Indiana Tribüne, Volume 30, Number 83, Indianapolis, Marion County, 28 November 1906 — Page 4

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Jndiana Tribüne. tanljacltn ob ttt Oufrlrta tt. Indianapolis, Ald. Catr) O. Thndwm yräftdeut. VeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. telcphone sss.

E red rnt the Pott Office ot Indianapolis second eltii matter.

Opezial-Korresponvenz.

Washington, D. C., 26. Nov. Der letzte Jahresbericht des General arzteZ des amerikanischen HeereS ist um deßwillen von besonderem Interesse, veil er eine Zunahme deS AlksholiS muS und der geschlechtlichen Krankhei ten in der Armee zeigt, und somit die Behauptung der Offiziere, daß die Abschassung der Kantine schädlich wirkt, bestätigt. DaS wird natürlich die Temperenzfanatiker nicht abhalten. Alles aufzubieten, um die Wiederein führung der Kantine zu verhindern. Der Fanatiker ist der Wahrheit und den einfachsten Vernunftgründen unz. gänglich und man weiß oft nicht, soll man an seiner Ehrlichkeit oder an sei nem Verstände zvelseln. Nach besagtem Berichte kommen in die amerikanischen Armeehospitäler von je 1000 Soldaten 28.89, welche an akutem AlkoholiömuS leiden, während in der britischen Armee bloß 2.1 vom Tausend an'dleser Krankheit leidm und aus dem europäischen Kontinent sich kein Land befindet, in dem die Zahl der Erkrankungen an AlkoholiömuS sich auf mehr als eine unter 4000 Soldaten beläuft.. Die Zahl ist überall so klein, daß die Erkrankung eines ein zigen Mannes mehr eine bedeutende Vergrößerung des Verhältnisses zur Gesammtzahl ausmacht. In Preußen kamen in 1902 bloß neun Alkohol :rkrankungen aus je 100,000 Solda ren. Dabei giebt eS in Preußen wohl schwerlich eine Kaserne ohne ttan tine, während eS in unserem hoch mora lischen Lande keine Kaserne m i t einer Kantine giebt. Da zwischen Unmäßkgkelt im Trin ken und geschlechtlichen Ausschreitungen ein gewisser Zusammenhang besteht, so ist eS ganz natürlich,, daß da, wo eS viele Alkoholiker giebt, auch viele Ge schlechtökrankheiten vorkommen. ES zeigt denn auch der Bericht des Gene ralarzteS, daß die Zahl der Geschlechts krankheiten im amerikanischen Heere je nach Art der Erkrankung acht bis fünf, zehn Mal so groß ist als im deutschen, natürlich im Verhältniß zur Stärke der Armee. ' Dasür sind wir ein sehr moralisches Volk, das den Verkauf von Bier und Wein in den Kasernen nicht gestattet, dagegen den SchnappSsuff heimlich und in dabei sehr gefährlicher Weise treibt. Mit Schnapp? gefüllter Eandy wird hier in der sogenannten guten Gesell schaft massenhaft konsumirt und die Händler find gewlssenloZ genug. sol chen Eandy sogar an Kinder zu derkaufen. Vorläufig besteht hier kein Gesetz, wodurch dieser Schändlichkeit, die bisher den Eichhörnchen in den öffentlichen Parks mehr geschadet hat. als dem guten Rufe der gewissenlosen Verkäufer, ein Ende gemacht werden kann. Von diesen niedlichen Thier chen ging nämlich eine große Zahl zu Grunde, und da man glaubte, daß dieselben überfüttert würden, verössent. lichte die Polizei die Bitte an das Publikum, ihnen keine Nüsse mehr zu geben. Da sah zusällig ein Polizist, wie einige Kinder ein Eichhörnchen fütterten und sich über die wunderlichen Kapriolen deS ThierchenS amüflrten. Als er" sie darauf aufmerksam machte, daß eS untersagt sei,- die Thiere mit Nüssen zu füttern, entgegneten ihm die Kinder: Aber wir geben ihnen keine Nüsse,' wir ; geben, ihnen Eandy, der macht fie vielkspaßiger. ' Die Thiere gehen an dem SchnappS zu Grunde, manches der Kinder viel leicht auch, und .das kommt nur von der durch die 'zTemperenzlerei erzeugten Heimlichkeit. ' . In wohl unterrichteten Kreisen wird gesagt, der Präsident werde in seiner nächsten Botschaft die Einführung einer progressiver? Erbschaftssteuer und eine Beaufsichtigung der Korporationen ähnlich der Aufsicht über die Nationaldanken empfehlen. Manche , wollen schließen, daß der Elnsührun'g einer Erbschaftssteuer bald die Einführung einer Einkommensteuer folgen werde. Letztere ist ja schon einmal versucht worden. Dem vor etwa zehn Jahren angenommenen WilsonGorman Tarif

