Indiana Tribüne, Volume 30, Number 77, Indianapolis, Marion County, 21 November 1906 — Page 6
Jndianq Trihpne, 21. Nyvember 1900
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Ein Nechnungssehler. Novellette von Franz Wolff. Florian Zellner schaute mit vervunderten Blicken in die Schüssel. 23a ist denn das?" fragte er seine Frau, welche es mit bewunderungswerthem Geschick fertig brachte, dem ältesten Sprößling einen Vortrag über die Kunst des Essens zu halten, dem mittleren das Naschen zu putzen und dabei dem jüngsten einen Milchbrei in den Mund zu stopfen. Die übrigen vier Kinder loffelten indes ihre Suppe aus. Frau Anna hatte für den fürwitzigen Frager nur einen kurzen abweisenden Blick, und der Ton. in dem ste mit scharfer Stimme sagte: Unser Rindfleisch!" duldete keinen Widerspruch. Dann vertheilte ste mit energifchen Schnitten das fragliche Stück und Florian betrachtete eingehend das Restchen, welches auf dem großen Teller einen kümmerlichen Eindruck machte. Du." meinte er schüchtern. ..das wird aber wirklich von Tag zu Tag tveniger... Aber freilich, zu viel Fleisch - Nahrung bringt die Gicht Dabei lachte er stillvergnügt vor sich hin. Seine Frau aber hatte für seine humorvolle Resignation keinen Sinn. Sie hielt ihm eine Kartoffel hin. Ich ess' Erdäpfel ... Und noch dazu gebratene, weil die Montur auch was ausgiebt!" Mi! einem .verleaenen Lächeln fuhr
er an seinem fadenscheinigen Rocke herab und zog den Leibriemen tüchtig an. Was die Hose weit ist . . So! . . . Meine Rock' werden immer enger . . ." Die Kinder knusrten jetzt in der Ecke an einigen Brodrinden. Florian kramte in seinen Taschen und brachte endlich einen Cigarrenstummel hervor, den er anzündete. .'s ist wegen der besseren Verdauung." Anna sah ihn mit einem langen Blicke von der Seite an. Ich sag' Dir nur. daß das Fleisch noch kleiner werden wird!" Das ist nicht möglich, denn dann sehen wir's nimmer!" Aber Anna kümmerte stch nicht um seine scherzhaste Laune, sondern entsegnete gereizt: Du wirst schon sehen, daß ich Ernst mach'!... Wenn Du nicht gleich wegen des Avancements Deine Sckritte thust . . . Meine Geduld ist zu End'!" Er hatte sich dem Fenster zugewendet, um die Räthe, welche über sein Gesicht flog, zu verbergen. Ich bitt' Dich, dreh' Dich nur nicht weg!... Als ob ich nicht' wüßt', daß D' wieder roth bist, wie ein Sckulbub. Aber bitten ist keine Schand! Und dann bist auch schon lang genug im Amt... 's ist Dem Recht!" Er zuckte mit den Achseln. Mein Gott, die Protektion . . Ja hast denn gar Niemanden, der sich ein Bisserl um Dich annehmen könnt'?!" Wie um einer Antwort zu entgehen. trommelte er an den Scheiben. Sie aber faßte ihn an der Hand, drehte ibn m iick herum und saate kurz: Heut' kommst mir nicht mehr aus! .... Es muß was geschehen, sonst... Also denk' nack!" Na ja brachte er zögernd hervor. der Hosrath war' schon da... .Sofratb?" fraate sie verwundert. Ja, der ... der war einmal mein Vureau-Kolleae." Was?!... Das saait heut' erst! Und das hast Du nie ausgenützt?! . . .. Da kort sich aber schon alles aus! Ja, auf die Art paßt Du freilich nicht mm Beamten! Florian zupfte nervös an seinem Scknurrbarte und versuchte es. der. Blicken seiner Frau, die stch wie Dolchstiche m ihn hmclnooyrten, zu entaeben. Wenn Du überhaupt noch ein Fleisch am Tisch sehen willst, so gehst Du morgen zum Hosratyr Die Frau hatte es mit einer unheimlichen Ruhe gesagt, so daß Flon an wußte: nun gab es keinen Wider svruck mehr. Ich will ja." seufzte er, aber", und eine dunkle Rötbe leate sich über sein Gesicht, wenn's nur nicht so eine Geschickt' mit dem war . .. Was für eine Geschichte?" drängte Anna. Na, damals ... Vor