Indiana Tribüne, Volume 30, Number 81, Indianapolis, Marion County, 26 November 1906 — Page 4

Jnvtana Tribüne, 26 November 1000

- Hndiana Tribüne. Heraulgtebeu d bet tdg s. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium yräfldent.

OeschäftSlocalt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 869. .red m. the Post Office 1 Indianapolis a. iccond eins matter. Die Partei soll geläutert werden. In seinem letzten Sornmoner" der öffentlichten Leltenartikel beschwört William JenningS Bryan die Demo kratie. darauf zu bestehen, daß alle De mokraten, welche einen hervorragenden Platz im Rathe der Partei einnehmen und mit Korporationen alliirt find oder Sympathien mit räuberischem Reich thum .unterhalten, zum. Rücktritt ge zwungen werden. Solche Demokraten müßten anderen welchen. ES heißt in dem Artikel u. A.: Da die Wahl vorüber und die Vor. bereitungen zur PrüfidentenCampagne von 1903 getroffen werden, fällt eS der Demokratie anheim, auf der Hut zu sein, wenn sie nicht durch eine Organi satkon ohne Harmonie zertrümmert werden soll. Im Jahre 1904 machte die Partei einen Schritt rückwärts, well diele Demokraten, die durch die Nieder Zage entmuthigt wurden, den Ver lockungen Wall Str. nachgaben, das ihnen gewisse Reformen versprach, wenn sie andere fallen ließen. Aber Wall Str. that, was Wall Str. stets gethan hat, eö warf seinen Einfluß jener Par tei zu.-dke nach seiner Ansicht gewinnen konnte. .Die Lektion war eine heilsame. Die von den demokratischen Staats Kon ventionen' iii diesem Jahre angenom menen Platformen lassen über den Standpunkt der Partei keinen Zweifel übrig, und über die National.Platform km Jahre? 1903 wird sich kein Kantest entwickeln. n Die Partei wird gegen die Anmaßungen' des räuberischen Reich thumS aufgestellt fein. Unser Kampf muß auf moralischen Plänen aufge haut sein, denn wir suchen Gerechtig. lei. Unser Volk muß an das Gewissen des Landes? appelllren, und wenn das Gewissen erwacht ist, wird eS alle? vor sich herfegen. Wir können nicht auf einem moralischen Plane mit einer un moralischen C Organisation kämpfen, wir können nicht 'an das Gewissen des LandeSZmlt einer gewissenlosen Bande als Leiter der Parteimaschinerie appel. liren. ES'ift deshalb absolut noth, wendig, daß jeder Aspirant für eine Stellung' in 'der Partei'Organisatlon unter die Lup: genommen wird. Wenn 'seine gegenwärtige Stellung oder sein bisheriger Record nicht einwandfrei sind, soll er.zursSeite treten. Die Partei hat wichtigere Arbeit, als für ihre VertreterZAbbltte zu leisten, und kein Vertreter sollte wünschen, sich zum Jssue zu machen. Das Volk und nicht die Korporationen muß seine Kandk daten aussuchen und es ist gut, damit unverzüglich fzu beginnen und die rich. .rigen Männer 'auf dem richtigen Platze zu haben. .Die Partei hatglünzende Chancen, zu siegen. Ihre Grundsätze sind ge rechtfertigt worden. Alles, was sie zu thun hat, ift,!daS Volk zu überzeugen, daß ihr vertraut werden kann. Orga. nistrt euch, organistrt euch jetzt und stellt nur vertrauenswerthe Männer auf die Wacht! Ein ffall von erschütternder Tragik. Seit acht Tagen geht vor den Ge richtöschrankenl in .Herkimer im Staate New YorkdaS erschütternde Nachspiel einer Tragödie vor sich, wie sie leider nicht selten . vorkommen, ES ist die alte Geschichte von einem bethörten Müd chen, von verrathener Liebe und gebro chenen Treueschwüren. Nur kommt dazu noch die. wahrscheinliche Ermor dung deS bedauernswerthen Geschöpfes durch den herz, und gewissenlosen Ver führer, alSj sie ihm lästig geworden. durch ihre flehentlichen Bitten, sein Versprechen einzulösen und ihre Schande vor. ihren Eltern und der Welt nicht offenbar werden zu lassen. Eine Ge fallene zwar war das bemitleidenöwerthe Opfer eines Elenden, doch augenschein Ilch keine Verworfene, und deshalb for dert ihr Schicksal unser Mitleid heraus. Gegen den ehr und pflichtvergessenen Buben und wahrscheinlichen Mörder kehrt .sich dagegen mit Recht die allge meine Entrüstuvi ES ist ein scheuß