wurde eine Klausel zur Einführung einer Einkommensteuer beigefügt. Die selbe wurde aber von dem Bundes Obergerlcht für verfassungswidrig er klärt. Man nimmt an, daß, wie das Gericht jetzt zusammengesetzt ist, eS anders entscheiden und eine Einkom menfteuer zulassen werde. ' Das mag wohl sein, aber sicherlich wird der moralische Werth richterlicher Gesetz. auSlegungen nicht steigen, wenn der höchste Gerichtshof deS Landes die Ver. fassung einmal so und das nächste Mal anders auslegt. ES scheint doch schwer zu sein, das, was man denkt, so klar und deutlich zu sagen, daß man nicht zweierlei heraus tüfteln kann. UebrigenS, die Ver. fassung ist bloß Menschenwerk. Wa rum sollten die Richter nicht an ihr her umtüsteln und jeweilig Verschiedenes herauslesen,' wenn die Geistlichen an dem Worte Gottes' herumtüfteln und nicht immer das Gleiche herauslesen ? Die Verfassung deS Landes wird noch lange bestehen und die Bibel auch, aber man wird beide nicht immer in gleicher Welse lesen. AuS zumeist gut unterrichteten stiel sen verlautet, daß der Präsident in seiner nächsten Botschaft die Pasfirung einer Bill zur, Subsioirung von Han delsschissen empfohlen und daß er sei nen ganzen Einfluß aufwenden werde, um die Pasfirung durchzusetzen. Der Staatssekretär soll aus Gründen allge meiner StaatSraison, der Marinesekretär auS militärischen Gründen und der Generalpoftmeister auS Gründen der Postbeförderung für Subfioirung von Handelsschiffen sein. ES wäre der srüht, über eine Sache zu kommen tiren, die einstweilen bloß verlautet, und meine Anficht darüber ist wohl nicht von so weitgehender Wichtigkeit, daß ich Gefahr laufe, durch elnstwel lige Vorenthaltung derselben die Geduld deS Lesers auf die Probe zu fiel, len. So viel aber darf ich wohl sagen, daß. sollte die Verlautung" wahr sein, die Popularität deS Herrn Roosevelt wohl um einige Grade, vielleicht sogar viele, zurückgehen wird. Allerdings, eS ist für den amerikanischen Natiooalstolz schmerzlich, weder auf hoher See noch in den Häfen deö Landes die amerikanische Flagge vom hohen Schiffömafte wehen zu sehen. Wir haben, trotzdem das Land auf zwei Sei ten seiner ganzen Länge nach, vom Meere 'bespült wird, keine Handels flotte, und unser überseeischer Handel wird durch fremde Schiffe vermittelt. Was immer die Ursachen sein mögen, (ich habe mich nicht genügend mit der Sache befaßt., um darüber ein Urtheil zuhaben) ) die Thatsache verletzt den NationalftolZ und in gewissen Kreisen kann man eS nur schwer verwinden, daß hier eine Quelle deS Profits verschlossen ist. Ob der , Nationalftolz oder die Profitliebe schwerer darunter leidet, wage ich nicht zu entsHelden. Wenn man aber bedenkt, daß wir jetzt eine interozeanische Wasserstraße bauen und daß eS nachher mit derselben gehen kann, wie dem SuezTanal, so kann ich mir wohl vorstellen, daß in vielen edlen Gemüthern sich Patriotismus und Pro fitlkebe brüderlich die Hand reichen, und daß ersterer dem LledeSwerben der letz teren ein geneigtes Ohr leiht. Durch den SueEanal fuhren nämlich im Jahre 1905 nicht weniger als 4116 Schiffe. Darunter 2434 britische, 600 deutsche, 272 sranzöfische und so welter die Lifte herab, bis wir endlich in vierzehnter Reihe auf sechs amerika Nische Schiffe stoßen. Nur Portugal, Egypten, China und Argentinien wa ren mit noch weniger als sechs vertre treten. Dabei wächst der deutsche Schisssverkehr in größerem Maße als der britische. DaS Merkwürdigste, heißt eS in dem offiziellen Berichte, an dem Verkehr durch den Suez Canal ist daö enorme Wachsen der deutschen Marine und die Ausdehnung des deutschen Handels. Ist eS ein Wunder, daß fich da in den Herzen der amerikanischen Kapitalisten allerhand schmerzliche Empfindungen und Begierden regen? Indeß, ti giebt auch noch ästhetische Gemüther in unserem Lande. Seelen, welche noch nicht an der DollaritiS er. krankt find. Seit einiger Zeit hat fich nämlich hier ein Bestreben nach einem Greater Washington entwickelt und man bemüht sich, hier einen Großhandel und eine Industrie zu schaffen, nach dem Muster der großen Hauptstädte Euro poS, welche, wte London, Paris, Ber lin, Wien, große Jndustriecentren find. Gegen diesen Plan hat fich nun ein Art Club" erklärt, der fich mit großer Entschiedenheit dagegen verwahrt, daß die Stadt durch Rauch und Ruß aus stoßende Schornsteine verunziert werde. ) Dies Geständniß wirb der Leser für merkwürdig halten, denn ZeiwngZschreiber iffen gewöhnlich Alles und baden über Allkö ein Nrtdetl..

