Indiana Tribüne, Volume 30, Number 54, Indianapolis, Marion County, 25 October 1906 — Page 6

Jüdinn Tribune, S Oktober 1906

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f-HlIcJT krJ V" ett vielen, vielen Iahren, t Dutzenden von Samilien war und ifi Ar. August Köuig's Kamburger KrusUhee Dt alte ,uerläßige Kur gegen Jinis und JEungen jCeiden. r wärmt, beruhig, erquickt, furirt. In Original Packten, Prell 25c F. J. Hack & Co. Saus- und Schilder-Maler. Tc .orattonS und' AreSeo Maleret. Scenerie nSftaffirg. ...26 Kentnlky Avcnuc... eueS Televbon 172. H. G. Sponstl ...Backerei... Zwetscheu- nnd Apfel - Kuchen. 1030 Siid aft Str. Butter Riuge 10c chter Pumpernickl ärmstes Noggendrod Malzbrod Rarktftand 5 e und Columbia Vrocery Co. Steuer keledhon 9261. Reinhold Stark. Haus-, Schilder-, . und , . Fresco-Maler, Holzmalerci, ( Oraining meine Spezialität, o. 40 West Malimo nd Str. Reun Telephon 9733. Aerzte. Dr. Paul F. Martin, rakttfcher Arzt O Ehinng. Sdrechftundeu: 11.001. tao .00 taaliM Sonntag : Ans Verabredung. , Willoughby Gebäude. 4 Mord Vieridia fcif Tel., Main 4414 Wohnung : iv Nord e Jersey 6lr. Telephon: Mais ; 9r Dr. Carl Q. Winter Deutscher Arzt. (M bandelt alle akute nnd chronisch' nmkbett. Eveziell Rheumatismus, Rectn' und Frauen'Arankheite. Office : 14 weft Ohio Strafet. Office.Stunden : 1011 Vm. 34 N Sonnlags 9.3010.30 Vm. Tel. neu 4d Wohg : 1 250 Madisou vnn Telephone , Alt. 2026. , eu, 8282.

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Dr. j. A. Sutcliffe, Wund -Arzt, Geschlechts, Urin und Rectum Krankheiten, Office : 1 55 Oft Market St. Tel 94? Osa.tuaden: , b 1 Ntz? Vm.; b 4 Uh,

Ebische Nachricht. Mttcrdeutscye Staaten. Bernburg. Unter dem dringenden Verdacht, den Arbeite- Bor?ierrann am 7. August i'N Freyhold'schen Steinbruch in Adesteot in oie

