Indiana Tribüne, Volume 30, Number 49, Indianapolis, Marion County, 19 October 1906 — Page 4

Jndlana Tribüne, IS. ktober 106.

Indiana Tribüne. Hag,,d da dn U?a ,. Indianapolis, Ind.

Hnrtz O. Thdi .... Präfiöt. V e sed ä f t S l oe a l: Ko, 31 Süd Delaware Straße. TELßPHONE V. cnt.red at the Pott Office ot Indianapolis aa tcond clan matter. Ter internationale Kongreß für drahtlose Telegrahie. Im deutschen ReichStagSgebüude tagt seit dem 3. Oktober der internationale Kongreß für drahtlose Telegraphie. ES find 32 Staaten, insbesondere alle Staaten mit Seelüfte, also auch z. B. Perfim und Siam, vertreten ; die große ren Staaten durch Repräsentanten des PoftwefenS, der Armee und Marine Verwaltung und durch Gelehrte oder Techniker, sodaß etwa 110 offizielle Theilnehmer angemeldet find. DaS Arbeitsprogramm ist so reichlich, daß voraussichtlich vier Wochen kaum aus reichen werden, um eS zu erledigen. Seitdem vor 3 Jahren (im Auguft 1903) auf Anregung des Deutschen Reiche die Vorkonferenz in Berlin stattgefunden hat, find auf technischem Gebiet bedeutende Fortschritte gemacht worden und im Betriede allerlei unvor hergesehene Störungen und RechtSfra gen zur Sprache gekommen. Die soeben beendigten Verhandlungen des Jnfti tut für internationales Recht haben die Schwierigkeiten dieses neuen Staatöbe triebe wiederholt berührt. Besonders wie der verdiente Herausgeber der Revue du droit international publi ane", Professor Fanchille au Paris, auf die Beschwerden Frankreichs hin. desim drahtlose Telegraphie durch die Depeschenübermittelung zwischen Jta lien und England beständig gestört wurde. Die durch den russisch. japani. scheu Krieg veranlaßte HinauSschiebung dieses KongreffeS hat auch den Vor theil gebracht, daß jetzt über die Ver Wendung der drahtlosen Telegraphie in Kriegszeiten wichtige Erfahrungen vor liegen. Bei der Vorkonferenz stellte eS sich heraus, daß die von England und Jta lien der Marconi International Ma rine Eommunicatkon Company ertheil ten Privilegien die einheitliche Rege lung des neuen Verkehrsmittels sehr er schwerten. Durch das von der engli schen Regierung zugestandene Vetorecht der Gesellschaft gegen die Errichtung von Etationen anderer Systeme auf englischem Boden und durch die Weige rung, mit Schiffen und Stationen in Verbindung zu treten, die ihre Appa rate nicht von der Marconi'Gesellschaft bezogen, glaubte damals das älteste Unternehmen für drahtlose Telegraphie noch, üch der Konkurrenz der nach neue ren Patenten I arbeiten den American de Foreft WireleßZTelegroph So. in New York und der deutschen Gesellschaft für drahtlose Telegraphie, System Tele funken, erwehren zu können. Voll kommme Freiheit k gegenseitiger Störung war aber um so schwieriger zu er reichen, je größer der Aktionsradius der verschiedenen Systeme wurde. Wenn jetzt z. B. dielStation Raum bei Ber lin mit Petersburg in Verbindung ist, werden die dänischen Stationen in ih rer Thüzigkeit kaus'S empfindlichste ge stört. Die Abhilfe durch Bariierung der gebrauchten'Mellenlünge erwies sich in vielen Füllen als lganz unwirksam. Marconi mußtele erleben, daß ihm bei seiner Demonstration angeblich ftörungSftchereriDepeschen von einer Ver suchSftation in regelmäßigen Jnterval len daS verhöhnende Wort thrash da zwischen geworfen wurde. Mit dieser MöglichkeitiderStörung wurde aller ding auch daß prinzipielle Veto der Marconi'Gesellschaft gegen die Zulassung unabhängiger Stationen gerecht fertigt. Auch bei den Systemen mit der größ ten Fähigkeit zu Variationen in der Wellenlänge' stellte fich der Uebelftand heraus, daß die Störungen nicht ver hindert werden konntm. Denn bei den bisher üblichen Methoden der ruckweise erregten Schwingungen mit Jnter vollen, zeigte lfich in der Praxis, daß erst durch eine sehr wesentliche Verlän gerung oder 1 Verkürzung der Er regungSwelle dieerwünschte Unempfind lichkeit gegen eine andere im Gange be findliche drahtlose Telegraphie zu er reichen war. Erst ein Unterschied im Verhältniß von 200 zu 325 brachte zwei gleichzeitig arbeitende Apparate auS dem Bereich der gegenseitigen Be einfiuffnnz heran. Bon den Theo

