Indiana Tribüne, Volume 30, Number 43, Indianapolis, Marion County, 12 October 1906 — Page 4

Jnvtana Tribüne, IS. Oktober ime.

Jkdiana Tribüne. vaug,,lden von bet Vtd,g Gs. Jndianapoli, Ind.

h?H v. TtzHM .... VrSfideut.

Veschaitslocal: Ro 31 Süd Delaware Strafe. TBL6PH0NB 269 ro he Pot Office ot Indianapolis a sacond dass matter. Die deutsche Alotte und die deutsch-englischen BeZiehungen.

De Zwischenfall mit dem Schiffe .Meteor- der Hamburg.Amertta.Ltnie, daö wegen einer Ungeschicklichkeit seine englischen Lootien veranlaßt wurde, den Hafen von PortSmouth zu dertaffen. hat ein Erfreuliche gehabt: es hat gezeigt, daß die englische Regierung jawohl wie die deutsche bestrebt find, derartige Miß Helligkeiten ohne Aufregung und in freundschaftlicher Weise beizulegen. Von diese? Ruhe, die dem Zwecke deS Friedens und der Verständigung am besten dient, ist ein Theil der Preffe leider noch immer entfernt. So hat der Odierver" im Hinblick auf die nächste Haager Konferenz einen ganz eigenartigen Plan enthüllt. Danach soll dort Deutschland aufge fordert werden, jegliche Flottenverftär kung einzustellen. England habe in folge seines Bündnisses mit Japan und feiner neuen Freundschaft mit Frank reich von diesen beiden Mächten nichts zu fürchten; Rußland komme für ab sedbare Zelt nicht in Frage. Demge müh könne England höchstens von der deutschen Flotte eine Gefahr drohen. Deutschland müffe also logischerweise mit seinen Flottenrüftungen aufhören, ndernfallS würde man in England

oon einer feindlichen Absicht Deutsch, land? überzeugt sein. Dieser Plan, auf der Konferenz in solcher Weife einen starten Druck auf Deutschland auszuüben, soll nach dem .Odserve," in einflußreichen Kreisen Englands" bestehen. Ich glaube nicht, daß eipflußreiche Kreise unter diesen find ja wodl in erster Reihe die verant wortlichen Staatsmänner Englands zu verstehen so thöricht find. Zunächst ist der Plan aus prinzipiellen Gründen unmöglich. Kein souveräner Staat wird und kann sich jemals den Um fang seiner militärischen Matznahmen vorschreiben lassen. Für diesen Grund satz sollte niemand ein stärkeres Ber ftändnitz haben, als gerade die Englän der, deren schönes Wort my house is my castle nicht nur für den einzelnen, sondern wiederum für jedes seldftftän dige Volk Geltung haben mutz. Aber auch 'die Begründung des Planes durch den Obferver" ist ganz unsinnig. Das Blatt nennt seinen Vorschlag logisch", er ist aber das Gegentheil davon. Wenn eö sagt, England habe nach der gegenwärtigen Weltlage höchstens etwas von Deutsch land zu besorgen, so könnte die For derung, Deutschland solle seine Flottenrüftungen einstellen, doch nur dann eine Berechtigung haben, wenn Deutsch

land seinerseits auch nur von England etwas zu besorgen hätte. Denn für

die militärischen Matznahmen eines Landes kann doch nicht die politische

Konstellation, in der sich ein anderes

Land befindet, maßgebend sein, son

dern nur die politische Konstellation, in der eS fich selbst befindet. Nun wird

aber auch selbst der Cbferber" zugeben

müssen, baß die Möglichkeit eines neuen

deutsch französischen Kriege heute nicht

geringer ist. wie vor einem Menschen alter, da die Franzosen ihre Revanche

Pläne keineswegs aufgegeben haben.