DaS ist ja nun sehr schön, nur fürchte ich sehr, daß der Appell an daS Schön, heitögesühl nicht viel nutzen wird. Aefthetische Gefühle haben wenig Ueber zeugungSkraft bet Leuten, die mit dem Dollar.BazilluS behaftet find, und das find heutzutage die meisten. Doch möchte ich wünschen, daß wenn nicht auS SchönheltSgefühl, so doch auS An ftandS. und SittlichkeitSgefühl, nach dem Wunsche deS hiesigen Polkzeichefs eine Verordnung erlassen wird, welche das Ankleben der scheußlichen Anschlagzettel verbietet, die den Zweck haben, lüsterne Jünglinge und alberne Glatz. köpfe in Theater zweifelhasten, oder vielmehr unzweifelhaften Charakters zu locken, oder dem Corfettfadrikanten zu großem Absatz seiner Fabrikate zu ver helfen. Den alten Harman hat man in's Zuchthaus gesteckt, weil er auS echtem

StttltchkeitSgefühl heraus schonungslos I

die Schäden der heutigen Art deS Ge schlechtSverkehrö.kritiftrte; in New York hat kürzlich der berüchtigte Comftock ein Mädchen vor Gericht geschleppt, das Kataloge einer Kunstschule verkaufte, in welchen nackte Frauengeftalten abgebildet waren, aber diese wi'klich unzüch tigen, auf nichts als Geldgewinn be rechneten scheußlichen Bilder hat man bis jetzt überall unbeanstandet geduldet Man hat hierzulande doch wunderliche Anschauungen über Obszönität. Indem ich dieö schreibe fällt mir ein Unterhaltung ein, die ich vor Jahren mit einer Amerikanerin hatte. Sie war eine schon ziemlich bejahrte Frau. Ich hatte sie, nach ihrem Befinden gefragt und fie antwortete, daß der Rheumatie muS im rechten Beine ihr viel Schmer zen verursache. Excuse me". fügte sie hinzu, .1 should have said lirnb, not leg It matters not, erwidert ich. whether you call it limb or leg, it is a leg in either case." Solche Zimperlichkeit findet man vielfach und doch solche Bilder! ES ist merkwürdig. Philip Rappaport.

Die Verschmelzung der Jndiaua Jnternrbanlinien.