licheS Produkt unserer verkehrten Schul

bildung, die den Kopf mit Smartheit vollstopft und die Seele verwildern läßt. Da ereifern hyper.sentimentale Leute sich immer wieder für die Ab. jchaffung der Todesstrafe. Aber ist der gewaltsame Tod nicht noch eine zu ge linde Strafe für erbärmliche, brutale Wichte wie Jener, der jetzt in Herkimer vor den Schranken steht? Für Müd. chen vom amerikanischen Milieu und Eltern liegt in dem Falle und Ende der Fabrikarbeiterin Grace Brown eine erschütternde Lehre und Warnung zu gleich. Verdienter deutscher Gelchr ter scheidet aus dem Amt. Mit dem Schluß deS gegenwärtigen Semesters wird P?of. I. Hanno Del ler seine Professur an der Tulane Uni veisität in New Orleans, La., an roth cher er 23 Jahre mit großem Erfolge die deutsche Sprache und Literatur ge lehrt hat, niederlegen, weil seine feh lende Gesundheit seinen Rücktritt geble. terisch fordert. Daß der Rücktritt deS H:rrn Professors für die Universität ein herber Verlust ist, haben die Herren vom VerwaltungSrath der Universität durch die bei Annahme des Rücktritts. gesuchS gefaßten Beschlüsse bewiesen. Aber deS Einen Verlust ist deS Anderen Sewinn, denn Prof. Deiler wird nun mehr Muße haben, sich feinenForfchun. gen auf dem Gebiete der Geschichte deS DeutschthumS in Amerika zu widmen und so dem gesammten Deutschthum wichtige DienSe zu leisten. Die New Orleans Zeitung glaubt im Interesse aller gebildeten Deutschen deS Landes zu isprechen, wenn sie hofft, daß sich Prof. lDetter's Zustand bessere, damit er unS in voller Kraft und Frische noch lange erhalten bleibe und fortwirken kann zum Besten aller edlen Beftrebun gen der Deutsch-Amerikaner. Den Engländern macht die Wahl eines neuen Botschafters für Wafhing. ton Schwierigkeiten einer von den Fällen, wo die auswärtige Konkurrenz sich für uns als eine Wohlthat erwiesen hat. In New York wurde ein dreizehn jähriger Bengel vor daö Kindergericht citirt, weil er seine Lehrerin mit unan ständigen Liebesbriefen belästigt hatte und in einem pennsylvanischen Stüdt chen mußte ein fünfzehnjähriger Schul junge verhaftet werden, weil er zwei seiner Lehrer niedergeschossen hatte, die ihm hatten verbieten wollen, auf die Jagd zu gehen. Hoffnungsvolle Ju. gend! Die gewaltige Flotte des Norddeutschen Lloyd" hat wieder einen neuen Zuwachs erhalten. Der Reichs poft.Dampfer York", welcher auf der Werft der Firma F. Schlchau in Danzig erbaut worden ist, hat am 4. November seine Probefahrt gemacht. Der Dampfer, nach der höchsten Klasse des Germanischen Lloyd ganz aus Stahl erbaut, ist ein erstklassiger Passa. gierDampfer von 146 Meter Länge, 17.5 Meter Breite und 12 Meter Tiefe und mit einem Raumgehalte von etwa 9000 Brutto . Registertonnen. Die Einrichtung und Ausstattung des Dam pferS entsprechen den höchsten Ansorde rungen, wobei auf die Bestimmung deS Schiffes, vornehmlich für die Tropen, fahrten, besonders Rücksicht genommen worden ist. . Gar zu hausig werden wir den Präsidenten nicht außer Landes gehen lassen dürfen. Wenigstens nicht nach Gegenden, deren grundlosen Wege ihm Gelegenheit geben, seinen strenuösen Sinn zu bethätigen. Auf der Fahrt von San Juan nach Ponce ist er lm schönsten Zuge gewesen, sich in die schlammigen Jluthen eine? seinen Weg kreuzenden Flusse- zu stürzen. Brücken scheinen in Portorico ein ziemlich rarer Artikel zu sein. Man behilft sich noch mit den Furten: seichten Stellen im Fluffe, die als Uebergang dienen. Für Automobile ist das ein schlechter Weg. und der Präsident blieb' denn auch richtig stecken. Ein paar Zug. ochsen brachten die Maschine auf'S Trockene, und alles wäre gut gegan gen, wenn es einem störrischen Gaul, den die Gegenwart der Ochsen an scheinend irritlrt hatte, nicht eingefallen wäre, seinen Reiter abzuwerfen. Um den Aermften nicht ersaufen zu lassen, war der Präsident gerade im Begriff, ihm nachzuspringen, als er von ande ren hilfsbereiten Händen ans Uferge bracht wurde. Solcher Muth ehrt den Präsidrntm. . ;

