Indiana Tribüne, Volume 30, Number 85, Indianapolis, Marion County, 30 November 1906 — Page 5

Jndiana Tribüne, SV November 1000

Noch ein Grund, weshalb Sie eine Anlage in Aktien der Jndianapolis Compositc B r i 'ck Company nehmen sollten, ist die ungeheure Nachfrage nach Backsteinen. Holz wird rarer und theurer von Tag zu Tag, EinschränkungsMaßregeln in der Feuerversicherung behindern die Anwendung desselben mehr und mehr jedes Jahr. Für neunhünderttausend Dollars Backsteine wurden im letzten Jahre in Jndianapolis gebraucht. Preis $60 pro Antheilschein mit 5 Prozent' Tisconto für Baarzahlung. Werth der Aktien 8100 pro Stück.

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E:ne interessante Fahrt über den Ozean haben der Red StarDampfer ftwwnfonV und' der hollandische Dampfer Noordain- von Rotterdam, welche unlängst gleichzeitig den North River nach ihren Docks entlang fuhren, gehabt. Die Kroonland" war am 3. November von Antwerpen abgefahren und am 6. kam die Noordam" in Sicht. Von diesem Tage an waren die Dampfer fast ununterbrochen neben einander, und die weiteste Entfernung betrug während des ganzen Nestes der ffahrt nicht mehr als 7 Meilen. Diese Wettfahrt machte . den Passagieren der beiden. Dampfer großes Vergnügen, um so mehr, als das Wetter die ganze Zeit schön war. Sandy Hook passirten die Dampfer dicht hinter einander. Die Eigenthümer einer New Norker Cigarren - Fabrik machten dieser Tage in Gegenwart von derschiedenen Mitgliedern des FeuerwehrDepartements eine recht lebhafte RettungSprobe. In dem Gebäude arbeiten täglich ungefähr 3000 Mädchen, unter denen im Nalle eines Brandes eine furchtbare Panik zu befürchten wäre. Infolge dessen fand die Rettungsprobe statt und sie scheint sich durchaus bewährt zu haben. Während es sonst ungefähr eine halbe Stunde nahm, bis die Angestellten der Fabrik dieselbe nach gethaner Arbeit verlassen konnten, geschah dies bei der Probe nach dem blinden Alarm in 4 Minuten und 10 Sekunden. Die in den drei unteren Etagen des siebenstöckigen Gebäudes Beschäftigten verließen dasselbe auf dem gewöhnlichen Wege, während die Arbeiterinnen der oberen Stockwerke über das Dach auf das Nebenhaus bi rigirt wurden. Theorie und Pralls. Junggeselle: Ach waS. ich hätt' halt heirathen sollen, daS ist mein Fehler!" Freund: .Du Du ich hab' gerrsthet, das ist rneiner!" Boöhafte Frage. Den ken Sie sich, heute Nacht ist bei mir eingebrochen worden." Nein so eisai! Ist Ihin' etwas gestohlen ssrdenf" ,

Europäische Nachrichten. Waycrn. München. Der Gymnasiallehrer am Wilhems - Gymnasium dahier, Dr. Rehm, ist zum ordentlichen Professor der klassischen Philologie und Pädagogik au der hiesigen Universität ernannt worden als Nachfolaer des bekannten Alterthumsforschers Geheimrath Prof. Iwan v. Müller, der vom Lehramte zurückgetreten ist. Anzig. Von einem tragischen Geschick wurde die Familie des hiesigen Forstmeisters Gareis heimgesucht. Das siebenjährige Söhnchen verschwckte vor einiger Zeit einen winzigen Grashalm, von dem, Theile direkt in die Lunge kamen. Daraus entwickelte sich sofort eine schwere Lungenerkrankung (Lungenbrand),, der das vor dem Unfälle so blühende, lebensfrohe Kind jetzt im Hauner'schen Kinderspitale trotz rechtzeitiger Operation und sorgfältigster Pflege erlag. Er k heim. Hier brannten das Wohnhaus und die Oekonomiegebäude des Oekonomen und Rechenmachers Boxler vollständig nieder. Die Nachbargebäude standen in größter Gefahr. - Erlangen. Der außerordentliche Professor der. Physik an der hiesigen Universität Dr. A. Wehnelt hat einen Ruf an die Berliner Universität erhalten. Freudenbera. Hier stürzte letztens der beim Brückenbau beschäf. tigte Maschinist Hermann Grehn aus Frankfurt vom Nothsteg ab, fiel in den Main und ertrank. G i r n i tz. Der als vermißt gemeldete Bauer I. Dauner von hier wurde in der Schwarzbach ertrunken aufgefunden. Der Hund des Beninglückten führte die Suchenden auf die Spur. Laufen. Beim Ueberschreiten eines verbotenen und abgesperrten Ueberganges über die Salzach stürzte der Flußbauarbeiter Mooswastl in den zur Zeit hochgehenden Fluß und ertrank. Die Leiche des Verunglückten wurde alsbald gefunden. Riedensburg. Die - Dienstmagd Babette Meier feierte vor einiger Zeit ihr , 50jähriges Jubiläum im Dienste der. Privatiere Schneider Hierselbst. Die treue Dienerin war während dieser Zeit nicht einen Tag krank oder arbeitsunfähig. Thüngen. In der hiesigen Freiherr v. Thüngen'schen Brauerei wurde der Maschinist Böhner im Maschinenhaus todt aufgesunden. Er

