Indiana Tribüne, Volume 30, Number 55, Indianapolis, Marion County, 26 October 1906 — Page 5

Jndiana Tribüne, 26. Oktober 1906

S

Politische Ankündigungen.

Tt. . 5. eeth. Demokratischer Candidat für County Coroner. empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion Counry bei der Wahl am 6. November 1906. Stimmt für Robert H. Bryson, Republikanischer Kandidat für Auditor von Marion County. Wahl am 6. November 1906. James E. Bcrrn, Demokratischer Candidat für County Recorder, bittet um Ihre Stimme, er verspricht wenn erwählt, ein wahrer Diener deS Bolkei zu sein. Wahl am 6ten November 19Qß. Dr. . - Pctersvorf, Republikanischer Kandidat für County Coroner, ersucht da Deutschthum um Unterstützung bei der Wahl am 6. November 1906. Stimmt für John M. Mendenhall, Republikanischer Kandidat für County Commiffär, des dritten Distrikts. Wahl am 6. Novembtx 1906. Stimmt für Leonard M. Quill, (gegenwärtiger Chef Deputy) Republikanischer Kandidat für Clerk von Marion County. Wahl am 6. Nove-,.lber 1906. James . MeCrofsa, Demokratischer Kandidat für Sheriff von Marion County, bittet um die Stimme aller Steuerzahler bei der Wahl am 6. November 1906. Er ver spricht das Amt gewissenhaft zu verwalten. William T. Patte, Demokratischer Ca.oidat für County Clerk, empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County bei der Wahl am 6. November 190 ; er verspricht, im Falle seiner Ermählung, bl Pflichten deS Amtes treu zu erfüllen. Zyranr G. ishback. Demokratischer Candidat für County Schatzmeifter, hat sich verpflichtet, Zinsen an den öffentlichen Geldern zu erlangen und dem County zufliehen zu lassen. Unter dieser Verpflicht"ng bittet er um Ihre Stimme bei der Wah! im 6. November 1906. Henry W lausman. Republikanischer Kandidat für Surveyor von Marion County, empfiehlt sich den Stimmgebern zur gefälligen Berücksichtigung bei der Wahl am 6. November 1906. Krank E. Gavin, Demokratischer Kandidat für St ngreh-Adgeoroneter deS 7. Distrikts, erfucht fteundlichft alle Stimmgeber um Unterstützung. Wahl am 6. November 1906. Joseph A. (5lan, Republikanischer Kandidat für Sheriff von Marion County, bittet um die Stimmen der Deutschen bei der Wahl am 8. November 1906. u m Linoleum schön zu er halten, soll man dasselbe dreimal jährlich mit Firniß überstreichen. Der Anstrh mutz dollstänvrg trocken sein. eye man ttm vwrn. tt!e Platten von Spitzenarbeiten. D Re naissance - Arbeiten sehen wunderschön aus, solange, sie noch neu snrd, aber nach ber ersten Wäsche haben sie srhr viel von rhrer Schönheit emgebüßt. Meist liegt dies am Plätten der Sachen. Man mutz die gewaschenen Spitzenarbeiten nicht stärken, sondern sie ungestärkt glatt zwischen zwei weitzen Tüchern ausbreiten und erst etwas abtrocknen lassen. Dann nimmt man ein weitzes Flanelltuch, legt es auf ein weitzes Lernentuch und steckt die Spi tzenarbeiten ringsherum glatt fest, so datz die' Bändchenstickerei ihre Form behält. So lätzt man sie liegen, bis sie soweit abgetrocknet find, datz man sie bügeln kann. Man thut dies mit e:t i i rf" 9 r .M i m nem mttrelyeiVen mtn, o van ntr gends krause Stellen mehr sind. Erst dann legt man ein vorher recht steif geftärktes doppelt so arotzes Mullwch wie die Arbeit, das aber wieder trocknen mutz, auf die Plättdecke und feuchtet es gleichmätziq an. Man legt die Spitzenarbeit nun auf die eine Hälfte des feuchten MulltucheS, schlägt die andere Hälfte darüber und bügelt nun gleichmätzig so lange, bis der übergelegte Stoff trocken ist. Man entfernt ihn dann und plättet die darunter befindliche Arbeit trocken und glatt. Sie hat die Appretur neuer Sachen erhalten und sich nicht verzogen.

