mehr Angst. Und zuletzt muß ich da herunter. Was sollte aus mir und den Kindern werden ,wenn er fortblisös? Und dabei ist er gar nicht mein Mann und die Kinfind auch nicht meine." -
' Ich
stutzte und sah sie an. Sie stand ' Nun machten wir an der Brücke fest, von bannen in'deni Bewuktsein. 5an
vor , mir, der Mann dem Kopftuch flatterten ein paar Haarsen im ?lurm. zyre ugen onarcn an mir vorüber . hinaus übers Wasser, wo die Windstöße gleich schwarzen Wolken daherbrausten. Meine Ueberz -i. . ru.i. r.. jim ..i .. iuujuuu ujitii uc um uiuyi ju uituui. , . r. -f. . rrs- , ic r vic iptaa; ja vuu juzui, um iijt, .ceucu war. Wie sichs nun einmal gestaltet hatlc, so war es. Natürlich, einfach und fest schien ihr Alles. Daß Jemand ütci etwas so Einfaches, wie ihr Erlebniß. staunen könne, war ihr unbegreiflich. Ist Jobann nicht Ihr Mann?" Sie sah hastig seitwärts. Ueber ihr Gesicht flog es wie ein Erinnern, daß th'n. Während sie sprach, schoß weit drau V I ir iw i i ym F'.cn in der Bucht ein Boot vor. Das Scg:l. war gerefft und ganz zusammengedrückt, so daß es aussah wie em kleiner, schlapper Zeuglappen; trotzdem schlingerte das Boot heftig m dem starUn Wind. : Tn' Frau wurde ruhig, sobald sie es , erblickte. Jetzt kommt Johann- sagte l Iic ...ttLi geq icn. genau rniaj n'iüi, ihm zu zeigen, daß ich Angst hab', lrr tanns nicht vertragen." j Gleich darauf war sie verschwunden. Bald lag das Boot im Hafen und Johann schritt, klein und sehnig, den selben Weg hinan wie vorhin die Frau. Sein Rücken war unter der Last der nassen, mit Tang gefüllten Netze gekrümmt. Zwei Tage danach' packte ich. Jo Stube, in der die Familie wohnte während Johann daS Boot zurechimachte, wollte ich Thilda Lebewohl saqen. Sie hatte große Wäsche. Ein riesiger Kessel brodelte über dem Herd. Und in einem Augenblick sah ich das ganze Leben dieser Frau vor mir. Die Last, die Unsicherheit ihrer Stellung, die Zweideutigkeit, die Schiefheit, die Armuth, die ganze Unmöglichkeit: all ?)as auf einmal. Und wäbrend liano uno von Wetter unv WMd sprae? und mich für alle mir während i 'eines Aufenthaltes gezeigte Freund, .chkeit bedankte, fühlte ich mich beklo..lmen und nachdenklich und wünschte, loenigstens Etwas von Alledem sagen zu können, was man oft sagen möchte und doch nicht sageu kann und was ja, auch wenn mans ausspncht, Nichts nutzt. TOn8 finfipn &'u nfiili dpnn meint?' sraale Ick sckli kl ich als So memi jtagie itn icdixcrucd. mais i. saaten. dak Sie dock nickt loskommen I xj 1 W , Ikönnten?" Das selbe ruhige Bewußtsein einer NCr I Thatsache.' die sich nun einmal ni w, Dc .
lang und vager, langer als wo :cy ven Wampser erwarten sollte, sei szr- nh h,r i w vsü
. und frühzeitig alt. Aus Johann suchte mein Gepäck zusammen. s1Pfm nnfoMn kr m
iwitr,n nTrnnn imh ihr in tn nr,., , juvvuu uuutu wie CUC JW. Ö TCHU. Mfcvv: .. w.