Lefsing'ö Gravreve.

, Trüben im alten Vaterlands fco fchäftigt man fich in icu letzten Aah ren recht angelegentlich mit amcrika nischen, besonders mit dcutsch-ameri kanischen Zuständen. Tas Interesse, welches der 5l aiser Wilhelm den Ver. Staaten entgegen bringt, mag dazu nicht wenig beigetragen haben. Deut schc Reisende besuchen die Ver. Staa tcn und veröffentlichen ihre Eindrücke in Büchern und Zeitungen. Tas wäre recht anerkcnncnswcrth, wenn die meisten dieser Besucher nicht die Gewohnheit hätten, die Bestrebungen des Deutschthums zu benörgeln und zu verkleinern, anstatt sie zu verstehen und würdigen zu lernen. Unter der Ucbcrschrift Niedergang des Deutschthums in Amerika" drin gen die Münchener Neuesten Nach richten" einen Artikel eines Herrn O. E. Lcssing, der vor einiger Zeit die Vcr.Staaten besuchte, sich dasTeutschthum in der Nähe ansah und im Handunrdrchen das Todesurtheil füllte. Als eine Hauvtursachc dafür, dad das Tcutschthllm dein v Verfall entgegengeht, betrachtet er den Niedergang des deutschenZeltungswesens.Dlescn Niedergang sieht er in der That sache, daß in einigen Städten deut sche Zeitungen sich mit einander der schmolzen. Tcn Gründen, die me: stens lokaler Natur waren und vor allen Tingen nicht einem Mangel an Abonnenten entsprangen, forscht er nicht weiter nach. Er hat es auch nicht gesehen, das; die deutschen Zei tungcn heutzutage auf einer weit ho heren Stufe stehen als vor 20 Jahren und daß höchstens die angesehensten Zeitungen in Deutschland ihnen annährend gleich kommen, wenn man den Neuigkcitsdienst nicht in Betracht zieht. Mit diesem ist es bekanntlich in Deutschland schlecht bestellt. Hier wird in dieser Richtung nach dem Beispiel der englischen Zeitungen mehr verlangt und wenn Herr 2cs sing die Augen etwas weiter aufge macht hätte, dann wäre iljrn die That fache nicht entgangen, da in der hie? sigen deutschen Presse eher von einem Aufschwung, als von einem Rückgang die Rede sein kann. Tas Teutschthum im Allgemeinen hat auf Herrn Lessing entschieden ei nen schlechten Eindruck gemacht. Ver muthlich hatten fich zu seinem Empfangc keine besonderen Ausschüsse gebildet und die weiszgekleidcten Jungfrauen waren wohl, anstatt den Ehrengast blumenstreuend zu . cm piangcn, zufällig anderweitig üe fchäftigt. Er sagt: Die in Amerika geborenen Binder deutscher Eltern schämen sich meist ihrer Abstanlmung und thun alles, um sie zu verbergen. Sie sehen und hören zu Hause nichts, was sie stolz machen könnte. Teutsche