Die neue Heimaty. Bon Hugsv. Gießen. Die Zeit war um. Nun sollte sie wieder zurück in ihre Heimath. In der Hand trug sie noch den Brief ihrer alten Mutter, die ihr schrieb, datz nun alles für sie bereit sei, datz sie kommen möge, um endlich sich ihr neues Leben zu gestalten. Wehmüthig scky sie der Sonne nach, die glutigroth dort hinten in den Wellen versank. So manchen Abend hatte sie allein hier im Strandkorb verbracht und stets das gleiche Schauspiel beobachtet. Immer war es ihr wie ein Spiegel ihres Lebens erschienen, dessen Glanz nun auch verblich. Immer hatte es sie trübe gestimmt, datz sie alles rings um sich dergatz. Auch jetzt blickte sie erst auf. als der Amtsgerichtsrath ganz dicht vor ihrem Korbe stand. Sie reichte ihm mit leisem Druck die Hand. War wundervoll vieder. Wie eine Feierstunde, die man seinem Her-

zen grbt!" ..Gewitz, gewitzt Prüfend blickte er tt an. ..Aber mix scheint, gnädige Frau Sie nehmen die Stunde zu ernst. Sie prüfen zu viel Oh" sie schlug mit der Hand durch die Luft ..man kann niemals zu viel prüfen. Wenn man sein Leben eer und zwecklos nndet. dann soll man es immer und immer Drüsen, denn onst wirft man es weg!" Aber gnädige Frau!" Der kleine, etwas behäbige Rath schlug die Hände zusammen vor Erstaunen. Solche Gedanken! Und gerade jetzt, wo wir von diesem Stückchen Erde scheiden müssen?! Wo wir wieder nach Hause kommen?!" Sie starrte in's Leere und zuckte die Achseln. Gerade das Nachhausekommen das ist's, was mir die Stimmung verdirbt. Das Zuhause ist ia die Alläglichkeit, und gerade sie bringt uns ja das Meiste an Ueberraschungen. an Veränderungen und schmerzenden Fehlschlägen. Und so ist Heimkehr" ur mich nichts anderes als die Furcht. was wird nun wieder werden! Schwer und arau laa vlönlich die Luft. Die letzten Sonnenfunken wc ren im basier verblichen, und der trübe Abendhimmel lag plötzlich voll chwerer Wolken. Wir wollen lieber gehen, gnädige irau. ürnno raubt Einem den Athem. Das Sprechen wird schwer. Und der Wechsel in der Natur er legt sich auf unsere Stimmung." ' Sie nahm seinen Arm und erwiderte nichts. Dann gingen sie an den Musikkapellen vorbei, bis weit hinaus, wo die Dünen die freie Insel schützten. Es mutz recht traurig fern, fmg der Rath wieder an. ..wenn einem die Heimkehr schwer wird." Ob es das ist," gab sie zurück. Und man prüft deshalb doppelt, was war. und grbt sich