retikern des Fache ist erwiesen worden, daß bei den bisher in Betrieb befind lichen Apparaten, die sämmtlich auf den zuerst von Hertz angegebenen Anordnungen zur Fortpflanzung elektrt scher Schwingungen beruhen, eine gün ftigere Abstimmung der Anrufe nicht zu erzielen sei.. Erst mit der praktischen Lösung der Aufgabe, ohne Unterbrech ung lesbare elektrische Schwingungen in die Ferne zu senden, war ein Um schwung zu erwarten. Diese Problem ist in den letzten Jahren durch Professor Simon in Göt tingen so weit gefördert worden, daß der dänische Erfinder Poulsen eS tech nisch durchführen und ein Patent dar aus nehmen konnte. Sr verwendet einen nicht sehr hoch gespannten Gleich ström, um zunächst in einem Kreise einen Lichtbogen zu erzeugen; diesen läßt er durch ein Medium von Waffer dämpfen fich fortpflanzen und auf Pas send konftruirte EmpsangSapparate wirken. Dadurch kann er homogene Erregungen in weitester Ferne erzeugen und sie beliebig modifiziren. Läßt er gleichzeitig zwei Apparate wirken, so genügt eine Differenzirung von nur 3 Prozent, um gegenseitige Störungen auszuschließen. Keiner der bisherigen Apparate kann die neue Poulsen'tche drahtlose Telegraphie stören; umgekehrt da Poulsen'fche System auch nicht seine Vorgänger. Roch ist da Poulsen'fche Patent nur w geringem Umfange ausgenutzt. Um eö zu dem auszugestalten, was man von ihm erhofft, hat fich unter Führung des englischen Kanonenkönigs Lord Armstrong eine Gesellschaft gebildet, die mit englischen und deutschen Fach' leuten eifrig an der Arbeit ist. Durch das Entgegenkommen der englischen Regierung ist eö ihr auch bereits gelun gen, das bis 1909 genehmigte Mono pol der Marconi'Gesellschaft in Eng land zu brechen. Eben dieser neueste Vorgang auf dem Gebiete der drahtlosen Telegraphie wird wesentlich dazu beitragen, die Schwierigkeiten einer einheitlichen Re gelung des Betriebes zu verringern. Setzt die Marconi'Gesellschaft ihre Wei gerung, mit fremden Systemen in Ver bindung und Austausch zu treten, noch weiter fort, so bietet die neugebildete und in England zugelaffene Amalga' mated Radio Telegraph Company die