fl4ivwi 7 ... wi ÄfP ric i 1 e, ir j uviuivciiuiu viuuuj uiiu ucii trui annn 9sWr htPssPTAT n?At All? fn Nimmt man als allbekannte Thatsache .7. 55 7 I
..4. v..v.v - i - .:,,,,; ::.r:. . -, r v vcuv iiuji 4ivcii iuuivc, v icuii v. r os so? sm hm, eigenthümlicher berubrt es schon. J , ' enui r. ' L' 1 ... l?c
v. 4v.w v- v... ; ' kl . ' c' uvyi um, vvicki iiu um ui vtu ju ni nicht Mein Mann ist 'er schon. Mn der- wnnm einer sonst s, ,s,ar vernunk- s, vor seinem Weggang. Erzieht LM t '.-il.! n-w rs. tiefn Ktabt tntf .sSnnrtnhr her Vier Tn!-, ! , ' ."' eianxil.
hm MilrtnS UrumfiUW slT8 Wo nummmruna der Straßenbahnwagen, .tts : k mJJv..t s..t
"iv iuit iiiui. vi. yui uu - - - - - on ausanzug an, Tanrt aus Den . , i A Tt 1 f tr rrt stt ii 1 i ri si.iAViAMk a w u . v j
o.jmw Mi4v.sr.., - c F,r üiic C4l 111 uic XlüiUCll UUUC, icui si 7 nTPtT VIitHh T)ioo ncfimon f.f.r Frau tobt war. Und seitdem w-Hnc d,efe kruq,,g,cZaHl überschlagen mur. Kragen und Binde ab. zündet sich eine st die Mäke e iif Y&hn Bon ick, jetzt da. Heiralhen thut er mich de. aber beiden manmgfachenBe.sptelen Cigarre an. setzt sich äufs SPZ und besekt warn !nd ielfack nicht: und ich denke auch gar nicht mehr krassesten Aberglaubens ton denen die fagat laut zü sich selbst: ., esist noch , "25 '5! L5ffi "nb SS daran. Zwei Jahre stnds erst, seit ich Blattcr unserer .aufge arten' Ze. be- t m 'biz zur Vorstelluna.' SSL L fÄ
f.:. IJC :,,,. fs '.i,, TlOmn in mem itrfi hüUrt ith(r irhta Wn t. OV- U"""- m umui
um, uüu iu iwuuii Hwutun -.v ' ' 1 w a " 'jeaaj einem iüicuajciT iie9i er aur oie -nfton Sinor Vntc Virr rtnrr itnV irtCslt WUNveiN. WllS flCD flTtbtr nl ltt. ri r..i. cv.1.1
-iui. ü;-" v'" w"' vv " . . cm e r " ' W ' l ülCVCt lUUli Ul lüütC cs ptn 'X. c . 'i v :k. ,ff,.C ,,. fnnft tn MTnsfJrVnf nhfn" irr rr,An4sm . U., . . v , Llu
III) I UUC III 11 UtU JiUlUC4il UVUUU AU , I ! ' - "f liiun,MI
" I
vuiiu ivi !vmc miu, jju.u ijiuuuuiaiiiii i wmöü uicimai lymovii ins Bett steigt, das Licht mitsammt Besserung mitarbeiten, die Arbeitgehinubersegeln. Ehe ich abreiste, gg , n Vorhang anspucken, die niemals er- dem Leuchter kopfüber ins Wasch- ber dadurch, daß sie nicht unter allen ich zum ersten Mal hmuoer m dl." lauben wurden, daß eme Kolleain ihre.s.,, Umsinnr? bor ninincn 5rrni,pn- nnh
s.r&n sm ey,ri
i
fnnn dnck mchk fort " d ycniivuu www. um uui Se ,?n b?be ick stärker emdwnden machte der Schauspieler geltend, daß wie fest samt dieser letzte Satz' (im englischen Büh. Schicksal "tfÄC1" nennt man ihn .Tag'). llZIUIllt UJIO -pilICDl ClUCn -UtCrnmen tr r, jr,