Nicht so leicht zu frieden. Als ich vorhin da so allein satz, und Sie dann wieder zu mir tra--ten, da da " Ueber ihr Antlitz zog ein feines Roth. Da war's mir doch, als mützte ich Sie fragen, warum te gerade hier sechs Wochen lang sich meiner so angenommen haben, und in all den langen fahren, die wir uns kennen, sonst nicht. Ich gestehe, es war ein Mitztrauen! Aber es satz mir seit Tagen am Herzen, es war auf einmal nicht mehr zu unterdrucken!" Gab ich dazu Anlatz?" Rein. nein. Aber mein Leben hat es fertig bekommen, datz ich an nichts Uneigennütziges mehr glauben kann, datz ich alles, was man für mich thut, für berechnet, für ausgeklügelt halte. Sie haben es ja mit angesehen, wie man meinen Vater, diesen stillen, alten Gelehrten, betrog um Stellung, Ehre und Vermögen. Sie haben meine Ehe mit erlebt. Sie haben Ach, was rede ich von alledem! Wenn Sie es recht bedenken, werden Sie mich um meines Mitztrauens willen nicht tadeln können." Tadeln " Er schüttelte leise den Kops. Tadeln gewitz nicht. Nur bedauern und beklaaen. Denn daS Leben ist schön, und trotz aller schlim men Erfahrungen kann es so viel des Glücks noch bringen, so viel datz es uns mit Staunen erfüllt. Seine Au gen leuchteten so hell, datz sie sich verlegen zur Seite wandte. Sehen Sie, gnädige Frau ich wutzte nicht, gnädige Frau, datz auch Sie hierher fahren würden. Ich habe diese stille Insel aufgesucht, um Ruhe zu finden, Ruhe und Frreden. denn ich bedarf der beiden guten Dinae wie jeder, der allein mit seinem Herzen im Leben steht. Und als ich Sie. gnädige Frau, dann hier traf, mit dem traurigen, melancholischen Zug um die Lippen, da da war's mir doch, als hätte ich Ihnen ein werna. helfen müssen. Durch seine Stimme ging es wie ein leises Zittern. Da richtete sich Frau Hertha hoch und reichte ihm die Hand. Nein," sagte sie entschlossen, nein, Herr Rath. Sie sollen mich nicht für undankbar halten. Ich gestehe es Ihnen gern: Sie haben mir viel gehalfen! Und ich danke es Ihnen, wie ich nur danken kann. Aber ich will Ihnen auch etwas sagen, was verschwiegen und Geheimnitz bleiben sollte für alle Welt!" Sie sah ihm starr in die Augen. Am Tage, bevor ich diese Insel hier aussuchte, war das letzte Band zwischen meinem Gatten und mir endgültig zerrissen. Da war ich hierher gereift, um mich aufs Neue zu sammeln, um endlich zur Ruhe zu lammen. Doch ich fand die Ruhi