ist infolge Ausstromens von Gas erstickt. Wendelstein. Vor einiger Zeit verunglückte in einem Steinbruch bei Kornburg der 42 Jahre alte Steinbrecher Joh. Reitenspies von hier dadurch, daß ihm ein Schuß vorzeitig losging. Er erlitt am Kopfe und Oberkörper schreckliche Brandwunden. Beide Augen waren vollständig verkohlt. Nach kurzer Zeit ist der Verunglückte' seinen schweren Verletzungen erlegen. Würzburg. Der .ordentliche Professor der Physik an der hiesigen Universität, Dr. Wilhelm Wien, hat einen Ruf an die Berliner Universität, als Nachfolger von Prof. P. Drude, erhalten. WÜrtiemberg. Stuttgart.. Im Alter von 60 Jahren ist Hofschauspieler a. D. Hermann Willführ dahier nach längerem Leiden gestorben. . Bavendorf.. Hier hat sich der 61jährige Zimmergeselle Sebastian Friedmann von Herbertingen, nachdem er zuvor heiter und guter Dinge sein Vesperbrot verzehrt hatte, in- der Vackküche seines Dienstherrn erhängt. Bönningheim. In Heidelberg stürzte sich ein Mann unier der Neckarbrücke in selbstmörderischer Absicht in den Fluß und konnte, obwohl Hilfe rasch zur Hand-war, nicht mehr gerettet werden. Der Leichnam des Mannes ist später in der Nähe von Wimpfen gelandet worden. Der Ertrunkene ist der 66jährige Taglöhner Michael Böhler von hier. Es hatten sich in letzter Zeit Spuren geistiger Störung bei ihm gezeigt. E h n i n g e n. Kürzlich -brannte das außerhalb des Ortes gelegene Sägewerk Keck bis aus den Grund nieder. Das angebaute Wohnhaus konnte gerettet werden. Gebäude- etc. Schäden beträgt etwa 18.000 Mark. Die Entstehungsursache ist nicht bekannt. Feuerbach. Die mechanische Trikotwaarenfabrik G. F. Schober feierte dieser Tage ihr 60jährigs Bestehen. Reutlingen Auf dem FriedHof hat sich der von seiner Frau p schiedene, 54 Jahre alte, ehemalige Falkenwirth Bolz erschossen. Schrozberg. Hier brannten das Wohnhaus des Schneiders G. Bartelm'äß'Und das gegenübergelegene Wohngebäude des Gipsers Hofmann vollständig nieder. Truchtelfingen. Hier hat sich der 60 Jahre alte Korsettweber Konzelmann aus Lebensüberdruß mit Lysol vergiftet und war nach kurzer Zeit eine Leiche. " Waden. Karlsruhe. Im hiesigen Sammlung gebäude wurde ' mittels Nachschlüssels ein Goldschmuck, aus einem Grabhügel stammend, im Werfc hmr 15002000 Mark entwendet.

Es handelt sich .um einen Halsring aus hellfarbigem Goldblech im Gewicht von 160 Gramm und einen Armring aus dünnem verbogenen Goldblech im Gewicht von 14 Gramm. Von den Thätern fehlt jede Spur. Die Sankfirma Jgnaz Ellern. beging dieser Tage ihr 25jähriges Bestehen. . V ü ß l i n g e n. Schuhmacher Viktor Zimmermann hier stürzte beim Heuabladen in die Scheuertenne und war alsbald todt. Der erst 30 Jahre alte Verunglückte hinterläßt eine Frau und 2 Kinder. B r u ch s a l. In der zwischen Heidelsheim und Helmsheim gelegenen Sandgrube wurden der 17 Jahre altc Fritz Schütz, der gleichalterige Theodor Gebhardt und der .Pächter der Grube Fritz Feldmann durch abstürzende Erdmassen , verschüttet. Schütz und Feldmann wurden getödtet. Gebhardt trug schwere Verletzungen da-von.