Jahren... Da faßen der jetzige Hofrath und ich im selben Zimmer . . . Dein Sofrath und Du?! Die Frau schlug verwundert die f " c r anoe zusammen. Ja," schmunzelte Florian vor sich hin, und das Gelungenste ist, daß wir damals im gleichen Range wa ren... Er wanderte rasch von Abtheilung zu Abtheilung, wie dies bei Protektionskmdern schon geht, die von einer m die andere binausavanclren . Weißt, sie haben halt alle eine gar so schnelle Ausfassuna .... So bat auch mein Kollege kaum ist er dem Bureau zugetheilt worden gleich große reformatorische Idee gesaßt Die tarifanscken Rechnereien hab' ich macht .... Nur einmal es war eine Terminarbeit hat er auch herhalten müssen, und da hat sich ein qrober Kechnungsfehler eingeschlichen. Mein Gott, alles hab ich ja nicht vidiren köunen, und der Verant
wörtliche war er. Na, und der cf
druckte Tarif hat müssen eingestampft werden.... Me'n Kollege lst gera de wieder vor dem Sprunge in eine höhere Dienstklasse und andere Abtheiluna gestanden, und da war ihm die Sache natürlich schrecklich unangenehm.... Das hätt' doch schaden können. Kurz, er hat mich gebeten, ich soll die Geschichte auf mich nehmen . . . Blutarm, wie ich war, unser erstes Kind am Weg. der Zins vor der Thür .. Mir haben die dreihundert Gulden, die er mir gegeben hat, aus der Noth geholfen . . ." Gott fei Dank," jubelte die Frau, daß Da den Hofrath hast! Jetzt kann's ja nicht schief gehen! Der hilft Dir! Kleinigkeit für ihn... Und dann ist's doch seine verfluchte Pflicht und Schuldigkeit! Jetzt wird alles gut." Als sie sah, daß ihr Mann ein ver legenes Gesicht schnitt und nicht in ihren Jubel einstimmte, fragte sie derwundert: Ich möcht' nur wissen, warum Du den Kopf hängen läßt?" Florian sah scheu zur Seite. Schau, ich . . . Mir ist das halt gar so peinlich . . Aber ich begreif' Dich gar nicht!" Er seufzte. Ueberhaupt ist es doch kein Vergnügen, einen Menschen an einen Fehler zu mahnen! Und gar einen Hosrath... Es... es kommt mir so schmutzig vor.. Seine Frau starrte ihn mit weit offenem Munde sprachlos an. So emem Herrn Mit was kommen. das ist halt aenau so, als thät' ich auf den Fehler von ihm sündigen . . . Und schau, das ist mir so gräßlich..." Ich glaub'. Du bist verrückt!" stieß Frau Anna zornbebend heraus. Du hast acht Kinder!" Sieben," sagte er beschwichtigend. Na, 's kommende kannst bald nimmer verleugnen . . ." Da seufzte er tief auf und sagte nichts mehr . . . Florian stand vor dem Hofrathe. Er, der kleine Beamte, in dessen Händen der altmodische Cylinder leise bebte, fühlte in dem prachtvollen, mit schweren Vorhangen versehenen Arbeitszimmer eine - Beklemmung, die ihm fast den Athem benahm. Der Hofrath hatte einen Bnef zu Ende geschrieben. Jetzt hob er den Kopf. Was wünschen Sie? fragte er kühlen Tones. Ich... Es..." stotterte Florian, ich wollte mir nur ergebenst gestatten, den Herrn Hofrath an mich zu erinnern . . ." Erinnern?" fragte der wohlgenährte Herr, dessen Hängebacken nur mühsam durch den vollen Bart gebandigt wurden, und drückte den goldenen Kneifer in die Augen. Wie war doch gleich der Name? Zellner . . . Der Hofrath sah ihm mit einem verwunderten Blicke, in dem das überzeugungsvollste Nicht - Erinnern deutllch zum Ausdrucke kam, m s Gestcht. Es war vor Jahren... Was?" Semer Zeit... Im Tarifbureau . . ." Nun?!" Der Hofrath trommelte nervös auf der Tischplatte. Hatte :ch die Ehre, neben dem Herrn Hofrath zu sitzen . . ." Der Hofrath sah sich den .Mann schärfer an, dann meinte er gedehnt: So... In der That ... Warten Sie... Zellner... Hm.. Ach ja, jetzt kommt mir eine dunkle Erinnerung ... Sie sind noch immer so schlank überschlank!" und er be lächelte seinen