nicht. Die Wunden brannten, die

Narben schmerzten! Und oa Sie bitz sich plötzlich auf die Lippen, aber mit schnellem Entschluß fuhr sie dann fort: Und da reifte der Entschlutz in mir. dies Leben von mir zu werfen " Frau Hertha!" Ein Lächeln zog über ihren zusam mengekniffenen Mund. Lieber Rath, ich habe es nicht gethan, und ich werde es nicht mehr thun. Sie haben mich davor bewahrt. Sie allein mit Ihrer Fürsorge und mit Ihrem guten Herzen." Unwillkürlich reichte sie ihm die Hand. Er ergriff sie fest und führte sie an seine Lippen. Es wäre auch wirklich schlecht von Ihnen gewesen, schlecht und unrecht." Deutlicher aber noch als je wurde es mir dann klar, datz alles in meinem Leben hätte anders werben können. .v. .,v...v uuviis am ji lUHUtll, wenn mir immer - immer freunde zur Seite gestanden hätten. Warum kümmerten Sie sich rüher eigentlich nie um mick? i Mr,n ,rn rXrnh meines Vaters Haus. Sie lebten die letzten, die schwersten Jahre mit mir 1 I u ' in einer (ötabtr Warum?" Ein trauriges Lächeln verzog sein Antlitz. Durfte ich es vnui i m. tn.,t. l- m .. Sie kannten doch meinen Gatten. aam v r , . .