ES ist nicht anzunehmen, datz in einem

solchen Kriege die französische Flotte wiederum so völlig unthätig sein

würde, wie im Jahre 1870. Unter

diesen Umstünden hätte also England nur dann ein Recht, einen Druck auf Deutschland im Sinne der Einstellung

der deutschen Flottenverftärkung auSzu

üben, wenn eS bereit wäre, im Falle eines deutsch französischen Krieges

Deutschland soviel Kriegsschiffe zur

Versügung'zu stellen, datz die deutsche Flotte der französischen völlig gewachsen

wäre, oder wenn eS im Fall dieses Krie

geS einen Druck in dem Sinne aus

üben könnte, datz die Flotte beider

Mächte nicht aktiv auftreten, sondern

fich neutral verhalten nd datz also lediglich die Landmacht beider Staaten

um den Sieg zu ringen hätte. Oder

endlich England mußte, wenn Deutsch

land feine Flotte nicht weiter verstärken soll, einen Druck auf Frankreich aus

üben, datz diese, da ja um 4 in

wohner weniger zählt als Deutschland auch eine um 4 geringere Landmacht unterhielte. Dann wäre das Ueber gewicht Frankreichs zur See durch das Uedergewicht Deutschland zu Lande ausgeglichen. Da nun England zwei felloS keine dieser Garantien zu über nehmen gewillt ist. so wäre eS eine Ungerechtigkeit sondergleichen, wenn eS Frankreich gestattet wäre, seine Landmacht über daS von seiner Bevöl. kerungSz.ffer ihm vorgeschriebene Matz zu vermehren. Deutschland aber der. boten sein sollte, seine Flotte der fran zöftschen ebenbürtig zu machen. WaS wird mit Drohungen, wie der vom Odserver" ausgesprochenen denn der von dem Blatte angegebene Plan ist ja nur eine verhüllte Drohung erreicht ? Die .Bosfische Zeitung", ein Blatt. daS einer keineswegs flotten freundlichen Partei angehört, sagt. Wir vertreten die Anschauung, datz darüber, wie grotz die Flotte sein soll und darf, nicht England, sondern daS deutsche Volk und seine Vertretung zu befinden habe." Der Odserver" er. reicht also nur, datz diejenigen Kreise in Deutschland, die eine Beschleunigung deS Tempos der Flottenverftärkung wünschen, die Oberhand gewinnen. Im deutschen Volke steckt trotz der Gehüsfigkeiten der sozialistischen Blätter und deS manchmal mißgestimmten To neS bürgerlicher Zeitungen ein tief ein gewurzelter Patriotismus, der bis weit in die Kreise der Gefolgschaft der So zialdemokratie hineinreicht. Wer auf Deutschland einen ungerechten Zwang ausüben will, wird deshalb nicht an

dere erreichen, al datz er das ganze deutsche Volk usammenkittet. Der

.Odserver" erreicht also nur daS Ge gentheil von dem, was er will.

Falls wirklich der Name Roosevelt als daS Kampagne Jssue hingestellt

werden soll, wird er vieles decken

müssen, was man lieber beim rechten

Namen nennen sollte.

Bomben. Galgen, Säbel. Knute,

Kerker. Revolver, so lieft man täglich.

In Rußland kann Jeder, wenn auch

nicht immer nach seiner Facon, so doch

auf sehr verschiedene Art selig werden.

Bischof Walters räth den Farbi

gen im Süden, fich in Nothwehr zu

erHeden. Gleichzeitig schimpft er auf

Leute, die Andere zu Rassenkümpfen aufstacheln. Und so etwas soll fich in

der sonderbaren Logik des Gotteöman

neS zusammenreimen !

Die ftattaehabte Automcbilwett ahrt bei New York hat zwei Menschen

eben gekostet; vier Zuschauer wurden

chmer verletzt. Der SchnelltgkeitS

wahnfinn beim Automobilfahren ent

wickelt sich mehr and mehr zum geführ

ichften aller Sports. Wenigstens die

öffentlichen Straßen sollten vor diesen mit mörderischer Schnelligkeit dahin

ausenden Maschinen gesichert sein.

Die Ernte

Wird die größte in der Geschichte des Landes

sein.

m. lii E H U I1JM y. HII1JI Ulfe.