Witz, indem er seine Fingernägel einer sorgfältigen Prüfun'g unterzog und mit der Feile hier und dort glättete. So konnte er es natürlich nicht gesehen haben, daß ihm Florian, der bei der endlichen Rückkehr des Gedächtnisses wie erleichtert aufgeathmet hatte, in freudiger Aufwallung die Hand hinstrecken wollte, denn als er der Vorgesetzten mit der ungenirten Fortsetzung seiner Toilette beschäftigt sah, merkte er sofort den dienstlichen Abstand und lächelte nur verlegen: ' Herr Hofrath sehen wirklich..." Sagm Si mir nur nichts! Schwerfällig wird man dick trotz Marienbad Was nützt das auch, wenn man zum Sitzen verurtheilt ist Die Arbeit mehrt sich ja stets Aber was führt Sie zu m:ri Er hatte es in einem freundlichen. Tone gesagt, so daß Florian seine Bitte um Berücksichtigung beim Avancement beherzt vortrug. Ja, mein Lieber,"" sagte der Hofrath langsam, was möglich ist, geschieht immer. Man will ja stets das Beste . . . Aber bedenken Sie dies ich muß mir meine Objektivität wahren . . . Parteilichkeit macht böses Blut . . . Wir leben in unserer Zeit ja wie in einem Glaskasten . . . Wenn Ihr Vorstand Sie entsprechend beschreibt . . . Tadellose Dienstleistung ... Wenn nun Herr Hofrath die Gnade hätten, ein Machtwort zusprechen," brachte Florian schüchtern heraus. Wo denken Sie denn hin!" rief der Vorgesetzte in sittlicher Entrüstung. Soll ich andere schädigen?" Florian würgte. Endlich, gelang es ihm, die Worte hervorzustoßen:
Haben der Herr Hofrath nur
die Güte, an das Tarifbureau zu denken ..." Was wollen Sie denn nur immer mit diesem Tarifbureau? 7 t r cm r r 1 ' . Damals . . . WennHerr Hofrath em oiscyen zurückdenken wollten ... Jttl ?r ?f r . , Der ofrath wurde ungeduldig, seme Stimme klang schneidend, als tl j Reden Sie nun einmal deutlich!" Florian wischte sich den Schweiß von der Stirn. Er zermarterte sein Gehirn, um die Sache recht zart, recht schonungsooll vorzubringen, Er wollte ja den Vsrgesetzten nicht kränken, ihn in keine peinliche Situatmn bringen. . . Endlich stammelte er: Ich weiß nicht, ob sich Herr Hofrath noch auf den Fehler besinnen . . . Ein Rechnungsfehler in einem Tarif . . ."
Der Hofrath hatte sich erhoben. ' gemeint fei. Der Bürgermeister erLangsam und würdevoll. Und sein stattete Anzeige und erfuhr vor Gericht hoheitsvoller, strenger Blick maß das b!e Genugthuung, daß der Angeklagte M-enschlein. welches da zaabaft vor . eine Geldstrafe von 200 Mark erhielt.
ihm stand. Und an den Fehler erinnern Sie mich? Gerade Sie! Das hätten Sie wohl am wenigsten nöthig!" sagte er mit ernster, mahnender Stimme in der ein tiefer Vorwurf lag. Florian starrte ihn fassungslos an, es war ihm. als bliebe sein Verstand stehen. Der Vorgesetzte aber fuhr mit Nachdruck fort: Ja. ja, so etwas hängt nach! Wer im Kleinen nicht den Kopf beisammen hat, wie soll der erst Größeres leisten? Andere führen und leiten?" Aber gerade dieser Fehler..." War für Sie bezeichnend!" Genau genommen..." Nun?" Bin ich doch nicht schuld daran!" stieß Florian wie verzweifelt hervor. Nicht?" Der Hofrath sagte es eisig. Dann klingelte er. Bringen Sie mir sofort die Diensttabelle des Beamten Zellner," befahl er dem in die Thüre tretenden Sekretär. Dann ging er mit raschen r ii . rrt . . c , . ! Schritten, Florian, der wie ein begossener Pudel dastand, keines weiteren Blickes würdigend, im Zimmer auf und ab. Als ihm der Sekretär die Diensttabelle auf den Schreibtisch gelegt hatte, trat er hin und begann, ohne ein weiteres Wort zu verlieren, vorzulefen: Hat sich eines groben Rechnungsfehlers schuldig gemacht. Nur infolge seiner prekären Lage und seiner bisberiaen guten Dienstleistung wird '