E p p i n g e n. - Der 63jährige Notariatssekretär Karl Petronella von hier hat sich erhängt. Die That sou in einem Anfalle von Trunksucht ge schehen sein. Furtwangen. Vor kurzem begingen. hier, die Philipp Faller Eheleüte ihre goldene Hochzeit. . - H o r n b e r g. ; Das vierjährige Kind der Familie Mosetter fiel unterhalb der Stadt in den dort vorbeifließenden Kanal und ertrank. 'Konstanz. Der Naturarz! Liebert schsß den Kaufmann Ziegler vom Veloziped. Die Verletzuna. war nicht lebensgefährlich. Das Motiv u dem Attentat ist darin zu suchen, daß Liebert sich in seiner häuslichen Ehre verletzt fühlte. P l i t t e r s d o r f. Der 20 Jahre alte Taglöhner Philipp Müller von hier, welcher am Güterbahnhof unbefugterweife das Geleis überschritt, wurde von einem abgestoßenen Güterwagen überfahren und schwer verletzt. Der Tod trat auf dem Transport nach dem Krankenhause ein. Iheinpfakz. V a d D ü r k h e i m. Der Fuhrmann Georg Schmitt hier machte in der Einfahrt seines Hauswesens seinem Leben durch Erhängen nn Ende. Er soll sich vorher von seinen Bekannten verabschiedet haben. H a ß l o ch. Ihren Verletzungen erlegen ist jetzt die Frau des Spenglers und Ackerers I. Schmitt. die vor einiger Zeit beim Abwerfen von Heu von der Obertenne auf die Untertenne fiel. L e m b c r g. Von einem bedauerliehen Unglücksfall wurde die Familie des Postagenten Friedrich Caspar hier betroffen. Das dreijährige Söhnchen Alfred gerieth in einem unbewachten Augenblick an den brennenden Ofen, die Kleider des Kindes fingen Feuer und es erlitt so-schwere Brandwunden, daß es bald darauf starb.' . ; Offenbach. Vor einiger Zeit wurden der ledige 24jährige SeidenWeber Philipp Schönlaub todt und die 18jährige Seidenweberin Margarethe Eberle schwer verletzt in . dem Nieder - Hochstädter Walde aufgefunden. Das Mädchen, gab an, daß Schönlaub zuerst auf sie geschossen, und nachdem er sie für todt gehalten, sich selbst entleibt habe. Beide sind von hier. Zweibrücken. Unlängst . gerieth der 25 Jahre alte Dienstknecht Jakob Härtlein von hier, als er vor JngWeiler die Bremse seines schwer beladenen Wagens zudrehen wollte, unter die Räder, so daß ihm das rechte Bein vollständig .zerquetscht wurde. Im Spital in Zweibrücken 'wurde dem Bedauernswerthen das Bein amputirt. ßrlal) Lotyr,ngen. Straß bürg. Der bei einer Bürgermeisterwahl unterlegene hiesige Beigeordnete Hochapfel tritt Ende d. I. aus d'm städtischen Dienste aus. Altkirch. Ein ungetreuer Beamter ist dec biesige Postassistent Florian Sickinger: er unterschlug etwa 10,000. Mark amtlicher Gelder, da runter drz Geldbriefe, und ist damit , 1 flüchtig gegangen. B i s ch h e i m. Sehr schlimm erging es v::.n. Dragoner Georg Hamm, der von .fünf Rohlingen überfallen wurde; sie versetzten ihm sechs Stich: in den Kopf, in den . Rücken und richteten ihm durch Hiebe über Schulter und Arm übel zu. Jllkirch - Grafenstaden. Beim Versteckenspielen aat hier ein fünfjähriger ' Junge, Namens Wahl, ein Auge eingebüßt. Er hatte sich auf eine Heubühne versteckt; sein älterer Bruder, der den Versteckten zu suchen hatte, fand ihn erst nicht un) half, sich dann damit, daß er mit, einer Heugabel . den Heuhaufen durch-wühlte.-Dabei stieß er seinen Bruder in's Auge, so. daß dieses sofort auslief. Metz.. Sein Wjähriges Dienstjubiläum als Angestellter der Baufirma Eh. Heister feierie Herr Buchhalter Nikolaus Bock aus Merzig im Rheinland, der am 15. Moder 1881 in das Bureau des Geschäfts eintrat. St. Ludwig. Ein gräßliche: Unglücksfall ereianete sich in der hiesigen 'Tabakertraktfabrik. Der 36jahrige, verheirathete Arbeiter Wilhelm Paul wurde durch überkochende Ta fvifssslnrtf fn rAr Hr bnh ir

am anderen Tage nach schwerem Lei-, Brennen auf jedes Psund Kaffee eiden verstarb. . ' jnen Eßlöffel' voll gestoßenen Zucker . " - . . , giebt. . .v..-.r..