binden können. Silflos und dock den ini mo k h; tnU 1 cvÄ ; rn. " das Weib vor mir. Ihr ganzes Wesen , .kt .t.. n 1 athmete Ruhe. Haben Sie ihn denn so gern? fragte ich. Nein. Er ist bös und alt und haßlich. Und schlagen jut er mich auch. Ich würde tl ja nicht sagen.- aber ich! t. 7 hält' auö danli noch 'nicht,' g ronv, oaiz oer Herr es geyori izai. a) VU-pr tnfnn tnrrn ist nh htP 9Innft über W V w . W was hab anal ' und brfiäitplt Cn tatai Ruder hi.lt! ein G?sicht' zeichne,! rt'zi- r.c : jc sich scharf ab unter brauchten Südwesie Wort Aber es sah aus als ob öbann re pt so sak mtb üfxr boä ?Uslf ' yann, rote er jo ya uno uoer oaa ICIiimV fer nmaiiismaute das die Brise an weinen Sck irgend wS naS er bedächtig- ES ist nicht leicht wenn ,; nDrtnn luilor s ss; bleibt" . VitlUi Thilda kann gen Mnrf hftrftuf im ?ern hrttTnV Antwort Er wartete eine solche auch aar nicht ab sondern fuhr fast ,m selden Atbemzüae fort: Seirathen thu' ich sie nickt m EÜnit laincn mit einer Schärfe und Energie heraus als fürchte er auf W'dersvruch au stoßen Aber sie kamen so üwraschend, daß ich nur ruhig fragen konnte: Warum?" Er spuckte bedächtig au. Nun ja . . . Warum? Well ich nicht mag. Ist DaS nicht aenua? . ; - 1 v... , rIlv"vl- . '
mich kommt, weiß ick nicht mehr.! . "nen umi tqi aujsw anen an iJC' :.TVr 1 T" iV. Jvsn " rmiZ'
ick ied'. !tä) babs mal .wie ichs teren Negt seur ist es em Theil der e. u - ; "7' u v mn..r
mir kann Keiner belfen Aber bensausgabe. Mit der Zahl 13 nickt in U11 lt l: o'"5 11 'Tl lltti u" i" , Mir rann einer yeisen. oer , ... ' . . y w, . isnnnn snTT fn r n sirnnST,-rt rimnirn ffänirtwAa ftnt)iirsffn
uuu lütnn m lain unu irnt vn- .V3 0 . ' rV für sk. w,m. der Welse anderer Menscken. die ibr für
..je 4 rti 12 v. ri inprunninsT au inrnrnra. 'jtimi nur in v r"w"3"' i"' v...v n- -7
vi in iwvm . iut iviuii 9 mu, um .. . ' rfiitf) der Kinder willen!" Sie schwieg eine möglichst aus dem Wege gehen nein: IckUtze
Weile und trocknete daS Seifenwasser er spricht die Zahl nie aus, auch aus mo Spinn n - und Werften Auf 10 vi. 50 von ibrer aroben Sand Wenn ick der Buhne nicht, m semen Wirth- .7 solches Gefttz ist unbedingt Kohlengruben des Reviers Rhondda ,n fortging e" sch?ftSbüchern ist sie nicht . zu finden, ak. Zie die insgesammt etw. 4 '.000 aen. Man kennt ihn zu aut!" liest er em Buch, so überschlagt er die Frauen und Kindern hat n vielen Jn Arbeiter beschäftigen, haben die 'ergZl "x"..i:Z rJliJr't. i Seite 13 oder läkt sie slck von seiner dustriezweigen in bedenklicher Weise arbeite? die Arbeit einaestellt. nadem
ULJ. dLLlLUCL 1U1UC111 VTJ ILUliiLCLI C L 1 L C . I I - ' ' .
d) nickte fand aber keine Antwort Daä ""mji1 munevmwif . wci tuuu "m wiuumtu, w,i vi oer Bereinigung iieyen. on oen cus Nach einer Weile fuhr Johann fort! bringt den Tag mit Zittern und Zagen jede Sicherheimaßregel gegen die den Schiffswerften vonMiddlesbiollgh.