liefe gestoßen und dadurch geioottt zu haben, wurde der Steinöruchs-ir-ocitcr Weise, der mit B. zusammen gearbeitet hatte, verhaftet. Dieser Zage gerieth der Ranciirer Ritteröusch xv$ Querum auf dem hiesigen Ostbahnhofe mit dem link?:'. Fug in das Herzstück einer Weiche und kam so unglücklich zu Fall, daß ihm von dem i.airenben Wagen er Fuß adfahren wurde. Der Scfctoiroerlentj tiurde auf einer Traqbah.e nach dem Marienstift geschafft. Dessau. Die Askania-Werft der Gebrüder Sachsenberg in Roßlau. die vornehmlich Rhein- und Elbdampfer baut, ist durch Feuer theilmeise zerstört worden. Die Schlosserei und Tischlerei sind vernichtet. Der Betrieb ist unterbrochen. Helmstedt. Fabrikbesitzer WilHelm Lefeldt erhielt das Ritterkreuz zweiter Klasse. Homburg. Beim Baden in der Saale ist der 14jährige Sohn der Familie Eduard Leutbecher ertrunken. Der Knabe war unter ein Floß geratbn und konnte sich daher nicht itU ten. Jena. Der ordentliche Professor für alte (schichte an der Universität Heidelberg, Hofrath Dr. A. v. Domaszewski, hat einen Ruf als ord. Professor an die Universität Jena erhalten als Nachfolger des am 11. Juli verstorbenen Ger). Hofraths Professor Dr. Heinrich Gelzer. M e i n i n g e n. Der Herzog ht daS Pensionirungsgefuch deS Direktors des Meininger Hoftheaters, Hofrath Paul Richard, in einem huldvollen Handschreiben genehmigt. Paul Richard gehörte dem Meininger Hoftheater - Verband seit 1871 an, 1877 wurde er zum Regisseur, 1892 nach dem Tode Ludwig Chronegks zum Direktor des Meininger Hoftheaters ernannt. T a m b a ch. Bei nnem Gewitter schlug der Blitz zweimal in die Bierbrauerei und Nebengebäude des Stengeloschen Gasthofs. 'Ein Blitz zündete, und binnen kurzer Zeit standen die Gebäulichkeiten in hellen Flammen. Sie wurden völlig eingeäschert. Viele Futtervorräthe und Einrichtungsgegenstände wurden vernichtet. Das Vieh konnte gerettet werden. W a s u n g e n. In der Bachstein'schen Holzwaarenfabrik wurde der achtzehnjährige Maler Heinrich P!ülc ler beim Lackiren der Transmissionswelle von der Transmission ersaßt und so schwer verstümmelt, daß der Tod sofort eintrat. Sachsen. Dresden. Das 25jährige Jubiläum ihrer Arbeitsthätigkeit bei derselben Firma konnten vor Kurzem feiern der in der Buchdruckerei der Dr. Güntz'schen Stiftung beschäftigte Rotations - Maschinenmeister Emil Renner und der Vorarbeiter und Zuschneide? Reinold Rose bei der Gum-miwaaren-, Hosenträger- und Bandagenfabrik Maximilian Rost, hier, Görlitzer Straße Nr. 28. Annaberg. Dieser Tage feierte der Posamentiermeister Traugott Ferdinand Schaarschmidt sein 50jähriges Bürgerjubiläum. Bautzen. Die in der Mitte der 30er Jähre stehende Ehefrau des Lohnfuhrwerkbesitzers Rohark stürzte vom Scheunenbooen auf die Tenne herab und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Siebenlehn, Auf dem Grund, stück des Essigfabrikanten Moritz Plee brannte ein Hinter- und Nebengebäude vollständig nieder. Das Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Thum. Von einem schweren Un fall wurde die Familie des hiesigen Fleischermeisters Börner betroffen. Beim Emporziehen eines geschlachteten Ochsen mittelst eines Seiles und einer Winde riß das Seil, und die Last traf beim Herabfallen den 16jährigen Sohn des Meisters derart, daß er eine Schädelverletzung erlitt und bi. nen kurzer Zeit starb. Zedtlitz. Letztens ereignete sich hier ein recht bedauerlicher Unglücksfall. Ein leerer Erntewagen überfuhr auf der Mühlqrabenbrücke ein zwei Jahre altes Kind des Kutschers Lindner, das dort eingeschlafen war. Das Kind war sofort todt. c&uzetnbuvQ. Luxemburg. Bei reger Betheiligung fand das Begräbniß des frü' heren allgemein geschätzten KantonalGeometers M. Prim statt. E t t e l b r ü ck. Das znxijährla? Töchterchen des Handelsmannes Ter rens fiel in die Wark und fand den Tod durch Ertrinken. Grevenmacher. Zum städtischen Musiklehrer in Grevenmacher wurde Herr Spoaen, früher in Esch, ernannt. Wasserbillig. Der in der hiesigen Thonwaarenfabrik beschäf tigte Arbeiter I. Schlarp kam mit der rechten Hand so unglücklich in eine in Betrieb stehende Presse, daß ihm ei Kinaer abaeauetscht wurde.

