Indiana Tribüne, Volume 30, Number 71, Indianapolis, Marion County, 14 November 1906 — Page 4
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Jndtans Tribüne, 14. Novembee 1906
Indiana Tribüne. Hnagvdn von dn ntewocta T. Jndümapoltt, Ind.
Hanq O. Zhnvinm .... Prifident. escha f ts loc a I: Ho, 31 Süd Delaware Straße. TELflPHONE 69. red rhc Pott Office ot Indianapolis aa second dass matter. US der Bundeshauptstadt. Sin sonderbare Streiflicht auf die freundschaftttchen Gesinnungen, die man im Reiche des Mikado den Der. einigten Etaatm gegenüber hegt, wirft die Nachricht, daß man in Manila einen als Kuli verkleideten Offizier deö japanischen Geniecorps dabei ertappt habe, als er die Feftu.igSwerke skizzirte. Allerd'ngS ift diese Nachricht später dementirt worden, doch ift eS bekannt, -daß seit der ame:ikanischen Occupation die Japaner mit der Herftrllung von arten der Philippinen beschäftigt find, der eS besteht kein Gesetz, welches die verbietet, wahrend eS allerdings zu spanischer Zeit gesetzlich untersagt war. Die Geschichte hat an und für flch nicht viel zu sagen, abgesehen davon, daß fich darin die freundschaftlichen Gesinnungen" Japan für die Der einigten Staaten widerspiegeln. Diese Spionirerei gerade zu einer Zeit, wo Japan so scharfe Vorstellungen wegen der kalifornischen Schulkinder gemacht hat, läßt auf die Hintergedanken schlie ßen, welche bei der Schulfrage von di plomatischen Phrasen zugedeckt wurden. Thatsächlich würde eS gar nicht nöthig sein, daß die Japaner irgend welche Pläne von den alten Festungswerken in Manila hätten; sie brauchen nur irgend wo hinzuschießen und die aiien Mauern würden schon so zusammenfallen. Geschütze haben wir dort auch nicht. Die Spanier hatten ein halbes Dutzend sechözöllige Geschütze dort und die find noch da. Seitdem die Vereinigten Staten von den Philippinen Besitz ge nommen, ift in Bezug auf Befeftiguu gen daselbst nichts geschehen. Im Kriegsdepartement, wo man dies beffer weiß, alb sonst irgendwo, ift man unter der Hand höchst belustigt über die Spionengeschichte gewesen. Ein höhe rer Oifizier, der längere Zeit in den Philippinen gedient hat, meinte vergnügt, es sei doch schön, daß man nun endlich durch den japanischen Offizier erfahren habe, daß Befestigungen in Manila exifiirten; dem unbewaffneten Auge sei das bisher nicht fichtbar geWesen. UebrigenS was die Kinderfzage anbe trifft, so ift eS begreiflich genug, daß Japan da aufgeregt worden ift, denn die Frage der Gleichberechtigung mit den Weißen ift ein Punkt, welcher die koloffal entwickelt nationale Eigen liebe in höchstem Maße involvirt. So. eben haben die Japaner gezeigt, daß fie einer Nation wie Rußland über legen find, und die Bolksbruft ift ge. schwollen von dem Bewußtsein, daß man den tapfersten europäischen Na tionen fich nun ebenbürtig an die Seite stellen kann. Da kommt der Staat Kalifornien und stellt die japanischen Kinder auf die nämliche Stufe wie die Negerkinder, und die Neger find ja notorisch als Ausschuß gekennzeichnet. DaS Nationalbewußtsein der Japaner mußte also aus Tieffie gekränkt sein. Daß dann auch andere Erwägungen mitspielten, ift ja richtig; aber Japan wäre muthmaßlich im Stande, schon allein aus verletztem Nationalftolz fich zu eenem Kriege zu entschließen. Mit welchen Privatgefühlen übri. genS Botschafter Aoki gerade diese Frage diplomatisch behandelt haben mag! Diese