Indiana Tribüne, Volume 30, Number 82, Indianapolis, Marion County, 27 November 1906 — Page 4
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's" - Jndiana Tribüne. Ctaslaccictca v bet Ottttttttt t . Indianapolis, Ind. -i imiii i jwrroruTjnjxruajnjTruTj vsrry O. Thudm Präsident. OeschäftSoeal: No. 31 , Süd Delarvare Straße. Telephone 2G9. ierd U, the Pott Office ot Indianapolis a, stcond das matter.
Ein sozialpolitisches Jubiläum. Am 17.. November waren 25 Jahre vergangen, seit der erste Kaiser des neu geeinten Deutschen Reichs den Ruhm, den er in drei großen ttriigen errungen hatte, durch eine groß.: That des Frle denS vermehrte. Am 17. November 1831 erließ er jene kaiserliche Botschaft, die als der Markstein der deutschen so zUlpolltischen Gesetzgebung bezeichnet werden kann. Lange hatte der Streit der Meinun gen getobt, ob, wie eö in anderen Lün dern der Fall war und zum Theil heute noch ist, die Arbeiter durch freiwilligen Beitritt zu seldftgeschaffenen Organlsa tionen sich gegen Unfälle allerlei Art in ihrem Berufe materiell sicherstellt soll ten, oder ob der ' Staat auf Arbeitge der und Arbeiter zugleich einen Zwang zum Schutze der Arbeiter in der durch Unfall, Krankheit oder Invalidität oder hohes - Alter geschaffenen Nothlage ausüben sollte. In England blühten damals die ge verblichen Hilsskassen, ' die auf der öffentlichen BeltrittöfreiheU und unbeschrankte Selbstverwaltung bafirten. Nicht zu verkennen aber war, daß diesen Kassen meist nur die bessergestellten und intelligenteren Arbeiter angehörten, während die schlechter bezahlten und minder verständigen Arbeiter sich ihnen fernhielten und im Falle des Unglücks der öffentlichen Armenpflege anheim sielen. Gerade aber davor wollten Deutsch landS erster Kaiser und sein großer Kanzler die Arbeiter bewahren und in Uebereinstimmung mit diesem Grund satze der Wahrung der menschlichen Würde der Arbeiter hat auch der gegenwärtige deutsche ' Kaiser daS Werk der Sozialpolitik' fortgesetzt. . Den Gegensatz zwischen der öffent 1 licheri Wohlthätigkeit und einem durch soziale Gesetze erworbenen Ansprüche derMeiter hat Fürst BiSmarck in einer Rede zum Unfallversicherung?gkseje folgendermaßen charakterlstrt: Vor dem Verhungern ist der invalide Arbeiter durch . unsere heutige Armeegesetzgebung geschützt. ' DaS genügt aber nicht, um den Mann mit Zufrle denheit auf sein Alter und seine Zu laust blicken zu lassen, und eS liegt des halb in' diesem Gesetze auch die Ten devz. das Gefühl menschlicher Würde, welches auch der ärmste Deutsche mei nem Willen nach erhalten soll, wach zuerhalten, daß er nicht rechtlos als reimr Almosenempfänger dasteht. .. ." Der, Kanzler hat dann welter auöge führt, . daß Sozialpolitik nicht darin bestehenden Arbeitern mit Reden und Redensarten wohlzuthun wie es bis zum heutigen Tage in Frankreich der Fall-fondern mit wirklicher Leistung. Nun. an dieser wirklichen Leistung hat eS nicht gefehlt. Bereits tm Jahre 1904 hatten die Arbeitgeber seit dem Bestehen der verschiedenen Ardelterver ficherungen rund 3 Milliarden Mark aufgebracht, die Beiträge der Arbeit nehmer, Zuschüsse deS Reiches. Zinsen und sonstige Einnahmen machten mehr als 3i Milliarden aus, so daß insgesammt für die Zwecke deS Arbeiter fchutzeö 6 Milliarden und 627 Millio nea Mark aufgebracht worden waren Bei der. starken Zunahme der deutschen Bevölkerung .und der rasch wachsenden Zahl der Alters und Invalidenrenten find alle diese Rechnungsposten' in rie senhaftem Steigen begriffen. Von. 19021904 find die in "der Krankenversicherung gezahlten Beiträge von 137 Millionen auf 237 Millionen, die in dir Unfallversicherung gezahlten Summen von .103 Millionen auf 127 Millionen, und die in der Invaliden Versicherung gezahlten Beiträge von 120 Millionen auf 143. Millionen ge stiegen, fodaß sich der Gesammtbetrag der geleisteten' Entschädigungen inner, halb des kurzen Zeitraums von nur 3 Jahren von .'415' Millionen ans 513 Millionen erhöht hat.. Hand in Hand damit geht aber auch eine . bedeutende, Zunahme des angesammelten Vermö gen, döS von' 1406' Millionm Mark im Jahre. 1902 auf 1610 Millionen im Jahre 1904 eewssen ist und. jü.