von einer Ersatzvorschreibung Ab- der 27jährige Gärtnergehilfe Josef stand genommen. Ist wegen Un-' Pluharsch verhaftet worden. Jedenselbstständigkeit und Mangel an Ver- falls hat er den PostPraktikanten bei läßlichkeit nur als Subalternbeamter einem Schäferstündchen in der Wohverwendbar. Zur Vorrückung in eine j nung seiner Geliebten überrascht und höhere Kategorie nicht geeignet." dort bereits ermordet. Die Leiche ist Der Hofrath ließ das Blatt sinken. ' dann in den Wald geschleppt worden. Nun?" fragte er kalt. Gegen die Das Mädchen ist unter dem Verdachte Diensttabelle gibt es keinen Rekurs!" -der Mitwisserschaft verhaftet, da in Und eisig setzte er hinzu: ! dem Gasthause ihrer Schwester auß.rWollen Sie es vielleicht selbst le-. halb der Stadt die Uhr des ErmordejV i ten, sein Taschentuch und einer seiner Aber, Herr Hofrath," schrie Flo- Schuhe gefunden worden sind. Der rian außer sich. Sie haben ja den Verhaftete war einige Zeit im Dienste Fehler selbst gemacht!... Das wis- des Großherzogs von Toskana, ist sen Sie doch ganz genau!" aber wegen Veruntreuungen entlassen ' ., . r l i- . . -1 r Vnnvb.tt
Ich welN, oasz ?ie em ucrlvps sind... Jetzt aber, da &xt unoer r . . cV. V!n.1M schämt auch noch werden, adieu !' Florian taumelte zur Thüre hin-
aus ... es, wie der Standard berichtet, zu tu Als er nach Hause kam, fragte ihn nem verzweifelten Kampf zwischen seine Frau: Mönchen und Räubern. Das Kloster Na,ist der Hofrath recht verschämt ist ines der reichsten auf der Insel gewesen?" sund besitzt eine fast unschätzbare Er sah sie groß an, dann sagte er Sammlung werthvoller Gefäße, Gemit einem melancholischen Lächeln: ' wänder und ein mit Juwelen besetztes et seb' ich freilich ein. daß ich Kreuz von großem Werthe. Die Räu-
damals einen Fehler gemacht bah' . " " Ter Soziuö.
Ein nettes Geschichtchen erzählt Nacht der letzten Woche ritten die Räuman sich in der Berliner Konfektions- ber vor den Haupteingang des Klosters branche: Die beiden Chefs eines noch und verlangten, eingelassen zu werden, nicht lange bestehenden Hauses hatten Als ihnen dieses verweigert wurdeeinen Reisenden, mit dem sie sehr zu- begannen sie, in die Umgebungsmauer frieden waren. Im ersten Jahre hatte Bresche zu legen. Die aus dem Schlafe das Geschäft rein netto 16,000 Mark aufgeschreckten Mönche ergriffen Gegebracht, so daß auf jeden der Jnha- wehre und eilten rn die bedrohte Stelle, ber 8000 Mark kamen, der Reisende wo es zu einem Feuergefecht kam. Zwei aber hatte $12,(XX) verdient. Da rr ' der Räuber wurden schwer verwundet, wußte, daß ihn die Firma nöthiger . Der Abt leitete mit dem Kreuze in der brauche als er die Firma, verlangte er ' Hand die Vertheidigung. Der Saknnia Sonus aufaenommen zu werden, stan war unterdessen zu dem Glocken-
Nach einigem Hin und Her setzte er seine Forderung durch. Dem neuen Chef wurde außer anderen Ehrenrechten auch die Benutzung der den Chefs vorbebaltenen Toilette eingeräumt . ' . -r . . v f rr . r Ii und der dazu geoorlge uHun. um einer gewissen Feierlichkeit überreicht, rcin cvrrfir hfrninsl htr neue Mitbe-. I sitzer hatte stramm gearbeitet, und der ' m . .. c n. Rjfc. ..c onnnn neinaeivinn uue uuj uu ov.wv Mark gehoben. Auf jeden der Chefs kamen 10.000 Mark. Als der frühere Reisende das Ergebniß erfuh.-, ging er still an sein Pult und brachte den Schlüssel seinen Compagnons zurück. Zweitausend Mark dafür sind mir zu theuer." sagte er, und aus dem Associe wurde wieder ein Angestellter. - Zoologisches: Sag' mer. Teitelbaum, was is der Aaron fer a r;TfttTr. ti2 2 n liutlill iuvivuum. jsjah m y Mann voll beißender Ironie!" Mandelbaum: Ironie? Ich hab' doch gar nicht gewußt, daß man die Thiercher so nennt."