Trotz der schweren Stürme der letz, en Woche find die Temperatur. Ver.

hältnisse im Allgemeinen keine ungün

fttgen gewesen, wenn auch in allen

Golfftaaten und im Ohiothale starke Regengüsse aus den großen Golfsturm

olgten. Auf Grund der neuesten amt ichen Erhebungen läßt fich veranschla r tr a I . A.

gen, oav me rnre in neun uaupipro dukten unsere Landes zu Anfang De zember, d. h. nachdem auch von Baum wolle der weitaus größte Theil der Ernte eingeheimst ist. einen Gefammt werth von $2 898 700.000 prüfen.

iren wird, eine Summe, welche den etztjührien Ertrag in den gleichen

Produkten um nicht weniger als $130,-

740.487 übersteigen würde.

Dabei ist eine der werthvollften

Farmprodukt, nämlich Heu, in die

Berechnung noch nicht mit eingeschlos.

en. Während e daö liebliche ist. daß

die schlietziichen Ernteresultate, wie fie

zu Anfang Dezember vorliegen, an

hnlich kleiner ausfallen, als die Vor

anschlüge zu Anfang September lauten.

ft gegenwärtig die Anficht vorHerr.

schend, daß die für Dezember zu erwar.

tenden Schlußziffern eher noch größer

ausfallen werden, als die amtlichen

Voranschläge zu Anfang Oktober.

Sofern die Erntefituation nicht eine

wesentliche Verschlechterung erführt,

lützt fich erwarten, datz das Erntejahr

1906 alle seine bisherigen Vorgänger

an Reichthum der Erträgnisse anfehn

lich übertreffen wird. Vergleicht man

die neuesten amtlichen Voranschläge mit

dem thatsächlichen Resultat der vor

jährigen Ernte und legt man der

Berechnung deö Werthes solcher Boden

Produktion den vorauöftchtlichen Dezbr.

preis der neun in Betracht kommenden

Hauptprodukte zu Grunde, so erhält

man daS folgende, im Vergleich mit

dem letzten Jahr außerordentlich gün ftige Ergebniß:

Ertrag. BushelS, Werth.

Mais

1906.2.780.000.000 $1, 167.000,000 1905 . 2, 707, 993, 540 1,116, 696, 738

SC3

Was die NATIONAL BISCUIT COMPANY bedeutet Die wissenschaftliche, neuaufgebaute Back-Jndustrie, wodurch die Güte und der Nähnverth von Biscuit und Crackers wunderbar erhöht werden. Die neue Methode der Vorsicht, durch welche aller Staub, Schmutz und Feuchtigkeit vollständig vom Packet ferngehalten werden ; Frische und Güte des Inhalts aber in vorsichtigster Weise bewahrt bleiben. Dies ist die Schutzmarke welche in rotb und

weiß an jedem Ende des Packets zu ersehen ist. Sie dient als Bürgschaft für die Quali-täts-Vorttefflichkeit des Gebäcks, und für die äußerste Sauberkeit der Verpackung. Man versuche z.B. GBA8AH CBACXEE8 so ganz verschied von den gewöhnlichen Graham Crackers verschiedenartig ge backen anders von Geschmack anders verpacke Ja. auch schmackhafter, zufriedenstellender nahrhafter. Sie werden aus dem besten Weizenschrotmehl zubereitet und in einer Weise gebacken, wie eö nm die National Biscuit Company" zustand bringen kann.

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XsciOrecTiei oeuOaflungeii.

Gehaben der Verbrecher bei ihrer

Festnahme und die Gründe.

Der Panamakanal soll also von

Pontraktoren gebaut werden, dieselben muffen aber die entsprechende Bürg schast in Hohe von drei Millionen Dollarö stellen können. Die Regierung

hofft, daß fie dadurch billiger wegkäme Geschäft ist Geschäft; seit Onkel Sam in die Weltpolitik ging, spielen humane

Rücksichten keine große Rolle bei ihm.