Frage berührt ihn nämlich per sönlich auf das Intensivste. Bicomte Aaki ift mit einer deutschen Gräfin der heirathet, und dieser Ehe ift eine Toch ter entsproffen. Diese Tochter spricht nicht japanisch, sondern nur dentsch. französisch und englisch. Die Mutter hat derselbendaS Erlernen der japanischen Sprache nicht gestattet. Man kann fich vorstellen, was das einem Ja paner bedeuten muß, der fich indeß aus Neigungl zu seiner europäischen Gattin dem Unvermeidlichen fügt. Bei der scharfen diplomatischen Behandlung der Frage im Staatsdepartement hat fich Bicomte Aoki gewissermaßen an fich selbst revanchirt. Man darf gespannt sein, welche Ne sultate Sekretär Metcalf zu berichten haben mag. Die Beantwortung der von Bicomte Aokt angeregten Frage ift bis Vhm verschoben worden. Borläu
fig hat noch gar nicht verlautet.' Oder
wenn Herr Metcalf berichtet hat, per Telegraph, so ift das in skrupulösester Weise geheim gehalten worden. Viel leicht ift seine Mission nicht allzu erfreu lich verlaufen, denn die kalifornischen Köpfe find ziemlich hart und daö Vor urtheil gegen Asiaten ift bedenklich ausgeprägt. Nicht nur im Allgemeinen
unter der Bevölkerung, sondern auch im Beamtenthum, unter den Zollbeam ten und den EtnwanderungSdeamten, mit denen die vorgesetzten Behörden häufig genug die größten Schwierigkei ten gehabt haben, wenn eS fich darum handelte, wie der selige Sprecher Tom Reed es ausdrückte, einen Yellowbelly" von dem anderen zu unterscheiden. Die Sandlol". Politiker haben eine Saat! in Salifornim gesäet, welche üppig aufgeschaffen ift und gewuchert hat. Dann aber darf auch der anderen Seite nicht verhehlt werden, daß die chinesische und japanische Bevölkerung des alten San Francisco keineswegs sehr Vertrauen erweckend gewesen ift. DaS Konglo merat beider asiatischen Nationen, wel cheS fich in dem alten Chinesenviertel zusammen gehäuft hatte, ließ allerhand Abneigung gegen diese Elemente wohl gerechtfertigt erscheinen. Kein Unrecht gegen den alten Hohenlohe! Weil sein Sohn sein geheimes, den grellsten Wechsel der Stimmungen wiedergebendes Tagebuch veröffentlicht hat, wird je)t der verstorbene Staats mann Chlodwig von HohenloheSchil ltngSfürft vielfach wie ein politischer Lump behandelt. DaS ift aber ein großes Unrecht; Denn er hat sich große Verdienste um Deutschland erworden. Als bayerischer erster Minister nach dem Bürgerkriege von 1866 erstrebte er fest und treu Bayerns Anschluß an Preußen und PreußenS Führung auch der süddeutschen Truppen im Falle eines Krieges mit Frankreich; er war eS auch, der die neuere und festere Zoll einigung der süddeutschen Staaten mit Preußen durchsetzte. Durch all' Dies arbeitete er dem Zusammenschlüsse von Nord und Süd im ruhmreichen Kriege gegen Frankreich und der Errichtung des neuen Deutschen Reiches gewaltig vor. Als Mitglied des bayerischen NeichsrathS wirkte er erfolgreich für den Eintritt Bayerns in'S Reich. Als deutscher Botschafter in Paris zeigte er ebenso viel Entschlossenheit wie feine Diplomatie; und auch durch sarkastischen Witz imponirte er den Franzosen. DaS bezeugt zum Beispiel der französische Staatsmann Freycinet, der in seinen jetzt bekannt werdenden Denkwürdigkei ten erzählt: Als Minister des Auswärtigen verkehrte ich brieflich und privatim viel mit dem Fürsten Hohenlohe. Ich erinnere mich, ihn zuweilen wegen seiner Eigenart, Schlagworte auf seine Manschetten