ivuön uvuf, uuk et icuni ivai,'jt9 r.j. tu-, srr. cr- rrtri

hrrWna nrrn,s2 ,,K st sn 2sa TZ r rLi ''""7' 'Tu als er sich verlobte! Warum sprachen &4 XAmnTa r i'. W- '" IWil Hl UlllMCW Vater?" Wieder schlug er die Hände zusammen. Min Gott was war ich denn Vtmts2? Krrt Hin. (Unt.... I iCI.. uimii nnuuuwii vi.ui Mensch, der Aussicht hatte, ein noch ,f,i. osffffnr W2 taul ärmerer Assessor zu werden. Was hätte ich mit meinem unscheinbaren Aeutzern gegen den eleganten, gewandten Menschen, den Sohn eines so hohen W,imi0rt rtit2r?4-f 1'nnrtn9u Vv..i.w.i, uuui.ui wmn i I cv tsi r fi. . "3TLe sd,lCn;" Ä'u enl. Alle schwiegen aus Re pekt vor ken. I f , , I 11 dein Herrn. Und nur ewn hatte Muth. Der schrieb wenigstens, aber oyne jcarncn. Der Rath wandte sich plöklich ab. Ein Zittern uoernes seine behäbige ?3j m 5 Gestalt, und er kam ein wenig :chwanken i tZ. r . ,. Da fatzte sie lhn an der Schulter t t. , , und drehte ihn zurück. ..Sie! Sie mrtrn ,L?" ? k i c cv Er neigte das Haupt. Ja ich bin's gewesen! Und Sie können ftch uw,.. .2 2. denken, wie schwer es mir geworden. Wir waren Korps'brüder. Wissen Sie. was das beitzt? - 5ch habe mich - Ich habe mich verachtet damals und bin freiwillig aus dem Korps ausgetreten." Oh dazu war kein Grund. Sie m O" CtfVl I ft f ogten keine Lugen. Meine Schuld war s, da ich hnen nicht geglaubt Und dennoch war s ein Verrath. wutzte es und konnte doch nicht a" nVai SP; . Aber was veranlatzte Sie dazu? Wenn S schon nicht den Muth hat1 8 mttn' )tn -5 Mutz ich es sagen? iew Antwt gab ihm eine Frage zurück: wucn re ok rimltbT mir noA erisfemeren? KIoNm 7 v"7 Sie meinem Herzen eme neue Last au - erlegen, d des Grubelns und Zweim.: t; u,. . , , r,S Zl beschwörend hob iV lu Jfttt mit dem Blick zu Boden, so als schämte er sich. iag:e er ganz iW: Ich - im cm'i l cm c hl , m eoffmkm Munde, affin Ärrt Äl.'M lug s die Hände vor das Gesicht starrte "U1 "U3 ' . rr. , . , ri Seien Sie nicht böse! Ich mutztk es doch sagen endlich einmal! Ich Habs m so lange Iah mit mir herllmgeiragen. oaoe oon weitem geMnoen unv ynen mcht he sen Jhztn niy nnoern 0nnc, Das Leben spielt so sonderimi , uuö iuu mu rnn eriragen

mllnen keine Tschehns gewwe, ebbes zu sage Sie zwang sich zur Ruhe. Sie ha- un sin fort. Wann ich Widder komben Recht. Das Leben spielt sonder- me hen nnnt un du bost dein

bar. Hoch über uns da sitzt sie - die Vernunft! Nun machen Sie mir einen VorWurf! Ja. konnte ich denn anders? Hätten Sie und alle Anderen nicht gelacht, wenn ich damals gekommen wäre?!Sie schüttelte energisch den Kopf. Ick nicht ich sicher nicht M Hertha!" CS klang so froh und hoffnungsvoll. Ich hätte nicht gelacht! Ich war so jung, ich wutzte so wenig vom Leben, Wäre einer gekommen und hätte mir ein Herz gezeigt, nur eine leise, weiche Spur von dem. was über die Vernunft hinausragt, ich ich hätte Aber lassen Sie uns gehen. Dort kommen Menschen." Verirrt und autaereat inn 5,, ikn mit sich. , -j 4. O l" ' i r ' Am anderen Tage reisten sie beide zurück. Still waren sie auf der Fahrt, viel stiller, als in den sechs Wochen vorher, aber über ihnen lag eine h?itere Ruhe. Wenn die Sorgen und und Schmerzen von uns genommen sind, dann ist's ja immer, als kehrten unsere Seelen heim, als fänden wir mit ihnen eme neue Heimath. Dann wird das Leben wieder, werthvoll und ergiebig und froh erscheint die Stunde, wenn auch der Himmel sie färbt. Die Erwartung ist es und die Hoffnung, die chr die Schönheit geben.