Weizen 1906. 759.671.000 1905. 692,979,489 Hafer 1906. 851,482,000 1905. 953.217.197 Gerste 1906. 142.969.000 1905. 136.651,020 Roggen 1906. 30.000,000 1905. 27.616,045 Buchweizen 1906. 14,274,000 1905. 13,585,082

Kartoffeln

1906. 298.859.000

1905. 260,741,194

Baumwolle, Ballen

1906. 12.000.000

1905. 11,320,000

Tabak, Pfund

1906. 600.000.000

1905. 633.933.719

Der Präsident des Kaugummi-

truftö, W. I. White, nebendet vielfa.

cher Millionär, hat fich von seiner Gattin scheiden lassen. DaS heißt, er zahlt

ihr jährlich dreißigtausend Dollars da für, daß sie ihm die Möglichkeit gege. den, ein unsittliches Verhältniß legt tim zu machen. Am Tage nach der

Scheidung hat er fich mit seiner Her zenödame trauen laffen. Die Geschichte

hat ein Heidengeld gekostet; aber was

machte! Die Narren kauen alles wie der heraus.

(5in erbauliches D o k u m e n t ist einem Erfurter Gärtnerei

bescher zur Aufbewahrung übergeben

worden. Es stellt ein Dienstzeugniß eines bei ihm eingetretenen Gärtners dar. das um so größeren Werth besitzt.

als es das einzige Schriftstück war, das der Mann als Ausweis und Empfehluna vorlegen konnte. Warum es das

einziae ..Scuamft" war. geht aus dem

Inhalt der sonderbaren amtlich ge stempelten Urkunde hervor, der folgen

dermalen lautet: Der Gärtner V.

von Kölleda hat. vom 7. Juni bis 23

Juni bei mir zu meiner Zufriedenheit arbeitet und ist hiermit entlassen

seine Papiere die er mitbrachte hat die Kub fressen den Inhalt derselben

kenne ich nicht auch soll die Kuh da!

(!) Vorhemd mit gefressen haben. Dies

deschnnrgr hiermit . . .

549.366.000 518,372,727

263,949,000

277,047.537

57.197,000 55.047.166

18.000.000 16,754.657 9.278.000

8.565.490

179.320.000

130.921,080 600.000.0')0

566,000,000 54.000.000

48.674,118

Ein Jahr, wie da? diesmalige, wel

cheö in so zahlreichen Ernteprodukten

ein besseres Resultat als je zuvor lie fert, kommt gewöhnlich nur etwa ein

mal ln einer Dekade vor. Schon das

letzte Jahr lieferte jedoch Rekord

Ernteziffern in Weizen und Mais, und die letztjührige Baumwollernte war nur erst einmal zuvor üdertroffen worden. In den neunziger Jahren war

1891 ein Rekordjahr, wenn auch nicht

hinsichtlich der Größe des Gesammt ertrageS, so doch mit durchgängig gu

tem Ernteftande und der Erzielung neuer Recordziffern sowohl für Weizen

alS auch für Baumwolle, während bis dahin eine größere Maisernte nur erst

einmal zu verzeichnen gewesen war

DaS vorher beste Ernteiahr war 1879

gewesen, indem damals an Weizen

28.000.000, an MaiS 159.700.000 Bushel und an Baumwolle 687.000 cr rt c a . a . w .

Vauen meyr geernier muroen. als e

zuvor. Alle diese Recordjahre brachten

unserem Lande große Prosperitat.

während im letzten Jahre die Situation durch Versteifung deö Geldmarktes

beeinträchtigt wurde.

Sottlieb Leukh ard t, Die gemüthliche &aV, Ecke Rodle und Market Str.