zu schreiben, geneckt zu haben. Einmal fragte ich ihn. ob er vor jedem wichtigen Besuche neue Wüsche anlege. Nicht doch", erwiderte er, für die wirklich bedeutsamen Worte, die ich tagsüber höre, genügt ein Paar Man schetten vollständig". Als Statthalter von Elsaß-Lothrin-gen bewies er eben so viel Takt und Festigkeit, wie deutsche Biederkeit. Als dritter Reichskanzler wider Willen war er kein Biömarck; einen solchen giebt eS höchstens alle taufend Jahre; aber er that seine Pflicht und zeigte fich auch freifinnig, zu Beispiel in der Frage deS Col.litionSrechtS politischer Bereine. Nachdem Richter Allen gestern in seiner diesbezüglichen Entscheidung der Stadt daö Recht zugesprochen hat, die Tomlinson'Halle umzubauen, ift hier durch auch der letzte Einwand gegen den Bau eines Kolosseums beseitigt worden. Die Architekten haben eben falls feft versprochen, den Bau bis zum 1. Juni 1907 fertigzustellen und das Geld dazu ift bewilligt. Die energische Thätigkeit der Feftbehörde wird dafür Sorge tragen, daß die Borbereitungen zum nächstjährigen Nordamerikanischen Sängerfefte in umfassendster Weise ge troffen werden und Alles wird rechtzei tig bereit sein, die Tausenden der deut schen Sänger würdig zu empfangen. DaS große Sängerfeft verspricht mtt diesen bestehenden Faktoren einen grandiosen Verlauf nehmen und vom schönsten Erfolge gekrönt werden zu wollm. Frankreich hofft, unter dem Zeichen des Sozialtsmus zu siegen. Der Mi nifter Tür öffentliche Arbeiten verlangt in ein. t Rede in der Deputirtenkammer die Abschaffung deö Privateigenthums. .Alle schon da gewesen m
AS dem Gesäuguik entlasse.
Nach zweijähriger Jnhaftirung im Frauengefängniffe wurde Frau Tillte Fountain parolirt. Die Frau, welche den Versuch machte. Frl. Vota Har. nish auS Wadash County zu chloro formiren. war zu drei Jahren Gefängntß verurthellt. Beide Frauen waren Rivalinnen um die Gunst deS Anstreichers Birt Turner. Turner heirathete F l. Harnisch. ! doch ftkllte eS sich bald heraus, daß er in La Eroffe, WiSc., Familie habe. Er wurde verhastet, und gleichfalls mit Gefängnißftrafe bedacht. Polizeiliches. William M a s o n. der wie gestern bereit berichtet, seine Frau durch Fußtritte sowie auch durch Schlüge mit einem Heuhaken derart mißhandelte, daß dieselbe in'S Hospital gesandt werden mußte, hat von Richter Whallon seinen verdienten Lohn er. halten. Der Richter verordnete ihm nämlich außer seiner 90'tägigen Ar beitShauSftrafe auch noch eine Geld strafe von 8100, so daß Mason sich eine Zeit lang weiterer Angriffe wird enthalten müffen. DaS Lagerhaus von I. L. Gallatin, 108 Süd Alabama Str., wurde in der Sonntag Nacht von Die den erbrochen. Dieselben find mit 15 Pfund Karbide entkommen. Gestern Mittag wurde dasselbe abermals heim gesucht. Beide Fälle wurden der Po ltzei mitgetheilt. W i l l B a k e r . 3810 Park Ave. wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag eine Pferdedecke und ein Half ter gestohlen. AuS dem Stalle, No 3308 Collige Ave., wurde eine Pferde, decke gestohlen. Unbehelligt find die Diebe entkommen. Heute werden die Preöby terianer. welche fich in hiesiger Stadt versammelten, ihre erste Sitzung ad halten. Gestern Abend wurde den anwc senden Delegaten ein Banquet ge g:ben. Humanitätsbeamter A Smith, der in Beech Grove nach dem Zustande der dort von den Con tractoren benutzten Zugthiere Umschau hielt, hat mehrere der Leute