hat jedensall! geschwatzt. DaS LnTn e,ren o airairanciic w -Ire ,n unr. ögariieporl veiqas-.lgi.n . W ' tfTl sAlbri VI 1(1 I 4X V 4 ftA AAAlAMll (llVt fUAVit'tMfM s. ! P . C I . 4 A
ich mir denken. zZurchen umzo- im iciy'1 Vie 9UV y J-1 il,uw "lu hc'Bc uunvc um.uuu ruem lmo am j. ijiiooet iuu
den Mund ihm un ympalyiicy. va ie mt azia- uno ilüuii zu icyassen. oas me- Mann wegen Lovndisserenzen mit den v.n jjunvt 4 ... rjt r. r. . . V.- 1.1 i ii ..t? .rif . .. t' U
empfing seine Bezahlung und sagte Le.
scroagi. ann iieuer er wieoer meerwärts. Ich stand auf der Brücke und begleitete ihn m Gedanken heim, zu da Hütte, wo das einsame Weib ,,5 in. im i r. . v. i uu iun ivuuut, wen ie vie juuuci ci Clt'W 1 jU n . rr ci inuctcu iuut muucuua iajjeTX konnte. Stockholm. Gustav af Geiiervam. Bühnen-Aberglaube. Plauderei von Albert Boree. rv,f, i cw.r? o: m 10 te r,1?? Hirn malt. tf l y y . . Die blinde Furcht vor dem unbeuaf g, , . , . samen Fatum finden wir am starkiten ausgebildet beim Volk, den Naturmenschen mit dem ursprünglichen. durch keme kulturelle Erziehung gezugelten Leidenschaften, und andererseits ber geistig Hochstehenden, selbst bei solchen mit stark entwickeltem Intellekt Klassische Beispiele dafür sind Wallensteln 1tVv k: v'-ci mP jj? ' V, Sewohnt, das 02, schick zu zwingen, der ihren Siegeszuc . ri ri rr 5. unbedeutendsten Geschehmssen ihrem Wollen eine andere Rlchtung gaben , , .e"ca?Per?fmun9 yaben ro bei dn Bühnenkünstlern. s ist mancherlei darüber geschrieben worden, über Schrullen großer Kunstlerinnen. die vor ihrem Auftreten nicht nur sich bekreuzigen sondern vor BeLichter (falls solche noch zum Schmin-, nmifot rrV!rt sin Vin iriAin nrt.V.. ivvwv tl vrv, ,vv,avn iZündet (damit geht der Erfolg des Abends auf die andere über), und die entsetzt sind, wenn Jemand während der Probe oder Vorstellung hinter der Szene pfeift dann werden sie oder das ganze Stück ausgepfiffen. Em Hotelzimmer mit defektem SpieB einer Pzauenieoer mnier einem Bilde würde rne bezogen werden und was dergleichen Scherze mebr find. we Zeder Schauspieler mindestens dem Hörensagen nach kennt. : Hierzu gehört auch ein merkwürdiger Aberglaube, der mehrere hundert Jahre alt ist, da er schon zu Shakespeare's Zeit verbreitet war. Er besteht darin, daß der letzte Satz eines titrt foUtir2 ,k V zkt v.no LY " bem Abend der Aus iihrung gesprochen ..,. sf ;r rn ks s;: .. .V.'" Tt9 luu durchsällt. Bei der Einstudirung von Pineros neuem Drama ,?ftts am Vi rw i , , 'V .. arrla-yeaier lm ayre wl yal:e der Schauspieler, der den letzten Satz Ca r?;..n. ni e. r h .....r.WVV v,...v -...v.w VV.D Vi tcTnU .4iii.At ij.V. 1t.fAn Vn ?wZ.WrnJL k 1 Trin I fr na nnnt ort ti t rrc tt urnn stellen könne. Pinero blieb unbeugsam, IllV mU r mur, r'b VJkias'k w44Lv tt 7jak n vv m r r und, Qualen im l Herzen, mußte der . Was er vorausge-i . . p, 1 Mime sich fügen. sagt hatte, trat ein: Iris" erzielte. SJ? "icht einmal T .I? "1 t n W,e iedch der Aberglaube zu wah ren Kolossen und Ertremitatr aus ren Kolossen und Extremitäten aus- ,'' r m::. wachsen kann, soll an einigen Beispiew"v"" Frau vorlesen, wenn in einem Berkaufsladen oder im Restaurant die bleibt di Seite 13 ohne jede szenische Beincrlung con feinet igcinb, in keinem . V .JL, ,,,, vmuci vuncu 10 nvutu uuuum (das würde den baldigen Tod eines der Darstellenden bedeuten) er dichtet noch einen Diener hmzu, ,m Kalender übermalt er die UnalückSzabl dick mit Tinte, er würde an einem Dreizehnten nie . ( , ,9 . - m u & a a m a bh. - m vm m&v Vi . -" 1 r . 1 Lr . . . n -(3 üUTC9l V cu. oaß er cinn, ais er in ein neues Engagement reiste und wahrnahm, daß sein Abtheil die Num--mer:1313 trug bi üoi(Ie!ne iog und stch mit 60 Mark Strafe belegen ließ, nur um augenblicklich ein anderes oupee erhalten zu können. Den wahren Grund gab er bei der Vernehmung nicht an. um nicht der Lächerlichkeit zu verfallen, er ließ sich wortlos verurtheilen, zahlte und ging .