Wird die größte Combination der Wett sein.

Die Verschmelzung der Jnterurbau Linien, welche von einem Syndikat, repräsentirt durch Hugh I. McGowan, geeignet werden, wird in der !Ur' zeften Z'lt zum Abschluß kommen und werden dadurch die Hauptlinien Indianapolis Union. Tractton, Indianapolis & Eaüern, Indianapolis Northweftern.JndianapoliS & Western, Indianapolis & MartlnSville, Jndia napollS Eoal Traction, Richmond Street & Jnterurdan und Fort Warme und Wabash Balley Companieö außer einigen Nebenlinien vereint. Hierdurch wird dieses die größte oder mindestens zweitgrößte Combination der Welt. Man sagt, daß die Ohio.Linien. welche durch Herrn W. Kesley Echoeps repräsentirt werden, die Jndiana Lt nien pachten werden, und daß Hr. Mc Gowan das Haupt der Jndillng'Bah nen bleiben und Herr Schoepf ebenso in Ohio die höchste Stellung bei den JnterurbahN'Bahnen einnehmen wird. Die nöthigen JnkorporationS-Papiere sollen in derBorbereitung begriffen sein.

Polizeiliches.

D i e P o l i z e i hat gestern Auf. trag erhalten, fich in Zukunft der Uedertreter der Epuckordinanz anzu nehmen. Die Orolnanz wird in Be. zug aus Straßenbahnwaggons, öffent. llche Hallen und Celtenwege strenge durchgeführt, und alle Vertreter werden erbarmungslos vor den Polizeilich, ter befördert. David Davis. 651 OftWash.

ington Straße und sein Schankkellner,

Sam DaviS, wurden gestern durch die Radler Hillman und Dugan verhaftet. Die Anklage lautet auf thätlichen Angriff. Sam Davis. der Schankkellner soll einen Mann Ed. Petri. furchtbar verhauen haben. Die Angelegenheit wird heute, vor Richter Whallon ge. schlichtet werden.

Tod des Vkenenvaters.

"In der schleichen Stadt Lowkowitz, Kreis Kreuzburs, ist dieser Tage der Altmeister der Bienenzucht Dr. Dierzon im Alter von 95 Jahren an Herzlähmung gestorben. Im großen Pfarrgarten zu Karlsmarkt, wo er 1837 zum Pfarrer ernannt wurde, richtete er sich sofort einen Bienenstand ein. Seine Beobachtungen, Forschungen und Versuche erregten bald die Aufmerksamkeit weiterer Kreise. In kurzer Zeit nannte er beinahe 400 Völker sein Eigenthum. 1853 erhielt Pfarrer Dr. Dierzon sein erstes italienisches Bienenvölkchen aus Mira bei Venedig. Mit diesen goldgelben Italienern war ihm die Möglichkeit gegeben, seine aufgestellte Annahme zu vertheidigen. Er wies nach, daß die Königin das einzige, vollkommen entwickelte Weibchen im Bienenstaate ist, daß sie allein die Eier zu allen Bienenwesen im Stocke legt, daß sie es in der Gewalt hat, die Eier zu befruchten oder nicht, und daß aus den befruchteten Eiern wieder Weibchen (Königinnen ode? Arbeitsbienen), aus unbefruchteten Eiern aber Männchen. Drohnen genannt, entstehen. Daß die Arbeitsdienen unentwickelte Weibchen, also nicht, wie oft fälschlich angenommen würde, geschlechtlose Wesen sind, zeigt sich in weisellosen Stöcken, in denen die Arbeitsbienen Eier legen, die sich aber nur zu Drohnen entwickeln. Ferner kann aus jedem Ei einer Arbeitsbiene von den Bienen eine Königin erzogen werden, die, einmal befruchtet, immer fruchtbar bleibt. Jetzt ließ es sich leicht beweisen, wie lange Zeit ein jedes der dreierlei -Bienenwesen vom Ei bis zu seiner vollkommenen Entwicklung bedarf. Durch Dierzons Erfindung der beweglichen Wabe, auf der die ganze heutige Entwickelung der Bienenzucht beruht und durch die der Imker erst Herr seiner Bienen geworden ist, wurden der praktischen Imkerei neue Bahnen geöffnet. So ist Dr. Dierzon in der That, theoretisch wie praktisch, der Schöpfer der neueren Bienenzucht geworden, und in Wort und Schrift hat er für deren Verbesserung gearbeitet. . 49 Jahre wirkte Dierzon in Karlsmarkt, dann siedelte er nach seinem Geburtsorte Lowkowitz über, wo er in ungestörter Ruhe den Bienen lebit, hochbetagt, aber in geistiger Frische ,und körperlicher Rüstigkeit bis nahe an sein Lebensende. Zu den großen, Jmkerversammlungen des Inund Auslandes hat man sein Kommen bis in die letzten Jahre selten vergeblich erwartet und, allüberall lauschte man seinen Worten wie einem Evangelium. ' Auch an Ehrenbezeigungen hat es Dr. Dierzon auf seiner Laufbahn nicht gefehlt. Die UnioersitätMünchen ernannte ihn zum Ehrendoktor. Ferner war er Mitglied der kaiserlichen Leopold-Caroli-nifchen Akademie der Naturforscher in Wien, des Freien -deutschen Hochstifts für Wissenschaften in Frankfurt a. M. und vieler anderer gelehrten Gesellschaften deS In- und Auslandes