zu, sein. Tenn die große Mehrzahl der eilige wanderten Teutschen sind ungebildet Leute. Ihre Kenntnis der deutschen Sprache, die sie sich in der Volksschule angeeignet, war in den meisten Fäl lcn mangelhaft; von der Eristenz ei ncr deutschen Literatur hatten sie leine Ahnung, und die meisten Werke Schillers und Goethes waren und blieben ihnen ein Buch wit ' sieben Siegeln. Ihr Teutschthum besteht aus der Fähigkeit, irgend einen deut schcn Dialekt mit amerikanischen Brocken vermischt zu sprechen, und im Biertrinken. Um diese Art Teutsch thum ist cs nicht schade." Ferner findet der geehrte Reisende, das; die Kirchcnschulen, bei Lichte beglichen" seine sonstigen Betrachtun gen scheint er in der Dämmerung an gestellt zu haben nie viel für das Teutschthum gethan hätten. Viele Geistliche wären sogar dabei bchülf lieh, ihre Muttersprache zu verdrän gen. Mit diesem Ausspruch, zerstört er, wie er sagt, die Legende, daß die dcutsch-amerikanische Kirche und Kir chenschule die deutsche Sprache am meisten 'gefördert habe. Die Turn vereine wären bloße Kneip- oder Sportklubs, von der Pflege der üuU tut, von geistigem Turnen sei keine Spur vorhanden: überhaupt gewähr ten die Vereine im Allgemeinen kein erfreuliches Bild. Tas Teutschthum, dem die Werke -chillers und Götkes ein Buch mit sieben Siegeln sind, das nur einen mit "englischen Brocken vermischten Tialckt spricht und dazu Bier trinkt; die Kirchcnschulcn, welche für die deutsche Sprache nichts thun: die Vereine, welche nur Kneip- und Sport klubs sind; sie alle sind dein Herrn Lcssing betreffs der Aufklärung über ihren eigenen Werth oder vielmehr Unwcrth zum besonderen Tank ver pflichtet. Aber Herr Lessing sollte mit uns armen Leuten nicht so schwer ins Gericht gehen. Können wir etwas dafür, wenn er den Kulturkampf des Deutschthums nicht begreift, wenn er von der Arbeit unserer Ver cine und von den Bestrebungen der Kirchengcscllschaftcn keinen Schim mer hat? Wenn er weder die große Zunahme der deutschen Kirchengcscll schaften und Schulen, weder die er folgrcichcn Bestrebungen unserer Turn und Gesangvereine und den Aufschwung des deutschen Theaters kennt? Mit anderen Worten, kön nen wir, um einen Ausdruck des ge ehrten Herrn zu wiederholen, etwas dafür, wenn ihm das Teutschthum Amerikas ein Buch mit sieben Sie geln geblieben ist? Die Vezirissynod e r n OZnabrück hat mit allen gegen eine Stimme einen Antrag zugunsten amtlicher Mitwirkung der Geistlichen bei Feuer bcstattungen -angenommen.