Möglichkeit, das Netz der Stationen, die mit einander in Austausch-Verkehr stehen, auch über Großbritannien und Irland auszudehnen. ES steht des halb zu hoffen, daß der jetzige Kongreß ebenso gut zu internationalen Verträ gen führen wird, wie die Telegraphen kongresse und WeltpoftvereinSkongreffe der letzten 30 Jahre. Die Voungstown Rundschau" be richtet, daß ein Geistlicher die Trading StampS" eingeführt habe, um einen besseren Kirchenbesuch herbeizuführen. DaS wird natürlich ziehen, besonder? bei den Frauen. Aber in der Bibel heißt eS doch : Mein HauS soll ein Bet jau8 sein ! DaS BethauS zum Kauf HauS gemacht. Amerikanisch, Fröm migkeit und Geschäft zu vereinigen. In Boston läßt Onkel Sam kondemnirte Biktualien, die für seine Matrosen zu schlecht waren, auf öffentlicher Auktion versteigern ganz recht so. Mit seinem guten Magen kann das Publikum auch so etwas vertragen. Wäre dies nicht vom Publikum be kannt, so thäte selbst ein Onkel Sam fich nicht mit solcher Unverschämtheit an die Oeffentlichkeit wagen. Der französische Minister Clemenceau hat in einer Rede in Süd Frankreich bei Besprechung der Drey fuöAffaire sehr emphatisch und auS drücklich bemerkt, daß die Armee nicht das Recht besäße, fich in politische An gelegenheiten einzumischen. DaS ist ein Fingerzeig für unsere Regierung' gewaltigen in Washington. Da hatten die nniformirten Herren letzthin in Staatsangelegenheiten gar zu viel zu sagen. Da Juftizdevartement ist der An ficht, daß die bestehenden Gesetze unzu reichend find, um die Standard Oil Eompany erfolgreich bekämpfen zu können. Reue Gesetze müßten erst er lassen werden. Da können die Oel Barone vorläufig noch ruhig schlafen. In verschiedenen Staaten der Union, so in Florida und ArkansaS, ist e zu Evidenz nachgewiesen, daß da noch Lohnsklaverei und Leibeigen schaft vorkommen. E ist die ein unauslöschlichem Schandfleck für die Civilisation der größten Republik der Erde.

Da wird nun behauptet, daß die

Erwählung Hearft'S zum Gouverneur von New York so ziemlich gleichbedeu tend mit dem Einzüge Hearft'S in'S Weiße HauS sein werde. Eine sonder bare Folgerung. Hearft müßte als Gouverneur von New Dork dem Lande erst den Beweis liefern, daß er aus dem Holz geschnitzt ift. daS fich zum Prüft denten eignet. Daß man Gouverneur von New Jork gewesen ift, giebt noch kein Anrecht auf da Prästdentenamt. Herr Hearft hätte erft zu zeigen, waS er auf einem verantwortlichen Posten leisten kann wenn er zum Gouver neur von New Vork gewählt wird, waS noch lange nicht sicher ift. Amerikaner sind die Grenzverletzer. B u f f a l o, N. Y.. 13. Oktober. Ueber die schon seit zwanzig Jahren zwischen den amerikanischen und cana dischen Fischern auf den großen Seen schwebenden Differenzen verbreitet der Bericht ein ganz neues Licht, welchen