Indiana Tribüne, Volume 30, Number 84, Indianapolis, Marion County, 29 November 1906 — Page 5
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Jndiana SrUmnt, 29 November 1900 O m
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Aufbewahrung des gedroschenen Getreides. Der Speicher, der zur Aufbewahrung deZ Getreides dient, sollte auf einem freien, trockenen und erhöhten Orte liegen, mit den Fronten gegen Osten und Westen. Ueber den Viehställen befindliche Speicher sind nur dann brauchbar, wenn vollkommene Gewähr gegeben ist, daß der aus den Ställen aufsteigende Dunst ferngehalten wird. ' Das Umfchaufeln von normal gedroschenem Getreide hat anfangs 'etwa ein-' bis zweimal wöchentlich, später ein- bis zweimal monatlich zu erfolgen, bei feuchten Haufen täglich einmal, bei erwärmten womöglich einstündig. An feuchtwarmen Tagen sind die Luftluken zu schließen an trockenen Tagen zu offnen. Zum Austrocknen ganz feucht gewordenen Getreides empfahl Maerder, Kalk zu benutzen; 1 Tonnen ungelöschten Kalks genügen, um 80 Tonnen dumpfigen Roggens vom muffigen Geruch zu befreien und ihm seinen schonen Glanz und Griff .wiederzugeden. Der Kalk wurde in Körben zwischen das Getreide gestellt und nach drei Wochen war das Austrocknen beendet. Nach Hollrung beträgt der Schwindungsverlust bei Weizen und Roggen im ersten Jahre. 3 Prozent, bei Gerste und Hafer 3.5 Prozent, bei Hülsenfrüchten 6 Prozent, bei Oelfrüchten 12 bis 15 Prozent. Diese Erscheinung ist in der Praxis bei Feststellung des er droschenen Quantums zu berücksich tigen.' Nützlichkeitder R e bKühner. Untersucht man den Magen eines solchen Wildes, je nach der Zeit, wann es getödtet wurde, so sinbtl man darin beziehungsweise im Kröpf,' Würmer, Schnecken, Kohlraupen und Samen und allerlei Unkraut. Eine Kette von Rebhühnern kann daher schon eine ziemlich große Fläche Landes von diesen schädlichen Dingen frei machen. Sonst verzehren die RebHühner' nur die ausgefallenen oder bei der .Saat zu Tage liegenden Körner; eufrechtsiehende Aehren greifen sie nie an. l
Sie Stranddistel. Humoristische Skizze von E. ffahro. Mieze Selle war nun wieder ' zu Hause, und zwar so unverlobt wie möglich. Mutter Selle fand'; das insgeheim sehr betrüblich Vater Selle jedoch mokierte sich ganz offiziell darüber. 2h mit Euren Seereisen!" sagte er. Da glaubt Ihr, weil am Meer keine gichtbrüchigen Herren der Schöpfung umherwanken, dort sei der Ort, um Heirathskandidaten zu erwischen. , Iawoll! Kandidaten schon, aber nur für den Flirt! Zum Heirathen gehören heutzutage zwei!" Ach," sagte Mieze mit unschuldiger Miene, gehörte ' denn früher nur , einer dazu?" Naseweises Gör!" ' sagt? Vater Selle, setzte seine Mütze auf und ging aufs Feld. Mieze wäre sehr gern auch anfs Feld gegangen, denn die Kartoffelernte hatte begonnen, und sie hätte so furchtbar gern beobachtet, ob der Volontär Vuchwalt wieder seine derliebten Augen zu der schönen Sachsengängerin Maruschka . machte. Wahrscheinlich that er das, er , war doch nun einmal solch ein Windhund! Wenigstens behauptete Vatting es, und Vatting hatte ja immer Recht seiner Meinung nach. .. Mieze stülpte ihren Südwester auf den Kopf und rannte in den Park hinaus. Sie rannte eigentlich immer zu Haus, obschon sie 'schon fast