Ser getektiv. Humoreske von Teo von Tor. Auf dem Bureau des Reviers war der Teufel los. Hauptmann von Kersch hatte ohnehin einen etwas kurzen und scharfen Ton, der zur größeren Hälfte seinen Weg durch die Nase nahm und immer so klang, wie Nrrre'ment" oder Prrrräsentirtaß Ewääärr." Dabei sah er aus. als wenn er niesen wollte. Seine Leute standen beim RapPort Wie festgewurzelt. Keiner wagte, auch nur Pips zu sagen ganz abgesehen davon, daß ein wohlerzogener Schutzmann im Dienst überhaupt nicht Pips sagt. Wer äs) in drrei Deibels Namen hatte denn Wache gestrn auf dem Lindenplatz?" Zu Befehl, Herr Hauptmann ich", meldete sich der Schutzmann Müller IV (Nr. 8642). indem er zwei Schritte vortrat. Und Sie haben nichts bemerkt?!" Nichts, Herr Hauptmann." Das versteh' ich nicht hören Sie mal! Ein Mensch mit solch 'nem Affen, wie ihn der Ausgeraubte hatte, bewegt sich doch nicht wie'n frischgeölter Floh! Wenn Sie den instruktionsmäßigen Rundqang gemacht hatten, mutzten Sie ihn unbedingt bemerken und im Auge behalten. Aber" hier trat er dicht an den Schutzmann und machte wüthende Versuche, ihm einen von den blanken Knöpfen abzudrehen .,ie haben eben, wie der Schweizerkäse, die Augen immer da, wo nichts ist! Wird nicht viel mit Ihrer Karriere bei uns. mein Lieber! Portier werden, Vizewirth oder so was! Mai 'n Radfahrer aufschreiben kann jeder Hannepampel. Lieber dafür sorgen, daß das Revier nicht in Verruf kommt durch so 'nen verfluchten Kerl von Leichenfledderer. Drei Nächr hintereinander! 'n Skandal ist's! Verstanden?!" Zu Befehl, Herr Hauptmann." Müller IV trat stramm zurück. Er wußte, daß der Vorgesetzte schon seit drei Wochen eine kleine Pikanterie" auf ihn hatte. Die Anspielung auf das Radfahrer aufschreiben" war nicht ohne gewissen Bezug. Er hatte sich nämlich einmal den Biereifer geleistet, den Herrn Hauptmann in Höchsteigener Person zu Buch zu brinrn, als dieser Abends in schneidigem ivil, aber ohne Laterne an ihm vorheigesaust war. Der Herr Hauptmann 5)attt zwar den üblichen Thaler eregt und den strammen Hüter des Gesetzes unter füßsaurem Lächeln für seinen Eifer und für seine Achtsamseit auch noch belobt aber ein Stachel war doch zurückgeblieben. Hier nd da bekam ihn Müller IV an ir5cnb einer empfindlichen Stelle zu spüren. Hauptmann von Kersch beendete die Dienstanweisung für den Tag und wollte eben nachdem er noch zwei besonders scharfe Leute für den Wachtdienst auf dem Lindenplatze ausgewählt die Mannschaft entlassen, als der Revierschreiber Strupat seine rothe Nase vom Pult erhob, sich dienstlich meldete und mit einem überlegenen Blick auf die Schutzleute sich anheischig machte, die Fledderer noch heute Abend ohne Weiteres abzufangen. Wachtmeister Strupat war wegen seiner quartaliter unbezwinglichen Vorliebe für geistige Genüsse vom Straßen- und überhaupt vom Außendienst dispensirt. Auch im Uebrigen ein unsympathischer Kerl und gefährlicher Zeitgenosse, der die feuchte Nummer in seiner Conduite durch Schweifwedeln, ja selbst durch gelegentliche Angebereien wettzumachen suchte. Während der Maßregelung seines Kameraden Müller, der er mit behaglichem Schmunzeln lauschte, war ihm ein erleuchtete? Gedanke gekommen. Reden Sie keinen Unsinn, Strupat!" polterte der Hauptmann ihn an. Wie wollten Sie das anstellen?" Wenn der Herr Hauvt.nann m i alles Näher? überlassen wollten, bin ich meiner Sache sicher. Nur " m'Jta nur?" forschte der uitf, in dem die Hoffnung auf Rettung der Re Viersehre das begründete A!ißtrauen gegen den rothnasigen Schreiber niederrang. Nur müßten für diese Nacht der Posten und die Ronde eingezogen werden." Alfa meinetwegen," entschied der Chef nach einigem Zaudern. Und wenn Ihnen der Fang gelingt, werde ich eine Gratifikation von zwanzig Mark für Sie beantragen Setzen. Und Sie abtreten. Danke."

Der Lindenplatz eine der entlegensten Lungen" der Residenz lag in nächtlichem Dunkel. Eine schwüle Augustnacht. In d(m Laubwerk der noch ziemlich jugendlichen Bäume regte sich keins der verstaubten Blätter. Bis gegen ein Uhr, wo die kleine Destille drüben an der Ecke noch geöffnet und Gesang, streittvftt Stimmen, das Geklapper von Lillavdbällen und Boulekegeln bis auf den nächtlichen Platz gedrungen war, batte auch dieser noch einiges Leben geabt. Hier und da ein Trunkener, der die kiesbestreuten Wege entlangtorkelte oder in dösigem Selbstgespräch an einem der Bäume lehnte. Ein Kichern und Flüstern auf einer besonders ver steckten Bank oder ein Paar, das eng Umschlungen seine Liebe spazieren