Kehricht-verwenoung.

gewerbliche usneutuug der Hauptbestand theile des Müllt. Eine neue Methode der Müllabfuhr hat eine Berliner Gesellschaft durch Versuche mit dem sogenannten Separationssysiem -inaugurirt. Diese Eesellschaft vertheilt geeignete Behälter, kleine Schränke, in denen schon in der Küche die drei Hauptbestandtheile des Mülls getrennt gesammelt werden, in dem einen Asche und Kehricht, im zweiten Speisereste, im dritten endlich Papiek, Lumpen. Scherben etc. Von hier aus werden sie dann täglich in größere auf den Höfen stehende dreiteilige Müllkästen ebenfalls getrennt cincje schüttet, bis sie durch die Wagen der Gesellschaft abgeholt werden. Äsche und Kehricht werden verwendet. wie der Müll bei den anderen Eesellschaften. Die Speisereste dagegen werden nach einer besonderen Niederläge gebracht, wo sie gedämpft werden. um dann in unvermischtem Zustande mit recht gutem Erfolge zur Schweimmästung verwendet zu werden. Die edlen Borstenthiere nehmen dies Futter geradezu gierig auf. Man hat berechnet, daß eine Stadt wie Berlin täglich rund 4000 Centner Speisereste hervorbringt, die ausreichen würden zur Mästung von jährlich etwa 100.000 Schweinen im Werthe von rund 8,000.000 Mark. Den betheiligten Dienstboten und , Hausmannsleuten sucht die Abfuhrgesellschaft die ungewohnte Trennung der Abfallstoffe dadurch mundgerechter zu machen, daß sie für alle gewissenhaft verfahrenden Betheiligten von Zeit zu Zeit Festlichleiten veranstaltet, bei denen einige von den fett gemachten Schweinen verspeis! werden. . Den dritten Bestandtheil des Mülls, der innerhalb der Behälter auf den Höfen in Säcken gesammelt wird, macht die Gesellschaft nach Möglichkeit zur gewerblichen Verwendung wieder nutzbar. In einem Vorraum der Sortirungsanstalt wird der Inhalt der Säcke ausgeschüttet, damit die unbeschädigten Flaschen und die größeren Gegenstände, die den Betrieb stören könnten, ausgelesen werden können. Alles andere wird durch einen Becherelcvator in das erste Stockwerk, 'die eigentliche Sortirhalle, aebracht. wo es zunächst durch einen kräftigen Ventilator staubfrei gemacht wird. Nun fallen die Gegenstände auf einen langen, sich regelmäßig in der Längsrichtung bewegenden' Schüttelboden. Auf beiden Seiten dieses Schütte!bodens stehen Frauen, welche die sich vorwärts bewegenden Massen beobachten und auslesen. Die eine nimmt nur weißes Glas heraus, eine andere nur grünes, eine dritte paßt auf ZeitungsPapier, wieder eine auf besseres Papier und noch eine auf Pappe. Eine ganze Reihe von Frauen suchen Lumpen, die in der Papierfabrikation verwendet werden, eine die aus Wolle, eine andere aus Hanf, eine dritte aus Leinen, eine vierte aus Baumwolle. Vebi." Unter diesem seltsamen Namen, der sich als echt amerikanische Abkürzung der Firma Berliner-Eilboten-Besor-zungs-Jnstitut" präsentirt. ist in Berlin eine neue Verkehrseinrichtung in die Erscheinung getreten, welche Gelegenhcit bietet, sich in allerkürzester Zeit Radfahreilöoten und Dicnstmänne? auf telephonische Veordnung kommen zu lassen, sowie 'telephonisch diktirte Aufträg? durch das Institut direkt ausführen zu lassen. Zu diesen; Zwecke sind über Berlin und die Vororte eine Anzahl Filialen errichtet, deren Wirkungskreise aneinanderstoßen. Will man nun in einem entfernten Bezirke eine Besorgung irgendwelcher Art ausführen lassen, so diktirt man der Filiale, in deren Bezirk der Empfänger wohnt, den Auftrag, und dieser ist (in einfachen Fallen) innerhalb einer Viertelstunde angeblich eusgeführt. Der Lohn wird dem Boten durch die betreffende Filiale ausgezahlt und vom Auftraggeber einkasstrt. Für die auftragsvermittelnde und lohnauslegende Thätigkeit des Instituts ist an diese nur cine einmalige jährliche Gebllhr von sechs Mark zu entrichten, zahlbar innerhalb drei Tagen nach Eröffnung des Instituts. Dafür erhält man cine, bei derartigen telephonischen Aufträgen zu nennende Erkennungs nummer, einen Stadtplan, auf dem die Filialen mit ihren Telephonnummern und Wirkungskreisen eingezeichnet sind. sowie die Statuten nebst den Lohnsähen. Letztere sind die vom Polizeipräsidium für die Dienstleute vorgeschriebenen. Das Institut haftet für 'eden durch seine Angestellten hervorgcrufenen nachweisbarem Schaden bis zur Höhe von 75 Mark. Sehten einen . c achtwachte? gefangc Zwei Dicke wollten in eir.:m Hause in Berlin einbrechen, saben aber, daß in der Nähe ein Wächter aufpaßte. Sie warteten nun, bis sich der Wächter in eine nahe Baubude begeben hatte, riegelten die Thür hinter ihm ab und setzten ihn auf diese Weise gefangen. Dann machten sie sich ruhig an ihre' Arbeit." Deutlich hörte der Wächter, wie die Diebe einbrachen. Vergeblich versuchte er. sich zu befreien. Schließlich gelang es ihm, mit Hilfe eines Spatens die Thür aufzubrechen. Als er die Straße wieder betrat.' konnte er gerade noch sehen, wie die Einbrecher' mit' ihrer Beute im Dunkel der Nacht verschwanden

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