MklK KaVersack's Schreibebritf,

No. 46t. Äeöbrter Mister Editbor! Sie wunnere wahrscheinlich, ob in die ganze Zeit wo mir, das meint mich v rr -f n m"ir -ci o r :M .JUW4Wfi "ül ?' Z - 9" tLS Riekanznidehschen UN ob se sattttseU war. daß MN NÜ heim wäre. Ich will Ihm heu! e wenig nformehschen da vnwwec gewwe. Der Christ Hot jede Woch en serten Emaunt hingeschickt, bikahs er Hot doch for die Fämmillie proweide müsse. Die erschte paar Woche Hot's ..jti r. ? rvrjt-..rjt geglllli, ais 5v. e 0!e ajen a ganz xt nu vT wn& 1 nr gut gleiche deyt, bikays se not gar mu W F Hot gesagt, er hätt nie nit gedenkt, datz Z: iL r :.r ,.. in iqiu Uww iA4. takMM am Wl AWktl&4 luS44 V, 1UUIIU UU3 IVUQl WUUll hätt er schon e lange Zeit zurück seine Dotts gepackt un wär fort. Well. das Vergniege Hot mt lang gedauert, Uff en schöne Dag Hot der Mehlmann . mm , . (tv..: nanu .-ÄrfA von e ubracht for Gudds wo die Slma gekauft Hot. Die Bill Hot zu siwwe un fufzig Dahler emauntet. Das war nur en Starter. Mit jede Mehl sin die Bills kom. me von Schuhstors, Groceries un so r . nr c.:ri . .? rjttt; UN irciu .min r c llllttz uiuuuM Mh geworde Er Hot en rZ mm s,;. UlIVfc VIV VlWl UVIVIVV, IIIU VUIV Frau en Egriement zu erziele. UN sic daß er sie jede Woche Geld r: Kf. r u v,; c;r 1 UlnJ 'VS ebbes zu lewe hätt. Das Haus hätt se for nattings un se braucht for den Riesen keineRent zu bezahle. Der Lahier war auch yinqanqe un yot qe agl: T? nXJiJ SS- L. Stut l ,,..'U ai juiviiuu. ,i in iv siiv i 17 iJz. m.r:r'J0V li ri Z VpV)l0.,Kn. V ifVl gCUljl, wann Sie denke dehte. daß sie e Haus Q ... J 'a SlkZ Sil Är ha.lwes Dutzend Kids in Kleider UN ZXSSttS lde konnt m x : fartr Zahlet UN acht Schuhs halte un for se all Futter proun neunzig Cents per Woch. dann wäre Sie arig mitztehken. Un wann Sie iwwerhaupt nit so schnell wie passibbel wldder Helm komme dehte, T V.VVV nvilli .W......V vv.v, bann font Se for Trubel ausgucke, är nit die Frau wo sich von so n eenfellige Feller an di Nos erum che deht losse." Wie der Christ das gehört Hot, do Hot er alliwwer geschimmert un Hot hardlie e Wirt eraus Schlietzlich sagt er: Meik. kst du. datz s7mlch for en Trubel mache kann, ennihau?" Do kann m rmfZ -Kr; ir - , gA, U n , gß u nn a v,ri. rr,n ,'"" VT!1. rommc ouot. Dann not er wr e ois coc Trubel Angst. Ich hen ihn auch e s von mein Meind gewwe Was werd se dich for Trubel mache könne? M all was se duhn kann, g se sich von dich diewohrse lätzt. an f L I L willst." Die- ? - ggt, ei schütt seh ixuii, ICO IDIU iciur AUiriuuiu ucu. y " S m gewest! .Well, dann will ich dich emol ebbes .. V ..r,7l i ii ijr !nr r:.i t.p I fTÄW'ÄTi reitewe dein Stoff Widder em, ich MnU bu werft ja alles in e Cigahr. yz nne. un mach datz du ydi mein Hs komme buhst. Denkst Du ich wollt Trubel mit deine Alte ? Natt bei e Tschock füll; also du feffc skidduh!" Der Christ Hot da gctslnne A wann er nit bis drei ,ähle könnt: awwer ich hen ihn gar Verschwindungspunkt noch nit gesucht, dann lotz ich dich for Burklerie und Lahrsennie erreste." Dann sin ich fort un sin nach die Zittiehahl. Dort sin se all arig plessent gewese un der Mister Mehr Hot mich gleich gefragt, 50! in seine Ossis zu komme. Er Hot qesagt: Mister Scheriff. ich hen das Plescher. Jhne mitzudheile, datz Sie nat giltig gefunne sin morde. Das meint, das Kammitthee 'Hot sich kanwinzt. dah es e nätscherell Ding is, datz die Zittie kei Geld Hot un for den Riesen hen Sie auch keinS nemme rönne. Also is Widder alles beim Alte un mer wolle uns Widder vertrage." O, no, hen ich gesagt, so iesig sind ich 5 vwer doch nit! Ich verlange for mei gespeulte Repputehschen Demmetsck un so kein kleine. Alle I i v . . n!.t.f n. t. ijt r. Piebels in Taun gucke mich scheel an. als wann se sage wollte: Do geht auch einer von die tröstet Zittie Affiscbels; awwer mer Hot ihn nicks pruhfe kön--ne." Nosserie, so lotz ich mich mt triete. Ich verlange in die erschte Lein drei dausend Dahler käsches Geld; enEckstenschen von mein-Schapp for zehn Jahr un alle drei Jahr e Rehs in mei Sällerie. biseids das will ich. datz Sie in den Pehper e Ecksplenehschen von die ganze Geschieht poblische un drin sage, datz kein Mensch daran gedenkt hatt.mich ebbeö nachzusage, bikahs ich wär der beste Afsiser wo die Zittie hätt un eö deht