Widerftandsloie Verhaftungen Äugst der

Verbrecher und Eintritt der Nutze Mitleidige Beamte Vorstchtsmasjualimen der Po lizei' Widerspenstige ZusaNsvexbrecher. Der erfahrene Verbrecher, so schreibt

ein Kriminalist, leistet bei seiner Ver

haftung durch die Polizeibeamten in

der Regel nicht den mindesten Widerstand. Drei Gründe smd es, die hier-

bei ic'iir.mend für ihn wirken. Zunächst ist es sein Scelenzustand. si i ff & t 4 Sitv r$ ö'fltia rf itlX V t f -

o uui u. i uuiu; i ut wujuiu, vuileicht aber auch durch ungünstige Verhältnisse auf die Verbrecherlaufbahn

gedrängt, hat der Unglückliche bereits

ayr? seines Gebens im uchtyaus zugebracht und lreiß. daß er immer wie-

fcer dorthin zuruckteyren muß. weil un-

sere Lensrcrhältnisse es ihm beinahe

zur Unn'.ögiichkcit machen, noch einmal ein ehrlicher Mensch zu werden, weil

er auf neue Strafthaten beinahe allein

angewiesen ist. Er weiß, daß er mit

dem Verrath seiner Genossen zu rech-

nen hat, daß die Polizei ihn beobachtet und daß über ihm die Entdeckung, Verhaftuna und Bestrafung wie eine

dunkle Wolke hängt. Deshalb über

rascht ihn die Entdeckung gar nicht

mehr, ja man kann behaupten: für bte '

gequälte Seele eines solchen Menschen

ist der Eintritt der Katastrophe ge-

radezu der Beginn der Ruhe und das Aufhören der Angst, die ihn bisher quälte.

Der reite Grund, bix den Gewöhn-

heitsverbrecher jeden Widerstand auf-

geben läßt, liegt in den meist Vorhände-

nen persönlichen Beziehungen zwischen

dem Polizcibeamten und dem Verbre-

cher. Man nimmt im Allgemeinen an,

daß alle die Beamten, die mit der Ent-

deckung und Bestrafung von Verbre-

cbern zu thun haben, also Unter-

suchunqsrichter, Staatsanwälte, Poli-

zcibeamte hartherzige Menschen seien. Das ist ein großer Irrthum. Sie behandeln den Verbrecher bei der Verhaf-

tung und bei der darauf folgenden

Einsparung menschlich, sie kränken und

verletzen ihn nicht, sie lassen ihm kleine

Vergünstigungen zukommen, die dem

Gefangenen beweisen, daß seinen Geg-

nern das Mitleid und die Menschlichkeit nicht abhanden g-kommen sind. Das erzeugt Dankbarkeit beim Verbrecher, und die Kriminalgeschichte weiß stau.

nenswerthe Fälle von Verbrecherdankbarkeit zu erzählen. Der dritte Grund, weshalb selbst Verbrecher, die zu Gewaltthätigkeiten neigen, sich nur in den allerseltensten Fällen zur Wehr setzen, liegt darin, daß erfahrene Kriminalbeamte einen solchen Verbrecher erst dann verhaften, wenn er kunstgerecht gestellt" ist, wenn ihm gar kein Ausweg mehr bleibt. Wohl mag blitzschnell der Verbrecher in dem Augenblick, in dem er verhaftet werden soll, noch überlegen, ob es nicht einen Ausweg für ihn gibt, aber da er zu viel Uebung in der Abschätzung solcher Möglichkeiten hat, muß er sich ebenso rasch sagen, daß alle bezüglichen ersuche vergeblich sein und seine Lage nar verschlimmern würd'n. Zeigt sich freilich nur die gering i i Gelegenheit zur Flucht, so wird fast ausnahmslos der gewaltthätige Verbrecher iese Gelegenheit zu benlltzen suchen. Einen solchen zu Flucht und zu Gewalchätigleiten neigenden Verbrecher verhaftet aber niemals ein einzelner Beamter.

sondern es sind zwei, drei, vier Beamte nicht nur zur Stelle, sondern auch in

Reserve.