einundzwanzig Jahre alt und ein recht stattliches Menschenkind war. Aber was konnte sie für ihr Temperament, das immer sozusagen nach allen Seiten herumspritzte? Sie konnte ebensowenig etwas dasür, wie für ihr schnelles Zünglein das ihr .schon so manche Unannehmlichkeit eingebracht, und das ihr sogar jetzt in Heringsdorf den Beinamen der Stranddistel" zugezogen hatte. D?r Oberförster Jansen, der zugleich mit ihr im Seebade gewesen, hatte sie in seiner lustigen Art öfter mit diesem Beinamen geneckt, allein sie hatte trotzig gemeint: Stranddisteln seien schön und modern, und es seien nicht nur die Gfel; die sie liebten." Puh," hatte Fritz Jansen gelacht, nun haben Sie mir meinen Witz vorweggenommen! Ich wollte gerade jagen, daß ich, wie alle Esel, den Disteln gern nachlaufe." Ja, nachgelaufen war er ihr aber offenbar nur, um sie zu kontralieren" und zu ärgern," meinte Mieze. Als ob sie im Schutze der Tante. mit der. sie in Heringsdorf gewesen, gut genug aufgehoben war! Er tauchte immer und überall auf! Der Oberförster ist ein Greuel!" sang Mieze nach der Melodie eines Gassenhauers, während sie einige Aepfel auslas ein Greu el, ein Greu el!" - - Fräulein Mi:ze, bitte mir auch einen Apfel!" rief eine fröhliche Stimme über den Zaun. Mieze war zusammengefahren und dunkel erröthet. Dort stand wahrhaftfq wieder Herr Jansen und sah ihr zu. Sie biß in einen Apfel und erklärte, sie seien noch nicht reif, ganz sauer. So? Sie verziehen aber gar nicht das Gesicht dabei. Der Südwester steht Ihnen famos, Fräulein Mieze." Na, Ihnen steht jedenfalls Ihre grüne Mütze nicht, die Sie da aufhaben!" Sehr liebenswürdig. Fräulein Mieze. Mögen Sie mich in der Strandmütze lieber?" Ich mag Sie gar nicht lieber", Herr Oberförster! Sie wissen doch, daß wir Feinde sind." Keine Spur! Höchstens sind Sie meine Feindin, wogegen ich Ihr aufrichtigster Freund bin. Zum Beispiel habe ich Sie eben noch energisch verteidigt." Ah! Gegen wen denn?" Gegen einen Herrn, der sagte, Sie wären wirklich stachlig und unnütz wie eine Stranddistel. Wer diesen Ihren Spottnamen mit auf unser Dorf geschleppt hat, ahne ich nicht." Mieze warf den Kopf in den Nacken: O, das war ich selbst! Gestern nach der Kirche habe ich erzählt. ' Sie brauchen mich übrigens nicht pertheidigen, das l können Disteln ganz allein." Und fort war sie wie der Wind. Herr Jrnsen schüttelte den hübschen, jungen Kopf, aber er lächelte dabei. Niemand wußte besser als er, welch goldenes Herz in Miezes niedlicher, stachliger Außenseite steckte, und niemand konnte mehr bedauern als er, daß sie. sich dort am Meeresstrande den spitzigen Beinamen zugezogen hatte. - So etwas blieb leicht ein Leben lang haften, und dann würde es ein ernster Uebelstand. Mieze hatte kaum' das schützende Dickicht erreicht, in dem sie seit ihre? Kinderzeit' zhr .Schmollstübchen" ' besaß, als sie alle möglichen Racheplä'nt brütete, um Karl Buchwald für seine Lästereien zu bestrafen. Denn kein anderer als der Volontär konnte es gewesen sein,, der sie angegriffen hatte, weil nur er allein es gehört, wie sie gestern nach der Kirche von ihrem Spottnamen den Eltern erzählt hatte.' ... Dieser Buchwald, dieser dreiste Bemjel!"' sagte Mieze, indem s .ein Fäustchen machte, dem werd tch'eZ teimzablen!"