Kapitän E. C. Chayter, der Komman deur des amerikanischen ZollkutterS Morrill", dem Staatsdepartement erstattet hat. Nach den Darlegungen dieses Berichtes find die amerikanischen Fischer die Grenzverletzer und es muß sogar zugestanden werden, daß die canadische Fischerei-Patrouille noch sehr rücksichtsvoll gegen sie vorgegangen ift. Der Londoner Stadtrath wird eine Petition an das Parlament rich ten, dahingehend, daß Frauen unter den gleichen Bedingungen wie Männer als Mitglieder des Stadtraths gewählt werden können. Ein großer Sturm wüthete heute in Jacksonville, Fla., und alle Ver. kehrSeinrichtungen find zerstört worden. In Miami stand das Wasser bei Hochfluth zwei Fuß hoch im Bureau der TelegraphifteN'Anlage. DaS gegen die Standard Oil Co. und deren Zweige, die Waters Pierce und die Republic Oil Co.. vom Staate Missouri angestrengte ExmiffionSver fahren ift auf den 8. November nach St. Louis verschoben worden. Die Grandjury in Lexington, Ky , hat gegen drei Wärter des Gefängniß Hospitals, welche den Patienten Fred. Ketterer todt geprügelt haben sollen, Haftbefehle erlassen, doch konnte bisher nur der Wärter Fred. P. Parris ver haftet werden. Philip Cowen untersucht jetzt im Namen der amerikanischen Einwan derungSbehörde die AuswanderungVerhältnisse in Rußland. Im Hafen von San Pedro. Cal., traf nach einer sehr stürmischen Reise die chinesische Dschunke Wang Ho" ein. die von Kapitalisten in Los Ange leS für AuSftellungSzwecke gekauft wor den ift. Neue Jncorporationeu. Folgende Gesellschaften erwirkten beim StaatS'Sekretär ihre Jncorpora tionspapiere: Die Oaktown Merkantile Com pany-, Oaktown; Capital $20,000; Directoren: Lee H. Bond. Eugene E. Polk. Caleb H. Bond und Curti H. Schulze. Die ... L. Romy Investment Co.-, Ft.Wayne; Capital $75.000; Direc toren: R. L. Romy s?., Viola Romy Bremer und Bertha Romy. Die .krön Mtlling Co.", Akron, Fulton County; Capital 820,000: Tirectoren: Jacob I. King, Harvey 3ong. Charles Smith, Byron Miller, C. W. Harter, Valentine I. Lidecker und Andrew P. Harter. Die Monarch Jron-WorkS". Ply mouth; Capital 850,000; Directoren: Alexander T. Stewart, Eugene S. Tascher, Charles A. Johnson, JameS B. Beattie, Peter I. Dolan, NovitaS B. Aspinell und T. ArtemuS Borton. Die HuftlerS Oil Co.", BrigdePort; Capital $25,000; Directoren: Ed. E. Cochran, D. L. Knappenbur ger, John T. Oliphant, JameS F. LewiS und Harry B. LewiS. Die Sicherheit Behörde vergab den Kontrakt für ein Sicher heitöSchaltbrett, welches in der Poli zeiftation mit dem Gamewell Alarm telegraph verbunden werden soll. Da Schaltbrett wird auf 81850 kommen. Dasselbe wird mit allen neuesten SelbftauSschalte Apparaten auSgerü stet fein, um etwaige Unfälle, sollten die Drähte mit HochspannungS-Drüh ten in Berührung kommen, zu ver hüten.