Allerlei fär'ö Haus.

Fettige Flaschen reinigt man mit Benzin oder besser mit mangansaurem Kali, dem man etwas Salzsäure zusetzt. Das Chlor, das sich entwickelt, zerstört die fetten Substanzen. Die Flaschen sind mit Wasser nachzuspülen. Flaschen, die harzige . Flüssigkeiten enthielten, wäscht man mit Borax oder Pottasche und spült sie mit Spiritus; -die-jenigen, welche Essenzen enthielten, mit Pottasche und Wasser. Um Meerschaum zu kitten, rühre man alten. mageren Käse mit heißem Wasser zu einem Brei an und' mische etwa den vierten Theil ungelöschten gepulverten Kalk darunter, bis eine weiche, bildsame Masse entsteht. Zerbrochene Cigarrenspitzen oder Tabakspfeifen müssen, ehe sie gekittet werden, zuvor an den Bruchstellen mit Weingeist gereimgt werden. Gekittete Meerschaumgegensiände sollten nicht wieder in Gebrauch genommen werden. Stahlfedern soll man nicht gleich, wenn sie nicht mehr schreiben, fortwerfen, . sondern prüfen, ob sie verstaucht 'oder nur abgenutzt sind. In letzterem Falle kann man die Feder für lange Zeit wieder gebrauchsfähig machen, wenn man die Spitzen von Tinte reinigt und - mit ' einem Messer oder dergleichen schärft und in eine frische Kartoffel steckt. Seidene Unterröcke soll man an dem unteren Rande aufhängen. Sie behalten dann ihre gute Form viel länger,- als wenn man sie in der gewöhnlichen Weise hängt. Man näht einige kleine Schlingen an den untern Rand. Hart gewordener Schinken wird wieder weich und zart, wenn man ihn eine Viertelstunde vor Gebrauch in feine Scheiben schneidet, diese auf einen tiefen Teller legt und so viel süße Milch darüber gießt, daß sie davon bedeckt sind. Vor dem Auftragen legt man die Scheiben auf ein Tuch zum Abtropfen. (Ebenso mit Spickgans, Wurst usw.) Ausgedrückte Citronen. Solche sollte man niemals fortwerfen. Sie sind, noch , sehr gut zum Putzen von Messing- und Kupfergeschirren. Diese werden mit den Citronenhalften ' nachgerieben und trocken mit Schlemmkreide oder gut durchsiebte? Asche eingerieben. Später werden sie tn'ti Wasser, abgespült und mit einem ganz reinen Tuche abgerieben. ' Frisches Fleisch kann man ebensowohl in luftdicht verschlossenen Cjlaskannen aufbewahren, wie Früchte und Gemüse. Es kommt oft vor. .daß .die Hausfrau einen größeren ! Vorrath von Fleisch hat und daslselbe frisch gebrauchen möchte. - Um ftieses zu können, wird das Fleisch in reichlicher . Sauce ' weichqeschmort, dann heiß in Glaskannen gegeben, mit der kochenden Sauce bedeckt und die , Gläser luftdicht-, verschlossen. Stellen sich nun vielleicht unerwartete Gäste ein. so kann die' Hausfrau mit frischem Schmorbraten aufwarten, was besonders auf dem Lande sehr angenehm . ist. Porzellanschüsseln, die man in den' Backofen stellt, bekommen leicht braune Flecke. Man reibt dieselben mit Schlemmkreide (Wlriiing) und wäscht die Gefäße sodann wie gewöhnlich. Die häßlichen Flecken werden verschwinden. Neue eiserne Töpfe' und Kessel geben oft den darin gekochten Gerichten einen unangenehmen Geschmack. Man legt, um diesen zu vertreiben, eine Handvoll Heu in daS Gefäß, füllt dieses mit Wasser, läßt es zwei Stunden kochen und dann in dem Gefäß erkalten. Kämme zu reinigen. Ein Stück, Watte taucht man in Gasolin und zieht es durch die Kammzähne; man wechselt die Watte so lange, bis sie nicht mehr schmutzig wird Schutzgegen Einfrieren der Wasserleitungen läßt sich auf leichte Weise erzielen. Das , Wasserrohr wird, bei seinem Eintritt l t rtt; .. v.A sxtp - em -f t r ' IN oas vzeoanoe duico eine Gas flamme erwärmt, welche bei FrostWetter Tag -und Nacht brennt. -Alle todtauslaufenden Aeste der Leitung werden mit einander verbunden und an einem möglichst hohen Punkte wird ein bis in den Keller reichendes Rücklaufrohr angebracht. Das er wärmte Wasser circulirt nun, wie bei einer Wasserheizung, durch das ganze System, und man erzielt aus diese Weise leicht eine Temperaturerhöhung von 56 Grad. . Um Leder auf seine Qualität zu,prüsen, lege man ein kleines Stück des in-Frage kommenden in Essig. Wird durch das Liegen des Leders i.r dem Essig die Farbe nur etwas dunkler, ohne , sich sonst zu verändern, so ist daS Leder vollständig gegerbt.' Ist das Leder jedoch nicht vollkommen mit Tannin imprägnirt, so schwellen die Fasern in kurzer Zeit stark an' und das ganze Stückchen Leder verwandelt sich nach und nach in eine gelatinöse Masse. Kaffee wird bedeutend besser, wenn man dem Kochwasser einen winzigen Zusatz von .doppeltkohlensaurem . Natron giebt. . Gebrannter Kaffee verliert sein Aroma, nicht so rasch, wenn man aleick nack dem