kein Mensch an meine Strehtheit un

Annestie baute. Wann Se das all duhn wolle, dann sin tch sattrsfeit un wann Se's nit duhn wolle, dann gehn ich an die Kohct un dann duht's Jhne e darnseit mehr koste. Also Sie könne Ihre Tscheus nemme un ich gewwe Jhne drei Däg Zeit. Ihren Meind uffzumache." Der Mister Mehr Hot gesagt, er deht denke, das wär e wenig hahkisch un ich könnt auch sättisfeit lein, wenn er die Notiz in das Pehper poblische deht. Do hen ich uwwer dorchaus nit mit ihm egriet. Ich hn gesagt, ich hätt meine Leiersch gesehn un die dehte sage, datz ich en kliere Kehs for Schlender hätt un wann ich do nit fufzig Dausend Dahler eraus schlage deht, dann dehte se die ganze Zittiehahl fresse. Se hen sich auch bereit erklart, den ganze Kehs frre of Tschartsch zu händele. Der Mister Mehr Hot gesagt, er wollt emol die Sach iwwerdenke un wollt auch erscht noch emol mit den Mister Baldrian tahke. bikahs der wer in den Kehs so viel interetztet wie mich selbst. Ich hen ihn recht gewwe un sin fort, un in mein nächste Schreiwebrief wer'n Se ausfinne. wie die Selma rehwen geworde is. Mit beste Riegards, Juhrs trulie Meik Habersack. Eskweier un Scheriff von Appel Jat Höbe Terrer Kaunhe. Die Franzosen i Berlin. Ueber die in der deutschen ReichsHauptstadt lebenden Franzosen fällt ein französischer Schriftsteller. Luc Gersal, ein interessantes Urtheil. Die Zahl der in Berlin lebenden Landsleute so schreibt er ist verhältnitzmätzig gering. Trotzdem bleiben wir, dank dem Prestige unseres Namens, keineswegs unbeachtet. Unter den Franzosen gibt es besonders Köche, Pastetenbäcker, Sprachlehrer, Scherenschleifer, Modisten, Swdenten, Diplomaten und einen Botschafter. Sie bilden also eine sehr gemischte Gesellschaft. Es hetze furchtbar übe:treiben, wollte .aan behaupten, dag sie sehr zusammenhielten. Etwa ünfzig von ihnen sehen sich mhrlich einmal am 1. Januar in einem Salon der Botschaft, wo ihnen im Namen ihres Mutterlandes ein offizielles Glas Champagner geboten wird. Im Uebrigen ignoriren oder mitzachten sie sich gegenseitig. Die Köche blicken geringschätzig auf die Sprachlehrer herab, und diese spötteln wieder über die Studenten. Die Diplomaten fe hen mit Geringschätzung auf alle, blotz nicht auf die Köche. Der in Berlin eintreffende Franzose wird von seinen Landsleuten nicht gerade mit freundlichem Gesicht em pfangen; wenn ihn Jemand in seiner Sprache höflich und liebenswürdig anredet, so ist es gewöhnlich ein Schweizer, Russe oder Rumäne. Ein geübtes Ohr hört es einem Franzosen bald an, wie lange er sich schon in Berlin aufhält. Nach zwei Mona ten spricht er ungefähr ebenso viel Deutsch, wie eme mechanische Puppe; nur datz er statt Papa und Mama Bier, Kellner, Zahlen, Rumsteak sagt; nach einem Jahre kann er sich schon allein ein Eisenbahnbillet lösen, nach zehn Jahren endlich hat er sich von der Schwierigkeit, Deutsch zu lernen, überzeugt und endgültig darauf ver zichtet; inzwischen hat er seine Muttersprache halb vergessen. Die Köche sind im Allgemeinen ziemlich joviale Herren und spielen leidenschaftlich Billard; die Sprachlehrer müssen sich entsetzlich schinden, und die Gesandtschaftsattaches füllen die Mutzestunden, die ihnen die Republik verschafft, damit aus, datz sie im hohen Cylinder vom Pariser Platz nach der Leipziger Stratze und von dieser nach dem Pariser Platz promeniren. Bon den Modisten zu reden wäre indiskret, es bleiben also nur noch die Studenten. Diese mischen sich wenigstens ab und zu in das Ber liner Leben und bemühen sich, es zu verstehen. Sie kommen bisweilen zusammen, um zwanglos miteinander zu plaudern, zu lachen und dle Um qebuna Berlins zu besuchen und darum werden sie von der Mehrzah ihrer Landsleute sehr geringschätzig behandelt. Die Franzosen werden in Berlin sehr gut aufgenommen, ja, die Gesellschaft sucht sie: es mag bei aller Herzlichkeit eine gewisse Reserve obwalten, aber die Thatsache bleibt -bestehen, datz die Berliner Famili: Werth auf den Verkehr mit uns legen. Unsere Manieren, unsere Ideen unser Geschmack, unsere Ausdrucksweise interessiren sie, namentlich wenn wir Pariser sind. M i tz e r f o l g. Nun hab' ich mein ganzes Mobiliar versilbert, und was hab' ich davon? Ne Kupfernase!" Ihr Testament. Hat denn Ihre Frau nicht einen legten Willen hinterlassen?" Nein, nur einen letzten Unwillen!" Leipzig. Geh. Hofrath Prof. Dr. Wilhelm Scheibner, Vertreter der Mathematik an der hiesigen Universität, konnte kürzlich auf eine fünfzigjährige Thätigkeit als Universitätsprofessor zurückblicken. Der Senior der hiesigen philosophischen Fakultät steht im 81. Lebenswahre. .

eschaftö-Kalender. Putzmacherin.