größten Äheile, nämlich mit 1160 Mit ltonen Mark, auf die Invalidenversicherung entfällt. Welche Unsumme menschlichen Elends mit Hilfe der deutschen Arbeiterver ficherung gelindert worden ist, bedarf keines weiteren Beweises. Besonders hervorgehoben zu werden verdient die Thatsache, daß weit über die ursprüng lichen Ziele hinaus unsere Verstche rungSgesktzgebung auch einen Anstoß dazu gegeben hat, in Lungenheilanftal ten, RekonvaleSzentenheimen und ühn lichen-Anftalten auch für diejenigen z sorgen, die zwar im Augenblick nicht im Sinne des Gesetzes krank und er werdsunfähig sind, aber von lange sich hinschleppenden, in Tod oder dauern deS Siechthum ausgehenden Seuchen, wie die Tuberkulose, bedroht erscheinen. So darf man ohl sagen, daß durch die Energie der Regierung und durch die Opferwilligkeit der Besitzenden ein Werk geschaffen worden ist, daS in sei ner segensreichen Wirkung für Mil lionen von Menschen seinesgleichen in der Weltgeschichte sucht.
ttuö der Bundeshauptstadt. Wenn Wind und Wetter dienen, wird Präsident Roosevelt. bis diese Zeilen, in die Hände deS Lesers gelangen, bereits wieder in den Ver. Staa ten weilen. ' Er hat, wie das von. ihm nicht anders i,u erwarten war, seinen Aufenthalt auf dem Isthmus gehörig ausgenutzt und sich über die Kanal Verhältnisse aus eigener Anschauung insormirt. Auf der Rückreise hoffte er Zeit genug zu finden, um den Ent wurf seiner Botschaft an .den Kongreß zn sichten und zu revidiren. So ver bindet er das Nützliche mit dem Ange nehmen, das Geschäft mit dem Ver gnügen. Interessant genug dürfte die Botschaft diesmal ausfallen, denn es giebt zur Zeit sehr diele wichtige Punkte der inneren und auswärtigen Politik zu besprechen, und man ist bc sonders gespannt darauf, waS er über oen großen Graben dort unten auf Panama'S Landenge, wohl das größte Unternehmen seiner Administration, zu sagen haben wird, nachdem er ihn selbst inspizirt hat und die Verhältnisse auf dem JfthmuS durch eigene Anschau ung kennen gelernt hat. WaS daS Reisen anbelangt,' so scheint Herrn Roosevelt der Appetit mit dem Essen zu kommen, denn kaum hatte er auf einem mächtigen Panzergeschwader seine gegenwärtige 'Panamafahrt be gönnen, als von kompetenter Seite angedeutet wurde, daß er für das nächste Frühjahr einen Abstecher nach den Philippinen im Schilde führe, um dort nach dem Rechten zu sehen. Wenn er so fortmacht, so wird sich der deut sche Reisekalser neben unserem Reise Präsidenten nachgerade wie ein Waisenkind vorkommen müssen. Die Freundschaft, welche seit Iah. ren zwischen dem Präsidenten und sei nem dicken KrlegSsekretär ' bestanden, hat einen argen Riß bekommen und zwar wegen der leidigen Massenent lassung der Negersoldaten in BrownS ville, Tex. Während Roosevelt und Tast sonst stets ein Herz und eine Seele zl fein pflegten, nehmen sie in dieser Angelegenheit diametral ent gegengesetzte Stellungen ein. Von dem Tage an, daß Roosevelt die Aus stoßung der meuterischen Schwarzen de kretirte, hat Tast vergeblich versucht, seinen Chef zu bewegen, mildere Sai ten aufzuziehen, nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten und die Strafe nur auf die wirklich Schuldigen, die Rädelsführer, zu beschränken. Aber sein Bemühen scheint fruchtlos gewesen zu sein; auch auf die dringliche Kabel botschaft, welche Taft dem Präsidenten nach Porto Rico sandte, hat Roosevelt ziemlich schroff geantwortet, eö abge lehnt, seinen Befehl in irgendwelcher Weise zu modisizlren. eS fei denn, man vermöge ihm zu beweisen, daß die