Sie erhob sich nach einem Weilchen und ging auf das Feld hinaus. Nur Don ferne wollte sie sehen, ob der Volontär dort auf dem Mühlenschlag" war, oder ob Vatting ihn anderswohin beordert hatte. Nein, er war nicht da. Miezes Falkenaugen unterschieden genau die Gestalten auf dem Felde. Aber Maruschka sah sie. Sie kniete dort mit ihrem bunten Kopftuch, darinnen Rosenranken auf schwarzem Grunde glühten, und raffte schnell und geschickt Kartoffeln- aus der lockeren Erde. Rasch ging Mieze querfeldein bis sie bei den wenigen Buddlern angelangt war, die hier beschäftigt waren. Sie sah eine Weile der mühseligen Arbeit zu. Maruschka war fabelhaft gewandt und fix und blickte nicht einen einzigen Augenblick auf, als die Tochter des Gutsherrn neben ihr stQNd. Plötzlich, kauerte Mieze neben ihr nieder und fuhr mit ihren hübschen, braungebrannten Händen in das Erdreich. Ich will Ihnen ein bißchen helfen, Maruschks," sagte fit. Haben die Kartoffeln gut gelohnt heute?" Ein 'spöttisches Lächeln flog über das schöne Gesicht des Mädchens: Es lohnt immer gut, Fräulein fönst wär' ich 'nicht hier." Ueberrascht blickte Mieze auf. Sie hatte das polnische Mädchen noch nie sprechen hören, wußte nur, daß sie jedes Jahr zur Kartoffelernte erschien und für unnahbar und apart" ' galt. ' Und nun sprach sie auf einmal ein gebildetes Deutsch? ' Wo sind Sie eigentlich her, Maruschka? Nicht aus Polen?" Doch, aus Kujawien!" Mieze raffte wieder eine Handvoll Kartoffeln aus der Erde und warf sie in Maruschkas Rubbel". Sie hätte gern von Karl Buchwald ge sprochen und wußte nicht, wie sie's anfangen sollte; dieses Mädchen hatte eine so kurz angebundene Art. Plötzlich warf Maruschka einen schelmischen Seitenblick auf Mieze und lächelte ein wenig: Der Herr Oberförster ist heute schon vorbeigegangen, Fräulein, der kommt vormittags nicht mehr." . - Was wollen Sie denn damit sagen? rief Mieze entrüstet. Denken Sie, ich lauere hier auf den Herrn?" - Wir lauern immer alle auf einen Herrn," sagte Maruschka in aller Gemüthsruhe, ich auch." Ich aber nicht! Das ist doch wirklich ein starkes Stück! Wer sind Sie denn eigentlich?" Eigentlich- bin ich Sprachlehrerin. Aber im Sommer und bis in den Herbst hinein sind meine meisten Schüler derreist. Deshalb buddle ich in dieser Zeit, deutsche Kartoffeln, anstatt zu' hungern. Finden Sie das so unrecht?" " ' Sprachlos starrte Mieze sie an. Jbr gutes Herz schwoll hoch auf vor Z7.tleid,' und sie hätte gern diesem tüchtigen Mädchen geholfen.' Aber Maruschka schien ihr die Gedanken von der Stirn zu lesen: -.. Bemitleiden Sie mich nur nicht, Fräülein, das liebe ich gai nicht! Ar-beit-ist Arbeit, und meine Eltern und Voreltern waren alle Bauern, .da liegt mir denn solche ländliche Arbeit im Blut. Stunden geben ist auch kein Paradies." Mieze schwieg. Sie war hierhergekommen, um irgend einen losen Streich auszuhecken, um Buchwald bei Maruschka lächerlich zu machen oder dergleichen, und nun-kam sie sich förmlich blamiert vor. Maruschka arbeitete . gleichfalls schweigend eine Weile weiter. Plötzlich aber wandte sie den hübschen Kopf Mieze zu und lachte daß die weißen Zähne blitzten: Was ich vorhin sagte, bezog sich nicht etwa auf Herrn Buchwald. Fräulein der Herr, auf den ich warte, ist zu Haufe in Kujawien, und er ist Schullehrer, und ich buddle nur, damit . ich schneller eine kleine Aussteuer zusammenbekomme." Ich ich habe ja gar nicht von Herrn Vuchwald gesprochen!" Aber an ihn gedacht! Ich weiß, Sie haben bemerkt, wie er mich immer. ansieht. Guckt doch die Katz den Kaiser an. Ich kann'S ihm nicht wehren! Aber ausgelacht haben Sie ihn schon ein paarmal, wenn Sie auf dem Felde waren: und daß er Ihnen das übel genommen hat. das weiß ich." .Es war nicht so böse gemeint," murmelte Mieze. Ach, gewiß nicht! Sie und ich, Fräulein, wir sind zwanzig Jahre alt und vernünftige Leute . Aber so ein grünes Jungchen von neunzehn, das ist schrecklich empfindlich und will ernst genommen werven." .Donnerwetter!" sagte Mieze, lachend, Sie lesen mir ja hier die Leviten na.ch Noten! " Entschuldigen Sie, das kommt, weil Sie mir gefallen. Sie müssen nur nicht so stachelig sein - das ist schade." Ich danke!" rief Mieze, in ein noch gellenderes Gelächter ausbrechend, ich werde mir Ihre Lektion' hinter die Ohren schreiben! Sie haben woh! auch schon meinen Spitznamen gehört?" .