Der Karpfen.'

Herkunft, Wohnplätze, Nahrung nd Laichgcschäft des Thieres. pfenteiche der Mönchsklöster Beweglichkeit der Thiere-Winterschlaf und schädliche Störungen Tic Benützung des Thiere. Sin Aberglaube. Der populärste Fisch Europas ist wohl der Karpfen, trotzdem er ein Fremdling in seinen Wässern ist. Er ist nämlich ein Chinese. Die bezopften Söhne des Blumenreiches haben den Karpfen schon vor 4000 Jahren zum Hausthier gemacht. Aus China scheint der Karpf?n durch Persien, das alle Griechenland und Rom immer weiter westwärts vorgedrungen zu sein, fcis er schließlich im Abendlande Bürgerrecht erioorben hatte. Daran haben die Mönche einen redlichen Antheil, denn wo sich ein Mönchskloster erhob, wurden auch bald Karpfenteiche gegraben. Nach England kam der Fisch gegen Ende des 15. und nach Skandina vien im folgenden Jahrhundert. Seit etwa 25 Jahren ist es nach vielen vergeblichen Versuchen gelungen, den Karpfen auch in Tlmerika einzubürgern. Als, Wohnplätze sagen dem Karpfen seichte, schlammige, möglichst wenig beschattete, hier und da mit Wasserpflanzen dicht bestandene Teiche oder Seen arft besten zu. Nicht minder gedeiht der Karpfen in dem Altwasser der Flüsse oder in diesen selbst, wenn sie ruhig fließen und schlammigen Grund haben. Während man früher allgemein annahm, daß der Karpfen sich vorwiegend von vegetabilischen Stoffen, Algen, ernähre, haben neuerdings namhafte Ichthyologen nachgewiesen, daß er vorzüglich thierische Produkte verzehrt. Zur Laichzeit im April wandern die Thiere, die sonst in Schaaren zusammenleben, in kleinen Zügen aus den Flüssen in Kanäle und Gräben. Dabei sind die sonst trägen und langsamen Gesellen, die sich fast nur am Boden des Gewässers aufhalten, wie umgewandelt. Sie zeigen sich an der Oberfläche und überspringen selbst meterhohe Hindernisse mit Leichtigkeit. Zu Brutplätzen werden ruhige, seichte, mit Wasserpflanzen besetzte Stellen auserkoren. Daselbst legen die Weibchen ihre zahlreichen Eier ab. Mit Eintritt der ersten Fröste frißt der Karpfen nicht mehr. Er reinigt sich den Verdauungskanal vollständig, dessen Wände verdicken sich, der Karpfen legt sich zur Ruhe in den Winterschlaf. An den tiefsten Stellen des Gewässers liegen dann die Fische bei einander, regungslos, und so würden sie liegen bleiben, bis Frühjahrsthauwetter eintritt, wenn nicht Störungen vorkämen, die sie aus dem Winter schlaf aufjagen. Solche Störungen sind z. B. das Schlittschuhlaufen mit Eiskonzert und Feuerwerk, die Eisgewinnung und auch unvorsichtiges Wuhnenschlagen. Sie schaden den Fischen nicht, wenn das Hasser gesund ist und die Thiere auch unter der Eisdecke Sauerstoff qenug finden. Schweben indeß unter dem Eise Verwesungsgase, wie sie sich bei der Verwesung thierischer und vflanzlicher Organismen bilden. dann suchen die Fische ihre RuhePlätze nicht mehr auf. sondern bekommen Erstickungsanfälle, steigen auf und gehen nach dem Ufer, wo sie freilich nichts anderes finden und ersticken, frieren im Todeskrampfe auch wohl an die Eisdecke an. Bei der leichten Zucht des Karpfen ist die Landwirthschaft immer mehr dahin gelangt, Karpfenteiche anzulegen und so die Karpfenmast mit der landwirthschaftlichen Viehmast zu verbinden. Während zu dieser zum Theil für große Summen Kraftfuttermittel erforderlich sind, genügt der Dünger aus den Vichställen, fette und schmack hafte Karpfen zu züchten. Die Karpfen werden hauptsächlich wegen ihres schmackhaften Fleisches geschätzt. Am fettesten und wohlschmeckendsten sind sie in den Monaten von September bis April. Die Karpfenmilch ist leicht verdaulich; der Rogen dagegen kann nur wie Kaviar eingemacht und gegessen Werden. Die Galle benutzt man zum Färben des türkischen Garnes und zur Bereitung des Saftgrünes. Aus der Schwimmblase macht man am Kaspischen Meere einen schlechten Leim und aus der Haut einen wasserdichten Stoff, aus dem man Laternen und Kleidungsstücke herstellt. Und von den Schuppen steckt man am Christ- und Sylvesterabende drei Stücke in's Portemonnaie, um dauernd Kleingeld zu haben. Edikt gegen das Opium. Infolge der gemeinsamen Empfehlungen der chinesischen Kommissäre, welche jüngst die Ver. Staaten und Europa bereist haben, d.J Höch'ommandirenden Fuan Shi-Kc' und des Vizc-Präsidenten Tang-Shac von dem Ministerium für auswärii.-e Angelegenheiten ist in China ein Edikt er lassen worden, demzufolge der Gebrauch von Opium, sowohl seitens der Ausländer wie seitens der Eingeborenen, innerhalb einer Dekade aufzuhö ren hat. Das Edikt verurtheilt das Laster auf das Schärfste und weist den Staatsrath an, eine Verordnung zur Durchführung des Verbots des Opiumrauchens und der Moznkulwr auszuarbeiten. In Z e r k o w , Posen, befindet ffich eine jüdische Schule mit einem Schulhaus, zwei Bänken, einem Lehrer und einem Schüler.

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