Thatsachen auf' Grund derer er seine Ordre erließ, sich als Erfindungen er wiesen hätten. Habe man solche Be wiise, so möge'man sie ihm bei seiner Rückkehr unterbreiten, sonst aber ihn mit der' Angelegenheit verschonen. Herr Taft ist über diese kurze Abwei fung nichts weniger als guter Laune, umfomehr als Generallnspektor Gar lington eS in seinem seitherigen Be richte deutlich ausgesprochen hat, daß die Ermittlung der wirklich Schuldigen ein Leichte? gewesen wäre, wenn die Offiziere ihre Schuldigkeit gethan und gleich eine Waffeninjpektion vorgenom men hätten. Der. sonst so gescheidte Sekretär Loeb stand 'lächelnd nebm ihm.. ' Auf .die in scherzhaftem i.Tone hingeworfene Bemerkung, daß wohl zu vermuthen gewesett sei,-als Sekretär ,
Jnvlana Tridüne, Loed auch in die Konferenz gekommen, daß nun der Deckel' festgeschraubt worden fei, antwortete Sekretär Tast nur damit, daß er ein vor ihm liegen des Bündel Papier heftig in die Ecke des Pultes warf und dann konftatirte: Ich habe gar nichts zu fagen und kann auch keine Fragen beantworten."
Looking Fonyard". Günstig beurtheilt. Looking Forward", daS kürzlich unter diesem Titel im Buchhandel er schienene Buch aus der Feder deS Hrn. Phtl. Rappaport ist von der englischen Presse im Allgeinenen sehr günstig be. urtheilt worden." Wir geben hier einige Aeußerungen bedeutender Blätter: DaS Buch ist interessant und werthooll und enthält packend geschrie bene und für den Freund der Sozial Wissenschaft wichtige Thatsachen. Chi cago Record'Herald. Leute, die sich für Sozialwlssen. schaft interessiren. finden in dem Buche vlelAnregendeö. Washington Evening Star. Rappaport'S Argumente find vom Anfang bis zum Ende logisch und das Buch bildet einen werthvollen Beitrag zur Sozialwiffenschast. Milwaukee Sentlnel. Dies ist eines der Büchrr. das jeder Denker lesen sollte. ES enthält eine meisterhafte Darstellung der sozia. len Verhältnisse. To.morrow Magazine, Chicago. Der Verfasser drückt flch präziS und klar aus und fein Styl ist kurz und bestimmt; er deckt viele Schäden der Gesellschaft auf und sein Buch ist werthvoll sür Soziologen. Buffalo Courier. DaS Buch ist eine werthvolle Studie. Journal of Educatlon, Bo fton Herrn Rappaport darf man zu seiner Sammlung von Belegen und Thatsachen aus alten und neuen Qukl len gratuliren. Commercial Appeal, MemphiS. DaS Kapitel über Scheidung ist rein und ehrlich und wir möchten be sonders den geistlichen Doctrinüren em psehlen, eö sorgfältig zu lesen. Den, ver Post. . DaS Buch ist äußerordentlich in teressant und äußerst fähig geschrieben? Caroline T.. Ptlöbury im Boston' Jdal. '-.. ', . ES ist eines der Bücher, die man gelesen haben muß, wenn man über soziale, Fragen mitreden will. Wash . ington Journal. :'" .. y) DaS Buch ist eine Geschichte und eine Kritik zugleich. LouiSville Cou r!erJournal. Das Buch ist beider BobbS'Merrill Co. dahier zum Verkaufe und kostet $1. Alte Liebe Giebt Anlaß zur Verhaftung. Slngelton Green, ein Barbier, der erst kürzlich nach Indianapolis zurückgekehrt war, um seine alte Liebe Lucy ByerS hier aufzusuche:?, gerieth mit derselben in einer Columbia Ave. Car in Streit und beide stiegen ab. Als Green auf der Straße das Argument fortsetzte und später handgreiflich wurde,, schrie Lucy um Hilfe und Polizist Mc Gidben eilte zur Stelle. Singleton wurde verhaftet-und nach der Station befördert. In der Tasche des Verhafteten wurde ein Rasirmesser vorgefunden, doch sagt Green, daß er als Barbier sein Handwerkszeug bei sich getragen. Frank Weilacher'S