M,.N?t. V.: O.rr. rr in r. alHV"l'uu ui t. uuiuj
r n r.t r.r" i. iiimiiTirifn iinr nt? Vifrrm tnt 1? nrr ZU vnrvtifTT. trvearttt man iuv?ri?f
dem dunklen d?r nrunung o ajmii uumuuyi, luuji n ... , .. iziing sviut, jciijuiutuc, f ivuii :icn, r C b r in sich noch eine Ueberflüssigkeit für die Rechte der armen Wesen und mit der die nicht der Bergarbeitervereiwgu?g r. Su otx ctiien ' " , . . v " ä m. r r n ..r
a:.. : merzeonle cari. m oen eaieoun iuti , uuW v i w uu. naeooren. nur oen uoriaen co-
. laisxul uiniWiienen. lnnc quaieuuc ici oocu icxnc 1112 umi auy ein irani Ärvenaeoern in oen Ausnano aetreien.
-
wohlfeil genug abaewendct sei
lJ JlUll
Großes Unheil lieat für manche Bühnenangchöriqe in der nothwendigeir Umkehr, falls sie auf dem Weae zur Vorstellung sind und irgend etwas j an yjaulc bfrslflfefm . D Wenn es sich mctzchen läßt, kebren Ts nicht selbst um, sondern schicken einen Boten, mindestens aber betreten sie ihre Wohnung auf einem andern Weg i'.ber die Hintertreppe, oder sie kriechen über die Schwelle, um nicht zurückgehen zu müssen. Ein bekannter Berliner Schauspieer ist noch vorsichtiger. Hat er einen Wnfla7b c. b? Abendz
lns eaier zu geyen , er terbieten in den leichteren Beschäftikleidet sich wieder an holt den verges-' gungm die Aermsten, die arbeiten
VIW IW V.VVV 44, UV. Vb44 VV4UV ' r,, ca ,,k w ;n s V41V44 VVVVJV4I 4U4IV MV W4 1 UUII it VVIIt w,ynuhMin V.6 ihm itmfr schaden wird, an seine Arbeit gehen, Qin Bd naivsterAutosuggestion. kindnisten Selbstbetrugs im Dienste des krassesten Aberglaubens ßj anderes Beispiel' ' Komiker, der gern sein Gläschen ch der Komödie und zuweilen auch ' o.".. .7 eins über den Durst trinkt, hat die slr'ri&tt 9snnft hnr ivm Pnslns n " u " "--31' ....... . ... klingt es ihm nicht, die Kerze gleich im erstenmal auszublasen. steht ihm glück für den nächsten Tag be - vor. muß er drei-, viermal pusten, so schuft er überhaupt vor Sorgen nicht ein und erwartet zähneklappernd den Morqen. Da das Orakel natürlich jedesmal eintraf, ist er uf ein Radikalmittel verfallen: er stülpt, bevor er Madame Sarah Bernhardt würde ...ri.i.. V . . I v c nie auslreien, oqne ein iraucheiN ooer eine sonstige Ungeschicklichkeit vorher markirt zu haben.sie will dadurch wirklickiem Malbeur vorbeugen. Ihr , Ring des Volykrates." i Fanny Elßler gerieth stets in große 'Aufregung, wenn Jemand die für sie zum Anziehen bestimmten Schuhe nicht aus den Fußboden, sondern aus den Tisch oder Stuhl stellte. MMw,,?,,? fii&t rft iamns ein Amulett, das er stets bei sich trug. bevor er spielte, dann konnte er ruhig dem Schicksal entgegen gehen ja, der große Sänger Caruso sagte in Mailand am Abend der Vorstellung ab, da er sein Amulett verloren hatte ohne das er nicht die Bühne betrat, und das i v . n . rn. . r i iia tu am naaz im a.aq mieoeriano. llle Bernunstgründc. all.s Zureden. r mr r.'