führte. Schließlich starb der Platz aus

bis auf einen vermummten, hörbar schnarchenden Menschen, der auf einer Bank bei Mutter Grün Logis genommen hatte. Wachtmeister Strupat war's in einem Jndianerzioil, in dem ihn sein bester Freund, wenn er einen solchen besessen, nicht wiedererkannt hätte. Er wollte die Hallunken schon kriegen so ein infames Pack rrrrm Kleinigkeit die Schutzleute sind schlappe Kerle passen nicht auf rrrrm und nicht 'n bißchen schlau abet rrrrm man wird's ihnen schon zeigen. Am anderen Morgen wandte sich Hauptmann von Kersch zuerst an seinen Sekretarius. Na. Strupat ?" Zu Befehl. Herr Hauptmann." meldete dieser stark verlegen und den Chef aus ganz kleinen, verquollenen Augen verlegen anblinzelnd, die die Schweinehunde waren gestern nicht zur Stelle." So? Merkwürdig." Der Hauptmann legte Mütze und Säbel ab und nahm die weiteren dienstlichen Meldungen entgegen. Was haben Sie?" wandte er sich schließlich an Müller IV. Zwei Arrestanten. Herr Hauptmann, welche in der verflossenen Nacht auf dem Lindenplatz einen Betrunkenen ausgeraubt haben." Der Reviervorstand schaute überrascht auf und macht wieder sein Gesieht, als wenn er niesen wollte. Waaas in drei Deibels Namen?" Zwei Arrestanten, zu Befehl. Herr Hauptmann. Hier die geraubten Gegenstände. Eine silberne Taschenuhr mit Lederkette eine Portemonnaie mit achtzig Pfennigen Inhalt und ein Tafchenbuch " Strupats röthlich schimmernder Giebel senkte sich immer tiefer in die Akten so daß der vernichtende Blick des Chefs nur seinen Schöpf traf, auf dem die Haare sich merklich sträubten. Plötzlich aber brach der Hauptmann, der flüchtig in dem Taschenbuch gedlättert hatte, in ein schallendes Gelächter aus, das auch die verhaltene Heiterkeit der lanzst unterrichteten Schutzleute auslöste. Ein ganz unheiliger Chorus erfüllte den sonst so ernsten Diensträum. Nachdem der Chef sich einigermaßen erholt, wischte er sich die feuchten Augen und gebot dann mit einem Blick Ruhe. Hier, mein Lieber." wandte er sich an Strupat. der einen mitleidigen Erdspalt von mindestens zehn Klafter Tiefe herbeisehnte, die Uhr und das Porte nonnaie gehören wohl auch Jhnen das Taschenbuch jedenfalls." ' Er legte es aufgeschlagen vor ihn hin und gerade da aufgeschlagen. wo einer der Herren Spitzbuben mit ungelenken Zügen vermerkt hatte: Wachtmeister Strupat ist ein Dusfel." E ine blutige Eifersuchtstragödie. deren Held ein Deutscher war, spielte sich auf einem Pariser Boulevard ab. Auf der Terrasse eines Kaffeehauses saß der junge Fabrttant Deminal. als sich ihm plötzlich der Werkführer Musch mit einem Revolver in der Hand näherte. Nach einem kurzen Wortwechsel, dessen Sinn für die Umgebung unverständlich war, streckte dieser seinen Chef durch vier Revolverschüsse nie der. Ohne Widerstand zu leisten, ließ er sich dann von den Vorübergehenden zum Polzercommissariat führen, indem er nur bemerkte: Der Kerl da hat's verdient." Vor dem Untersuchungsrichter berichtete er, Deminal hätte ihm in hinterlistiger Weise seine Geliebte abspenstig gemacht. Er schickte ihn dienstlich für mehrere Wochen nach Genf und umgarnte während dieser Zeit die schöne Leonie D. . . .. indem er ihr erzählte, Musch hätte sich anderweitig verlobt. Das junge Mädchen wollte den Einslüsterungen anfangs keinenGlauben schentat, schließlich jedoch erlag es den glänzenden Anerbiewngen des Fabrikanten. Musch. der sich so prompt Genugthuung verschaffte, wird als sehr geschickter und gewissenhafter Arbeiter geschildert. Er soll einem preußischen Garderegiment angehört und dieses verlassen haben, um in Frankreich sew Glück zu versuchen. :Ku s v ä te B 1 1 h st 1 1 k e n n t n i ß. Gutherz: Sagen Sie 'mal. Zapfer, glauben Sie an SeelenWanderung? Zapfer: Nee Sie? Gutherz: Ich ganz entschieden; und ich bin fest davon überzeugt, daß ich damals ein Esel war. als ich Ihnen die fünfzig Mark pumpte. E ine bedeutende Kraft. Fremder: Na, hören Sie mal, besondere Kräfte haben Sie an Ihrem Theater auch nicht!" Einheimischer: Oho! Da kennen Sie unseren Basfisten schlecht; der hat neulich, wie sie ihn ausgepfiffen haben, fast das ganze Publikum eigenhändig rausgeschmissen." Kindermund. Elschen: Mama hat gesagt, von der Milch, die Sie uns verkaufen, würde meine kleine Schwester Pepi immer krank. Milchhändler: Na, da sage deiner Mutter, wenn die Kleine die frische Milch nicht mag, da soll sie sie kochen. Elschen: Und wie lange muß die Vepi kochen?