- .Nein. Aber mein Rubbel" ist ' uff CV JC V CV r v r't i na uvu. oiuj uuiuc 5ynen a)on jux Ihre Hilfe, Fräulein, und jetzt hören Sie nur Neber auf zu buddeln, Sie sind das ja nicht gewöhnt."
vcarusazia erod sich, Mckte Mteze beinahe gönnerhaft zu und trug den schweren Rubbel" zu dem Kartoffelwagen hin, der in einiger Enrfcrnung wartete. ' - Mieze ging nach Haus, fehr nachdenklich und still. Dort erfuhr sie, da.ß Karl BuchWald mit Kovfsckmerzen und anderen
Gebrechen zu Bett lag. Er hatte so1 gar das Essen refüsiert, und das wollte vm sagen! Ich- weiß nicht," sagte Vatting, .was dem Benzel feblt. üeute früb ging er noch ganz vergnügt raus, und jetzt liegt er drüben und stöhnt, Aber einen Arzt will er nicht." Das glaube ich." sagte der alte Oberinspektor, der immer sehe schweigsam war. . Warum? Was fehlt ihm denn?" cy ... ! n n ' c " . i . - wzxmicq i i i er ivoroen, rocue u '. nichts. .Verwichst? Von wem denn? , 'Ach ich weiß nicht, weshalb, Natürlich hat Buchmald dabei lein Theil abgekriegt. Der Oberförster ist ja so'n fixen, famosen Kerl." Miez saß mäuschenstill und form lich bedrückt da. Geczen Abend hielt sie sich wieder im Garten auf. und zufällig kam Herr Jansen vorbei,' der zu ihrem Vater wollte. 1 .Herr Oberföriier sagte Mieze, ich wollte Ihnen doch noch danken." Danken?. Nanu?" Ja. Sie haben Buchwald ein:n Denkzettel gegeben das finde ich famos von Ihnen. Buchwald hatte mich eine Stranddistel genannt und so weiter, nicht wahr? Ja, allerdings. '! ie eigeimiH yalie er . ,-CUllU a recht! ch war wirklich bisher ein ... " . m recht kratziges Ding, aber ich will mich bessern." Mieze!" rief Fritz Jansen, wahr, haftig, Mieze?" Und auf einmal hielt er sie in sei, nen Armen und küßte sie.. - , r i m i.KlNMnas" sagte Battma mm
wt i i. eve I'-ir:. vuwft iwiiw, ui w, xjui uiuuu icui; Abendbrot das hattet Ihr e.ge l.ch B f ., u uch,h w Badernst haben wncht. und jetzt Hai ihw ein Journalist nenm - t i auf einer Reise in Tunis in einem klei.Nem, Schwiegervater!' rf Jan- ten Häuschen in der Nahe der en. mdem seiner Brau! zublmze!. mm Mra aufgefunden, w der Brignt n friedliches und behagliches noch rncht so r,ch mit uns gega fa4ti' Seine Schwiegertochter stn- . . , . iri und ein Beduine führen ihm die Wirth .Wleio Hermgsdorf D:e See st m; b Räuber erzählte seinem Be-
iZrisoi uwv ' schuld? Nein aber die Stranddistel! sagte der Oberförster. Die Gegenleistung.