von Frie denSrichter Sheppard zum Verhör vor laden laffen. da neun der Multhiere mit blutrünstigen Schultern bei der Arbeit vorgefunden wurden. T i e Resignation deS De puty'AnklägerS im Polizeigerichte. Jro M. HolmeS. soll durch Richter Whal lon deshalb erzwungen sein, weil Hol meS angeblich ungesetzlich Gelder ent gegennahm, ohne dieselben in Stadt oder Countykaffen zu zahlen, und ohne daß dieselben in die Bücher deS Stadt ClerkS eingetragen wurden. Die diesjährige Aepfel Ernte wird auf 36,120,000 Faß ge schützt und übersteigt diejenige deS Jahres 1905 um 12.625.000 Faß. Auf je zwei Aepfel im letzten Jahre kommen also drei m diesem Jahre. Jedoch von dieser ungeheuren Ernte geht dadurch viel verloren, daß eS fast immer an Transportmitteln fehlt und die Fracht, raten zu hoch find. Aus Madrid wird berichtet: In dem Nachtschnellzug Jrun Madrid wurde kürzlich ein Reisender Namens Vesga, ein ehemaliger Beamter der Nordbahn, als er imSchlas lag, von einem Räuber überfallen. Nach heftigem Ringen gelang eö ihm, dem Angreifer die Waffe zu entwinden und ihn dann zur Thür hinauszudrängen. Das Nothsignal konnte nicht sofort gezogen werden, weil der Bandit den Apparat vorher durch einen Draht festgebunden hatte. Der Zug hielt erst zwei Kilometer vom Thatort, wo Nachforschungen bei der herrschenden Dunkelheit unmöglich waren, zumal die dortzulande die Ec senbahnzüge meist begleitende Gendarmernwache merkwürdigerweise fehlte. Inzwischen wird von der nächsten Station Navalperal berichtet, dah man zwar auf der Strecke eine Blutlache gefunden hat, aber nicht den Verbrecher. In Südafrika werden Tabakspflanzen aus Calabash" angefertigt, einem Stoff, der sich beim Rauchen färbt wie Meerschaum und dem Tabak ein angenehmes Aroma giebt. Das kostbarste Pelzfell ist das der Seeotte. Ein kleines Exnplar von besonderer Schönheit ist schon mit $400 bezahlt worden; durchschnittlich betragt der Preis für ein solches 5150.
Der zweite Aufstieg des Grafen
Jeppett. Auch über de zweiten .Aufstieg des Grafen Zeppelin mit seinem lenkbaren Luftschiff liegen jetzt eingehendere Berichte vor. welche einen ebenso großen, wenn nicht noch größeren Erfolg verzeichnen, als der erste. Die Berichte beruhen auf direkten Angaben desGrafen Zeppelin und des Direktors der schweizerischen meteorologischen Ceniralanstalt, Dr. Maurer, der beim zweiten Aufstieg die aerologischen Beobachtungen leitete und verschiedene Male die Windgeschwindigkeit bestimmte. Der erste Aufstieg des lenkbaren Luftschiffes hatte bereits dessen geradezu ausgezeichnete Stabilität, seine große Geschwindigkeit, seine Fähigkeit, durch mechanische Mittel eine konstante Höhe zu halten, zur Genüge erwiesen. Da es jedoch nur gegen eine Windstärke von im Maximum 2 Meter pro Sekünde anzukämpfen hatte, erschien es wunschenswerth, auch noch einen weiteren Aufstieg unter anderen Umständen zu machen. Am 10. Oktober wurde durch die aerologische Station auf der Plattform der Halle eine frische Seebrise von 4 5 Meter pro Sekunde konstatirt, die nach den Beobachtungen des Fesselballons mindestens bis 300 Meter reichte. Das Luftschiff fuhr um 2 Uhr 13 Minuten unmittelbar vor der Halle auf, indem es sich in derselben gewandten Weise wie am Lortage von der Wasserfläche emporhob urkd zunächst die Richtung über die Plattform der Halle (Richtung Utweil) nahm. RachJngangsetzunq derMotoren wurde dann gegen die