-v c , v gehörige in so hohem Grade besitzt, all,s iv.s versinkt i,n wtklns kn ues Psiiazigesum. oas oer uanenan- " ' '"" " ... dem Augenblick, wo der Aberglaube in sein Recht, vielmehr in sein Unrecht ... ' ' ' WiCliVCU, UCUH UIC UUUllCIl JJWUfiC, VUll v p. r . . . .v . im i oenen er ncy im gegeoenen Mome7.i umgarn, glaub,, werden in den meisten Fällen im Stande sein, die unbefangeae Entfaltung seiner Kunst so zu kini..?. im!r. p.'r r-. . cn. on oer Mlersoig licy an ieizie TTtt CIl UCIICI. ' .i . Bewegung zur Reqelllttll der FrauttS ,.'1 L; eil- 11 un .inuernrueli. Es ist zur Zeit eine Bewegung im Gange, den nächsten Kongreß zur Annabme einer Vorlage zu bringen, die dem Devartement für Arreit und Handel die Vollmacht ' gibt. Untereine angemessene Gesetzgebung zu.u der arbeitenden Frauen, und um sich gegriffen und dabei lümmern Mfach d.e Arbeitgeber wenig
w vv nn w . ivtv i i
Nach den statistischen Berichten sind lengruben ist es nicht zum Ausstand geviele der arbeitenden Frauen jung, kommen, weil dort alle Arbeiter, die tlnr 9n cvif b? mrn nfr'tspc rm:uf:.v.. v.. a..J.t.:
oMrk" iv" -vvverheiratet und Mütter. Und die meisten sitzen oder stehen Tag für Tag dicht gedrangt, so dicht wie es die von ihnen bedienten . Maschienzn gestatten, in schlecht oder gar nicht den5 rrt n i w a w n v v n v i a w ä m a, n w n t-i w -. r . - ti r t v t 1 -. n ges geiunoes eiiecyr oer Jurunsl. Und diese Kinder, die um ihre Jugend betrogen werden in gcist- und körpergenuttenber Arbeit, können wohl kaum thatkräftige Staatsbürger werden. die für das Gedeihen ihres Vatrlandes wirken. Eine, sorgfältige Untersuchung der einschlägigen Verhältnisse ist ein Gebot der Selbsterhaltung für die Nqtion. Deshalb muß die Untersuchung sich auf
alle Industriezweige erstrecken und genau feststellen, wo und wie Frauen und Kinder beschäftigt werden, welche Löhne sie bekommen, ob einestheils diese Beschäftigung im Interesse der betrefsenden Industrie zulässig und andern. theils für die Arbeitenden zur Unterstützung ihrer Familien nothwendig ist Das Letztere darf unter keinen Umständen außer Acht gelassen werde - Die . Frauen- und Kinderart eil. besonders die letztere, ist in unserer Zeit fast zur Manie geworden; kaum hat ein Kwd das vierzehnte Lebensjahr erreicht, so wird es in die Fabrik geschickt, auch wenn die Eltern eine Vermchruna der Ein-
nähme nicht nöthig haben. Infolgedessen sind viele Industriezweige so mit Kinderarbeit überhäuft, daß Erwacharbeitslos geworden sind. Das nur von der direkten Kmsondern auch von der Arbeit der jungen Mädchen zwischen 16 und Verhältnissen und sie wollen sich blo: Taschengeld verdienen. Diese unmüssen, um zu leben, und drangen sie in schwerere ungesunde Berufsarten. Eine Untersuchung aller dieser VerHältnisse ist eine Forderung der Nothwendigkeit. Erst wenn . man genau weiß, wie weit ein Uebelstand eingerissen ist und wo derselbe am schlimmsten auftritt, erst dann kann