sugufta Lange, rpert.Ptzmaerin. .19 iD.l.l..f.MI sW io ?us,uuju,r,i, vr. erzte. E. . Ihoma. io R,won iaypooi ffi V 1 X ..ka , ' ,rt , v . , w.vu. owuudi ii-i om. ano x 9CJa. Blech und Metall-Dächcr. gVech- und Metall-Dacher. sowie Dachrinne nge fertigt und reparttt. ho. . flaun :u entncky ve. Neuer hone iooe. SpezialiSen. streb turlrt ohne Melier, ohne Schmerzen. Die de ' bekannte Behandlung der XeuzeU. Sprecht und lernt meine Methode. Dr. . . righa. is en Market Straße. gegenSder Terminal Station. OvMtt. EMER80 DRULEY, ro Mafia ckusettt ve. im ersten Souare. zweiter Stock, ugen nnteridt. Wien geliefert. Zu Konsultationen eingeladen. Tapeten. apeten. Ich hänge und liefere lapet. T.l.hhnn lala Waarev'Adlieferuug. Maaren abgeholt und adgeliefm. MäKigr reis U Schnelle Bedienung, tl Süd Pennsylvania St, eu 6ift; lt. Main 1489. 6. X ufttn. ig. Leimenbeftarter Whttlett & Tulver. Leichenbestatter. 18 . Sllru oi -3 PtT Zclfhhan ,I K1LA- I 4&niti u shnson, Hafzler & George. 867 afiachufett re.. sj uepyone : eu es ; u. vtaiu iso. lvrecheu deulfch. Grundetgeulhum. Milliam P. Socwell. VrundeigenthumS Uai, und 4 Baldwiv lock, SSdweft Ecke arbet und Delaware Straße. Reuer Phsne 1754. Patent'Auwalt und Jngeuieur. -hompsn R. Bell, 401 Sak bände. Zweig ' Office: afhington. D. E.. ew Phone 19. Keuerverficherung-Grundeigenthu. 3acob Buennagel, Zimmer 5 und 9, Ro. L), Süd Delaware Straße. Finanzielles. xrt lt'hen Selb auf Möbeln und Pian .'i. ohne die selben weazuneomen. venio aus uyren uno Diamanten. Central Lc an E?.. ?08 täte tfe log. F. j. slack & Co. SuuS- und Schilder Maler. DeeorattonS. nnd. AreSeo Malerei. Z ccncnc i Ansftatftrnug . ...26 Kentucky Avenue... SUeS Televbon 1726. Die nenefte Modcblnme. Die C?07qine. diese schöne, kräftige, nur durch die allzugrotze Rez?lmätzigkeit etwas monotone Blume, die Zierde der Gärten im Herbst, soll jetzt zu neuen Ehren gelangen und sich den Platz wieder erobern, den seit einigen Jahren ihre japanische Schwester, die Chrysantheme, durch ihre phantastische Gestaltung eingenommen hat. Die Georgine oder Dahlia der neuen Mode ist nicht mehr jene kreisrunde, wie aus kleinen Tuben zusammengesetzte Blüthe, deren einzige Variationen die Größe und die Farbe ausmachen. Die französischen Gärtner haben es sich zur Aufgabe gesetzt, ihr das zu geben, was ihr bis jetzt fehlte: die Abwechslung. Sie produzirten Georginen in allen Farben, die so groß sind wie die schönsten Chrysanthemen. Kaktus georginen mit spitzigen Blättern von derart kapriziöser Form, daß sie aussehen wie Pseudochrysenthemen, und schließlich grüne Georginen, deren Kronenblätter so breit sind, datz sie den Kamelien ähneln. Böswillige Miether. Nahezu 10.000 nicht empfehlenswert Miether verzeichnen die Berliner Grundbesitzer in ihren Schutzlisten. In diesen sind aufgeführt böswillige, zahlungsunfähig oder aus sonst nem Grunde nicht empfehlens werthe Miether. Die Liste, die früher nur für die Mitglieder des Bundes bestimmt war, wird jetzt auch den Grundbesitzervereinen der meisten Berliner Vororte überwiesen. Diese tauschen die Listen ihrer böswilligen Miether" gegen die Berliner aus. D t f t x a g e ist auf Rigi Kulm der erste elektrische Wagen der Arth-Rigibahn angekommen. Die schweizerische Bundesbahndirektion verfügte, daß mit 2lusnahme zweier periodischer Luxus züge im Simplontunnel keine von Dampflokomotiven geführten Züge mehr verkehren sollen. Bei den elekirisch geführten Zügen beträgt die Fahrzeit Brig-Fselle 20 Minuten 30 Sekunden. Umgekehrt 29 Minuten 30 Sekunden. Fachleute ud zuständige amtliche Stellen erklären den elektri schen Bahnbetrieb im Simplontunnel als gesichert und bleibend. Geeignet. Chef: Ich brauche einen Herrn für mein Auskunftsbureau. Es muß jemand sein, der alle Fragen beanlWorten kann und nie den Kopf verliert.Bewerber: Dazu bin ich der richtige Mann! Ich bin Bater von acht Kindern?-