Indiana Tribüne, Volume 30, Number 81, Indianapolis, Marion County, 26 November 1906 — Page 5
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Eine gute Investirung ist die Arbeit einer Lebenszeit .werth Indianapolis Composite Brick Company ist eine gute Anlage. Behalten Sie Ihr Geld in der eignen Stadt, es wird sich am besten lohnen. Leset was die Jndiana Tribüne" am 11. November sagte: , ' Manche unserer Leser werden sich erinnern, von Zei zu Zeit in unserem Blatte eine Anzeige der Composite Brick Company gesehen zu haben. Da wir stets sehr vorsichtig in'der Ausnahme von Anoncen sind, um unsere Leser gegen Fakire und Schwindler zu schuhen, so haben wir, ehe die Anzeigen ausgenommen wurden, . die Sache erst gründlich untersucht, und wir fanden, daß Leute,
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Bretzman Tcr Fricdria, uifcu3.t)urm. Tcn höchsten Punkt des Jcldöcr gcs im Badischcn Schivarzwald jchnmckt bekanntlich der Friedrich-Luisen-Thurni, dessen Tage jetzt ge zählt sind, da er infolge Baufälllgkeit abgebrochen werden und neu erstehen (oll. Es verlohnt sich, schreibt die Strahb. Post", aus diesem Grunde wohl ein kleiner Rückblick auf die Ge schichte dieser steinernen Warte. Tic ser massige, acht Meter hohe, runde und zinnengckröntc Allösichtsposten wurde zu Ehren der Vermählung des (Lroßhcrzogs Friedrich mit der Prin zcssin Luise von Preucn im Jahre 1656 von den Gemeinden der umlic gondcn Amtsbezirke erbaut und 1839 fcierltch eingeweiht. Es knüpft sich an die ersten Jahre seiner Existenz eine Episode, die wenig bekannt sein dürfte. Als in den sechziger Jahren die Verbindung der schweizerischen und deutschen Vcrmessungsdreiecke bewerkstelligt werden sollte und der Thurm auf dem Fcldberg als beson ders geeignet hierzu ausgewablt wor den war, empfand der auf der Rigi beobachtende- schweizerische Ingenieur Tenzler oft sehr unangenehm, daß er je nach Beleuchtung des Thumcs von Osten oder Westen abweichende Nc sultate erhielt. , Kurz entschlossen
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reiste cr zum Fcldberg und ließ den ganzen Thurm, um eine gleichmäßi gecr Beleuchtung zu erzielen,, von oben bis unten mit schwarzer Theer färbe anstreichen. Tarob große Ent rüstung und schleuniger Bericht nack Karlsruhe, mit dem Verlangen nach Abhülfe und Genugthuung. Die ba dischc Regierung beklagte sich beim schweizerischen Vundesratbe, der sich beeilte, zu erwidern, das Anstreichen des Tburmes sei durchaus nicht in böswilliger Absicht geschelien. sondern in wissenschaftlichem Uebereifer: man wolle gern die Kosten der Reinigung bezahlen. Infolge dessen wurde mit Soda. Seife usw. eine große Wäsche des Thurmes veranstaltet, und hier für, sowie für die bei dieser Arbeit vertilgten Getränke der Schweiz eine Rechnung von 106 Gulden zugestellt, welche auck befahlt wurden. Tem Ingenieur Tewler ' wurde gestattet, bei künftigen Beobachtungen dem Thurm einen schwarzen Mantel an zuziehen, aber anstreichen dürfe er ibn nicht mehr. Tamit war dieser Streit erledigt. Eine Zahnklinik zur Un. tersuchung und Behandlung derVolksschüler gedenkt der Stadtrath inKarls ruhe unter Mitwirkung des Zahnarzt lichen Vereins ins Leben zu rufen. -
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welche den besten Ruf genossen, dem Unternehmen vorstanden. Ein ähnliches Geschäft im Osten, wo die Sachläge lange nicht so günstig war wie hier, erwies sich als sehr vortheilhaft. Wir freuen uns, heute sagen zu können, daß unser Urlheil richtig war. Die Fabrik, welche die Indianapolis Composite Brick Company an der Homestead Straße erbaute, ist in jeder Hinsicht substantionell. Die riesigen Maschinerien sind die praktischsten, dauerhaftesten und aus dem besten Stahl gefertigt. Im Ganzen genommen ist die Anlage eine derartige, daß Indianapolis auf dieselbe stolz sein kann, so daß sich dieselbe für die Aktien-Jnhaber als eine gute Ertragsquelle erweisen wird.