man $T) Ci Y 4f?frt Y aot (maUaham 1t jjwnii,ui, uu tu, vwui ucuticu um sichgreifen des Verderbens zu steuern, n mu v0 ;o Wm t4lk uutvv uujuim i imv die Vorarbeit gethan, die eigentliche Arbeit zur Verbesserung der Verhält- ' nisse nimmt dann erst ihren Anfang. Und das wird eine schwere Arbeit werden. Zunächst gilt es durch Bloßstellen der Verhältnisse an die Oeffentlichkeit einen moralischen Einfluß auf Arbeitgeber wie auf Arbeitnehmer zu üben, so daß beide Theil an dem Werke der Kinderarbeit den Vorzug geben, und VI rt:i Cv v r:v... vlr oag grauen unu jxmuci nur dann in die Fabrik geschickt werden, wenn es nöthig ist. Gesündigt wird auf beiden Seiten und von beiden Seiten muß Abhilfe geschaffen werden. Wo natürlich die Verhältnisse geradezu gegen die Gesetze verstoßen, da muß der Staat einschreiten, und zwar energlsaz. (Abend-Anzeiger", St. Louis). ' D r e A n s r ch t s p o st k a r t e hat. " auf dem Festlande, zumal rn Deutschland, schon eine ganze Weile die Menschheit, namentlich die weibliin ihren Zauberbann gezwungen, cc l" in England sonderlich in Aufahme kam. Die englische Post war im CfrfnHen Vr NnrlfiMf Yii Vtr 1t ?"T ", Wahn dem Saatssackel bringen könnftnn ntrf rf?tnVirr itnS rl im VrtTi1894 wurde die Erlaubniß ertheilt. Postkarten, die als solche im Druck ger y""' , jr i nW .t.. rn..i. i iennzelmnei uno, aoer reine Marie ira N' öffentlich zu verkaufen. Fün CVC s l. J 1 . , ... . . v. cSyiZr -1 Z , ' l?Mtinrl srvmif rr rtnnfn ynsiT rnfitri , 7r z. :) 1 "7 v v . : Ansichtspstkrle mit Riesenschrilte den Boden der chr lange künstlich der. sagt. Mbm war. Hwle erzeug, eine trntrt 0nnSnnr rtirn nnJ.er,ir,r r1:: ? eine volle Million Ansichtspostkarten. Daß nachgerade auch die Postverwal tun? den Werth der Ansichtspostkarte für ihre Einnahme zu würdigen gelernt ra hat, ersah man aus einer Bemerkunz des gegenwärtigen Schatzkanzlers m semer ersten Budgetrede. Thatsächlich md im letzten Verwaltungslahi.- 450 lltonen Ansichtspostkarten durch d:e enalisck Wo befördert worden, und nach dem Fortschritt der letzten Jahr, werden. Streiks inKohlengruben sie vor vier Wochen gekündigt hi tten. Sie wöllen damit gegen die Beschiftiviauui uiiui ajiuäucw vi tiyu uti tervereinigung waren, dieser jetzt beigetreten sind Man glaubt, daß der Ausstand in den zehn erstgenannten Gruden nur von kurzer Dauer sein tt'eide. da nur noch wenige Arbeiter außerhalb . . i. . . ' iti - ; 11 - w 111 . w . " . ,w " sollte ver Aussianv anvauern, so würde das die völlige Lahmlegung d:r Schiffsbauthätigkeit in der Teesbay bedeuten, Auch. die Ausdehnung der Schiffsbauerstreiks am Clyde rief die Besorgniß hervor, daß andere Betrieb schließlich in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Man befürchtet so erhebliche Störungen in den Arbeitsbetrieben, daß die Unternehmer sich mög. licherweise entschließen, den Betrieb der Werke gänzlich emzustellen.