Windrichtung der Kurs auf Meersburg eingeschlagen. Das Schiff fuhr gegen die oben erwähnte Seebrise mit einer Geschwindigkeit von 13 bis 14 Meter. Das Flugschiff umfuhr wiederum den ganzen Bodensee: Konstanz, Rorschach, Romanshorn, Rheinmündung, Bregenz, Lindau, Friedrichshafen. Für die Beobachter auf der Plattform war es bereits um 2 Uhr 40 Minuten in dem Dunst, der den See bedeckte, verschwunden. Nach etwas mehr als einer Stunde tauchte es im Süden der Plattform für die Beobachter wieder auf, so daß das Umkreisen des Sees in dieser Verhältnißmäßig kurzen Zeit erfolgt war. Das Schiff hatte rndj den Berichten der Mitfahrer bei dieser Fahrt mitunter gegen stärkere Windgeschwindigkeiten zu kämpfen, als die Beobachtungen der Aerologen mit dem Fesselballon angaben. Es bildeten sich nämlich stellenweise lokale Böen mit vertikalen Strömungen, die von solcher Starke waren, daß der See unter dem Schiff durch die aufgeworfenen Wellen weiß erschien. Das Schiff, das bei der Umfahrt bei Fahrt mit dem Winde bis zu 22 Meter pro Sekunde lief, wurde durch diese Böen zeitweise auf eine Geschwindigkeit von fünf Meter herabgedrückt, wohl ein deutlicher Beweis, daß es zeitweise mit Windschwierigkeiten zu kämpfen hatte, die stärker waren als 6 7 Meter pro Sekunde. Die von einzelnen Seiten gestellte Forderung. das Flugschiff möge auch bei Windgeschwindigkeiten von 5 Metern pro Sekunde die Fahrt unternehmen, ist also durch den zweiten Aufstieg völlig erfüllt worden. Das Steuern des Luftschiffes, das vom Grafen Zeppelin selbst besorgt wurde, war bei der zweiten Auffahrt vorzüglich. Nach seiner Mittheilung ist es ein wahres Vergnügen, diesen gewaltigen Flugkörper zu steuern, nachdem man einmal die nöthige Ersahrung hierfür gesammelt hat. Vollständige Kreisbewegungen, Achten, wurden öfters beschrieben. Das Schiff verließ den See, fuhr über Land und kehrte wreder zurück. Die Landung erfolgte wiederum in derselben eleganten Weise wie am Vortage. Die Fahrtdauer (2 Stunden 17 Minuten) wurde nur durch die Erwägung begrenzt, so frühzeitig herunter zu kommen, daß ein Einbringen des Flußschiffes noch bei Tage möglich sei. Das Schleppen und Einbringen des Schiffes in die Halle erfolgte ohne Störung, jedoch mußten die letzten Manöver bereits bei Licht vollzogen werden. Die mittlere Geschwindigkeit der Fahrt betrug nach Angaben des Grafen Zeppelin diesmal 14 15 Meter pro Sekunde. Es ist zu Wünschen, daß der Graf bald die Mittel erhält, um die Flugversuche fortzusetzen. Vor allen Dingen ist dafür zu sorgen, daß die Ein- und Ausführbarrichtungen, die bei den bisher zur Verfüaung gestellten Geldmitteln nur sebr mangelhaft konstruirt werden konnten. erbessert werden. E i n Clown bor eigenthümlichen Neigungen ist r'xx Grimaldi gewesen, der u den belebtesten. Spaßmachern Londons gehörte und diese? Tage in seinem kleinen LandHäuschen gestorben ist. Er hat mit leidenschaftlichem Interesse Aepfel gesammelt und im Laufe der Jahre eine pomokgische Sammlung von über 4000 verschiedenen, vor dem Verderben durch Konservirung wohlgeschützten Aepfel hat Herr Grimaldi in einem eigenen Museum derart verwahrt, daß jede Frucht in einem gefälligen Kästchen mit der vollen, wissenschaftlichen Bezeichnung ihrer Gattung prangte. Die werthvolle und einzigartige Sammlung wird dieser Tage zur Versteigerung gelangen.
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