Sample Room, . Ecke ColuAbia Ave. und 16te Straße. In Innsbruck, Tyroltraf , dieser TQge derWeltbummler Fiebinger in Begleitung eines Polizeimannes aus Feldttrch ein und wurde in One Irrenanstalt Hall werter befördert. Fiebinger,' geboren zu Wieselbürg . in Ungarn, war Student der Technik und wettete um 60.000 Kronen, daß er alle Erdtheile ohne Geld zu i Fuß durchwandern werd. In Wies-, baden, Siena und Krakau wurde er verhaftet., auf telegraphische Anfrage aber wieder frei gelassen. In der Sahara wurde er von Beduinen überfallen; fein Begleiter verlor damals durch einen Schuß das Leben. Im Zdobaer Walde bei Kafchau wurde Fiebinger von , Zigeunern beraubt. Nunmehr wurde er in Vorarlberg wegen Vergewaltigung eines Mädchens verhaftet, m Feldkirch vor Gericht gestellt, aber wegen Irrsinns freigesprvchen. . ..
Vom Anlande. ,
Ein sonderbarer Heilt ger, ein angeblicher russischer Revolutionär, wurde im Essex MarketPolizeigericht in New York in der .Person des 18jährigen Harry Golub vorgeführt. Der junae Mann war des . Selbstmordversuchs angeklagt und wurde unier $200 Bürgschaft für seinen Prozeß festgehalten. GoIub, welär erst vor 14 Monaten. von Rußland hier eintraf, wurde im Seward Park festgenommen, nachdem er zwei Revolverschüsse auf sich abgefeuert hatte. Die Kugeln waren ihm allerdings nicht durchs Herz, sondern nur durch den Rock gedrungen. Er richtete zum dritten Mal den Revol ver auf sich, als zwei Detektivs auf ihn 'zusprangen und ihm. die Waffe aus der Hand schlugen. Im Polizei gericht erklärte Golup, daß er nicht beabsichtigt . habe, sich zu todten, er habe wohl öfterZ daran gedacht, Selbstmord zu begehen, im kritischen Moment sei ihm aber immer die Courage ausgegangen. Er, habe Angst gehabt, die Geschichte könnte am Ende weh thun, und sich dann resignirt damit zufrieden gegeben, seinen Rock statt sich selbst zu durchlöchern. Geschicklichkeit und kühle Ueberlegung retteten John Keller, einen Schilderhänger von Harrison, N. I., vor einem tödlichen Sturz als er- ein Schild an der Mauer eines Departementladens in Newark aufhing. Keller befand sich mit seinem Schwebegerüst wenige Fuß unter dem Dache des fünfstöckigen Gebäudes. Er veränderte seine Stellung, und eines der Taue,, welche das Gerüst hielten, kam los. Das Gerüst glitt Keller unter den Füßen weg, aber ebenso schnell griff er nach einem Fensterbrett und stemmte die Knie gegen die Mauer. Mit aller Macht hielt er sich fest. Glücklicherweise hörten mehrere der Verkäuferinnen auf dem 5. Flur des Geschäftshauses den Lärm, welchen das Gerüst beim Anschlagen an ie Mauer machte. Sie eilten an das Fenster, und als sie Keller's gefährliche Laae sahen, packten ihn mehrere beim Rockkragen und hielten ihn. Inzwischen hatten die Helfer Keller's, die auf dem Dache standen, schon das Tau des .Gerüstes irit demselben hochgezogen, und bald war Keller aus seiner Lage befreit. Keller ist schon seit zwanzig Jahren Schilderhänger und schon oft in ähnlichen gefährlichen Lagen gewesen. Ein eigenartiger Schadenersatzprozeß kam unlängst in der dritten Abtheilung der Supreme Court von New Dort zur Verhandlung. Ein gewisser William G. Jones hatte Frederick Waldmar Fuchs, Alexander Henry Davis. Mary Bell Scott Uda und Auguste Bontempi auf Zahlung von $287.455 verklagt, weil sie angeblich den Kläger beim Verkauf der amerikanischen Patentrechte auf eine BildHauereimaschine, auf welche Jones ein Vorkaufsrecht erlangt hatte, im Stich gelassen haben sollen. Die Beklagten 'sind die Erfinder der betreffenden