Durchschaut.

..Du mein süßes, goldiges, herzensgutes Männchen!' .Red' nur ich bin aufs ärgste gefaßt!"

Unerwartete Wirkung. Doktor: So. mein lieber Nazelbauer, diese kleine Einpinselung wird das Halsweh vertreiben!" Na zelbauer: Sakradi! Dees brennt ... Wo ham S' denn den guaten Schnaps her. Herr Doktor?" Beweis. Nicht wahr, der Verfasser dieses historischen Dramas ist Philolog?" Ich hörte wenigstens, er sei Hauslehrer." Das kann stimmen. nach dem zweiten Akt war schon das Haus leer!" Unangenehmer Bescheid. Krämer (zum Jungen, der einen Topf Syrup bei ihm geholt hat): Nun. wo hast du denn 's Geld?" Junge: 's Geld wär' im Toppe, hat meine Mutter gesagt." Unentbehrlich. Baron : Diese silberne Tablette dürfen Sie uns keinesfalls pfänden!" GerichtsVollzieher: Warum nicht?" Baron: Auf dieser werden uns vom Johann die Mahnbriefe gebracht!" Aus einem Zukunfts -Reftaurant. Oberkellner: (zum Pikkolo): Peperl, suggerir' dem Herrn ein Backhendl mit Gurkensalat!" Nach dem Diner. Fräulein: Ach, hatte ich einen furchtbar langweiligen Tischnachbar! Hausfrau: Ich dachte es mir schon . . . Sie haben ja nichts gethan als gegessea und getrunken! Moderne Wohlthäter. Die Feuersbrunst in der Vorstadt soll viel Unglück verursacht haben; wie wär's, wenn wir ein Wohlthätigkeitsfest arrangirten?" Aber, ich bitte Dich, jetzt ist doch nicht die Saison zu einer solchen Veranstaltung!" Kritik. Denk dir. Aribert. unser Flocki, der miserable Hund, hat mir in der Laube das ganze Manuskript meiner neuen Gedichte zerrissen." Wieso? Hast du sie ihm vorgelesen?"

derselbe. Gast (zum Hausirer): Bleiben Sie mir zehn Schritte vom Leibe!" Hausirer: Vielleicht ein Schrittmesser angenehm?" Gerieben. Sie, der Spitzmeyer ist ein Hauptkerl. Sie wissen ja, der arbeitet in allen möglichen Artikeln: Schreibmaschinen. Automooilen, Grammophonen. Darlehen, Konversationslexikas und natürlich auch Versicherungen. Neulich stelle ich ihn einer Dame vor, die mit einem eingeborenen Inder verheirathet ist. Was thut der Spitzmeyer! Er erzählt der Dame von der indischen Sitte, die Wittwen zu verbrennen.uund überredet sie richtig dazu, sich geg'en Feuer versichern zu lassen!" Traftischer Lergleich. Unteroffizier: Sie machen alle Bewegungen zu langsam und zu zaghaft, Müller! ... Sie kommen mir vor. wie ein Schuhplattler, der Eier in der Hosentasche hat!" Von oben herab. Tante: Also während deines letzten Besuches an Bord hat dich Onkel Kapitän auch auf die Kommandobrücke genommen was hast du voi, dem hohen Standpunkte aus gesehen? Nichte: Daß daß die Leutnants auch von obin herab sehr nett aussehen! Entsprechende Wirkung. Bezirksamtmann: Ich muß Ihnen meine Anerkennung aussprechen, Herr Commandant. Sie sind mit Ihren Leuten überraschend schnell am Brandplatz gewesen und des Feuers Herr geworden." Feuerwehrcommandant : O, da fehlt sich bei uns nix sag' Jhne, Herr Bezirktsamtmann, wann's a Feuerlärm giebt, lauft mir und der ganzen Mannschaft glei 's Wasser im Mund z'samme!" Bei d e r Schmiere. Fremder: Wie, sogar den Faust" führen Sie auf. unverkürzt?" Direktor: Nee; wir spielen halt so lange, bis 's Theater leer ist!" Naiv. Maler: Milch?" kostet Glas Bauer: Ach. daL ist ja nicht der Rede werth . . . malen S' unS hatt a' klein's Bild'l dafür!"

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