.Fortbildungs. Bauern, der ihm sehr ähnlich war, ulespnchi mit semen fünfzehn- wurde für die seine ausgegeben und und schzhniahgen.. Schulern die s Gerücht , von seinem -Tode, ausgeVerfassuna des Helmathlandes . Bei j,, h Ein Fischerboot brachte ihn Punkto .Steuer" anlangt, stellt der unterdessen nach Tunis, wo ihm Lehrer die Frage: Welche Gegenlei. eunde mit Geld und gutem Rath stung bietet , der Staat den Steuer-. ushalfen. Er nahm den Namen JaZahlern? ; - . sandi an, und eö geht ihm suSoezeichUnd nach ominösem Schweigen der net. Die italienische Regierung hat
gllnzrn lass sotgi Antwort: Er schickt ihnen dafür ei nen 'Steuerzettel!" Das Aerqnügen, Wahl karten für politische Candidaten zu .
vertheilen, wäre Frank Pease in tl'iiöse? Fanakiz. Fond du Lac. Wis., nahezu sehr m u ö. In Chicago steckte Frau V:ella theuer zu stehen gekommen. Am Bowman, während sich ihr Satte PeAbend vor der letzten Wahl betrat er ter und ihre Tochter Sr in der die Wirthschaft Alexander Marcoes Kirche befanden, ihr HauS 94 North an Main Straße, und nachdem er California Avenue, in Brand, da sie daselbst einige Wahlkarten vertheilt von der fixen Idee besessen war, daß hatte, warf er die übrigen noch in sei- sie ihren vor einem Jahr verstorbenen nem Besitz öesindlichen in einen ! Sohn Peter nur dadurch vor der ewi-
Spucknapf. Nachdem er sich nach Hause begeben hatte, vermißte er eine ! Hundert-Dollar - Note und machte bei der Polizei Anzeige, daß er beraubt worden sei. Bald, darauf wurde das Geld in dem Spucknapf in der Wirthschaft gefunden, in welchen Frank Pease die Wahlkarten geworfen batte. Ein Knallprotz. Wenn mich, mein Hausherr jetzt nicht bald steigert zieh ich aus!" Ein Grobian. Junger Ehemann: Meinst Du nicht auch, daß die. , Gardinen durch mein 'starkes Rauchen leiden? Frau: Du bist doch der beste, sorgsamste Mann, natürlich leiden sie darunter. .Mann: Dann nimm sie ab! EinfürsorglicherJun. g e. Der kleine Max, der jedes Jahr ein Brüderchen oder Schwesterchen bekommt, nach dem Umzug in eine neue, Wohnung: Papa, hast Du dem Klapperstorch auch unsere neue Adresse mittbeilt?" ' ..Jn'den Ver. Staaten giebt tö nach dem letzten Census 21 weibii-ttffj-Jrtifi.
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Die Harfenjule" gefiorben. Eines der ältesten Berliner Originale. die bekannte Hof"sängerin Harfenjule" hat das Zeitliche gesegnet, Sie ist in einem Hospiz im 78. Lebensjähre an Altersschwäche gestorben.Harfenjule" hatte einst bessere Tage gesehen. Sie entstammte einer angesebenen Votsdamer Büraerfamilie.