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Die Grothescke Expedition nach dem Antitaurus und Mesopotamien. Derbekannte Forschungsreisende Dr. Hugo Grothe aus München hat im Anfang des Herbstes ferne früher schon angekündigte Expedition von Konstantinspel aus angetreten. Er benutzte die Anatolische Bahn bis zu ihrem EndPunkt in Eregli und ging von dort auf Wegen, die seit Moltke und semem Ka mcraden Oberst Fischer nicht betreten waren, nach dem Antitaurus. Das Thal des Bosantischai. durch das die Bagdadbahn gehen mutz, um die Ebene von Adana zu gewinnen, und die umliegenden Berglandschaften hat Dr. Grothe auf ihren Reichthum an Bodenschätzen, und die Anbaufähigkeit eingehend geprüft. Er wandte sich dann am Sudhang des Antltauru? nach Osten, durch das früher von den Awscharen bewohnte Gebiet, das seit Tchihatschew 1853 kein Geograph mehr besucht hat. Es ttegt zwischen dem Thal des Kerkunflusses, in dem 1890 ein Vertreter der Kölnischen Zeitung reiste, und dem Scihun. Fünf Tage marschirte die Expedition durch herrliche. Hochgebirgswälder, auf die der, langgestreckte bis zu 3000 M. hohe Ala-Dagh niederschaut, und wandte sich dann nach Kaisanch. ' Von den Inschriften und Skulpturen der berühmten hettitischen Reliefs bei .Jdris .in. der. Nähe von Eregli und Fraktin nahm Dr. Grothe sorgfältige Abklatsche und sammelte auch für eine vorderasiatische Ausfiel lung, die die Orientalische Gesellschaft in' München veranstalten will. ' Von Kaisarieh aus gedachte .Dr.. Grothe über Marasch nach Mossul zu gehen. Sehr niedrige Raten nach CHICAGO und zurück via Big Four Route in Anbetracht der siebenten internationalm Vieh-Auöstellung Tickets nach Chicago und zurück, erden verkauft am 30. November, 1., 2., 3. und 4. Dezember 1906, von allen Big Four Stationen. Tickets sind gültig für die Retourfahrt, am ri m 4 . , k. xage oer ausit'uuna eures oen ommmlonar V ff 1 i jn.ir rrr . i ? r- r on vicuiiai vaiieiifler nociaiion, jur welches 25 Cents berechnet wird, aber in keinem Fall sind Ticket giltig später als um RUternacht am 10. Dezember 1906. Für weitere Eimelnbeiten wende man ck an die Big Four Ticket aenten, oder schreibe an j. u. UJLiviiii., Gen. Agent Pass. Dept. (Q B j&.B Zuge ersten Ranges i Schnelle Zeit! Zu bequemen Stunden! 14 Züge zwischen Indianapolis und 1 . Cincinnati. , . , 10 ctüße zwischen Jndianapollö und L Dayton. B Züze zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. 6. Züge zwischen JndkanaxottS und Decatur, Illinois. ' A Züge zwischen Indianapolis rV juge wli Springsield, Illinois. . varlo, Wagaon a alle Z&iti CIf aggonl an allen acht-Ztizt. Indianapolis Office ?" " Union Bahnhof und S Nord JÄnsÜ CL R. Algeo. D. Y.

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