Nutte ist die erste Bürgerpflicht". Tiefes geflügelte Wort ist zuerst in den Unglückotagen vor 'hundert Jahren laut geworden, und zwar in einer Bekanntmachung des damaligen Gouverneurs vonBerlin, Grafen von Schulenburg.. Vor feinem Hause in der Bchrenstraße drängten sich täg. lich Tausende von Menschen, um zu verläfsigc Nachrichten über daoSchick' sal des Heeres zu erhalten. Zuerst ließ der Graf gedruckte Nachrichten, welche meist günstig lauteten, an sei ne Thüren heften. Erst am 17. Ok tober 180G traf ein Kurrier vom Kriegsschauplatz cin Herr von Tor ville, der die ganze traurige Wahr heit über die Niederlage von Jena und Auerstädt brachte. Ein pani scher Schreckeil erfüllte die Residenz. Ueberall angstvoll verstörte Gesichter. Niemand vermochte zu fassen, wie ein solches Unglück möglich war. Merk würdigmreisc verbreitete sich in der folgenden Nacht noch einmal eine ..Siegesnachncht" : Moljendorf soll te den Feind vollständig aeicklaaen haben. Am Morgen des 18. Oktober aber trat die nüchterne Wirklichkeit unverblümt zutage. An allen Stra ßeneckcn waren rothe Zettel angehcf tct. welche in lakonischer Kürze das Unglück meldeten: Ter König hat eine Bataille verloren, jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht, ich bitte da nun. Schulenburg." Auch der Magistrat that beim Herannahen des Feindes ein llebriges: In einer Bekanntmachung vom 19. Oktober vcr bot er den kriegslustigen" Berlinern jeden Widerstand bei Todesstrafe! Graf Schulenburg hatte inzwischen Berlin verlassen und seinen Schwie gersohn Fürsten Hatzfeld als Zivil gouverneur eingesetzt. Ter erlieb nun eine ähnliche Kundgebung wie sein Schwiegervater: ...Ich verbiete alles Zusammenlaufen, Schreien auf der Straße, alles Theilnchmen an den so verschiedentlich einlaufenden Kriegsgerichten; denn ruhige . Fas sung ist dermalen unser Los. unsere Aussichten müssen sich nicht über das jenigc entfernen, was in unsern Mauern vorgeht, dieses ist unser ein ziges höheres Interesse . . ." Und die Berliner gehorchten. Selbst die ta Pfcren Bürgergardisten respektierten das Gebot in ihrer Weise. Als ein solcher Gardist auf Posten im Schil derhause eingeschlafen war und ein Offizier ihm Vorhaltungen machte, erwiderte der Berliner mit trockenem Witz: Ruhe ist die ersteBürgerpflicht ick jehorchc!" . ... - . .
; Im bewald. Herbstzauber. ' Oon Conrad Sutter (Lichten-berg).
Der Pflug schneidet lange Furchen in den fruchtbaren, schweren Boden; in gemessenem Schritt überwindet das Gespann der Kühe das aufsteigende Ackergelände und verschwindet wieder in denen Senkungen. DaS Har" und Hott" des pflügenden Bauern tönt weit hin in die stille Luft hinein. Die letzten Kartoffelfeuer senden ihren weiß-blauen Rauch in langgezogenen Schwaden über die leeren Felder. Wo der Bach durch die smaragdnen Wiesen zieht, stehen im goldgelben Laubschmuck schlanke, oft phantastisch gcformte Pappeln, die uns wie sie aufrecht frei emporragen die Ticfz des Raumes empfinden lassen. Wie mit langen Riesenfingern legt die schon tief stehende Sonne ihre Schatten über den leichten Hang hinauf. Dort säumt ein tiefgrüner Fichtenschlag, mit dem der bewaldete Berg beginnt, die Felder. Der dunkle Hintergrund läßt b'12 leuchtend davorstehenden Bäume wie kostbare, vornehme Schmuckstücke erscheinen. Darüber überspannt der Laubwald in leuchtender Purpurpracht von satten goldbraunen und rostroth:n Tönen durchzogen die BergeShöhe. Hier und dorf stehen noch die Eichen als große grüne Tupfen dazwischen. Fein formte, bewaldete Kudven schieben sich hintereinander, blaue Schatten, die sich :n schwere Massen vertiefen oder m duftige Töne auflösen, gestalten die plastische Form des Bildes. Die im Sonnenlicht leuchtenden und wechselnden Farben der Herbstwälder verlieren sich nach der Tiefe in mattgoldene und rosarothc Töne. Darüber fließt dk reine, blaue Luft, die im weiten Um'reis der Sonne von goldenem Licht durchzogen ist. Wo der Blick, dc? Sonne abgewandt, über die Thalmulde schweift und die braunen Aecker, von grünen Bändern durchzogen, den Formen des Geländes folgen oder sie überschneiden, stehen fein und vielgestaltig geästcte Obstbäume mit graugrünem Blattwerk, oder schon entlaubte wie Filigran vor dem stahlblauen Himmel. "Oben auf dem in die Niederung vorgeschobenen kurz und gerundet abfallendcn Lichtenberg steht das breit gelagcric Renaissance-Schloß. halb von den hohen Bäumen des den Berg hinabziehendon Parkes verdeckt. Nun liegen über Berg und Schloß die tiefen, braünvioletten- Schattenmassen des. frühen Abends, so daß die großzügige Silhouette fast schwarz vor dem leuchtenden Himmel sieht; fein zieht die Linie der Dächer des an den Fuß des Schlosses sich anschmiegenden Dorfes hinüber zum trutzigen Bergfried. Krastvoll und nur knapp geformt, steht das .Bollwerk" mit der Natur verwachsen jetzt vergolden die letzten Strahlen der scheidenden Sonne' seine Linnen, die in die laue Luft des Herröchen Herbsttages hineinragen. Ihren ganzen Zauber hat die Natur entfaltet und vor uns ausgebreitet, damit wir uns noch einmal sattsehen können an ihrer Pracht.-he sie sich wieder in die erhabene Einfachheit des Winters kleidet. Bor der Kirchweih. Bon Clara Luthmer (Lindenftls). Düsterer. Nebel verhüllt Wald und Flur. Wie ein weißes Meer wogt er über der Ebene, aber er sinkt allmählich zur Erde nieder und siegreich bricht die Oktobersonne durch. Allmählich ent wickelt sich aus dem feinen Dunstmeer m reichen Konturen der roty-oraun gefärbte Wald. Weich und wohlig dehnen sich die noch feuchten Wiesen in der milden Nachsommerluft. Nur die abgeerntetcn Felder und hier und da' der weiße Rauch eines Kartoffelfeuerchens erinnern an den Herbst. Und her kräftige Duft des wkenden Laubes vermischt mit dem herben- Geruch des brennenden Kartoffelkrautes welch stimmungsvoller Reiz für unsere Sinne! Die Kartoffeln sind herein" und überall begegnet man zufriedenen Mienen. Diese dem Bauern so wichtige Knollenfrucht ist gut gerathen und trocken und schön war das Wetter beim Aushacken, an dem Alt und Jung theilnimmt. Die Herbstferien der Kinder auf dem Lande dehnen sich immer bis zur Kartoffelernte aus, weil dabei die Hilfe der Kinder unentbehrlich ist. Wie wichtig und glücklich helfen sie da auflesen, in Säcke sammeln und verladen das Gefühl, daß man sie brauchen kann, macht sie stolz und fröhlich. Als letzte Feldfrucht wird der Dickwurz oder die Futterrübe geerntet. In langen regelmäßigen Reihen liegen die dicken gelben und prachtvoll roth gefärbten Kopfe aus den Feldern, ehe sie eingefahren werden, und daneben fährt mancher noch seinen Handwagen voll Wirsing und Rothkraut mit heim. Verwöhnt sind unsere Odenwaldbauern nicht. Gemüse und Kartoffeln. mit eincm Stückchm Speck dazu und. Sonntags einem Stückchen Fleisch im Topf, das genügt ihnm. Eine Ausnahme sind die Kirchweihtage, zu denen wir uns hier eben eifrig rüsten. Ist daS ein Putzen und Fegen und Bettensonnen und Reinigen der Fenster, die sonst daö ganze Jahr nicht aufgemacht werden! Die Wände gescheuert und geputzt. Ordentlich wohl.hätig berührt den verwöhnten Städter diese Scheuerwuth der sonst nicht übertrieben sauberen Landbewohner.' - .