Maschine, welche angeblich die Arbeit von 20 Bildhauern ersetzt und jeden Tag $20 abwirft. Jones sicherte sich ein Vorrecht für den Verkauf der Patentrechte und für das öffentliche Ausfiellen der Maschine. Er fand auch bald Jemand, der wahrscheinlich $250,000 gezahlt hätte, aber die Maschine, welche ihm die Erfinder lieferten, sunttionirte den Angaben ides Klägers zufolge nicht ordentlich, und da die Beklagten sich weigerten, die erforderlichen Reparaturen vorzunehmen, zerschlug sich der Verkauf. Daraus leitete Jones seine Berechtigung auf die Klagesumme her. Auch die Gegenseite hat eine Schadenersatzklage anhängig gemacht, weil die Maschine in der Zwischenzeit an eine drißie Partei verkauft worden ist. Ein Mann, Samens Chas. Lawrence, der mit seiner aus seiner Frau und fünf Kindern bestehenden Familie an dem Flusse in einem offenen Zelte campirte, wurde auf Veranlassung von Nachbarn dem Jugendgerichte in Louisville vorgeführt, weil er angeblich für die Seinigen nicht in genügender Weise gesorgt und seine Kinder nicht in die Schule geschickt haben soll. Der Mann erzählte dem Richter, es könne sich bei dem Vorgehen seiner Nachbarn nur um kleinliche Malice handeln, weil er sich mit den Leuten nie abgegeben habe. Daß für den Unterhalt der Seinen nicht sorge, sei nicht wahr, 'und was seine Zeltwohnung angehe, p habe er dieselbe aus Gesundhcitsriicksichten gewählt. In Arkansas sei er ein Opfer des Sumpffieb:rs geworden, und ein Arzt Haie ihm gerathen. von nun an so lange ds möglich in einem Zelte zu campircn. Das Mittel habe sich bewährt, und die Seinen befänden 'sich in ihrer ZeltWohnung besser, als in einem Hause. Was den Schulbesuch seiner Kinder angehe, so habe er die Kleinen einst in die Schule gesandt, man habe sie dann aber ausgewiesen, weil sie nicht geimpft seien, und er sei gegen Zwangsimpfung. Nach einer längeren Auseinandersetzung des Mannes mit dem Richter erklärte sich Law rence bereit, seine Zeltwohnung abzubrechen und nach einem anderen Platze. zu verziehen, und die Ankla . gegen ihn wurde nun , niedergeschla 'öen. . - '
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Der aufgefundene Kopf. Als . ein unfern der Odenwaldbahn, Hessen, wohnender Hausbesitzer an einem Morgen seinen Hof betrat, entdeckte er in einer offenen Halle, zu der vom 'Thore aus frisch: Blutspuren führten, einen Menschenköpf. Es stellte sich heraus, daß es der Kopf eines Selbstmörders war, der sich von der Odenwaldbahn hatte überfahren lassen. Vahnbeamte wie Polizei konnten sich das Verschwinden des Kopfes nicht erklären, bis sich nun herausstellte, daß der große Hofhund des erwähnten Hausbesitzers das - blutige Haupt gefunden ' und nach. Hause. getragen hatte.. : ... ; o :..''
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dn ; jeut,. Veral-Wad N. Pennsylvania Str. 116 suven ranv Opern Hank. MNÄ Neuesyhone 516 563 530 531 423 1163 S p i tz e n s ch l e i f e n , feine, wäscht man, ohne sie zu zertrennen, indem man sie in einem tiefen Napf, worin sich 'Benzin befindet, leise drückt und' hin- und herzieht. So oft das Benzin verdunstet, ersetzt man es durch frisches, bis die Schleifen sauber sind; dann plättet man sie. Leid und Freudezu gleicher Zeit. In Bissingen im bayerischen Regierungsbezirke Schwaben stürzte das siebenjährige Töchterchen des Schneiders Laber über die Stiege herunter und brach sich einen Arm. Fast gleichzeitig erschien der Storch in der Familie und brachte daS .20. Kind.
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