Widerstand, besonders mit der Waffe

in der Hand, leisten meist nur Zufalls

Verbrecher und die Anfänger des Verbrecherthums. Diese Leute handeln

dann im Zustande der Nervosität. Sie

sind so bestürzt durch die Verhaftung,

daß sie ihrer Sinne nicht mehr mächriq sind. Ihr ganzes Trachten richtet sich darauf, sich zu befreien, der Schlinge,

in die sie gerathen sind, zu entgehen

Sie vergessen dabei völlig, daß sie ihr

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ROBISOX,

Republikanischer Kandidat für County Schatzmeister, verspricht wenn envählt, getreu alle erhaltene Zinsen abzuliefern und jedem Deport? ment seine persönliche Aufmerksamkeit zu widmen. Wahl am 6. November 1906

''ÜSWnEtT1 'UWW fOJ ;

Einige Hühnerhaus Andeutungen

Um feine Hühner zu ziehen, muffen Sie beoueme Behausung für diefelder. haben. Profitabler Eierertrag erheischt di Erfolg im Huhner-Seschäft verlangte.

die permanente Bedachung,

ist speziell zubereitet, dem Hühnermann zu genügen. ES ift ein schwerer Filz (kein Papier).

irin atncotxx aeaen rnman aen seanel. ann man

iement innen an leder Rolle bedarf ketnn Anstrich, wenn

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Kein Zheer befindet fich darin gesichert gegen klimatischen Wechsel, ann

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warm durch Benuvung von

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Theodore 1. Srnither,

t 332 Weft Btarylanv Straße.

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Schicksal nur. verschlimmern. Setzen sie den Beamten Gewalt entgegen, so müssen diese natürlich auch Gewalt anwenden, und der Verbrecher erleidet nicht nur Schmerzen und Mitzhandlung, sondern es wird ihm auch bei AbMessung der Strafe erschwerend angerechnet, daß er hartnäckigen Widerstand geleistet hat. Geberdet er sich auch weiter noch gewaltthätig und unvernünftig, so bringt er sich um alle die kleinen Vortheile, die dem Verbrecher, der sich Willig in die Verhaftung fügt, gewährt werden können.

Um derWäscheeinen schönen Glanz zu geben, soll man ein kleines Stück Hammelf:tt mit der Stärke kochen. Ein gutts Recept für dicke Stärke, wie sie für Busenhemden und Kragen gebraucht wird, ift daö folgende: 1 Quart Wasser, 4 Etzlöffel aufgelöste Starke und ein Stück Hammelnierenfett von Walnußgroße. Um den lästigen Staub beim Fegen der Zimmer zu vermeiden, legt man einige Zeitungen in Wasser, läßt sie darin durchziehen, drückt sie aus und streut sie in kleinen Stücken über den Teppich. Der Staub wird dadurch fast ganz vermieden und der Teppich wird sehr rein und frisch erhalten, wenn man dies einfache Mittel stets anwendet.

Das Volksschulwesen Bulgariens liegt, wie aus nachstehenden statistischen Angaben erfichtlich, noch sehr im Argen. Die Bevölkerung des Fürstenthums beträgt heute rund 3,750,000 Seelen; man zählte nun im erwähnten Jahre außer 40 Kindergärten mit 2707 Kindern, 4344 Volksschulen mit 7786 Lehrern und Lehrerinnen und 340,668 Kindern, also einer Lehrkraft auf 44 Schüler und einer Schule auf 862 Einwohner! Von den Schulen waren 96.50 vom Hundert für beide Geschlechter gemeinsam, und.es bestanden nur 118 ausschließlich für Knaben und 36 ausschließlich für Mädchen. (Das schulPflichtige Alter dauert bis zum vollendeten 12. Jahr.) DasBillardspielist durch Ludwig XIV. im 17. Jahrhundert in Frankreich in Mode gebracht worden.

Eine Moschee in Lon-

d o n. Die in London lebenden Mos- . . . . leiten wollen in der Riesenstadt eine mn, nn Merkanf ausländi.

ZHujcgcc ccricoicn. zas icoauuc ou 100,000 ($486,000) kosten. Die Moschee wird weiß und grün gehalten sein, eine große vergoldete Kuppel haden. über der sich der Halbmond erhebt, und außerdem ein schlankes Minaret (Thurm) besitzen. Die Zahl der in London lebenden Mobammedaner

wird auf 2000 geschätzt. Ro. 35 Süd Meridian Str. l JftcrchaaU National Dank.

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