Und dann wird geschlachtet; Schwcine, Rinder und Kälber müssen ihr Leden lassen .denn einmal im Jahre läßt der Bauer was draufgehen. Geradezu großartig ist aber, das Backen vor der Kirchwcih. Riesenhafte Bseche voll Kuchen mit und ohne Früchte werden zwei Tage vor dem Feste zum Bäcker getragen vom Morgen bis zum Abend. Denn es gilt nicht nur den Bedarf der Festtheilnehmer zu decken, auch die Daheimgebliebenen erwarten ihren Kerbesuchen" und nicht nur in mitgebrachte rothe Sacktücher wird das Mitbringsel geknüpft ganze Kopfkiffenbezüge werden von vorsorglichen Müttern und Vätern zu diesem edlen Zwecke mitgebracht. Unter der Dorflrnde auf dem Marktplatz stehen noch die letzten Hopfenwagen, impcnirend hoch mit Zentnersäcken beladen. Denn der Hopfen ist heuer auch gut gerathen und gerade die ärmstn Leute haben alle ein kleines Hopfenstück, manchmal nur einen halben Zentner oder ein Viertel tragend. Denn der Hopsenbau kostet nicht so diel und ist lohnend. Hundert Mark gilt hou der Zentner und für 10.000 Mark hat das Odenwaldstädtchen doch tsieder zusammengebracht. Die Bierbrauer bezahlen, sofort uno das wird wartet vor der Kerb, fließt doch ein schöner Aruchtheil ihnen direkt wieder zu. Aber kaum fahren die letzten Wagen mit dem Erntesegen der wackeren Bauern dahin, als allerletzte abaeihane Arbeit dieses Sommers, da erscheinen auch schon die bekannten grüen. Wa gen unserer herumziehenden Künstler. Das Karussell kommt!" Welches Zauberwort für die Gemüther der Dorfjugend! Man muß diesen Aubel gesehen haben, um sich einen Begriff von der erwartungsvollen Freude der Kinder zu machen. Die Auffahrt der 17 Luftballons in Tegel kann unmöglich mit mehr Spannung erwartet worden fein, wie das Aufschlagen des pompösen Karussells. Und dann das Aufschlagen von Buden für den Verkauf von Lebluchenherzen und ZuckerPfeifchen und gutem Naschwerk! Die Würfelbude mit ihren mannigfachen Verlockungen, als da sind bunte Taschentücher, kurze Pfeifen. Nippfiguren, Tassen mit innigen Mdmungen und Kinderspielsachen, breitet geheimnißvoll hinter der verhüllenden Leinwand ihre Schätze auö. Morgen wird alles offenbar werden. Morgen kann man das allerschönste gewinnen, morgen ist ja Kirchweih! Jubelnd tönt deö Postillons Horn ganz spät noch durch die stille Nacht. Bringt doch sein Postwagen .heute Abend ausnahmsweise noch Passagiere. Lauter junge Mädchen sind'S,- die in der fernen Stadt dienen und heute Urlaub haben zu den Kirchweihtagen in dem Heimathsdorf. Leise verhallt ihr glückseliges Lachen und ihr Gesang in der schönen Oktobernacht.
Säbelduell mittödtlichem Auögang. Aus Budapest wird gemeldet: Zwischen dem Honved - Husaren - Oberleutnant Adalbert Szanto und dem Leutnant Karl Rüblein kam es infolge von heftigen Auseinandersetzungen beim Kartenspiel zu einem Säbelduell unter schweren Bedingungen.' Beim dritten Gange versetzte Oberleutnant Szanto seinem Gegner einen derart wuchtigen Hieb über den Kopf, daß Rüblein bewußtlos zusammenstürzte und in sterbendem Zustande in'5 Garnisonsspital gebracht wurde, wo er nach wenigen Stunden feinen Verletzungen erlag. Soll England Schanghai annektiren? Unter dieser Ueberschuft findet sich in der Hongkong Daily Preß" folgender offenherziger Artikel: Die Geschichte der englischen Niederlassung zeigt, wohin es führt, wenn direktionslose Politik die Ereignisse gehen läßt, wie sie wollen. So schreibt der Korrespondent der World" in einer Artikelreihe Round the Empire". Wenn es auch britische Bahnbrecher waren, die die ganze Arbcit zur Erschließung des AangtszeDeltas auf-sich nahmen, so wurden ihre Bemühungen doch stark gehemmt durch die hartnäckige Weigerung dc? englischen Regierung, 'den britischen Kaufleuten in Schanghai einen Schutz zu gewähren, wie ihn Hongkong infolge der Annexion bot. Bis heute ist Schanghai nicht eine politische Besitz ung, sondern eine Handelsniederlassung. Die unwürdige Maschinerie der chinesischen Oberhoheit ist in ungeeig neter und dcmoralisirender Weise ver- ' r t 1 i -ri. 11 Mifcrii mn ocr .eivlioerwaliung, welche die. europäischen Ansiedler sich geye,bcn haben. In neuester Zeit ergaben sich zwei Gelegenheiten, die aber derpaßt wurden, die alten Fehler gut zu machen. Die Annexion von Wei-hai-wei im Jahre 1398 war eine ungenügende Antwort auf die anmaßende (high-handed) Wegnahme von Kiautschou durch Deutschland und von Port Arthur durch Rußland. Wäre SchangHai anstatt Wei-hai-weis genommen worden, so hätte uns damals eine friedliche Einigung eine reiche .Handelsbeute in den Schooß geworfen, und alle die verwickelten Dinge, die täglich unangenehmer werden, hätten unter britischer Herrschaft längst ihre Erledigung gefunden. Dann kam die zweite Gelegenheit im Jahre 1900 durch die Boxerwirren. Hätte damals England erklärt, daß es Leben und Eigenthum der Seinen in Schanghai durch. Annexion des Settlements zu schützen beabsichtige, so wäre die Zustimmung der anderen Mächte sicher gewesen.' Nun aber England vertragsmäßig verpflichtet ist. die territoriale Unverletzlichkeit
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