Aber mit dem fast gleichzeitig erfolgten Tode beider Eltern verfolgte sie das .Unglück. Der Vater hatte mchts hmterlassen. und Lulie. die wegen ihrer hübschen Stimme die, Sängerinnenlaufbahn einschlagen sollte, stand plötzlich völliger Mittellosigkeit gegenüber. Hierzu trat noch ein schweres Augenleiden, das die Aermste verhinderte, einem Broterwerb' nachzugehen. So kaufte sie sich für den letzten Rest ihres Geldes eine Harfe. Zuerst besuchte sie r.: Xjrrrr je n. s. . uauc viccuiuicii, uuuu juicipcu i c r rf .r r c " ? c . und schließlich die Höfe und sang mit Begleitung der Harfe sentimentale Lieder. die ihr noch aus der Studienzeit geläufig waren. In den achtziger Jahren hörte man Harfenjule" gern singen, und mancher Nickel fiel ihr zu Füßen. Allmählich wurde aber ihre Stimme durch Alkohol vergiftet", und die Berliner Jugend that' dann das Ihrige, daß Harfenjule" zu einer rechten Spottfigur wurde. Harfenjule j wurde auch von Malern gern als Modell benutzt, am besten hat sie wohl Hans Baluschek mit ihrer treuen Freundin, der Harfe, im Bilde festgehalten. Ihr Lebensabend war derhältnißmäßig friedlich. Reiche Gönner hatten ihr eine ständige Unterstütz, ung gegeben, die es ihr ermöglichte. auch ohne Hofsingen auszukommen. Sie hatte Darum m letzter Zeit ihre ' r...r.v. crc.r..- rr. c hau,,,i jjquiuo)z im vuuen unu rzr "Vi . n 111 w v w ri , 'vuomenen ernns eingenenr. Varsalonaredivivus. Bor ungefähr einem Jahre erregte in Italien die Nachricht von dem Tode des Briganten Barsalona, der lange Zeit der Schrecken Siziliens war, das vti. cvr..rr.t ' cr . . gtoßic nusieyen. juz caazriazi war. Wie jetzt in italienischen Blättern bei c fÄ,ul:ffl).f sucher die Einzelheiten seiner Flucht. Er fand sich eines Tages von Karabi nieris, die seine Spur aufgefunden yauen, m einem Geyolz umzmgelt; cs aelana ibm aber dock, fick Kinter einen Holzstoß zu verstecken und dann unbemerkt zu entkommen. Die Leiche eines seinerzeit auf den Kovf des Band tcn 10,000 Lire gesetzt. Seine Verfolger beschworen, seine Leiche von Kugeln durchbohrt unter einer Eiche gefunden zu haben. gen Bcrdammmß retten könne, wenn sie sich selbst dem Flammentod überliefere. Die Frau wurde, vor dem brennenden Bette knieend. von' der Feuerwehr aufgefunden und trotz ihre? Proteste mit Gewalt auS dem Hause entfernt. Der Sohn der Frau litt ?chn Monate lang an einem Hüftcnleiden, ehe er starb. Er wurde bis zu seinem Tode von der Mutter gepflegt, und man glautt, daß die Frau infolge der Ueberanstrengung und des Kummcrs schließich den Verstand verlorn. bat. D Unglückliche erklärte, daß ihr r esus erschienen sei und ihr den Weg V esen naoe. wie sie ihren ohn der ewiarn Verdammmß durch ihren Feuertod entreißen könne. Der böse Blick". Eine schwere' Blutthat hat sich auf dem Hcrmannsplatz in Ri;dorf zuge tragen. Dort stand an der Haltestelle der 'Straßenbahn der 25.jährigz Schlosser Kaufmann aus NagyKaso ly in Ungarn. Er wolznte seit emger Zeit in Berlin. In dem Augen blick, als die ttl-jährige Wittwe Krs. zentia Sackmeistec vorüberging. 'stich der Ungar sie mit einem Dolch' nie der. Er traf die Wittwe in die Brnst, in das Gesicht, in d?n Leib, und als die entsetzt aufschreiende Frau die Hände zum Schutze vorstreckte, schnitt er ihr die rechte Pulsader durch. Von allen Seiten stürzten sich Leute auf den Rasenden. Schutzleute muß ten den Ungarn schließlich der Menge entreißen. Die Wittwe Sackmeistec wurde in die Nirdorfcr Krankeran statt befördert, wo sie in hoffnunas losem Zustand anlangte. Als Motiv zu seiner Mordthat ' hat Kaufmann angegeben, daß sein Opfer, die Witt n?e Sackmeistcr, einen bösen Blick" 'ebabt habe. Er sei zu maßtozer Wuth gereizt worden, als die Frau ihn angesehen hätte und habe sie deö Kalb tödten müssen.
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