Auslandische Nachrichten
Eine fidele Räubergeschichte bildete den Gegenstand eirtPr Mmfnnnrtd&tyrt fRtfoiYiifrMniiZflnnst 4mimimhuvi vkllVkUUitUMtuMv vor der Köniasberaer Strafkammer. Der ostpreußische Dialektdichter WilHelm Reichermann in Kreuzburg hatte in einem Königsberg Blatte die Geschichte eines Polizeidirektors erzählt. der sich, um seinen Freunden einen Spaß zu machen, als Räuber verkleidete und in einer hohlen Gasse versteckte. Statt der Freunde erwischte er aber drei Arbeiter, die den Räuber verprügeln und ihm, als er sich als Polizeidirektor zu erkennen gibt, sogar eine zweite Lektion versetzen. In der Person dieses Ponzeidirektors war der srulzere uraerme: ter von reuzvura und jetzige Gemeindevorsteher des Badeortes Kranz, Zarntke, mit einer Deutlichkeit karrikirt, die die Bürger beider Orte sofort erkennen l:eß, wer Der irrsinnigeFreier des Frl. Fallieres. Ein Hirt aus Vilermain im Departement Loir et Eher hat stch in den Kopf gesetzt, daß er dazu ausersehen sei, die Tochter des Prasidenten der Republik zu heirathen. Er heißt Breton, ist 33 Jahre alt ungefähr so alt ist auch Frl. Fallieres und leidet offenbar an Geistesgestörtheit. Er war schon vor einigen Monaten in Paris und strich um den Eli-see-Palast herum, bis man ihn festnahm, ausfragte und in seine Heimath zurückexpedirte. Kürzlich hat er sich jedoch von Neuem auf den Weg gemacht. Aber da er fein schönes Projekt aller Welt mitgetheilt hatte, wurde er bereits in Beaugency, wo er. den Zug nehmen wollte, festgenommen. Er stak im schönsten Hochzeitsstaat und trug feierlich in der Rechten den unvermeidllchen blauen Regenschirm aus Baumwolle. Breton ist ganz geduldig nach Vilermain zurückgekehrt, hat sich aber vorgenommen, ein ander Mal behutsamer zu Werke zu gehen. Denn er giebt durchaus nicht den Gedanken auf, die Oft STlM . .n.Y!JC.. Prinzessin" zu ehelichen. Eine Eifersuchtstragödie. Im Walde bei Salzburg wurde der 21jährige. beim Postamt in Parsch angestellte Josef Mühlberger ermordet aufgefunden. Der Hals und beide Ohren wiesen Strangulierungsmarken auf. die von einem Seil herrührten, das in der Nähe des Thatortes versteckt war. Auch sonst war der Ermordete blutig geschlagen. Er ist seit dem 16. Oktober von seinen Eltern vermißt worden. Als der That verdächtig, ist Kampf zwischen Mönchen kund Räubern. In dem Kloster vom Heiligen Geist" in Sizilien kam ber hatten beschlossen, das Kloster ausI . c t rw"fc t w m wV i r. zupmnoern uno mt Mönche, saus diese cmc...n , n- r-Yi. ümoeriiano leiten louitn, zu ermorden. Sie hatten nicht mit der Tapferkeit der Mönche aerechnet. 5n einer ' thurm geeilt und zog die Alarmglocke. Dieses Signal brachte die Bauern der Umgegend zur Stelle, da ste glaubten, das Kloster stehe in Flammen. Die Räuber flohen unter Zurücklassung ? rn i ... V. STTiyrer miwmivmn, uu miuu chen zunächst ärztlich behandelt und so dann der Volizei übergeben wurden. Judith Ellen F o st e r, ... r (.r.:.:':u. f;;fur oie leni lcmsunuicimmiuimufc gewaltige Temperenzrednerin in Ost und West, hat diese Art von Beschäftigung seit einiger Zeit aufgegeben und thut jetzt Besseres. Auf Weisung des Präsidenten Roosevelt ist dem JustizDepartement Frau Foster beigegeben worden, damit sie im ganzen Lande Untersuckunaen über die Lage arbeitender Frauen und Kinder anstellt. Ein Gesetz zu diesem Zweck liegt dem Kongreß vor. - Frau Foster nahm an der Reise Tafi's und seiner Begleiter nach v. mv,;?;, .;. f;t h Tvrt hie Nuntjl -yiiiuyy tiikii v. ' desreaieruna auch auf der internatro nalen Konferenz des Rothen Kreuzes in St. Petersburg vertreten
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