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D i e Umgebung des Pariser Nordbahnhofes ist seit langer Aeit die . Wohnstätte einer ganzen Reihe verbrecherischer Existenzen gewesen, wie sie nur auf dem Boden der Großstadt zu gedeihen vermögen. Namentlich machte eine deutsche Bande der Polizei viel zu schaffen, die sich ihren auf dem Nordbahnhof ankommenden Landsleuten zu nähern pflegte, um sie zu berauben. Einem Pariser Geheimpolizisten der als geborener Elsässer sehr gut Deutsch versteht, ist es gelungen, wenigstens vorläufig der Thätigkeit dieser LZerbrecher ein Ziel zu setzen. Er hörte unlängst eine in Deutsch geführte Unterhaltung mit an, die ihm keinen Zweifel ließ, daß er die bereits lange gesuchten Raubgesellen vor sich habe. Er folgte, als sich die Leute zerstreuten, ihrem Führer, und .auf dem Boulevard de la Chapelle versuchte er ihn u verhaften. Der Verbrecher zog jedoch ein Messer und stürzte sich auf den Polizisten. Ein verzweifelter Kampf begann, in dem der Detektiv eine schwere Wunde davontrug. Der Verbrecher "entsprang, doch ist es gelungen, seine Identität zu ermitteln. Es ist ein in Frankreich bereits oft vorbestrafter Deutscher, Hermann Fehrlow mit Namen, der bereits 50 Jahre alt ist. Es ist zwar bisher der Pariser Polizei noch nicht gelungen, Fehrlow's habhast zu werden,doch hat sich seine Bande zerstreut und weitere ..'?aubanfälle sind in der neueren Zeit in der Nähe des Nordbahnhofes unterblieben. . Das Opfer eines eigen artigen Unfalls ist in ochesier. Minn., Frau Hermann Racine geworden. Ihr Gatte hatte in einem Fasse Kalk gemischt und ging dann fort, mit der. Weisung an die Frau, sobald der Kalk zu kochen beginne, solle sie Wasser zuschütten. Sie that dies, schüttete aber einen ganzen Kübel Wasser auf einmal hinein; die Folge war eine Explosion, bei welcher der Kalk nach allen Richtungen umhergeschleudert wurde. Frau Rabine erhielt auch einige Kalktheile in ihre Augen, sodaß sie auf einem Auge sofort erblindete, während das zweite Auge so schwer verletzt ist, daß man fürchtet, daß sie auch dieses verlieren wird. - ,

Es giebt nur einen einzig wirklichen Soda Cracker," weil' thatsachlich nur einer existitt der so zu Ihnen gelangt als ob er ebar aus dem Ofen käme. Andere verlieren ihren Werth nachdem sie der Luft ausgesetzt sind, indem sie Feuchtigkeit in sich aufnehmen und sich mit Staub an sammeln.

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